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14.09.2014:
70.3 IRONMAN Binz

Nach mehreren Anläufen fand in diesem Jahr die Prämiere des 70.3 IRONMAN auf Rügen statt. Und wegen der Nähe bietet sich dieser Wettkampf auch für viele Stralsunder zur Teilnahme an:
Thomas Koch wollte als Radfahrer in einer Staffel teilnehmen, musste aber wegen eines Sturzes wenige Tage vor dem IRONMAN absagen und hat seinen Platz an Jörg Stoll weiter gereicht. Die Staffel mit dem Namen "Fatburner" wird durch Kristina Schotte (Schwimmen) und Kester Heiden (Laufen) komplettiert.
Malermeister Jürgen Hartmann, Ronny Kramp, Chris Plymeyer und Bolle starten als Einzelkämpfer.

Am Samstag finden Anmeldung und Check-In statt. Das Wetter hält sich noch stabil, aber die Ostsee zeigt heftigen Wellengang. Und so ist es bereits einen Tag vor dem Wettkampf sehr wahrscheinlich, dass das Schwimmen ausfällt und durch eine Laufdistanz ersetzt wird.
In der Rad-Zone kann man auch einen Blick auf die gesetzten Startplätze der Stars werfen.

Die Rad-Plätze der Prominenz

Am Sonntag kommt es dann wie erwartet: es gießt in Strömen und die Ostsee tobt.
Bolle reist mit dem Zug nach Binz und trifft sich mit den Kochs, die sich eine Ferienwohnung gemietet haben. Gemeinsam ziehen alle zur Startzone.

So sieht die Streckenplaung aus:

Schwimm- und Laufstrecke an der Promenade in Binz

Die 45km-Radrunde auf der Insel

Die Radrunde etwas detaillierter und mit Höhenprofil


Zum Sport:
Um 10 Uhr gehen die Stars auf die Laufstrecke, in zeitlichem Abstand von den Altersklassen-Athleten gefolgt.
Viele Teilnehmer sind wahrscheinlich froh, dass nicht geschwommen werden muss und stattdessen eine relativ kurze Laufdistanz (eine Runde a 5,1km) zu absolvieren ist.
Es regnet in Strömen und alle, die gleich an den Start müssen, verstecken sich möglichst lange in den Zelten am Strand.
Nach dem kurzen Lauf geht es in die Wechselzone und dann zu den Rädern. Für die meisten Teilnehmer findet auch die erste der beiden Radrunden in teilweise heftigem Regen statt. In Runde 2 ersetzt dann Wind den Regen, nass bleibt es trotzdem.
Positiv - die Radstrecke ist komplett gesperrt. 3 Kopfstein-Passagen erschweren dagegen das Leben.
Nach Rückkehr in die Rad-Wechselzone geht es wieder runter zum Strand. Glücklich, wer jetzt noch eine trockene Lauf-Montur hat. Viele der Läufer müssen allerdings in die nassen Klamotten der ersten Laufrunde steigen. Lecker: ein schönes Gemisch aus Nässe und Sand.
4 Runden sind an der Binzer Strandpromenade zu absolvieren. Das Wetter ist inzwischen besser und teilweise sind die Pfützen der ersten Runde abgetrocknet.
An der Zielzone hat sich auch ziemlich viel Publikum eingefunden, das den einen oder anderen Teilnehmer anfeuert.
In Runde 2 zieht Kester mit frischer Kraft an Bolle vorbei und durch den Rundkurs sieht man sich immer mal wieder.
Während der 3. Runde entdeckt Bolle einen alten Bekannten unter den Läufern: Roland Jahn von "nix tun kann jeder". Leider haben die beiden sich an den Vortagen nicht in Binz getroffen, so bleibt ein kurzer Moment des Innehaltens und eine sehr persönliche Begrüßung. Die beiden kennen sich vom Rennsteig und treffen sich immer mal wieder bei diversen Sportveranstaltungen.

Irgendwann schafft es auch Bolle ins Ziel, wo Thomas und Birgit Koch bereits warten. Nach einem kurzen Gespräch verzieht sich Bolle ins Partyzelt und bedient sich am üppigen Buffet. Hier trifft er auch Roland Jahn wieder.
Umziehen, Klamotten und Rad einsammeln, auschecken: das Prozere ist beim Triathlon etwas aufwendiger als beim einfachen Lauf.

Das Rad vom Al-Sultan stand tatsächlich noch

Für die Finisher gibt es eine schöne Medaille zur Erinnerung:



Die offiziellen Ergebnisse finden sich hier:
Binz Triathlon Einzelstarter
Binz Triathlon Staffeln


Die Ergebnisse der Stralsunder sollen hier noch schnell separat aufgeführt werden: