Stralsund Runners
Willkommen bei den Stralsund Runners
 

17.04.-19.04.2015:
Spreewaldmarathon

Schon wieder Gurkenzeit


Ein Jahr ist vergangen und der Spreewaldmarathon steht wieder an:
ein großes Aufgebot an Stralsunder Sportlern macht sich auf den Weg nach Burg, Lübben oder Lübbenau, darunter eine große Anzahl des SV HANSE-Klinikums und ein paar Runner.
2014 sind Wolf und Bolle im Duett nach Lübben gefahren und haben sich dort in der Ferienwohnung der Familie Ziesche eingenistet. In diesem Jahr kommt Schorni mit und darf auch gleich den Fahrer geben.

HST. Schön, wenn man Transporter zur Auswahl hat
Der Koch fährt, der Wolf genießt

Schorni hat einen 3er Fahrradträger montiert und so bleibt jede Menge Platz im Transporter: auch für Bier.
Wolf und Bolle greifen ganz entspannt zum Stralsunder Pils, während der Fahrer hochkonzentiert in Richtung Spreewald steuert. Bis auf einen Stau auf der A10 klappt die Anreise problemlos.
In Lübben begrüßt die kleine Nelly (Hund) die Ankömmlinge lautstark. Während das Material entladen wird, entdecken die Gäste ein kleines Begrüßungsgeschenk:

Ankunft in Lübben und wir finden ...
... ein kleines Begrüßungsgeschenk


Tag1: Paddeln
Der Tag beginnt mit Kopfschmerz, war wohl doch etwas zu viel Fusel am Abend?!
Was wurde im vergangenen Jahr gelästert, dass Wolf und Bolle für ihre Marathon-Paddeltour etwa 10 Stunden benötigt haben.
In diesem Jahr ist "Mister Kanu himself" dabei und kann sich persönlich ein Bild machen.
Um den weltmeisterlichen Schorni nicht zu überlasten, wurde die kurze Paddelrunde gebucht: 10km mit einer einzigen Stempelstation. Der Spaß soll im Vordergrund stehen, nicht die Hast wie in 2014.
Kurz nach 10 geht es los, jeder paddelt im Einer. Auf dem Weg zur Stempelstation kommen Dirk und Reiner im 2er entgegegen, man verabredet sich an der Leihstation Leineweber in Burg.

Manchmal wird gepaddelt
Und manchmal wird gerastet

Am Bootsverleih in Burg erfolgt der fliegende Wechsel:
Wolf, Schorni und Bolle sind fertig. Jens, Hans-Georg und Gerd steigen in die Boote.


Für den Abend ist ein Treffen im La Casa angesetzt. Die reservierten 12 Plätze sind leider zu wenig, da deutlich mehr Personal angereist ist.
Daher muss Chefkoch Schorni an den Herd und die abendlichen Speisen zubereiten: Nudelberge mit Rotweinsoße werden kredenzt.
Unglaublich, was Wolf wieder in seinen Körper schiebt. Die Schüsseln sind jedenfalls leer.

Die Wetterprognose für den kommenden Tag zeigt tiefe Temperaturen, um die 3 Grad bei Abfahrt. Pech für alle, die keine Handschuhe dabei haben. In einem hellen Moment wird entschieden, im Baumarkt nach günstigen Handschuhen zu gucken. Und tatsächlich gibt es brauchbare Teile für 1.49 Euro pro Paar.
Gekauft!


Tag2: Radeln
Wolf sitzt mit Riesenwampe am Frühstückstisch und kann sich kaum bewegen. Mit großer Mühe kann er das Radtrikot überstreifen, der Bauch wölbt sich.
Schorni, Wolf und Bolle fahren nicht zur Schlossinsel, wo der offizielle Start der Radtouren erfolgt. Sie biegen direkt von der Unterkunft auf die Radstrecke und werden nach kurzer Zeit vom Hauptfeld ein- und überholt.
Heute heißt es: irgendwie 200km abradeln, alle Verpflegungspunkte mitnehmen.

Erste Rast: Krausnick. Wolf hat immer noch Bauch
Es gibt Plinsen: Rast in Straupitz
Kilometer 160, Rast in Burg. Es zwackt im Muskel
Hier werden die Startunterlagen für Laufen / Walken eingesammelt

Zwischendurch wird heftiges Tempo gefahren. Die Untrainierten entscheiden daher, die Geschwindigkeit zu reduzieren und die Pausen zu verlängern. Krämpfe stellen sich dennoch ein.
Bei Ankunft in Lübben lacht die Sonne endlich, aber es ist niemand mehr auf der Schlossinsel. Offensichtlich sind die 3 wieder so langsam gefahren, dass alle anderen bereits wieder in ihren Unterkünften liegen. Lediglich Familie Freitag ist noch im Zielbereich. Falco jedoch lästert über die Langsamfahrer und mag gar nicht glauben, dass man so langsam über den Asphalt schleichen kann.

Familie Freitag #1
Familie Freitag #2
Familie Freitag #3

Dabei waren die 3 Runner gar nicht so langsam:
die reine Fahrzeit beträgt 6.53h, das macht einen Schnitt (der reinen Fahrzeit) von fast 29km/h. Da es aber 6 Pausen auf dem Weg gibt und man an jeder Station für etwa 15 Minuten verweilt, kommt man in Summe eben auf 8,5 Stunden. Dafür gab es aber auch Plinsen, Würstchen, Berliner, Kuchen und noch Vieles mehr.
Satt sind wir jedenfalls geworden und haben die 200km ordentlich absolviert.
Und dafür darf man sich dann auch ein Bierchen genehmigen:

Prost: eiskalt 200km abgeradelt und Leute voll gepöbelt

Auf dem Rückweg zur Ferienwohung werden Pizzen bestellt, sodass zum Fussball der Sportschau gespeist werden kann.


Tag3: Laufen / Walken
Heute steht "nur noch" das Restprogramm an:
Halbmarathon für Schorni und Bolle und (jetzt bitte nicht lachen): 10km walken für Wolf.
Mit Sack und Pack geht es nach Burg, wo die anderen Stralsunder Läufer bereits auf ihren Auftritt warten. 10.30 Uhr startet der Lauf, kurz darauf das Feld der Walker.
Schorni und Bolle laufen bei Kilometer 3 auf Jens Fieberg auf, doch schon bei Kilometer 10 machen sich muskuläre Probleme beim Chefkoch bemerkbar und der Kollege Fieberg läuft wieder davon.

Wolf hat inzwischen die grüne Gurke eingesackt und freut sich über seine neuen Kontakte in die Walking-Szene.
Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern im Segment "Walking" ist Wolf in zivil unterwegs und vergnügt sich mit Musik und Hörbuch.

So haben wir Wolf schon häufiger gesehen, aber nicht als offiziellen Walker

Schorni und Bolle nehmen sich die Zeit, die sie für einen halbwegs entspannten Lauf brauchen und kommen daher erst nach 2.20h ins Ziel.

trinken, trinken, trinken .. es ist warm
Schorni beißt sich durch ...
... und kann sogar noch scherzen
An der Ziellinie warten die Cheerleader

Geschafft
Geschafft
Geschafft

Im Zielbereich moderiert der altbekannte Adi (Gerhard Adolph) und Sheerleader lassen die Herzen höher schlagen. Leider gibt es für die Halbmarathonis nur eine bronzene Gurke mit der Begründung, dass die hiesige Strecke zu leicht sei. Die silberne Gurke hätte man am Vortag beim Lauf in Lübbenau erhalten. Naja .... Jedenfalls sind jetzt alle Stralsunder Läufer beisamemn und können sich entspannt ein Bier gönnen:

Definitiv verdient: Speis und Trank


Und schon geht es auf die Heimreise. Wie gehabt: Schorni fährt, der Rest trinkt.


Da insgesamt 4 Runners im Spreewald tätig waren, wollen wir auch die gesammelten Trophäen präsentieren:
vielleicht reicht es ja für einen Gurkensalat?!