01.01.2017:
Neujahrslauf Stralsund
Der Stralsunder Ruderclub hat bereits zum 36. Mal zum Neujahrslauf geladen, da kann man definitiv von einer traditionsreichen Veranstaltung sprechen.
Bereits am Vortag haben sich einige Runners zur Teilnahme verabredet, da neben dem kurzen Lauf auch Anbaden und Kneipenbesuch locken.
Wolf, Schorni und Bolle haben früh zugesagt, überraschenderweise kommen auch 2 Meinhölzer dazu: der kleine Meini und der noch kleinere Thore.
Die beiden Meini's haben am Vortag beim Silvesterlauf teilgenommen, ein persönlicher Streckenrekord für Thore.
Treffpunkt war um 10Uhr am Bootshaus und eine kleine Gruppe laufbegeisterter Sportfreunde ist der Einladung gefolgt. Wir haben die Anzahl der Aktiven
auf circa 30 geschätzt, die OZ gibt später 37 zu Protokoll. Das Gros der Läufer wurde vom SV HANSE-Klinikum, der FHSG, den Likedeelern und natürlich von den
Sportlern der Kanu- und Rudersektionen gestellt. 4 Runners + Thore sind auch dabei.
Wie üblich soll jeder Starter eine Art Meldezettel ausfüllen, der beim Zieleinlauf am Bootshaus abzugeben ist und dann in die Wertung eingeht.
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| Schorni gönnt sich noch ein Käffchen |
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| Sammeln vor der Umkleide |
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Die Aktiven sammeln sich vor der Umkleide, tauschen Neujahrsgrüße aus und schmieden Pläne für 2017. Die Presse ist anwesend und schreibt Zahlen und Fakten auf.
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| Die Presse interviewt die Favoriten |
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| dazu gehört auch der kleine Thore |
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| kurzer Gedankenaustausch, ... |
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| ... dann geht's zum Start |
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Die virtuelle Startlinie befindet sich auf dem kürzlich freigegebenen Ausbau der Friedrich-Naumann-Straße, wo sich die Läufer sammeln und einer kurzen
Ansprache lauschen. Hier wird auch darauf hingewiesen, dass der Rügenbrückenlauf in diesem Jahr zum 10. Mal stattfinden wird. Dann erfolgt der Start ...
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| Schorni startet für Kanuclub und Runners |
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| Wolf ganz vorbildlich im Runners-Shirt |
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Die Strecke führt traditionell von der Friedrich-Naumann-Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße über den Knieperdamm zu "An den Bleichen".
Dort stößt Thomas Koch zum Lauffeld, der seinen eigenen Neujahrslauf am alten Tierparkeingang gestartet hat und nun 2 Runden absolviert.
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| kurz vor dem Knieperdamm |
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| Runners "an den Bleichen" |
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| Thomas Koch ist aufgetaucht |
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| Thore führt die Gruppe an |
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Wolf ist heute als schnellster "Runner" unterwegs, er absolviert die Runde für sich allein. Die anderen bleiben zusammen und werden von Thore angeführt.
Vom Stadtwald geht es über die Friedrich-Engels-Strasse zurück zum Bootshaus.
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| Wolf läuft für sich alleine |
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| und ist der schnellste "Runner" |
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| die anderen folgen kurz dahinter |
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| Man trifft sich dann im Ziel |
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In der Gaststätte des Bootshauses, wo am kommenden Freitag auch die "Lauftreff-Feier zum Jahresbeginn" stattfinden wird, erfolgt bei Getränken und leichter Kost
die Auswertung des Laufes. Als Sieger wird Ralf Mauke geehrt, der nur etwas mehr als 22 Minuten für die Runde benötigt. Als jüngster Teilnehmer im Feld wird Thore
beklatscht, er erhält einen Ball in Deutschland-Farben.
Jeder Läufer, der es ins Ziel geschafft hat, wird persönlich aufgerufen, erhält eine Urkunde und ein kleines Geschenk.
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| In der Bootshaus-Kneipe gibt es ... |
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| ... so manche Leckerei |
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| Thore wird als jüngster Starter geehrt und ... |
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| ... erhält einen Fussball |
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Dann erhalten auch die langsamen Läufer ihre Urkunde und dürfen sich eine Kleinigkeit vom Gabentisch aussuchen.
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| Wolf bekommt seine Urkunde |
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| Schorni auch |
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Und dann: Party, Party, Party. Es lebe das neue Jahr!
Folgende Infos zum Lauf (wie bisher):
Startgeld = keines (es werden Spenden zur Nutzung der Duschen erbeten)
Urkunde für jeden Finisher
Kalender für jeden Finisher
Die Urkunde mit Stralsund-Motiv sieht in diesem Jahr so aus:
02.01.2017:
Die OZ berichtet zum Neujahrslauf
Die OZ berichtet in der heutigen Ausgabe zu 2 Veranstaltungen, die am Neujahrstag stattfinden:
um 10 Uhr startet am Bootshaus der Neujahrslauf, um 11 Uhr steigen die Walrösser ins eisige Sundwasser.
Es sei gleich darauf hingewiesen, dass die junge Dame, im Artikel Bianca Buth genannt, nicht zu den "Runners" gehört".
Ja, ich kann die Kommentare schon hören ....
10.01.2017:
Aus der Arbeit eines Restaurators - Wolf berichtet in der Volkshochschule
Von Kumpels und aus der Zeitung erfährt Wolf zufällig, dass er am 10.01.2017 einen Vortrag in der VHS hält. Wolf ist irritiert, davon weiß er angeblich nichts.
Wahrscheinlich hat er vor längerer Zeit seine Zusage gegeben und den Termin schlicht verpennt. Wie auch immer:
seinen Vortrag hat er praktisch fertig, aktualisiert ihn nur.
So wurde der Vortrag in der Zeitung angekündigt:
Es geht pünktlich los, der Saal ist gut gefüllt. 5 Euro Eintritt sind zu löhnen.
Nach der Vorstellung des heutigen Hauptakteurs (das ist der Wolf) verweist die Gastgeberin auf weitere Termine der VHS.
Dann berichtet Wolf aus seiner täglichen Arbeit: es geht über die 3 Stralsunder Kirchen zu den Bürgerhäusern, Türen, Tapeten, Orgeln usw.
Schorni und Bolle sind als Zuhörer anwesend und machen sich aus den hinteren Reihen lustig. Bier gibt es leider keins. Aber Schorni ist gut vorbereitet und
zückt 3 Schmeckis am Ende des Vortrags.
Wolf jedenfalls schlägt sich wacker, informiert umfangreich und erntet den verdienten Applaus.
12.01.2017:
1. Filmabend bei Wolf
Rennradfieber - Warum Glück erfahrbar ist!
Die Radgruppe des Hanseklinikums hat den ersten Filmabend des Jahres organisiert:
Treff ist wieder Wolf's Werkstatt, der heutige Film heißt "Rennradfieber - Warum Glück erfahrbar ist!".
Wolf ist ein guter Gastgeber; die Technik steht und er hat ein kleines Buffet arrangiert.
Nachdem ein paar Fotos aus der Radsportgruppe durchgelaufen sind und kommentiert wurden, beginnt der Film. So wird der Streifen bei "amazon" beschrieben:
Was sind das für Menschen, die im Jahr mehrere tausend Kilometer auf ihrem Rennrad zurück legen?
Was ist das Faszinierende an diesem schnellen Fortbewegungsmittel? Wie hat der Sport die Menschen verändert?
Warum geht ein Leben nicht mehr ohne? Diese Fragen beantwortet der Film mit 5 Geschichten, von 5 sogenannten "Jedermännern" auf spannende und humorvolle Art.
Der Film soll zum Rennradfahren anregen und begeistern und damit ein Beitrag zu einer gesunden Lebensform leisten.
Wir werden das Lebensgefühl der Jedermänner kennen lernen und einen Einblick in deren Alltag bekommen.
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| Im Film kommen angebliche Hobbyfahrer zu Wort |
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| und Fahrer in Rennradgruppen, die auf Punktejagd sind |
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Der Film führt nach Malle ins Trainingscamp, zum
Mont Ventoux nach Frankreich und
zum
Oetztaler Radmarathon.
Interessant ist auch der Kollege vom Düsseldorfer Radladen, Werkstatt und Café
Schicke Mütze.
Die Zuschauer sind begeistert, amüsiert, interessiert. Nebenbei gibt es Getränke und Snacks.
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| das Publikum genießt Film, Bier und Snacks |
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Zum Ende des Filmes werden einige der Protagonisten zu
MSR and der
Rügenchallenge begleitet. Da fühlen sich die Nordländer heimisch und berichten von den eigenen Erfahrungen.
26.01.2017:
2. Filmabend bei Wolf
Die Radgruppe des Hanseklinikums hat schon den 2.Filmabend des Jahres organisiert:
Treff ist natürlich Wolf's Werkstatt. Der heutige Film heißt "Phantomschmerz", ein deutscher Film aus dem Jahr 2009.
Hauptdarsteller sind Til Schweiger und Jana Pallaske.
So wird der Streifen bei "amazon" beschrieben:
Marc (Til Schweiger), passionierter Rennradfahrer, Frauenheld und Geschichtenerzähler, lebt in den Tag hinein.
Standhaft weigert er sich, Verantwortung zu übernehmen – auch nicht für seine Tochter (Luna Schweiger).
Selbst als er bei einem Verkehrsunfall sein linkes Bein verliert, lässt sich der unerschütterliche Optimist Marc nicht unterkriegen – wären da nicht
diese entsetzlichen Phantomschmerzen und seine Liebe zu Nika (Jana Pallaske), die ihn dazu zwingen, sich endlich mit seinem Leben und seiner
Vergangenheit auseinanderzusetzen.
29.01.2017:
Funchal Marathon
Andreas (der große Meini) und Fash starten realtiv früh ins sportliche Jahr, sie fliegen zum Halbmarathon nach Funchal (Madaira).
Dies ist der Laufbericht in reiner pdf-Form: Fash und MEINI laufen / fressen / saufen Madaira
Und hier kann jeder sofort lesen:
29.01.2017:
11. Hanse Gesundheitslauf
Alles für den guten Zweck !
Der Gesundheitslauf wird nun schon zum 11. Mal ausgetragen. Gastgeber ist der SV HANSE-Klinikum, Kommentator ist Ulli Hintz.
In diesem Jahr findet der Lauf wieder traditionell am letzten Sonntag des Januars stattfindet. Die diesjährigen Erlöse aus Startgeld, Kuchenverkauf und
Versteigerung gehen an die Stralsunder Selbsthilfegruppe „Morbus Bechterew“.
Die Runners sind in diesem Jahr kaum vertreten:
Jens F. und Bolle sind dabei. Bolle läuft wegen Erkältung nur eine kurze Runde. Groß Meini und Fash haben eine gute Ausrede: beide sind auf Madeira und
nehmen am dortigen Halbmarathon teil. Die anderen Runners sind einfach ... nicht da.
Nach Ansprache und gemeinsamer Erwärmung starten Läufer und Walker; die Strecke führt zur Sundpromenade, an Teddy vorbei bis zur Feuerwache.
Hier befindet sich der Wendepunkt. Wer mag, kann am sogenannten Rondell erneut wenden und die Distanz zur Feuerwache nochmals bewältigen. Und dies so oft
man eben möchte.
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| Treff an der alten MediFa |
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| Ulli Hintz und blau der FH-Läufer |
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| Jörg ist der Gockel |
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| das ist die Laufgemeinschaft |
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Bärbel ist nach 10 Jahren nicht mehr am Mikrofon, dafür muss Rentner Gerd ran. Nach kurzer Erwärmung geht es auf die Laufrunde.
Jenny war wahrscheinlich die erste Läuferin der Erwachsenen, die die Ziellinie überquert. Es gibt eine Urkunde und heißen Tee. Wer mag, kann sich auch
wieder am Kuchen-Buffet bedienen.
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| Bärbel steht nach 10 Jahren nicht mehr vorne |
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| Die erste Läuferin im Ziel |
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Nach Ende der Veranstaltung meldet der SV HANSE-Klinikum:
121 Läufer und Walker waren am Start.
692 Euro sind zusammengekommen und konnten übergeben werden.
In der ZAS wird berichtet:
08.02.2017:
3. Filmabend bei Wolf
Der 3.Filmabend findet bei Wolf statt:
Thema ist heute die "TOUR Transalp" aus dem Jahre 2007, dazu gibt es eine DVD.
Bei der Transalp, die auch in 2017 noch stattfindet, fahren die Teilnehmer über 7 Etappen von Deutschland durch Österreich zum Gardasee. Dabei gilt es
so manchen Höhenpass zu bezwingen.
So wird der Streifen bei "amazon" beschrieben:
Vom 24. bis zum 30. Juni 2007 ging die große Herausforderung für alle Rennradfans in die fünfte Runde: die JEANTEX-TOUR-TRANSALP - eine Alpenüberquerung
für ambitionierte Rennradamateure. Sieben Tage lang ging es für die Zweier-Teams durch die schönsten Landschaften der Alpen und über spektakuläre Passstraßen,
wie das Hahntennjoch (1894 m), den Arlberg (1793 m), die Bielerhöhe (2037 m), das Stilfserjoch (2753 m) und den Forcola di Livignio (2315 m).
Die JEANTEX-TOUR-TRANSALP startete traditionell in Oberammergau mit einer Rekordbeteiligung von 1000 Aktiven, die innerhalb dieses Etappenmarathons 18760
Höhenmeter und 850 Kilometer auf dem Weg an den Gardasee zurückgelegt haben. 2007 führte die Strecke von Oberammergau in Deutschland über die Etappenorte
Imst und Ischgl in Österreich und Naturns/Italien nach Livignio und weiter nach Ponte di Legno, Kaltern und schließlich ins Ziel: ins italienische Riva del Garda
am Gardasee. .
04.03.2017:
9. HanseDom-Minitriathlon
In den Vorjahren hat immer mal wieder einer der Runners am Mini-Triathlon des Hansedoms teilgenommen. Wolf hat eine Startkarte der Laufgruppe übernommen und
muss nun, nach heftig durchzechter Nacht, seine Zusage einhalten und starten. Dafür gibt es Applaus, Applaus, Applaus.
Wolf bestätigt per Textnachricht, dass er arg gelitten hat. Die Zeiten der 3 Teildisziplinen, 500m Schwimmen, 10km Rad auf dem Ergometer und 5km auf dem Laufband,
spiegeln dies zum Teil wider. Auf den Fotos, die auf der Laufgruppenseite liegen, sieht Wolf jedenfalls fit aus.
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| der Triathlet ... |
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| ... macht es sich mit Bärbel gemütlich |
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Beim Schwimmen ging es Wolf noch ganz gut, die Zeit für 500m ist passabel. Beim Radeln hat er dann schon zu kämpfen, bei den 5km auf dem Laufband bricht er
dann ein. Hier stehen die Ergebnisse der Teilnehmer:
Wir zoomen mal etwas rein:
Wolf hatte es in seiner Gruppe mit Bärbel und Malermeister J. Hartmann zu tun. Jürgen ist erwartungsgemäß schnell, auch Bärbel hängt den Wolf ab.
34 Minuten Laufzeit für 5km sind auch nicht wirklich dolle.
Eine Urkunde aber bekommt er für seine Teilnahme:
05.03.2017:
Marinelazarett Mürwik / Klinik Ost Marathon
Christian Hottas ist kein Unbekannter in der Laufszene; seit meheren Jahren führt er nun die Marathon-Weltrangliste mit mehr als 2500 erfolgreich absolvierten
Marathon / Ultra-Läufen an und ist selbst begeisterter Ausrichter von Laufveranstaltungen. „Lost Places Marathons“, „Hamburg Special Marathons“ und
„FEM Insel Marathons“ (FEM = Fun & Erlebnis Marathons) nennt Christian seine Läufe. Die „Lost Places Marathons“ sind Veranstaltungen, die an Orten stattfinden, die
ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben. Gelaufen wurde etwa an einem Hochbunker in Eimsbüttel, dem Alten Elbtunnel,
über die Decatur-Brücke am Bahnhof Maschen und in Seevetal im Viehtriftunnel, der von den Anwohnern nur "Rattentunnel" genannt wird. Die Anzahl der Teilnehmer ist oft
stark begrenzt (20 bis 50 Läufer), kurze Runden zwingen zu großen Rundenzahlen.
Und nun, im März 2017, ist das alte Marinelazarett Mürwik in Flensburg dran. Bolle ist dabei.
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| Christian Hottas bei der "Arbeit" |
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ACHTUNG: Diesen Lauf auf diesem Gelände wird es nur dieses eine Mal geben!
Der "Dornröschenschlaf" bzw. der Verfall des Areals und der Gebäude des ehemaligen Marinelazaretts Mürwik (1910-1947) bzw. der Klinik Ost (1960-1989)
neigt sich dem Ende zu. Im Frühjahr 2017 sollen die Renovierungs- und Umbau-Maßnahmen starten, um den derzeitigen Gebäudebestand in insgesamt 51 gehobene
Eigentumswohnungen umzuwandeln. Wahrscheinlich wird der dann entstehende "Kelm-Park" dann ähnlich schön werden wie der OxPark auf der südlichen Geländehälfte des
Krankenhauses Ochsenzoll in Hamburg. Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, auf diesem sonst nicht öffentlich zugänglichen Privat-Gelände
einen einmaligen Marathon (mit Halbmarathon) zu laufen. Die Zusage der Eigentümer liegt mir bereits seit Dezember 2016 vor.
Eine erste Streckenbegehung und Vermessung erfolgte am 7. Januar 2017.
... so steht es auf der Info-Seite zum Lauf bei "http://my6.raceresult.com/".
Treff- und Startpunkt ist die ehemalige Chefarztvilla des Lazaretts in der Kelmstrasse 11. Fash müsste das Gelände eigentlich kennen, denn die Marineschule Mürwik
befindet sich gleich daneben. Fash hat laut eigener Aussage vor ca. 14 Jahren mal ein ganzes Jahr in Flens verbracht, die Marineschule würde auch "Hogwarts" genannt.
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| die Marineschule Mürwik ... |
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| ... auch "Hogwarts" genannt |
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Zum Lauf hatten sich 15 Sportler angemeldet, 11 für den Marathon und 4 für den halben. Am Morgen des 05.03., in Flensburg regnet es nun schon eine ganze Weile, ändert
sich die Teilnehmerliste noch geringfügig. 2 Absagen und eine spontane Nachmeldung verändern das Aufgebot.
Christian reist im Auto an und bringt Equiptment für die Veranstaltung mit: Startnummern, Medaillen, Verpflegung.
Obwohl das Gelände ab 8.30Uhr zur Verfügung stehen sollte, ist die Chefarztvilla noch verschlossen. So stehen die Anwesenden im Regen und beginnen bald zu frösteln.
Christian will die Runde noch leicht verändern, dabei neu vermessen und eine Begehung für die Teilnehmer durchführen. Es wird eine Schlammrunde, dies ist sofort
ersichtlich.
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| Christian mit Messrad |
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| die Runde wird abgegangen |
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| im Hintergrund der Wasserturm mit Wohnung |
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| Orientierungspfeile werden gesetzt |
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Für die meisten Teilnehmer ist das Gelände unbekannt, daher wird aufmerksam beobachtet und fotografiert. Werner dagegen hat vor vielen Jahren in diesem Hospital seinen
Blinddarm verloren und weiß einige Geschichten zu berichten.
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| Messung mit Messrad |
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| Werner folgt dem Meister |
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| hier wurden Pallets auf die Modder geworfen |
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| Dies ist die Chefarztvilla |
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Start und Ende der Laufrunde sind an der Chefarztvilla. Hier steht eine Garage, in der die Verpflegung aufgebaut wird. Taschen können hier oder auch in der Villa
abgelegt werden. Toiletten sind ebenfalls in der Villa zu finden.
Nachdem Christian die Runde abgegangen ist, zeigt das Messrad folgende Daten:
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| 562Meter und ein bissl ist die Runde kurz |
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Sofort werden die Handys gezückt und gerechnet: 75 Runden müssten es sein. Wenn man etwas großzügiger ist, nimmt man eine weitere Runde dazu. Daher sind alle
überrascht, als der Ausrichter die Rundenanzahl mit 78 festlegt. Egal, der Chef bestimmt.
Die Runde sieht auf der Landkarte dann folgendermaßen aus:
Nachdem der Verwalter des Geländes endlich auftaucht, gibt es noch eine schnelle Führung durch die Gebäude. Das Innere hat ganz schön gelitten, soll aber bald
abgerissen oder renoviert werden.
Der Start, der für 10Uhr angesetzt war, verzögert sich durch die Führung etwas. Leider ist auch der Zeitnehmer nicht aufgetaucht; somit muss manuell gezählt und
geschrieben werden. Christian ist glücklicherweise vorbereitet.
Dann wird endlich gelaufen ....die Halbmarathonis müssen 39 Runden absolvieren. Einige von ihnen sind zügig unterwegs und überholen regelmäßig. Für eine Runde von
562 Meter benötigt man ja nicht all zu viel Zeit, ca.3 bis 4 Minuten. Die Strecke ist schwierig zu belaufen: es gibt richtig schlammige Abschnitte,
wo manche mit den Schuhen stecken bleiben. Kurz vor Ende der Runde geht es leicht bergauf und auch hier hat sich viel Wasser und Schlamm angesammelt. Einige
gehen bergan.
Die hohe Rundenanzahl ist schon eine Herausforderung, aber irgendwann sind auch 78 Runden absolviert.
Für die Finisher gibt es diese Medaille:
Und so sehen die Schuhe am Ende des Laufs aus:
Für historisch interessierte Läufer wurden noch folgende Infos bereitgestellt:
Das Marinelazarett Mürwik gehörte mit der benachbarten Marineschule und einigen weiteren Objekten vom 3.5. bis 23.5.1945 zum sogenannten "Sonderbereich Mürwik",
dem Regierungssitz der von Hitler in seinem politischen Testament am 29.4.1945 eingesetzten Reichsregierung unter Reichspräsident Großadmiral Karl Dönitz.
Von hier wurde auch die am 7.5.1945 unterzeichnete Kapitulation Norddeutschlands einschließlich Dänemarks und der Niederlande initiiert.
Diese wurde am 3.5.1945 in der Villa Möllering in Häcklingen (bei Lüneburg) ausgehandelt und am 7.5.1945 auf dem Timmerloh Berg unterzeichnet.
09.03.2017:
4. Filmabend bei Wolf
Wolf bittet zum 4.Filmabend in diesem Jahr und bereitet wieder ein kleines "Buffet" vor:
Auf dem Plan stand der Film "Leben am Limit - Extremsportler", der kürzlich im TV lief. Hier werden der französische Weltmeister im
Apnoetauchen, Guillaume Néry, der norwegischen Wingsuit- Flyer Halvor Angvik und der Extremradfahrer Gerhard Gulewicz aus Österreich bei ihren Aktivitäten
detailliert beobachtet.
Das Material lag auch bereit, konnte aber weder umkopiert noch abgespielt werden. Der Datenträger hat gestreikt.
Glücklicherweise konnte auf Alterativmaterial umgeschwenkt werden und so wurde noch einmal die DVD "Du musst nicht siegen, um zu gewinnen.: Race Across America"
genutzt, um den Abend zu füllen. Hier wird der deutsche Arzt und Wissenschaftler Michael Nehls bei seiner Extremfahrt begleitet.
So wird der Streifen bei "amazon" beschrieben:
Das Race Across America gilt als härtestes Radrennen der Welt. Die Fahrer müssen im Alleingang in maximal 12 Tagen 4800 Kilometer überwinden.
Die Strecke führt sie einmal quer durchs ganze Land: Vom Pazifik an den Atlantik – durch glühend-heiße Wüsten, über 3000 Meter hohe Pässe, durch die endlosen
Weiten des Mittleren Westens … Tag und Nacht. Der Arzt und Wissenschaftler Michael Nehls hat sich dabei an seine körperlichen und mentalen Grenzen gewagt.
Sein Ziel: Ankommen, ohne sich zu quälen. Betreut wurde er von seiner Frau, seinen drei Kindern und acht Freunden - Extremsport als Familienausflug.
Den Schlüssel für ein entspanntes Rennen fand Nehls in der richtigen Strategie, einer Balance zwischen Belastung und Regeneration, Teamgeist und Individualität,
Akribie und Humor. Und in Antworten auf einige der wichtigsten Fragen überhaupt: Was bewegt uns eigentlich? Welche Motive lassen uns scheitern, welche sind die Basis für Erfolg, auch im täglichen Leben?
Das Race Across America spiegelt das Leben im Zeitraffer und zeigt, dass man min den richtigen Motiven und einer gesunden Strategie Berge versetzen kann.
Ein Film nicht nur für Radsport-Enthusiasten. Ein Film für jeden!
11.03.2017:
13.baff Naturmarathon Marienwerder
In Marienwerder bei Eberswalde wird der "baff Naturmarathon" ausgerichtet. "baff" ist das Freizeitbad Eberswalde und offenbar Hauptsponsor und Namensgeber
der Laufversanstaltung. Bolle hat bereits im Jahr 2012 teilgenommen und möchte erneut antreten. Mattes ist auch in der Gegend, kommt vom Arbeitseinsatz
in Rostock und hat sich kurzfristig für die Teilnahme am Halbmarathon entschieden.
Samstagmorgen gegen 7 Uhr fahren die beiden mit dem Auto nach Marienwerder, die Fahrt dauert ziemlich genau 2 Stunden. Vom Parkplatz, der am Ortsrand
eingerichtet wurde, fahren sogar Shuttlebusse zum Startpunkt. Ausgegeben werden nur Startnummern und Sicherheitsnadeln, perfekt.
Die Startgebühren sind sensationell niedrig: 9 Euro für den halben und 20 für den ganzen, in der ersten Anmeldephase. Da die Laufstrecke aus einem 10,5km
langen Rundkurs besteht, werden auch Viertel- und Dreiviertelmarathon angeboten.
Das Wetter ist gut: etwas bewölkt bei leichten Plustemperaturen. Später wird die Sonne noch auskommen.
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| Treffen der Sportler am Sportplatz Marienwerder |
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| Mattes vor dem Lauf, Bolle danach |
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Punkt 10Uhr starten die Läufer für 1 und 2 Runden, Mattes ist dabei. 10 Minuten später starten die Läufer für 3 und 4 Runden. Das ist das "Go" für Bolle.
Die Laufstrecke führt sofort in den Wald. Kurz nach Kilometer5 steht eine Verpflegungsstation bereit, mit Wasser, Cola, Tee und allerlei fester Nahrung.
Zur Auswahl stehen Brote mit Schmalz oder Schokopaste, dazu steht Obst bereit. Das Angebot ist gut.
Dann führt die Strecke auf asphaltierte Wege und Strassen, bis man bei Kilometer 8 kann zu Gitarrenmusik noch einmal Getränke greifen kann.
Hier wird auch Bier angeboten, wahrscheinlich von Privatpersonen.
Nach einem weiteren Stück Strasse geht es zurück in den Wald, dann parallel zum Finowkanal zurück zum Start/Zielbereich.
Mattes war sich nicht sicher, wie schnell er laufen kann. Mal zwackte das Knie, mal fehlte Training. Dennoch hieß das Ziel: unter 2 Stunden.
Er war dann doch recht flott unterwegs, hat sich vom Ende des Starterfeldes nach vorne gearbeitet und bei sehr guten 1.49.48h eingestempelt.
Da er nach dem Zieleinlauf mehr als 2 Stunden auf Bolle zu warten hatte, wurde
für den Zeitvertreib ein Ausflug zum "Schiffshebewerk Niederfinow" angesetzt. Hier stehen das 1934 in Betrieb genommene alte Hebewerk und der Neubau nebeneinander.
Hier ein paar Bilder von Mattes' Bildungsreise:
Währenddessen absolviert Bolle noch eine relativ gute 3 Runde und geht dann buchstäblich und gemäß Plan zu einer gemütlichen letzten Runde über.
Er spaziert nun häufiger durch den Wald und legt auch einen Bier-Stop bei Kilometer 8 ein. Hier fidelt der Gitarrenspieler noch immer.
Als Mattes nach Marienwerder zurückkehrt, ist Bolle erst wenige Minuten im Ziel. Bolle hat bei 4.10h eingestempelt und ist selber sehr zufrieden. Da er aber die
4h-Grenze bei etwas Einsatz hätte schaffen können, muss er sich vom Mattes anpöbeln lassen.
Für die Finisher gibt es eine Medaille, das war 2012 noch anders.
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| Das Ziel mit der noch laufenden Uhr, Mattes und Bolle reisen nun zurück nach HST |
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Auffällig am bisherigen Tag ist, dass Mattes relativ viel Futter in die Lade schiebt. Nach dem Lauf hat er sich bereits Fleisch im Zielbereich gegönnt.
In Stralsund abgekommen, es soll gleich weiter zu Badminton /Squash/Sauna nach Samtens gehen, gibt es noch schnell Pizza. Mit Meini geht es dann nach Rügen zum
Sporthotel. Und bei der After-Sport-Party im Salsa gibt es neben Mojito noch 2 "big starter"- Platten.
Ein gelungener Tag
Hier finden sich die Ergebnisse vom Halbmarathon:
baff Halbmarathon
Hier finden sich die Ergebnisse vom Marathon:
baff Marathon
Die Ergebnislisten geben uns genaue Daten:
201 Läufer haben beim Halbmarathon das Ziel erreicht. Mattes liegt auf Platz 74 und ist 18. seiner Altersklasse.
122 Läufer haben die Marathondistanz erfolgreich bewältigt. Bolle liegt auf Platz 61 und ist 24. seiner Altersklasse.
Dazu kommen 218 Finisher beim Viertelmarathon und 102 Finisher bei der Dreiviertel-Distanz. Dann gibt es noch Wertungen für die Walker und Kinderläufe. In Summe haben
also ziemlich viele Aktive teilgenommen.
13.03.2017:
Die OZ berichtet: Mit dem Restaurator auf Altstadt-Rundgang
Wolf zeigt mal wieder vollen Einsatz für junge Leute und die Hansestadt:
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| Man achte auf die Pinselführung ! |
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17.03.2017:
Die OZ berichtet: Im Bahnhof wird gefeiert
Wolf war verantwortlicher Restaurator bei den Arbeiten am Kliefertschen Wandgemälde. Nun soll ein gewisser "Wolf Thormeyer", mit Y, einen Vortrag bei den
Feierlichkeiten im Bahnhofsgebäude halten. Mal sehen, wer das ist.
Die OZ berichtet am 17.03.:
25.03.2017:
Die OZ berichtet: Im Bahnhof erscheint viel Publikum
Wolf darf nun endlich eine große Rede zum Abschluss der Restaurierung im Bahnhof halten.
Die Ostseezeitung schreibt.:
25.03.2017:
41. Springe - Deister - Marathon
Für Bolle sollte es eigentlich ein sportliches Wochenende werden: Samstag wollte er in Springe laufen, Sonntag auf dem Energieberg Georgswerder in Hamburg.
Es kam anders: Schüttelfrost und Magenprobleme haben den Plan ruiniert.
Springe, etwas südwestlich von Hannover gelegen und von dort mit der S-Bahn zu erreichen, ist Austragungsort des "Springe-Deister-Marathons". Deister ist
ein Höhenzug der Gegend, der mit 405m Höhe allerdings nicht wirklich hoch hinaus ragt.
Bekannt ist Springe für den Feinmechaniker Heinrich Göbel, der als deutscher Erfinder der Glühlampe gilt. In Springe findet sich das angebliche
Gebursthaus Göbels.
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| Springe und Heinrich Göbel |
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Treffpunkt ist das Gelände am Otto-Hahn-Gymnasium.
Bei der Laufstrecke handelt sich um einen Rundkurs, der für den Marathon vier mal, für den Halbmarathon mal durchlaufen wird. Der Weg führt nach Süden, am
Wisentgehege vorbei und dann über das Jagdschloss zurück zum Sportplatz.
Bolle will sich von Marathon zu Halbmarathon ummelden, aber irgendwas läuft da schief. Und er läuft auch zur falschen Zeit los, mit den Marathonläufern. Der
halbe startet aber erst 2 Stunden später. So absolviert Bolle 2 Runden, schleppt sich kraftlos ins Ziel. Eine offizielle Zeitnahme erfolgt so nicht, er selber
hält die Uhr bei 2.12h an.
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| Verpflegungsstation im Start / Ziel-Bereich |
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Wegen gesundheitlicher Probleme fällt somit der für Sonntag in Hamburg geplante Lauf aus.
30.03.2017:
5. Filmabend bei Wolf
Der wahrscheinlich letzte Filmabend dieser Wintersaison findet bei Wolf statt. Gezeigt wird heute, im 2. Versuch, die Dokumentation
"Achtung – Ein Leben in Extremen" von Sascha Koellnreitner, der kürzlich im TV lief. Im Mittelpunkt der Doku stehen 3 Extremsportler:
Freitaucher Guillaume Néry (Frankreich)
Extremradfahrer Gerhard Gulewicz (Österreich) und
Wingsuit-Springer Halvor Angvik (Norwegen)
Der Abend hat dann wieder etwas länger gedauert, da alte Kamellen ausgekramt und einige Getränke geleert wurden.
01.04.2017:
Frühlingstour der Radsportgruppe
Die Radsaison beginnt, die Sportgruppe vom SV HANSE-Klinikum unternimmt daher die obligatorische Frühlingstour. Start und Ziel sind am Ozeaneum,
die Route führt nach Horst / Jeeser. Wolf ist in diesem Jahr Teil des Org-Teams und muss / darf für Verpflegung sorgen. Schorni ist mit dem Rad dabei.
Die Qualität diverser Streckenabschnitte sorgt für Gemecker einiger Teilnehmer ...
01.04.2017:
34. Ückermünder Haffmarathon
In Ückermünde wird die Landesmeisterschaft im Marathon ausgetragen. Daher reisen leistungsstarke Läufer an, darunter auch die Sportfreunde der
FHSG Stralsund. Die FH-ler sind mit 6 Aktiven angereist, die in 3 Disziplinen starten.
T. Wenske wollte Vollgas laufen und eine Bestzeit erzielen. Das ist nicht ganz gelungen, doch die Zeit von 3.30.02h ist ziemlich beeindruckend.
Das sind die Ergebnisse:
Bolle ist auch nach Ückermünde angereist. Ziel ist es, die 6 Runden möglichst gleichmäßig zu absolvieren. Dies gelingt bis zur vorletzten Runde, dann
geht der "fette Muck" wieder häufiger. Für eine akzeptable Zeit reicht es aber. Und zur Belohnung, eine Art Medaille, gibt es auch in diesem Jahr ein Handtuch.
Die OZ bringt einen Artikel von A. Kobsch am 04.04.:
02.04.2017:
Anpaddeln am Bootshaus
Schorni ist heute mit den Sportfreunden des Bootshauses auf dem Sund; es wird angepaddelt.
Vormittags regnet es noch ein wenig, dann kommt die Sonne raus.
09.04.2017:
10. Tangermünder Elbdeichmarathon
In Tangermünde steht das 10. Jubiläum des Elbdeichmarathons an. Bolle wollte sich die "Kaiser - und Hansestadt" schon länger mal ansehen und nimmt teil.
Hier ist sein Bericht.
Bereits bei der Anreise treffe ich auf Lauf-Bekanntschaft: in der Regionalbahn von Stendal nach Tangermünde sitzt Patricia mit mir im Abteil. Wir "kennen" uns
natürlich von früheren Veranstaltungen; beim Berliner Vollmondmarathon und auf Usedom sind wir uns bereits über den Weg gelaufen. Und wir haben auch zufällig
im selben Hotel gebucht. Somit besuchen wir auch gemeinsam die Läufermesse, holen uns die Startunterlagen und stärken uns mit Nudeln und Bier.
Patricia kennt den Elbdeichmarathon bereits und hat vor 2 Jahren die Damenwertung gewonnen. Sie hat mir auch die Stadtführung empfohlen, die ich bereits
in meine Planung aufgenommen hatte. Und daher nehme ich auch teil; eine gute Entscheidung.
Während es bei der Anreise am Samstag noch kalt war und nieselte, zeigt sich der Lauf-Sonntag bei bestem Wetter. Morgens ist es noch frisch, aber dann zaubert
die Sonne richtig Wärme auf die Strecke. Für mich besteht bei solchen Verhältnissen sofort Glatzenbrandgefahr.
Im Startbereich treffe ich auf den nächsten Bekannten, Jens Hunhold vom "100 Marathon Club" ist natürlich auch in der Gegend. Jens ist seit Jahren sehr aktiv
und wird bald seinen 200. Marathon absolvieren.
Der Start für die Marathonis erfolgt um 10 Uhr, in 10 Minutenabständen folgen dann Halbmarathon und 10km.
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| Blick durch die Stadtmauer zum Hafen |
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| die Stadtmauer von außen |
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| Blick vom Startbereich |
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| an der Startlinie |
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Die Laufstrecke führt nach Süden, über die Orte Bölsdorf und Buch nach Schelldorf, wo der Wendepunkt liegt. Der Rückweg führt dann in Elbnähe am Deich entlang.
Die Strecke ist gesperrt, sodass man die Straßen nach Belieben nutzen kann. In den Orten nutzen die Anwohner die Veranstaltung für eigene Parties.
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| Ein kleiner Fan an der Strecke |
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| das Bike des Fotografen |
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| "Buch grüßt seine Gäste" |
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| und die Einwohner grüßen auch |
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Auf der Strecke lausche ich einigen Geschichten:
da ist z.B. Heinz-Egon Jensen, der schon an "Triple Ultra Triathlon" und "Double Ultra Triathlon" teilgenommen hat. Wahnsinn!!!
da ist z.B. Fritz Rietkötter vom "Wildeshauser Lauftreff", der beim Berliner Mauerlauf die "Back-to-Back-Medaille" und den "100Meilen-Buckle" erlaufen hat. Wahnsinn!!!
da ist Hans Ulrich Kress vom "run & bike Kehlheim e.V.", ein sehr erfahrener Triathlet mit Teilnahmen in Berlin, Roth und Regensburg. Respekt!
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| Heinz-Egon Jensen |
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| Fritz Rietkötter |
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| Hans Ulrich Kress |
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| kleine Laufgruppe in Runde 1 |
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Die Verpflegung an der Strecke ist reichlich und gut.
Auf dem Deich-Rückweg halten die Triathleten vom TLV94 die letzten Erfrischungen bereit, bevor man wieder in Tangermünde einläuft.
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| Laufweg auf dem Deich |
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| Verpflegung bei den Triathleten |
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Zur Halbzeit bin ich den Sportfreunden Jens Hunhold und Alois Pielok dicht auf den Fersen, die Uhr zeigt etwa 1.52h an. Das ist doch recht schnell und lässt wieder
mal auf die 4Stunden-Grenze hoffen. Kurz bevor ich die erste Runde beende, kommt mir Patricia am Beginn ihrer 2. Runde entgegen. Patricia möchte nach längerer Zeit,
so hat sie am Vortag berichtet, auch mal wieder unter 4 Stunden laufen. Sie ist auf jeden Fall auf Kurs.
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| Patricia hat gerade die erste Runde beendet ... |
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| ... und ist hier schon auf dem Heimweg |
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Hier ein paar Bilder von den Strecke:
In Runde 2, inzwischen ist es Mittag, wird hier und dort auch mal ein Grill entzündet. Bier fließt auch ...
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| Frischfleisch auf der Wiese ... |
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| ... und auf dem Grill |
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Als der Wendepunkt in Schelldorf zum 2. Mal erreicht wird, dies ist etwa bei Kilometer 33.5, brennt der Planet. Von den Getränken wird reichlich genommen.
Hier bin ich den beiden Sportfreunden Jens Hunhold und Alois Pielok wieder dicht auf den Fersen.
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| Jens hat den Wendepunkt umrundet, Alois auch |
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| Die Helfer machen es sich gemütlich |
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In Schelldorf halten einige Anwohner die Läufer bei Laune:
Nun müssen noch die letzten Kilometer bezwungen werden. Jens und Alois bleiben in Sichtweite, laufen mir auf dem Deich aber langsam davon. Alois dreht sich
gelegentlich um und will mich motivieren, noch aufzuschließen. Aber ich bin faul und gönne mir Gehpausen. Auch die 4 Stunden locken nicht wirklich. Als
die Silhouette von Tangermünde sichtbar wird, ist der Großteil der Laufarbeit getan. Die Ansicht ist wirklich schön ...
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| Tangermünde mit dem Kirchturm |
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| das Flüsschen Tanger |
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Jens und Alois sind auf der Zielgeraden nicht mehr zu sehen, aber auch diese beiden verpassen die 4 Stunden-Marke, wenn auch nur knapp. Als ich die Ziellinie quere,
bekomme ich von Patricia ein Bier gereicht. Welch Begrüßung!
Patricia ist bei 3.49h eingelaufen und hat die eigene Zielvorgabe erreicht. Respekt!
Unser Gruppenfoto im Zielbereich:
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| von rechts: Jens, Alois, Patricia |
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Hier die Marathon-Ergebnisse: 10. Elbdeich-Marathon
15.04.2017:
3. Osteredition Berliner Vollmond-Marathon
Etze (Frank-Ulrich Etzrodt) lädt zur Osteredition des Berliner Vollmondmarathons nach Berlin Tegel. Bolle nimmt nach 2015 zum 2. Mal an diesem Lauf teil und gibt seinen
Bericht ab:
Patricia hat am letzten Wochenenende beim Tangermünder Elbdeichmarathon die "Osteredition Berlin" erwähnt. Da ist mir eingefallen, dass ich doch problemlos in
die Hauptstadt reisen und teilnehmen kann. Und so wurde es gemacht. Kurz Kontakt zu Etze aufgenommen, angemeldet, alles gut.
Auf der Webseite des Marathons gibt es folgende Ankündigung:
Besonders freuen wir uns darüber, daß sich Christel Schemel von Laufzeit-Reisen vorgenommen hat, uns am Ostersonnabend zu besuchen.
In der LAUFZEIT & CONDITION Nr. hat Christel Schemel zusammen mit Klaus Weidt die Aktion - „Schuhe für Sri Lanka“ gestartet. Falls ihr Schuhe in den Größen
36 bis 43 aber auch nicht mehr benötigte Basecaps in allen Größen habt und diese nicht mehr benötigt, bitten wir Euch diese zu unserem 3. Berliner Ostermarathon
am 15. April 2017 mit in das Vereinsheim am Berliner Hohenzollernkanal zu bringen, damit sie Christel und Klaus für einen guten Zweck mit nach Sri Lanka nehmen
können.
Mit Christel waren der große Meini und ich im Jahre 2011 beim Medoc- Marathon, wo wir uns trinkend durch die Weinberge geschlagen haben. Für Andreas ist es bis
heute der einzige Marathon seiner Laufbahn.
Die Wetterprognose für den Samstag war sehr bescheiden, und so kam es auch. Ich habe es noch trockenen Fußes bis zum Vereinsgebäude geschafft, wo die Unterlagen
ausgegeben werden. Auf dem Weg dorthin habe ich Etze bei der Arbeit getroffen, er hat noch die letzten Schilder und Wegweiser angebracht...
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| fleißige Hände bei den letzten Vorbereitungen |
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Für 2015 waren 19 Läufer gemeldet (hab ich in der Liste geprüft), in diesem Jahr sind es deutlich mehr. Somit füllt sich auch das Vereinsgebäude entsprechend.
Etze hält eine kleine Ansprache, dankt den Helfern und gibt letzte Ratschläge für den Lauf.
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| Etze grüßt, erklärt, gibt Ratschläge |
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Patricia ist inzwischend laufend eingetroffen, sie hat bereits die ersten 8km von der Haustür zum Marathonstart absolviert.
Außerdem treffe ich das Duo Andreas Gäbler / Günter Schmidt, mit denen ich auch schon laufend unterwegs war (am Kyffhäuser zum Beispiel).
Andreas rennt ziemlich viel, er war kürzlich beim baff-Naturmarathon in Marienwerder am Start und hat vor einer Woche die 42,195km in Leipzig absolviert.
Laut Etze hat Andreas bisher an allen Vollmondmarathons teilgenommen. Günter dagegen hat den Winter in Mittel / Südamerika verbracht und muss nun bei winterlichen
Temperaturen auf die Laufstrecke.
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| Andreas und Günter sind auch angereist |
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Mindestens 2 Sportler sind schon um 9Uhr auf die Runde gegangen, gegen 9.40Uhr bewegt sich dann die Meute zum offiziellen Start an der Mäckeritzbrücke.
Hier wird noch ein Gruppenfoto geschossen, dann vesucht sich Etze am Startschuss. Dieser mißlingt, mal wieder. Kein Schuss will sich aus der Pistole lösen.
Das Wetter hingegen erfüllt alle Erwartungen: Regen und einstellige Temperaturen!
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| eine große Gruppe engagierter Läufer am Start |
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Den Fotoknecht wollte ich nicht mitschleppen. Andreas hingegen hat auf der Laufstrecke Bilder gemacht und stellt diese zur Verfügung. Danke dafür!
Im Gegensatz zur 2015er-Edition wird heute entgegen Uhrzeigersinn um Tegeler See und Havel gelaufen. Als Hinweis dient: wer kein Wasser sieht, hat sich verlaufen!
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| kurz nach dem Start an der Ostseite des Tegeler Sees |
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Es wird auch wieder auf einem Teilstück des Mauerweges gelaufen. Einige Teilnehmer des heutigen Marathons werden im August auch über die volle Distanz des
"100MeilenBerlin – Der Mauerweglauf 2017" starten.
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| an der Laufstrecke |
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Der nördlicheste Punkt der Laufstrecke befindet sich in Hennigsdorf. Hier geht es auf dem Mauerweg am Bombadier-Gelände mit jeder Menge Eisenbahnen vorbei.
Der südliche Rückweg führt durch Spandau, über die Insel "Eiswerder". Von hier ist es nicht weit bis zur Spandauer Zitadelle.
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| Hier sind wir schon in Spandau, das Ziel ist nun nicht mehr weit entfernt |
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Bei Kilometer 41 stehen für die Läufer Berlin-Fahnen bereit. Wer mag, darf eine greifen und mitnehmen. Im Zielbereich warten Etze und Helfer zur Zeitnahme und
Medaillenübergabe. Es gibt wieder eine selbst gestaltete Oster-Medaille.
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| Etze empfängt die Finisher und notiert Zeiten |
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| Berlin-Fahne für Interessierte. Die Ostermedaillen der Jahre 2017 und 2015 |
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Für mich endet der Marathon nach etwas mehr als 4.08h. Das ist ok.
Schnell ans Buffet und ein Vollmondbier greifen ...
Andreas ist mit 3.53h deutlich unter 4 Stunden geblieben; er läuft noch ein paar Meter / Kilometer aus und kommt dann wieder in den Zielbereich zurück.
Andreas wird sich im August an den 100Meilen versuchen ....
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| Vollmondbier für alle!!! |
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Patricia hat sich heute Zeit gelassen und wollte "nur" Kilometer schrubben. Sie hat die Osteredition gemeinsam mit Günter absolviert, Zielzeit 4.56.40h.
Andreas applaudiert seinem Kumpel zu "unter 5 Stunden!".
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| Überall Sieger: Günter, Patricia, Andreas |
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Im Vereinsheim sind die "Spenden für Sri Lanka" aufgebaut: 33 Paar Schuhe und 10 Basecaps
Der Aufruf gilt weiterhin: Sammelt bitte weiter. Am 9./10. Juni werden wir hoffentlich viele
von Euch auf dem Zeltplatz Saatwinkel wiedersehen... Christel und Klaus nehmen im Herbst 7 Koffer mit nach Sri Lanka. Und da passen noch 70 Paar Laufschuhe
in die restlichen 5 Koffer".
Es regnet auch nach dem Lauf, doch gelegentlich guckt schon die Sonne raus. Zeit für die Heimreise.
Patricia läuft dann weitere 8km nach Hause. Der heutige Tag diente wohl als Training für die 100km in Wuppertal. Na dann: viel Spaß dabei!
Hier die Marathon-Ergebnisse: 3. Osteredition Berliner Vollmond-Marathon
23.04.2017:
12. Darß-Marathon
Wie im Vorjahr gilt:
Ende April ist lauftechnisch wieder Einiges los: Madrid, Wien, London, der Spreewald und Darß tragen einen Marathon aus.
Ein paar Runners waren auf dem Darss aktiv: die männlichen Belows, klein Meini mit Familie, Fash und groß MEINI.
Am Start ist auch wieder Familie Hennings.
Wolf, Schorni und Bolle dagegen sind für 3 Tage im Spreewald unterwegs. Dazu gibt es einen eigenen Bericht.
Hier ein erster Eindruck zum Darß-Wochenende:
im Vorfeld haben alle Protagonisten über gesundheitliche Probleme gejammert:
groß MEINI hatte Zahn und konnte nur eingeschränkt laufen. Er hat erst ein paar Tage vor dem Wochenende zugesagt.
Mattes hat erneut Knieprobleme gemeldet und zu 90% abgesagt.
Fash hat ja immer irgendwas.
Meini hatte Rotz und meldete auch noch Rücken. Angeblich würde ihn selbst Bjarne beim joggen abhängen.
Was für eine Invalidentruppe!!!
Zunächst gehen aber wieder die Kleinen an den Start. Thore und Lina nehmen am Kinderlauf über 1150m teil:
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| Die Starter des Kinderlaufs über 1150m. Nicht alle sehen erfreut aus |
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Bjarne nimmt 360m in Angriff:
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| Bjarne scheint gut gelaunt |
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| große Schritte bei Thore, etwas gemütlicher geht Familie Hennings ans Werk |
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Und dies sind die Ergebnisse der Kleinen:
Tja, und die Großeltern müssen auch ihren Beitrag leisten. Wahrscheinlich hängen die Eltern gerade am Tresen rum und schlürfen Wein.
Mattes ist bei seiner Absage geblieben, hat aber mit seinen beiden Jungs den "Familien-Minimarathon (4.930 m)"
absolviert. Das Team "Oldesloher Turnschuhe" hat nach 29,47min die Ziellinie überlaufen.
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| Team Below ist fit für den "Familien-Minimarathon (4.930 m)" |
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3 der 4 Fußkranken haben sich am Sonntag auf die Halbmarathon-Strecke gewagt. Während die beiden Meini's gemeinsam gelaufen sind und Andreas zu neuer
Bestzeit geführt haben, musste sich Fash allein über den Kurs quälen. Nach eigenen Angaben hatte er "richtig schwere Beine".
Auf jeden Fall ist er schneller als in Funchal gewesen.
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| Die Runners im Startbereich! Im Hintergrund links ist nicht "unser Wolf" zu sehen |
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Andreas muss den Preis für seine neue Bestleistung zahlen: er ist total dehydriert und muss Unmengen Getränke zu sich nehmen. Glaubt es oder nicht; alle Becher, die
im Bild zu seinen Füßen liegen, hat er allein ausgetrunken. Was für eine Leistung!
In Born wurden die Läufer von Fans begrüßt:
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| Die Meini's haben es eilig |
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| Fash sieht doch noch fit aus. Mattes feuert an |
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Dies sind die Ergebnisse unserer Läufer:
Man achte darauf, dass Fash die beste Altersklassen-Platzierung der 3 Athleten erzielt hat.
21.04.-23.04.2017:
15. Spreewaldmarathon
Wie im Vorjahr gilt:
Ende April ist lauftechnisch wieder Einiges los: Madrid, Wien, London, der Spreewald und Darß tragen einen Marathon aus.
Ein paar Runners waren auf dem Darss aktiv: die männlichen Belows, klein Meini mit Familie, Fash und groß MEINI.
Am Start ist auch wieder Familie Hennings. Dazu gibt es einen eigenen, den Darss-Bericht.
Wolf, Schorni und Bolle dagegen sind für 3 Tage im Spreewald unterwegs. Hier ist der zugehörige Bericht:
Es ist wieder Gurkenzeit
Nach einem Jahr Abstinenz fahren Schorni, Wolf und Bolle wieder in den Spreewald. Dort lockt mit der 15. Ausgabe ein kleines Jubiläum des Spreewaldmarathons.
Natürlich ist wieder ein größeres Team an Stralsunder Sportlern in die Gegend um Burg, Lübben oder Lübbenau gereist.
Für die 3 Runners beginnt der Spreewaldausflug mit dem Besuch des "Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60" am Bergheider See nahe der Ortslage von Lichterfeld.
Neben Sport sollen auch Kultur und Weiterbildung auf dem Programm stehen.
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| der linke Teil der riesigen Brücke, erklärt vom Personal |
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| und der rechte Teil zum Abwerfen der Sandmassen |
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Für einen Besuch des F60-Geländes ist es zu spät, daher wird nur schnell ein Blick riskiert. Die nette Dame am Einlass lässt die 3 Besucher kurz hinter die Schranken
gehen und erklärt sogar noch einige Details. Wir kopieren nur schnell ein paar Daten und Fakten von der Wikipedia-Seite:
F60 ist die Serienbezeichnung von fünf Förderbrücken im Lausitzer Braunkohletagebau. Sie wurden vom ehemaligen VEB TAKRAF Lauchhammer gebaut und sind
die größten beweglichen technischen Arbeitsmaschinen der Welt. Als Abraumförderbrücke transportieren sie den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert.
Die ursprünglich maximale Abtragsmächtigkeit beträgt 60 Meter, daher auch die Bezeichnung F60. Mit einer Länge von 502 Meter wird sie auch als liegender
Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wiegt die Abraumförderbrücke (ohne Bagger) 13.500 Tonnen.
Verantwortlicher Fahrer in diesem Jahr ist Wolf; Schorni und Bolle machen es sich während der Anreise mit einem Bier gemütlich. Da die bisherige Unterkunft
bei Familie Ziesche nicht verfügbar war, musste eine neue Herberge her:
gebucht wurde die Ferienwohnung "Christel's Palace" im Zentrum von Lübben. Die Wohnung hat offiziell 80m² und ist gut geschnitten. Es gibt 2 Schlafzimmer,
ein großes Bad und einen riesigen Garten. Schnarchhahn Wolf hat sich freiwillig auf
das Sofa im Wohn / Küchenbereich ausgelagert, so muss er aber auch die Aktivitäten des frühaufstehenden Schornsteinfegers ertragen.
Gleich nach Inbetriebnahme der Unterkunft geht es zum Abendessen ins "La Casa", anschließend werden Getränke serviert.
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| Der Fahrer fährt, die Gäste trinken |
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| in Lübben dürfen dann alle bechern |
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Tag1: Paddeln
Freitag ist Paddel-Tag. Es geht nach Burg, wo auch das Frühstück beim Lila-Bäcker eingeworfen wird.
Die Wetterprognose für das Sport-Wochenende war relativ schlecht, es wurde viel Regen angedeutet. Doch von oben kam an diesem Tag kein Niederschlag, es war lediglich
bewölkt und frisch. Nachdem in früheren Jahren der lange Kanten und die 10km-Kurzrunde
absolviert wurden, steht in diesem Jahr die 21km-Tour an. Das sollte Silber bedeuten.
Verleiher ist erneut das "Bootshaus am Leineweber". Auf dem Parkplatz steht bereits ein Auto mit HST-Kennzeichen, das auf den Besitzer mit Namen Dirk hindeutet.
Gegen 10Uhr werden die Boote zu Wasser gelassen, jeder paddelt im Einer. Gemäß Teilnehmerliste sind Dirk F. und Reiner W. bereits unterwegs.
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| kräftige Kerle sind kaum zu bremsen |
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| sie tragen die Boote auch durch die Gegend |
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| es wird gemätlich gepaddelt, auf ... |
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| ... der Suche nach Fleisch |
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Die Paddelroute führt über Leipe (ca. Km10) zur Polenzschänke, wo etwa bei Kilometer 12 der Wendepunkt der 21km-Tour liegt.
Während an Schleuse 1 gerade Personal die Boote begrüsst und befördert, werden an den anderen Schleusen die
Boote aus dem Wasser gezogen und über Land geschleppt. Diese Strategie hat sich in den Vorjahren bereits bewährt.
Auffällig in diesem Jahr ist, dass Wolf sich bei jeder Gelegenheit streckt und dehnt. Er jammert über Ischiasschmerzen und nutzt jeden verfügbaren Gegenstand zur Therapie.
In der Polenzschänke wird der einzige Stempel dieser Route verteilt, hier muss also jeder in die Kneipe.
Und wer sitzt schon dorten? Die Kollegen Fülling und Wittig sind mitten im Mittagsschmaus. Die Runners hocken sich dazu und nutzen die verdiente Pause ebenfalls
zum Schlemmen.
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| Das Essen wurde schon verputzt, Zeit für ... |
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| ... Radler und Kurze |
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Dirk hat darauf hingewiesen, dass die Kilometerangabe für die 21er Tour nicht korrekt sei und es wohl eher um 25km gehen wird. Wir sind skeptisch und prüfen die
Karte. Auf jeden Fall gibt es Umstimmigkeiten bei den unterschiedlichen Touren und den zugehörigen Kilometerangaben. Ab der Polenzschänke sind die Wege der
42km- und 21km-Touren identisch. Wie kann es dann sein, dass bei Kilometer 35 der langen Tour die Kilometerangabe der 21er Tour bei 18 steht? Für beide
Strecken müssten von diesem Punkt identische Wege zu absolvieren sein. Das sollen dann 7km für die eine und nur 3km für die andere Strecke sein??? Komisch komisch.
Das würde Dirk's Vermutung bestätigen. Doch wie dem auch sei; wir müssen alle zurück zum Ausgangspunkt.
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| Unstimmigkeiten bei den Kilometerangaben? Müssen wir weiter paddeln als geplant? |
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Auf dem Rückweg paddeln sich die 3 Runners an die Kollegen F. und W. heran, halten einen kurzen Plausch und fahren dann vorbei. Auf dem Heimweg sitzt am Ufer noch
ein Nager, der unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Booten einfach Gras in sich rein stopft. Hier kamen Diskussionen auf, was denn nun ein Biber sei und was
ein Nutria.
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| Treffen an der Schleuse |
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| Nager am Wegesrand |
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Nach Rückkehr zum Bootsverleih fällt noch ein Stralsunder Fahrzeug auf: 2 Rennräder hängen am Heck. Eines trägt den Namen "Gerd Riedel".
Gerd und Hans-Georg haben sich gerade die Unterlagen für den Lauf am Sonntag abgeholt. Das machen die Runners auch gleich, aber vorher gibt es noch ein paar
Köstlichkeiten zum Verzehr.
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| Bier, rote Brause, Gurken: jammi, jammi |
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Ab zur Grundschule, Unterlagen für den Lauftag einsacken. Dann geht es zurück nach Lübben zur Touristinfo, wo es die Unterlagen für die Radtour gibt.
Hier ist der große Andrang wohl vorbei, alles geht zügig.
Damit ist der 'offizielle' Freitag beendet!!!
Für den Abend war ursprünglich ein Treffen der Stralsunder Sportler im "La Casa" angesetzt. Kein Platz, kein Treffen in Lübben.
Daher muss Chefkoch Schorni erneut an den Herd und die abendlichen Speisen zubereiten: Nudeln mit Bolognese a la Heine (Rotweinsoße).
Nach den Erfahrungen aus 2015 hält Wolf sich etwas zurück, er will nicht wieder mit fetter Wampe auf die Radstrecke.
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| Schorni hat das Abendessen kreiert, dazu wird Rotwein im Glas und in Soße gereicht |
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Nach dem Essen wird die Paddel-Streckenkarte genauer untersucht. Mithilfe des Maßstabes, der sich links unten auf der Karte befindet, vermessen 2 unabhängige
Experten die Strecken und kommen zu folgenden Ergebnissen:
die Gold-Tour ist eher 40km lang statt der angegebenen 42
die heute absolvierte 21km-Runde dürfte eher 24km lang sein. Das bestätigen auch die GPS-Angaben der Hightech-Industrie, die einige Sportler tragen
die kleine 10km-Tour ist wohl etwas länger und dürfte eher nach 11km enden
Was bedeudet dies nun für das Paddeln und zukünftige Teilnahmen? Gar nichts! Befassen wir uns doch mit Tag 2, dem Radfahr-Tag:
die Wetterprognose für Samstag zeigt Wolken, Regen und gemäßigte Temperaturen. Im Gepäck befinden sich dieses Mal ausreichend Klamotten für
alle Wetterlagen. Die Erfahrungen aus 2015 wirken noch nach!!!
Tag2: Radeln
Der Start der 200km-Radtour in Lübben ist für 7.30Uhr angesetzt. Das bedeutet: Aufstehen um 6!
Von der Ferienwohung zur Schlossinsel ist es nur ein kurzes Stück, Abfahrt gegen 7.20Uhr langt. Im Startbereich treffen sich 5 Stralsunder Radler zur morgendlichen
Begrüßung. Man weiß, dass sich weitere Sportfreunde auf anderen Touren austoben werden.
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| Anlegen der Uniform |
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| Treff auf der Schlossinsel Lübben |
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| die 3 wollen heute wieder zusammen fahren, gemütlich! Man wird sehen ... |
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Die 3 Runners fahren am Ende des Feldes los und haben sich fest vorgenommen, ein gemütliches Tempo zu fahren und alle Verpflegungspunkte anzusteuern. Die erste
Station liegt in Casel-Golzig und nennt sich offiziell "Frühstück". Es sind auch nicht viele Kilometer zu fahren, vielleicht 20. Ein beeindruckendes Buffet
wurde den Sportlern bereitet:
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| Start auf der Schlossinsel |
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| Pause 1 in Casel-Golzig: Frühstück |
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| In der Halle der Feuerwehr wurde ein ... |
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| ... umfangreiches Buffet aufgebaut |
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Die ersten Schlauchwechsel wurden entlang der Strecke bereits vollzogen. Auch während der Pause in Casel-Golzig ist ein Kollege kräftig am pumpen. Der bereitgstellte
Kompressor konnte nur 4,5bar leisten, daher muss wieder zur Handarbeit gewechselt werden. Kurz nach der Pause treffen wir denselben Kollegen erneut pumpend am
Wegesrand. Lachend ruft er den Vorbeifahrenden zu, das Schlauchwechsel und Pumpen zu Übungszwecken durchgeführt würden.
Kurz nach Verlassen der "Raststätte" fahren die Runners auf einen Einzelfahrer auf, der eine sehr auffällige Haltung auf dem Rad einnimmt. Schorni hat sofort
vermutet, dass es sich um Arne vom SV HANSE-Klinikum handeln muss. Und so ist; nun fahren 4 Stralsunder in kleiner Gruppe zusammen.
Auf dem 2. Streckenabschnitt nach Schlepzig kreuzt der Weg wieder die A13 und führt in Sichtweite am "Tropical Islands" mit der ehemaligen Cargolifter-Werfthalle
vorbei. In Schlepzig befindet sich die nächste Verpflegung, gereicht von Trachten-Madels.
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| Verpflegung#2 in Schlepzig |
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| Arne ist nun Teil der Gruppe |
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Während der Nahrungsaufnahme wird plötzlich "Wolf Thormeier aus Stralsund" vom Moderator ausgerufen. Sich vollstopfend wird Wolf zu einem Interview genötigt, bei
dem er sich sichtlich wohl fühlt.
Wir rätseln noch immer, wie der Mikrofon-Knilch auf Wolf gekommen ist? Vielleicht "kennen" sich die beiden von früher? Oder haben die einfach seine
Startnummer gelesen, den zugehörigen Namen in der Starterliste identifiziert und so den Küstenbewohner als interessantes Wesen definiert?
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| Wolf ist ein gefragter Gesprächspartner |
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| Trachtenamdel reicht Plinsen |
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| Schorni fühlt sich ausgezeichnet |
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| Gruppenfoto in Schlepzig |
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Irgendwo auf dem Weg zwischen Verpflegungspunkt 1 und 3 hat es kurzzeitig gehagelt. Einige freuen sich über kostenloses Peeling, andere sind einfach nur genervt.
Es gibt auch immer wieder kräftigen Wind, mal von der Seite, mal von vorn. Für die Durschnittsgeschwindigkeit bedeutet dies nichts Gutes.
An der Station 3 in Alt-Zauche fährt Arne weiter, die Runners machen natürlich Pause. Bei der Einfahrt ins Depot fällt Jörg Krabbe im gelben Kostüm auf.
Jörg hört zwar die Rufe und dreht sich um, ist aber schon auf der Weiterfahrt.
Versorgungspunkt 4 befindet sich nach ca. 100 Streckenkilometern in Straupitz (Schule), wo es wieder Hefeplinsen geben soll. Allerdings stehen dort so viele Radler an, dass es wohl eine Weile bis
zu den Leckereien dauern würde. Abgewählt! Stattdessen treffen sich die Stralsunder Sportler zum Gruppenfoto; hier treffen nämlich fast alle aufeinander.
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| Gruppenfoto einiger Radler des SV HANSE-Klinikums in Straupitz (Schule) |
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Hier in Straupitz befindet sich die Kreuzung fast aller Routen; die 200er Tour biegt hier nach Lieberose ab. Die anderen Touren halten sich südlich in Richtung Burg.
Die Runners hatten zuvor beschlossen, hier in Straupitz eine Lagebesprechung zum Thema Wetter und Routenwahl zu halten. Es wurde beschlossen, dass man
die 200km-Runde gerne auf 150km kürzt. Am Himmel wird es nämlich schon wieder ganz dunkel; es ist frisch und mit Regen ist jederzeit zu rechnen.
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| Die Radstrecke mit Abkürzung auf der 200er Tour, die 50km über Lieberose wurden abgewählt |
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Arne fährt unterdessen weiter auf dem 200er Kurs. Nun müssten insgesamt 3 HANSE-Klinikum-Radler auf dem langen Kanten kämpfen.
In Straupitz fallen ein Hochradfahrer und 2 Oldies auf, alle 3 fahren die 70km-Tour. Während der Hochradfahrer vor uns auf den Weg nach Burg geht, spricht Wolf
die beiden Oldties an und erfährt einige Fakten. So unterhält einer der beiden Radler eine "kleine" Sammlung mit 60 alten Rädern.
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| Elegante Räder, elegante Kleidung. Sehr sehr schön!!! |
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Nach Burg ist es nun nicht mehr weit, dort gäbe es auf der 200er Runde eine weitere Verpflegungsstelle an der Grundschule.
Da die Runners aber den offiziellen 200er Kurs verlassen haben und nun auf den anderen Strecken unterwegs sind, bleibt ihnen diese Pause verwährt. Wolf
ist enttäuscht. Als man dann auf Höhe der Slawenburg den Hochradradler einholt, ist das eine kleine Entschädigung. An einer geeigneten Stelle wir gehalten und
auf das Hochrad gewartet.
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| Hier wird auf das Hochrad gewartet |
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| die Sonne scheint draußen zu sein |
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| da kümmt dat Hochrad |
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| ein Blickfang! |
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Nach der Foto-Pause wird das Hochrad am nächsten Berg eingeholt; hier muss der Hochradler vom Bock springen, schiebt sein Gefährt bergan und springt am Gipfel
wieder auf seinen Sattel. Grandios!
Die letzte Station wartet in Lübbenau am "Spreewelten Bad". Man weiß: dort wird Bier gereicht. In der Vergangenheit waren die Vorräte auch schon mal bei spätankommenden
Radlern erschöpft. Wie wird es in diesem Jahr sein? Alles gut, es sind genug Getränke und Speisen vorhanden. Bei Ankunft am Bad fällt sofort der grellgelbe
Jörg Krabbe auf. Nun ist auch Zeit für eine kurze Unterhaltung:
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| Jörg sportet wieder im Kostüm |
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| Kartoffelsuppe und Gulasch werden gereicht |
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Bei Suppe und Bier treffen sich die HANSEKLINIKUM-Sportler in größerer Runde, Ralf und Dorit sind auch vor Ort. Es gibt ein kurzes Gespräch über den anstehenden Lauftag,
dann fahren kleine Gruppen weiter. Bis nach Lübben ist es nun nicht mehr weit.
Auf der Schlossinsel warten junge Cheerleader auf die Radler. Für die Finisher gibt es Medaillen in Gurkenform. Für die Runners gibt es trotz Widerspruch GOLD,
das ihnen eigentlich nicht zusteht. Aber die Silbertour startet und endet in Burg. Und nur dort gibt es silberne Gurken.
Das wetter hält sich, die Sonne lacht gelegentlich. Krombacher reicht alkoholfreies Pils und Weizen, da kann man nicht "Nein" sagen.
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| Der zweite Tag ist nach 150km radeln beendet |
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Der Abend findet in ruhiger Atmosphäre statt: es gibt Gurkensalat mit Pilssuppe.
Tag3: Laufen / Walken
Sonntag ist Lauftag:
Schorni und Bolle nehmen wieder den Halbmarathon in Angriff, Wolf will 10km laufen und sich am gemütlichen Tempo einiger Klinikumsläufer orientieren.
Mit Sack und Pack geht es nach Burg, als Parkplatz dient in diesem Jahr der Edeka in unmittelbarer Nähe des Startbereiches. Alle Läufe werden um 10.30Uhr starten,
die Walker wieder 10 Minuten später. Am frühen Morgen sind die Skater über 22,8km (nennt sich Halbmarathon) als erste Horde aufgebrochen, um den Sporttag zu
eröffnen. Mit sagenhaftem Speed schießen die ersten Finisher über die Ziellinie, darunter auch Claudia Pechstein. Moderator ist wieder Adi, den wir noch
aus dem DDR-TV kennen.
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| Schorni, Koch und Leckermaul zugleich, deckt sich mit Köstlichkeiten ein |
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| Jede Menge Pokale und Blumen, nicht für die langsamen Läufer bestimmt |
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Es ist noch so viel Zeit bis zum Start der Läufe,
dass ein Spaziergang durch den Ort angesetzt wird. Ziel: der Lila-Bäcker und Milchkaffee. Dort, auf dem Parkplatz des NETTO, laufen jede Menge Sportler vorbei.
Darunter sind auch Dirk und Reiner, Ralf und Dorit.
Zurück in Startnähe werden beim Ankleiden Materialprobleme erkannt: wem gehört nur diese Laufhose mit Lüftungsschlitzen?
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| optimierte Laufhose |
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| Hans-Georg und Gerd im Starterfeld |
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10.25 Uhr setzt dann Hektik ein. Wolf, der sich zu den anderen 10km-Läufern gesellt hat, sprintet vom Feld weg in Richtung Parkplatz. Die Frage, wo er denn hin wolle,
beantwortet er mit "Startnummer im Auto vergessen". Na dann aber hurtig!
Als dann gegen 10.30 Uhr die Läufe eröffnet werden, muss sich Wolf irgendwo im Feld versteckt haben. Schorni und Bolle stehen hinten bei den
Kollegen Gerd und Hans-Georg, kurz vor den Walkern. Obwohl es von offizieller Seite hieß, die Walker mögen doch bitte bis 10.35 Uhr warten, haben sich wieder
jede Menge von ihnen im Feld verteilt. Einige sind auch mit den Läufern auf die Strecke gegangen. Was für Dödel!!!
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| das Starterfeld in Burg |
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| Schorni und Bolle treffen auf Dorit |
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| und etwas weiter vorne ist Wolf |
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| nach ca.4km trennen sich die Wege |
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| Dorit biegt auch ab |
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| Schorni gönnt sich ne Pause |
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Bei Kilometer 10 gibt es die 2. Verpflegungsstation, hier wird natürlich kurz gehalten. Es gibt Kuchen und Knabberzeug, Bananen und Äpfel.
Dann geht es ein paar Meter durch's Gelände.
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| Verpflegungsstation 2 bei Km10 |
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| reißende Flüsse müssen gequert werden |
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| Mittagsvorbereitung der Helfer |
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| Hauseingang für Paddler? |
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Laut Webseite handelt es sich hier um den "flachsten Marathon der Welt, amtlich vermessen, Höhenunterschied < 1,8 m (lt. Fachzeitschrift Laufzeit)".
Im nachfolgenden Bild überwindet Schorni einen der mächtigen Anstiege auf der Laufrunde:
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| "Bergan" geht es hier nur beim Überqueren der Wasserläufe |
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Irgendwo bei Kilometer 16 / 17 gibt es eine weitere Verpflegungsstation. Unmittelbar davor stehen wieder Einheimische mit einem Partytisch, auf dem Weinflaschen - und
Gläser stehen. Es wird getrunken. Während Schorni sich an der regulären Verpflegung labt, wird Bolle zu einem Gläschen "Müller-Thurgau 2016" eingeladen.
Dank an die freundlichen Spreewälder:
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| der Wein-Partytisch bei Km16 / 17 |
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| "Müller-Thurgau 2016" wird gereicht |
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Kurz vor dem Ziel, es sind vielleicht noch 2km, steht am Wegesrand ein großer Künstler. Die Musik kommt aus dem Kofferraum, der Gesang ist live. Wann immer die Chance
besteht, klatschen die Läufer ab. Schorni macht es auch so ...
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| Live-Musik am Wegesrand |
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| Schorni, verdeckt durch eine Läuferin, klatscht ab |
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An der Weggabelung, wo die Marathonis in Runde 2 müssen, wird Bier gereicht. Und es ist auch schon Tradition, dass an dem Schild ein Foto gemacht wird. Also bedienen
sich Schorni und Bolle am köstlichen Nass und postieren sich zur Siegerpose.
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| Bier am letzten Verpflegungsstand |
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| "Traditionsfoto" kurz vor dem Ziel |
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Nun ist es wirklich nicht mehr weit und bald hört man schon die Musik aus dem Start / Zielbereich. Nun gilt es, ein Lächeln aufzusetzen. Sonst sehen die
Zielfotos immer so gequält aus. Vor der Ziellinie bilden Cheerleader eine Gasse und tanzen, Schorni gesellt sich dazu. Wolf, postiert am Wegesrand, beobachtet und knipst
die Szene.
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| junge Mädels bilden die Zielgasse und ... |
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| ... tanzen mit Schorni |
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| Wolf hat aus dem Publikum heraus fotografiert |
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Schorni und Bolle sind wohl die letzten Stralsunder, die im Ziel abkommen. Madels in Trachten überreichen die Gurken, es werden Fotos gemacht.
Die Stralsunder Brigade formiert sich zum Gruppenfoto:
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| Halbmarathonis und 10km-Läufer vereint im Ziel |
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Zeit für die Heimreise. Aber es geht nicht direkt nach HST, da steht noch was im Kulturprogramm. Ziel ist zunächst die Ausstellung des Velodesigners und
Großmeisters Didi Senft in der Lebbiner Straße 2, 15859 Storkow (Mark).
Didi, auch bekannt als EL DIABLO, stellt auf seinem Gelände 120 Radkuriositäten zur Schau. Es ist bekannt, dass das Museum erst im Mai öffnet. Aber das Gelände
liegt auf dem Weg und man kann ja mal einen Blick riskieren. Und welch Glück: Didi schraubt gerade im Hof an einem Rad herum. Da das Tor offen ist, wird die Chance
für einen kurzen Plausch genutzt. Eine gute Entscheidung; denn Didi erklärt, dass 2017 wahrscheinlich das letzte Jahr für seine Ausstellung sein wird. Er möchte
das Gelände mitsamt Werkstatt verkaufen.
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| Foto mit EL DIABLO Didi Senft vor dem Riesen-Rad |
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| Außengelände des Museums von Didi Senft ... |
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| ... in Storkow |
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Nächste Station auf der Heimreise ist Bernau bei Berlin, Schorni's Heimatstadt. Der Schwatte gibt den beiden anderen Sportfreunden eine kleine "Stadtführung" per
Auto. Das Wetter ist noch immer durchwachsen, im Auto ist es schön warm und trocken.
Bernau gilt als typisches Beispiel für Städte, deren historische Altstadtsubstanz während der DDR-Zeit abgerissen und weitestgehend durch Neubauten in einheitlicher
Plattenbauweise ersetzt wurde. Trotzdem sind noch einige bedeutende Bauwerke aus dem Mittelalter erhalten, z.B. sind große Teile der Stadtmauer erhalten.
Für Wolf als Restaurator ist dies sicher auch ein interessanter Abschluss des Spreewald-Ausfluges.
27.04.2017:
10. Musikalischer Abend
Die Laufgruppe bittet zum 10.Musikalischen Abend, aktiv spielen Wolf und Peter in der Badstüberstraße.
Thema: "Lieder zum Überdenken und Nachdenken über die heutige Zeit"
Es werden Songs wie "Die Moorsoldaten", "Sag mir wo die Blumen sind", "How many roads" und "Hiroshima" gespielt. Dazu bringt Wolf passende Bilder
an die Wand und Peter liefert ein paar Background-Infos zu den Liefern.
Ein besonderer Gast, Bundeswehrsoldat M. mit langem "Taliban-Bart", kann ein paar Insiderinformationen zum Thema liefern.
Dazu werden Getränke gereicht: Wein, Bier und Reste aus dem Kühlschrank. Proooost.
Die Playlist besteht aus 16 Liedern, die von den beiden Künstlern in etwas über einer Stunde abgearbeitet wurde.
29.04.2017:
Outrigger-Regatta „Rund um Scharfenberg“
Schorni ist im Berliner Raum unterwegs. Der "Berliner Kanu Club Borussia" hat zur Outrigger-Regatta „Rund um Scharfenberg“ geladen.
Scharfenberg ist kein Begriff? Macht nix. Wikipedia erklärt:
Scharfenberg ist der Name einer 200.190 m² großen Insel im Tegeler See in Berlin. Eine Wagenfähre verbindet Scharfenberg mit dem nur wenige Meter entfernten Festland am Schwarzen Weg (zu Tegelort). Die Insel hat eine längliche Form mit Nord-Süd-Ausrichtung (etwa 1000 m × 420 m), wobei sich der Fähranleger nahe der Nordspitze befindet. Nördlich von Scharfenberg liegt die Insel Lindwerder,
südlich befinden sich die Inseln Baumwerder und Valentinswerder.
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| Die Insel Scharfenberg markiert im Tegeler See (Quelle: google maps) |
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Vor 2 Wochen ist Bolle hier bei der Osteredition des Vollmondmarathons gelaufen, die Insel Scharfenberg hat er wahrscheinlich nicht registriert. Nun ist also
Schorni vor Ort.
Der Ausrichter des Events schreibt:
Traditionell werden wieder alle Bootsklassen 3 Runden a 5,5km um die Inselgruppen auf dem Tegeler See paddeln
Viel Bildmaterial hat der Schwatte nicht geliefert.
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| Bootsparade am Tegeler See |
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Ergebnisse waren noch nicht online. Jens hat geschrieben, dass er im 2er mit Partnerin die 3 Runden um Scharfenberg absolviert hat, dies entspricht 16km Paddelstrecke.
29.04.2017:
38. Harzquerung
Die Harzquerung ist in Läuferkreisen wohl bekannt und gilt als einer der schönsten Naturläufe Deutschlands. Wikipedia schreibt folgendes:
Die Harzquerung ist eine Lauf- und Wanderveranstaltung, die seit den 1970er Jahren vom Skiklub Wernigerode 1911 e.V.
organisiert wird und am letzten Samstag im April stattfindet. Die Hauptstrecke ist ein Ultramarathon, bei dem auf einer Strecke von 51 km der Harz
zwischen Wernigerode und Nordhausen in Nord-Süd-Richtung durchquert wird. Außerdem gibt es eine 25-km-Strecke von Wernigerode nach Benneckenstein und eine
28-km-Strecke von Benneckenstein nach Nordhausen.
Die Strecke ist wegen des naturnahen Verlaufs auf kleinen Wegen und der mehr als 1200 zu bewältigenden Höhenmeter ziemlich anspruchsvoll.
Initiator des Laufs war der 1993 verstorbene Herbert Pohl aus Wernigerode. In der DDR war die Durchführung des Laufes zeitweise auf
Anordnung der Behörden untersagt. Im Jahr 2004 fand zusammen mit der 25. Harzquerung gleichzeitig die 4. Deutsche Meisterschaft im Landschaftslauf der
Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) statt.
Die Strecke von Wernigerode nach Nordhausen wird auf der Seite des Ausrichters so beschrieben:
Und dies ist das zugehörige Höhenprofil :
Für Bolle ist dies die erste Harzquerung, hier ist sein Bericht:
Die Anreise mit dem Zug nach Wernigerode ist immer wieder schön: von Vienenburg, dem ältesten noch erhaltenen Bahnhof Deutschlands, geht es über Ilsenburg an den
Nordrand des Harzes. Bei gutem Wetter hat man stets den Brocken im Blick. Und in Wernigerode angekommen sieht man die "Lokken" der Harzer Schmalspurbahn.
Hier treibt auch die erste Brockenhexe ihr Unwesen: die Walpurgisnacht steht an.
Die Ausgabe der Unterlagen erfolgt im Organisationsbüro, das sich in der Turnhalle "Unter den Zindeln" befindet. Dies kann man Freitag oder Samstagfrüh erledigen.
Im Idealfall bekommt man einfach nur die Startnummer und ein Gepäckband für den Transport.
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| Ausgabe der Startunterlagen im Org-Büro |
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Es war im Vorfeld bekannt, dass sich einige Lauffreunde im Harz einfinden werden. Patricia habe ich schon am Freitag getroffen, Andi Gäbler kommt am Samstag
zum Start. Andi war am letzten Wochenende zum Rock'n'Roll-Marathon in Madrid und will sich nach der Harzquerung direkt in Richtung Dresden zum Oberelbemarathon aufmachen, der am morgigen
Sonntag stattfindet. Auffällig ist auch der Kollege Gerald Pliske, der kürzlich in Tangermünde am Start war. Gerald ist ziemlich groß und massig, ein Riese eben.
Zum Start geht es in die Salzbergstraße, von hier kann man direkt nach Süden in den Harz laufen.
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| Gepäckbus am Org-Büro |
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| Rede kurz vor dem Start |
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| Gerald ist in Lauflaune |
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| Patricia steht weit vorne im Feld |
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8.30Uhr soll der Start erfolgen. Vorher gibt es noch ein paar Worte vom Organisationsteam, es werden auch Namen und Bestzeiten genannt. Für Langsamläufer
sind dies eher unwichtige Infos. Mit dem Startsignal, es wird von 10 rückwärts gezählt, wälzt sich die Läuferlawine aus der Stadt in Richtung Harz. Es dauert auch
gar nicht lange bis zum ersten "Stau" auf der Strecke, die Wege sind schmal und die Läufer noch gallig.
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| Der Start ist erfolgt |
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| erster Stau auf der Strecke |
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Dem Höhenprofil ist zu entnehmen, dass auf den ersten 5km mit größeren Steigungen zu rechnen ist. Viele Teilnehmer gehen hier bereits.
Etwa bei Kilometer 6 wird der Damm der Zillierbach-Talsperre überlaufen.
Zur Talsperre schreibt Wikipedia:
Die Zillierbachtalsperre oder Talsperre Zillierbach ist eine 1934 bis 1936 errichtete, aus Talsperre,
Wasserwerk und Stausee bestehende Stauanlage im Ostteil des Harzes in Sachsen-Anhalt zwischen Oberharz am Brocken und Wernigerode im
Landkreis Harz. Ihre rund 45 m hohe Staumauer staut den Zillierbach zum etwa 24 ha großen Zillierbachstausee auf.
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| Der Zillierbachstausee ist in Sicht |
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| Überlaufen der 45m hohen Staumauer |
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| kurzer Blick hinab |
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| Fotograf bei der Arbeit fotografiert |
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Die Verpflegungsstationen liegen, verglichen mit vielen anderen Läufen, weit auseinander. Station 1 liegt etwa bei Kilometer 11.5, da ist der eine oder andere
schon hungrig. Insgesamt sind 4 Verpflegungsposten und 2 Getränkestationen eingerichtet.
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| erste Verpflegungsstation nach ca. 11,5km |
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Unmittelbar nach der Verpflegung ist das Schild "Harzer Hexen-Stieg" an den Baum genagelt. Einige Hexen sind mir schon aufgefallen. Was hat es nun mit diesem Stieg auf
sich? Das Netz verrät:
Der "Harzer-Hexen-Stieg" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Harzer Tourismusverband e.V. und Harzklub e.V. Er durchquert den Harz mit einer
Gesamtlänge von 97 Kilometern von West nach Ost und ist als durchgehend markierter Hauptwanderweg mit überregionaler Bedeutung konzipiert.
Er ermöglicht dem Wanderer, den Harz in einem Stück in seiner Vielfalt kennen zu lernen.
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| Harzer-Hexen-Stieg (Quelle: http://www.hexenstieg.de/) |
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Die Hauptstrecke des "Harzer-Hexen-Stieges" verläuft über Osterode - Buntenbock - Altenau - Torfhaus - Brocken - Drei-Annen-Hohne - Königshütte - Altenbrak - Bodetal.
Zwischen Königshütte und Altenbrak sind 2 Alternativen ausgewiesen:
a) Hasselfelde - Köhlerhütten - Altenbrak
b) Rübeland - Wendefurth - Altenbrak
Wer den Brocken umgehen möchte, wandert ab Torfhaus an St. Andreasberg vorbei über Braunlage nach Königshütte.
Nun geht es durch die Wälder; über Stein, Stock, Holz, Fluss ...
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| "Harzer-Hexen-Stieg" |
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| da liegt was im Wege |
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| es geht durch Wälder ... |
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| ... über Bäche |
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| ... noch mehr Bäche ... |
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| ... entlang an Wasserläufen |
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Und schon erreicht man bei Kilometer 20 den zweiten Verpflegungsposten; hier befindet sich auch der Abzweig für die 25km-Läufer, deren Ziel Benneckenstein heißt.
Der lange Kanten führt weiter nach Süden.
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| Achtung: der Weg gabelt sich! |
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| Verpflegung bei Km20 |
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Unmittelbar nach der Verpflegung treffe ich einen Meckelbörger und Hansa-Fan, Gelegenheit für ein Foto.
Die dritte Verpflegung wird es bei Kilometer 31 in Sophienhof geben. Der Weg dorthin ähnelt dem vorangegangenen Abschnitt; es geht bergauf, bergab und auch mal
über Bahngleise. Die nachfolgenden Fotos geben ein paar Eindrücke der Strecke und bleiben unkommentiert.
Wer in Sophienhof eintrifft, befindet sich nun in Thüringen. Und man hat definitiv mehr als die Hälfte der Wegstrecke hinter sich. Für einige Kollegen ist dies
Anlass genug, mit einem Bier zu feiern. Vom Meckelbörger Jung bekomme ich etwas ab vom köstlichen Nass, danke dafür.
Es gibt aber natürlich auch "normale" Verpflegung; alles mit Liebe zubereitet, wie man uns versichert. Und ein paar Meter weiter, nachdem man die
"Ziegenalm" passiert hat, wird man auf den "Harztor-Lauf" hingewiesen.
Für mich ist dieser Name neu, aber man kann das ja nachschlagen:
Der Harztor-Lauf hat sich einen Namen gemacht in der Laufszene in Deutschland, so viel ist sicher. Wie anders ist es sonst zu erklären,
dass trotz eines mehr als wechselhaften Wetters 664 Sportlerinnen und Sportler auf den vier Wertungsstrecken an den Start gingen? Das bedeutete für die
engagierten Organisatoren nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord, sondern natürlich auch jede Menge Arbeit.
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| Verpflegungsposten 3 in Sophienhof |
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| Hinweis auf den "Harztor-Lauf" |
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Harztor übrigens ist eine Gemeinde im nördlichen Thüringen, die im Jahre 2012 durch den Zusammenschluss der vormaligen Gemeinden Ilfeld und
Niedersachswerfen entstanden ist. Wikipedia informiert:
Ursprünglich bestanden Pläne, alle sechs Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz zu einer Landgemeinde zusammenzuschließen.
Nach Vorbehalten in der Gemeinde Neustadt/Harz trieben die Gemeinderäte von Ilfeld und Niedersachswerfen ab Januar 2011 die Idee der Bildung einer
Landgemeinde aus nur zwei Gemeinden voran. Am 30. März 2011 stimmte der Gemeinderat von Niedersachswerfen dem Fusionsvertrag zu, am 5. April 2011 folgte der
Gemeinderat von Ilfeld.
Als Name der neuen Landgemeinde war ursprünglich Hohnstein vorgesehen. Er wurde später auf Südharz geändert. Wegen der Namensgleichheit zur Gemeinde
Südharz (Sachsen-Anhalt) wurde auch dieser Name vom Thüringer Innenministerium verworfen und der Doppelname Ilfeld-Niedersachswerfen in das
Gesetzgebungsverfahren eingebracht.[3] In einer Bürgerbefragung[4] sprachen sich die Einwohner der beiden Gemeinden mehrheitlich für den Namen Harztor aus.
Unterwegs sieht interessante Shirts, auch Hundeführer sind wieder auf der Strecke. Hier ein Bilder:
Etwas weiter, bei Kilometer 35, erreicht man die Gaststätte
"Zur Harzbahn". Wir kopieren aus dem Netz:
Die kleine Gaststätte befindet sich in einem Bahnhofsgebäude der Harzer
Schmalspurbahnen direkt an der Linie der Harzquerbahn. Die Station heißt "Netzkater", abgeleitet von der zuletzt in einem Netz gefangenen Wildkatze.
Diese zierte die Gaststube eines ehemaligen nahegelegenen Hotels. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Steinkohlen-Besucherbergwerk "Rabensteiner Stollen".
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| die Gaststätte "Zur Harzbahn" |
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| Besucherbergwerk "Rabensteiner Stollen" |
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Der
"Rabensteiner Stollen"
wiederum ist ein ehemaliges Bergwerk, in dem von 1737 bis 1949 Steinkohle abgebaut wurde. Seit 1981 wird es als Besucherbergwerk genutzt.
Glücklicherweise sitzen an der Gasthütte ein paar nette junge Leute, die den vorbeilaufenden Harzquerern auch mal etwas "Radler" anbieten. Jammi jammi ...
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| Eine lustige Gruppe hat sich da zusammengesetzt |
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Kaum dass man an der Gasthütte um die Ecke guckt, geht es steil bergan. Und das bleibt nun für eine Weile so; es geht hinauf zum "Poppenberg", den höchsten Punkt
des Laufes. Der Poppenberg nahe Ilfeld im thüringischen Landkreis Nordhausen ist 600,6m über NHN hoch.
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| es geht bereits bergan und ... |
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| ... wird noch steiler |
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Auf dem Poppenberg findet sich die erste der beiden Getränkestelle, nun geht es für einige Kilometer bergab. Nächstes Zwischenziel ist die 4. und letzte Verpflegungsstation in
Neustadt. Hier führt der Laufweg durch den Ort.
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| Kirche St. Georg in Neustadt |
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| „Altes Tor“ in Neustadt |
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| da ist sie wieder, die Hex |
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| weiter geht's durch's Alte Tor |
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Der Versorgungsposten 4 ist auf dem Parkplatz vor der freiwilligen Feuerwehr errichtet. Von hier sind es noch 8km, verrät uns doch ein Schild.
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| die letzte Verpflegung |
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| noch 8km bis zum Ziel |
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Die letzten Kilometer lassen sich relativ leicht laufen; es geht gelegentlich noch mal bergan, meist aber hinab. Und irgendwann taucht dann Nordhausen auf.
Zieleinlauf ist im "Albert-Kuntz-Stadion".
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| Fleisch |
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| noch mehr Fleisch |
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| dann taucht Nordhausen auf |
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| Zielankunft im Stadion |
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Ein toller Lauftag!
Hier die Ergebnisse des Lauftages:
38. Harzquerung
05.05.2017:
Die OZ berichtet: Mit dem Ziehwagen von Stralsund nach Helsinki
Wolf hat bei der morgendlichen Zeitungslektüre folgenden Artikel gefunden:
06.05.2017:
"Breaking 2" - Mission von Nike ist gescheitert - 30 Millionen und knapp daneben
Nike hat drei Weltklasseathleten und ein ganzes Team von Wissenschaftlern und Ärzten verpflichtet, um einen Marathon unter zwei Stunden laufen.
Wer ist gelaufen?
Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia, der Äthiopier Lelisa Desisa, der den Boston-Marathon 2013 gewonnen hat, und Zersenay Tadese aus Eritrea,
Weltrekordler im Halbmarathon
Wo wurde gelaufen?
Auf der Formel1-Strecke in Monza.
Warum Monza? Es handelt sich um einen völlig flachen Kurs mit lang geschwungenen Kurven (die so weit sind, dass man sie eigentlich gar nicht so nennen kann).
Die Temperaturen werden für Anfang Mai, gerade in der Frühe, als ideal zum Laufen beschrieben.
Unterstützung / Tempoläufer
Die afrikanischen Top-Stars werden von Tempomachern geführt, die alle zwei Runden aussetzen, sich ausruhen können und dann wieder ins Rennen einsteigen.
Zeitvorgabe
Die Pacemaker sollen das Tempo hochhalten, auf 2:50 Minuten pro Kilometer.
Die Läufer müssten, um der Schallmauer nahezukommen, die 100 Meter kontinuierlich in 17 Sekunden laufen. 422-mal.
Ergebnis
Eliud Kipchoge hat den Vesuch nach 2:00:25h beendet. Hinterher wurde gemeldet: „Eliud war bis Kilometer 38 auf Kurs unter zwei Stunden.“
Aufwand
Das Projekt hat das Unternehmen nach Medienangaben etwa 30 Millionen Euro gekostet.
Mattes hat praktisch in Echtzeit gemeldet:
"30 Millionen und knapp daneben". Damit ist alles gesagt.
07.05.2017:
Goitzsche Marathon
Der Große Goitzschesee, südöstlich von Bitterfeld gelegen, ist der größte See in einem Seengebiet, das aus dem
ehemaligen Braunkohlentagebau Goitzsche (sprich: Gottsche) hervorgegangen ist. Die Flutung des ehemaligen Tagebaugebietes wurde im Jahr 1998 begonnen und
2002, deutlich vor dem geplanten Termin, abgeschlossen.
Auf der Webseite des Ausrichters wird die Gegend so beschrieben:
Mit der Wende kam die Wende für die Region. Das Aus für die Großchemie war auch gleichzeitig das Aus für die Braunkohlegruben. Quasi über Nacht wurden
Fabriken geschlossen und Menschen arbeitslos. Die hohe Arbeitslosigkeit, die stillgelegten Betriebe und die hohe Umweltbelastung waren nach der Wende große
Probleme für die Stadt. Was macht man mit so vielen stillgelegten Fabriken und eine Bergbaulandschaft, die nicht genutzt wird?
Es gab viele Ideen, was mit der Bergbaulandschaft geschehen sollte. Schnell wurde klar, dass eine neugestaltete Bergbaufolgelandschaft echte Chancen für die
nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung dieser Region bieten kann.
Die Bergbaulandschaft Goitzsche sollte als „weicher“ Standortfaktor wieder bedeutsam werden wie damals die Kohle und das Wasser.
Eins war dabei klar, ohne attraktive Freizeitangebote entwickelt sich heute kein Standort wirtschaftlich erfolgreich.
Die Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft gestaltete sich durch viele Faktoren allerdings schwierig. Es gab keine Pläne und Strategien,
wie mit dem Nachlass des Bergbaus umgegangen werden sollte. Gleichzeitig zur Einstellung des Bergbaus vollzog sich ein Wechsel der gesellschaftlichen
Strukturen. Die DDR gab es nicht mehr. Damit wurden Rahmenbedingungen ungültig und neue mussten geschaffen werden. Aus Teilen der Bergbaubetriebe entstand
die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV). Ihre Aufgabe war die Sicherung und Sanierung ehemaliger Bergbauflächen.
Im Mai 1991 begann die LMBV mit der Sanierung des ehemaligen Tagebaus Goitzsche.
Globales Ziel war die Schaffung eines Landschaftsparkes mit einer Gesamtfläche von mehr als 60 km2. Im Kern dieser Fläche sollte ein See entstehen mit einer
Fläche von 15 km2 und einer Maximaltiefe von 75 Metern. Für dieses Ziel mussten Schwerpunkte gesetzt werden. Diese waren unter anderem Abstützungsarbeiten
zur Standsicherheit der Böschungen, die Demontage von Tagebaugroßgeräten, sowie wasserwirtschaftliche Maßnahmen zur Flutung der gewaltigen Hohlräume.
1993 schlossen sich die Kommunen Bitterfeld, Holzweißig, Petersroda, Mühlbeck, Pouch und der Landkreis Bitterfeld zum Kommunalen Zweckverband
Bergbaufolgelandschaft Goitzsche zusammen. Diese diente als Plattform für Diskussionen künftiger Nutzungskonzepte.
Ein Masterplan musste her, um die Entwicklung des Landschaftsparkes Goitzsche voran zu treiben. Im Dezember 1995 war es soweit. Der Kommunale
Zweckverband sowie das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Sachsen-Anhalts gaben solch einen Masterplan in Auftrag.
Er fixierte erste Nutzungsstrukturen im besiedelten Bereich sowie der freien Landschaft und unterbreitete Vorschläge für abgestimmte und übergreifende
Flächennutzungsplanungen. Viele Ideen kamen zum Vorschein. Viele Varianten wurden diskutiert. Ein Freizeitpark, eine neue Mecklenburgische Seenplatte
oder doch ein Riesenbiotop? Eine neue Kulturlandschaft ist am Wachsen, die auf dem Reißbrett entstanden ist und es so noch nie gegeben hat.
Ein Refugium für Mensch und Natur von außergewöhnlicher Dimension.
Bolle tritt nach 2009 zum 2. Mal an der Goitzsche an, hier sind seine Notizen:
So richtig kann ich mich nicht mehr an den ersten Lauf erinnern. Ich weiß nur noch, dass der Startpunkt, der in diesem Jahr direkt am Stadthafen liegt,
bei der damaligen Version dichter an der "Villa am Bernsteinsee" lag. Die Villa sieht man nun nach etwa einem Laufkilometer.
Im sehr übersichtlichen Starterfeld treffe ich einen Bekannten: Doc Gerald Pliske. In diesem Jahr sind wir uns bereits in Tangermünde und auch bei der Harzquerung
über den Weg 'gelaufen'.
Das Startsignal für Marathon und 10km erfolgt um 9.00 Uhr, die Halbmarathonis werden per Bus zu einem anderen Startplatz gefahren.
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| Startplatz am Stadthafen |
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| Gerald ist auch wieder am Start |
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Die Strecke führt in Uhrzeigersinn um die Seen:
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| Streckenführung, von der Webseite des Ausrichters kopiert |
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Und dies ist das zugehörige Höhenprofil :
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| das Höhenprofil, von der Webseite des Ausrichters kopiert |
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Mit Bergen ist also nicht zu rechnen. Doch zunächst geht es um den Goitzschesee mit dessen Wahrzeichen, dem 26 Meter hohen Pegelturm.
Zu diesem Turm schreibt das Netz:
Am 6. Juni 1999 begann der Bau des 5,5 Millionen teuren Pegelturm in unmittelbarer Nähe der Flutungsanlage. Das Besondere: Der Pegelturm schwimmt auf der
Wasseroberfläche des Goitzschesees! Man erreicht ihn nur über eine Pontonbrücke, die sich bei steigendem Wasser mit anhebt. Den Auf- und Abgang im
Pegelturm erlauben zwei gegenläufige Wendeltreppen. Er bietet eine perfekte Rundumsicht auf den Goitzschesee sowie die Orte Friedersdorf, Bitterfeld,
Mühlbeck und Pouch, bei guter Fernsicht sogar bis nach Leipzig.
Der Orkan Kyrill zerstörte am 18. Januar 2007 die schwimmende Seebrücke zum Pegelturm - 2009 wurde die Seebrücke ähnlich der bisherigen wieder neu errichtet.
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| Blick auf den Pegelturm (1) |
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| Blick auf den Pegelturm (2) |
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| an der Goitzsche |
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| mit Karte der Gegend |
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Auf der Laufstrecke schau ich mir wieder die Trikots der Leute an und treffe so auf Dirk vom "Laufclub Auensee Leipzig". Er kennt natürlich
Andi Gäbler, mit dem ich auch schon ein paar Runden gedreht habe. Dirk und ich laufen ein paar Kilometer zusammen, wir unterhalten uns.
Nachdem sich die Strecken der 10km- und Marathonläufer getrennt haben, geht es auf der langen Strecke über die Landbrücke zwischen dem Muldestausee und dem
Großen Goitzschesee, wo der Ort Pouch liegt (bekannt für die seit DDR-Zeiten hergestellten Faltboote).
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| Dirk vom "Laufclub Auensee Leipzig" |
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| Verpflegungsposten |
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| Die Ortschaft POUCH mit dem ... |
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| ... "roten Turm" |
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Es wird auch auf dem "Lutherweg" gelaufen, einer insgesamt 410 km langen Pilgerroute in Sachsen-Anhalt. Blickt man gelegentlich nach links oder rechts,
dann erkennt man, dass es sich um eine Bergbaugegend handelt. Überall stehen Warnhinweise und Gerätschaften.
Aufgrund der wenigen Teilnehmer beim Marathon kann es ziemlich einsam werden auf der Runde. Daniel aus der Lausitz gesellt sich zu uns (zu Dirk und mir).
Er ist zügig unterwegs und wird uns später zurücklassen. Wir laufen für einige Zeit zu dritt.
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| Wir sind in einer Bergbaugegend |
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| Dirk und Daniel |
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| Wir laufen auch auf dem Lutherweg |
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| Trennung |
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Irgendwann sind auch die Halbmarathonis gestartet. Wir sehen deren Kilometerstand am Wegesrand, und plötzlich tauchen auch viele schnelle Läufer auf.
Die Kollegen sind noch frisch und motiviert, überholen uns mit großen Schritten. Bei Kilometer 27 (etwa) trennen sich die Wege der Läufer aber wieder.
Die Bevölkerungsdichte nimmt schlagartig ab.
Neben den Sportlern sind aber auch Touristen unterwegs; Radler, Skater und Wanderer. Gelegentlich ergibt sich eine Chance zum kurzen Gespräch ...
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| Radler machen eine Pause |
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| wir sind bei Kilometer 28 |
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Unser Dreiergespann hat sich aufgelöst, nun quält sich jeder allein. Daniel ist davon gelaufen, Dirk etwas zurück. Ich versuche, die restlichen Kilometer laufend
zu absolvieren. Die 4Stunden-Grenze ist erneut in Sicht und soll heute unterboten werden. Einfach nur durchlaufen! Und es gelingt ...
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| Zurück im Stadthafen Bitterfeld |
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Nach langer Zeit mal wieder unter 4 Stunden geblieben, ich bin zufrieden. Daniel ist bereits im Ziel und begrüßt mich. Dirk kommt einige Minuten später in
Bitterfeld an.
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| es gibt eine Medaille |
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| und die sieht so aus |
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Hier die Ergebnisse des Lauftages: Goitzsche Marathon
12.05.2017:
Henstedt Ulzburg läuft - 10. HU Volkslauf & 1.Pharmazeutix-Marathon
Du kennst "Henstedt Ulzburg"nicht? Macht nix, gehört sicher nicht zum geographischen Basiswissen!
Hier eine schnelle Beschreibung:
HU ist eine Gemeinde in Schleswig Holstein und ca. 15km nördlich der Hamburger Stadtgrenze zu finden. Ende 2015 wurden 27.705 Einwohner festgestellt.
Hier entspringt der Fluss Alster, den wir in Form der Hamburger Binnen- und Außenalster kennen.
Wikipedia erklärt, wie es zum Doppelnamen HU gekommen ist:
Die stark wachsende Großgemeinde entstand am 1. Januar 1970 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Götzberg, Henstedt (mit Henstedt-Rhen)
und Ulzburg (mit Ulzburg Süd).
Und nun findet in HU bereits der 10. Volkslauf statt, erstmalig wird zu diesem Jubiläum auch ein Marathon ausgetragen. Man rechnet mit etwa 2000 Läufern in folgenden
Wettbewerben:
5km-Lauf
10km-Lauf
Bambini-Lauf (400m Rundenlauf)
Schnupper-Lauf (1,8 km)
Grundschul-Lauf (1,8km)
Jubiläums-Marathon
Bolle hat sich zur Teilnahme am Marathon angemeldet und reist mit Zug von HST nach HU. Praktischerweise ist die Haltestelle "Henstedt Ulzburg" nur wenige
Geh-Minuten vom Austragungsort, dem Sportplatz des SVHU, entfernt. Der Beginn der Veranstaltung, Freitagnachmittag 13Uhr, ist etwas ungewöhnlich. Aber wie es scheint
macht die Gemeinde aus dem Volkslauf auch gleich ein Volksfest; es wird neben Unterhaltung, Speis und Trank auch ein Feuerwerk am Abend geben.
Als Bolle gegen 12Uhr im Stadion erscheint, ist dieses ziemlich leer und der Aufbau des Equipments ist in vollem Gange.
Die Orientierung gelingt problemlos, da es überall Wegweiser gibt. Im Org-Büro ist noch nicht viel los, hier
werden die Unterlagen aus- und die Klamotten abgegeben.
Die Wettkampfbesprechung findet 12.40Uhr vor der Bühne statt und wird von Ramona und Mario aus dem Org-Team durchgeführt. Hier geht es darum, dass der Start im
Bürgerpark erfolgen wird, der ca.300m außerhalb des Stadions beginnt. Laut Meldeliste nehmen 33 Aktive am Marathon teil; für die unerwartet hohe Teilnehmerzahl
bedanken sich die Ausrichter. Kann es sein, dass die Leute mit weniger Startern gerechnet haben?
Voll soll es dann später auf der Laufstrecke werden: ab 16Uhr gehen nach und nach die anderen Athleten auf die Piste.
Die Marathonis wandern gemeinsam hinüber zum Bürgerpark, wo nachmals eine kurze Einweisung erfolgt. Es sind insgesamt 32 Runden a 1,31km zu absolvieren, bevor es zum Finish
zurück ins Stadion geht. Am Ende jeder Runde wird die Zeitnahme überlaufen und der Counter um 1 erhöht. Beim Einlauf in die 32 Runde wird jedem Aktiven
mitgeteilt, dass man sich nun in der letzten Runde befindet. Die Staffelläufer tragen einen Staffelstab mit Chip, der zur Rundenzählung genutzt wird. 2 bis 5 Läufer
bilden ein Team für den Staffelmarathon.
Die Strecke selbst führt durch den Bürgerpark mit einem leichten Anstieg zum Ende der Runde. Am Anfang ist diese leichte Anhöhe unproblematisch; aber man erahnt,
dass dies später noch zu Problemen führen kann. Und so kommt es auch für den einen oder anderen: ab Runde 20 wird der Anstieg zum Berg, ab Runde 28 dann
zum Gebirge. Viele Leute gehen hier, auch Bolle.
Im Start / Zielbereich findet sich die Verpflegungsstation; hier wird ständig für Nachschub bei Getränken und leichten Speisen gesorgt. Vor allem Flüssigkeiten
sind sehr gefragt, denn es wird sehr warm. Ab 15 Uhr kommt die Sonne raus und sorgt für Sonnenbrandgefahr.
Die 4Stunden-Grenze kann Bolle heute nicht knacken; er läuft bei 4.05h ins Stadion ein und wird von Menschenmassen begrüßt. Das Stadion hat sich inzwischen
gefüllt. Die Finisher müssen quer über den Rasenplatz zur Wende und dann auf der Laufbahn ins Ziel laufen.
Die Ergebnisse der 29 Marathon-Finisher, alle Geschlechter, alle Altersklassen, können wir hier als gesamte Liste veröffentlichen. Richtig viel Platz nimmt das ja nicht weg:
14.05.2017:
Der BLITZ berichtet: Stralsund beteiligt sich wieder am Stadtradeln
Die Details und Spielregeln findet man hier:
Stadtradeln
20.05.2017:
18. Great Wall Marathon
Albatros Adventure Marathons aus Dänemark ist Ausrichter von 5 Laufveranstaltungen,
die sich durch durch außergewöhnliche Orte oder / und Historie auszeichen:
"The Big Five Marathon" in Südafrika
"The Bagan Temple Marathon" in Myanmar
"The Polar Circle Marathon" in Grönland
"The Petra Desert Marathon" in Jordanien
und zuletzt "The Great Wall Marathon" (GWM) in China, um den es hier und heute gehen soll.
Auf ihrer Webseite beschreiben die Albatrosse den Mauerlauf so:
Experience one of mankind’s greatest feats as you embark on a journey through Chinese history and stunning scenery! Since its inception in 1999,
The Great Wall Marathon has become revered as one of the world's most challenging marathons. Feel the magic of ancient China and take on the Great Wall!
Michael Olsen, Finisher des Jahres 2014, hat seine Teilnahme so zusammen gefasst:
Beautiful, painful, and difficult. The most brutal race I have ever run. Loved it!
Hier ein paar Fakten zur Geschichte des Laufes:
1998
Søren Rasmussen, Gründer von "Albatros Travel", hat die Idee eines Marathonlaufes an der großen Mauer in China. Nach Besichtigung diverser
Streckenabschnitte wurde "The Huangyaguan Great Wall" als perfekter Austragungsort identifiziert: hier windet sich die Mauer eindrucksvoll durch die Hügellandschaft,
zahlreich Wachtürme finden sich auf kleiner Wegstrecke. Außerdem gibt es in der Umgebung viele kleine Dörfer, die in die Laufstrecke eingebunden werden können.
1999
der erste Marathon mit 350 Läufern aus Dänemark wird ausgetragen, 292 von ihnen erreichen das Ziel
2000
die Laufveranstaltung wird international
2001
der Halbmarathon feiert mit 186 Finishern seine Premiere
2003
die SARS-Pandemie 2002/2003 zwingt zur Absage der Veranstaltung
2004
die Streckenführung wird verändert und bis heute so beibehalten. 5km und 10km-Wettkämpfe werden zusätzlich angeboten
2013
die maximale Teilnehmerzahl von 2500 Läufern wird erstmalig erreicht. Die 5km und 10km-Wettkämpfe werden in einen 8,5km-Fun Run umgewandelt.
2016
20.000 Finisher haben nun die Ziellinie gequert
2017
Bolle hat sich auf den Weg nach China gemacht, um den Mauerlauf zu abslovieren
Mr. Henrik Brandt ist der einzige Läufer, der die bisherigen 17 Mauerläufe erfolgreich bewältigt hat und nun die Nummer 18 anfügen wird. Am Inspection day wird
Henrik entsprechend gewürdigt und mit Applaus bedacht.
Die bisherigen Streckenrekorde sind folgendermaßen gelistet:
Stellen wir an dieser Stelle mal die Laufstrecke vor, die natürlich auf der Webseite des Ausrichters zu finden ist:
Ja, nicht ganz einfach zu durchschauen. Geben wir ein paar Erklärungen dazu:
links unten, von einer Wallanlage umrandet, ist der "Yin and Yang Square" als Start / Zielpunkt eingezeichnet. Da findet der aufmerksame Leser auch
das Yin und Yang-Symbol.
links oben, etwas fetter gezeichnet, befindet sich der Mauerabschnitt mit ein paar Türmen darauf. Die Stationen 5, 6 und 7 befinden sich auf diesem Abschnitt.
auf der rechten Seite ist der Streckenabschnitt mit den Dörfern zu finden, rechts oben die 6km-Schleife zwischen den Kilometern 21 bis 25.
Wer nun der Laufstrecke folgen möchte, geht vom "Yin and Yang Square" beginnend einfach den aufsteigenden Stationsnummern nach. Das klappt aber nur bis zur Station16,
denn von dort werden Streckenabschnitte erneut belaufen. Daher wird nun noch eine Karte eingebunden, in der ab Station16 farbige Pfeile den weiteren
Streckenverlauf darstellen. Mit grün geht es zurück zum Square, mit rot erneut auf die Mauer und die letzten Laufkilometer.
Alles klar?
Fehlt noch das Höhenprofil:
Die Mauerabschnitte, wir zählen mal großzügig die steilen 700m-Passagen des Auf-und Abstiegs dazu, sind mit vertikalen blauen Linien dargestellt (sollte ungefähr passen).
Und die roten Pfeile zeigen auf die beiden Schlafstätten, die Bolle während des Laufes genutzt hat. Dazu später mehr ...
Der Bericht
Bolle hat folgenden Bericht zum Great Wall-Marathon übermittelt:
Die chinesische Mauer dürfte zu den wenigen Sehenswürdigkeiten zählen, die einen Bekanntheitsgrad von nahezu 100% erreichen. Leider hatte ich bei meinem
Arbeitsaufenthalt in Peking im Jahre 2015 keine Gelegenheit, die Mauer zu besichtigen. Daher bot sich nun die Chance, dies nachzuholen und dabei auch noch
zu laufen.
Die Anmeldung zum "Great Wall Marathon" kann man über den Ausrichter (Albatros) oder eine Partner-Reiseagentur erledigen. Ich habe mich für die Buchung
über INTERAIR entschieden, da hier eine Folgereise nach Bhutan zum dortigen "Thunder Dragon Marathon" zugefügt werden konnte. Einfach nur buchen, zahlen und
teilnehmen - hat schon ein paar Vorteile.
Die Anreise zur Mauer ist ziemlich einfach: Flug von TXL nach FRA und dann direkt nach Peking. Bereits im Flieger von Berlin nach Frankfurt sehe
ich erste Verdächtige, die Finisher-Shirts von anderen Laufveranstaltungen tragen. Hier handelt es sich um Carsten und Annett Roth, Ehepaar aus Berlin. Die beiden
sitzen also bis nach Peking in meiner Nähe und werden dann zu der Reisegruppe gehören, die am Flughafen Peking abgeholt und zum Hotel transportiert wird.
Die beiden Roths, das wird sich später herausstellen, sind erfahrene Langstreckensportler. Und der Nachname ist geradezu Verpflichtung, an der Roth-Challenge teilzunehmen.
Hat Carsten getan und darf sich IRONMAN nennen. Annett hat sich an einer Staffel beteiligt.
Die Unterkunft in Peking wird das "Dong Fang Hotel" sein. Bei der Ankunft, es ist früher Vormittag, sind die Zimmer noch nicht verfügbar. So muss sich jeder die Zeit
vertreiben. In der Nähe gibt es eine Metro-Station, bis zur Verbotenen Stadt sind es ca. 4km. Aber wer hat schon große Lust, nach einem 10Stunden-Flug als Tourist
los zu toben?!
Abends treffen wir dann die INTERAIR-Mitarbeiterin Beate, die uns an der Hotelbar ein paar Infos gibt. Wichtiger ist das erste Bier, das ich mit André trinke.
Wir sind beide leicht verspätet zur "Besprechung" erschienen und stehen nun etwas im Abseits. Während unserer Bier-Runde stürmt Kathrin ins Hotel, sie hat die
Anreise selbst organisiert und schmeißt ihren Rucksach direkt am Tresen ab.
Von Beate's Vortrag verstehen wir kaum etwas. Wichtig ist scheinbar nur, dass wir am Folgetag das Hotel früh verlassen werden und zur sogenannten Inspection der Mauer
aufbrechen; alle Läufer sind verpflichtet, den Streckenabschnitt der Mauer zu Fuß zu inspizieren, um sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen.
Und dies ist der Inspection day:
die Busse laden alle Teilnehmer in Huangyaguan ab, kurz vor dem Parkplatz haben wir erstmals die Mauer sehen können.
Zu Fuß geht es nun zum "Yin and Yang Square", wo Start und Ziel des Marathons sein werden.
Der Square ist auf 3 Seiten mit Sitzreihen bestückt, hier lassen sich die Gäste nieder. Es ist heiß, die Sonne gibt wirklich alles.
Interessanterweise kann man hier Shirts und Jacken mit Aufdruck "Finisher"erwerben. Was ist das denn? Nun laufen bereits 2 Tage vor dem
Marathon einige Finisher durch die Gegend; es lebe die Show!!!
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| Eingang zur "Huangyaguan fortress" |
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| Inspection day, der Sprecher hat das Wort |
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In der Mitte des Platzes postiert sich ein Australier und erklärt die Spielregeln:
nach der Einweisung hier auf dem "Yin and Yang Square" werden alle Teilnehmer zum Mauerstück gefahren, wo dann das Stück des Marathonlaufes inspiziert wird. Der Weg
führt zurück zum Square, wo es nach erfolgreicher Begehung ein Lunchpaket geben wird. Sponsor ist Subway, es gibt also Sandwiches.
Aufgrund der Wetterbedingungen, es ist sehr sehr heiß, werden einige Regeln des Wettkampftages verändert. Upgrades von FUN RUN oder Halbmarathon aufwärts
sind nicht gestattet. Die Marathonläufer dürfen in diesem Jahr beim Durchlaufen des "Yin and Yang Square" zum 2. Aufstieg des Mauerstücks, das wäre etwa der
Kilometer 34, im Ziel einlaufen und eine gültige Wertung im Halbmarathon einfahren. Diese Kompromisse, so erhofft es sich der Veranstalter, sollen dafür sorgen, dass
sich übermütige Teilnehmer etwas zurückhalten. Alle Teilnehmer sollen gesund das Ziel erreichen, eine Medaille entgegen nehmen und stolz nach Hause zurückreisen.
Thema Cut-off times:
die "Totzeit" beträgt genau 8 Stunden. Alle Läufer mit einer Netto-Laufzeit langsamer als diese 8h werden mit "FTN" (Finished No Time) in die Ergebnisliste eingetragen.
Um 14 Uhr, 6 Stunden nach dem Start der Welle 4, wird das Tor zum Aufstieg an der Mauer geschlossen. Marathonläufer, die zu diesem Zeitpunkt das Tor nicht erreicht haben,
dürfen dieses nicht mehr passieren.
Um 16 Uhr, 8 Stunden nach dem Start der Welle 4, endet der GWM. Läufer, die sich jetzt noch auf der Strecke befinden, werden eingesammelt.
Es soll 24 Getränke / Verpflegungsstationen an der Strecke geben!!!
Laut Streckenplan gibt es 16 Stationen, von denen einige aber mehrfach angesteuert werden. Mag nachzählen, wem die Zahl wichtig ist.
Es sind auf jeden Fall so viele Verpflegungsposten, dass man sich richtig voll saugen kann. Vorsicht: Menschen können sich auch zu Tode trinken!
Siehe hier: Todesursache: Wassertrinken
Als sich der Bus mit den Teilnehmern auf ca. 5km nach oben zum Mauerbeginn schraubt, sind alle Insassen etwas geschockt: der Anstieg scheint enorm, der Bus quält sich.
Die meisten Leute äußern sich dahingehend, dass man hier bereits gehen müsse. Der Anstieg sei zu steil. Am Lauftag wird sich aber zeigen,
dass dies leicht übertrieben war. Die stufenlose Gangschaltung des Menschen ist doch besser als gedacht ...
Die Teilnehmer begehen also den Mauerabschnitt. Gelegentlich begegne ich André und Helmut aus unserer Reisegruppe; wir einigen uns später sogar auf ein
"Mauerbier". An einem der Wachtürme sind 3 Gefriertruhen mit Eis und Getränken bestückt. Wir nutzen die Chance ...
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| Ein "Mauerbier" am Inspection day. André, Bolle und Helmut |
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Theo, der mit seiner Frau Ingrid zum Halbmarathon antreten wird, ist ein begnadeter Entertainer und hat immer irgendwelche Sprüche parat. Das wird uns später
in Bhutan jeden Tag aufs Neue bewusst, in China noch nicht so sehr. Man kennt sich halt noch nicht so ...
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| Der König mit seiner Krone auf der Mauer |
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Der Mauerabschnitt, den wir nun inspizieren und 2 Tage später "belaufen" werden, gilt als Prachtstück der Mauer. Hier wurde aufwändig restauriert.
Der gesamte Abschnitt ist sehr eindrucksvoll ...
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| Mauer am "Inspection day" |
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| Mauer am "Inspection day" |
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| Mauer am "Inspection day" |
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| Blick hinunter zum "Yin and Yang Square" |
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Für den relativ kurzen Mauerabschnitt, es handelt sich wohl um 1.5 bis 2km Wegstrecke, hat man bei entspanntem Tempo ca. 2 Stunden benötigt. Zurück am Square wird
Nahrung eingeworfen, dazu gehört natürlich auch Bier. Von hier fahren die Busse entweder zurück nach Peking oder nach Jixian. Warum 2 verschiedene Orte?
Wahrscheinlich sind die vielen Sportler doch nicht in der Pampa unterzubringen.
Wir fahren jedenfalls nach Jixian ins "Yuyang Hotel", wo die Sportler am und im Hotel mit großen Plakaten zum Lauf begrüßt werden.
Andere müssen den längeren Weg zurück nach Peking nehmen und dort nächtigen. Da die Qualität des "Yuyang Hotel" offenbar stark
von der Etage im Hotel abhängt, gehen die Meinungen doch stark auseinander was den besseren Herbergsort angeht. Einige unserer Leute wären gerne nach Peking gefahren
und hätten wohl lieber den deutlich längeren Anreiseweg am Lauftag in Kauf genommen. Andere sind mit dem Hotel in Jixian zufrieden.
Folgende Aussage scheint sich zu bestätigen: die Zimmer der 4.Etage scheinen minderwertig zu sein; hier fallen Tapeten von der Wand und Schimmel regiert.
Die Zimmer der 13. Etage dagegen, und hier residieren die meisten unserer Teilnehmer, sind in Ordnung.
Ende des Inspection day!
Nach einem freien Tag in Jixian (Freitag 19.Mai), an dem eine unvergessliche Besichtigungstour "Rural China" durchgeführt wurde, steht nun der Lauftag bevor.
Während die Leute in Peking bereits gegen 3.30Uhr am Morgen die Busse besteigen müssen, können die Sportler in Jixian relativ gemütlich ihr Frühstück einnehmen und
dann gegen 5Uhr in die Busse springen.
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| das Volk sammelt sich in der Hotel-Lobby zum Marathon-Ausflug |
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Die Busfahrt vom Hotel zum Marathon-Start dauert ca. eine Stunde. Bei Ankunft in Huangyaguan machen wir ein Gruppenbild;
so dynamisch kommen wir wahrscheinlich nie wieder zusammen:
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| erfolglose Sportler vor der Arbeit: Bolle, Kathrin, Helmut, André |
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Hier ein paar kurze Infos zu den Mitstreitern:
Helmut ist erfahrener Marathon-Läufer und kann richtig schnell sein. Heute tritt er aus gesundheitlichen Gründen "nur" auf der halben Distanz an.
Kathrin ist auch schon Marathon gelaufen und kann auf einen erheblichen Erfahrungsschatz im Wandern / Trecking / Überlebenstraining vorweisen. Außerdem besitzt sie
laut eigener Aussage Kentnisse der chinesischen Sprache und Schrift, was sonst niemand von uns behaupten kann.
André möchte heute seinen ersten Marathon ins Ziel bringen; man sollte sich aber nicht täuschen: auch er ist ein erfahrener Läufer längerer Strecken.
Nun soll es also bald losgehen:
auf dem Weg zum "Yin and Yang Square" spielt eine chinesische Blaskapelle in Endlosschleife "Jingle Bells". Ein Grinsen lässt sich nicht unterdrücken; zum Einen muss ich ständig an die
pommersche Version "Single Bert" denken, zum anderen ist ein Winterlied bei sommerlichen 35Grad auf jeden Fall angebracht.
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| kurz vor dem Marathon-Start: Kathrin und André |
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| das chinesische Staatsorchester spielt auf |
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| Helmut am Check-In |
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| auf dem Weg zum Square |
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Wir haben bereits im Hotel in Jixian eine größere Anzahl neuseeländischer Sportler bemerkt. Heute drängen diese auf die Bühne und präsentieren ihren
traditionellen Haka als Referenz an die Maori-Kultur. Die Massen sind begeistert.
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| Team Neuseeland auf der ganz großen Bühne |
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Der Start des Marathons erfolgt in "Wellen" und beginnt ab 7.30Uhr mit Welle 1. In 10minütigen Abständen folgen 3 weitere Wellen, bis alle Läufer auf der
Strecke sind. Wir können uns nicht erinnern, wie die Zuordnung zu den Wellen erfolgt ist: durch Angabe einer voraussichtlichen Zielzeit oder
einer ehemaligen Bestzeit.
Alles egal: jeder geht irgendwann auf die Strecke.
Ganz große Überraschung: mitten auf dem Square läuft mir
Rob Plijnaar
vor die Nase. In 2015 habe ich im Basislager beim "Tenzing-Hillary Everest Marathon" das Zelt
mit Rob geteilt und wir haben große Teile des dortigen Laufes gemeinsam bewältigt. Die Welt ist manchmal soooo klein!
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| Wiedersehen mit Rob |
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Rob ist mit einem 3köpfigen TV-Team vor Ort und wird seinen Mauerkampf dokumentieren lassen. Offenbar ist das niederländische Fernsehen daheim auf Rob aufmerksam
geworden und begleitet ihn nun. Dazu muss man wissen, dass Rob aufgrund seiner Sportkarriere eine Lauflegende ist:
er hat alle Kontinente und den Nordpol belaufen, ist somit Mitglied im
"MARATHON GRAND SLAM CLUB".
Weiterhin ist Rob erfolgreicher Wüstenläufer; er hat den MDS absolviert, die Atacama bezwungen und beim Everest-Marathon das Ziel erreicht.
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| Rob muss sich stets fotogen dem TV-Team präsentieren |
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In unserer Reisegruppe gibt es Schnell-Läufer, die sich in die erste Startwelle eingeordnet haben. Ansonsten verteilen wir uns auf alle 4 Wellen.
Rob und ich sind zufällig gemeinsam in Welle 2 gelandet, wir werden also um 7.40Uhr loslaufen. Die chinesichen Bläser geben noch immer "Jingle Bells" zum Besten, als
wir vom "Yin and Yang Square" auf den Jinwei Highway einbiegen. Nach etwa einem Kilometer schwenkt man nach links und nimmt den
Anstieg zur Mauer in Angriff (Changcheng Highway).
Dieser Anstieg lässt sich doch besser laufen, als am Inspection day vermutet. Für die ersten 5 Kilometer benötige ich 35 Minuten, ich bin NICHT gegangen.
Wir hatten uns während der Busfahrt zum Mauereingang bereits ausgemalt, dass wir den gesamten Anstieg gehen müssten. Letztlich haben fast alle Läufer bestätigt,
dass dieser Streckenabschnitt einfacher als gedacht war.
Nun geht es für etwa 3km auf die Mauer!
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| hier geht es zur Mauer |
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| der Dicke passt auf |
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| Kunst am Bau |
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| The Entrance Of The Great Wall |
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| gleich wird es Ernst ... |
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| viel Spaß auf der Mauer! |
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Diesen Abschnitt der Mauer kennen alle vom Inspection day. Die meisten Läufer nutzen erneut die Gelegenheit, um Fotos zu machen. Nur wenige eilen an den Massen vorbei,
wahrscheinlich auf der Jagd nach guten Zeiten.
Aus unserer Gruppe kommt mir immer wieder das Vater / Sohn-Gespann "Siegfried & Swen Stuerner" vor die Linse. Sigi ist der erfahrene Marathoni und Ultra-Läufer,
Swen nach eigener Aussage eher der Kletterer. Die beiden werden die gesamte Strecke gemeinsam absolvieren.
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| mit den Startnummern 362 und 363 laufen |
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| Siegfried & Swen Stuerner |
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Plötzlich stehe ich hinter "Barefoot Alberto". Dieser Name war mir bisher nicht bekannt, doch einige andere Teilnehmer hatten von Alberto als einem in der Läuferszene
bekannten Mann erzählt. Also spreche ich ihn an:
"Barefoot Alberto" heißt bürgerlich Alberto Jorge Perusset und läuft am heutigen Tage seinen 100. Barfuß-Marathon. Daher seine Startnummer 100. In Summe ist dies
heute sein 139 Anlauf beim Marathon.
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| Startnummer 100: "Barefoot Alberto" |
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| er läuft barfuß über die Mauer |
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Freundlicherweise haben Carsten und Annett ein paar Mauerfotos beigesteuert. Zunächst sehen wir die euphorische Stimmung, wahrscheinlich sind die "Lächel-Fotos"
auf dem ersten Mauerstück entstanden. Weiter unten im Text, in der Jammer & Leiden-Sektion, sind weitere Roth-Fotos zu finden. Von Euphorie ist dort nichts mehr zu
sehen, Carsten hängt etwas durch. Aber der IRONMAN ist ja leidensfähig ...
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| 2x Roth auf der Mauer |
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| ein freundliches Lächeln auf den Lippen |
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| Carsten ist gut gelaunt und stark. Aber warte mal ab: das ändert sich bald |
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Bei Kilometer 7 führt der “Goat Track” auf etwa 700m Länge sehr steil hinab in Richung Square. Der Platz wird in erhöhter Position umrundet, dann geht es über den
Startbereich wieder auf den Highway und nun in Richtung Pampa.
Für die FUN RUNner ist die Arbeit hier erledigt.
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| Mauerstück Part1 ist erledigt |
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| nun geht es in die Dörfer |
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Die Läufer der Marathon- und Halbmaratonstrecken bewegen sich erneut nach Süden, dem Juhe-River folgend zum Duanzhuang village. Bei Km13 wird der Fluss gequert und
die Halbmarathonis verabschieden sich per Links-Schwenk ins Dorf. Die Marathonis bewegen sich weiter nach Süden über das Dorf Xiaying nach Dongjiafen. Die Route
führt nun nach Norden.
Das 20km-Schild ist der Beginn einer 6km-Schleife über das Dorf Qingshanling, hier geht es für ca. 3km bergan. Für mich ist dies das Signal
zum gehen; viele andere machen es übrigens genauso.
Unterwegs waren mir wieder Vater / Sohn-Gespann Stuerner aufgefallen und Robert Mcnaught aus Australien. Robert hat mit Albatros nun 4 der 5 Laufabenteuer absolviert.
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| Noch sind die beiden Stuerners ... |
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| ... immer wieder in meiner Reichweite |
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| Robert ist "Albatros"-Veteran und erledigt ... |
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| ... heute das 4. der 5 Events |
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Die erste Hälfte des Marathons erledige ich in ziemlich genau 3 Stunden, der Planet brennt. Irgendwo bei Km22,5, der Scheitelpunkt der 6km-Schleife ist erreicht,
bette ich mich am Wegesrand zur ersten Pause im Schatten. Nach etwa 15min verlasse ich mein Versteck und kehre zurück auf die Laufstrecke. Es geht bergab.
Doch schon 10km später, ich habe gerade das Schild "32km" passiert, ist mir erneut nach Pause. Wir laufen aber auf dem Highway in Richtung "Yin and Yang Square", wo
kann ich mich hier verstecken? Ich entscheide mich dann für die Schattenseite eines Hauses, das direkt am Wegesrand steht. Für Läufer ist dies schwer einzusehen,
so habe ich meine Ruhe vor möglichen "Helfern". Während ich liege, zucken die Beinmuskeln immer weiter. Zu wenig getrunken? Zu wenig Salz genommen? Egal, erst mal
liegen. Die Laufzeit zeigt 4.40h, als ich mich hingelegt habe. Bei 5 Stunden will ich wieder zurück auf die Laufstrecke. Ich rechne kurz nach: die Totzeit liegt bei
8h und ich muss noch etwas über 10km absolvieren. Das muss doch locker zu schaffen sein. Aber es kommt ja noch das Mauerstück Part2.
Ich gehe dann bei 5.05h zurück auf den Highway und bewege mich langsam in Richtung Start / Ziel-Bereich.
Am Square werden die Läufer in 2 Bahnen gelenkt für Zieleinlauf und 2.Maueraufstieg. Ich muss noch mal auf die Mauer...
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| rechts geht es noch einmal zur Mauer, hurra |
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| immer schön Haltung bewahren |
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Irgendwo hier soll es ein Armband geben, das die Läufer vor dem 2.Maueraufstieg bekommen als Beweis der bisher erbrachten Leistung. Wo gibt es das Ding nur?
Im Gebäude oberhalb des Square's ist es angenehm schattig und kühl. Das nutze ich für eine kurze Pause und werde promt erwischt: Kathrin, die in Welle 3 gestartet
ist, hat mich eingeholt. Nun macht sie ein Beweisfoto meiner neuerlichen Pause und behauptet frech, ich hätte gelegen. Dabei sitze ich doch ganz klar aufrecht und
bin Herr meiner Sinne.
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| Kathrin hat mich eingeholt. Und erwischt mich bei einer Pause, verdammt! |
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Kathrin nimmt mich ein Stück mit, wir holen uns gemeinsam das Armband ab. Doch dann geht es steil in Richtung Mauer und Kathrin eilt davon. Der Aufstieg ist buchstäblich
atemraubend, irgendwie stöhnen und jammern hier alle. Nach vielleicht 20 Stufen setzt sich der mittelmäßig begabte Läufer zur Pause hin, sonst geht der Puls durch die
Decke.
Während ich also so dasitze, kommt plötzlich André die steile Passage hinauf. Er lächelt, Respekt. Der Mann ist auch noch jung und voller Tatendrang.
Es ist sein erster Marathon überhaupt, daran möchte ich noch einmal erinnern.
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| Aufstieg zur Mauer |
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| Ja, wer kommt denn da angeschlichen? |
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| Es ist André ... |
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| ... und er ist noch gut drauf |
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Ich informiere André, dass Kathrin gerade davon gezogen ist. Sie kann noch nicht weit weg sein. Und später wird André, der in Welle 4 gestartet ist, auch Kathrin
einholen. Tja, ich quäle mich zu diesem Zeitpunkt immer wieder ein paar Stufen hoch. Anderen Teilnehmern geht es nicht besser. Wir sehen, dass einige
freiwillig umkehren und wieder zurück zum Square gehen. Andere sind so geschafft, dass sie völlig teilnahmslos am Geländer hängen. Hier werden dann Hilfskräfte
gerufen, die den Sportlern behilflich sind. Manchmal werden die Betroffenen nach unten geführt. Die Regel ist ganz klar: die Ärzte haben das letzte Wort und
entscheiden über einen Abbruch des Marathons.
Auf der Mauer wird die Strecke auch nicht besser, wir wissen das. Sitzend beobachte ich den Vierfüßlergang einiger Leute, ich freue mich. Auf diese Bilder
habe ich den ganzen Tag gewartet. Genau diese Bilder findet man im Netz, wenn man über den "Great Wall Marathon" Infos einholt. Und alle Aktiven im Vierfüßlergang
sind noch unterwegs, jede Bewegung und jeder Schritt führt näher ans Ziel. Respekt, Respekt, Respekt!!!
Schmerzen sind unvermeidlich. Leiden ist eine Option
Hier kommen nun die Roth-Fotos auf dem 2. Mauerabschnitt. Zeit der Qualen und Leiden ...
(man achte auf den gelben Schwamm an Carstens Hinterkopf; so wird er auch in Bhutan laufen. Interessante Technik!)
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| Was ist denn los, Carsten? |
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| Aufrichten! Kopf hoch! Treppe hoch! |
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| Mein Favorit der Roth'schen Leiden |
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Kaum zu glauben, wie lange ich für den einen Kilometer zwischen Km35 und 36 benötige: die Uhr sagt 55 Minuten. In dieser Zeit könnte das örtliche Altersheim eine
Klassenfahrt unternehmen. Die beiden Kilometerschilder, 35 und 36, befinden sich auf der Mauer. Und dieser eine Kilometer wird zur Belastungsprobe für fast alle
Aktiven. Nach dem Lauf werden fast alle Gesprächspartner ähnliche Leidensgeschichten zu diesem Kilometer erzählen.
Auf diesem einen Kilometer sitze ich 2x in den Wachtürmen, denn in diesen gibt es Schatten und ein leichter Wind weht durch's Gemäuer.
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| Pause im Wachturm |
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| Da sitzen natürlich auch andere |
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Aber dann, ja dann ...
Kurz vor Kilometer 37 geht es von der Mauer runter. Es folgt eine Tränke und dann führt der Weg fast 5 Kilometer bergab nach Hause. Und nun, die vielen
Pausen haben Kräfte geschont, laufe ich relativ leicht und in gutem Schnitt zum "Yin and Yang Square". Unterwegs treffe ich auf Rob (meinen holländischen
Laufkumpel) auf, er wandert. Rob meint, dass das TV-Team ihm einiges zugemutet hätte. In Laufstimmung ist er nicht mehr. So verabreden wir uns für ein Ziel-Bier.
Am Kilometerschild 42 sehe ich Kathrin in vielleicht 50m Enfernung. Meine Rufe bleiben ungehört, wahrscheinlich hört sie Musik. So laufe ich alleine über die
Ziellinie, habe Kathrin aber direkt vor mir im Blick.
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| Kathrin hat die Medaille als verdienten Lohn in Empfang genommen: Glückwunsch! |
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| die Medaille der Marathonis |
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Und dies ist das komplette Medaillen-Set der 3 Disziplinen:
Die Totzeit von 8 Stunden ist fast erreicht, viele Läufer werden wohl nicht mehr mit gültiger Wertung das Ziel erreichen. Rob jedoch schafft es. Das dürfte gut sein
für die TV-Reportage.
In der Marathon-Erbegnisliste werden später 30 Männer und 29 Frauen mit FNT (Finished No Time) gelistet.
Darunter ist leider auch "Barefoot Alberto".
Alle Teilnehmer werden mit Bussen wieder zu ihren Hotels nach Peking (vielleicht auch woanders hin?) befördert. Da die letzten Abfahrten für 16.30Uhr
angesetzt sind, bleibt mir nicht viel Zeit am Square. Eine kalte Dusche, Greifen des Lunch-Paketes, ein paar Getränke ...
Auf dem Weg zum Bus treffe ich auf Kathrin, die sich wohl noch eine Massage gegönnt hat.
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| lächelnde Gesichter; so sollte man nach getaner Arbeit aussehen |
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Vor Abfahrt werden ein paar Biere in den Bus geholt, damit kann die Heimreise starten.
Leider lächeln nicht alle im Bus; da sitzt in Reihe 1 eine kotzende Dame. Helfende Hände mixen schnell Getränke mit Elektrlyten, damit es der Dame bald wieder
besser geht. Und ständig nervt da jemand, der pinkeln muss. Alle wundern sich; wo nimmt der die Flüssigkeit her?
Bei späteren Gesprächen mit Läufern unserer Gruppe erfahren wir aber, dass andere Busfahrten noch aufregender waren: da wurde quer durch den Bus gekotzt und leere
Flaschen wurden voll gepinkelt. HERRLICH!!!
Aus unserer Gruppe haben alle Läufer ihre Strecke erfolgreich bewältigt. Da alle schneller sind als ich, muss ich auf Fotos aus anderen Quellen zurückgreifen.
Hier sind ein paar Fotos:
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| Helmut hat sich für den Halbmarathon entschieden |
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| Theo & Ingrid haben den Halbmarathon erfolgreich beendet |
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| Carsten und Annett Roth haben den Marathon erfolgreich beendet |
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Noch kurz ein Wort zum Gewinner des Laufes:
nach 3.14.32h quert Marcin Joachim Swierc (Polen) die Ziellinie als Sieger. Kaum vorstellbar, wie man auf diesem Kurs bei so einer Hitze dermaßen schnell sein kann.
Schnellster Deutscher im Feld ist ein gewisser Ralf Johannes Heil auf Rang 18. Und kurz danach, in 4:38:13h auf Platz 20, folgt mit Christian Stark ein Sportler unserer
Reisegruppe. Und so sieht er aus, der Christian:
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| Der Name bürgt für Qualität: ganz ganz STARK |
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Der Marathon-Tag ist damit beendet.
Einen Tag später werden die Läufer zum Bankett geladen. Hier werden ein paar Zahlen genannt:
Läufer aus 58 Nationen haben teilgenommen
die meisten Läufer kamen aus den USA
Deutschland hat auf jeden Fall so viele Sportler aufzuweisen, dass es für die Top Ten langt.
usw usw. Es wird gegessen und getrunken, der Abend klingt aus.
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| auf zum Bankett! |
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| jede Reisegruppe bekommt Tische zugewiesen: guten Appetit |
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Hier die Ergebnisse des Lauftages:
Great Wall-Marathon
Great Wall-Halbmarathon
Am Montag, 22.Mai, zerfällt die Reisegruppe. Einige treten sofort die Heimreise an, einige setzen sich in andere Teile Chinas ab.
6 Leute, darunter auch Bolle, werden nach Bhutan zum dortigen "Thunder Dragon Marathon" fliegen. Aber das ist eine andere Geschichte und wird in einem separaten
Bericht behandelt.
26./27.05.2017:
Mecklenburger Seen Runde
Wolf hat sich kurzfristig für die MSR angemeldet und fährt mit dem Schweizer Armee-Rad.
Natürlich sind weitere Stralsunder Sportler am Start, doch Wolf kämpft sich im Alleingang durch die Pampe.
Traditionsgemäß hat sich der alte Mann verkleidet: er radelt wieder im schwarzen Anzug und wählt für das abendliche Pokalfinale schon mal Dortmund - Farben
zur kontrastreichen Abstimmung.
Folgende Bilder hat er aus dem offiziellen Bilder-Pool erworben:
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| der alte Mann spendet auch Rennradfahrern Windschatten: hier hat sich Jan angehängt |
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| Wolf macht aber auch alleine eine gute Figur |
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Wolf hat ein paar Notizen eingereicht, dies ist sein Bericht in pdf-Form:
MSR 2017
Und hier kann jeder sofort lesen:
28.05.2017:
4. "The Thunder Dragon Marathon" Bhutan
Butan gehört zur Stoffgruppe der Kohlenwasserstoffe, die ausschließlich aus den Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Wir erinnern uns:
Kohlenstoff = C
Wasserstoff = H
Butan hat folgende Strukturformel:
Aber hier geht es nicht um Butan, sondern um B
hutan. Jawohl, ich kaufe ein "h".
Und nun geht es nur noch um das Königreich BHUTAN.
Es kann durchaus sein, dass dem einen oder anderen sowohl Butan als auch Bhutan unbekannt sind. Daher gibt es hier eine kurze geographische Einweisung:
Bhutan (mit h) ist ein Binnenstaat im Himalaya, eingeschlossen von den beiden Riesen China und Indien. Die nördliche Grenze wäre
normalerweise Tibet; aber seit der "Eingliederung" Tibets in die VR China ist es eben das chinesische Riesenreich.
Man folge dem roten Pfeil nach Norden; ja, ja, ... genau, der kleine rote Klumpen, das ist Bhutan.
Das Land ist flächenmäßig sehr klein, etwa so groß wie die Schweiz oder Baden-Württemberg. Dafür geht es weit nach oben!
Wie in Nepal, das etwas weiter westlich liegt, besteht der gesamte Norden des Landes aus Gipfeln des Himalaya. Mit 7.570 Metern überragt der
Gangkhar Puensum alle anderen. Es ist der weltweit höchste Berg, der noch nie von einem Menschen bestiegen wurde.
Warum beschäftigen wir uns mit Bhutan?
Nach dem "Great Wall Marathon" in China sind 6 Sportler der Reisegruppe über Bangkok nach Paro in Bhutan geflogen. Paro, kleine Stadt mit ca. 15000 Einwohner,
verfügt über den einzigen internationalen Flughafen des Landes und liegt etwas westlich der Hauptstadt Thimphu.
Paro hat nichts mit Parow, unserer Marinebasis am Rande Stralsunds, zu tun.
In Paro wird der
Thunder Dragon Marathon ausgetragen; Veranstalter sind
2:09 Events des Briten Mike Gratton und
Blue Poppy Tours and Treks.
Mike Gratton wird den Fachleuten bekannt sein, Freizeitläufern eher nicht:
er kann auf eine wirklich imposante Sportkarriere zurückblicken.
1979 Marathon-Debüt in 2:21:22h
1979 Sieg beim "Polytechnic Marathon" zwischen Windsor und London in 2:19:53h
1982 3. Platz beim London-Marathon in 2:12:30h
1982 Bronze bei den Commonwealth Games in Brisbane in 2:12:06h
1983 Sieg beim London-Marathon in 2:09:43h
Nun ratet mal, warum seine Reiseagentur "2:09 Events" heißt?!
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| rechts Mr. Mike Gratton, links daneben der einheimische Guide Pema. Die beiden wissen auf jeden Fall, wo es lang geht |
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Die London-Siegerzeit von 1983 ist so gut, dass Mike heute im UK-all time-Ranking für Marathon auf Platz 14 steht.
Und wenn wir schon bei Statistiken sind, dann suchen wir auch gleich das weltweite Ranking für Mike heraus: es ist .... Platz 2130 (Stand Juni 2017).
Quelle:
All-time men's best marathon
Der Bericht
Bolle hat folgenden Bericht übermittelt:
Nachdem sich unsere "Great Wall"-Reisegruppe in China aufgelöst hat, sind 6 Gruppenmitglieder zur Weiterreise nach Bhutan aufgebrochen:
Carsten & Annett sind noch dabei, Theo & Ingrid, dazu Jens aus Leipzsch und der fette Muck.
Von Peking geht es zunächst
nach Bangkok. Im Airport-Hotel NOVOTEL müssen wir eine Nacht verbringen; das Hotel ist erstklassig.
An der Bar gibt es Cocktails. Hurra!
Und die Zimmer sind gut, sehr gut sogar.
Frühstück wird ab 3Uhr früh serviert; ein großer Vorteil für uns, da wir bereits um 6.30Uhr in Richtung Bhutan abheben.
Der Flug nach Paro gilt als außergewöhnlich und sehenswert:
auf der Reise nach Bhutan kann man linksseitig den Everst und seine Untertanen bewundern, der Pilot erklärt die Formationen.
Der Anflug zum Flughafen selbst gilt als schwierig und nur für erfahrene Piloten geeignet. Paro Airport befindet sich auf einer Höhe von 2236 m in einem
tiefen Tal (Paro-Tal), circa sechs Kilometer südöstlich von Paro. Auf der letzten Strecke muss der Anflug aufgrund der unübersichtlichen
Geländeverhältnisse ohne Instrumenten-Leitsysteme (Flug auf Sicht) bewältigt werden. Die Insassen sehen beim Anflug rundum Berge, nicht alle mögen so etwas.
Nach der Landung wird eine neue Reisegruppe gebildet: zu uns 6 Mauerläufern gesellt sich ein weiteres deutsches Paar, Ellen und Heinz aus Wiesbaden.
Jean-Pierre aus Frankreich
sowie Caroline und Dominique aus Australien machen die Runde komplett.
Wir werden von Mike Gratton und Pema, dem Guide, abgeholt. Und schon sind wir wieder Touristen: Tempel hier, Brücke da. Das Wetter ist überraschend gut. Überrascht sind
vor allem die beiden Roths; deren Wetter-App hatte bereits in der Heimat für Paro Temperaturen um 4Grad mit Regen gemeldet. Dementsprechend haben die beiden gepackt.
Großes Gelächter: die Sonne strahlt, es droht Glatzenbrand. Erinnerungen an den Great Wall Marathon werden wach.
Erste Eindrücke:
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| Bhutan Airlines hat uns sicher in Paro abgeladen |
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Vom Flughafen fahren wir zur alten Hauptstadt nach Punakha, machen auf dem Weg am Dochu-La bei den 108 Chörten Halt. 108 ist eine sehr bedeutsame Zahl im Buddhismus,
man findet diese immer wieder an Tempeln in Form der Gebetsmühlen. Ein Chorten ist ein Bauwerk, der das allgegenwärtige Bewusstsein Buddhas symbolisieren soll.
Er dient entweder als Erinnerung an einen herrausragenden Lama oder soll böse Geister fernhalten, von Orten die als gefährlich gelten (wie Kreuzungen, Bergpässe
oder Brücken).
Wir werden an diesem Tag auch einen Fruchtbarkeitstempel besuchen; Pimmel überall: an die Hauswände gemalt, in allen Größen als Holz-Skulptur erhältlich.
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| 108 rechteckige Chörten am ... |
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| ... Dochu La - Pass (Thimpu nach Punakha) |
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| Schüler auf dem Heimweg |
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| Fruchtbarkeit ist ein ganz großes Thema |
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Der Marathon wird am Sonntag, den 28.05., angesetzt. Davor gibt es natürlich Programm:
Tag1: 20km-Wanderung bei Punakha
Tag2: Fahrt zur Hauptstadt Thimphu, Besuch der 51m hohen Buddha-Statue
Tag3: Wanderung zur "Taktshang Goemba", dem wohl berühmtesten Kloster Bhutans (auch "Tigers Nest" genannt)
Tag4: sollte ein freier Tag sein, wird aber zur Einkaufstour und erneut zum Tempelbesuch genutzt
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| giant seated Buddha |
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| Tigers Nest |
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| Der "Paro Dzong" von aussen ... |
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| ... und innen |
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Was haben wir gelernt?
250 US-Dollar muss jeder Tourist bezahlen, der Bhutan besuchen möchte. Darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung, lokaler Reiseführer und Fahrer.
Da Rucksack- und Individualtourismus unerwünscht ist, muss die gesamte Tour vor der Einreise über eine der einheimischen Reiseagenturen organisiert
werden. Diese stellen die vom Tourismusministerium vorgegebenen Routen zur Auswahl, die nur mit einheimischen Fahrern und Reiseführern buchbar sind.
Das Wirtschaftssystem ist nicht auf striktes Wachstum ausgelegt. Neben dem BIP wird auch das sogenannte Bruttoglücksprodukt erfasst,
das die Lebensfreude (Glück) der Einwohner abbilden soll. Wichtigste Einnahmequelle des Landes ist Wasserkraft zur Stromgewinnung, dann kommt schon der Tourismus.
Am Straßenrand wachsen wilde Hanfpflanzen, für Dope ist also gesorgt.
Volksdroge ist aber die Betelnuss, wird ständig gekaut.
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| Gebt das Hanf frei !!! |
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In den 1990er Jahren hat sich Bhutan für den Tourismus geöffnet – ganz langsam und behutsam. Seit 1999 gibt es Fernsehen und Internet,
seit zehn Jahren auch Mobiltelefone. Die Hauptstadt verweigert sich im Hinblick auf den Straßenverkehr weiterhin hartnäckig der Moderne:
als einzige Hauptstadt der Welt verfügt Thimpu über keine Ampeln.
Umweltschutz ist in der Verfassung festgeschrieben; mindestens 60% der Landesfläche müssen laut Gesetz bewaldet sein. Derzeit sollen es sogar 72% sein.
Rauchen ist in der Öffentlichkeit verboten, schlimme Nachrichten für unsere Raucher! Im privaten Bereich dagegen ist es gestattet.
Alkohol wird in Bhutan hergestellt: Bier, Wein, Rum und Whisky. Ich habe 3 Biersorten getestet, mein Favorit ist „Red Panda Weiss Bier“.
Carsten hat eines Abends entdeckt, dass Rum deutlich günstiger im Hotel gehandelt wird als Bier. Seitdem haben wir uns immer mal wieder Rum, Eis und Cola gegönnt.
Wein und Whisky haben wir für eher "nicht trinkbar" befunden.
Über unsere Gruppe lernen wir: ganz viel ärtzliches Personal ist anwesend. Hoffen wir mal, dass es zu keinem Notfall kommt!
Theo wird irgendwie zum Entertainer, hat ständig Witze (auch "schmutzige") und Wortspiele parat. Ingrid versucht häufiger, ihren Mann zu bremsen.
Aber Theo ist ein Schlitzohr und findet immer wieder eine Gelegenheit.
Beim Besuch einer lokalen Farmerfamilie werden wir mit einigen Traditionen vertraut gemacht:
zunächst üben wir im Garten Bogenschießen, das ist Nationalsport in Bhutan. Oje, wie stellen wir uns nur an, großes Gelächter. Aber keine Verletzten.
Dann wird mit "hot stones" gebadet: in einer Wanne voller Wasser & Kräutern werden im Feuer erhitzte Steine abgeladen. Das Wasser erwärmt sich, der Badegast entspannt.
Speis und Trank werden serviert. Die Einheimischen essen sehr scharf, Chile ist immer verfügbar. Viel wichtiger aber ist der köstliche Buttertee, eine
absolute Spezialität des Landes. So speziell, dass Carstens Gesichtzüge entgleisen. Das Zeug ist nicht wirklich lecker. Also spülen wir mit Ara nach, einem
Reisschnaps. Es ist Tradition, 3 Runden des Fusels zu versenken. Herrlich, nun sind die Lampen an!
Kommen wir zum Lauf:
in diesem Jahr wird der 4. Thunder Dragon Marathon organisiert. Es werden ca. 150 Läufer erwartet, etwa die Hälfte werden Ausländer sein.
Der Start der einheimischen Athleten wird über die Gelder der Touristen ermöglicht, bhutanische Frauen dürfen derzeit nur am Halbmarathon teilnehmen.
Am Vorabend des Laufes erfolgt das Briefing durch Mike Gratton: Startnummern und Shirts (in gelb) werden ausgegeben, dann
Kurs, Höhenprofil, Wegmarkierungen und Verpflegungsstationen erklärt.
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| Mike führt das Briefing im "Raven's Nest" durch |
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Wir nehmen folgende Infos mit:
Halb- und Marathon starten zusammen um 8.30Uhr am "Zhiwa Ling Hotel", gleich um die Ecke des "Raven's Nest" (unser Hotel). Das Ziel des Halbmarathons liegt mitten in der Pampa,
von dort werden die Finisher per Bus zurück befördert. Jeder Läufer, egal für welche Distanz man sich angemeldet hat, darf beim Halbmarathon mit gültiger Wertung
aussteigen. Jeder darf auch die volle Distanz bis zum Ende absolvieren (zumindest die Ausländer).
Das Terrain wird eine Mischung aus Straße, Waldweg und Mountain track sein. Während die erste Hälfte relativ flach ist, wird es danach steil. Die Strecke liegt auf
ca. 2200m, höchster Punkt wird oberhalb des "Paro Dzong" sein (2530m).
So wird die Strecke auf der Org-Webseite veröffentlicht:
rot markiert sehen wir den Kursverlauf mit Start / Ziel in der Nähe der Statue. Die kleinen Bilder zeigen auf einige Highlights entlang des Weges.
Links unten im Bild ist das Höhenprofil zu finden. Im Original ist dies so klein, dass es kaum zu deuten war. An dieser Stelle ziehe ich das Profil heraus und
bearbeite es etwas:
Nun ist deutlich zu sehen, dass die 2. Hälfte anspruchsvoll wird. Nach Überwindung des höchsten Punktes folgt noch ein sehr langer Anstieg auf fast dieselbe Höhe
um 2500Meter. Beim Briefing hat Mike etwas vom "Anstieg" gesagt; doch keiner von uns hat realisiert, dass es sich um so einen Brocken handelt. Dementsprechend
überrascht waren wir dann auf der Strecke.
Am Morgen des Lauftages treffen wir uns kurz vor 8 Uhr als Gruppe in der Hotel-Lobby. Vor dem Start soll der Marathon in einer buddhistischen Zeremonie gesegnet
werden, das möchten wir nicht verpassen. Unser Ärzte-Kollegium hat OP-Kittel gegen die Kälte mitgebracht, die nun verteilt und benutzt werden.
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| Die Roths laufen heute in rot, in einer Tshirt-Sonderedition. Und die OP-Kittel finden auch Fans; Theo und Ingrid immitieren hier wohl die Göttin Kali?! |
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Wir wandern zeitig zum Startbereich und treffen auf reges Treiben:
die Mönche sind bereits in Position. Und die Sportler bereiten sich in unterschiedlicher Art und Weise vor.
Zu unserer Gruppe gehört auch
Mr. Jeff Adams. Jeff ist der Präsident von "Marathon Tours & Travel", einer
US-Reiseagentur, mit der ich 2012 in Rio zum Marathon getourt bin. Jeff ist hier, um den Thunder Dragon Marathon zu testen und möglicherweise in sein Programm
aufzunehmen. Für mich ist Jeff einfach nur "Mr. President".
Die Startnummer 1 im Halbmarathon wurde für Jeff reserviert, die 2 gibt sich Mike selbst. Beide werden aber nicht offiziell gewertet (warum auch immer, hab ich
nicht verstanden).
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| Startbereich am Zhiwa Ling-Hotel |
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| gleich wird der Drache entfesselt |
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| Nummer 1 im HM: Mr. Jeff Adams |
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| Nummer 2 im HM: Mr. Marathon himself (Mike) |
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Für die Segnung wird um Ruhe gebeten. Wir wissen nicht wirklich, was die Mönche da vorne treiben. Auf jeden Fall ist es nett anzusehen, viele Leute filmen
die Prozedur.
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| Mönche bei der Segnung |
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| Nun wird alles gut |
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Dann wird Sport getrieben:
nachdem wir gemeinsam runter gezählt haben, gilt der Wechsel von 1 nach 0 als offizieller Startschuss. Die Zeitnahme erfolgt hier per Handmessung.
Die ersten Kilometer führen leicht bergab in Richtung Paro. Es wird eine mit Gebetsflaggen behängte Brücke überlaufen, sodass man sich nun auf der nördlichen
Seite des Flusses befindet.
Ich habe beschlossen, den beiden Roths zu folgen: wir haben nämlich durch Abgleich diverser Sportveranstaltungen festgestellt, dass unsere Finisher-Zeiten in
ähnlichen Bereichen liegen. So habe ich auch unendlich viele Gelegenheiten, die in rot gekleideten Roths zu fotografieren.
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| Los geht's, der Start ist erfolgt |
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| ich hänge mich an die beiden Roths ... |
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| ... die im Partner-Look auffallen |
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| Carsten lobpreist Berlin, rechts in der Socke ist ein Loch! |
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Die Strassen teilen wir uns mit allerlei Lebewesen; die Buddhisten töten keine Tiere, mit ihren Autos umkurven sie alles lebendige.
Da das Feld noch dicht beisammen ist, drängeln sich auch viele Leute über die Hängebrücke. Wir haben diese Brücke schon vor dem Lauf inspiziert und dort
auch das wild wachsende Hanf entdeckt. Nun schaukelt die Brücke heftig, da alle asynchron hinüber stampfen. Gehen ist die bessere Lösung.
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| we have a solution: lauft Marathon! |
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| das ist keine Verpflegungsstation |
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| Hängebrücke über den Paro Chu River |
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| Steven ist Fotograf und Drohnen-Kapitän |
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Zum offiziellen Org-Team gehört auch Steven; er wird heute viel fotografieren und die Drohne am Himmel kontrollieren. Im Laufe des Tages werden wir Steven noch
häufiger begegnen.
Derweil haben wir die Hängebrücke, ein beliebtes Fotomotiv, überquert und sehen den "Paro Chu River" nun zu unserer rechten Seite. Gelegentlich sind kleine Anstiege zu
meistern, hin und wieder gehen wir bereits. Denn der IRONMAN sagt: "der Tag wird lang und der Weg ist noch weit". Recht hat er!
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| Brücke gequert, dort geht es lang |
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| der Deutschland 3er: 2x Roth + Jens aus Leipzsch |
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| fleißige Reisbauern bei der Arbeit |
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| Kräfte sparen und bergan wandern |
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An der Strecke gibt es viele Reisfelder, auf einigen wird gearbeitet. Wir fragen uns, welche Tätigkeit angenehmer ist: Reis anbauen oder Marathon laufen?
Einstimmig landen wir beim Marathon. Die gebückte Körperhaltung auf den Feldern würde uns Stadtkinder wahrscheinlich in kürzester Zeit einen Termin beim
Orthopäden verschaffen (kleiner Kalauer für unseren Herrn Doktor).
Uns wird bewusst, dass wir überhaupt keine Ahnung haben, wo an den Pflanzen eigentlich die Körner hängen, die wir als
Reis kennen. Das wollen wir im Netz recherchieren (hab ich getan, ich weiß jetzt (fast) alles).
Manche Felder sind geflutet und werden bestellt, die meisten aber sind knochentrocken. Demnächst wird der Monsun einsetzen und alles unter Wasser setzen. Es scheint,
dass die Felder gerade dafür vorbereitet werden: überall wird Dung abgeladen und verteilt.
Jens (der Leipziger!) ist begeisterter Fotograf, er hat auch heute Gerät dabei. Wo immer ein Motiv lockt, bleibt er stehen und knipst. Aber irgendwann
enteilt er unserem Deutschland - Team doch. Nun sind wir noch im 3er Paket unterwegs.
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| Altitude sickness |
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| die Laufstrecke ist NICHT gesperrt |
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| Lecker Frühstück. Heute: Banane mit Banane |
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| Fans am Wegesrand |
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Plötzlich taucht Steven, der offizielle Fotograf, wieder auf: er hat sich eine exponierte Stellung im Flussbett gesichert. Von dort nimmt er die vorbeilaufenden
Sportler auf und macht Scherze.
Beim Briefing hatte Mike verkündet, dass ca. alle 5km Schilder mit Kilometerangabe aufgestellt würden. Komisch, komisch: nun sind wir bald 2 Stunden unterwegs und haben noch keines
entdeckt. Wir gehen einfach davon aus, dass wir, verglichen mit dem Mauerlauf vor einer Woche, recht zügig unterwegs sind.
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| Steven "schießt" aus dem Flussbett |
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| Übersetzen auf die andere Flussseite |
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| typisch bhutanisches Haus |
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| yeah, blow the horn |
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Und dann taucht doch eine Kilometeranzeige auf: 20km werden genannt, die Uhr zeigt 2.10h. Das ist ok, oder?
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| Fast Halbzeit. Oder fast 3/4 der Doppelmarathon - Distanz (GWM + Bhutan) |
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Vor uns ist Dominique, eine der beiden australischen Damen, aufgetaucht. Mehr oder minder gemeinsam erreichen wir das kleine Lager am Halbmarathon-Finish,
wo Dominique ihren Sporttag beenden wird.
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| Die Halbmarthonis haben es geschafft: Glückwunsch |
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Mike Gratton hat die Halbdistanz in 1.39h gewonnen. Im Ziel sind außerdem Jeff (Mr. President) und Heidi aus Finnland.
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| Die an 1 und 2 gesetzten Sportler des Halbmarathon: Jeff & Mike (hinter Mike steht Heidi) |
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Wer jetzt weiterläuft, möchte wohl den Marathon absolvieren. Wir wissen, dass es gleich steil bergan gehen wird und stärken uns daher noch einmal.
Bei Kilometer 28, oberhalb des "Paro Dzong", werden wir den Gipfel des Laufes erreichen. Dann, so meinen wir beim Lauf noch immer, hätten wir das Schlimmste
überstanden und können "gemütlich" nach Hause traben.
Auf der 2. Hälfte des Laufes wurden viele Banner mit Text aufgehängt, ich nenne dies Motivationshilfen. Ich habe sie alle fotografiert ...
Nummer 1: "If not you, then who. If not now, then when."
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| Team Berlin ist auf dem Weg zum Gipfel |
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| Team "Stralsund Runners" folgt unmittelbar |
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Das Runners-Shirt wurde von mir noch nicht so häufig ausgeführt, aber für Bhutan fand ich es irgendwie passend. Andreas hat das Foto so kommentiert:
Die gesamte Passage zum Gipfel, über diesen rüber und wieder hinunter ist ein toller Trail. Steinig, eng, rechts geht es tief hinunter in die Schlucht. Es ist
glücklicherweise trocken, sonst hätte man es wahrscheinlich mit rutschigem Untergrund zu tun. Mike hatte beim Briefing vor dem Teilstück gewarnt.
Diese wenigen Kilometer werden uns in Erinnerung bleiben! Pech für die Halbmarathon-Läufer: ihr habt schon Feierabend und durftet die Erfahrung nicht machen.
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| mountain trail |
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| unbedingt genießen ! |
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| FEAR |
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| Pause für ein Foto-shooting |
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Kurz vor dem Gipfel gibt es einen Stempel auf den Arm (oder die Startnummer). Dies ist bereits die 2. Markierung auf dem Weg nach Hause. Überall entlang der
Wegstrecke steht Personal, es sollen ca. 80 "race Marshalls" aktiv sein. Am Trail weisen diese auf Gefahren hin und machen per Trillerpfeife immer wieder auf sich selbst
und die Läufer aufmerksam.
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| fast am Gipfel, unten ist der Dzong zu sehen |
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| und noch mal 5 Euro ins Phrasenschwein |
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| Die Roths genießen |
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| am Gipfel: freundliches Personal hilft |
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| und schon geht es wieder hinab ... |
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| ... kaum Zeit zum lesen |
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Auf dem Weg nach unten muss man eine sehr enge, steinige Passage überwinden. Hier ist Vorsicht angeraten!
Unten am Fluss hat man immer den "Paro Dzong" im Blick, da wollen wir hin.
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| fette Steine liegen im Weg |
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| immer noch ein Lächeln im Gesicht |
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| "Paro Dzong", wir sind wieder unten |
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| Touristen und Läufer auf der Brücke |
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Und schon sind wir wieder runter vom Berg. Nun geht es kurz durch Paro, wir kennen die Gegend von unserer Shopping-Tour. Nach kurzer flacher Passage lockt bereits
der zweite und lang gezogene Anstieg. Wir wechseln sofort von Lauf zu Gang. Irgendwo zwischen Kilometer 32 und 33 lasse ich meine Berliner Mitläufer ziehen.
Es ist nämlich Mittagszeit und ich möchte gleich irgendwo Pause machen. Noch sehe ich die roten Shirts gelegentlich vor mir, bin aber bald allein auf weiter Flur.
Auf einem der Hügel steht plötzlich das Kilometerschild mit 30. Das kann ja nun gar nicht sein, denn Carstens Uhr war schon lange über die 32 rüber.
Das Rätsel wird bald gelöst: etwa 1,5km später taucht schon das 35er Schild auf. Da hat man sich aber wenig Mühe gegeben mit einer korrekten
Beschilderung.
Dann ist Pausenzeit; auf einem der Hügel lege / setze ich mich für 5min hin. Man hat einen tollen Ausblick und es ist angenehm warm. Der anwesende Marshall versichert
mir, dass ich den Anstieg gleich gemeistert hätte und will mich anspornen. Aber das ist natürlich vergebliche Mühe, ich bleibe liegen.
Auf der weiteren Wegstrecke durch den Wald hängen immer wieder Aufmunterer im Grün:
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| Bei diesem Spruch bekomme ich sofort Durst. Das Wort links unten ist "Glory" |
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| Langsam ist das Phrasenschwein wirklich voll |
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Die restlichen Kilometer schafft man nun auch noch, mein interner Akku ist allerdings leer. Voller Freude sehe ich das 40km-Schild, möchte den Rest des Weges laufen. Aber
es geht wieder leicht bergan. Auf einem Stein hockt Steven, der Fotograf. Er meint, dass es nun nicht mehr weit ist. Wir gehen zusammen los, er will auch zum Zielbereich.
Da er den Weg von dort kommend kennt, stimmen seine Angaben: noch um eine Ecke biegen und das Ziel wird sichtbar. Die Freude ist groß.
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| 40km, fast geschafft. Und das wirklich letzte Banner am Wegesrand |
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Wenige Meter vor dem Ziel hängt das letzte Banner, das ich natürlich auch noch ablichte. Dazu stoppe ich kurz, im Zielbereich wird gemault: ich solle gefälligst
laufen. Aber als man meine Fotoabsichten erkennt, ist alles wieder gut. Beim Einlauf höre ich "Bolle Bolle"- Rufe und muss sagen:
der Applaus ist gerechtfertigt!
Da stehen sie (fast) alle, nur Carsten fehlt.
Die beiden Roths sind 15min vor mir eingelaufen und Annett hat bei den Frauen gesiegt. Ich darf mein Wort für solche Fälle sagen: spektakulär!
Ab sofort ist Annett die Königin, ihr Leben wird nie wieder dasselbe sein. Carsten hat sich gleich in Richtung Hotelzimmer abgesetzt, wahrscheinlich hat
er vom köstlichen Buttertee genascht.
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| Was für ein Empfang!!! Danke, Leute |
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Medaillen gibt es zunächst nicht, das war vorher bekannt. Am Abend wird in Paro die Siegerehrung mit Übergabe von Medaillen, Pokalen, Bestenlisten etc. abgehalten.
Daher müssen wir uns im Hotel selbst beschenken: nach Dusche und kurzer Pause treffen wir uns im Restaurant. Für Essen ist ohnehin gesorgt, wir gönnen uns
nun leckeren Bhutan-Rum. Und für mich noch ein 11.000-Bier Prost!
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| Eine kleine Zwischenmahlzeit für die Marathonis |
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Kurz noch ein paar Worte zur abendlichen Party:
der Bus, der uns zum Bankett bringt, fährt einen Teil der Laufstrecke entlang. Es handelt sich um den 2. Anstieg, über den wir so viel gejammert haben.
Die Ehrung beginnt mit den lokalen Läufern; alle werden namentlich genannt, nach vorne gebeten und mit einer signierten Urkunde + Medaille aus Mike's Händen bedacht.
Die meisten Bhutanesen nähern sich dem Meister mit einer Respektsbekundung: tiefe Verbeugung mit weit ausladenden Armen, einige schlagen auch noch die
Hacken in Soldatenmanier zusammen.
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| Mike signiert alle Urkunden und hält dann die Eröffnungsrede |
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Vor dem Essen werden wir mit gefühlt 32 Tänzen und Gesängen einer einheimischen Folkloregruppe "erfreut". Glücklicherweise ist Alkohol
im Saal verfügbar und auch noch kostenfrei. Wir testen alle Sorten.
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| Ohne Drogen geht es nicht. Theo bei der Arbeit (auffüllen der Energiespeicher) |
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Auch die Ausländer werden nach vorne gerufen; die 3 ersten jeder Wertung erhalten neben der Medaille noch ein Geschenk aus lokaler Handwerkerschmiede.
Annett hat, wie bereits erwähnt, den Sieg bei den Damen eingefahren. Bei den Herren schafft es Jens auf Rang 3, danach sortieren sich die anderen deutschen Herren ein.
Auch bei den Halbmarathonis gibt es Podiumsplätze.
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| Ehrung: einheimisches Mädel. Dann sehen wir Heinz und Ellen |
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| Theo und Ingrid sind zufrieden. Jeder hat eine Medaille bekommen. Und wer mag: Fusel |
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Die offiziellen Ergebnisse finden sich
auf der Webseite unter "Race Info", "Results".
Hier haben wir die Ergebnislisten direkt eingebunden:
Bhutan Marathon
Bhutan Halbmarathon
Das war Bhutan - Dank an alle Beteiligten.
03.06.2017:
Die OZ berichtet: Mit dem Drachenboot ins Pfingstwochenende
Am Donnerstag (01.06) ist Schorni bereits vormittags am Bootshaus aktiv:
auf dem Sund werden Wettfahrten mit den Drachenbooten ausgetragen, Jensi wird als Steuermann tätig.
05.06.2017:
18. Aalborg Brutal Marathon
Bolle ist nach Aalborg gereist, um am dortigen brutalen Marathon teilzunehmen. Hier ist sein Bericht:
Ich habe vor einigen Jahren den "Aalborg Brutal Marathon" irgendwo im Netz gefunden, bisher aber nicht teilgenommen. Dies wollte ich in diesem Jahr ändern und
habe mich angemeldet. Der Lauf wurde erstmals im Jahr 2000 ausgetragen, bisher aber immer am Karfreitag. Nun ist der Pfingstmontag dran.
Interessant fand ich den Namen und wollte herausfinden, was an diesem Lauf so brutal sein soll.
Auf der Webseite des Ausrichters findet man Strecke und Höhenprofil:
Die Strecke besteht aus einer Prologrunde und einer "sehr schweren" 6,9km-Runden in der Nähe des Aalborg-Zoos, die dann 6x zu durchlaufen ist.
Es geht über ein paar Anstiege, aber wirklich brutal sehen diese aufgrund der zu überwindenden Höhenmeter nicht aus.
Zumal wir nun gerade erst aus Asien zurückgekehrt sind und es dort mit "Great Wall Marathon" und "Thunder Dragon Marathon Bhutan" zu tun hatten. Aber schauen wir mal ...
Im Höhenprofil habe ich die 3 Anstiege nummeriert, weil ich unten im Text auf diese eingehen werde.
Die Webseite gibt auch einen Hinweis zur Fitness der Teilnehmer:
Die Anmeldung zum Lauf kann man online oder direkt vor Ort durchführen. Ausländer zahlen die Startgebühr bei der Ausgabe der Unterlagen an der
Stolpedalsschule (Nähe Zoo); entweder 200Kronen oder 30Euro.
Mein Erstkontakt an der Schule, nachdem ich die Startnummer erhalten habe, ist Anders Mikkelsen. Wir unterhalten uns über die Historie des Laufes, die Namensgebung
und Sport. Anders ist / war ein sehr erfolgreicher Marathonläufer und IRONMAN:
schnellste Zeit über 42,195km - unter 3 Stunden
Finisher auf der IRONMAN-Langdistanz deutlich unter 10 Stunden
Das sind Zeiten! Dafür musste er auch intensiv trainieren.
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| ein Top-Sportler: Anders M. |
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| unsere Startnummern |
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Anders klärt mich auch über den Namen "brutal" auf:
in der Vergangenheit war der Zoo mal Heimstätte eines Nashorns mit dem Namen "Brutalis". Dieses Tier wurde, aus welchen Gründen auch immer, Namensgeber des
hiesigen Marathons. Eine gewisse Doppeldeutigkeit ist erkennbar ...
Die Geschichte des Tieres lässt sich jedenfalls im Netz nachlesen auf:
Nashorn Brutalis
Der Start ist für 13Uhr festgelegt. Auf dem Schulhof gibt es eine kurze Einweisung, Anders übersetzt für mich. Dann gehen alle Sportler ein paar Meter zum Startplatz
im Park, es muss eine 800m-Prologrunde vor den 6 Standard-Runden absolviert werden.
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| Einweisung am Finisher-Bogen |
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| Startplatz im Park |
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| Los geht's |
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| Prolog-Runde |
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Nach Absolvieren der Prologrunde laufen die Sportler wieder an der Schule vorbei und begeben sich auf die reguläre Runde. Nach ca. einem Kilometer muss man den
ersten, lang gezogenen Anstieg hinauf. Es handelt sich um ein etwa 1 Kilometer langes Straßenstück, bevor man in Richtung Wald abbiegt. Bereits in Runde 1 haben
sich Anwohner als freiwillige Helfer mit Getränken und Snacks positioniert.
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| "Brutalis" weist den Weg |
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| Beginn des ersten Anstiegs |
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| Km-Markierung am ersten Anstieg |
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| freiwillige Helfer |
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Hinein ins Waldstück, in dem sich ein kleiner und giftiger Anstieg mit Wurzelwerk befindet. Im Höhenprofil ist dies der Anstieg 2.
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| Schattiges Waldstück |
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| Anstieg Nummer 2 lauert nach der Kurve |
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Der Kollege im roten Shirt ist Arne Franck, der zweite deutsche Teilnehmer im Feld und für den 100Marathon-Club startend.
Auf der Runde befinden sich 2 Verpflegungsposten: einer im Start / Zielbereich und ein weiterer mitten in der Runde. Wenn man das Waldstück verlässt, ist man wieder
in der Nähe der Schule und muss nun in den zweiten Rundenabschnitt einlaufen. Hier kommt bald die Verpflegung in Sicht.
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| gut gefüllte Tafel mit Tee, Wasser, Cola, Bananen, Schokolade ... |
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Nach wenigen Metern läuft man aus dem Wald und kann nun für ca. einen Kilometer leicht bergab rollen. Doch dann kommt die S-Kurve mit einem heftigen Anstieg.
Viele gehen hier bereits in Runde1. Am "Gipfel" stehen einige Fans und feuern die Sportler an.
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| der 3. Anstieg |
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| am "Gipfel" wird man angefeuert |
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Wer sich über den Gipfel gekämpft hat, muss noch ca. einen Kilometer bis zum Start / Ziel-Bereich an der Schule zurücklegen. Auf dem Weg kommt man an einem
Klettergarten vorbei, in dem rege Aktivität herrscht.
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| dies ist kein Teil der Laufstrecke, das ist der örtliche Klettergarten |
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Zum Ende einer jeden Runde muss man auf den Schulhof laufen und hier eine Schleife absolvieren. Dabei wird das Vollenden der Runde manuell notiert. Dieses
Prozedere hat man genau 5x zu vollziehen, bevor man nach Komplettierung der 6. und letzten Runde durch den ballongeschmückten Torbogen finishen darf.
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| Ende / Anfang einer jeden Runde |
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| Schulhof-Runde oder rechts zum Finish |
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Nach Runde 1 lege ich die Kamera zur Seite und konzentriere mich aufs Laufen. Das klappt heute ziemlich gut:
4 der 6 Runden absolviere ich komplett laufend, bevor ich in Runde 5 beim letzten Anstieg kurz gehe. Regen hat inzwischen eingesetzt, der sich in der letzten Runde
zum Starkregen auswächst. Der Waldboden ist nun nass und rutschig, Konzentration und Vorsicht sind gefragt.
Bei den 3 Anstiegen der 6. Runde gehe ich nun, aber das ist ok.
Anders ist natürlich schneller als ich; wir sind uns 3x begegnet und er hat mir fast eine Runde abgenommen. Beim Zieleinlauf wartet er mit seiner Tochter auf mich
und gratuliert. Seine Zeit ist mit 3.40h ziemlich gut, mit meinen 4.08h bin ich aber mehr als zufrieden.
Jeder Fisniher bekommt eine kleine Medaille und ein Präsent. Danke sehr!!!
So, wir wissen nun, warum der brutale Marathon brutal genannt wird. Es bleibt festzuhalten, dass dies ein kleines und feines Sportevent ist, das mit Begeisterung
organisiert und durchgeführt wird. Kann man empfehlen!
Hier finden sich die Ergebnisse: Aalborg Brutal Marathon 2017
T A K
10.06.2017:
2. Beach FUN RUN Sellin
Der "Beach FUN RUN" in Sellin wird zum 2. Mal ausgetragen, die Streckenführung wurde gegenüber der 2016er Edition etwas verändert. Im Netz
(auf
www.ostseebad-sellin.de/beach-fun-run/)
wird das Event so beschrieben:
Zum zweiten Beach Fun Run Sellin am 10.6.2017 auf Rügen stehen auch dieses Jahr Strand, Ostsee, Steilküste und Wald im Zentrum der Aktivitäten.
In diesem vielseitigen Terrain werden unterschiedlichste Hindernisse aufgebaut. Die Läufer und Läuferinnen starten vor der einmaligen Kulisse der
Seebrücke im Ostseebad Sellin. Weiter geht es in Richtung Südstrand bis zum Cliff Hotel durch das Selliner Forst und wieder zur Seebrücke.
Dabei werden die BEACH FUN RUNNER kräftig angefeuert.
Im ersten Abschnitt nach dem Start bezwingen die Läufer auf dem Strand mehrere Hindernisse. Danach geht es für alle FUN RUNner gleich hüfttief in die Ostsee.
Nach dieser Erfrischung müssen die Teilnehmer über 2,5 km verschiedene eigens aufgebaute Hindernisse bezwingen. Am Südstrand des Ostseebades Sellin
erwartet die BEACH FUN RUNner auf einer Länge von ca. 200 Metern eine 20-prozentige Steigung in den Selliner Forst hinein.
Ein entspannter Waldlauf sieht anders aus, denn nach ein paar Metern verlassen die Läufer den Waldweg und laufen querfeldein.
Umgestürzte Bäume, freiliegende Baumwurzeln und das eine oder andere „schmutzige“ Hindernis werden sich ihnen auf der 1,5 km langen Strecke in den Weg stellen.
Über den Strand und in die Ostsee, die Läufer erobern die Steilküste ebenso, wie den Wald der Granitz. Kurz vor dem Ende der 5 Kilometer langen
Strecke können die Läufer die Aussicht auf die Seebrücke genießen. Doch jetzt geht es noch die 20-prozentige steile Abfahrt zum Strand hinunter.
Über Leitern erklimmen die Sportler die Seebrücke, steigen die 87 Stufen zum Hochufer hinauf, um dann noch einmal die 20-prozentige steile Abfahrt zum Strand
hinunter zu laufen. Hier endet der anspruchsvolle Rundkurs und beginnt für alle BEACH FUN Runner von neuem.
So sieht der Streckenverlauf aus:
4 der Runners haben sich für den FUN RUN angemeldet: Schorni, Wolf, Jens F. und Bolle.
Fash hatte eine gute Ausrede: er muss die Bundeswehr auf der
Stralsunder Hafeninsel vertreten. Matthes hat noch immer Knie, die beiden Meinhölzer basteln in der Franz Schubert Str. (jawohl: Andreas ist auch in der Gegend).
Zur Auswahl standen 5, 10 und 20km; dabei ist eine 5km-Runde entsprechend mehrfach zu absolvieren. Nach kurzer Diskussion haben sich die Runners für die
Mitteldistanz (10km) entschieden.
Die unmittelbare Vorbereitung auf den Lauf hat nicht besonders gut funktioniert; der Freitags-Weintreff am Vortag ist etwas aus dem Ruder gelaufen:
vom Barrique-Stammtisch wurde das Gelage zu Wolf in die Langenstraße verlegt, denn Sigi ist den Runners in der Stadt begegnet und muss
nun von Sport und Unfall berichten. Schorni hat sich noch rechtzeitig abgesetzt, aber Wolf und Bolle sind danach noch auf Mojito - Jagd im Salsa. Und so sahen die beiden
am Morgen auch aus; wegen Fahruntüchtigkeit musste Schorni ans Lenkrad und nach Sellin steuern. Jens F. reist alleine an und wird später zum Team stoßen.
In Sellin holen sich alle Starter und Teams ihre Unterlagen ab, sofort wird Strandräuber-Biermix ausgegeben. Schorni und Wolf greifen zu.
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| Sellin grüßt seine Gäste |
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| Der Kapitän sammelt die Unterlagen ein |
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| Streckenabschnitt 1 an der Seebrücke |
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| Streckenabschnitt 2 |
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| Streckenabschnitt 3 |
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| Begrüßungsgetränk an der Seebrücke |
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Auf der Seebrücke haben sich Technik und Moderation der Org-Teams niedergelassen. Musik beschallt den gesamten Strand, Ansagen werden getätigt.
Um 13Uhr gehen die 20km-Läufer auf die Strecke, dazu gehört auch das Team Likedeeler stralsund. Danach erst starten die anderen Distanzen in mehreren Wellen.
Also ist noch ausreichend Zeit für ein Nickerchen am Strand.
Kurz vor den jeweiligen Starts wird eine "Erwärmung" im Startbereich durchgeführt.
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| Vorbereitung am Strand |
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| das Team ist komplett |
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Mit der Ankunft von Jens F. ist das Team komplett. Wolf trinkt weiter Strandräuber und sieht noch immer nicht fit aus; Schorni macht sich lustig.
Die Runners gehen mit der 2. Welle der 10km-Läufer auf die Piste.
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| Stralsund Runners vor dem Start |
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Standesgemäß sortieren sich die 4 blauen am Ende des Feldes ein. Gleich nach dem Start gibt es eine Dusche von der Seebrücke; wäre ja auch eklig, wenn man trocken
zum ersten Sandhaufen käme.
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| 10km-Welle mit den blauen Runners |
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| gleich geht's los |
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Wenige Meter nach dem Start ist das erste Hindernis zu erklimmen: ein doppelter Sandhaufen am Strand.
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| Hindernis Nummer 1: .... |
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| ... Sandhaufen am Strand |
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Vom Sandhaufen geht es zurück zur Seebrücke, wo die "Wand" wartet:
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| Hindernis Nummer 2: .... |
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| ... die Wand |
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Hinter der Wand stehen 3 Doppelreifen bereit, durch einen dieser Reifen muss man hindurch auf dem Weg zum Wasser. Doch vor dem Bad gilt es bäuchlings ins Nass zu
gleiten.
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| Einstieg in die Ostsee |
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| jetzt ist Wolf auch wach |
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Wieder raus aus der Ostsee folgt ein langes Strandstück; nicht alle mögen im Sand laufen.
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| Strandlauf |
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| Schorni verfolgt die Beute |
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Auch auf dem Strandabschnitt wurden Hindernisse aufgebaut:
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| Schorni stürmt heran ... |
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| ... und ist schnell rüber |
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| Wolf ist noch betrunken |
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| nächstes Hindernis, selbes Spiel |
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| Schorni ist oben auf |
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| Wolf kämpft |
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Dann lockt die Antenne MV Schaumrutsche; nach Überwinden eines Wasser /Sandhindernisses geht es hinauf zur Quelle des Schaumes. Von oben kann man durch
den Schaum hinab rutschen. Aber bitte Augen und Mund zu, ist nicht wirklich lecker. Hier fühlen sich alle Schaumschläger wohl.
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| Antenne MV Schaumrutsche |
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| runter geht's |
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Nun hängt der Schaum überall am Körper. Glücklicherweise darf man gleich wieder in die Ostsee und alles abspülen. Und es folgt die erste Getränkestation der
Runde.
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| an der Tränke, Zeit für ein Gruppenfoto |
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Vom Strand wird in den Wald gewechselt; es kommt eine schöne Trail-Passage über umgestürzte Bäume und mit anspruchsvollem Höhenprofil.
Die Runners verlieren für einige Meter den offiziellen Weg aus den Augen, bemerken das fehlende Absperrband aber schnell. Wie konnte das denn passieren?
Das nächste Hindernis wird von Schorni als Wildschweinfalle bezeichnet; es geht bäuchlings unter Gehölz hindurch. An dieser Stelle kommt ein schneller
Likedeeler angespurtet, wir lassen ihm den Vortritt.
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| Schorni in der Wildschweinfalle |
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| Likedeeler dürfen vor |
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| Wolf am Wasserhindernis |
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| der nächste schnelle Läufer holt uns |
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Es ist jetzt nicht mehr weit bis zum Start / Zielbereich. Aber zunächst gönnen wir uns noch eine kurze Pause für ein weiteres Gruppenfoto.
An Wolf's rechtem Knie läuft bereits Blut runter ...
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| kurzer Anstieg |
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| Gruppenfoto vor der Ostsee |
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Zurück in Sellin warten die beiden letzten Hindernisse der Runde auf die Sportler. Nachdem diese überwunden wurden, führt der Weg über das Hochufer zur Seebrücke.
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| die letzten Hindernisse der Runde |
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| das Hochufer in Sellin |
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Vom Hochufer bietet sich ein toller Ausblick auf Strand mit Seebrücke:
Es geht hinab zum Strand, wo an der Seebrücke Trinkwasser gereicht wird. Über 3 Leitern müssen die Läufer hinauf auf die Brücke klettern, die 87 Stufen
zum Hochufer erklimmen und auf der anderen Seite der Brücke wieder hinunter zum Strand laufen. Am Wasser geht es zurück zum Start / Zielbereich, wo für die 5km-Läufer
Schluss ist und alle anderen in die nächste Runde einbiegen.
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| vom Hochufer hinunter zum Strand |
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| über Leitern vom Strand zur Brücke |
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Vom kraftraubenden Aufstieg zum Hochufer, das sind die 87 Stufen, gibt es keine Fotos. Aber jeder, der schon mal in Sellin war, kennt die Konstruktion:
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| hier muss man am Ende jeder Runde hoch |
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Am Hochufer angekommen biegt man nach rechts ab und läuft gleich wieder zum Strand hinunter.
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| die letzte Abfahrt der Runde |
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| toller Blick über den Strand |
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| einmal quer über den Steinstrand ... |
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| ... und zurück zum Start / Zielbereich |
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Damit ist die erste Runde vollendet. Der Moderator nennt die Zeiten der durchlaufenden Sportler: die Runners haben für die erste 5km-Schleife etwas mehr als eine
Stunde benötigt. Wolf bemerkt, dass er beim Indoor-Triathlon des Hansedoms (ebenfalls stark alkoholosiert) doch deutlich schneller war. Das ist wohl korrekt Wolf;
aber da hat Dir auch niemand Sandberge und Eskaladierwände in den Weg gestellt!
Bolle schmeißt den Fotoapparat, der feucht und sandig wurde, nach Runde 1 im Kleiderzelt ab. Nun kann das Quartett mit Volldampt in Runde 2 starten.
Die Strecke mit all ihren Tücken ist bekannt, Fotopausen gibt es nicht mehr. Obwohl das Tempo an manchen Stellen unverschämt gering ist, wird Runde 2 mit etwa 46 Minuten
deutlich schneller. Nach 1.47.52h werden die 4 Runners eingeloggt. Gemäß der Wertungsbedingungen werden die Zeiten der ersten 3 Teilnehmer eines Teams
zusammenaddiert; macht bei den Runners 5:23:35h. Das langt für Platz 4 bei den Mannschaften.
Im Ziel ist der eine oder andere doch platt; laufen im Sand ist halt anstrengend! Und betrunken laufen ist nicht hilfreich!
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| Mit Bier und Medaille ist das Leben wieder schön |
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Bald laufen auch die ersten 20km-Läufer ein; die schnellsten Rundenzeiten liegen bei ca.36 Minuten. Da müssen die Runners noch an sich arbeiten. Derweil wird das
Buffet geplündert:
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| sooo viel gesunde Kost ... |
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| ... in flüssiger Form |
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Schnell noch baden und den Dreck abwaschen. Da kommt auch Tilo Dunkel nach 4 Runden ins Ziel, Schorni muss abklatschen: Glückwunsch!
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| Tilo Dunkel auf den letzten Metern |
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Es bleibt festzuhalten:
tolle Strecke, tolles Wetter. Es hat Spaß gemacht und lockt wahrscheinlich auch im kommenden Jahr zur Teilnahme. Vielleicht können noch mehr Runners aktiviert
werden?!
Drei Worte genügen: runter von Rügen!
Abends wurde noch dieser schöne Schnapschuss übermittelt: da ist wohl jemand müde, pennt aber vor lauter Stolz mit Medaille?!
Großes Gelächter!
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| der Schwatte ist müde |
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Hier finden sich die Ergebnisse:
Sellin 10km-Teamwertung
Alle online-Ergebnisse sind hier nachzulesen:
Ergebnisse Sellin Beach FUN RUN
14.06.2017:
8. Bonner Nachtlauf
Andreas hat sich erneut beim Bonner Nachtlauf über die 10km-Strecke gekämpft.
Dies ist sein Bericht in pdf-Form: Bonner Nachtlauf
Und hier kann jeder sofort lesen:
17.06.2017:
27. Tollenseseelauf
Neubrandenburg ruft mal wieder und einige Runners folgen:
Meini hatte die Idee, Startkarten für den Halbmarathon im Bekanntenkreis zu Geburtstagen zu verschenken; bedacht wurden Fash und Bolle.
Da die sportlichen Leistungen in diesem Jahr bisher durchwachsen waren und die körperlichen Leiden akut, wurden im Vorfeld keine
Buchungen vorgenommen. In Neubrandenburg kann man am Lauftag einfach auftauchen und nachmelden.
Am Vorabend muss aber noch das Straßenfest der Franz-Schubert-Str. bewältigt werden: hier sind auch der Schornsteinfeger + Frau zugegen; Familie Poddig ist vor Ort,
Raller dagegen hat nur den Grill abgeladen und hat andere Termine wahrzunehmen.
Neben Grillwaren werden alkolische Getränke ausgeschenkt. Später am
Abend, einige Teilnehmer schwanken schon, wird das Sportfest eröffnet. Zimmermannsnägel werden im Holz versenkt und Gummistiefel in die Gegend geschleudert.
Der beste Wurf geht quer durch den nächsten Garten und klatscht gegen die Fensterscheibe. Zum Glück ist alles ganz geblieben.
Zu diesem Zeitpunkt ist Wolf noch optimistisch und möchte sich am Samstag den 3 Läufern anschließen. Doch dazu wird es nicht kommen, denn am nächsten Morgen meldet
der alte Mann per Textnachricht:"Melde mich ab".
Aus Motala, wo wieder die Vätterrundan abgehalten wird, verkündet Thomas Koch dagegen vollen Erfolg: Thomas hat sich in 9.53h um den See gekämpft und ist damit
erstmals unter 10 Stunden geblieben. Respekt!!!
3 Leute fahren also nach Neubrandweindorf. Fash ist der Pilot, die beiden anderen leiden noch unter den Folgen des Vortages. Bolle ist mit Reiserucksack unterwegs,
da er direkt nach dem Lauf in den Thüringer Wald reisen wird; dort feiert Holger Peitzner seinen 50. Geburtstag. Vom langjährigen Geheimfavoriten des
Sundschwimmens werden wir später noch berichten. Meini hat in aller Hast gepackt und bereits festgestellt, dass er neben seiner Uhr auch die
Quastersalbe vergessen hat.
Am Ortseingang der 4 Tore-Stadt grüßt das erste Schild mit Hinweis auf den Lauf:
Beim Passieren der Oststadt schwelgen die beiden Ex-Neubrandenburger in Erinnerungen an die Berufsausbildung. Damals noch Bezirksstadt, heute einfach nur eine
mittelgroße Stadt in der meckelbörgischen Landschaft.
Austragungsort des Tollenseseelaufes ist wieder der Kulturpark. Ein paar Sachen haben sich aber in den letzten Jahren verändert: die Ausgabe der Unterlagen
erfolgt nun im Sportgymnasium, der Zielbereich ist ein paar Meter gewandert.
Bolle trifft auf alte Bekannte: Mike und Kathrin Kunze, 2011 beim Medoc-Lauf dabei, starten im Marathon-Team "Waldemars Erben".
Für die Teilnehmer am Halbmarathon bleibt die Prozedur aber gleich: gegen 9.45Uhr fahren die Busse nach Hohenzieritz, wo am Schloß der Start erfolgen wird.
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| Vorbereitungen auf dem Parkplatz |
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| Bustransfer nach Hohenzieritz |
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Die Busfahrt dauert ja nicht lange, so bleiben in Hohenzieritz noch etwa 45 Minuten zur freien Verfügung. Punkt 11 sollen die Läufer auf die Strecke laufen.
Es ist frisch, manch einer fröstelt. Aber lange Klamotten braucht man nun wirklich nicht!
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| Hohenzieritz: im Startbereich |
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| der Sprengmeister bei der Arbeit |
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Da es nicht viel zu tun gibt, belagern die 3 Runners den Sprengmeister. Dieser bereitet auf der Wiese neben dem Startbereich seine Kanone für das Startsignal vor.
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| der KaLeu weiß genau, wo die Kanone zu finden ist |
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Und so bleibt auch noch Zeit für ein Mannschaftsfoto:
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| der Sprengmeister muss als Fotograf ran |
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Der Sprengmeister hatte gewarnt, der kleine Böller würde unheimlich laut sein. Und so kam es: ein gewaltiger Knall eröffnet den Halbmarathon um 11 Uhr. Das Feld muss
eine Runde am Schloss absolvieren, bevor es den Berg hinunter geht. Hier kommen auch schon die ersten Staffelläufer des Marathons entgegen.
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| das Startfeld sammelt sich |
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| bergab vom Schloß Hohenzieritz |
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Meini und Bolle wollen zusammen laufen, Fash wird sich etwas mehr Zeit lassen (müssen). Und so trennen die 3 sich bereits auf der Schloßrunde; man wird sich
erst im Zielbereich zu Neubrandenburg wieder sehen.
Fash berichtet später, dass er bei Kilometer 1 vom bis dahin Letzten im Felde mit den Worten überholt wurde: "
Hiermit übergebe ich dir die Frau mit dem Rad...". Es
hat ein paar Augenblicke gedauert, bis Fash es gerafft hat: er ist nun das Schlusslicht beim Halbmarathon und daran wird sich bis zum Zieleinlauf auch nichts ändern!
Die Frau mit dem Rad ist sozusagen der 'Besenwagen'.
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| Meini passiert den Düker ... |
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| ... und bewältigt den ersten Anstieg |
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| blühende Landschaften |
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| Verpflegung wird auch gereicht |
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Meini und Bolle arbeiten sich langsam von Kilometerschild zu Kilometerschild. Es ist ja bekannt, dass die Strecke anspruchsvoll ist. Einige heftige Anstiege sorgen
dafür, dass man den Lauf als "Härtester im Norden" bezeichnet. Das trifft insbesondere für die Langdistanz zu, doch auch der Halbe wird für ungeübtes Personal
zur Herausforderung.
Unter den Teilnehmern finden sich auch Medoc-Läufer; und welch Zufall: 2 der 3 Hemdenträger leuchten in Shirts der 2011er Edition, an der auch Groß-Meini und Bolle teilgenommen haben.
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| Schweriner Nachtlauf |
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| Medoc 1: 2011 Edition |
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| Medoc 2: Jahr unbekannt |
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| Darß |
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Ein größerer Ort auf der Strecke ist Alt Rhese, hier gibt es Verpflegung und Zeitnahme. Auffällig ist die Scheunengalerie mit vielen vielen Schildern;
Thema muss Indien und Buddhismus sein.
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| Meini hat den Berg nach Alt Rhese bezwungen |
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| Alt Rhese grüßt die Läufer |
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| Zeitnahme und Verpflegung |
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| Scheunengalerie |
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Von Alt Rhese führt der Weg an das Ufer des Tollensesees, es sind noch 10km bis zum Ziel. Rein rechnerisch können Meini und Bolle noch immer die 2Stunden-Grenze
unterbieten. Doch Meini meldet erste Zweifel an; wahrscheinlich müsse er bald langsamer laufen. Dazu kommt es dann aber nicht, Meini kämpft heute vorbildlich. Die
Strecke am Tollensesee ist toll, führt mit Blick auf den See durch ein längeres Waldstück. Dann muss man sich noch 2 kräftige Anstiege hoch kämpfen,
bevor man rechts in den Kulturpark einbiegt. Meini bemerkt, dass Fash schön kotzen und sich für das hervorragende Geburtstagsgeschenk bedanken wird.
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| Waldpassage auf dem Weg nach Nbg |
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| "nur" noch 5km und 30 Minuten Zeit bis zu 2h |
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| Anstieg vor dem Kulturpark |
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| Kunst am Bau |
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Im Kulturpark sind noch knapp 2 Kilometer zu absolvieren, die "weiße Brücke" muss bezwungen werden.
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| das letzte Hindernis auf dem Weg |
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| Meini ist schon drüber |
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Und dann kommt das "1km - Schild"; an dieser Stelle haben Meini und Bolle noch etwas mehr als 6 Minuten bis zur 2Stunden-Grenze. Meini weiß das ja nicht, denn seine
Uhr liegt in Stralsund. Bolle gibt ihm keine genauen Infos, vermeldet aber immer wieder den nahenden Erfolg. Und tatsächlich laufen beide mit 45 Sekunden Reserve
ins Ziel. Für Meini ist das ein großer Erfolg, da er in diesem Jahr erst 4x gelaufen ist. Und am Tollensesee können sich 2 Stunden für den Halbmarathon wirklich sehen
lassen.
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| Hurra, fast daheim |
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| Meini läuft ins Ziel |
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Als Meini die letzten Meter läuft, springt die Uhr an der Ziellinie von Halbmarathon auf Marathon um. Daher ist eine glatte 3 zu sehen. Der Veranstalter stellt
hier gerade die Finishzeit für den langen Kanten ein, der bereits um 10Uhr eröffnet wurde.
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| der Macher |
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Meini und Bolle sind zufrieden. Da Fash wahrscheinlich noch etwas unterwegs sein wird, steht einer Dusche nichts im Wege. Der Ingenieur für Haustechnik muss leider
erleben, wie der erste Umkleideraum im Sportforum im Wasser versinkt. Leider hat Meini kein Werkzeug dabei.
Zurück auf der Festwiese warten beide auf den KaLeu; Meini entdeckt diesen zwischen den Bäumen in Radbegleitung. Man rätselt, was das wohl bedeuten kann. Kurze Zeit
später wird Fash dann die Erklärung liefern ...
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| Fash ist zurück in Nbg |
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| und bedankt sich bei der "Frau mit dem Rad" |
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| der KaLeu quert die Ziellinie und ... |
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| ... bekommt die 3 Medaille in diesem Jahr |
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Fash möchte noch ein "Dankesfoto" mit dem Team des Besenwagens haben; schließlich haben die Helfer den dicken KaLeu vor der Aufgabe bewahrt und zum Weitermachen
motiviert.
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| Team Besenwagen mit dem Patienten |
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| was hat der KaLeu gelitten |
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Und das letzte Foto wird der Zensur auch nicht zum Opfer fallen. Man sieht ganz deutlich: die Bundeswehr ist einsatzbereit!
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| einer waagerecht, einer lotrecht |
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Beim Warten an der Ziellinie taucht das Team "Sundläufer" auf, dabei Andre und Doreen Günther.
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| Staffel-Teilnehmer vom Team "Sundläufer" |
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Die sind die Ergebnisse der 3 Runners:
167 Teilnehmer haben den Halbmarathon absolviert, darunter 56 Frauen. Damit ist Fash etwas ganz Seltenes gelungen:
er ist als der letzte Athlet dieser Disziplin über die Ziellinie gelaufen. Er ist die
167.
Aber das ist egal: Fash hat trotz Aufgabegelüste durchgehalten und den 3. Halbmarathon in 2017 erfolgreich beendet. Dafür zollen wir ihm Respekt!
Während sich Fash im Zielbereich ausruht, fahren Meini und Bolle zum Bahnhof. Bolle springt in den Zug nach Süden, wo er nach abenteuerlicher Fahrt auf weitere
Athleten trifft: den großen Peitz und Peter Köster. Peitz ist ja die unbestrittene Koryphäe des Sundschwimmens. Im vergangenen Jahr, so berichtet Holger, wäre er
fast die gesamten 2,3km in Rückenlage geschwommen. Großes Gelächter, denn wir kennen solche Schwimmer aus den vergangenen Jahrzehnten. Holger hatte angeblich
körperliche Probleme, ist auf dem Rücken geschwommen und hat dennoch eine akzeptable Zeit erreicht. Daher wird er wohl auch in diesem Jahr in Rückenlage starten!
Wir werden sehen ...
Peter ist ja noch einen Zacken schärfer: wenn der Sund nicht Badewannentemperatur vorweisen kann, dreht er in Altefähr einfach um und geht wieder heim. Peter hat
versichert, dass seine Sundschwimmen-Karriere beendet sei. Aber radeln würde er noch ...
Hier finden sich alle Ergebnisse für alle Wettkämpfe:
27. Tollenseseelauf 2017
24.06.2017:
16. Hiddensee Paddelmarathon
In diesem Jahr wird niemand von uns aktiv am Paddelmarathon teilnehmen.
Schorni ist natürlich trotzdem involviert und als Helfer im Team. Die Vorbereitungen beginnen natürlich schon viel früher, und da war auch Wolf beteiligt.
Der Restaurator hat das Schild am Tor zum Bootssteg frisch bemalt:
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| Wolf hat sich Mühe gegeben |
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Am Freitag (23.06.) finden sich die Sportler am Bootshaus ein, Schorni stößt nach dem Feierabend-Wein dazu:
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| die Helfer im Fachgespräch |
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Das Bier sprudelt nicht wie gewünscht aus dem Zapfhahn. Doch die Wassersportler haben ja immer Reserven gebunkert und wissen sich zu helfen.
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| es ist recht leer am Bierstand |
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Und Boote gibt es am Bootshaus natürlich auch:
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| Materialschau |
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Der Wetterbericht für den Samstag verspricht Wind und Welle, daher wird die Strecke um Hiddensee herum nicht gefahren. Es wird eine leicht modifizierte Route mit
ca. 60km geben, die offene Ostsee wird gemieden ...
Schorni ist Samstag schon früh am Bootshaus, Wolf und Bolle sind pünktlich zum Start anwesend.
Hier ein paar Bilder vom Wettkampftag:
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| Samstagmorgen: Schorni ist fleißig |
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| die Boote werden zu Wasser gelassen |
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| Wolf schaut sich alles aus sicherer Distanz an |
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| die Wasserwacht ist zur Unterstützung dabei |
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| Schorni will doch nur helfen |
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Punkt 6 wird der Böller zum Start gezündet, die Paddler machen sich in Richtung Hiddensee auf:
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| Gute Reise ! |
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Schorni wird weiterhin als Helfer am Bootshaus bleiben. Wolf und Bolle machen sich später auf den Weg nach Rambin zum Einzelzeitfahren der HANSE-Klinikum Radgruppe.
Abends trifft man sich wieder:
Schorni hat zwischendurch immer mal Textnachrichten zum Stand des Paddelns verteilt. Wegen der Wetterlage musste der Schwatte auch noch nach Schaprode fahren,
um Sportler mit Booten einzusammeln. Als er sich dann zur abendlichen Radlerparty in der Badstüberstraße gesellt, ist er müde und geschafft. Speis & Trank hat
er sich wahrlich verdient.
Und nun schaut mal, wer heute "Gesicht des Tages" in der OZ ist!
24.06.2017:
Einzelzeitfahren auf Ruegen
Die Radgruppe des HANSE-Klinikums, namentlich Peter, hatte die brilliante Idee, ein Einzelzeitfahren auszutragen. Dazu wurde eine geeignete Strecke auf Rügen
ausfindig gemacht, vorbereitet und zur Veranstaltung ausgeschrieben:
Nach dem morgendlichen Ausflug zum Bootshaus fahren Wolf und Bolle mit Auto nach Rambin. Der Vorschlag, gleich zum Start zu radeln, wurde abgewählt. Die
Gefühlslage nach dem Freitagswein ist noch sehr gemischt.
Bei der Anfahrt sind schon 2 Radler auf dem Radweg zu sehen, der Rest des Teams wartet bereits auf der Brücke bei Drammendorf. Der Start / Zielbereich wird gerade durch den
fleißigen Gerd mit Besen gereinigt. Die Kollegen haben überhaupt gute Vorarbeit geleistet: die Strecke wurde abgefahren und markiert. Bedenken, man würde
Abzweigungen verpassen, waren unbegründet. An allen kniffligen Stellen wurden farbige Wegweiser auf die Straße gesprüht.
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| die Radgruppe auf der Brücke bei Drammendorf |
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| der Chef erklärt Strecke und Regeln |
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Wolf testet heute sein Rad nach 2 wöchiger Abstinenz und mehrfachem Speichenproblem während der letzten Ausfahrt nach Barhöft: gleich 3 Speichen im
Hinterrad waren lose. Diese hat er notdürftig mit Handkraft befestigt, die Runde zu Ende gefahren und dann das Rad bei Heiden zur Reparatur abgeladen. Für das
Einzelzeitfahren hat er das Hinterrad fix montiert. Nun kommt der Praxistest:
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| Wolf begutachtet sein Rennpferd |
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Die 16,5km lange Radstrecke wurde oben im Text beschrieben; hier ist sie in bei google.maps eingezeichnet:
Die Starterliste ist mit 15 Sportfreunden sehr übersichtlich, so sieht der Fahrplan aus:
Wir stellen fest: es fahren nur Kerle. Weibsvolk ist aber auch anwesend und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung: Aufruf der Sportler, Ansagen
des Countdowns zum Start, Zeitnahme, Fotoshooting ...
Um diesen Wanderpokal geht es bei dieser Erstauflage des Zeitfahrens:
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| pures Gold wartet auf den Sieger |
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Und dann geht es los, der erste Radler rollt auf die Strecke:
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| Fahrer Nummer 1 an der Startlinie |
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Im Abstand von 4 Minuten folgen die weiteren Fahrer.
Auf dem Weg nach Dreschvitz steht der Wind günstig, Geschwindigkeiten über 40km/h sind locker möglich. Man weiß aber, dass es dann auf dem Rückweg entsprechend hart
wird. Noch bevor der letzte Radler auf die Strecke geht, trudeln die ersten Finisher wieder ein. Zeiten werden notiert, aber nicht angesagt. Die Liste wird
heimlich gefüllt und soll abends in Wolf's Werkstatt im Rahmen einer kleinen Feier veröffentlicht werden.
Jeder kämpft für sich allein; gelegentlich sieht man die anderen Kollegen auf dem Hin / Rückweg. Kurzes Handsignal, weiter geht's. Im Ziel wartet der Party-Tisch.
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| erfolgreiche Radfahrer bei der After-Party |
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Als mit Gert der Chef und letzte Starter im Ziel eintrifft, wird übereinstimmend festgestellt:
eine gelungene Veranstaltung! Dank an alle Organisatoren und Helfer!
Nun freuen wir uns auf den Abend bei Speis und Trank und der Auswertung der Ergebnisse.
Beginn der Party ist auf 19 Uhr gelegt; einige müssen natürlich schon vorher aktiv werden: Wolf bereitet die Räumlichkeiten vor, Nahrung und Getränke werden
arrangiert. Langsam füllt sich der Raum:
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| Radlerparty in der Badstüber |
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| der Chef eröffnet die Siegerehrung |
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Der Chef hält die Eröffnungsrede: alle Fahrer sind gesund im Ziel angekommen, das ist schon mal gut. Nur ein Teilnehmer hatte unterwegs technische Probleme.
Nun werden die Ergebnisse veröffentlicht, indem die Zeiten aller 15 Fahrer von Position 15 beginnend bekannt gegeben werden. Jeder darf / muss nach vorne
und erhält unter Applaus eine Urkunde.
Die Runners dürfen zufrieden sein, denn beide haben sich unter die 5 Erstplatzierten gekämpft.
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| der Gastgeber hat gut Lachen |
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Für die Positionen 1 bis 3 liegen sogar Medaillen bereit, der Sieger wird den Wanderpokal erhalten.
Der als Favorit gehandelte Jan Dabel beendet als Schnellster das Zeitfahren, Glückwunsch! Jan spult nun schon seit einigen Jahren viele tausend Kilometer ab
und ist entsprechend trainiert. Mit einigem Vorsprung hat er die anderen Fahrer auf die Plätze verwiesen.
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| The Winner takes it all |
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Überrascht zeigt man sich dagegen, dass Bolle auf Platz 2 geradelt ist. Die Zeiten liegen aber auch nur Sekunden auseinander; so ist
Roland auf Platz 3 nur 5 Sekunden langsamer und hätte wohl ohne Autokontakt auf der Strecke die silberne Medaille erobert. Aber egal, die Damen haben sicher
korrekt gemessen.
Die Zeiten der 5 vorderen Plätze liegen im 2 Minuten-Fenster!
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| die Zeiten und Platzierungen der 15 Fahrer & die 3 Medaillengewinner |
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Nebenbei werden Fotos älterer Radveranstaltungen gezeigt, sodass man auch in Erinnerungen schwelgen kann oder gleich neue Pläne schmiedet. Die Siegerehrung wird
jedenfalls zügig abgearbeitet, denn das Volk möchte ans Buffet: Buletten, Wiener, Kartoffelsalat und Knabberzeug warten auf die Gäste. Und es wird zugegriffen.
Neben der gelungenen Radveranstaltung haben wir nun auch noch eine gelungene Party, was will man mehr?!
25.06.2017:
Der BLITZ berichtet zum Sundschwimmen
In der heutigen BLITZ-Ausgabe wird erklärt, warum beim 53.Sundschwimmen wohl erstmals mehr als 1200 Schwimmer in den Sund
springen werden:
25.06.2017:
37. Zingster Deichlauf
Der Zingster Deichlauf ist nicht für alle Runners Neuland, Wolf hat sich nach eigener Aussage schon mehrfach beteiligt. Meist ist er jedoch über die 8km gestartet,
im Jahre 2002 einmalig auf der 15km-Distanz. Da bei bei den Runners erst Teilnahmen ab 10km aufwärts gelistet werden, taucht Wolf eben nur 1x auf.
In diesem Jahr nun fährt der
komplette Meinhold-Clan nach Zingst. Und Bolle darf mit ...
Zur Entstehung und Geschichte des Laufes findet man hier die Story:
Zingster Deichlauf - eine Tradition bis in die heutige Zeit
Das Wetter ist bescheiden; bei Abreise in Stralsund regnet es. Und auf dem Weg zum Darss wird es immer feuchter. Schön anzusehen ist eine ältere Dame, die
irgendwo auf dem Lande bei strömendem Regen mit Gießkanne ihre Pflanzen wässert. Großes Gelächter!
In Zingst spielt sich alles am Kurhaus ab. Die Nachmelder können für kleines Geld am Lauf teilnehmen, 8 Euro sind für Erwachsene zu zahlen. Dafür wird
man semi-professionell von tollense-timing erfasst und bekommt pro Runde 2x Speis & Trank.
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| Startnummernausgabe am Kurhaus Zingst |
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Vom HANSE-Klinikum sind die üblichen Verdächtigen zugegen:
die beiden Mauke's, Tom Landmann und Andre Günther. Ralf geht natürlich über die 15km, die anderen Herren versuchen sich bei den 8 Kilometern.
Bei den Meinholds wird es richtig interessant:
der kleine Bjarne startet beim "400 m - Ben Buddel Lauf", Thore über 4km und Meini über 8. Der Vadder muss natürlich die Kleinen begleiten.
Steff ist die Chefin und hält die Crew zusammen. Hervorragend war schon mal
die Entscheidung, Regen-Ponchos einzupacken und an die Laufdödel zu verteilen. Es ist nämlich auch nicht wirklich warm.
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| nass und kalt - ein Hoch auf Regenkleidung und Regen-Ponchos! |
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Ab 9.30Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem 400m-Kinderlauf und den 15km. Um 10 starten dann die Läufer für 4 und 8km. Es ist wohl etwas lauter bei den
Meini's zugegangen, da Jens und Thore gleichzeitig, aber an leicht unterschiedlichen Punkten starten mussten.
Die Laufstrecke über den Deich und an der Baumreihe unterhalb der Deichkrone zurück ist 4km lang. Auf der Grasnabe läuft es sich schwer; nicht weil es so nass ist,
eher wegen der unebenen Beschaffenheit. Dafür sieht man ja seine Laufkameraden immer mal wieder, kann ein paar Worte tauschen oder abklatschen.
Die erste seiner beiden Runden absolviert Meini also mit Thore zusammen, in Runde 2 kann er sich voll auf den Lauf konzentrieren. Das Zielfoto zeigt dann
auch einen ziemlich abgekämpften Meini (das wollen wir mal lieber nicht veröffentlichen).
Und das sind die Ergebnisse der 4 Runners:
Die Zeitangaben bei Bolle machen Sinn; bei einer 4km-Runde muss man irgendwas zwischen 3 und 4 Runden absolvieren (3 ¾, um genau zu sein).
Hier nennt man das eben "3,5 Runden". Runde 1
erfolgte bei den 15km-Läufern auf der Deichkrone, ca. 1km vom Zielbereich entfernt. Somit gilt die erste Runde als "halbe Runde". Demzufolge werden 4 Zeiten
eingebucht, und die Angaben stimmen bei Bolle scheinbar auch. Rechnerisch ergeben die 4 Einzelzeiten zwar nicht 100%ig die Zielzeit; man muss sich nur die Sekunden
ansehen: 7, 1, 5 und 3 am Ende ergeben 16. Wie kann dann der Sekundenteil der Zielzeit eine 24 sein? Komisch, komisch ...
Doch was ist bei Meini los? Die Addition der beiden Rundenzeiten ergibt in Summe niemals die
Gesamtzeit. Und das gilt wohl für alle 8km-Läufer. Keine Ahnung, was tollense-timing hier listet.
Medaillen gab es für die Finisher leider nicht; vielleicht für die Erstplazierten jeder Disziplin?! Da müssen wir mal bei Ralf Mauke nachfragen, denn der ist
mit unter einer Stunde für seine 15km auf Rang 2 gelandet.
Für die Runners reicht heute ein Gruppenfoto der erfolgreichen Teilnehmer:
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| freudige Gesichter nach getaner Arbeit |
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Urkunden gibt es im Druck oder Download:
Hier finden sich alle Ergebnisse für alle Wettkämpfe:
Zingster Deichlauf 2017
26.06.2017:
Die OZ berichtet zum Hiddensee Marathon
In der heutigen OZ-Ausgabe wird vom außergewöhnlichen Hiddensee-Paddelmarathon berichtet:
27.06.2017:
Wolf arbeitet für die Schiffercompagnie
Wolf steigt der
Schiffercompagnie
auf's Dach und vergoldet das Schiffsmodell, das als Aushängeschild und Wetterfahne auf dem Gebäude angebracht ist. Dazu muss er sich nach oben arbeiten,
das Schiff vom Mast entfernen, Blattgold aufbringen und das nun glänzende Schiff wieder montieren.
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| Höhenangst kennt der alte Mann ja nicht |
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Auf dem Dach stehend lichtet der Meister seine Arbeit selbst ab:
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| es glänzt gar sehr auf dem Dach der Schiffercompagnie |
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Zurück auf dem Boden der Tatsachen muss man sich aber eine geeignete Position suchen, um das güldene Schiff erspähen zu können. Also: Köpfe hoch!
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| so sieht es nun über der Compagnie aus |
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Jetzt muss Wolf sich wieder mit den Goldpreisen am Markt beschäftigen!
28.06.2017:
Der Ostsee-Anzeiger berichtet zum 11.DLV-Ausdauertest
In der 26.Ausgabe berichtet der Ostsee-Anzeiger über den heute stattfindenden Ausdauertest:
28.06.2017:
Der Ostsee-Anzeiger berichtet zum Sundschwimmen
Heute berichtet auch der Ostsee-Anzeiger in Ausgabe 26 zum anstehenden Sundschwimmen.
Dies ist der Artikel in pdf-Form: 53. Sundschwimmen
Und hier kann jeder sofort lesen:
28.06.2017:
11. DLV-Laufabzeichen
Die Laufabteilung des HANSE-Klinikums lädt wieder zum DLV-Laufabzeichen ins Stadion (der Freundschaft) ein, es ist bereits das 11. Mal.
Von den Runners ist nur Jens F. aktiv dabei und dreht 2 Stunden lang seine Runden. Dabei hält er sich in der Außenbahn, während sich die meisten Sportler eher an der Rasenkante bewegen.
Bolle ist im Helferteam und gesellt sich wie in den Vorjahren zur Verpflegungsstelle.
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| Jens läuft 2 Stunden lang seine Runden |
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| Helfer am gut bestückten Tresen |
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| Bolle reicht seinen "guten Kumpels" die Getränke direkt in die Hand, manchmal auch Futter |
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Wo sind die anderen Runners?
Meini wurde in der Franz Schubert-Straße gesehen; sitzend auf der Treppe mit einem Bier in Hand. Schäm Dich!
Wolf kümmert sich um die Sportler der Kanuwoche und führt diese in der Stadt umher. Schorni hat sich irgendwo (wahrscheinlich im Bootshaus) versteckt.
Plötzlich taucht Fashner im Stadion auf; der Süßwassermatrose war alleine joggen und ist nun auf dem Heimweg. Da hier Aktivitäten zu erkennen sind,
schaut er sich das näher an und kommt zur Verpflegungsstation.
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| Fash kann schwitzen |
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Nach getaner Arbeit bekommen die Aktiven eine Urkunde, so auch der Jens:
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| Sieg! |
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Hier findet sich der ausführliche Bericht des HANSE-Klinikums:
Bericht zum 11.DLV-Laufabzeichen
01.07.2017:
53. Sundschwimmen
Das erste Juli-Wochenende ist traditionell mit Sportveranstaltungen gespickt:
Sundschwimmen, Schweriner Fünf-Seen-Lauf, ThüringenULTRA .... Viele norddeutsche Sportler tragen stets den gleichen Konflikt aus: Laufen oder Schwimmen?
Außerdem startet die 104. Tour de France und im Laufe des Tages wird die "Birne" mit einem Staatsakt verabschiedet und dann verscharrt. Es ist also Einiges los ...
Fash hat sich nach Schwerin begeben und wird dort zum dritten Mal infolge am Lauf teilnehmen. Dazu wird es einen separaten Bericht geben.
Wolf und Bolle haben im Januar Karten für das Schwimmen bekommen und springen heute in den Sund. Jens F. hat sich kurz vor dem Schwimmen noch ein
Ticket besorgt. Schorni, der erst schwimmen wollte und dann zugunsten eines Paddeltainings in Rostock abgesagt hat, macht nun gar nichts; das Paddeln
fällt aus (Wetter ???) und zum Schwimmen hat sich der Schwatte nicht mehr geäußert.
Der langjährige Geheimfavorit Holger Peitzer, im vergangenen
Jahr als Rückenschwimmer aufgefallen, hat kurzfristig abgesagt: im Süden wird Abi-Ball gefeiert und Holger wusste nicht, dass sein Sohn Erik dabei ist. Also muss
der Vadder auch daheim bleiben. Die Karte wird an Wolf's Bekannten Andreas weiter gereicht.
Bolle hat darauf bestanden, dass der ThüringenULTRA auch Erwähnung findet, da dort seine "Mitläufer der Asien-Reise", die beiden Roth's aus Berlin, erstmalig teilnehmen
und sich über die 100km "quälen". Während des Sundschwimmen-Tages wird Bolle in stetem Kontakt mit den Roth's stehen und über den Stand der Dinge informiert sein.
Das Schwimmen
Das 53. Sundschwimmen wurde bereits im Vorfeld mit einigen Rekorden und Besonderheiten in Verbindung gebracht:
so findet das Schwimmen mal wieder direkt am 01. Juil statt, es sollen wegen Fehler im Anmeldesystem erstmalig mehr als 1200 Startkarten vergeben worden sein
und der 30.000ste Schwimmer wird wohl den Sund queren. Aber das sind nur Zahlen ...
Die Ausgabe der Startunterlagen beginnt bereits am Freitag, auch das ein Novum. Das Wetter ist übel, es schüttet aus Eimern und die Badeanstalt sieht wie
ein "Toughmudder"-Austragungsort aus. Im Turbine-Zelt herrscht blankes Chaos: es ist nur eine Ausgabestelle offen, später 2. Manche Buchstaben sind zur Ausgabe
gar nicht vorhanden, angeblich wegen Druckerproblemen. Es scheint, als würde das Event zum ersten Mal ausgetragen.
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| die Temperaturen am Wettkampftag |
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| die Badeanstalt als Matschepampe |
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Die Teilnehmer erhalten mit ihrem Starterpaket eine Badekappe, Tshirt, Transponder und eine RESTUBE-Rettungsboje. Die Boje ist erstmalig Pflicht und muss
getragen werden.
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| die 2017er Ausrüstung |
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Im Infoheft begrüßen die beiden Raelert-Brüder zum Sundschwimmen, Schirmherr ist der OB. Und Wolf ist gleich folgendes Bild im
Heft aufgefallen:
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| Damit ist der OB wohl raus |
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Der Bustransfer nach Altefähr soll von der Großen Paraower Straße starten, auch das ist neu. Aber dies ist für Wolf und Bolle nicht von Belang; beide fahren
im Auto auf die Insel. Am Strand angekommen treffen sie auf den Läufer Christian Ramelow; Christian ist von Stralsund nach Altefähr gejoggt und wird sich
mit dem Startschuss auf den Rückweg machen. Aber vorher gibt es einen Schmecki ...
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| Leistungssportler stärken sich in Altefähr; nix für Feiglinge |
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Dann folgt das übliche Ritual: umkleiden, Badekappe auf, Boje umschnallen, vielleicht noch eine Salztablette einwerfen, ab zum Startbereich ..
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| Wolf trifft Bekannte und ... |
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| ... macht sich schwimmfertig |
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Der Moderator hält die Massen bei Laune. Doch der Hinweis, dass es noch eine Minute bis zum Start sei, wird von den Aktiven im Wasser als Signal genutzt;
die vorderen Reihen stürzen sich in die Fluten. Es erfolgt wieder einmal ein Frühstart. Aber offenbar ist das Org-Team nicht lernfähig: macht doch einfach einen
Landstart mit Zeiterfassung. Deppen!!!
Stattdessen schreibt ihr jedes Jahr aufs Neue in eure Wettkampfregeln:
Der Start erfolgt aus Wasserlage in ca. 1 Meter Tiefe
Was für ein Unfug!
Vom Schwimmen selbst gibt es nicht viel zu berichten: die Wassertemperatur wurde mit 19Grad angegeben. Das Wasser ist relativ ruhig, aber es gibt eine Strömung aus
Nordwest. Somit haben die Schwimmer Gegenwind und werden in Richtung Rügendamm gedrückt. Später werden alle Teilnehmer übereinstimmend berichten, dass man relativ
gut schwimmen konnte aber irgendwie nicht voran kam. Das spiegelt sich in den Zielzeiten:
der Sieger benötigte mehr als 30 Minuten zum Festland, das ist ungewöhnlich lange. Und das Feld zieht sich auseinander. Mit Elke Riedel, einem Mitglied der
Laufgruppe vom HANSE-Klinikum, wird die letzte Teilnehmerin im Feld geführt. Zeit: 1.58.18h. Elke ist Neuling und klappert am Ende ein "Nie wieder" hervor.
Die Laufgruppe hat ein Zelt am Strand aufgebaut, hier treffen sich Finisher und Gäste. Petra hat Glühwein dabei, was für ein Glück. So können sich die
unterkühlten Schwimmer innerlich wärmen.
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| Wolf ist in guter Stimmung, endlich ein neues Handtuch |
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| Glühwein und Schmecki für die Schwimmer aus der Langenstrasse |
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Bei Fleischer Zahlmann stehen wieder Eintopf und Nudeln zur Wahl; warme Nahrung ist auf jeden Fall willkommen.
Und während die Finisher trocken gekleidet sind und sich stärken, kämpfen sich die letzten Aktiven im kalten Wasser in Richtung Ziel.
Hier ein paar Bilder vom Strand:
Die Badeanstalt mit Brücke und Spundwand befindet sich in schlechtem Zustand; in naher Zukunft wird das Gelände aber für einen Millionenbetrag umgebaut.
Mal sehen, wie lange sich dieses Projekt hinziehen wird.
In der ZAS am Sonntag werden folgende Zahlen genannt:
1083 Schwimmer hatten sich verbindlich angemeldet
24 haben den Start zurückgezogen
46 Teilnehmer gaben während des Rennens auf
somit haben (laut ZAS) 1013 Schwimmer das Ziel in Stralsund erreicht
Da Elke Riedel auf Platz 1014 gelistet ist, stimmt irgendwas an den Zahlen nicht!
Egal.
3 Runners haben teilgenommen und das Ziel erreicht. Man achte auf die Platzierung von Jens F.
Korrektur der Ergebnisse am 11.07.2017
Bereits am 04.07. wird Jens F. von Platz 1000 nach unten geschoben, irgendwie ist noch ein Schwimmer in die Liste gerutscht. Und am 10.07. steht Jens bereits
auf Platz 1002. Aber auch Wolf und Bolle haben sich um 2 Plätze verschlechtert. Wo kommen denn nun noch Schwimmer her? Komisch komisch ...
Dies sind die am 11.07. gültigen Ergebnisse der Runners:
Die kompletten Ergebnisse können sich wie immer auf der Sundschwimmen-Seite angesehen werden.
Und während sich die Sundschwimmer über die heutigen Bedingungen auslassen, die "schlechten" Zeiten bemängeln und Alkohol konsumieren, erhält Bolle die
erhofften Nachtrichten aus dem Thüringer Wald: die beiden 100km-Läufer haben in hervorragenden 13.18h das Ziel in Fröttstädt erreicht. Eine ganz starke Leistung!
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| Annett und Carsten sind gerade 100km gelaufen und dürfen sich nun mit einem Stern schmücken |
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Glückwunsch an alle erfolgreichen Sportler des Wochenendes!
Das nächste Sundschimmen ist auf den 07.07.2018 terminiert.
Die Anmeldung wird am 06.01.2018 um 8Uhr beginnen. Also: pünktlich vor dem Rechner sitzen!
Wer einen Bericht aus anderer Feder genießen möchte, darf nachfolgend bei Bärbel auf der HANSE-Klinikum Webseite nachlesen:
HANSE-Klinikum Bericht zum Sundschwimmen
02.07.2017:
Die ZAS berichtet zum Sundschwimmen
Das 53.Sundschwimmen ist Geschichte, hier die Artikel aus der ZAS vom heutigen Sonntag (auf 4 Seiten wird berichtet):
02.07.2017:
Die ZAS berichtet zum Einzelzeitfahren auf Ruegen
Katrin hat einen Artikel zum Einzelzeitfahren der Radsportgruppe des HANSE-Klinikums geschrieben:
02.07.2017:
Die ZAS berichtet zum 10.Rügenbrückenlauf
In diesem Jahr wird das 10. Jubiläum des Rügenbrückenlaufes stattfinden, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die ZAS berichtet:
03.07.2017:
Die OZ berichtet zum Sundschwimmen
Was für ein Aufmacher in der heutigen OZ:
Und hier der Artikel im Lokalteil:
04.07.2017:
Die OZ gratuliert allen Sundschwimmern
In der heutigen Ausgabe werden die Ergebnisse aller Teilnehmer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen gelistet:
Dies ist die Liste in pdf-Form: Sundschwimmen-Ergebnisse Vorpommern-Rügen
Und hier kann jeder sofort lesen:
09.10.2017:
2. SwimRun Rheinsberg
Stadt. Land. Nass. Die Kombi macht's!
Die SCC EVENTS GmbH trägt in Rheinsberg zum 2. Mal einen SwimRun aus. Auf der Webseite wird erklärt, worum es sich genau handelt:
Was ist ein SwimRun?
Der SwimRun ist eine Wettkampfvariante für passionierte Ausdauersportler: Laufen auf teilweise unbefestigten Naturwegen, Schwimmen durch offene,
fließende oder stille Gewässer, ohne zwischendurch die Kleidung zu wechseln. Vier sportbegeisterte Schweden machten aus dieser buchstäblichen
Schnapsidee ein Rennen: In Zweier-Teams traten sie auf einer 75-km-langen Strecke über 23 Inseln um Stockholm zunächst privat gegeneinander an.
Das Prinzip „Ö-TILL-Ö“ (zu Deutsch „von Insel zu Insel) griff um sich: 2006 fand der erste offizielle Wettkampf in Schweden statt, mittlerweile
gibt es dort über 40 SwimRuns mit unterschiedlichen Streckenlängen und Schwierigkeitsgraden. Traditionell wird im Team gestartet.
Es gilt die Zeit des hinteren Partners. Zu zweit erhöht sich der Spaßfaktor und mit gegenseitiger Motivation und Unterstützung durch
Techniken wie Windschattenschwimmen sind auch härtere Passagen leichter zu überwinden. Die glückliche Erfüllung nach Zieleinlauf ist für beide
Team-Mitglieder dann umso größer.
Warum Rheinsberg?
Eingebettet in den Naturpark Stechlin-Ruppin lockt Rheinsberg mit einer Vielzahl an Seen in der unmittelbaren Umgebung –
das perfekte Setting für einen SwimRun. Die kürzeren Distanzen und ruhigen Gewässer ermöglichen einen idealen Einstieg für Einzelstarter oder SwimRun Teams.
Die Hauptstrecke mit je acht Schwimm- und Laufstrecken führt über rund 18 km. Daneben gibt es eine Sprintdistanz über ca. 8 km.
Bolle wollte sich das mal ansehen und ist ohne Startkarte, aber mit der Zusicherung des Ausrichters für eine mögliche Nachmeldung, nach Rheinsberg gefahren.
Dort trifft er auf Claudia Zech, die sich nach einem Volkstriathlon am Vortag auch noch die Kurzdistanz beim SwimRun gönnen möchte. Tolles Wochenend-Programm!
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| Das Hafenhotel ist der Anlaufpunkt für alle Sportler |
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Die Ausgabe der Startunterlagen sowie Nachmeldungen werden ab 7Uhr erledigt.
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| Nachmeldungen sind tatsächlich möglich |
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Claudia hat sich korrekt vorangemeldet und kann nur das Startpaket entgegen nehmen. Dazu gehören:
Kleiderbeutel, Ticket für den Boots-/Bustransfer zum Start, Badekappe, Startnummer, evtl. dazu gebuchten Zeitmess-Chip (zum Einsatz kommt hier der Mika-ChampionChip?,
Gutschein für die After-Race Pasta Party
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| Prüfen des Startpaketes |
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Bolle meldet sich für 60Euro nach und somit auch dabei.
Der Veranstalter bietet 2 Strecken an, die so aussehen:
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| Streckenpläne für die beiden Wettkampf-Distanzen |
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Während die Teilnehmer der längeren Strecke mit Bussen zum Start gefahren werden, hüpfen die 8km-Athleten auf's Boot und werden über den Rheinsberger See
verschifft. Claudia fährt Boot, Bolle Bus. Und da die Startzeiten auch unterschiedlich sind, sehen die beiden sich an diesem Tag nicht mehr.
In Worten werden die beiden Strecken so beschrieben:
SwimRun:
0,2 Laufen – 0,3 Schwimmen – 0,3 Laufen – 0,2 Schwimmen – 1,4 Laufen -0,4 Schwimmen – 1,9 Laufen – 0,5 Schwimmen – 5,5 Laufen – 0,3 Schwimmen – 1,0 Laufen -
0,3 Schwimmen – 2,4 Laufen -0,4 Schwimmen – 2,5 Laufen – 0,2 Schwimmen
Sprint:
0,3 Schwimmen – 1,0 Laufen -0,3 Schwimmen – 2,4 Laufen -0,4 Schwimmen – 2,5 Laufen – 0,2 Schwimmen
Die Teilnehmer der längeren Strecke werden nach 10km an den Startpunkt der Kurzdistanz kommen und dann auf deren Strecke "nach Hause" schläufern.
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| der Zielbereich am Hafenhotel |
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Von der Strecke kann Bolle diesmal aus nachvollziehbaren Gründen keine Fotos liefern; es ist einfach zu nass. Allerdings waren tatsächlich Leute mit Handy unterwegs,
die am Start Fotos gemacht und dann die Technik in Plastikbeuteln verstaut haben. Die Ausrüstung einiger Teilnehmer ist ohnehin interessant; der Ausrichter
schreibt dazu:
Die Ausrüstung
Anders als beim Swim&Run oder dem Aquathlon wird eine Strecke mit mehreren sich abwechselnden Lauf- und Schwimmpassagen absolviert.
Da im Rennen keine Kleidung gewechselt wird, muss in Laufschuhen geschwommen und in Schwimmkleidung gelaufen werden. Das geht besser, als man zunächst denkt.
Wir empfehlen einen leichten Lauf- oder Trailschuh und - je nach Wetterbedingung und persönlichen Vorlieben - SwimRun-taugliche Kleidung wie einen Bade-, Schwimm-,
Triathlon-, SwimRun- oder Neoprenanzug. Besonders für Einsteiger sind auch eng anliegende Funktions-Laufsachen eine bewährte Alternative.
Die Wassertemperatur der Rheinsberger Seen lagen im Juli 2016 zwischen 19,2 und 21,8 Grad. Deshalb ist ein Neoprenanzug nicht unbedingt notwendig.
Es steht den Teilnehmern frei, Schwimmhilfen einzusetzen. Meist werden Paddles, Pullbuoys, Schleppseile oder Schwimmbretter verwendet.
Und Schwimmhilfen nutzen viele Teilnehmer: man sieht Paddles in allen Größen. Auch Pullbuoys werden vielfach eingesetzt.
Anfänger wissen das üblicherweise nicht und verzichten auch darauf. Der Einsatz dieser Hilfen setzt Erfahrung und Training voraus.
Der Start der längeren Distanz erfolgt in Flecken Zechlin in 3 Wellen. Nach kurzer Laufstrecke stürzen sich die Sportler in den See und kämpfen sich dann zurück nach
Rheinsberg. Eine tolle Strecke, tolles Wetter. Zurück im Hafengebiet Rheinsberg wird der kleine Leuchtturm in die Strecke eingebunden: die Sportler müssen
die Treppen im Turm absteigen und dann vom Steg ins Wasser springen, um die letzten 200m zum Ziel zu schwimmen.
Claudia und Bolle sind sich einig, dass dies ein gelungener Tag war und eine Wiederholung angeraten ist. Claudia würde dann auch auf die längere Strecke wechseln.
Dies sind die Ergebnisse der beiden Stralsunder:
Claudia belegt Platz 55 von 111 Teilnehmern.
Bolle belegt Platz 86 von 176 Teilnehmern.
Beide bewegen sich also im Mittelfeld der jeweiligen Distanz, das ist ok.
Für die Finisher gibt es eine etwas andere Medaille:
Hier finden sich die Ergebnisse:
SwimRun Rheinsberg
14./15.07.2017:
Christmas in July Races, Lisle IL
"Christmas in July" hört sich doch sehr ungewöhnlich an; dachte sich Bolle und hat sich für den gleichnamigen Lauf in Illinois angemeldet. Das war machbar, da
sich der Muck zum arbeiten in den USA aufhält. Doch was genau versteckt sich hinter dem Namen?
Zum einen verbirgt sich dahinter eine Shopping-Saison im Sommer, die ständig in Radio und Fernsehen propagiert wird. Und dann gibt es noch folgende Erklärung:
"Christmas in July"
In Lisle (liegt etwas nordwestlich von Chicago) gibt es zum Thema eine Laufveranstaltung mit folgenden Strecken:
Kinderlauf
5km-Lauf
und 6 / 12 / 24 - Stunden-Läufe
Bolle hat sich für den kürzesten der Ultra-Läufe, die 6 Stunden, angemeldet.
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| Austragungsort ist die High School in Lisle, IL |
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So grüßt die Schule alle Ankömmlinge:
Bolle erkundet das Gelände und entdeckt überall weihnachtlichen Schmuck. Besonders stechen die beiden fetten Kerle, Santa und Schneemann, ins Auge.
Beide sind überdimensional groß, schließlich ist man ja auch im Land der unbegrenzten Kleidergrößen!
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| da stehen die beiden Dicken |
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Überall wird auf die kalte Jahreszeit hingewiesen, obwohl das Thermometer 28 Grad anzeigt:
Wenn man sich auf dem Gelände umgesehen hat, fällt auch die "Registration" auf: hier werden Chip, Startnummer, Shirt und ein paar kleine Sachen an die Starter
verteilt. Der Chip ist nur geliehen, muss am Knöchel getragen und nach dem Lauf wieder abgegeben werden.
Am Wegesrand wurden viele Zelte aufgebaut; hier machen es sich die Ultraläufer und / oder deren Angehörige / Freunde bequem. Einige Leute haben keine Mühen
gescheut und sich wirklich häuslich eingerichtet. Darunter eine große Leinwand, auf der später Filme angesehen werden. Das macht gerade in der Nacht einen
entsprechenden Eindruck ...
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| freundliche Damen erledigen die Ausrüstung der Läufer |
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Die Kinder machen den Anfang und laufen um 19.30Uhr los. Alle Finisher erhalten eine Medaille.
20Uhr sind die 5km-Läufer an der Reihe; im Gegensatz zur Ultra-Strecke wird hier eine große Runde gelaufen. Nach kurzer Einweisung durch die Organisatoren,
die alle Geburtstagskinder und weit-Angereisten namentlich erwähnen, erfolgt der Start.
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| Einweisung für die 5km-Läufer |
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| 5km-Start um 20Uhr |
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Im nächsten Bild sind die Strecken eingezeichnet, die an und um die Schule führen.
Der Weg ist beschildert und kann nicht verfehlt werden. An jeder Weggabelung ist die Strecke entsprechend markiert.
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| rechts oben, der gelb-rote Abschnitt um den größeren der beiden Seen, zeigt den Streckenverlauf der Ultraläufer |
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Der Zeitplan für die Ultraläufe sieht so aus:
22Uhr - Start 24h-Lauf
23Uhr - Start 12h-Lauf
24Uhr - Start 6h-Lauf
Nachdem die 5k-Sportler ihre Runde angetreten haben, zieht Bolle sich ins Auto zurück. Es sind noch etwa 3,5 Stunden bis Mitternacht.
Es wird dunkel, die 24- und 12h-Läufer gehen auf die Reise und ab 23.30Uhr finden sich die Bekloppten zum letzten Start des Tages ein.
Die Wettkampfuhr wurde mit Beginn des 24 Stunden-Laufes um 22Uhr am Freitagabend gestartet. Die 12er steigen also bei einer Stunde ein, die 6er bei 2Stunden.
Zu jedem Start wird erneut eine kurze Einweisung durch das Org-Team durchgeführt.
Punkt Mitternacht mischen sich dann die 6Stunden-Läufer unter das Volk; nun sind alle Ultras auf der kurzen Runde unterwegs.
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| Start / Zielbereich mit Zeitmatten |
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| die Uhr wurde 22Uhr am Freitagabend gestartet |
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Die Länge der Runde ist mit 0,973297199 Meilen angegeben (genauer ging es wohl nicht).
Im Start / Zielbereich wird eine Zeitmatte überlaufen, der Chip eingelesen und Runde + Rundenzeit auf einem Bildschirm angezeigt. Wer möchte, kann sich nach
jeder Runde seinen aktuellen Status ansehen.
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| Aktualisierung der Rundenanzahl beim Überlaufen der Zeitmatte im Start / Zielbereich. Bolle hat nun 4 Runden absolviert |
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Den Läufern wurde die Nutzung einer Lampe, Stirn- oder Taschenlampe, für die ersten Runden vorgeschrieben. Daran halten sich auch fast alle Teilnehmer. Nach einigen
Runden, wenn man sich mit der Strecke vertraut gemacht hat, könne man auf die Lampe verzichten. Der Weg sei auch in der Dunkelheit entsprechend markiert und eindeutig
erkennbar. Das sieht dann so aus:
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| Licherketten markieren den Weg |
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| und Bäume werden farbig angestrahlt |
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Eine Brücke ist auf dem Weg zu überlaufen:
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| eine Brücke ist zu queren |
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| auch diese ist beleuchtet |
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Verlaufen ist unmöglich, überall stehen Schilder:
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| Ja, hier seid ihr richtig |
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| Nein, hier seid ihr falsch |
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Die beiden dicken Gesellen, Santa und Weihnachtsmann, sehen in der Nacht natürlich noch beeindruckender aus:
Und bei jeder einzelnen Runde kommt man an der riesigen Leinwand vorbei, von der aus farbenprächtige Bilder in die Nacht strahlen. Da liegt so ein Kollege, eingemümmelt
in Decken, auf der Liege und guckt Film. Nun schaut Euch das mal an:
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| Kino in der Nacht |
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Später ist der Kino-Dödel eingepennt und komplett auf seiner Liege versunken. Der Film läuft aus, irgendwann ist die Leinwand dunkel. Bis dahin hatten die Läufer
viel Spaß. Gleich nach der Leinwand kann man rechts oben den erleuchteten Schneemann auf der Bergkuppe erblicken.
Zur Laufstrecke gibt es nicht viel zu sagen:
vom Start geht es leicht eine Anhöhe hinauf, wo sich am Wegesrand die Aktiven und Angehörigen ihre Zelte aufgebaut haben. Dort ist auch die Leinwand zu finden.
Dies ist der höchste Punkt der Runde, der Schneemann ist zum Greifen nahe. Von dort geht es dann wieder leicht bergab, über die Brücke zurück zur Short Street,
wo man an der Straße entlang zu Start/Ziel mit dem Weihnachtsensemble zurückkehrt.
Alle wichtigen Dinge finden sich im Start / Zielbereich: Verpflegung, Toiletten, Zelt mit dem Gepäck ...
Hier wird Bolle sich nach exakt 5 Stunden für ca. 20 Minuten zur Ruhe legen. Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits 28 Runden absolviert, was etwas mehr als der
Marathondistanz entspricht. Morgen ist ja noch ein Halbmarathon in Detroit angesetzt, da kann man ruhig ein paar Reserven lassen.
Ziemlich genau 5.20Uhr wird er dann für 3 weitere Runden in den Laufschritt verfallen und um 5.55Uhr den Zielstrich überlaufen.
Das Org-Team übergibt den Ankömmlingen die Finisher-Medaille, in eine neue Runde startet nun niemand mehr. Theoretisch verbleiben ja noch einige Minuten, die
man bei einem 6Stunden-Lauf zu Ende bringen müsste. Geschenkt!
Für die 6Stunden-Läufer ist nun Feierabend, die anderen Ultras müssen noch ein paar Stunden lang Runden drehen.
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| 6 Stunden sind um, Medaillen werden übergeben |
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| Verpflegungsstation im Start im/ Zielbereich |
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Wer den 6Stunden-Lauf beendet, muss seinen Chip abgeben und erhält im Gegenzug seine Medaille.
Wem diese vorweihnachtlichen Gefühle und Gedanken nicht langen, dem sei gesagt:
Schnell noch ein paar Daten und Ergebnisse:
24 Stunden-Lauf
12 Stunden-Lauf
6 Stunden-Lauf mit Bolle
Hier finden sich alle Ergebnisse:
Christmas in July Races
16.07.2017:
Boddenschwimmen Greifswald
Wolf möchte in diesem Jahr den Gold-Allrounder erschwimmen, daher hat er sich auch für das Boddenschwimmen angemeldet. Bolle, der sich ebenfalls eine Startkarte
gesichert hatte, kann wegen einer Dienstreise nach USA nicht antreten. Stattdessen wird Frank Ernst ins Wasser steigen ...
Dieses Foto hat Wolf aus Eldena geschickt:
Endlich mal wieder eine Mütze:
Und Fash ist irgendwie auch dabei:
Zum Schwimmen meldet Wolf:
In der Ergebnisliste hat Wolf sich jedenfalls weit oben geschoben:
mit 1.02.20h reicht es für Position 43 bei den Herren. Kurz davor hat sich der Wein-Experte Mattias Kindler platziert. Etwas hinter Wolf folgen Frank Ernst und
Malermeister Jürgen Hartmann.
Scheinbar war Wolf bei der Anmeldung leicht konfus, denn diesmal sind Verein und Vorname falsch geschrieben!
Nun hat Wolf bereits 2 der Schwimmen absolviert und ist auf Gold-Kurs. Hoffentlich hat er auch die Stempel auf seine Karte drucken lassen?!
Das sind die nächsten Termine, die Wolf sich merken sollte:
Und Überraschung: es gibt mal wieder ein gelbes Handtuch! Das müsste nun etwa das 20. sein, das sich Wolf in den Schrank packen kann. Und wahrscheinlich
kommen im Laufe des Sommers noch weitere Exemplare dieses Models dazu.
Hier finden sich die Ergebnisse:
Boddenschwimmen
16.07.2017:
Rochester-Run Michigan Cheap
Als Wolf beim Boddenschwimmen in die Fluten springt, findet in Michigan, Illinois (USA) ein Lauf der
"Run Michigan Cheap"-Laufserie
statt, an der Bolle teilnimmt.
Nach dem 6 Stunden-Lauf des Vortages will der fette Muck es heute etwas ruhiger (oder besser: kürzer) angehen lassen.
Austragungsort ist Lake Orion, etwa 60 Kilometer nördlich von Detroit gelegen. Zur Auswahl stehen 3 Strecken: 5km, 10km und der Halbmarathon.
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| google maps zeigt uns, wo Lake Orion liegt |
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Belaufen wird der
"Paint Creek Trail, ein 8.9-Meilen (14.3 km) langer "Rail Trail".
1983 eröffnet und auf ehemaligen Bahnstrecken angelegt, folgt der Trail dem Verlauf des gleichnamigen Flusses "Paint Creek".
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| der Verlauf des Trails |
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Die Ausgabe der Startunterlagen findet ganz unspektakulär auf einem Parkplatz neben KFC statt. Es handelt sich um eine relativ kleine Veranstaltung für
kleines Geld.
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| Anmeldung am frühen Morgen |
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| alles ist vorbereitet |
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Das Startpaket der Voranmelder siegt so aus:
ein Tshirt
eine ziemlich kleine Startnummer, die am Shirt befestigt werden soll
Also kein unnötiges Zeug!
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| eine ziemlich kleine Startnummer kommt ans Shirt |
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Um Punkt 8 erfolgt der Start: hier ein paar Bilder des Veranstalters:
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| das Volk hat sich versammelt |
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| 5km und Halbmarathon starten gemeinsam |
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Bolle folgt der bisherigen Strategie und geht ans Ende des Feldes:
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| Bolle hat sich hinten einsortiert |
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Die Strecke führt vom Parkplatz um 1, 2 Ecken praktisch direkt auf den Trail; man ist sofort in der Natur. Ein wirklich schöner Trail und gut besucht: es sind
reichlich Läufer und Radler unterwegs. Nach jeder Meile steht ein "Mile marker" und informiert die Sportler über den läuferischen Fortschritt.
Etwa alle 2 bis 3 Meilen stehen Wasserflaschen bereit, die sich jeder nach Lust und Laune greifen kann. Nahrung gibt es keine (ist bei diesen Distanzen auch
nicht nötig).
Dann folgen die Wendepunkte für 5km, 10km und den halben Marathon.
Bolle startet gemütlich, die Beine sind noch schwer vom Vortag. Doch dann geht es vorwärts, es reicht für einen 8 Minuten-Schnitt pro Meile.
Am Ende langt das sogar für Platz 7 in der Gesamtwertung:
Das Ziel befindet sich wieder beim Parkplatz, hier warten die Helfer zum stoppen der Zeit. Die Startnummern werden eingesammelt, die Zeiten notiert.
Und es werden Fotos der einlaufender Sportler gemacht:
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| bei 1,45h für den halben kann man auch mal lächeln |
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Die Finisher erhalten eine Medaille, die für US-Verhältnisse eher simpel ist. Aber bei der Preisklasse der Veranstaltung ist das völlig ok.
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| Shirt und Medaille |
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Hier finden sich die Ergebnisse:
Run Rochester
16.07.2017:
35. Karl-Krull-Gedenklauf Steinhagen
Am heutigen Samstag stehen mehrere Sportveranstaltungen an:
Wolf startet beim Boddenschwimmen in Greifswald
Bolle ist in den USA und läuft dort Halbmarathon
Jens Fieberg hat sich einfach nach Berlin zum dortigen Triathlon abgesetzt
Und in Steinhagen findet wieder der Karl-Krull-Gedenklauf statt; die Meini's sind dabei.
Kopieren wir den Bildungsteil früherer Berichte ein:
Wer war Karl Krull? Leider wird dies in Steinhagen nicht (oder nicht mehr) erwähnt. Daher müssen wir selbst recherchieren:
Wikipedia führt folgenden Eintrag: Karl Krull
Fassen wir kurz zusammen:
Krull war ein deutscher Lehrer und Sozialdemokrat, der nach den Stationen Barhöft und Stralsund eine Lehreranstellung in Greifswald erhielt.
1932 leitete er bei Negast ein sozialdemokratisches Ferienlager, das im Zuge eines geplanten Hitler-Besuches in Stralsund zur Stätte der Auseinandersetzung mit
der Polizei wurde. Krull wurde angeschossen und verstarb kurze Zeit später im Stralsunder Krankenhaus.
Meini ist Aufseher im Kindergarten, hat Thore und die Nachbarskinder dabei. Somit kann er nicht selber laufen.
Vielleicht werden noch ein paar Bilder eingestellt. Bisher hat uns nur eine Textnachricht aus dem Hause Meinhold erreicht:
Thore läuft auf 2km einen Kilometerschnitt von 5.39min; damit wäre er hochgerechnet auf die Marathondistanz ganz weit vorne bei den Runners und bliebe knapp unter
4 Stunden.
Da hatte Meini aber einen kurzen Einsatz in Steinhagen ...
Hier finden sich die Ergebnisse:
Karl Krull-Gedenklauf
16.07.2017:
BerlinTriathlon XL
Jens F. hat sich unerlaubt von der Truppe entfernt und ohne jegliche Rückmeldung am
BerlinTriathlon XL
teilgenommen. Zur Auswahl stehen dort Lang- und Mitteldistanz sowie Staffelwettbewerbe.
Jens hat sich bei seiner ersten Solo-Teilnahme für die Mitteldistanz entschieden und diese auch erfolgreich bewältigt.
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| Mitteldistanz erfolgreich absolviert |
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Die Zeiten, so sagt es Jens selber, sind noch ausbaufähig. Man schaue hier:
Und dafür gibt es eine Urkunde:
Glückwunsch!
Hier finden sich die Mitteldistanz-Ergebnisse:
BerlinXL Mitteldistanz
und alle anderen Ergebnisse:
BerlinXL Ergebnisse
16.07.2017:
Der BLITZ berichtet zur anstehenden Hansetour Sonnenschein
In Ausgabe 29 (16.07.) berichtet der BLITZ von der bevorstehenden Sonnenscheintour. Einige Stralsunder Radler vom SV HANSE-Klinikum werden teilnehmen,
darunter auch unser "Runner" Wolf T. Daher werden wir diese Veranstaltung auch mit besonderem Interesse verfolgen. Für die Stralsunder dürfte es
von Vorteil sein, dass die Tagesetappen sternförmig um unsere Hansestadt organisiert wurden.
19.07.2017:
Hansetour Sonnenschein Tag1
Die
"Hansetour Sonnenschein"
ist unter den Radlern schon länger bekannt. Laut Historie auf der Webseite wurde die erste Tour im Jahr 1997 gefahren. Für dieses
Jahr hat Wolf sich kurzfristig angemeldet und hält die Kameraden von unterwegs auf dem Laufenden.
So sieht der gesamte Streckenplan aus:
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| 4 Etappen, irgendwie immer um Stralsund herum |
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Da hat es sich Wolf aber wieder mal gut ausgesucht: die Etappen führen nach und von Stralsund, der alte Mann kann daheim pennen.
So wurde der Streckenplan für Tag 1 ausgearbeitet:
Und das hat Wolf von unterwegs übermittelt:
5.24Uhr: es geht los (das ist die morgendliche Anreise von HST nach HRO)
Start ... wir sind mit Tempo 23 kmh nach Graal Müritz gerast!
In Ahrenshoop wurde getanzt!
wir haben Zingst erreicht! 1 Stunde Pause ...am Hauptübergang
Mittag
Ziel ... sind in Fashies Bude (man ist also in Parow an der MTS angekommen!)
... das beste ist, dass wir hier nicht pennen müssen!
Wolf radelt heim und wird morgen zur 2. Etappe wieder auftauchen. Gute Nacht!
20.07.2017:
Hansetour Sonnenschein Tag2
Tag 2 der Tour steht an, Wolf ist morgens von der Innenstadt raus nach Parow geradelt.
So wurde der Streckenplan für Tag 2 ausgearbeitet:
Das hat Wolf bisher gemeldet:
Heute wird es schneller ... wir sind in Puddemin am Hafen angekommen (30km) ...das Wetter ist mies, Nieselregen!
Start war pünktlich um 8.00 Uhr in Parow ... da hatte ich schon mal 7km zum Aufwärmen!
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| Guck, wer alles dabei ist. Alles Schnellfahrer |
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Wir sind in Putbus angekommen !
Binz ... immer noch zügiges Tempo!
Das Wetter hält sich erstaunlich gut ... entgegen der Vorhersage! Jetzt geht es weiter nach Ralswieck!
Bergen ... hier begrüßt uns Zehnkampf- Olympiasieger Christian Schenk.
Stralsund Hafen, Empfang vom Bürgermeister!!
Ziel beim Bund in Parow!!!
Wolf mag wieder nicht in der Turnhalle mit der Masse übernachten und radelt nun 7km zur Langenstrasse.
Folgendes Foto wurde uns noch zugestellt:
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| in der Bildmitte, leicht nach rechts in weißen Hemden, sind die alten Männer zu finden |
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21.07.2017:
Hansetour Sonnenschein Tag3
Und schon steht die dritte Etappe der Tour an, Wolf hat wieder im heimatlichen Bett geschlafen. Erneut wird von Parow aus gestartet.
So wurde der Streckenplan für Tag 3 ausgearbeitet:
Das hat Wolf bisher gemeldet:
Erste Fresspause in Brandshagen. Heute gehts nach Greifswald...
Deluxe Variante, nicht Kopfsteinpflaster!!!
Am Start hat es heute ab 8.00 total geregnet ...war aber Gott sei Dank nur kurz!
Jetzt sind wir in Greifswald!
Mit Rückenwind geht es zügig weiter nach Gützkow
Mittag!
Der Schwatte hat süffisant angemerkt, dass die gesamten Spendengelder am Buffet verdampfen würden. Jensi ist nun in Woche 2 seines Urlaubes in Zingst und
wollte uns mal zeigen, wie richtiger Sport aussieht:
So ... wir sind in Loitz angekommen ... das Wetter macht seinem Tournamen alle Ehre ...Sonne pur!!
...es gibt Kuchen!!
jetzt geht es weiter ...Mit 22km/h nach Grimmen!
Jetzt 17 km bis Negast ... dort gibts wieder was zum essen!
Wolf meldet, dass er "Steinhagen geschwänzt" hätte und mit Gerd weitergefahren ist!! Scheinar haben die beiden die Gruppe verlassen. In HST ist noch Umzug der
Wallensteintage, und da möchte der alte Mann samt Familie teilnehmen.
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| HST erinnert sich an Wallenstein |
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22.07.2017:
Hansetour Sonnenschein Tag4
Der 4. und letzte Tag der HanseTour ist angebrochen. Wolf hat natürlich wieder im heimatlichen Bett geschlafen, startet mit dem Feld von Parow und
wird abends in Rostock anschlagen .
So wurde der Streckenplan für Tag 4 ausgearbeitet:
Das hat Wolf gemeldet:
zunächst hat er mal ein Foto aus der OZ geschickt, dass noch mal den tollen tollen Empfang in HST zeigt.
heute geht es ab 8.00 zurück nach Rostock ... meine ersten 7km von Zuhause sind wieder abgespult ...
erste Station ist Richtenberg (25km) , da gibt's Frühstück!!
Marlow ...eimal den Berg hoch! Futter
Pause in Sanitz! Hier gab's Gulaschsuppe !!
Zum Liegefoto hat sich der Schornsteinfeger aus dem Urlaub gemeldet: "Wolf hat viel über's Essen geschrieben! Auch wenn er waagerecht liegt, ist sein
Bauch nicht weg!"
Und es geht weiter nach Göldenitz (27km) .. es sieht so aus, als wenn wir noch Regen aufnacken!!
Sind im Miniaturpark Göldenitz!
Noch ist's fast trocken ... leichter Niesel ; ; hoffentlich hält es sich so !??
Jetzt kommen auf dem letzten Kilometern ca 100 Radler dazu!
Viel Politik ...Minister u.a. faehrt mit!
Ziel erreicht!
Party läuft in Rostock!!
Und das ist Wolf's Fazit:
es war keine sportliche Höchstleistung ...aber immerhin 550 km auf dem Tacho dazu und viele Kalorien drauf gepackt!
Die angepeilten 100.000 € Spenden sind bei der Sonnenscheintour geschafft!!!
Und wahrscheinlich sind 100.000 Kalorien auf der Hüfte gelandet??!!
22.07.2017:
Great Lakes Endurance - Grand Island Trail Marathon (Munising, Michigan)
Im Norden Michigans wurden in der Vergangenheit Trail Runs ausgetragen, deren Organisation zur Vereinigung 2er Events geführt hat:
"Keweenaw Trail Running Festival" (KTRF) und "Grand Island Trail Marathon" (GITM) haben sich im Jahre 2007 zum
Great Lakes Endurance zusammengeschlossen.
Inzwischen werden auch Sportveranstaltungen in Wisconsin ausgetragen.
Die gesamte Geschichte lässt sich hier nachlesen: Historie der Great Lakes Endurance.
An diesem Wochenende steht nun der Grand Island Trail Marathon an, Bolle ist dabei.
Der Muck arbeitet noch immer in Michigan, der Weg von Detroit an die großen Seen ist überschaubar.
Werfen wir einen Blick auf die Landkarte:
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| google maps markiert den Ort der Insel im Lake Superior |
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Treffpunkt der Sportler ist der Ort Munising, ganz im Norden Michigans. Von dort werden die Teilnehmer per Fähre zur Insel übersetzen und die Laufstrecken in Angriff
nehmen. Zur Auswahl stehen 50K, Marathon & Half Marathon.
So sieht die 50km-Strecke aus, es wird 2 in & out-Loops auf der großen Runde geben:
eine kleine Schleife von Meile 4 bis 7, und dann eine weitere 5Meilen-Schleife zwischen Meile 22 bis 27.
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| Grand Island im Lake Superior |
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Und hier das zugehörige Höhenprofil:
Die Angaben im Höhenprofil sind schwer zu erkennen, daher hier die Zahlen:
min. Höhe: 587 feet = 179 Meter
max. Höhe: 942 feet = 287 Meter
Das Profil ist also nicht so schlimm, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht.
Gesamtaufstieg: 2612 feet = 796 Meter
Gesamtabstieg: 2613 feet = 796 Meter
größter Anstieg / Abstieg: 16,3% / -20,6%
Treffpunkt in Munising ist zunächst das "Holiday Inn Express"-Hotel, hier werden die Startunterlagen ausgegeben. Überall in der Stadt werden die Läufer begrüßt,
so auch am Hotel.
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| Packet pick up im "Holiday Inn Express" |
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Dies sind die Startzeiten auf der Insel:
Die Teilnehmer werden morgens mit der Fähre zur Insel übergesetzt. Aufgrund der geringen Anzahl an Parkplätzen am Fährhafen wird ein morgendlicher Bus-Shuttle
eingerichtet: alle Hotels und der Zeltplatz werden abgefahren, um Sportler und Angehörige einzusammeln. Für die Läufer gilt die Startnummer als Ticket für Bus
und Fähre.
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| Die erste Fähre legt gegen 5.15Uhr morgens ab |
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| wenige Minuten später: Ankunft auf Grand Island |
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Kaum hat die Fähre angelegt, fallen die ersten Mücken über die Besucher her. Der Ausrichter hatte darauf hingewiesen, dass man unbedingt Gegenmittel dabei haben sollte.
Im Laufe es Tages wird sich aber zeigen, dass alle Teilnehmer arge Probleme mit den Quälgeistern haben. Zu den Mücken gesellen sich auch Fliegen und Bremsen.
Auf
Grand Island sammeln sich die Sportler daher zunächst in der Schutzhütte.
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| Die Hütte bietet auch Infomaterial zur Insel |
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Gegen 6 Uhr sammelt sich das Volk dann an der Startlinie; zunächst gehen die 50km-Läufer und die Frühstarter des Marathons auf die Strecke. Farblich lassen sich die Kollegen
gut unterscheiden: 50k trägt blaue Startnummern, Marathon weiß, Halbmarathon gelb.
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| Mückenschutz am Fährhafen auftragen |
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| Punkt 6, bitte am Start einfinden |
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| kurze Einweisung, dann geht es los |
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| Es geht durch Wald, über Strandsand, Trails |
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Es wurden 4 Verpflegungsposten eingerichtet, bei den Meilen 4, 11, 16, and 22. Aufgrund der Schleifen werden die erste und letzte Station jeweils 2x von den 50k-
Läufern angesteuert. Trinkbecher sind nicht erhältlich, jeder Läufer muss eine eigene Flasche zum Befüllen mitführen. Es ist auch strikt untersagt, Müll zu
entsorgen. Zuwiderhandlungen werden mit Disqualifikation geahndet.
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| Meile 4: Helfer mit Kopfnetzen!! Aus großen Trinkfässern werden Flaschen aufgefüllt, die die Läufer hinhalten |
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Nach Absolvieren der kleinen Runde von Meile 4 zu 7 kommen die Läufer wieder an der ersten (und somit auch zweiten) Verpflegungsstation vorbei. Nahrung wird nicht
angeboten, es wird nur Gel gereicht. Davon kann man nun wirklich nicht fett werden!
Vom Wald geht es an den Strand, wo einige hundert Meter zurückzulegen sind. Wer mag, kann sich nasse Füße holen.
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| Sehr schön anzusehen, schwer zu belaufen |
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Irgendkann, schon auf der nördlichen Seite der Insel, bieten sich schöne Blicke auf's Wasser, die Kliffküste und auch auf Strandabschnitte.
Für ein paar Minuten weicht Bolle vom Pfad ab und macht Faxen am Strand. Eigentlich könnte man auch baden, aber das will sich der Muck dann doch bis zum
Zielbereich aufheben. Einmal planschend kommt man vielleicht nicht mehr in Laufstimmung?!
Die Marathonläufer sind, zumindest offiziell, um 7Uhr gestartet. Inzwischen sind die schnellen Marathonis an den mittelmäßigen Ultaläufern vorbei gezogen.
Wann immer sich schnelle Personen von achtern nähern, wird Platz gemacht.
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| vorne mit blauer Nummer: 50k Läufer. Dahinter mit weiß eine Marathoni |
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Es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste, vorgelagerte Inseln oder einfach nur ....Natur.
Bei Meile 22 taucht die "letzte" Verpflegungsstation auf. Hier trennen sich die Wege der 50k- und Marathonläufer. Die Ultras biegen ab und müssen eine lang gezogene
Anhöhe hinauf. Der Normalläufer geht hier, bis derselbe Weg wieder hinunter führt. Bei Meile 27 trifft man noch einmal auf die "letzte" Verpflegungsstation.
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| die "letzte" Verpflegungsstation bei Meile 22 und 27 |
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Bei Meile 27 sind die Ultras bereits über die Marathondistanz hinaus, nun geht es wirklich "nach Hause". 4 Meilen sind noch zu bewältigen.
Für den Kopf ist auch der Mile marker 30 hilfreich, nun kommen bereits Medaillenträger aus dem Zielbereich entgegen.
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| Hurra, nur noch eine Meile bis zum Ziel |
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| da blinken schon Medaillen |
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Und da ist der Zielbereich; als Bolle einläuft, zeigt die Uhr 12.01.29Uhr. Das ist in Laufzeit übersetzt ca. 5.56h.
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| Endlich: 50km sind geschafft |
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Den Finishern wird ein Papierausdruck in die Hand gegeben, der die persönlichen Daten mit Laufstrecke und Zeiten abbildet. Mit diesem Zettel geht es zum
"Medaillentisch", wo die entsprechende Medaille übergeben wird. Es gibt je nach Laufstrecke ein anderes Modell.
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| Medaillen für Halb- und Marathon |
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| Medaillen für die 50k-Läufer |
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Nun kommt der verdiente Lohn: BADEN im Lake Superior!
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| nicht alle trauen sich ins, angeblich kalte, Nass |
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Das Wasser des Lake Superior gilt als kalt; Bolle hat es getestet und meint, dass die Sundschwimmer mit tieferen Temperaturen zu kämpfen hatten.
Somit gibt es auch keinen Grund, nicht mit Ganzkörpereinsatz den See zu erkunden.
Dann geht es für alle Teilnehmer per Fähre auf's Festland zurück, der Lauftag ist beendet.
Dies ist die Finisher-Medaille der 50k-Läufer:
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| Die Medaille ist sehr leicht und scheint aus mehreren Lagen Holz oder / und Kork gefertigt zu sein |
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Auf der Webseite verweist der Ausrichter ausdrücklich auf die Gestaltund der Preis durch lokale Künstler / Handwerker:
Gemäß der Ergebnislisten haben 79 Sportler die 50km erfolgreich absolviert, 30 Damen und 49 Herren. Bolle hat sich auf Rang 26 der Kerle einsortiert.
Hier finden sich die Ergebnisse:
Grand Island Trail Marathon and 50K 2017
22. / 24. / 25.07.2017:
Die OZ berichtet zur Hansetour Sonnenschein
In der Ausgabe vom Samstag (22.07.) erschien dieses tolle Foto der Sonnenscheintour:
links hinter dem OB hat sich Wolf mit Familienmitgliedern ins Bild gedrängelt ...
In der Ausgabe vom Montag (24.07.) berichtet die OZ zur Sonnenscheintour:
Wolf hat einen kurzen Artikel zur Tour verfasst, der in der Ausgabe am 25.07. leicht verstümmelt veröffentlicht wurde.
Der alte Mann fährt in einem Jahr 3000 Kilometer? Ha ha, das hat er wohl in der Vergangenheit einmalig geschafft, der aktuelle Durchschnitt
beträgt wohl eher 1000 bis 1500km. Egal, wer nimmt es schon so genau mit der Wahrheit?!
29.07.2017:
14. Inselschwimmen Hiddensee (Neuendorf) - Rügen (Schaprode)
Die DLRG-Ortsgruppe Samtens lädt zum 14.Inselschwimmen nach Schaprode auf Rügen. Die Distanz wäre erneut die längste unter den Schwimmen, die
in MV zum Allrounder - Wettbewerb zählen. Ja "wäre", aber dazu später ...
Treffpunkt ist der Hafen in Schaprode, wo die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt. Im Paket sind Badekappe, Timing-Chip und ein Beutel mit Fresspaket enthalten.
Die Broschüre der Rügener Hafen- und Touristik GmbH, an der ein Essen-Coupon angetackert ist, lobt Schaprode in den höchsten Tönen:
Wolf und Bolle hatten sich frühzeitig angemeldet und fahren gemeinsam auf die Insel. Für den alten Mann wäre es der dritte Stempel in der Allrounder-Wertung,
Bolle hängt wegen des ausgelassenen Boddenschwimmens zurück.
Das Wetter ist bescheiden; keine sommerlichen Temperaturen und Regen. Die Prognosen deuten auch nicht auf eine Verbesserung hin. Und so spricht die DLRG bei
der ersten Besprechung klare Worte: wegen einer Windwarnung wird es kein Schwimmen von Insel zu Insel geben. Zum 2. Mal in der Geschichte dieser Veranstaltung
wird ein Rundkurs gelegt, die Distanz jedoch soll unverändert 4,5km betragen. Somit wurde noch mal ganz deutlich in die Runde gebrüllt: niemand solle auf die Fähren
zur Insel Hiddensee springen!!!
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| Ansprache im Schaproder Hafen |
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| heute wird es keine Bootsfahrt geben! |
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Einige Zuhörer stöhnen und buhen, doch dies ist unangemessen und fehl am Platze. Der Wind soll noch zunehmen, die Wellenhöhe beträgt 50 bis 60cm.
Die Helfer beginnen mit dem Auslegen der Tonnen, Start / Ziel wird somit am Strand in Schaprode sein. Die Startzeit bleibt 13 Uhr, so haben die Teilnehmer noch
ca. 2 Stunden zum Zeitvertreib. Wolf und Bolle wandern kurz zum Strand, ziehen sich dann aber zu Kaffee und Kuchen in ein Cafe zurück.
Die Stralsunder Kanuten unterstützen wieder durch Helfer im Wasser. Die ganz Harten unter den Paddlern sind bereits am Morgen von Stralsund nach Schaprode gesportet,
da dürfte man ja glücklicherweise Rückenwind gehabt haben. Die anderen haben das Material mit Trailer auf die Insel geschafft.
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| die Stralsunder Kanuten sind auch vor Ort |
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| und werden mit Booten unterstützen |
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Es sind natürlich viele Bekannte in der Gegend:
da ist zum Beispiel Malermeister Jürgen Hartmann, der heute im Neo schwimmt. Jürgen wird am kommenden Wochenende wieder zum IRONMAN in Glücksburg antreten
und möchte keine Erkältung aufgrund des Wetters riskieren.
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| Jürgen parkt in Strandlage und zieht seinen NEO über |
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Da ist Rene Köster, der auch bei jedem Schwimmen im Großraum HST anzutreffen ist.
Da sind die Schwimmer vom PSV Stralsund unter Führung von K. Schotte.
Und wie in 2015 sind Weinexperte M. Kindler und sein Kumpel Kai Peter am Start:
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| Mattias weiß, wo Hiddensee liegt. Kai Peter schwimmt auf Sieg |
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Bolle trifft überraschenderweise noch auf einen Schulkumpel aus Abiturzeiten in Neubrandweindorf: Volker Schrade liegt mit Boot im Schaproder Hafen und nimmt auch
am Inselschwimmen teil. Wie es scheint, ist auch Volker aktiver Sportler. Das war in den Abiturjahren vor 25 Jahren noch nicht so.
Noch schnell ein paar Fotos geschossen, dann wird auch schon zum Start gerufen. Die DLRG erklärt den Tonnenweg, es sind wieder rote und gelbe Bojen im Wasser.
Der Schwimmweg führt nach Norden, also zunächst mit Wind und Wellen. Nach 2,25km wurde ein Wendepunkt mit Doppeltonne eingerichtet, dort soll auch ein großer Segler
liegen.
Die Kanuten haben die Boote zu Wasser gelassen und begleiten die Schwimmer direkt vom Wasserstart.
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| Die Kanuten bereiten ihren Einsatz vor und werden gleich wassern |
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Das Schwimmen selbst ist schnell beschrieben:
die DLRG hat in die Runde gefragt, ob es einen Land- oder Wasserstart geben soll. Die Aktiven gehen dann durch das flache und kalte Wasser zu 2 gelben Tonnen,
deren Linie als Start festgelegt wurde. Und hier geht es los ...
Wolf schwimmt nach eigener Aussage wieder hälftig Brust, Bolle versucht dies nach Möglichkeit zu vermeiden (die Knieprobleme!!!) Auf jeden Fall erfolgt die
Wende sehr früh. Viel zu früh, um den zuvor beschriebenen Kurs abzuarbeiten. Schon ist man wieder auf dem Rückweg nach Schaprode, nun aber mit Gegenwind.
Als Bolle aus dem Wasser schreitet, sind die anderen Kollegen bereits angelandet. Kai Peter war sogar schon duschen und hockt umgezogen am Strand. Die Uhr zeigt
etwas mehr als 50 Minuten an, 4,5km ist man dieser kurzen Zeit nicht geschwommen. Offenbar wurde die Strecke während des Wettkampfes verändert.
Die Finisher teilen ihre Erfahrungen und mutmaßen über die tatsächliche Streckenlänge. Aber wie dem auch sei, 2017 ist bisher keine gelungene Freiwassersaison.
Nach Sund- und Boddenschwimmen kämpft nun auch das Inselschwimmen mit dem Wetter. Und für das morgige Schwimmen in Kummerow, das auch in die Wertung für
den Allrounder eingeht, sind bereits Unwetter angekündigt.
Die Runners haben für heute fertig, lösen den Essen-Bon ein und fahren wieder nach HST. Aber nicht mit diesem Gefährt:
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| Diese Pappe stand am Strand in Schaprode |
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In der Allrounder-Wertung hat Wolf den 3. Stempel bekommen, Bolle seinen 2. Somit bleibt Wolf auf Goldkurs!!!
Und Überraschung: das traditionelle Handtuch ist NICHT gelb!
Hier finden sich die Ergebnisse:
14. Inselschwimmen 2017
05.08.2017:
48. Müritzschwimmen Waren
Am heutigen Samstag stehen wieder einige Termine an:
in Waren findet das Müritzschwimmen statt, Wolf und Bolle sammeln hier den nächsten Stempel in der Allrounder-Wertung ein.
Der große Meini läuft in Nordkirchen (liegt zwischen Dortmund und Münster) einen Halbmarathon unter dem Motto "übern Obsen hopsen".
In Rostock wird abends die 15. Hella-Marathonnacht ausgetragen, hier werden 4 Runners teilnehmen.
Zum Müritzschwimmen:
Wolf und Bolle reisen mit Transporter nach Waren an und nehmen Fahrräder mit. Man parkt in der Nähe des Strandbades und radelt dann auf die andere Seite
der Binnenmüritz zum Zeltplatz Ecktannen. Dort werden die Unterlagen nach folgendem Schema ausgegeben:
Startnummer in der Liste suchen, Teilnahmeerklärung unterschreiben, Starterbeutel geben lassen.
Claudia Zech ist ebenfalls vor Ort und möchte heute das 4. Finish für den Allrounder erschwimmen.
Auf der anderen Seite des Gewässers starten um 9.30Uhr die Teilnehmer des "Müritzman 3.8", dies ist die doppelte Schwimmstrecke des normalen Schwimmens.
Kurz bevor um 10Uhr am Zeltplatz Ecktannen das Signal zum schwimmen gegeben wird, kommen die ersten Langstreckler am Wendepunkt an, umrunden die letzte Boje vor dem
Rückweg zum Strandbad Waren. Dann geht die große Masse ins Wasser und nun schwimmen alle über den Tümpel.
Die Verhältnisse sind gut: mal Sonne, mal Wolken. Leichte Wellen sind zu beobachten. Wahrscheinlich sind dies die besten Bedingungen der 2017er
Freiwassersaison bisher.
Am Start gibt es die üblichen Positionskämpfe, dann muss jeder seinen Weg suchen und alleine kämpfen.Wolf geht nach etwas mehr als 40 Minuten aus dem Wasser,
nach eigener Aussage ist er vollständig im Brustzug geschwommen. Bolle folgt einige Minuten später. Für das
Podium werden diese Zeiten nicht reichen:
Beim Verlassen des Wassers muss der Chip an die Sensoren gehalten werden. Chip und Restube werden zurückgegeben.
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| die letzten Schwimm-Meter am Strandbad Waren |
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| Zeitmessung im Zielbereich |
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Im Zielbereich wird warmer Tee ausgegeben und Obst von Edeka gereicht. Hier trifft man auf weitere Bekannte, z.B. K. Schotte.
Für viel Geld gibt es auch wenig Suppe.
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| Wolf hat den 4. Stempel eingefahren |
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| Claudia hat den 4. Stempel eingefahren |
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Wolf, Bolle und Claudia fahren dann mit Transporter wieder hinüber zum Zeltplatz Ecktannen: Claudia hat am Morgen das Auto dort abgestellt, die beiden Herren sammeln
nun ihre Räder ein. Dann setzt Wolf den Muck am Bahnhof ab, damit dieser zur Marathonnacht nach Rostock reisen kann. Wolf selbst wählt die "scenic route" als Heimweg,
besucht in Ivenack das Schloss und die Eichen.
Hier finden sich die Ergebnisse:
48. Müritzschwimmen 2017
05.08.2017:
9. Nordkirchener Halbmarathon
Am heutigen Samstag stehen wieder einige Termine an:
in Waren findet das Müritzschwimmen statt, Wolf und Bolle sammeln hier den nächsten Stempel in der Allrounder-Wertung ein.
Der große Meini läuft in Nordkirchen (liegt zwischen Dortmund und Münster) einen Halbmarathon unter dem Motto "übern Obsen hopsen".
In Rostock wird abends die 15. Hella-Marathonnacht ausgetragen, hier werden 4 Runners teilnehmen.
Zum Nordkirchener Halbmarathon:
Andreas (der große Meini) setzt die 2017er Sportsaison erfolgreich fort und läuft zu neuer persönlicher Bestleistung beim Halbmarthon. Es wird wohl nicht mehr
lange dauern, bis die 2 Stunden fallen?!
Dies ist der Laufbericht in pdf-Form: "übern Obsen hopsen"
Und hier kann jeder sofort lesen:
05.08.2017:
15. Rostock Marathon
Am heutigen Samstag stehen wieder einige Termine an:
in Waren findet das Müritzschwimmen statt, Wolf und Bolle sammeln hier den nächsten Stempel in der Allrounder-Wertung ein.
Der große Meini läuft in Nordkirchen (liegt zwischen Dortmund und Münster) einen Halbmarathon unter dem Motto "übern Obsen hopsen".
In Rostock wird abends die 15. Hella-Marathonnacht ausgetragen, hier werden 4 Runners teilnehmen.
Zur Rostocker Marathon-Nacht:
Obwohl sich keiner der Runners vorher angemeldet hat, nehmen letztlich 4 von uns an den Läufen teil. Kurioserweise sind nicht alle informiert, das kam so:
Bolle hat sich von seinem Laufkumpel Dirk Pless zur Teilnahme an der Marathon-Nacht überreden lassen. Meini hat sich ebenfalls für eine Nachmeldung ausgesprochen,
dies alles war im Vorfeld bekannt.
Schorni war ohnehin in Rostock zum Paddeltraining mit seinen Drachenboot-Kumpels, die deutsche Meisterschaft steht bevor und fordert Einsatz der Wasserratten.
Bolle reist direkt vom Müritzschwimmen nach Rostock, Meini nimmt ebenfalls den Zug nach HRO. Und Überraschung: er hat die Kröt dabei.
Schorni hatte unmittelbar vor dem Wochenende sein Interesse am Halbmarathon bekannt gegeben, und so hat er sich als Fahrer für die Rückreise ins Gespräch gebracht.
Später, aber erst auf der Laufstrecke, wird noch Jens F. auftauchen. Niemand sonst wusste, dass Jens in Rostock antreten würde.
Zunächst muss aber die Nachmeldung im Rathaus erfolgen; hier sticht das Plakat mit dem anstehenden "Doppel-Jubiläum" in den kommenden beiden Jahren ins Auge:
Möglicherweise werden wir uns auch in den kommenden Jahren lauftechnisch beteiligen, wenn sooooo wichtige Jubiläen anstehen.
Nachdem sich alle Teilnehmer an- oder nachgemeldet haben, sind noch 2 Stunden Zeit bis zum nächsten wichtigen Termin:
um 18 Uhr werden die Marathon-Läufer starten, etwa zur selben Zeit werden die Halbmarathon-Läufer wieder per Bootsfahrt in Richtung Warnowtunnel aufbrechen.
Die 2 Stunden werden am und auf dem Marktplatz verbracht:
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| Zeitverteib auf dem Neuen Markt mit den Meini's, Schorni und Dirk |
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Diese Räder werden später die führenden Läufer begleiten:
Man trifft einige Bekannte auf dem Markt: so sind Sportler vom SV HANSE Klinikum anwesend, die sich auf der Halbdistanz austoben werden.
Auf der Bühne versuchen die Maderatoren unterdessen, die Meute bei Laune zu halten. Das gelingt ... naja ... nicht so richtig.
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| Bespaßung der Massen |
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Meini und Schorni haben sich für den Halbmarathon angemeldet, Dirk und Bolle werden den langen Kanten laufen. Meini hat vorgeschlagen, dass man sich am
Warnowtunnel treffen und dann zusammen weiterlaufen könne. Dafür müssen Bolle und Dirk nach 1.55h die halbe Strecke bewältigt haben. Das sollte möglich sein.
Und so machen es die beiden Marathonis:
nach dem Start auf dem neuen Markt müssen die Läufer 2 Runden in der Innenstadt absolvieren, das hat Bolle so nicht in Erinnerung. Auch der weitere Streckenverlauf
ist neu. Offenbar wird noch immer am Streckenverlauf geschraubt.
Nach den ersten Kilometern wird klar, dass die beiden Marathonis zu schnell unterwegs sind. Nach 7 Kilometern steht "35.12" auf der Uhr. Daher wird das Tempo
etwas reduziert und so treffen die beiden nach 1.53h am Warnowtunnel ein. Hier stehen Schorni und Meini zum abklatschen bereit, sie sind aufgrund der blauen
Runners-Trikots leicht zu erkennen. Die beiden haben sich am Ende
des ziemlich großen Halbmarathon-Feldes einsortiert und besprechen sich mit den Marathonis. Beim Vorbeilaufen am Starterfeld entdeckt Bolle dann noch Andre Günther,
der weit vorne steht und offenbar schnell laufen möchte.
Als der Start des Halbmarathons mit lautem Knall erfolgt, sprinten die frischen Sportler an Dirk und Bolle vorbei. Es wird wieder eine Runde durch den IGA-Park
gedreht, noch nix zu sehen von den beiden Blauhemden. Beim Rückweg durch den Warnowtunnel läuft zunächst Doreen Günther an unseren Marathonis vorbei, dann kommt
Jens F.von vorne. Bolle erkennt ihn, ist aber verwirrt. Beide bleiben kurz stehen und wechseln ein paar Worte. Jens bestätigt, dass er auf der Marathonstrecke
unterwegs sei, er scheint der letzte Läufer vor dem Besenwagen zu sein. Kann das stimmen?!
Es dauert bis etwa Kilometer 32, als Meini zu den
beiden Marathonläufern aufschließt. Nach kurzem Wortwechsel zieht Meini davon. Schorni war ihm offenbar zu langsam und so haben sich die beiden getrennt.
Nur einen Kilometer später, kurz nach der 33, laden Einheimische zu Speis und Trank. Bolle kannte das von früheren Jahren und hat sich schon seit dem Start
auf diese Passage gefreut. Dirk aber mag nicht anhalten, so trennt sich auch dieses Duo. Während Dirk dem Ziel entgegen läuft, lässt sich Bolle bewirten: es gibt
Putensteak und Bier. Anschließend wird Captain Morgen mit Cola gereicht. Und dann, große Freude, taucht Schorni auf. Den Schwatten muss man nicht lange anbetteln,
um einen Drink zu konsumieren: es gibt noch einen Captain.
Später wird Meini berichten, dass er an genau derselben Stelle auch ein Bier getrunken hat!
Nun laufen Schorni und Bolle gemeinsam weiter. Irgendwo zwischen Kilometer 34 und 35 gibt es den "Grillator"-Stand, hier trinken die beiden noch ein Bier. Den
Rest des Weges aber gibt es aber keinen Fusel mehr.
Meini läuft als erster Runner ins Ziel, kann die 2 Stunden aber nicht unterbieten. Auf den letzten 2-3 Kilometers ist er nach eigener Aussage richtig eingebrochen und
musste sogar gehen. Hätte er das gewusst, sagt Meini später, hätte er sich bei den Einheimischen noch ein Bier gegönnt.
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| So sieht es aus, wenn Meini über den Zielstrich "spurtet" |
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Meini hatte wohl einen totalen Hungerast und musste sich sofort ne Wurst einverleiben. Schamtzend schaut er sich den Ziellauf der anderen Dödel an,
Getränke hat er zunächst ignoriert.
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| Der Wurstmann am Zieleinlauf |
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Dirk Pless kann das Tempo am Ende des Marathons auch nicht halten, so läuft er bei ca. 4.05h über die Linie. Schade, die 4er Marke ist nicht weit weg. Dirk ist
nach eigener Aussage sehr zufrieden!
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| Dirk schafft die 4 Stunden leider nicht ganz |
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Gegen 22.12Uhr queren dann Schorni und Bolle auf dem Neuen Markt die Ziellinie. Dirk ist noch vor Ort und begrüßt die beiden.
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| 2 Runners im Ziel, einer fehlt noch: Jens.F |
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Der Kollege Fieberg trifft nach 5.14h ein und lässt sich feiern. Leider treffen sich die Runners an diesem Abend nicht mehr in voller Besetzung zur
"after-Race-Party".
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| Allein allein: Jens F. im Ziel |
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Die Gruppe Meini / Schorni / Pless / Bolle
findet sich zum Finisher-Getränk ein; Meini hat den Hungerast noch immer nicht überwunden und gönnt sich einen Flammkuchen.
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| Die Meini's |
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Der Schwatte führt die Stralsunder nun auf verschlungenen Pfaden durch die Rostocker Altstadt zur Holzhalbinsel. Hier, an der Mündung der Warnow in die Unterwarnow,
befindet sich der Stützpunkt der "Rostocker Kanufreunde". An dieser Stelle hat Schorni tagsüber trainiert und nun besitzt der die Schlüsselgewalt über das Gebäude.
Die Stinker dürfen in dem hochmodernen Gebäude (Sarkasmus!!!) duschen, bevor die Heimreise angetreten wird. Meini, unser Experte zum Thema Haustechnik,
hört gar nicht mehr auf zu lachen. Wahrscheinlich würde er die gesamte Installation abreißen und in Eigenleistung neu errichten.
Sonntagmorgen kurz nach 1 Uhr, die Stralsunder sind inzwischen zurück in HST, wird ein kurzer Blick in das Büro der Langenstrasse 3 geworfen: JAAAA, Wolf ist noch
wach und "arbeitet" schwer an seinem Türenbuch. Der alte Mann wird raus geklopft und darf sich zum erfolgreichen Müritzschwimmen gratulieren lassen.
Darauf einen "Dujardin", sagen sich Wolf und Bolle. Prost!
Hier finden sich die Ergebnisse:
15. Rostock Marathon
Die offiziellen Fotos vom Event findet man hier :
Fotos
In den Ergebnislisten sind folgende Teilnehmerzahlen gelistet:
für Marathon: 221 (35 Damen + 186 Männer)
für Halb-Marathon: 832 (251 Damen + 581 Männer)
für die 7: 266 (146 Damen + 120 Männer)
66 Marathonstaffeln
5 Marathon - Schulstaffeln
52 beim Schülerlauf
Das sind die Ergebnisse der Runners und aller Teilnehmer mit dem Suchbegriff "Stralsund":
Fash hat auf einen Bericht bei "www.runnersworld.de" aufmerksam gemacht:
wer lesen mag, klicke hier:
Bericht bei "www.runnersworld.de"
12.08.2017:
Beaver Chase The Urban Trail Race, Indianapolis
Bolle hat sich nach Indianapolis begeben und möchte durch die Teilnahme am "Beaver Chase Trail Run" den Bundesstaat Indiana erledigen.
Die Organisatoren beschreiben Lauf und Strecke so:
Obwohl der Lauf mitten in der Stadt ausgetragen wird, kommt ein gewisses Trail-Feeling auf. Es sind 4 Runden zu absolvieren, die an Flüssen entlang führen und
sandige Waldstücke mit Hindernissen beinhalten. Man wird vorher gewarnt, dass dies kein leichter Kurs sei!
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| diese Runde muss 4x absolviert werden |
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Die Unterlagen kann man sich auch am Morgen des Laufes abholen, es geht alles gemütlich zu.
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| Ausgabe der Unterlagen |
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| Start / Zielbereich |
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| tolles Hemd |
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| Der Biber ist überall |
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Auf der Parkfläche werden noch letzte Markeierungen gesetzt:
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| hektische Aktivitäten im Park |
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| letzte Pfeile werden aufgemalt |
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Dann wird zum Start gebeten; um 7.30 Uhr gehen die Marathonis auf die Runde:
7.45 Uhr folgen die Halbmarathon-Läufer; ganz vorne dabei ein Gast aus Italien:
Um 8Uhr gibt es dann noch den Start für die einzelne Runde, den "Quarter Marathon".
Die Strecke führt durch den Park, dann hinunter zum Fluss. Auf sandigen Wegen geht es durch ein Waldstück, überall liegen Baumstämmen herum.
Hier gilt es, im Hürdenlauf die Hindernisse zu überwinden. Der Mile-Marker 1 steht mitten im Wald.
Zurück im Park kommt man an der ersten Verpflegungsstation vorbei: Nahrung gibt es keine, Wasser und Gatorade stehen aber ausreichend zur Verfügung.
Gel ist auch vorhanden.
Auf dem weiteren Streckenverlauf gibt es noch 2 Wasserstationen, an denen man wegen der Runden eben 2x vorbei läuft. Dursten muss also niemand.
Und das ist gut, denn es wird brutal warm!
Nachdem Bolle die erste Runde relativ schnell absolviert hat, macht er kurz am Auto halt. Die Parkplätze liegen genau am Weg, so kann man einfach mal
in die persönlichen Vorräte greifen. Für Runde 2 wird der Foto-Knecht mitgenommen:
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| die führenden Halbmarathonis |
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| Natur in Indianapolis |
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| Natur in Indianapolis |
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| Hürdenlauf ist angesagt |
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| Mile-Marker im Wald |
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| Hürdenlauf ist angesagt |
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Der Italiener quält sich gerade die Anhöhe hinauf, es kommt zu einem kurzen Gespräch: der Spaghetti ist gerade zu Besuch in der Stadt und nutzt die
Gelegenheit zum rennen. Dann trennen sich die Wege wieder.
In Runde 2 bemerkt Bolle bereits, dass sich gewisse Probleme anbahnen: die Beine sind schwer, die Sonne brennt. Dennoch geht auch Runde 2 gut vorrüber.
In der dritten Runde muss der Dicke aber schon mal wandern, in der letzten Runde legt er sich sogar wieder hin. 10 Minuten im Schatten kann man samstags
ruhig liegend verbringen, selbst beim Marathon!
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| Italiener voraus! |
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| Verpflegungsstation im Park |
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| trockenes Flussbett |
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| letzte Verpflegung auf der Runde |
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So kommt natürlich keine gute Zeit zustande. Mit 4.46h reicht es dann aber noch für Platz 21 von 48 Marathonläufern.
Der Sieger hat es in beachtlichen 2.55.28h ins Ziel geschafft.
Beim "Quarter Marathon" gibt es 96 Finisher im Zeitrahmen von 47.19min bis 3.34.19h. Kann das stimmen: 3,5 Stunden für 10,5km????
Beim Halbmarathon gibt es 135 Finisher im Zeitrahmen von 1.13.31h bis 4.16h.
Finishermedaillen sollte es eigentlich geben, aber diese sind nicht rechtzeitig eingetroffen. Die Medaillen befinden sich derzeit in Anchorage, Alaska. Warum sind
die Medaillen in Alaska? Angeblich wurden die Dinger in Hongkong hergestellt und dann eingeflogen. Nun sollen die Medaillen nachgeschickt werden, auch nach
Italien und Deutschland. Wir werden sehen ....
So soll die Medaille aussehen:
Hier finden sich die Ergebnisse:
Beaver Chase
Auf diesen Kollegen, Walter Evans aus Mooreland Indiana, soll noch hingewiesen werden; Walter und Bolle werden in einer Woche beim Backyard Classic wieder aufeinander
treffen:
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| Walter quert die Ziellinie nach 7.20.15h |
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Nachtrag vom 29.08.2017
Der Veranstalter hat Wort gehalten:
die Medaille ist heute per Post in der Langenstrasse eingetroffen.
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| fein fein: jetzt kann Bolle mit dem Biber um die Wette grinsen |
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13.08.2017:
The Little Miami Half Marathon and 10K, Morrow Ohio
Auf dem "Heimweg" von Indianapolis nach Detroit macht Bolle noch in Ohio Halt, um an einem Halbmarathon teilzunehmen.
So beschreibt der Ausrichter die Veranstaltung:
The Little Miami Half Marathon and 10K near Cincinnati is a flat and fast scenic race run along the banks of the Little Miami River.
Are you training for a fall marathon or half marathon? This Cincinnati Half Marathon is a perfect tune-up! Plus, the entire course is run on a
shaded bike path, which is a big bonus during Ohio’s humid summer months!
The race starts and finishes in Morrow, OH, just a few miles east of King’s Island, and travels through South Lebanon and Kings Mills.
All runners and walkers welcome. A technical running shirt, finishers medals, chip timing and great post race food at the finish are guaranteed to make
this race a kickin’ good time!
Der
Little Miami River ist laut Wikipedia ein Fluss, der nach dem
Volk der Miami benannt. Nicht zu verwechseln mit dem Volk der Mayaimi, nach dem die Stadt Miami in Florida benannt wurde!!! Alles klar?
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| Google maps markiert links den Ort Morrow in Ohio, rechts die Miami-Flüsse |
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Auf dem Weg zum Austragungsort macht Bolle noch folgende Entdeckungen am Wegesrand:
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| Alles fast wie daheim: Bolle und ... |
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| ... Wolf |
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Die Startunterlagen werden bei "Buckeye Running" ausgegeben:
Und im Laden werden wirklich alle Gründe genannt, warum man laufen sollte:
Der Lauftag beginnt überhaupt nicht gut für Bolle; er verschläft und kommt "erst" 6.35Uhr aus den Federn. Das ist für den Halbmarathon-Start um 7Uhr zu spät. Was machen?
Um 7.30Uhr beginnt der 10k-Lauf, dafür sollte es reichen. Also schnell in die Klamotten und ohne Frühstück ab nach Morrow. Dort ist es recht voll, die 10km-Läufer
sortieren sich schon. Am Meldetisch erfährt der fette Muck, dass er gar nicht auf die 10km wechseln muss; er kann einfach zum Start gehen und lsolaufen. Das
Überqueren der Zeitmatte startet die Messung. Ok, also los (es ist ca. 7.18 Uhr). Und er ist nicht der Einzige; vor Bolle ist gerade ein Paar gestartet, das offenbar auch zu spät angereist
ist. Die 3 unterhalten sich kurz, dann marschiert Bolle ab. Nach ca. 2 Meilen läuft er auf die ersten Walker des Halbmarathonfeldes auf, dann taucht er ganz ins Feld
der Halbmarathonis ein. Und schon bald kommen die ersten Schnellen vom Wendepunkt entgegen.
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| Links: auf das Ende des Feldes aufgelaufen. Rechts: die ersten Flaggenträger kommen entgegen |
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Der Laufweg liegt tatsächlich fast vollständig im Schatten, geradezu eine Erholung zum Vortag.
Am Wendepunkt wird noch schnell etwas getrunken, dann geht es schon wieder zurück zum Start/Zielbereich.
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| Schon ist der Wendepunkt erreicht |
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So sieht es im Zielbereich aus:
Hier finden sich die Ergebnisse:
Little Miami Half Marathon and 10k - Overall Finish List
Für Bolle reicht es mit 1.42.05h für Platz 79 von 432 Finishern. Da ist der Tag doch noch gut ausgegangen!
Es sind 293 Finsiher für den 10km-Lauf gelistet.
Das sind die Trophäen:
19.08.2017:
Backyard Classic, Elizabethtown Kentucky
Elizabethtown lädt zum 8-Stunden-Lauf in den "Nature Park" nach Kentucky. 2015 ins Leben gerufen ist dies also die 3 Auflage des Events.
Auf der Webseite finden sich folgende wichtige Informationen:
Es kann also alleine oder in 2er-Teams gelaufen werden. Außergewöhnlich ist jedoch, dass jeder Läufer Getränke mitführen
MUSS. Das erscheint bei
einer 3,25-Meilen- Runde etwas übertrieben!
Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt im Sportladen
"Running Soles" im Herzen von Etown.
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| fleißige Damen bei der Ausgabe der Startunterlagen |
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An den Wänden hängen schöne Poster:
Schöner Spruch auf der rechten Seite des obigen Bildes, oder?
Hier kann man etwas zu
Steve Prefontaine nachlesen.
Der Lauf ist für 8 Uhr angesetzt; die Autos werden im hohen Gras geparkt, sodass die Besucher des Parks nicht beeinträchtigt werden. Ein paar Meter weiter
dreht sich alles um die Läufer und deren Angehörigen:
ein kleines Zeltlager wird auf der Wiese aufgeschlagen, Gras wurde für den Laufweg gemäht. Die Ami's bauen sich ihre kleinen "Hütten" mit Sitzen, Liegen und Eisboxen auf. Man weiß
offenbar, dass es sonnig und heiß wird.
Im Startbereich trifft Bolle auf einen Läufer des vergangenen Wochenendes: Walter Evans aus Mooreland, IN, ist letzten Samstag ebenfalls in Indianapolis gelaufen.
Nun unterhalten sich die beiden und stellen zufällig fest, dass sie denselben Zählerstand in der Wertung "Marathon + Ultra" haben: 142. Walter kann es gar nicht
glauben, macht lachend Selfies. Bolle schaut sicherheitshalber noch mal auf der Runners-Seite nach: die Zahl stimmt. Und so hat Bolle seinen ersten
"Laufkumpel" der kommenden Runden gefunden.
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| Start / Zielbereich des Backyard Classic |
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| Zeltlager der Läufer |
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| kurz nach 8 am Morgen startet das Feld |
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| Bolle mitten im Feld |
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Die Laufstrecke führt zunächst einmal um die Wiese mit dem Zeltlager herum (1), dann am Parkplatz vorbei und in den Wald (2) hinein. Es geht ein bisschen auf und ab,
über eine Wiese (3), erneut in den Wald hinein (4). Dort, es ist etwas mehr als die Hälfte der Runde geschafft, wurde eine Tränke eingerichtet. Von dort führt
der Weg aus dem Wald heraus, über eine Strasse zur Flussquerung (5). Hier ist eine kleine Runde im Wald zu absolvieren (6), bevor es wieder durch's Wasser (5) zurück
zum Startbereich geht (1). Diese Runde ist 3,25 Meilen lang und soll möglichst häufig innerhalb der kommenden 8 Stunden abgelaufen werden.
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| diese 3,25 Meilen-Runde ist zu durchlaufen |
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Die ersten 2-3 Runden laufen sich einfach, doch dann werden die Anhöhen bereits spürbar. Die Füße sind vom Durchlaufen des Wassers ständig nass. Ab 10 Uhr wird
es dann richtig heiß und schwül, nun läuft das Wasser am gesamten Körper runter. Während die lokalen Laufgrößen jede Runde durchsprinten, wird in der gemäßigten
Leistungsklasse bereits gegangen.
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| mal auf, mal ab |
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| orange Hose: Nr.52 - Chris Tanner |
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| Flussquerung |
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| Waldpassage |
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Während des Laufes unterhalten sich Bolle und Chris Tanner, die Startnummer 52, immer wieder. Chris ist mit einer Deutschen verheiratet und wird heute eine
persönliche Bestleistung erzielen: er hat die Startkarte von einem Bekannten übernommen, der selbst nicht teilnehmen konnte. Und Chris ist noch nie
weiter als 19 Meilen gelaufen. Das wird er heute locker überbieten, dafür aber auch einen Preis zahlen: er konsumiert falsche Speisen und wird diese unterwegs wieder raus würgen.
Und er wird wegen Salzmangel krampfen. Anfängerfehler!!!
In Runde 3 läuft Bolle auf Walter Evans, den Bekannten vom Indianapolis-Lauf, auf. Dies passiert genau an der Tränke im Wald, so hat man guten Grund zum gehen und schwatzen.
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| Walter lässt es eher gemütlich angehen |
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Die schnellen Läufer überrunden immer wieder den langsameren Teil der Gruppe, hier sind die beiden späteren Sieger zu sehen:
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| Michelle Mclellan aus Tennessee |
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| rechts: Matt Hoyes aus Bardstown, KY |
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Der Dicke verliert recht früh die Lust am Laufen; nach Runde 5 legt er im Start / Zielbereich die erste längere Pause ein. Es regnet kurz, Bolle legt sich ins
Gras und möchte etwas ruhen. Die Idee ist folgende: 8 Stunden sollten für einen Marathon locker ausreichen. Bei 3,25Meilen-Runden sind etwas mehr als 8 dieser
Runden zu bewältigen, um die klassischen 26,2Meilen einzubuchen. Also müssen 9 Runden gelaufen werden: easy!
Im Gras liegend wird Bolle von Einheimischen angesprochen und in deren Zelt eingeladen; hier kann sich der Muck auch auf eine Liege schmeißen. Welch Luxus, so
fetzt laufen!
Nach Runde 5 bleibt der Dicke für ca. 20min auf der Liege, dann wird Runde 6 angegangen:
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| ab und an wird auch gelaufen |
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| Wasser kühlt zumindest die Füße |
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Im Start / Zielbereich nimmt unterdessen eine Band die Arbeit auf, nun gibt es auch noch etwas auf die Ohren. Und gar nicht übel: da werden Songs von
Pearl Jam und Metallica gespielt.
Musik, Essen, Trinken, Liege: das alles macht den Sport nicht attraktiver.
Dieser Kollege hat Bolle ins Zelt gelassen. Seine Frau, ehemalige Soldatin in Deutschland, ist ebenfalls auf der Laufstrecke.
Jeder absolviert die 8 Stunden nach eigenen Vorstellungen.
Bolle bleibt seiner Strategie nun treu: nach jeder Runde wird eine "kurze" Pause auf der Liege eingelegt. Und so bleibt für die letzte und neunte Runde noch ziemlich
genau eine volle Stunde. Die spätere Siegerin, Michelle, geht eine halbe Runde mit Bolle und lädt ihn zum IPA im Zielbereich ein. Doch vorher will der Dicke noch kurz
ins Wasser: kurz vor der Ziellinie führt der kleine Bach vorbei, den man auf der Runde auch durchqueren muss. Hier will Bolle eintauchen:
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| doch das Wasserloch ist schon belegt |
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Nach kurzem Wasserbad wird die Ziellinie überlaufen:
hier warten selbst gebastelte Medaillen auf die erfolgreichen Athleten, jede ist anders gestaltet und somit ein Unikat.
Die sind die weiblichen Sieger:
Die sind die männlichen Sieger:
Und großer Dank geht an das Team von
"Running Soles".
Bolle hat die Kentucky-Version der Medaille gewählt, zur Erinnerung an Staat und Stadt:
Hier finden sich die Ergebnisse:
Backyard Classic 8-hour endurance run - Overall Finish List
Nun ist es leider so, dass man dem Dicken bei der Zeiterfassung die erste Runde geklaut hat. Laut Messung hat Bolle für Runde 1 satte 1.08h benötigt, das ist
gar nicht möglich. Runde 1 hat er nach ca. 35 Minuten erledigt und ist nach 2 Runden bei 1,08h über die Matte gelaufen. Mal sehen, ob das noch
korrigiert wird.
Das sind die Trophäen:
Folgende Mail wurde vom Org-Team nach dem Laufwochenende verschickt:
First off, thanks to every volunteer, sponsor, spectator, and runner that came out and joined us this weekend.
You all truly make this a special event and from the bottom of our hearts we thank you. Together all runners completed 909 loops for a
total of 2,954.25 miles! Holy cow, we had 121 runners complete a lap so that's 24.42 miles per runner!!!
Excellent job!
Nachtrag vom 16.09.
Nach etwas längerer Zeit ist die Korrektur der Laufrunden nun doch geglückt:
26.08.2017:
19. Internationales Vilmschwimmen
Die Freiwassersaison neigt sich dem Ende zu; mit dem Vilmschwimmen wird traditionell das letzte der Allrounder-Wertungsschwimmen ausgetragen. Und es findet
sich natürlich allerlei Gesindel ein, um sich von offizieller Stelle eine erfolgreiche Saison bestätigen zu lassen.
Wolf möchte für die Runners eine Goldmedaille einfahren und wird so tatsächlich einen bemerkenswerten Schwimmsommer ausklingen lassen. Aus Stralsund machen sich
Wolf, Frank Ernst und Bolle gemeinsam auf den Weg; nach relativ harmloser Nacht kann Wolf sogar selber das Fahrzeug steuern. Dennoch war es für alle eine kurze
Nacht: F. Ernst hat bis in die Morgenstunden Musik aufgelegt, Wolf musste Berliner Gäste durch die Stralsunder Allstadt führen, Bolle leidet noch an der
Zeitverschiebung seiner US-Reise.
In Lauterbach treffen die 3 sofort auf Bekannte: Bärbel und Claudia Z. sind ebenfalls vor Ort. Dazu wird Fredi mit den DLRG-Helfern in den Booten unterwegs sein.
Und der Stralsunder Kanu-Verein stellt auch wieder Hilfskräfte.
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| Stralsunder Teilnehmer |
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| Stralsunder Teilnehmer |
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Beim Besteigen der Boote wird das Team auseinangerissen: während Bärbel, Wolf und Frank noch auf die Barkasse gelassen werden, bleiben Claudia und Bolle zurück.
Man sieht sich dann erst an "Startlinie" auf Vilm wieder.
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| Wolf kümmert sich vorbildlich um die Sicherheit |
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| Auf Wiedersehen! |
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Die DLRG, mit Fredi an Bord, fährt im Hafenbecken davon. Wahrscheinlich machen die jetzt irgendwo Strandparty mit Grill, Bierfass und Cocktail-Bar?!
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| Der Name "Wasserwacht" gibt Auskunft: die Helfer bewachen das Wasser |
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Während ein Teil des Stralsunder Teams also auf dem Weg zur Insel ist, verbleiben Claudia und Bolle an Land. Hier treffen sie auf 2 Bartträger, die Teil
einer Junggesellenabschiedsprozession sind. Diese Gruppe von Biertrinkern wird man später noch einmal treffen. Zunächst aber wird der eine Bart beim Rauchen an Bord
beobachtet, dann bei der Nahrungsaufnahme:
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| Leistungssportler bei der Vorbereitung auf den Wettkampf |
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Irgendwann kommt also auch der Rest der Stralsunder auf Vilm an, der Startbereich ist schon gut gefüllt. Überall Boote und Sportler ...
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| Ankunft an der Insel |
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Wolf & Co sind nicht zu sehen, denn sie machen gerade eine Inselbegehung. Für Wolf ist dies ja erst das 2. Vilmschwimmen, und seine Erstauflage fiel buchstäblich ins
Wasser. Im Jahre 2014 wurde das Schwimmen wegen Wetter und Welle ins Lauterbacher Hafenbecken verlagert, so bliebt die Insel Vilm beim Vilschwimmen unberührt.
Nun erkundet Wolf die Insel....
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| Wolf wandert über Vilm |
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Das Schwimmen startet um 11.30Uhr, dazu müssen die Teilnehmer irgendwie ins Wasser. Der größere Teil der Menge lässt sich über den Ponton ins kühle Nass hinab,
ein paar andere nehmen die rostige Treppe auf der rechten Seite des Hafenbeckens. Der Einstieg zieht sich wieder, da jeder Einzelne bei Wasserkontakt jammert und
stöhnt und den Zugang blockiert. So sind viele der Schwimmer noch weit entfernt von der aus Booten gebildeten Startlinie, als die Strecke freigegeben wird.
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| gleich geht's los |
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Die Verhältnisse sind ziemlich gut: Sonnenschein und Wassertemperaturen um 18Grad. Wellen sind auch kaum zu erkennen. So können sich alle Athleten an den zunächst
roten und dann gelben Orientierungsbojen lang hangeln, ohne gegen Strömungen oder Wellenberge ankämpfen zu müssen.
Unsere 5 Stralsunder bewältigen die 2,5km lange Strecke alle um die Stundenmarke herum. Wolf und Claudia haben so den Gold-Allrounder erkämpft.
Beim Ausstieg aus dem Hafenbecken wartet Peter Arnold auf die Schwimmer; Peter ist den Weg von Stralsund nach Lauterbach geradelt und wird später auch wieder
mit Muskelkraft die Heimreise antreten!
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| Nahrungsaufnahme im Partyzelt |
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Beim Warten auf die Siegerehrung treffen die Stralsunder auf zumindest einen der Bartträger und die zugehörige Junggesellenrunde:
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| Junggesellenparty im Lauterbacher Hafen |
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Dann wird in einer ziemlich langen Prozedur die Ehrung der Altersklassen-Sieger vorgenommen. Erst danach erfolgt die Vergabe der Allrounder-Titel. Es geht von Bronze
zu Silber zu Gold. Und es werden viele Teilnehmer geehrt.
Frank Ernst gehört zu den Bronze-Dödeln:
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| Frank steht auf der linken Seite, geehrt wird gerade Kai-Peter |
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Der PSV Stralsund, angeführt von Kristina Schotte, ist auch zahlreich vertreten.
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| K. Schotte wird Allrounder |
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Bolle erhält für seine 4 Schwimmteilnahmen die Silberplakette.
Wolf gehört dann zu den 51 güldenen Schwimmern:
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| Wolf hat das Ziel der diesjährigen Schwimmsaison erreicht |
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Da die Ehrungen in alphabetischer Reihenfolge vorgenommen werden, wird Claudia mit ihrem Nachnamen Zech als "die Letzte" angekündigt.
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| Claudia erhält ebenfalls Gold |
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Da sind die beiden Gold-Schwimmer:
Wer auch immer für die Allrounder-Auszeichnungen verantwortlich ist, hat in diesem Jahr exzellente Arbeit geleistet: es wurden Medaillen in Handarbeit gefertigt.
Diese sind für alle 3 Kategorien gleich, bis auf die Jahreszahl; diese ist farblich leicht verschieden und soll wohl den Edelmetall-Status darstellen.
Allerdings sind Gold und Bronze ziemlich identisch. Egal, die Medaille ist etwas Besonderes!
Hier findet man die Ergebnisse:
Vilmschwimmen 2017
Im kommenden Jahr findet das Vilmschwimmen zum 20.Mal statt; da werden wir wohl zum Jubiläum wieder antreten müssen?!
27.08.2017:
Lauf gegen Rassismus
An der Sundpromenade wird der "Lauf gegen Rassismus" ausgerichtet, nur wissen das nicht sehr viele Leute. Auch am Vortag, beim Vilmschwimmen, fällt
kein Wort zu diesem Thema. Wolf erfährt eher zufällig davon und nimmt teil.
In Lokalzeitungen hätte man diesen Artikel finden können:
Und Wolf hat diesen Artikel bei der Morgenlektüre entdeckt, die Klamotten angezogen und ist sofort zum Startbereich geeilt. Dies ist sein Bericht:
Schon zum zweiten Mal organisierte der Verein Ajuku e.V. in Kooperation mit Rock gegen Rechtts Stralsund e.V. einen “Lauf gegen Rassismus”.
Am Sonntagvormittag um 11.00 Uhr fanden sich, erst nur zögerlich, ca. 25 Laufreunde auf der Wiese vor der Hansa-Schule ein.
Mehrere Läufer vom HANSE-Klinikum waren natürlich auch dabei.
Je nach Laufstrecke wurden Startnummern verteilt . Ich hatte mich natürlich am “harten Kern” orientiert und auch die längste Strecke, 7 km, gewählt.
Nachdem Thomas Budnowski eine kurze Ansprache zu Anlass und Ziel dieser Veranstaltung, Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit, gehalten hatte, setzte sich das Feld
Richtung Fachhochschule in Bewegung. Schnell bildete sich eine Spitzengrupe. Ich versuchte mein eigenes Tempo zu laufen, was mir nach mindestens 2 Monaten
Laufabstinenz relativ schwer fiel. Gerne hätte ich dann auch den 5km - Wendepunkt schon als meine persönliche Wende benutzt, aber ich wurde von einem freundliches Mädchen
durchgewunken. An der 7km-Wende stellte ich dann fest, dass alle langsamer laufenden Sportler gar nicht die lange Strecke absolvierten, sodass ich
ziemlich sicher auch der Letzte im Ziel sein würde. Und so kam es auch: völlig erschöpft erreichte ich nach knapp über 40 min das Ziel!
Hier wurde noch ein wenig erzählt, Kuchen gegessen und Wasser getrunken. Erster der 7km-Starter war, wenig überraschend, Ralf Mauke … aber es war ja kein Wettkampf,
sondern es ging um eine gute Sache. Am Ende waren alle Sieger !!
Wolf hat auch ein paar Fotos mit bekannten Sportlern vom HANSE-Klinikum geliefert:
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| "Lauf gegen Rassismus" an der Sundpromenade |
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| "Lauf gegen Rassismus" an der Sundpromenade |
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| "Lauf gegen Rassismus" an der Sundpromenade |
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Wolf hat seine (sehr jugendliche) Altersklasse klar dominiert:
27.08.2017:
19. Kölner Halbmarathon
Der alte Mann ist erneut beim Halbmarathon angetreten und jagt offenbar Rekorde. Auch wenn ihm das hier nicht geglückt ist (und er etwas brummbärig daher
redet), hat er einen guten Bericht abgeliefert: Kölle Alaaf
Und hier kann jeder sofort lesen:
02.09.2017:
XXXVIII. Usedom Marathon & 27. Halbmarathon
Der Usedom-Marathon gehört fest in das Programm vieler norddeutscher Sportler. Aber in diesem Jahr kollidiert der Termin mit den Einschulungen in vielen
Orten, auch mit denen in Stralsund. Die Meini's und Schorni sind direkt betroffen. Von den Runners jedenfalls meldet sich im Vorfeld niemand an.
Außerdem findet am nächsten Wochenende erneut der IRONMAN Binz statt (die vierte Auflage),
an dem viele Sportler teilnehmen werden. Einigen liegen die Termine zu nah beiander, und Binz ist vielen wichtiger!
Bolle nutzt die Chance der Nachmeldung und trägt sich erstmals am Samstagmorgen direkt im Wolgaster Stadion in die Starterliste ein.
Um 7Uhr morgens ist das Stadion noch leer, nur das Zeitnahme-Team von "tollense timing" und die Helfer sind aktiv. Und plötzlich taucht Thomas K. auf dem
Parkplatz auf, Bolle ist überrascht. Aber auch Thomas hat sich kurzfristig zur Teilnahme entschieden und wollte dies vorher nicht bekanntgeben.
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| Wolgast begrüßt die Marathonis, auch Thomas K. aus S an der O |
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Dies ist der Laufbericht von Bolle:
Nach dem Treffen mit Thomas haben wir uns zum Frühstück begeben; hier im Stadion gibt es noch immer Brötchen und Kaffee für kleines Geld. Und da tauchen auch
schon weitere Bekannte auf: Heiko Luther hatte sich vorangemeldet und läuft zum 5.Mal infolge den Usedom-Marathon. Patricia aus Berlin ist wieder dabei und hat
einige Läufer aus der Hauptstadt im Gepäck. Die Günthers vom HANSE-Klinikum Stralsund sind wie im Vorjahr Teilnehmer in einer Staffel.
Beim gemütlichen Frühstück werden Geschichten ausgetauscht und Termine vorgeschlagen. Zu 8.30Uhr werden die Busse aufgesucht, die erstmals in der jüngeren Geschichte
in anderer Richtung abfahren. Und es sind viele Plätze in den Bussen frei, das kennt man so nicht von den Vorjahren. Gerüchte machen die Runde, dass die Teilnehmerzahl,
verglichen mit früheren Läufen, deutlich geringer ausfällt.
Im Bus geht es weiter mit Geschichten-erzählen:
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| Heiko und Thomas tauschen Infos aus |
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| Patricia ist überrascht, dass die Stralsunder an Bord sind |
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Der Bus darf den Grenzübergang bei Ahlbeck nicht überfahren, es gibt eine Gewichtsbegrenzung auf 3,5 Tonnen. Und heutzutage sind Marathonläufer so schwer, dass dieses
Maß schnell überschritten wird. Daher wird die Alternativroute am Wolgastsee vorbei nach Zirchow und Garz genommen. Jaaaaaaa, auch auf Usedom gibt es einen Ort namens
Garz. So fährt man auch auf anderen Wegen in Swinemünde ein.
Kaum hat man den Bus verlassen, trifft man auf weitere Bekannte: Steffen Rode, einer der ganz schnellen Athleten, wird in diesem Jahr "nur" in einer Staffel
antreten. Steffen hat kürzlich am IRONMAN teilgenommen und am heutigen Abend noch eine Familienvater. Sein Vater, der Laufvogel-Designer, wird uns den
ganzen Tag begleiten und akustisch unterstützen.
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| 3 Geheimfavoriten auf einem Fleck: Heiko, Steffen, Thomas |
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In Swinemünde erfolgen wie üblich die Vorbereitungen auf den Lauf: noch schnell etwas Nahrung und Getränke einschieben, Sportsachen anziehen, das Gepäck im Bus
verstauen. Dabei treffen wir auf einen polnischen Barfußläufer, der uns, sehr gut deutsch sprechend, von einigen Läufen berichtet. Angeblich sei der
Straßenbelag in Barcelona ganz übel für Barfußläufer.
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| polnischer Barfußläufer |
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Der Startschuss erfolgte ohne großes Theater: keine langen Ansprachen (oder haben wir diese überhört??), keine lauten Kanonen.
Die Wetterprognose war ziemlich gut für den Lauftag: trocken und nicht zu warm; so gefällt es den Läufern. Und für die Einschulungsfeiern kommt es so auch besser,
als noch vor einer Woche angekündigt.
Thomas K. bleibt seiner jahrelang erfolgreichen Strategie treu: er stellt sich vorne ins Starterfeld und stürmt davon. Lauf mal, Thomas! Wir folgen in
gemütlichem Tempo und großem Abstand.
Heiko und ich laufen zusammen, wir freuen uns bereits auf die Waldkneipe bei Kilometer 14. Im Vorjahr gab es hier den Eierlauf mit Bierbelohnung. Auf dem
Weg dahin laufen wir zunächst zu Doreen Günther auf, die für ihre Staffel, die "Sundläufer", den ersten Streckenabschnitt übernimmt. Doreen sieht gar nicht
glücklich aus und meint, dass sie nicht so gut drauf sei wie beim Rostocker Nachtlauf. Wahrscheinlich hat Andre das Frühstück nicht vernünftig arrangiert?!
Den hätten wir bei Kilometer 10 auf der Promenade fragen können, denn dort stehen die Staffelmitglieder und warten auf den ersten Wechsel.
Wie im Vorjahr sehen die Staffelabschnitte so aus:
1. Läufer: Swinoujscie - Bansin Seebrückenzugang (10,3 km)
2. Läufer: Bansin Seebrücke - Ückeritz Rehaklinik (8,7 km)
3. Läufer: Ückeritz Rehaklinik - Koserow Seebrückenzugang (5,9 km)
4. Läufer: Koserow Seebrückenzugang - Zinnowitz Eisenbahnbrücke/B 111 (5,1 km)
5. Läufer: Zinnowitz Eisenbahnbrücke - Peene-Stadion Wolgast (12,2 km)
Kurzes Abklatschen mit Andre, dann geht es links hinauf ins Grüne. Wir kennen das aus vielen Vorjahren, nun beginnt das Auf und Ab im Wald. Und dann, irgendwo zwischen
Kilometer 13 und 14, stehen die Herren der Waldkneipe am rechten Wegesrand und versuchen, einige der Läufer zum Spiel zu überreden. Uns muss man nicht lange bitten.
In 2017 spielen wir Büchsenwerfen und Silikon-Dart!
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| Ankunft an der Waldkneipe kurz vor Km14, das Bier ist gezapft |
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Heiko schnappt sich gleich die erste verfügbare Fischbüchse und räumt die Cola-Flasche vom Holzpfahl. Genau darum geht es! Und zur Belohnung gibt es natürlich Hopfenkaltschale...
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| hier finden die wirklich wichtigen Wettbewerbe des Tages statt |
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Ich dagegen wollte mit der dicken Bohnen-Büchse einen Treffer landen und habe den ersten Wurf daneben gesetzt. Dann habe ich, Heiko hatte es ja vorgemacht, mit der
flachen Fischbüchse im zweiten Anlauf Erfolg. Das wäre aber auch nicht wichtig gewesen, da die leere Colaflasche an einer Angelschnur befestigt war und vom
Personal per "Fernaktivierung" vom Pfahl gezogen würde. So wird jeder zum Sieger!
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| Büchsenwerfen |
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| und Silikon-Dart |
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Wir müssen ganz klar festhalten: hier, mitten im Wald, werden die wirklich wichtigen Wettbewerbe des Tages ausgetragen. Der Marathon wird so zum Mehrkampf.
Und die sozialen Kontakte zu den Insulanern sind auch von großer Wichtigkeit!
Für lange Pausen ist es jedoch etwas zu früh, vom Kilometer 14 bis zum Ziel in Wolgast ist es noch ein weiter Weg. Also laufen wir weiter...
Beim nächsten Staffelwechsel treffen wir wieder auf die "Sundläufer", Andre läuft ein paar Meter mit. Er selbst wird seine Staffel nach Wolgast ins Stadion
führen. Daher hat er an dieser Stelle noch viel Zeit bis zu seinem Einsatz.
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| die "Sundläufer" tauchen immer wieder am Wegesrand auf |
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In Ückeritz ist die Laufstrecke wie im Vorjahr leicht verändert (Linkskurve, bevor es bergan in den Wald geht).
Die Hälfte des Weges bewältigen wir in ca. 2.06h, das liegt im langjährigen Mittel bei Teilnahme an Gesellschaftsspielen. Rode senior begrüßt die ankommenden Läufer
mit Megaphon und lautstarken "nur noch 20.000 Meter!".
Am Streckenpunkt "Koserow Seebrückenzugang", hier findet der 3. Staffelwechsel statt, geht es auf den Deich. Viele Läufer hassen diese Passage, da man Wind und
Wetter ausgesetzt ist und viele andere Leute (Radler und Fußgänger) den Weg beanspruchen. Dabei handelt es sich hier nur um knapp 2 Kilometer, bevor man kurz
hinter dem Km-Schild 27 zur Gartenkneipe in Zempin gelangt. Hier haben wir früher schon für ein Getränk angehalten und machen dies erneut.
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| Der Deich ist bezwungen, Zeit für eine Belohnung |
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Die Chefin kann sich an uns erinnern und wir versprechen auch einen Besuch in 2018. Inzwischen ist die Sonne raus gekommen, es wird warm. Doch für weitere 3 Kilometer
können wir uns noch im Schatten der Bäume verstecken. Wir arbeiten uns zur Bundesstraße vor, hier ist der Kilometer 30 erreicht und der letzte Wechselpunkt der Staffeln.
Andre kann es kaum erwarten, endlich seinen Beitrag zu leisten und in Richtung Wolgast zu spurten.
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| Die B111 bei Km30 ist erreicht |
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Während wir uns also mühevoll vom 30. Streckenkilometer nach vorne in Richung Wolgaster Stadion bewegen, übernimmt Andre den Staffelstab und sprintet sofort an uns
vorbei. Das Ziel hat er sich selbst gesetzt: nur nicht Letzter werden!!! Aber die Gefahr besteht wohl nicht, denn Andre kann schnell laufen und ist nach nur
wenigen Minuten aus unserem Blickfeld verschwunden.
Die 12 Kilometer an der Bundesstrasse sind wirklich nicht der beste Teil der Laufstrecke, auch das wissen wir aus den Vorjahren. Aber nun heißt es wieder: beißen!
Der nächste Zwischenhalt ist die Tränke in Bannemin. Danach folgen noch 2 weitere Verpflegungsposten vor dem "Blauen Wunder". Auf dem lang gezogenen
Fahrradweg erbettelt Heiko erneut Nahrung von den Helfern: auf Nachfrage öffnen die netten Leute ihre privaten Brotdosen und spendieren Buletten auf Brot. Heiko
erinnert die Leute daran, dass wir bereits im Vorjahr an selber Stelle erfolgreich Happen geschnorrt haben. Und auch hier vereinbaren wir ein Wiedertreffen
für das Jahr 2018.
In Wolgast wird wieder die Straßenseite gewechselt, es geht erneut unter der Brücke hindurch. Die Sicht von der Brücke ist wundervoll, man sieht die Lürssen Werft, jede
Menge Wasser und Boote. Eine Schande, dass die meisten Teilnehmer einfach mit gesenktem KOpf über die Brücke traben.
Mitten auf der Brücke steht das "40km - Schild", nun sind wir fast im Ziel. Noch ein paar Kurven in der Wolgaster Innenstadt, den Bogen zum Stadion geschlagen und
schon geht es den Anstieg zum Stadion hinauf. Unsere Zeit wird wieder mal grandios, irgendwas bei 4.50h. Aber dafür hatten wir unterwegs jede Menge Spaß.
Thomas sitzt an der Ziellinie und empfängt uns mit guter Laune; er hat mal wieder alles gegeben und die 4 Stunden unterboten. Starke Leistung!!!
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| Sieg! |
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Einen Großteil der Strecke haben wir immer wieder Gespräche mit Olaf von der "Laufgruppe SC Laage" geführt, im obigen Foto trägt er die Nummer 497.
Die Sportler aus Laage sind ja bei allen Events im Norden stark vertreten und räumen auch beim Fachhochschullauf in Stralsund mächtig ab. Kaum zu glauben, dass der
Olaf auf der Stadion-Halbrunde an uns vorbei sprintet und lächelnd meint, dass dies ein Wettkampf sei. Großes Gelächter.
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| die 2017er Medaille |
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In der Ergebnisliste wurden 178 Teilnehmer gelistet, 13 davon ohne gültige Wertung.
Beim Halbmarathon stehen 258 Namen in der Liste, 22 Staffeln haben teilgenommen.
Bei so wenigen Teilnehmern bekommen auch die Langsamläufer noch etwas zu beißen; das war in den vergangenen Jahren nicht immer so.
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| erfolgreiche Finisher im Wolgaster Stadion |
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Thomas berichtet, dass er einen Teil der Strecke mit Patricia gelaufen ist. Doch er musste sie ziehen lassen, Patricia war einfach zu schnell.
Patricia hat mit 3.51h eine ausgezeichnete Leistung angeliefert und Platz 3 der AK belegt. Sie wurde somit auf's Podest gerufen und darf Töpferware von der Insel
mit nach Hause nehmen.
Wir sitzen in kleiner Gruppe zusammen, trinken Bier und löffeln Suppe. Dann ist Feierabend.
Usedom 2017 verabschiedet sich mit dem Streckenfahrzeug:
Die online-Ergebnisse findet man bei "raceresult":
38.Usedom-Marathon
Wer sich den Streckenverlauf (als GPS-Aufnahme des Jahres 2016) ansehen möchte, ist hier genau richtig:
Und noch schnell das detaillierte Höhenprofil:
05.09.2017:
Die OZ berichtet zum Usedom-Marathon
Zur heutigen OZ-Ausgabe hat Andre Kobsch wieder einen Bericht beigesteuert:
Die Ehrung aller Stralsunder Sportler geht völlig in Ordnung. Aber was für Fake News!!!
"Nur ein Stralsunder Sportler absolvierte die volle Distanz"???
Auch wenn man den dicken Bolle nicht leiden kann oder als Sportler eingruppiert; er hat sich dennoch irgendwie von Swinemünde nach Wolgast bewegt.
In der Ergebnisliste wird er allerdings als "Bullnow" geführt, mit der Angabe "Stralsund Runners". Wer also nach "Stralsund" sucht, findet zumindest 2 Treffer.
Nee nee, die Presse ....
09.09.2017:
Fischland-Darß-Zingst-Ultramarathon
Wetter, Strecke, Bier, falsch laufende Sportler: Was für eine geile Premiere
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde bereits in der lokalen Presse davon berichtet, dass es Vorbereitungen für einen Ultramarathon auf dem Darss geben soll.
Wer sich nicht an den August 2016 erinnern kann, lese hier bitte nach:
OZ -Artikel aus dem Jahr 2016
Für einheimische Langstreckenläufer war sofort klar, dass man teilnehmen müsse. Und so haben auch wir, die Stralsund Runners, immer wieder im Internet nach
den Fortschritten bei der Organisation des Laufes geschaut. Eine Webseite des FDZU ging online, hier konnte man ab und an nachlesen. Und man konnte auch
seinen Teilnahmewunsch äußern und sich in die Liste eintragen lassen. Diese Optionen standen zur Wahl:
Als der Starttermin dann konkret wurde, stellen wir fest, dass es sich um das IRONMAN-Binz-Wochenende handelt. Da der Triathlon am Sonntag ausgetragen wird,
der FDZU aber für Samstag angesetzt wurde, lassen sich auch beide Veranstaltungen besuchen. Bolle einigt sich mit seinem Ultralauf-Kumpel Dirk Pless auf die
"run & bike" - Variante, das wäre auch mal was Neues. So muss niemand den langen Kanten alleine bewältigen und es bleiben (hoffenlich) Reserven für die
Staffel-Teilnahme auf Rügen. Und so haben die beiden sich angemeldet und werden auch nicht die einzigen "run & biker" sein!
Und schon ist es soweit, die Organisatoren rufen nach Ribnitz Damgarten in das "Stadion am Bodden".
Dies ist Bolle's Bericht vom FDZU:
Liebe Sportfreunde:
das war ja wieder ein Wochenende, vollgepackt mit Events. Da findet am Samstag die Erstauflage des FDZU statt, abends wird in Stralsund
die "lange Nacht des offenen Denkmals" begangen. Außerdem finden in Klausdorf der 6.Kranichlauf und in Garz der 13.Ernst-Moritz-Arndt-Lauf statt. Und am Sonntag,
wenn sich Elite und Breitensportler auf Rügen beim 4.Strandräuber 70.3-IRONMAN quälen, stellt unser Kumpel, Sportfreund und Restaurator Wolf Thormeier sein
2. Buch vor. In Berlin werden die Sportfreunde Roth, mit denen ich seit der diesjährigen Asien-Laufreise in Kontakt stehe, am Triathlon Erkner teilnehmen und
mich von dort über die Geschehnisse auf dem Laufenden halten. Da bleibt nicht viel Luft für Weltpolitik und Tornado-Krise in der Karibik ...
Die Anreise erledigen die meisten Teilnehmer am Freitag, denn für 20Uhr ist die Einweisung für die Laufverstaltung angesetzt. Dirk hat uns, gemäß des
Vorschlages auf der Webseite, in der Jugendherberge eingebucht. Ich reise mit der Bahn an und habe das Fahrrad dabei, das uns morgen auf die große Runde
begleiten wird. Von Wolf habe ich einen Gepäckträger angeschraubt, dort wird der Kentersack mit Klamotten aufgeschnallt.
Dirk kommt mit Auto nach Ribnitz und hat Gabi dabei, wir treffen uns in der Herberge. Nahrungsmittel für das Frühstück am Samstag stehen schon bereit, jeder
darf sich bedienen. Da der Start des Laufes für 4Uhr morgens angesetzt wurde, bleibt kaum Zeit für ein reguläres Frühstück. Also macht sich jeder ein paar Brote
fertig. Es sind bereits mehrere Sportler im Haus, alle machen sich dann auf den Weg zum Stadion.
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| Im Stadion erfolgen Ausgabe der Unterlagen, Einweisung zur Veranstaltung, Startschuss und Zieleinlauf |
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In der Teilnehmerliste habe ich 43 Namen gefunden, auf 3 Kategorien verteilt (109km solo, 2er Laufteam, "bike and run"). Somit war nicht mit überfülltem Haus zu rechnen.
Aber es war dann noch recht leer ...
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| gegen 19.30Uhr ist die Bude nicht gerade voll, 2 Sportler und das Org-Team mit Henry und Boris sind anwesend |
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Aufmerksamkeit erregen diese Köstlichkeiten:
ausgeteilt werden leider keine isotonischen Getränke. Wir erfahren später, dass Fass und Flaschen als Preise ausgelobt werden.
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| Jammi jammi, ein Bier wäre jetzt nicht schlecht |
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Dirk hat ein paar Leckereien im Gepäck, Schokolade und (alkoholfreies) Bier. Da ist Georg aus Greifswald weiter, er hat bereits ein "richtiges" Bier aufgekorkt und
lässt es sich schmecken. Und als sich der Saal mit den Teilnehmern gefüllt hat, bittet Henry Fiddike um Ruhe und startet die offizielle Einweisung zum Lauf. Es wird
auf die Mühen eingegangen, die die Organisation eines solchen Events bereitet, den Kampf mit den Behörden und den damit ständig verbundenen Änderungen an Strecke
und Ablauf. So musste die Laufstrecke mehrfach angepasst werden und hat so auch immer wieder ein paar Kilometer verloren oder gewonnen. Usrprünglich mit 104,1km
geplant, endete der Weg nun mal nach 97 und mal nach 109 Kilometern. Man streitet sich wohl final nicht um ein paar Meter mehr oder weniger: aber eine
Unterschreitung der magischen 100km-Grenze kam zu keinem Zeitpunkt infrage.
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| Sorry, etwas unscharf: Henry erklärt Ablauf und Strecke |
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Und das soll nun die Laufstrecke des morgigen Tages sein:
Unten, mit roter Markierung, findet man Start- und Zielpunkt in Ribnitz. Dann geht es entgegen dem Uhrzeigersinn über Saal und Fuhlendorf zur Meiningenbrücke.
Dabei bleibt man immer schön auf dem Radweg und bewegt sich so nach Zingst. Hier läuft man auf dem Deich zum Zingster Hafen, dann weiter in Richtung der sundischen Wiesen.
Auf der Karte erkennt man 2 Runden im Raum Zingst, dies ist etwas verwirrend. Aber ohne diese Schleifen wäre man nicht auf die angepeilten 100km gekommen.
Zu dieser Doppelrunde wird später noch etwas zu sagen sein ...
Wer das Zingster Doppel erledigt hat, läuft auf dem Deich nach Prerow, quert die Hauptstraße und macht sich auf nach Wieck und Born. Wer die Darßer Marathonstrecke kennt, sollte sich hier
einigermaßen auskennen; es geht nur in die andere Richtung. Ahrenshoop lässt man rechts liegen, bevor man nach Wustrow und Dierhagen gelangt. Am Ostseestrand dürfen
die Läufer noch einen besonderen Wettkampt austragen: den Brauerei-Cup!
Wer diesen Abschnitt bezwungen hat, ist praktisch am Ziel. FAST! Noch ca. 14 Kilometer sind zu laufen, bevor man das Stadion in Ribnitz erreicht.
So die Theorie ....
Die Teilnehmerzahl war auf 100 begrenzt, und so soll es auch in Zukunft bleiben. Beschränkend wirken hier wohl Vorgaben der Nationalparkbehörde. Kann das sein?
Am Darss-Marathon nehmen doch auch 1000 Leute auf allen Strecken und Wettbewerben teil?!
Wer ist also bei dieser Erstauflage dabei?
Es gibt 43 Voranmeldungen, davon finden sich 33 in der 109er Solo-Abteilung. Unter den 33 sind 6 Radbegleiter, die ihre Langstrecke-laufenden Helden begleiten ...
4 "run+bike"-Teams haben gemeldet und ein Läufer-Duo teilt sich die 109er Strecke:
Der Lauftag
Der Wecker meldet sich um 2.40Uhr am Samstagmorgen. Jaaaaaa, so macht das Wochenende Spaß. Zum Frühstück nehmen die meisten Gäste die am Vorabend geschmierten
Brote mit hinunter in den Gemeinschaftsraum, wo bereits Kaffee angerichtet ist. Schnell was einwerfen, dann die 2km zum Stadion wandern und letzte Vorbereitungen
treffen. Punkt 4 Uhr soll es losgehen ...
Feuerschalen brennen, die Helfer sind versammelt, der Moderator moderiert.
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| Stimmung am frühen Morgen |
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Die Teilnehmer stellen sich für ein "Mannschaftsfoto" auf und Dirk hält mal schnell mit dem Handy drauf:
Die Wetterlage ist noch nicht ganz klar: für 4Uhr morgens ist es recht mild. Aber die Vorhersage kündigt Regen und Wind an.
In unserem kleinen "run+bike"-Team haben wir entschieden, dass Dirk als Läufer beginnt. Ich radle hinterher und werde den Weg ausleuchten. Dazu werden die
Räder am Ende des übersichtlichen Startfeldes paltziert.
Start ...
Es geht aus dem Stadion hinaus auf den Radweg in Richtung Saal. Dort ist nach ca.10 Kilometern die erste Verpflegung in Form eines mobilen Bäckerfahrzeugs eingerichtet.
Wer mag, darf sich aus dem Sortiment bedienen.
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| Jammi jammi, morgens um 5 gibt es das 2. Frühstück |
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Die meisten Läufer ignorieren diese Station wohl, aber für mich als Radler steht ja ausreichend Zeit zur Verfügung. Ich halte kurz für eine Schmalzstulle, während
Dirk weiter läuft. Als ich die Laufgruppe einhole, sind die Aktiven noch im Disput über eine falsche Ausschilderung; offenbar ist man bereist
falsch gelaufen.
Der Plan war ursprünglich, so dachte ich zumindest, dass wir uns alle 60 Minuten abwechseln und so vielleicht den 10km/h - Schnitt über die
gesamte Distanz halten. Aber Dirk ist lauffreudig und mag nicht aufs Fahrrad, meine erste Nachfrage zum Thema Wechsel wischt er vom Tisch. Aber nach fast 2 Stunden
wird es nun wirklich Zeit: es regnet leicht und so wird es bei langsamer Fahrt auf dem Zweirad auch kalt.
Also zwinge ich Dirk zum Wechsel ...
Während meines ersten Laufabschnittes treffen wir auf Ingo, der sich am Wochenende in Zingst aufhält und sich für einen Teil der Strecke zu uns gesellen möchte.
Er wartet mit dem Rennrad bei einem Streckenposten und hat auch Leckereien im Rucksack.
Beim Passieren des alten Bahndammes in Bresewitz, hier stehen die Waggons zum Thema "Kunst auf Schienen", erinnern sich die beiden älteren Herren an frühere Zeiten
bei der NVA und Verladeaktionen von SPWs.
Schon taucht die Meiningenbrücke auf, gleich werden wir innerhalb des Teams wieder wechseln.
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| Die Meiningenbrücke |
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Die beiden Radler fahren etwas voraus und bereiten die erste Bierverkostung vor ...
Während ich noch am Bier nippe, läuft Dirk bereits weiter. Da kommt auch Mark über die Brücke, ignoriert mein Bierangebot und folgt Dirk.
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| Mark ist über die Brücke ... |
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| ... und schon wieder weg |
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Der Weg führt gleich über die vielbefahrene Barther Straße zum boddenseitigen Deich nach Zingst. Bei der Straßenquerung wird zu besonderer Vorsicht gemahnt,
da es an dieser Stelle immer wieder zu Unfällen kommt. Also bitte: immer schön langsam!!!
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| Dirk auf seinem 2. Laufabschnitt, Ingo auf dem Rad |
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| rechts geht es zum Bodden |
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| hier ist der FDZU eindeutig beschildert |
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| dahinten sieht man schon Deich und Bodden |
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Zu unserer rechten Seite sieht man die "Große Kirr", auf der Rinder weiden. Der Anblick zu dieser morgendlichen Stunden ist wirklich toll ...
Auf dem Deich machen wir eine kurze Pause, weil Moni sich hier postiert hat und wir noch ein paar Happen und Getränke teilen. Während wir schmatzen,
laufen einige andere Teilnehmer an uns vorbei; wir fotografieren.
Zunächst zieht Antje an uns vorbei:
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| Antje hat es eilig und läuft vorbei |
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| Ingo und Moni zollen Respekt |
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Dann folgen die Herren:
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| Georg kommt vorbei, an seiner Seite radelt Boris. Dahinter sieht man schon Jan |
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| Jan lächelt uns zu, und dann kommt auch noch Peter |
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| Hallo Peter! Alle laufen an uns vorbei |
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Pause vorbei! Es geht weiter auf dem Deich, um die erste, die größere, Zingst-Runde zu komplettieren. Doch die nächste offizielle Verpflegungsstation wartet schon am
Zingster Hafen (beim Hafenrestaurant MARTINI) auf uns; hier können wir ja nicht einfach weiter laufen / radeln, da die netten Leute sich bei Wind und Wetter abmühen und wir zumindest DANKE
sagen möchten. Und das machen wir am liebsten mit einem Becher Bier ...
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| Das Hafenrestaurant MARTINI lädt zu Speis und Trank. Wir sagen "Prost" und DANKE |
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Nun ist es nicht mehr weit zur kniffligen Stelle auf dem Deich: ohne Ortskenntnis ist die Wegfindung schwierig, da an einer
Weggabelung keine Pfeile zur Orientierung angebracht wurden. Ingo und Dirk weisen den Weg nach rechts, wo man noch ein Stück am Bodden weiter läuft bevor man den
Bogen nach Müggenburg und zur Ostsee schlägt. Hier auf der Karte zeigen wir mal deutlich auf die genannte Stelle:
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| Der schwarze Pfeil markiert die knifflige Stelle am Deich |
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Wir haben uns also für den richtigen Kurs entschieden, viele andere nicht. Das merken wir, nachdem wir am Ostseedeich wieder in Zingst einlaufen und am Kulturhaus, wo
die nächste Tränke eingerichtet ist, auf Läufer treffen, die eigentlich hinter aus hätten sein müssen. Im Gespräch mit Org-Team und Läufern stellt sich die
Unstimmigkeit in der Wegbeschreibung heraus und man versucht sofort, die Situation durch Anbringen eines Schildes zu verbessern.
Am Ortsausgang von Zingst, auf Höhe des Campingplatzes "Am Freesenbruch", biegt man vom Deich nach links, quert die Straße und läuft rüber zum
boddenseitigen Deich in die 2. Zingst-Runde. Ingo radelt voraus, nachdem er telefonisch unsere nächste private Verpflegung in Auftrag gegeben hat: Moni bereitet
heißen Tee und Würstchen. Und als wir wie in Runde 1 an "unserer" Parkbank eintreffen, steht schon alles bereit: was für ein Service!
Der Tee ist wirklich so heiß, dass man sich die Gusche verbrüht. Leberkäse, Brötchen und warme Wiener! Dirk übernimmt an dieser Stelle wieder den Lauf, während ich
mich vollstopfe.
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| Vielen Dank an unsere Helfer: Ingo und Moni haben uns bestens versorgt und unterstützt |
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Erneut geht es am Hafenrestaurant MARTINI vorbei bis zur "kniffligen" Stelle auf dem Deich: nun ist tatsächlich ein Richtungspfeil angebracht, der nach rechts zeigt.
Wir aber müssen nach links in die kurze Runde. Auch das ist noch nicht optimal gelöst: hier müssten eigentlich 2 Wegweiser hängen. Einer für Runde 1 und nach rechts
weisend, ein anderer für Runde 2 und nach links weisend. Egal, wir sind durch.
Ingo und ich fahren unterhalb der Deichkrone, um dem Wind zu entgehen. Dirk ist etwas voraus, doch wir holen ihn kurz vor dem Ostsee-Deich an der Surfschule Zingst ein.
Mitten auf dem Deich wechseln wir von Rad zu Lauf und umgekehrt. Am Zingster Kurhaus wird kurz gehalten, hier treffen wir auch wieder auf das Helferteam Boris und Antje.
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| am Zingster Kurhaus (Runde 2) |
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| auch hier kann man sich bedienen |
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| fleißige Helfer: Antje und Boris |
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| Ingo informiert Gabi über das aktuelle Geschehen |
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Die Zeitnahme am Zingster Kurhaus zeigt 5.14Uhr an, damit liegen wir gut auf Kurs. Von Runde 1 wissen wir, dass nicht weit entfernt auf dem Deich das "60km-Schild" am
Laternenpfahl hängt. Somit haben wir die eigenen Vorgaben mit dem 10km/h-Schnitt noch im Griff.
Ingo informiert Gabi über den Stand der Dinge und schlägt als Treffpunkt den Ortseingang von Prerow vor. Gabi hat sich in Dierhagen eingenistet und am Morgen
unsere Gepäckstücke in der Jugendherberge eingesammelt.
Im zügigen Galopp auf dem Deich laufen wir auf die Potsdamer Sportfreunde auf. Dazu muss man sagen, dass Heiko vom "Potsdamer Laufclub" den langen Kanten alleine
bewältigt und dabei von seinem Kumpel Andreas auf dem Rad begleitet und versorgt wird. Für Heiko ist es der erste 100er, Andreas hat in der Vergangenheit den
Rennsteig bezwungen. Nun werden wir diese beiden Kollegen für den Rest des Weges immer wieder sehen; mal sind die beiden vor uns, mal etwas zurück.
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| kurz vor Prerow treffen wir auf Gabi |
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Gabi jedenfalls hat einen Picknickkorb dabei, gefüllt mit vielen Leckereien. Wir nehmen aber nur einen Schluck Bier aus den Vorräten von Ingo. Die beiden
Potsdamer, inzwischen wieder zu uns aufgelaufen, verzichten auf den Gerstensaft.
An dieser Stelle nun verabschiedet sich Ingo und kehrt zurück ins Wochenende. Gabi wird uns erst wieder im Stadion zu Ribnitz treffen. Und so machen wir uns zu zweit
auf den Weg.
Bei der Straßenquerung in Prerow, dies ist die Fußgängerampel, verlaufen wir uns das erste Mal aktiv. Wir sehen schlichtweg keinen Wegweiser und laufen an
der Ampel vorbei. Da der Fußweg jedoch im Nichts endet, machen wir kehrt. Und da entdecken wir einen Pfeil am Laternenpfahl. Auf der anderen Seite der
Straße gibt es Getränke und die beiden jungen Damen meinten, sie hätten uns falsch laufen sehen und wollten uns benachrichtigen. Aber aber, wir waren wohl
zu schnell... Jedenfalls wurde die Wegmarkierung besser angebracht und so dafür gesorgt, dass die nachfolgenden Läufer es wohl leichter hatten.
Nun sind wir auf dem Weg nach Wieck, die Potsdamer sind wieder vor uns.
Auf der Straße nach Wieck wechseln wir erneut, nun läuft Dirk wieder. Die nächste Verpflegungsstelle im Ort zeigt dieses nette Schild:
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| nur noch 36,5km? Oha, das Ende naht |
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Es regnet noch, oder wieder ...
Während ich noch mit den Helfern plaudere, ist Dirk schon wieder unterwegs. Als ich ihm nachfahre, sehe ich Dirk auf falschen Wegen: an der Arche zu Wieck war ein
versteckter Pfeil am Laternenpfahl befestigt, der nach links zeigte. Diesen Hinweis habe ich erst nach kurzer Suche gefunden. Dirk jedoch hat diesen nicht gesehen
und ist geradeaus / halbrechts weiter gelaufen. Ich hole ihn mit dem Rad ein und wir nehmen den Weg zurück zur Arche.
Diese Gegend kennen wir, denn hier startet der Darss-Marathon. Nun laufen wir die Marathonstrecke weiter, nur in die entgegengesetzte Richtung. Wir laufen durch Born,
über den Deich nach Ahrenshoop / Wustrow. Am Hafen Ahrenshoop ist die nächste mobile Verpflegungsstation eingerichtet: Fiddike Senior reicht Brötchen, Antje
fotografiert wieder und verweist auf den demnächst anstehenden "Brauerei-Cup".
Ich übernehme nach Rücksprache mit Dirk die kurze Passage bis zum "Moby Dick" an der Seebrücke Wustrow. Hier soll Dirk wieder aktiv werden, denn er fühlt sich
noch immer gut und ist laufwillig. Und nun schaut mal, wie uns das Team am Restaurant empfängt:
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| trocken unter dem Vordach des "Moby Dick" |
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| der Tisch wurde reichlich gedeckt |
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Wir bedienen uns am Tisch und führen Gespräche über Laufkilometer, Wetter und die Namensgebung des Restaurants. Mich hat auch interessiert, wie es zur Teilnahme
des "Moby Dick" an der Laufveranstaltung kam. Offenbar hat das Org-Team einfach telefonisch nachgefragt und das Restaurant hat sofort zugesagt.
Wir machen noch schnell ein Gruppenfoto und bedanken uns artig für die Unterstützung:
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| "Stralsund Runners" und das Team "Moby Dick" |
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Vor dem "Moby Dick" ist die Zeitmatte ausgelegt, die den Beginn des "Brauerei-Cup" aufzeichnet. Nach dem Überlaufen der Matte wird direkt nach rechts in Richtung
Strand abgebogen, wo etwa 6 Kilometer im Strandsand zu laufen sind. Erst in Dierhagen geht es wieder zum Deich hoch.
Dirk ist gerade auf den Strandabschnitt eingebogen, als das Team Potsdam eintrifft. Heiko, der Läufer, stärkt sich kurz und wird dann ebenfalls zum Strandläufer.
Heiko hat die Laufschuhe abgelegt und wird sich barfuß an der Küste vorwärst arbeiten; vielleicht keine so schlechte Idee?!
Die Radfahrer, das sind Andreas und meine Wenigkeit, bleiben nun auf der Deichkrone und radeln auf festem Untergrund nach Dierhagen. Uns wurde versichert,
dass man die Verflegungsstation nicht verpassen könne. Allerdings wissen wir nicht genau, an welchem Strandaufgang unsere Läufer auftauchen werden. Irgendwo
soll es Bier geben, also suchen wir. Und wir haben Glück: zufällig entdecken wir den mobilen Bäcker auf dem Parkplatz links unterhalb der Deichkrone. Man hat auch
unsere mit Startnummern geschmückten Räder gesehen und winkt uns zu. Hurra, wir haben den Bierstand erreicht!
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| das offizielle Wettkampfbier wird gezapft: Prost |
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Die Räder werden geparkt, die Kamera gezückt und ein Bier entgegen genommen; auch das Team Potsdam greift nun zu. Aber ich habe mein Bier noch nicht mal halb
geleert, als Dirk vom Strand kommend einläuft. Verdammt, ich muss mich schnell lauffertig machen. Dirk hat eine Pause wirklich verdient und gönnt sich
auch ein Hefegetränk.
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| Dirk hat den Strand bezwungen und darf ein Bier trinken |
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Es dürften noch ca. 14km bis zum Ziel sein, das schaffen wir. Dirk und ich wechseln uns nun häufiger ab, so kommen wir Ribnitz immer näher. Als wir die 100km
überschreiten, ist die Freude groß. Beim Marker "106" übernimmt Dirk für die Reststrecke.
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| dem Ziel so nahe |
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Während er sich auf den Weg macht, ziehe ich mich um und bereite
eine Schokolade zum Verzehr vor. So möchte ich meinen Läufer einholen und mit Schoki überraschen. Überrascht bin aber nur ich, denn ich radle und radle und kann
Dirk nicht finden. Noch befinde ich mich auf dem richtigen Weg, denn ich sehe immer wieder "FDZU"-Schilder. Wo ist Dirk?
An dieser Stelle zeige ich auf der Karte, wo die meisten Läufer in Ribnitz den falschen Weg gewählt haben:
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| am Hafen zu Ribnitz, von links läuft man ein. schwarz: richtig / rot: falsch |
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Am Restaurant "De Zees" sind die meisten Sportler wohl geradeaus auf der Hauptstraße gelaufen. Im Laufe des Tages hat sich gezeigt, dass im Zweifel immer
der Radweg zu wählen ist. Und hier gibt es einen Radweg, dieser biegt links hinter dem Restaurant in Richtung Bodden ab. Und so radle ich wohl auf dem richtigen
Wege, während Dirk parallel zur Straße läuft.
Und während ich Schokolade-balancierend durch die Gegend fahre, übersehe ich offenbar das Stadion in Ribnitz. Das muss rechts im Wald liegen, während ich die
Schokolade im Blick behalte und gelegentlich auch ein Stück konsumiere. "FDZU"-Schilder sehe ich weiterhin, realisiere aber noch nicht, dass ich mich bereits
in der 2. 109-km-Runde befinde. Erst als ich die Recknitz sehe, erkenne ich das Malheur. Oje, wie peinlich! Schnell umdrehen und zurück, dies geht
mit dem Radl glücklicherweise schneller als zu Fuß. Dann sehe ich das Stadion, kann aber den Eingang nicht finden. Also noch mal zurück, an der Ostseite umfahren und
da steht der Dirk. Vorwurfsvoll schaut er mich an: "Wo warst Du??!!"
Gabi hat mich am Stadion vorbeiradeln sehen, konnte aber die gelbe Windjacke nicht zuordnen. Auf dem Handy wurde ich mehrfach angefunkt, doch das Ding steckt sicher
und trocken im Kentersack auf dem Gepäckträger. Tja, so ist das.
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| das Ziel gefunden; dem Falsch-Radler stehen noch die Sorgenfalten auf die Stirn geschrieben |
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Als wir unsere halbe Stadionrunde bis zur Ziellinie absolvieren, spielt der PSV Ribnitz-Damgarten gegen den FSV Bentwisch, es steht 0:4. Einige Zuschauer sind im
Stadion, die sich das Spiel bei Bier und Wurst ansehen. Die Party wird 0:5 enden.
Wir haben durch meine Irrfahrt nun etwas an Zeit verloren, bringen die 109km aber in ca. 11 Stunden ins Ziel. Das ist in Ordnung und entspricht unserer Prognose.
Und so bleibt Verbesserungspotential für das kommende Jahr; die 2018er Auflage war zu diesem Zeitpunkt für den 01. September angesetzt.
Nachtrag am 15.10.2017
Wie wir beim Rügenbrückenlauf am 14.10. von Henry höchstpersönlich erfahren, hat sich der Termin für den 2. FDZU wegen eines Angebotes der Stadt Ribnitz
auf den 16.06. verschoben. Dies wurde bereits auf der Webseite des Veranstalters veröffentlicht!
Vielleicht werden wir uns wieder anmelden?!
Wir bekommen das Finisher-Shirt, eine schöne Medaille und jede Menge Spott von den Sportkameraden. Aber das können wir ertragen!
So sieht das Finisher-Paket aus:
Die Medaille ist, ganz in der Tradition des Darss-Marathons, gebrannt und präsentiert ein lokales Highlight: das Zeesboot.
Unglaublich:
nun, da wir im Ziel sind, endet der Regen und die Sonne zeigt sich.
Im Stadion kann man duschen, zu Wurst und Bier greifen. Für 17 Uhr ist die Siegerehrung angesetzt, bei der allerdings nicht viele der Teilnehmer anwesend sind.
Georg und ich wollten ursprünglich mit dem RE um 17.22Uhr nach Stralsund abreisen, doch das verschieben wir für die Ehrung der sportlichen Höchstleistungen.
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| Dirk und Gabi haben sich die besten Stadionplätze für die 17Uhr-Party gesichert |
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| die Ränge sind gut gefüllt. Vorne links das Team Potsdam |
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Es bleibt noch etwas Zeit für Geschichten: Boris z.B. trägt den Sticker "Yukon Arctic Ultra", an dem er teilgenommen hat.
Wer sich dafür interessiert, darf hier gerne nachlesen: Montane Yukon Arctic Ultra
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| Sportsmänner: Boris, Dirk, Fiddike Senior |
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Wem Kanada zu weit weg ist, kann es ja mit Ultraläufen in Deutschland versuchen: Georg trägt ein Oberteil vom WiBoLT. Das ist Deutschlands längster Nonstop-Ultralauf.
Auch dazu kann man etwas lesen: WiBoLT Non-Stop-Lauf auf dem Rheinsteig
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| immer weiter, immer höher. Georg hat was auf der Kirsch |
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Vor der Siegerehrung gibt es noch einen kleinen geschichtlichen Exkurs: vom Ostseestädtelauf zum FDZU. Auch auf der Homepage des FDZU finden sich dazu interessante
Infos: Ostseestädtelauf, Vorgeschichte und Tradition des FDZU
Hier findet eine gewisse Gudrun Berkholz Erwähnung, die im Jahre 1979 am 3. Ostseestädte-Lauf mit Start und Ziel im Boddenstadion Ribnitz-Damgarten teilgenommen hat.
Und ebendiese Gudrun Berkholz ist heute anwesend und wird ans Mikrofon gebeten:
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| nach wie vor sportlich unterwegs: Frau Gudrun Berkholz |
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Nun aber zu den heutigen Siegern:
bei den Herren hat Heiko Möllendorf vom Potsdamer Team als Erster die Ziellinie gequert. Bei den Damen ist dies Antje Müller vom LFV Oberholz.
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| die Gewinner werden mit lokaler Kunst belohnt |
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Wer hat denn nun den Brauerei-Cup gewonnen? Für uns, die biertrinkende Mehrheit im Land, ist dies der wahre Sieger.
The Winner is (das kann ja wohl nicht wahr sein):
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| Georg ist, man sieht es ganz deutlich, total dehydriert und giert nach Flüssigkeit |
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| Der König hält seine Krone hoch |
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Auch die Helfer bekommen Bier für den Heimweg. Und wir, die Bahnfahrer, müssen nun ganz schnell zum Bahnhof. Nachdem wir den 17.22er RE haben fahren lassen,
müssen wir nun unbedingt den verspäteten IC nach Stralsund bekommen: Georg für seine Weiterfahrt nach HGW, ich muss zur "langen Nacht des offenen Denkmals".
Doch wir haben uns im Stadion so viel Zeit genommen, dass wir nun einen Teil des Weges laufend zurücklegen müssen. Und das klappt mit einem vollen Bierfaß
ganz hervorragend.
Das Rad muss im Stadion zurückbleiben und wird angekettet. Denn für den IC benötigt man eine Fahrrad-Reservierung.
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| Dieses Fahrzeug wird zurück gelassen, wir müssen schnell zum IC |
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Verschwitzt und durstig erreichen wir den Zug, nehmen Platz und gönnen uns ein Bier. Keines aus dem Fass; wir haben uns zuvor im Stadion für die kurze Fahrt
eingedeckt.
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| das Fass wird beschützt |
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In Stralsund trennen sich unsere Wege; doch vorher gibt es noch ein Stralsunder Pils in der Bahnhofshalle. Schließlich muss Georg noch ein paar Minuten
auf seinen Anschluss nach HGW warten. Und vielleicht sehen wir uns beim morgigen IRONMAN in Binz wieder: auch Georg soll an einer Staffel teilnehmen.
Ein Fazit:
Was für ein toller Tag!
Wir durften bei der Erstauflage des FDZU teilnehmen, haben von den Mühen und Problemen der Ausrichtung eines solchen Events erfahren. Viele nette Menschen
haben bei der Gestaltung des Laufes geholfen und die Teilnehmer versorgt (ihr könnt ja mal einen Blick auf die lange Liste der Sponsoren und Unterstützer werfen!).
Ausgerichtet von Läufern für Läufer ...
Schauen wir doch mal, wie es in 2018 weitergeht. Für heute sagen wir:
D A N K E
Die offiziellen Ergebnisse findet man hier:
Ergebnisse des 1. FDZU
Die offiziellen Fotos sind in 2 Bildergalerien mit insgesamt 5 Phasen zu finden. Guckst Du hier:
Fotos, beginnend bei Galerie 1 - Phase 1
10.09.2017:
Vierter 70.3 IRONMAN Binz
Liebe Sportfreunde:
das war ja wieder ein Wochenende, vollgepackt mit Events. Da findet am Samstag die Erstauflage des FDZU statt, abends wird in Stralsund
die "lange Nacht des offenen Denkmals" begangen. Außerdem finden in Klausdorf der 6.Kranichlauf und in Garz der 13.Ernst-Moritz-Arndt-Lauf statt. Und am Sonntag,
wenn sich Elite und Breitensportler auf Rügen beim 4.Strandräuber 70.3-IRONMAN quälen, stellt unser Kumpel, Sportfreund und Restaurator Wolf Thormeier sein
2. Buch vor. In Berlin werden die Sportfreunde Roth, mit denen ich seit der diesjährigen Asien-Laufreise in Kontakt stehe, am Triathlon Erkner teilnehmen und
mich von dort über die Geschehnisse auf dem Laufenden halten. Da bleibt nicht viel Luft für Weltpolitik und Tornado-Krise in der Karibik ...
Die Wetterprognose für das Wochenende ist geteilt: am Samstag wird es fast ganztags regnen, für den Sonntag dagegen ist recht gutes Wetter angesagt.
Da haben die Triathleten aber wieder Glück; wie im Vorjahr dürften gute Bedingungen einen herrlichen, sportlichen, angenehmen Tag ermöglichen!
Die Personalsorgen
Es ist wieder Murmeltier-Jahr ...
Auch in 2017 brauchen wir Monate, um zu irgendwelchen Staffelbesetzungen zu finden. Mal sagt einer "vielleicht", dann "aber nur laufen". Plötzlich ist
alles anders und jeder möchte radeln. Nur eine Konstante gibt es: niemand mag ins Wasser!
Zumindest gibt es eine klare Ansagen:
Wolf hat frühzeitig bekannt gegeben, dass er nicht teilnehmen kann; sein 2. Buch wird im Stralsunder Rathaus durch den Meister höchstpersönlich vorgestellt.
Damit werden sicher Ruhm und Geld verbunden sein, da muss der alte Mann Prioritäten setzen. Wir erwarten Spitzenplätze in der SPIEGEL-Bestseller-Liste!
Und Schorni bekommt von uns "freie Wahl": er möchte unbedingt laufen; nachdem der Schwatte sich vor 2 Jahren mal freiwillig für das
Schwimmen gemeldet hat und auch schon Radler war, darf er nun die 3 Einzeldisziplinen komplettieren.
Feste Zusagen, unabhängig von der Sportart, geben die beiden Meinis, Fash, Jens.F, Schorni und Bolle.
Matthes war lange Zeit einer der "vielleicht-Kandidaten", denn er laboriert noch an Knieproblemen. Letztlich sagt er ab und es bleiben 6 Möchtegern-Triathleten übrig;
ist doch perfekt zur Bildung von 2 Staffeln. Nach langen Überlegungen erklärt sich Jens F. bereit, als Schwimmer zu starten. Dafür müssen wir uns alle beim
Kollegen bedanken, da das Wasser nun auch nicht gerade sein Lieblingselement ist. Bolle muss ebenfalls wieder ins Wasser,
da gibt es nichts zu diskutieren. Fash kann / darf "nur" laufen. Somit müssen die beiden Meinis auf die Räder.
Bleibt noch die Frage der Staffelbildung:
wir mögen es ja relativ ausgeglichen; innerhalb des Mittelmaßes wollen wir möglichst gleich starke Staffeln formen. Das ist uns in den Vorjahren relativ gut
gelungen. In diesem Jahr entscheiden wir so:
Stralsund Runners1: Bolle, meini, Schorni
Stralsund Runners2: Jens F., MEINI, Fash
Pinselschwinger Hartmann, der seit kurzer Zeit zu unserer Truppe gehört, startet solo und wird das Komplettprogramm abarbeiten.
Oje, das war ja wieder harte (Vor)arbeit!
Materialprobleme
gibt es in diesem Jahr kaum:
Andreas reist bereits einige Tage vor dem Wochenende nach HST und hat seine Maschine am SMART angetackert. Es wurden lediglich "Aeroräder mit höherer Flanke" montiert.
Meini setzt auf das alte Fitness-Bike und tauscht seine alte, dicke Bereifung gegen schamlere Exemplare aus. Und er hat einen Lenkeraufsatz angeschraubt, um sich
etwas tiefer legen zu können. Die letzte gemeinsame Ausfahrt führt nach Barth und Rubitz, wo man kurz bei Uli einkehrt.
08./09.09.: Anmeldung und Check-In
Fash und Bolle sind Staffelkapitäne und erledigen die Anmeldeformalitäten bereits am Freitag, aber getrennt.
In Binz wird schwer gearbeitet, um Zielbereich, Wege und Wechselzonen zu gestalten.
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| am Freitag ist das Wetter durchwachsen, die Ostsee etwas unruhig |
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| Binz bereitet sich auf das IRONMAN-Wochenende vor |
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Die "Anmeldung" der Staffeln erfolgt wieder am separaten Tisch; für alle Teilnehmer sind elektronische Unterschriften auf einem Tablet zu leisten. Dazu ist
der QR-Code notwendig, der per email bereitgestellt wurde. Da fragt man sich, warum die Leute vorher auf einem Stück Papier reale Unterschriften leisten mussten?!
Es wird immer umständlicher ....
In diesem Jahr werden grüne Rucksäcke ausgegeben:
Jens F. und Verena mieten sich erneut Binz ein.
Jetzt müssen die Biker am Samstag noch die Räder einchecken.... Andreas meldet um 18Uhr Vollzug und schickt ein Bild von der Seebrücke:
10.09.: Wettkampftag
Der Großteil der Stralsund Runners reist wieder per Zug von Stralsund nach Binz an, Abfahrt ist Punkt 7 am Hbf Stralsund. Umstieg in Lietzow, 7.55Uhr legt
man in Binz an und steht praktisch vor der Radwechselzone.
Der Pinsel läuft uns über den Weg, als er zu seinem Rad möchte. Und auch Jens F. hat sich früh aus dem Bett geschraubt und trifft uns unerwartet zeitig am Bahnhof.
Wir haben kaum mit Faxen angefangen, als auch Verena freudestrahlend auftaucht:
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| Verena wird den ganzen Tag dabei sein |
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Zeit für das erste Gruppenfoto, denn noch ist die Stimmung gut:
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| die 6 Staffelteilnehmer |
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Die Biker kümmern sich dann um ihre Räder, treffen letzte Vorbereitungen. Der Pinsel z.B. musste noch einen Schlauch wechseln, da muss über Nacht die Luft
entwichen sein. Komisch komisch ...
Die Materialschlacht wird ja wohl von Jahr zu Jahr schlimmer, überall Hightech. Da fällt Meini's Rad, das weiße Fittness-Bike, komplett aus dem Raster.
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| letzte Vorbereitungen in der Rad-Wechselzone |
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Die Rad-Wechselzone ist von 8 bis 9.30 Uhr geöffnet. Dann zieht die Karavane zum Strand, wo ab 10Uhr das Wasser kaputt gehauen wird. So sieht der offizielle
Zeitplan aus:
Das Startsignal für die männlichen Profis erfolgt Punkt 10, 5min danach das der Damen. Die Ostsee ist wie im Vorjahr gnädig zu den Athleten, es sind kaum
Wellen zu sehen. Wir beobachten den Beginn des Wettkampfes am Athletenzelt, treffen dort weitere Bekannte:
Chris Plumeyer ist mit Familienmitgliedern am Start, der Stralsunder OB ist ebenfalls weider Staffelschwimmer.
Ab 10.15Uhr wassern dann die Altersklassen-Athleten; nun wird es langsam Zeit, dass sich unsere beiden Schwimmer in den Neo pressen:
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| Selfie der 2. Mannschaft + Betreuerin |
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| "Stralsund Runners 2" vor der gut gefüllten Binzer Seebrücke |
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| Das Team "Stralsund Runners 1" ist auch bereit. Orange ist die Mützenfarbe der Staffeln |
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Der Strand ist gut gefüllt; der Moderator spricht von einem neuen Teilnehmerrekord. Es sollen mehr als 1500 Einzelstarter gemeldet sein, dazu kommen 100 Staffeln.
Das Gefasel, dass die verfügbaren Staffel-Tickets in kürzester Zeit verkauft waren, ist definitiv Unfug. Wir haben durch unser monatelanges Geschacher um Teilnahme
und Staffelzugehörigkeit sehr spät gemeldet. Fake News!!!
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| überall Schwimmer: blau und grün |
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| sind die männlichen / weiblichen Einzelstarter |
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Die Einordnung der Schwimmer erfolgt wieder durch die Sportler selbst, gemäß eigener Einschätzung der zu erwartenden Schwimmzeit.
Alle 6 Sekunden gehen 3 Aktive ins Wasser. Die Staffelschwimmer bilden das Ende des "rolling start".
Unsere Schwimmer stehen somit gaaaaaanz am Ende des Feldes.
Während die Nicht-Schwimmer den Weg zur Radwechselzone antreten, arbeiten sich Jens F. und Bolle durch die Ostsee. Das klappt für beide nicht besonders gut:
während Bolle mit den Nachwirkungen des Vorabends zu kämpfen hat (Kopfweh durch Alkoholkonsum) und teils panisch um eine stabile Wasserlage ringt, arbeitet
Jensen ausschließlich im Brustschwimm-Modus. Es wurde im Vorfeld angekündigt, dass Jens für seine Disziplin wohl ca. eine Stunde benötigen wird.
Für Bolle verbessert sich die Situation ab der ersten Markierung / Boje; hier biegen die Schwimmer auf die lange Grade, die parallel zum Strand liegt. Endlich
hat er seinen Rhythmus gefunden und kann nun auch zügig kraulen. Die Quallenbelastung hält sich in diesem Jahr in Grenzen.
Nach Verlassen des Wassers gilt es wieder, die relativ weit entfernte Rad-Wechselzone am Binzer Bahnhof im Laufschritt zu erreichen. Bolle übergibt an Meini,
es stehen noch einige Staffeln zum Wechsel bereit. Auch Andreas wartet auf seinen Schwimmer ...
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| der dicke Bolle ist im Ziel, Jan wartet auf den Einsatz |
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| da warten noch einige Radler auf ihren Einsatz. Unsere Sportler und Freunde wurden per Pfeil markiert |
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Es wird spannend: während sich die Reihen der Radfahrer lichten, stehen wir als Stralsund Runners fast komplett im Wechselbereich. Wir warten auf Jens F., der
den Chip an Andreas übergeben muss. Letztlich bleiben 2 Radler übrig: Jan Dabel vom HANSE-Klinikum und Andreas. Noch machen wir Späße, aber irgendwann
wird von offizieller Seite erwähnt, dass das Schwimmen in 5 Minuten beendet wird und dann keine Radfahrer mehr starten dürfen. Jan macht noch immer Scherze
und fragt, ob man nicht wenigstens eine der beiden Radrunden abfahren dürfe.
Dann kommt ein Mädel um die Ecke geschlichen, dicht gefolgt von Jens F. Die beiden letzten Schwimmer im Feld schaffen es doch noch in der geforderten Zeit
und schicken ihre Radler auf die Strecke.
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| Jens läuft gemütlich in die Rad-Wechselzone |
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Große Erleicherung bei allen Beteiligten. Jens hat die maximale Schwimmzeit von 1.10h gut ausgereizt, er wurde mit etwas mehr als 1.08h eingebucht. Auf die
Frage, was denn los gewesen sei, antwortet er: "das Wasser war nass".
Der kleine Meini ist nun schon ca. eine halbe Stunde unterwegs, als Andreas ins Rennen einsteigt.
Schwimmer und Läufer kehren zum Partyzelt zurück und bedienen sich am gerade eröffneten Buffet.Das Zelt ist natürlich leer, da es "nur" 100 Staffeln gibt und die
Einzelstarter noch nicht im Ziel sein können. Wir breiten uns aus, Fash legt sich noch mal hin. Und die Schwimmer, nach getaner Arbeit hungrig, dürfen sich
vollstopfen.
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| Party im Partyzelt, uns gehören alle Tische und das Buffet |
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Anhand der Durchsagen bekommen wir mit, dass der Führende sehr schnell unterwegs ist und bald einlaufen wird. Der Wettkampf ist keine 4 Stunden alt! Also bewegen wir uns zum
Zielbereich an der Seebrücke und suchen wieder unseren leicht erhöhten Stammplatz auf. Von hier aus können wir das gesamte Areal überblicken. Die Sonne ist inzwischen
so stark, dass man die Haut schützen sollte. Da kommen die Mercedes-Partyhüte gerade recht ...
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| 3 Läufer + Helferin |
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| die Hüte jedenfalls sitzen |
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| die Läufer sind bereit für ihren Einsatz |
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| der Kameramann hat das Ziel genau im Visier |
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Patrick Lange sichert sich den Sieg in Binz und wird als neuer König gefeiert!
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| Patrick Lange siegt in 3:43:46h |
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tri2b.com berichtet im Netz:
Patrick Lange hat den Ironman 70.3 Rügen gewonnen. Nach 3:43:46 Stunden verwies er Franz Löschke (3:49:48) auf Rang zwei.
Der Pole Lukasz Kalaszczynski verhinderte auf den letzten Metern einen deutschen Dreifach-Erfolg und fing Markus Herbst noch ab.
Nils Frommhold, der mit Patrick Lange das Rennen bestimmte, wurde Elfter. Im Rennen der Frauen feierte Anja Beranek einen Start-Ziel-Sieg,
Daniela Sämmler wurde Zweite.
Den Test für den Ironman Hawaii kann Patrick Lange abhaken: Von Anfang bis Ende dominierte der Darmstädter das Rennen - die Formkurve
für die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona zeigt nach oben. Nach 3:43:46 Stunden war er wieder im Ziel, noch mehr aber dürfte ihn die
Zeit für den Halbmarathon interessieren: In 1:11:52 Stunden raste er über die Ostseeinsel. Nach einer langen Verletzung kann Lange wieder hohe
Ansprüche in seiner stärksten Disziplin setzen.
Lange spielt seine Stärke aus
Das Rennen lief von Beginn an nahezu perfekt für Lange. Als Erster kam er aus dem Wasser, gefolgt vom Franzosen Sam Laidlow,
Christopher Hettich, Aliksandr Vasilvich aus Weißrussland und Nils Frommhold. Auch auf dem Rad ließ sich Patrick Lange nicht vom Platz an der
Sonne verdrängen und machte nun mit Nils Frommhold gemeinsame Sache. Der Vorsprung des Duos wuchs auf über zwei Minuten an, bis zum zweiten Wechsel
kamen aber Johannes Moldan und Markus Herbst bis auf eine halbe Minute wieder heran.
Im Halbmarathon sorgte Lange schnell für klare Verhältnisse. Schon auf den ersten Kilometern konnte Frommhold, für den es wie für Patrick Lange
ein Test für Hawaii war, nicht mehr folgen. Der Berliner fiel zurück, dafür rannte eine ganze Reihe an Konkurrenten mit Franz Löschke, Lukasz Kalaszczynski,
Markus Herbst, Adrian Haller aus der Schweiz und auch Christopher Hettich, Johannes Moldan und auch Timo Bracht noch vorbei.
Patrick Lange war in Binz ohnehin nicht zu schlagen.
Alleinunterhalterin Anja Beranek
Anja Beranek war nicht aufzuhalten in Binz. Nach 27:33 Minuten kam sie als erste Frau aus dem Wasser, mit zwei Minuten Abstand folgte Daniela
Sämmler. Das Fernduell der beiden Deutschen hatte begonnen - dabei sollte es auch bleiben. Denn wenn überhaupt, bekam Daniela Sämmler Anja Beranek nur aus
der Ferne zu sehen. Zwar verkürzte sie den Abstand auf dem Rad bis auf eine Minute, näher kam Sämmler aber nicht mehr an Beranek heran. Die Fränkin hatte
einen super Tag erwischt und baute ihren Vorsprung im Halbmarathon wieder aus und gewann nach 4:16:37 Stunden vor Daniela Sämmler (4:19:41). Auch
Anja Beranek hatte ihren Test für den Ironman Hawaii bestanden.
Alle anderen Frauen waren chancenlos. Sara Svensk arbeitete sich vom fünften Platz nach dem Schwimmen bis auf Platz drei vor,
diesen Rang brachte die Schwedin sicher vor Pernille Jensen aus Dänemark ins Ziel.
Dann wird es Zeit, dass die Läufer den Weg zur Rad-Wechselzone antreten; wir rechnen mit einer ungefähren Fahrzeit von 3 Stunden. Da klein Meini doch einen
recht großen zeitlichen Vorsprung auf seinen älteren Beamtenbruder hatte, sollte er auch vorher einreiten und an den Läufer übergeben. Und so kommt es:
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| Da ist Meini nach 90 Radkilometern |
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Wir sind hoch erfreut, dass Jensen seinen Part in ca. 3 Stunden erledigt hat. Es scheint, dass sich die Trainingseinheiten doch ausgezahlt haben.
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| hurtig zum Wechsel, der Schwatte wartet schon |
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Nun geht Schorni auf die Laufstrecke und wir hoffen auf eine ungefähre Zeit um 2 Stunden. Es gibt jedoch Anstiege, die den Läufern zusetzen. Und das dürfte dem
Schwatten nicht so liegen ...
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| Er ist noch gut gelaunt. Gute Reise! |
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Inzwischen ist der Meinhold-Clan eingetroffen und begrüßt das Alphatier. Meini hat sich die Pause wahrlich verdient.
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| Meini hat fertig .... |
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| ... und lässt sich feiern |
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Dann treffen nach und nach weitere Stralsunder Sportler ein: Jan Dabel hat erwartungsgemäß eine gute Zeit geliefert.
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| Jan hat seine beiden Runden ebenfalls beendet |
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Doreen Breitenfeld geht auf die Laufstrecke.
Hans-Georg fährt ins Ziel. Bemerkenswert ist, dass Jörg Krabbe den falschen Laufweg wählt. Er will den Radlern entgegenlaufen und sich mit diesen die Straße teilen.
Dabei sind doch schon hunderte Läufer vor ihm auf dem korrekten Weg aus der Wechselzone verschwunden.
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| Doreen und Hans-Georg |
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Und dann trifft Andreas ein, er hat auf jeden Fall etwas Zeit gegenüber unserer anderen Staffel eingefahren.
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| der alte Mann ist im Ziel |
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Fash steigt ein und posisiert für die Kamera. Er hofft auf eine 2:30h beim Halbmarathon.
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| Fash, keine Faxen machen! Lauf mal ordentlich! |
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Damit sind unsere beiden Staffeln im letzten Streckenabschnitt unterwegs. Die Radler machen kurz Pause, dann machen sich alle auf zum Partyzelt. Es bleibt etwas
Zeit für Speis und Trank, dann müssen sich die Staffelmitglieder schon für den finalen Zieleinlauf vorbereiten.
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| die beiden Meinhölzer haben ihren Beitrag geleistet |
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Die beiden Meinis und Bolle nehmen den Weg über den Strand, dort gibt es nämlich die Strandbar. Die 3 sind der Meinung, man könne sich nun etwas Leckeres gönnen.
Die Karte zeigt sogar Mojito und Cuba an, doch leider gibt es keine frische Minze. Also Cuba und Bier:
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| Jammi jammi, Zeit für ein leckeres Getränk |
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| Strandbar |
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| Meini am Bier, die Cuba kommen gleich |
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Von der Laufstrecke gibt es nicht viele "private" Fotos. Aber Fash wurde erwischt:
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| er sieht nicht mehr ganz so frisch aus |
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Die Staffelmitglieder warten nun auf ihre Läufer, dabei sieht man wieder bekannte Gesichter:
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| Doreen läuft noch ein bisschen; Kristina und Hans-Georg warten auf den Läufer |
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Schorni haben wir noch in die letzte, die kurze Runde einbiegen sehen. Man munkelt, dass er nun noch 4 bis 5 Kilometer zu absolvieren hat. Das dürfte dann weitere
25 Minuten in Anspuch nehmen. Von Fash hingegen wissen wir nichts.
Dann taucht der Schwatte auf und wird von Meini in Empfang genommen. Die Staffel läuft gemeinsam
zum Ziel.
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| er grinst über beide Backen, gleich hat er es geschafft |
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| die letzten Meter ... |
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| ... für das Team "Stralsund Runners 1" |
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Schorni kann die 2 Stunden nicht ganz halten, aber das Team bleibt tatsächlich unter 6 Stunden. Das war nicht unbedingt zu erwarten, hatte sich aber nach der guten
Rad-Zeit bereits angedeutet.
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| Geschafft. Und 6 Stunden unterboten. Passt! |
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Es stehen viele 5er in der Zielzeit. Für jeden Finisher gibt es eine Medaille, dann sollte man den Bereich verlassen und Platz für die nachfolgenden Sportler machen.
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| Schorni und Meini im Ziel |
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| nun sieht der Schwatte doch geschafft aus |
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Etwas später folgen dann die Sportfreunde der 2. Staffel:
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| Fash bringt seine Staffel nach Hause |
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| Gute Laune bei unseren Kameraden |
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Damit ist der "Arbeitstag" beendet, Nahrung und Getränke warten im Partyzelt.
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| Davon gibt es nun reichlich |
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Als unsere Sportfreunde ins Partyzelt einreiten, sind alle auf den Fashman gespannt. Und dieser erfüllt die Erwartungen: er schnappt sich eine Bank und macht sich
wieder lang. So kennen wir den KaLeu.
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| Medaillenträger Fash bereitet sich vor ... |
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| ... Nachmittagsruhe |
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Es muss dann schnell gehen: essen, trinken, umziehen. Gruppenfoto. Ab zum Bahnhof zum auschecken der Räder. Bier kaufen, Zug nach Hause nehmen. Jens und Verena
bleiben noch für eine Nacht in Binz und werden abends an der Siegerehrung teilnehmen.
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| alle sind froh und munter |
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Und dies sind nun die Ergebnisse im Detail, zunächst von unseren beiden Staffeln:
Der Pinsel hat sich wieder gut geschlagen und eine tolle Zeit erreicht:
Mit ein paar Bierflaschen im Gepäck wird der Heimweg angetreten:
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| alle lauern auf die gerade im Bahnhofsladen gekauften Getränke |
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Hier finden sich die Ergebnisse:
Strandräuber IRONMAN 70.3 Ruegen 2017
Für das kommende Jahr, die 5. und möglicherweise letzte Auflage des Binzer IRONMAN, wollen Jens F. und Bolle als Solisten starten. Damit sind die
diesjährigen Schwimmer nicht verfügbar. Sollte wir also Staffeln (oder nur eine Staffel) stellen, dann müssen andere Leute ins Wasser.
10.09.2017:
Buchvorstellung „Stralsunder Bürgerhäuser - Haustüren“
Liebe Sportfreunde:
das war ja wieder ein Wochenende, vollgepackt mit Events. Da findet am Samstag die Erstauflage des FDZU statt, abends wird in Stralsund
die "lange Nacht des offenen Denkmals" begangen. Außerdem finden in Klausdorf der 6.Kranichlauf und in Garz der 13.Ernst-Moritz-Arndt-Lauf statt. Und am Sonntag,
wenn sich Elite und Breitensportler auf Rügen beim 4.Strandräuber 70.3-IRONMAN quälen, stellt unser Kumpel, Sportfreund und Restaurator Wolf Thormeier sein
2. Buch vor. In Berlin werden die Sportfreunde Roth, mit denen ich seit der diesjährigen Asien-Laufreise in Kontakt stehe, am Triathlon Erkner teilnehmen und
mich von dort über die Geschehnisse auf dem Laufenden halten. Da bleibt nicht viel Luft für Weltpolitik und Tornado-Krise in der Karibik ...
Wolf stellt sein 2.Buch vor
Seit Monaten liefen ja nun schon die Absprachen und Vorbereitungen zum 4. Ironman in Binz.
Ich hatte mich frühzeitig mit der Begründung heraus gehalten, dass ich an diesem Tag (Tag des Denkmals), endlich mein
zweites Buch herausgeben will. Damit war ich natürlich auch in der Pflicht und mächtig unter Zeitdruck. Mit großer Kraftanstrengung
(teilweise habe ich bis in die Morgenstunden am Computer gesessen) gelang es mir aber, das Buch rechtzeitig fertig zu stellen.
Am Sonntag, nach der anstrengenden Nacht des offenen Denkmals (ich war erst ca. um 5.00 Uhr morgens im Bett),
fand um 13.00 Uhr im Rathaus die Eröffnung des Denkmaltages statt. So war es auch schon bei der Veröffentlichung meines ersten Buches!
Nach einem recht interessanten Vortrag über Stralsunder Prunkbauten hatte ich dann die Möglichkeit, mein neues Buch vorzustellen:
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| Nach langer Nacht steht Wolf pünktlich im Rathaus |
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Im meinem zweiten Band der Reihe „Stralsunder Bürgerhäuser“ stelle ich Haustüren aus drei Jahrhunderten vor. An über 350 Beispielen aus der Stralsunder
Altstadt zeige ich an über 1000 Fotos die Konstruktion und Entwicklung der Haustür im Laufe verschiedener Stilepochen vom 18. bis zum 21. Jahrhundert.
Diverse Detailaufnahmen und historische Fotos geben ein eindrucksvolles Bild von der Schönheit und Vielfalt der Haustüren-Landschaft der
Hansestadt Stralsund. Erst in den letzten Jahren ist ein Umdenken auch im Umgang mit historischen Haustüren zu erleben. Viele schon fast verloren
geglaubte Türen wurden restauriert und sind zu einem echten Schmuckstück geworden. Diesem Trend will dieses Buch ein “Denkmal“ setzen.
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| So sieht das Deckblatt des neuen Buches aus |
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Die Veranstaltung war gut besucht und im Anschluss wurden mehrere Buchexemplare verkauft. Ein guter Nachmittag: recht unsportlich ,
aber zu Ironman-Aktivitäten wäre ich nach den Nachtstrapazen sowieso nicht in der Lage gewesen!
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| Nun ist Wolf bereits Autor von 2 bedeutsamen Werken |
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15-17.09.2017:
6. gemeinsame Deutsche Meisterschaften im Drachenboot
Der schwarze Mann hat seinen Bericht für die Drachenboot-Meisterschaften des Jahres 2017 nachgereicht (wir haben aber inzwischen April 2018 !!!!). Dennoch sei ihm unser
Dank ausgesprochen, denn so wird an alle Aktiven und Helfer erinnert.
6. gemeinsame Deutsche Meisterschaften im Drachenboot
Wir sind ein Team, welches sich vor einem Jahr neu zusammen gefunden hat. Dieser Wettkampf war für uns eine große Herausforderung, denn wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht,
wo wir mit unserem Training standen. Die einzelnen Bootsbesatzungen wurden von unserem Trainer Dietmar nach unseren Gewichtsangaben zusammenesetzt (Stichwort: Trimmung).
Dann ging es los mit den ersten Rennen:
jeder konnte körperlich erfahren, dass es nicht immer möglich ist, ein perfektes Boot hinzubekommen, welches ganz vorne dabei ist.
Wir haben große Hoffnungen in jedes unserer Rennen gesetzt und haben für den Erfolg gekämpft. Aber leider wurden wir mit der Erfahrung belohnt, dass andere Teams auch trainiert haben.
Zugegeben: wir hatten große Erwartungen in jedes Rennen gesetzt. Es war auch ein bisschen Enttäuschung und Skepsis im Team zu spühren. Wir haben trotzdem als Team zusammengehalten
und den Fokus auf die Rennen am nächsten Tag gelegt. Mit neuer Kraft sind wir wieder an den Start gegangen. Es lief immer besser und die Harmonie in jedem Boot passte auch.
Und man merkte: jeder war mit ganzem Herzen dabei.
Dann kam der Sonntag mit den 2000 Metern. Wir wussten zu dieser Zeit, dass wir vorne mitfahren können. Die ersten 1000m fuhren wir voll mit. Nach der 3. Wende erst wurden wir
von den späteren Medaillengewinnern eingeholt. Jetzt war es egal, welchen Platz wir machen würden. Jeder von uns hat für den anderen gekämpft und alles gegeben.
Wir haben uns ordendliche und gute Rennen mit den anderen Teams geliefert, dadurch wuchs unser Team noch enger zusammen.
Was bleibt ist die Zuversicht, dass wir bis jetzt alles richtig gemacht haben und somit steht auch den neuen Herausforderungen nichts mehr im Wege.
Schorni ist im Team der "BALTIC DRAGON" unterwegs, das sind die Sportler des "Kanufreunde Rostock Greif e.V.".
Folgende Ergebnisse hat der Schwatte übermittelt:
Großboot mix Ü40 200m Finale 6.Platz
Großboot mix Ü40 500m Finale 5.Platz
Großboot mix Ü40 2000m 4.Platz
10er Boot Ü50 open 500m Finale 4.Platz
10er Boot Ü50 open 2000m 4.Platz
Hier die offiziellen Ergebnisse: 6. gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaften
Weitere Infos und Daten finden sich hier: Brandenburger Regatten
24.09.2017:
3. Cumberland C&O Towpath Marathon, Maryland
Bolle ist wieder in den USA unterwegs und findet zufällig eine kleine Laufveranstaltung an der Ostküste:
in Cumberland, Maryland, wird der C&O Towpath Marathon ausgetragen; als letzter Lauftag einer 5tätigen Serie in dieser Gegend. Gastgeber und Organisatoren
sind die Kollegen vom: Altis Endurance Sports.
Folgende Läufe werden in der angesprochenen Serie ausgetragen:
Werfen wir einen kurzen Blick auf die US-Karte, um den Standort etwas genauer zu erfassen; wir befinden uns in den Nordstaaten, nicht weit entfernt von
Gettysburg, wo eine der großen Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs ausgefochten wurde:
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| Google markiert Cumberland in Maryland |
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Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt im "Fairfield Inn and Suites Cumberland", direkt am C&O Towpath und unweit des Start / Zielbereiches für den morgigen
Tag. Im Hotel trifft Bolle auf die beiden Verantwortlichen der Laufserie: Mike & Frank. Frank und Frank vertiefen sich sofort im Gespräch, denn der amerikanische
Frank erkennt an Bolle's Tshirt dessen deutsche Verbindung. Und so bekommt Bolle einen Eindruck der beiden Chefs; man kann deren Hintergrund, sportliche
Karriere und Motivation auf der oben genannten Homepage nachlesen. Hier die Schnellversion:
Wahnsinn; der Mike ist im Jahre 2012 von links nach rechts durch die USA gelaufen und hat in 80 aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt 3302 Meilen zurückgelegt.
Das entspricht einem Schnitt von 41 Meilen pro Tag. und Mike ist noch nicht satt; er will das Ganze wiederholen, dann aber etwas langsamer laufen. Wer mag, kann seinen
damaligen Laufblog nachlesen:
Run Across America 2012.
Das "C&O" im "Cumberland C&O Towpath Marathon" steht für "Chesapeake & Ohio" und beschreibt den gleichnamigen Rad / Wanderweg.
Wikipedia sagt dazu:
Der Chesapeake and Ohio Canal, abgekürzt als C&O Canal und gelegentlich auch Grand Old Ditch genannt, war ein Kanal zur Binnenschifffahrt und
von 1836 bis 1924 in Betrieb. Er verlief zwischen Cumberland in Maryland und Washington, D.C. parallel zum Potomac River.
Die Gesamtlänge des Kanals beträgt rund 300 km. Der Höhenunterschied von 185 m wurde mit Hilfe von 74 Kanalschleusen überwunden.
Damit der Kanal relative kleine Wasserläufe überwinden konnte, wurden mehr als 150 Düker gebaut. Zur Kreuzung von größeren Gewässern wurden
elf Aquädukte gebaut, von denen zehn noch existieren. Der Kanal verläuft auch durch den 950 m langen Paw Paw Tunnel.
Der Kanal diente hauptsächlich dazu, Kohle aus den Allegheny Mountains zur Chesapeake Bay zu befördern. Er wird nun als National Historical Park unterhalten,
dem Chesapeake and Ohio Canal National Historical Park. Ein Wanderweg verläuft entlang des alten Leinpfades.
Der Kanal hat sogar eine eigene Webseite:
Chesapeake and Ohio Canal.
Und so fügt sich das Konstrukt in die Landkarte ein:
Der Start für den langen Kanten erfolgt um 7.30 Uhr,
die Halbmarathonis beginnen 30 Minuten später. Wer es am Samstag nicht zur Ausgabe der Unterlagen geschafft hat, ist auch am frühen Morgen willkommen.
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| Treffpunkt am Morgen |
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| Frank gibt Unterlagen und Tshirts aus |
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Beim Marathon sind 4 Runden zu absolvieren und dabei wird eben nur ein ganz kurzes Stück des "C&O"-Wanderwegs belaufen. Dies ist der Rundenverlauf mit
den Milemarkern:
Es gab auch ein paar Frühstarter, die bereits um 4Uhr am Morgen auf die Rundenjagd gegangen sind. Zu diesen gehört
Vincent Ma, mit dem Bolle bereits in der Vergangenheit gemeinsam gelaufen ist. Als der offizielle Marathonstart erfolgt, biegt Vincent bereits in die
letzte seiner 4 Runden ein. Es wird gemunkelt, dass Vincent unbegingt zum Flughafen müsse wegen dringender Jobangelegenheiten.
Und hier erfolgt der Start, immer dem Towpath folgend:
Das Starterfeld ist sehr übersichtlich, Bolle gehört bald zur führenden Gruppe. Das ist ja relativ ungewöhnlich. Dazu muss man wissen, dass einige der
Teilnehmer an den 4 vorangegangen Tagen bereits 4x Marathon gelaufen sind. Heute beenden diese Kameraden die Laufserie!
Die Strecke lässt sich gut belaufen, ist nicht langweilig und verfügt über 2 Verplegungspunkte im Abstand von ca. 1,2 Meilen. Im Start / Zielbereich kann
man auch vom Buffet naschen, es gibt also ausreichend Gelegenheit zur Bedienung. Getränke sind später auch bitter nötig, denn die Temperaturen steigen
bis an die 30Grad-Grenze. Die einheimischen Sportler wussten das und haben sich gut mit Sonnenpaste eingeschmiert.
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| im Start / Zielbereich ist einer der beiden Wendepunkte |
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Bolle schließt nach einer halben Runde zum führenden Läufer, der bisher alle 4 Events der Serie absolviert hat, auf und wird nun selbst zum "front runner".
Wegen den Wendepunkten im Start / Zielbereich und nach jeweils einer halben Runde sieht man seine Mitsteiter relativ häufig. Es ist eine kleine, nette Laufgemeinschaft, die sich gegenseitig
anfeuert und begeistert. Bolle läuft unerwartet zügig und hält die Spitzenposition bis in die vierte Runde. Dann aber siegt (wie so häufig) die Trägheit, er gönnt sich
wieder einmal Gehpausen. Auch die Aussicht auf einen Sieg beim Marathon kann ihn nicht motivieren. Dazu plagen ihn plötzlich Krämpfe in den Beinen, das
Resultat des hohen Tempos. Die bis dahin mögliche Zielzeit von 3.40h ist nun nicht mehr zu schaffen. Dann kommt beim letzten Wendepunkt auch noch der Verfolger, klatscht ab
und läuft mit schnellen Schritten davon.
Für Bolle ist nun nur noch die 4Stunden-Marke von Bedeutung. Gemeinsam mit der führenden Frau geht er über die Ziellinie und
lässt sich die Medaille umhängen.
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| Mike und Frank bei der Arbeit |
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Die Zeiten der einlaufenden Sportler werden notiert, dann darf sich jeder an kalten Getränken laben.
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| Medaillenübergabe nach Zieleinlauf |
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Für jeden Lauftag gab es eine von Steel-Art gestaltete Medaille. Die 5 Exemplare ähneln sich, zeigen aber das jeweilige Tagesmotiv. Heute gab es die blaue,
rechts unten im nachfolgenden Foto:
Einer der Frühstarter muss ebenfalls zügig gelaufen sein, denn in der Rangliste taucht Bolle "nur" auf Platz 3 auf. Mit 3.55.46h ist der Dicke sehr zufrieden und
bleibt zum 2. Mal in 2017 unter den begehrten 4 Stunden.
42 Sportler haben den Marathon beendet, 11 Leute haben scheinbar ihre Anmeldung nicht wahrgenommen.
Beim Halbmarathon stehen 35 Finisher in der Ergebnisliste, hier sind 10 Leute nicht angetreten. Sieger wurde hier ein 15jähriger in ziemlich beeindruckenden 1.31.15h.
Respekt!
Wer sich ein Shirt zugelegt hat, bekam folgendes Paket:
Die online-Ergebnisse findet man hier":
3. Cumberland C&O Towpath Marathon
30.09.2017:
7. Kap Arkona Lauf
Ursprünglich hatten sich 3 Runners für den Arkona-Lauf angemeldet: MEINI, Matthes und Bolle. Von dieser Besetzung ist nicht viel übrig geblieben:
Bolle hat sich in die USA abgesetzt und seine Karte zur freien Vergügung gestellt; wollte aber niemand haben. Matthes ist schon länger laufunpässlich und hat seine
Karte an den kleinen Meini abgetreten. Andreas meldet sich kurzfristig krank, wegen Rotz. Also fährt nur der kleine Meini auf die schöne Insel Rügen.
Das HANSE-Klinikum hat auch einige Sportler entsandt, darunter Bärbel, Dorit, HG, Dirk F., T. Budnowski und G. Pich.
Es werden 10km und Halbmarthon angeboten; unsere Anmeldungen zielten natürlich auf den halben. Das ist der Streckenkauf, vom Strand in Juliusruh zum Leuchtturm
am Kap und zurück:
Meini hat vom Start / Zielbereich in Juliusruh folgendes Bild geschickt:
Der einizige "Runner" hat sich wohl ganz gut geschlagen und sauber unter 2 Stunden eingeparkt. Dabei wurde er von seinem doch so kranken Bruder gefilmt. Offenbar
hat sich der Beamte aus dem Bett geschraubt und den Weg nach Juliusruh als Zuschauer angetreten.
Zur Belohnung gab es diese exquisite Medaille:
Beim Halbmarathon sind 162 Finisher in der Ergebnisliste eingetragen, Meini schiebt sich auf Rang 89.
Auf der 10km-Strecke muss es ziemlich voll gewesen sein, 335 Läufer haben laut Liste gefinisht. Die beiden Maukes haben wieder Vollgas gegeben; Ralf wird 2. im
Gesamtfeld, der alte Mann sprintet auf Platz 15.
Die online-Ergebnisse findet man hier":
Kap Arkona Lauf 2017
30.09.2017:
Die OZ berichtet über Wolf und dessen 2.Buch
Wolf ist wieder in der Presse!!!
Pünktlich zum Wochenende werden die Bürger unserer Hansestadt über Herrn Thormeiers 2. und wahrscheinlich nicht letztes Buch informiert. Bei Amazon
und SPIEGEL ist dieses Meisterwerk
noch nicht in den Bestsellerlisten zu finden.
30.09.2017:
13. Prenzlauer Hügelmarathon
Völlig unerwartet meldet Wolf per Textnachticht:
Morgen ist "Prenzlauer Hügelmarathon" ... ich werde mit Siggi die 112 km fahren !
Da steht der alte Mann beim Freitagswein und man könnte vermuten, dass Alkohol im Spiel war. Wie dem auch sei: Wolf nimmt erneut in Prenzlau teil.
Und 2017 ist ja ein besonderes Radjahr. Die Webseite des Veranstalters beschreibt es ziemlich gut:
2017 ist ein besonderes Jahr, denn wir feiern das 200-jährige Jubiläum des Fahrrads. Mit der „Draisine“,
der Laufmaschine des deutschen Erfinders Karl Drais, begann 1817 eine weltweite Erfolgsgeschichte. Heute zählt das Fahrrad – auch in der Uckermark –
zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln für Alltag und Freizeit.
Dies ist der Streckenverlauf:
Wolf wurde tatsächlich beim Sport beobachtet:
Und dies ist sein Bericht:
Kurz entschlossen entschieden beim freitäglichen Weintrinken Siggi und Wolf am Prenzlauer Hügelmarathon am Samstag teilzunehmen.
Da wir beide in den letzten drei Monaten kaum auf dem Fahrrad saßen, sollte es “nur” die 116km-Strecke sein, in “humanem”Tempo! Mal sehen ...
Also früh aufstehen, um zu 9.00 Uhr, mit vorheriger Anmeldeprozedur pünktlich am Start in Prenzlau zu sein.
Trotz vieler Baustellen kamen wir rechtzeitig an und standen pünktlich am Ende des Starterfeldes. Hier trafen wir dann unseren schnellen Klinikums-Jan,
der mit uns zusammen starten wollte, dann aber schnell das Feld von hinten aufrollte.
Kurz vor dem Start musste ich dann feststellen, dass mein Vorderrad platt ist. Also noch mal kurz zum Auto und schnell nachgepumpt …
Start !!
Ab Kilometer 20 merkte ich aber, dass die Luft im Vorderrad immer mehr nachließ … ich wollte aber in der Gruppe bleiben und trudelte fast auf der Felge in
Templin am Verpflegungspunkt ein. Hier wechselte ich schnell den Schlauch, Siggi verpflegte mich zwischendurch, sodass wir mit der fast gleichen Truppe
weiter fahren konnten. Das Wetter wurde immer besser, die Straßen immer schlechter. Bis zum zweiten Verpflegungspunkt quälten wir uns doch ziemlich …
wir merkten, dass uns definitiv einige Trainingskilometer fehlten. Zwischenzeitlich hatten wir sogar fast die Überlegung, zur 89km –Strecke abzubiegen.
Nach der 93km–Pause erwartete uns auf den letzten 24km eine komplette Gegenwind-Strecke, der Wind hatte relativ stark zugelegt ...
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| Siggi scheint Spaß zu haben |
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Ich hatte mich aber ganz gut in der Verpflegungspause erholt und fühlte mich gut, sodass es mit dem Ziel vor Augen dann doch ziemlich zügig nach Prenzlau ging.
Hier trafen wir die Rügener Wickinger, mit denen ich vor Jahren mal eine Vätternrunde fuhr. Also ein gemütliches Bierchen im Zielbereich. Dort hörten wir auch,
das Gerd Riedel vom Hanse Klinikum 20km vor dem Ziel gestürzt ist. Er konnte aber weiter fahren.
Anschließend noch Sightseeing in der “schönen Stadt Prenzlau” und ein gutes Essen in der City. Dann zurück nach Stralsund.
Abends noch ein schönes Konzert von Tilo Eisenbrenner im Remter … ein erlebnisreicher Tag !
In diesem Jahr hat Wolf also die gemeldete Strecke tatsächlich bewältigt; diese
ist laut Urkunde aber 116km lang und nicht "nur" 112! Finisher werden belohnt:
Und dann hat er sich selbst belohnt, zunächst mit Bier ....
... dann mit Futter in Prenzlau:
01.10.2017:
11. Ostsee StaffelMarathon Dierhagen
Der StaffelMarathon in Dierhagen wird zum 11. Male ausgetragen und Beate stellt wieder ein Hansekeller-Team zusammen; leider haben auch hier einige
der sonstigen Starter abgesagt:
Familie Pleß ist komplett abgetaucht; Dirk und Gabi schicken Partybilder aus Polen
Bolle ist den Staaten, hat aber für Ersatz gesorgt. Doch der große Meini hat die Rotz und muss nach Kap Arkona auch für dieses Event absagen.
Doch Beate ist kreativ und verpflichtet auf dem kurzen Dienstweg freiwillige Läufer.
Auf Nachfrage, wie die Staffel sich geschlagen habe, schreibt Beate:
Alles gut gelaufen. Dein Kumpel war krank, dafür Ingo wieder fit. Lothar hat wieder zwei Toprunden hingelegt.
Claudia und André vom Hanseklinikum haben uns unterstützt und mein Cousin aus Halle ist nach dem Kap Arkona Halbmarathon noch bei uns gelaufen.
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| einige der Team-Mitglieder des Jahres 2017 |
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Die "Hansekeller Runners" belegen in diesem Jahr den 12 von 25 Plätzen in der Wertung der "Spaß- & Jedermannteams":
Dies sind Rundenzeiten:
In der gleichen Wertungsklasse finden wir auch unseren Schornsteinfeger; er läuft erneut im "Team Sonne". Leider hat der Schwatte nur Fotos geschickt, die
weder ihn selbst noch irgendwas sportliches zeigen. Aber in der Teamwertung taucht er auf:
Mit 4.04.44h belegen die Sonnigen den 22.Platz der Wertungsklasse! Da sind aber viele 2en und 4er in der Endzeit und Platzierung...
01.10.2017:
37. Milwaukee Lakefront Marathon
Bolle ist wieder (oder immer noch) in den USA unterwegs, inzwischen aber im Staate Wisconsin. Hier arbeitet und sportet er mit Heiko; die beiden haben kürzlich
auch den Usedom-Marathon zusammen bestritten.
Werfen wir einen kurzen Blick auf die US-Karte, um den Standort etwas genauer zu erfassen; wir befinden uns in den Nordstaaten, nun aber auf der westlichen Seite
des Lake Michigan:
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| Google markiert Milwaukee in Wisconsin |
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Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt im "The Westin Milwaukee", einem Hotel an der Lakefront und unweit des Zielbereiches.
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| "Hallo Runners" - damit sind definitiv wir gemeint |
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Hier findet die übliche Marathonmesse statt, mit Klamottenverkauf und Werbung für allerlei Laufveranstaltungen und Hersteller. Die Unterlagen sind schnell
gegriffen, wie meist in den Staaten gibt es auch hier ein Shirt (heute Langarm). Interessant ist, dass man sich bereits vor dem Lauf "Finisher-Shirts" kaufen kann.
Wer macht denn so was?!
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| Ein paar Madels sitzen im Ball room ... |
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| ... andere präsentieren sich an den Zeitnahme-Schildern |
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Start und Ziel liegen bei diesem Marathon weit auseinander, so ca. 26 Meilen. Der Lauf wird nördlich von Milwaukee im kleinen Ort Grafton starten. Von der
dortigen High school führt der Weg nach Süden zur Lakefront in Downtown Milwaukee.
So sieht die Wegführung, ungefähr, auf der Landkarte aus:
Der Veranstalter hat folgenden, zweigeteilten, Streckenplan auf der Webseite veröffentlicht: hier ist die Nord-Südausrichtung zu beachten. Wie erwähnt: der Weg
führt stramm nach Süden.
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| dies ist der erste Streckenabschnitt, in Grafton startend |
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| dies ist der zweite Streckenabschnitt mit dem Milwaukee |
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Milwaukee, by the way, ist die größte Stadt des Bundesstaates, aber nicht die Hauptstadt!
Und eine der bekanntesten Motorradschmieden überhaupt, Harley Davidson, hat hier seine Fabriktore eröffnet und ist noch immer präsent. Unweit des "Westinn" findet man
das "Harley-Davidson Museum", ein MUSS für jeden Technikinteressierten. Heiko und Bolle nutzen die Chance ...
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| Modell 1 von 1905 |
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| das Begrüßungsmodell am Eingang des Museums, von 1935 |
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| eine schöne Spielwiese |
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Nun zum Lauftag:
es wird empfohlen, Parkplätze in der Nähe des Zielbereiches und Shuttle-Busse zum Start zu nutzen. Und so wird es auch gemacht; mit den bekannten gelben Schulbussen
wird gegen 6Uhr morgens der Weg nach Grafton angetreten.
Das bedeutet aber auch: früh aufstehen, gegen 4 Uhr. 4.30Uhr gibt es lecker Frühstück in Heiko's Zimmer, Brötchen mit Nutella. Dann wird das Auto auf dem Parkplatz
"Italian Community Center" (ICC) abgestellt, bereit zur Abholung nach Zieleinlauf.
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| Schulbusse am ICC, bereit für die Fahrt zum Startpunkt in Grafton |
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Die Fahrt im Bus ist holprig; die Strassen sind manchmal sehr bescheiden und der Bus verfügt über keine Federung, die diesen Namen verdient. Während die Temperaturen
am Anfang der Fahrt angenehm warm sind, kühlt die Fahrerin den Gastraum auf Kühlschrank-Niveau herunter. Fürchterlich! Was müssen die Kids wohl aushalten? Oder
ist das vielleicht gewollte Abhärtung?
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| Shuttlefahrt im gelben US-Schulbus. Wer kann, macht die Augen noch mal zu |
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Egal, die Fahrt endet erfolgreich an der Grafton-High school. Es ist noch knapp eine Stunde Zeit, bis der Lauf startet. Man kann in die Schule hinein und sich
einen warmen Platz suchen. Getränke werden gereicht.
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| Grafton; am Startort angekommen |
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Heiko und Bolle machen es sich in der Schul-Sporthalle bequem. Einige Heißsporne erwärmen sich mittels Gymnastik und Laufübungen. So was ist den beiden
Deutschen zuwider - wer benötigt bei einem 42km-Lauf schon Aufwärmung?!
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| hier sind scheinbar die "Black Hawks" zu Hause |
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| Rastplatz in der Turnhalle |
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| Heiko posiert vor der "Wall of Shame" der Grafton High School |
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Ab 7.20Uhr machen sich die Spätzünder auf den Weg zum Startbereich; die Klamotten werden abgeworfen und eine geeignete Position am Ende des Feldes gesucht.
Heiko nimmt sich wieder eine Wasserflasche für unterwegs mit, er hat damit offenbar gute Erfahrungen gesammelt.
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| Klamotten weg, dann geht es zum Startbereich |
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Jeder darf sich gemäß seiner Leistungsfähigkeit im Starterfeld einsortieren. Aber wohin gehört man denn nun? In die 3, 4 oder 5-Stunden-Abteilung?
Ach was! Hauptsache, man kommt am selben Tag an!
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| die heutige Devise heißt: ankommen! Möglichst am selben Tag |
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Die Nationalhymne wird gespielt, dann setzt sich das Feld in Bewegung.
Tja, was gibt es zum Marathon selbst zu sagen? Es wird immer auf Strassen gelaufen, ca. alle 2 bis 4 Meilen gibt es "Verpflegungsstationen". Das bedeutet mal
wieder: keine wirkliche Nahrung. Wasser und Gatorade sind immer verfügbar, Gel gelegentlich. Aber wo bleibt feste Nahrung?!
Dafür sind jede Menge enthusiastische Menschen am Wegesrand mit einfallsreichen Schildern wie "you could have chosen chess".
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| Jede Menge Sprüche am Wegesrand |
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Und es gibt Musik; meist aus Boxen. AC wird gespielt und, wie welch Zufall, Tom Petty. Dies wird einen Tag später Bedeutung erlangen, da die Nachrichten plötzlich
den Tod des Musikers verkünden. Während die ersten Meldungen noch "Vermutungen" sind, wird die Meldung später offiziell bestätigt: Tom ist nach Herzanfall verstorben.
Oje, wieder ein Guter gegangen!
An der Laufstrecke gibt es auch Live-Musik, und sogar ziemlich gute.
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| diese beiden Kollegen haben richtig gute Musik gespielt |
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Unterwegs kommen Heiko und Bolle mit der französischen Läuferin CELINE DELATRECHE in Kontakt; Celine trägt das gelbe Shirt der "Marathon Maniacs" und wird am
kommenden Wochenende, so wie auch Heiko, am Marathon in Chicago teilnehmen. Die 3 treffen sich immer mal wieder auf der Strecke und tauschen weiterhin Infos aus,
laufen dann aber getrennt in Richtung Milwaukee.
Am Wegesrand reichen Anwohner gelegentlich Salzgebäck, Getränke und Früchte. Der eine oder andere greift zu ...
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| an der Laufstrecke |
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Entgegen der ursprünglichen Planung, einfach nur gemütlich und in vielleicht 5 Stunden das Ziel zu erreichen, sind Heiko und Bolle relativ zügig unterwegs.
Ursache dafür dürften die relativ niedrigen Temperaturen am Morgen sein. So überlaufen beide die Zeitnahme der Halbdistanz in weniger als 2 Stunden. Relativ spät
beginnen sie mit "gehen", machen auch ein paar Fotos.
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| So viel Zeit muss sein ... |
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Die Küstenlinie des Lake Michigan sieht man fast gar nicht, erst innerhalb der Stadtgrenzen von Milwaukee. Hier machen die beiden Läufer einen kurzen Abstecher
zum Sightseeing ...
Auf den letzten Kilometern, man kann die Skyline von Milwaukee nun schon sehen, faselt Heiko plötzlich was von persönlicher Bestzeit; er ist noch nie
unter 4,20h gelaufen und sieht am heutigen Tage die Chance dazu. Ein Blick auf die Uhr bestätigt dies. Also los; ohne Gehpause gilt es die letzten 1,5km
zu absolvieren.
Und dann ist es geschafft; in etwas unter 4.20h beenden beide den Lakefront-Marathon, für Heiko die Bestzeit.
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| Heiko ist im Ziel und blickt zurück |
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Und gleich nach der Medaillenübergabe treffen die beiden Deutschen erneut auf Celine, die etwas mehr als 4 Stunden für den Lauf benötigt hat. Die 3 stellen sich
zum Gruppenfoto auf und lassen die europäische Union hochleben!
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| Sieg für Europa |
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Die verdiente Medaille in Nahaufnahme:
Zusammen mit dem Langarmshirt gibt es dieses Lakefront-Gesamtpaket für Finisher:
Im Zielbereich kann man sich Bier greifen, von der örtlichen Lakefront-Brauerei zubereitet und kostenlos ausgegeben. Wer mag, darf Trinkgeld geben.
Es sind reichlich Sitzplätze an der Zieleinlaufgasse vorhanden, der ideale Platz zum beobachten. Bier in der Hand, Nahrung auf dem Grill.
Das Wetter ist gut und lädt zum verweilen ein, was will man denn noch...?!
Und so sieht man aus, wenn man zufrieden ist und eine neue Bestzeit erlaufen hat:
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| kurze Rast auf der Wiese und schnell Erfolgsmeldungen versenden |
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| Prost auf den schönen Tag, Milwaukee, den Lakefront Marathon und .... ach ... einfach alles |
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2292 Teilnehmer werden in den Ergebnislisten geführt. Dies sind die Resultate der 3 Hauptakteure:
Die online-Ergebnisse findet man hier":
Milwaukee Lakefront Marathon
08.10.2017:
10. Rails to Trails Marathon, Norwalk Wisconsin
In Chicago wird der große Marathon ausgetragen und man feiert dort mit der 40. Auflage einen kleinen Geburtstag. Heiko, vor einer Woche gerade persönliche
Bestzeit in Milwaukee gelaufen, macht mit und reist von Wisconsin nach Illinois. Bolle dagegen läuft im kleinen und beschaulichen Norwalk, ganze 600 Einwohner groß.
Schauen wir wieder kurz auf die US-Karte:
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| Google markiert Norwalk in Wisconsin |
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In den Staaten gibt es eine Organisation, die ehemalige Bahnstrecken zu Trails umbaut und diese dann der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt:
rails to trails
In Norwalk findet der "Rails to Trails Marathon" auf dem "Elroy-Sparta bike trail" statt. Bei Wikipedia kann man dazu nachlesen:
The Elroy-Sparta Bike Trail is a 32-mile (51 km) rail trail between Elroy and Sparta, Wisconsin. Considered to be the first rail trail when it opened in 1967,
it was designed for foot, bicycle, equestrian and light motorized traffic. Designated a multiuse trail, it offers recreational access to the routes and
is open to the public. The trail is part of the larger Wisconsin bike trail system operated by the state of Wisconsin. It is one of four connecting
bike trails in west-central Wisconsin that span approximately one-third of the state. It passes through rural scenery and three tunnels.
Norwalk ist ohne Navi schwer zu finden und irgendwie von der Zivilisation abgeschnitten. Datennetz erwartet man vergebens, surfen im Netz ist somit schwierig.
Aber das Auto findet den Weg zum Norwalk Community Center, wo am Samstag die Unterlagen ausgegeben werden. Das Wetter ist unter aller S ..., es gießt aus
Eimern. Heiko wird später über Chicago Ähnliches berichten ...
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| Norwalk begrüßt die Läufer |
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Neben den Unterlagen werden auch Speisen und Getränke ausgegeben, für die Sportler ist dies alles im Preis inbegriffen. Und inzwischen haben wir
gelernt, dass Wisconsin Bier-Land ist; wer mag, bekommt hier ebenfalls Pilssuppe.
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| Jammi jammi: die Läufer dürfen sich überall bedienen |
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Der Blick auf die Streckenkarte sorgt mehr für Verwirrung als Klarheit; gemeinsam versuchen die Aktiven, sich ein Bild zu machen. Es gibt auf jeden Fall
Wendepunkte, aber wie viele? Und in welche Richtung wird zuerst gelaufen? Anhand der Mile-Marker gelingt es dann doch, dem Streckenverlauf zu folgen.
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| auf der Karte wird der Start / Zielpunkt markiert |
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Auf der Webseite des Ausrichters werden folgende Infos zur Strecke angeboten:
Der Morgen des Lauftages beginnt mit Blick auf den Grill; im Starterpaket findet sich ein Gutschein für das After-race-chicken-essen. Die Grillmeister beginnen zeitig
mit den Vorbereitungen.
Der Lauf soll Punkt 8 starten; noch ist es frisch, doch die Sonne ist schon erkennbar. Gegen die morgendlichen Frosttemperaturen gibt es ein erprobtes Mittel: Feuer!
Wer sich noch nicht angemeldet hat, darf dies auch gerne nachholen. Dazu ist die Ausgabe vom "community center" an die frische Luft verlegt worden.
Ansonsten bleibt etwas Zeit zum wandern im Park. Jeder Ort hätte ja gerne einen Superlativ zu bieten; Norwalk nennt sich selbst "Black Squirrel Capital".
Scheinbar geben sich so einige Orte im Staate Wisconsin selbst Titel, im Internet wird dies so beschrieben:
It’s been said that Wisconsin is home to more self-proclaimed capitals than any other state. Does this mean we’re a delusional bunch of
cheese mongers who constantly feel the need to feel special and unique? Nah, I think it just means we’re enthusiastic.
So, until proven otherwise, here are five “capitals” found right here in Wisconsin:
1. Mount Horeb, aka “Troll Capital of the World”
2. Muscoda, aka “Wisconsin’s Morel Capital”
3. Norwalk, aka “Black Squirrel Capital of the World”
4. Green Bay, aka “Toilet Paper Capital of the World”
5. Belleville and Elmwood, aka “UFO Capital(s) of the World”
Zu Norwalk wird weiter berichtet:
Although it’s a small village, Norwalk proudly boasts this claim on its website for all to see. While their confidence is admirable,
the competition for black squirrel recognition is both heated and intense. Take for instance Marsville, KS, who has the black squirrel
as their mascot, and what about London, Ontario, who produced their own music video dedicated to the little fella? Norwalk needs to up the ante.
Wenige Minuten vor dem Start werden die Marathonläufer zur Aufstellung gebeten. Einige Frühstarter, dies sind meist Walker, sind bereits auf der Strecke.
Zur Laufstrecke gibt es nicht viel zu berichten; es ist halt ein Trail, der auf einer ehemaligen Bahnstrecke entlang führt. Wanderer, Radler und Läufer teilen sich
den Weg, gelegentlich sind Straßen zu queren. Die Läufer haben den ersten Wendepunkt nach ca. 1,5Meilen erreicht, laufen zum Startbereich zurück und dann weiter bis
ca.14,5 Meilen, wo der nächte Wendepunkt eingerichtet ist.
Das Highlight ist definitiv der Tunnel, der über ca. 500m durch ein Bergmassiv führt. Es wurde ausdrücklich erwähnt,
dass man keine Lampen mitbringen muss, der Weg sei durch Laternen ausgeleuchtet. Und so ist es: der Tunnel ist dunkel und nass, an den Wänden läuft das Wasser runter und
von der Decke "regnet" es. An beiden Seiten des Tunnels schlängeln sich Rinnsale bergab. Ohne die Laternen wäre es stockdunkel, doch die farbigen Laternen machen
das Durchlaufen zu einem interessanten Ereignis.
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| So sieht der Eingang zum Bahntunnel aus |
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Normalerweise findet der "Rails to Trails Marathon" am ersten Novemberwochenende statt, doch in diesem Jahr musste der Lauf vorverlegt werden. Ursache: im Tunnel
machen es sich Fledermäuse zum Winterschlaf gemütlich, und in diesem Jahr eben sehr früh. Die Behörden haben die Schließung des Tunnels für die kommenden Tage
angeordnet, um die Tiere zu schützen. Und dann wäre der Lauf nicht mehr auf der tradionellen Strecke umsetzbar.
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| Das Tunnelinnere (das Foto stammt aber nicht vom Lauftag) |
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Bolle meldet, dass er die erste Hälfte des Marathon relativ flott absolviert hat, bevor er dann zum gemütlichen Teil übergeht. Dies bedeutet: 10 Minuten Mittagsruhe
gegen 11.30Uhr. Die Sonne steht am Himmel und es ist warm. Doch Bolle legt sich nicht weit genug abseits von der Laufstrecke ins Gras, er wird von anderen Sportlern
gesehen und ständig gefragt, ob es ihm gut geht. Die Fürsorge ist natürlich prinzipiell gut, doch bei der freiwilligen Mittagspause unerwünscht.
Also macht sich Bolle wieder auf den Weg und genehmigt sich an den letzten beiden Verpflegungsstationen jeweils ein Bier. Die alkoholischen Getränke werden nicht
direkt sichtbar platziert, aber auf Nachfrage öffnen die Helfer ihre privaten Schatullen. Auch hier wird darauf hingewiesen, dass man schließlich in Wisconsin sei
und Bier allerorten verfügbar. Die guten Helfer .... ein Dank an Euch!
Die Tunnelpassage auf dem Rückweg geht der Dicke komplett, hier heißt es: genießen!
Dann geht es auf die letzten Meilen. Als das 26Meilen -Schild erreicht ist, kann man den Park und somit auch das Ziel bereits sehen.
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| Das wirklich letzte Schild der Laufstrecke |
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Im Zielbereich gibt es Medaille, Getränke und chicken. Bier steht natürlich auch zur Verfügung. Einige Leute haben sich als “Black Squirrel” verkleidet.
2 Ausländer waren auf der Strecke: Hajime Nishi aus Japan und Bolle aus Deutschland. Den kleinen Japaner hat Bolle früher auch schon getroffen: 2004 beim "Death Valley Marathon"
und dann auch beim Usedom-Marathon in unserer Heimat. Hier erfährt der Japaner eine besondere Ehrung auf der Webseite des Veranstalters:
Für die Finisher gibt es folgendes Paket: Shirt bereits bei der Ausgabe, Medaille nach Zieleinlauf.
72 Marathon-Finisher werden in den Ergebnislisten geführt, beim Halbmarathon immerhin 237.
Die online-Ergebnisse findet man hier":
Rails to Trails Marathon Norwalk
14.10.2017:
10. Rügenbrückenlauf
Nun ist das Jubiläum gekommen, der Rügenbrückenlauf findet zum 10.Mal statt. Am selben Tag wird etwas weiter südlich der 40. Harz-Gebirgslauf ausgetragen, was für eine
unschöne Terminüberschneidung!! Normalerweise findet der Brockenlauf eine Woche vor unserem Brückenlauf statt, begeisterte Marathonis können
üblicherweise an beiden Veranstaltungen teilnehmen. Nicht in diesem Jahr!
Wir wissen, dass Thomas K. wieder in Wernigerode antreten wird, zum 21. Mal übrigens. Als Stralsund Runners bleiben wir aber in Stralsund!
Im Vorfeld waren die lokalen Blätter mit Artikeln zur Eröffnung der Brücke
im Jahre 2007 gefüllt. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass der Lauf zur Eröffnung der Brücke als erster Bericht unserer Webseite eingebucht ist.
Damals gab es noch nicht mal die Idee der "Stralsund Runners"; aber man kann an der damaligen Truppenstärke erkennen, dass es sich im Kern auch in 2007 schon um
diesen erlauchten Club ausgewählter Athleten gehandelt hat.
Hier ein paar Erinnerungen an 2017, die der BLITZ in Ausgabe 41 vom 08.10. aufgearbeitet hat:
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| Erinnerungen an 2017 |
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In diesem Jahr sind wir wieder stark vertreten; von unseren 9 Mitgliedern sind 7 aktiv beteiligt. Nur Matthes und Andreas sind nicht in der Gegend. Neben den
Laufsportlern werden auch einige mit dem Rad fahren, und das nicht bei der morgendlichen "Tour dé Allee". 2017 werden die Radler vom HANSE-Klinikum
auf allen Laufstrecken unterstützen, indem man die Begleitung der jeweils führenden und letzten Aktiven stellt. Wolf und Jens F. werden sich auf diese
Art und Weise betätigen. Doch gehen wir an den Anfang, zum Freitag ...
Schorni und Bolle sind bereits früh zur Ausgabe der Startunterlagen angetreten, dort treffen sich viele fleißige Helfer und Aktive. Familie Meinhold ist
vor Ort und meldet den Nachwuchs an.
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| die ersten Aktiven holen sich ihre Startnummern und Nudel-Gutscheine |
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Wichtiger Termin, der auf keinen Fall verpasst werden darf, ist der sogenannte "Freitags-Wein", an dem sich üblicherweise Schorni, Wolf und Bolle zum Wochenabschluss ihre unglaublichen
Wochen-Arbeitsleistungen um die Ohren hauen. Neuerdings ist auch Siggi häufiger zugegen; doch am heutigen Freitag ist der Tisch wirklich voll:
Meini kommt auf dem Weg zur Startunterlagenausgabe direkt von der Arbeit vorbei, Fash hat sich ebenfalls eingefunden.
Die Familie Thormeier, sportlich durch und durch, ist überproportional vertreten. Später kommt auch noch Herr Fieberg dazu.
Da gehen schon einige Gläser durch die Kehlen ...
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| So viele Leistungssportler |
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Von dieser wichtigen Zusammenkunft geht es zurück zum Hafen, wo die meisten Leute Nudeln naschen und ein paar Getränke konsumieren. Bei den Getränken machen wir auf
jeden Fall mit; Fash, Jens F. und Bolle gönnen sich einige Cuba libre, tendenziell ein paar zu viel. Fash bekommt noch die Kurve und geht heim. Die beiden anderen
Dödel sorgen noch in der Kulturschmiede für Nachschub. Trinktechnisch ist das Ziel schon mal erreicht ...
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| der Zielbereich am Freitagabend |
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Am Morgen des Laufes fühlt sich der eine oder andere daher geplättet. Aber an der Teilnahme kann dies nichts ändern, schließlich haben auch viele "Gäste" zugesagt.
Familie Pleß, zumindest Dirk und Gabi, machen sich aus der Gegend um Schwerin auf den Weg nach Stralsund. Dirk und Bolle wollen wieder als Team laufen, da
die Zusammenarbeit in der Vergangenheit bereits erfolgreich war, z.B. bei der diesjährigen Erstauflage des FDZU. Appropos FDZU:
Schorsch aus HGW, der beim FDZU den Brauerei-Cup gewonnen und sich über die 109km geschraubt hat, hatte sich per email im Vorfeld angekündigt. Kurze
Absprachen mit Bolle deuten darauf hin, dass er seinen ersten und einzigen richtigen Marathon des Jahres laufen wird (sonst nur Ultras, klar!!!).
Er wird zusammen mit Vater im Auto anreisen und nicht, wie in der Vergangenheit mal umgesetzt, bereits von Greifswald nach HST joggen. Für Bier will er auch sorgen, damit
unmittelbar nach dem Sport niemand dursten muss.
Am Vorabend, Treffpunkt Bierstand des Hafens, ist Bolle bereits auf René Vaegler getroffen, einen anderen Ultra-Finisher des FDZU. René will, man mag es kaum glauben,
"nur" 12km abspulen. Angeblich hätte er seit dem FDZU nichts mehr getan. Egal, Hauptsache er ist dabei!
Am Lauftag werden sich noch weitere FDZU-Sportler ins Blickfeld schieben.
Die Runners haben folgende Teilnahmen geplant:
Der Pinsel und Bolle werden den langen Kanten absolvieren, für Bolle ist es der 10.Marathon in der Geschichte des Rügenbrückenlaufes.
Fash und Meini nehmen die Halbdistanz in Angriff, für beide der jeweils 5. Halbmarathon des Jahres.
Schorni hat die Startkarte für den 12km-Lauf als Geschenk erhalten und wird daher in diesem Jahr auf der kürzeren Distanz starten.
Und dann sind noch die Herren Thormeier und Fieberg per Rad dabei: Wolf als Begleiter des führenden Marathonis, Jens ist für die kürzerern Strecken geplant und wird
später melden:
"bei den 12 km Läufer und danach Walker 12km .. Kinderlauf war ich auch mit dem Rad dabei"
Am Laufmorgen, das Wetter enspricht der Prognose, treffen sich die Bekannten und posieren für Fotos. Jörg Krabbe vom HANSE-Klinikum hat sich natürlich in ein
Kostüm geworfen, und natürlich sind die Sportler der Laufgruppe zahlreich vertreten.
Gabi und Dirk haben es zum Hafen geschafft. Und Schorsch trägt wieder ein intressantes Laufshirt, heute zum Thema "Jurasteig".
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| das erste Gruppenfoto am Morgen |
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Heiko befindet sich auf Usedom und hatte seine Teilnahme am Rügenbrückenlauf angekündigt. Und so reist er am frühen Samstag nach Stralsund und nutzt die Möglichkeit
der Nachmeldung. Man trifft sich im Startbereich. Da Heiko mit Handy läuft, wird es auch einige Fotos von der Laufstrecke geben.
Als sich die Marathonis zum Start aufstellen, zeigt sich auch Henry Fiddike. Henry ist einer der Organisatoren und Hauptakteure des FDZU und steht nun gut bepackt
am Ende des Feldes.
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| Wo kurz nach 9 noch musiziert wurde, stehen gegen 9.30Uhr die Marathonis. Mit dabei: Henry Fiddike und Bolle |
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Als "Stimme des Rügenbrückenlaufes" fungiert erneut der Sportsfreund Frank Ernst. Frank ist selbst Sportler und kennt die lokalen Größen, die er nun gelegentlich
per Mikrofon vorstellt.
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| "Stimme des Rügenbrückenlaufes": Frank Ernst |
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Die Laufstrecke führt wie im Vorjahr direkt zur Brücke, ohne Abstecher in die Altstadt. Das Duo Dirk & Bolle hat sich nach kurzer Absprache bereits am Start aufgelöst.
Dirk hatte sich gut vorbereitet und möchte am Ziel "unter 4 Stunden" festhalten, da kann und mag Bolle nicht mithalten. Er wird stattdessen mit Heiko die 42km in
etwas entspannterer Atmosphäre absolvieren.
Schorsch läuft ohne Uhr und möchte einfach nur Spaß haben. Henry will sich etwas mehr Zeit lassen und wird wohl einige Passagen abgehen.
Für Heiko, so wird gemunkelt, ist der heutige Lauf der 60.Marathon überhaupt und auch die erste lauftechnische Querung der Rügenbrücke. Da darf man sich durchaus etwas
mehr Zeit für Fotos und Gespräche nehmen. Bereits beim Anlauf zur Brücke treffen Heiko und Bolle auf den Fash-Man. Der steht am Wegesrand, grüßt und macht Fotos.
Dann ist Pinsel Hartmann zu sehen. Jürgen will sich heute scheinbar etwas
zurückhalten, aber trotzdem gemütlich unter 4 Stunden ankommen. Da haben wir überhaupt keine Bedenken ...
Dann geht es die Steigung der Brücke hinauf, der höchste Punkt der Strecke ist gleich erreicht.
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| Der Lauf ist noch ganz jung, da wird sich bereits die Brücke hoch gekämpft |
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Man hat ja nur 1x im Jahr die Chance, unsere Rügenbrücke aus dieser Perspektive zu erspähen. Es lohnen sich auch Blicke nach links, rechts und zurück.
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| Der Blick nach vorne |
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Dann geht es die langgestreckte Abfahrt der Brücke hinab und der Insel Rügen entgegen. Eine kleine Schleife um die Brückenfüße ist zu absolvieren, bevor der Weg nach
Altefähr eingeschlagen wird. Leider ist die erste Verpflegung erst am Ortsausgang von Altefähr zu finden, viel zu spät (hier sind wir schon bei Km 9).
Aber das werden die Organisatoren wohl nicht mehr lernen!
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| lange Abfahrt zur Insel Rügen |
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Wenn man Altefähr verlässt, sind etwa 10 Streckenkilometer geschafft. Der Radweg führt nun nach Poppelvitz, wo beim 11.Kilometer der frühere Kanu-Star Ralf
Schneidewurzel haust. Bolle hat bereits am Vorabend das Erscheinen der durstigen Marathonis für ca. 10.30Uhr angekündigt und Cuba bestellt. Und Raller liefert,
es stehen gut gefüllte Gläser bereit. Da es arg windet, verschwinden die Trinker für ein paar Minuten im Gehöft.
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| Raller und Silke begrüßen die Läufer in Poppelvitz |
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Gut gestärkt finden Heiko und Bolle zurück auf die Laufstrecke. Und befinden sich plötzlich in der Gesellschaft des Kollegen Jürgen Sinthofen mit Shirt "Country Marathon Club".
Was ist denn das? Da hilft nur fragen.
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| "Country Marathon Club" ????? |
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Jürgen erklärt: der Club ist eine lose Verbindung marathonbegeisterter Sportler, die auf dem ganzen Planeten laufen. Man müsse mindestens 30 Länder belaufen haben,
um aufgenommen zu werden. Jürgen selbst ist bei 66!
Hier kann man es ganz genau erfahren:
Country Club
Hinter Poppelvitz wird eine kleine Schleife gelaufen, bevor die Strecke zum Bodden führt. Einige mögen diese "off road"-Bedingungen nicht, aber es ist doch
wesentlich angenehmer hier als immer nur auf Asphalt. Und man bekommt ein paar schöne Blicke auf Wasser und Stralsund.
Heiko und Bolle erreichen die Streckenhälfte nach ca. 2,05h. Das ist nicht gerade schnell, aber ok. Kurz nach dieser Stelle kommen bereits die ersten
Marathonläufer entgegen, diese befinden sich nun schon bei Kilometer 30. Wolf ist der Führende im Feld und macht den Weg frei. Kurzes Abklatschen mit dem
alten Mann, dann muss er weiter in die Pedale treten!
In diesem Jahr sind die ersten 10 Marathonis dicht
beisammen, das war in den Vorjahren eher nicht so. Unter diesen Schnell-Läufern befindet sich auch Schorsch, der sich bei der Begegnung ein paar Sekunden
zum Innehalten nimmt. Bolle und Schorsch verabreden das gemeinsame Feierabend-Bier, doch Bolle weist auf die wahrscheinliche Zielankunft nach etwa 4.30h hin. Da
dürfte Schorsch dann schon geduscht und abgefüttert sein.
Die erste Frau im Feld wird von Siggi radtechnisch begleitet. Siggi hält kurz für ein paar Worte mit Bolle an, staunt über seine schnell laufende Dame und muss
dann zügig weiter.
Irgendwann kommt auch Dirk Pleß entegegen. Er befindet sich etwa bei Km28, als Heiko und Bolle gerade die 24 sehen. Und kurz auf Dirk folgt auch
schon Pinsel Hartmann.
Der Wendepunkt in Rambin erfolgt bei etwa Kilometer 25,5. Hier gibt es Verpflegung und, auf Nachfrage beim Personal, auch Bier. HURRA, mach auf die Hülse!
Holger hat das erste Bier am Hals. Holger war mit seiner Laufpartnerin Carola ebenfalls beim FDZU aktiv, die beiden haben als einzige "2er Staffel"
die 109km absolviert.
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| Das Buffet am Wendepunkt; Holger, Heiko und Bolle gönnen sich was Leckeres |
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Nun geht es auf den Rückweg und starker Gegenwind macht es den Läufern schwer. Der Streckenverlauf bis nach Altefähr ist auch identisch zum Hinweg, man könnte sagen:
etwas langweilig. Bei Kilometer 29 treffen Heiko und Bolle auf die letzten Teilnehmer des Marathonfeldes: an drittletzter Position befindet sich zu diesem
Zeitpunkt Henry Fiddike, man verabredet das Zielbier. Kurz nach Henry kommt noch ein walkendes Paar, in Begleitung unseres Radhelfers Gerd Riedel.
Gerd hält kurz an und lädt zur "Wettkampfnachbeprechung" um 16Uhr in die Badstüberstraße ein.
Bei Kilometer 35 guckt die Sonne erstmalig durch die Wolkendecke. Und vom Bodden hat man freien Blick auf die Hansestadt.
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| Irgendwo dahinten ist das Ziel |
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In Altefähr gibt es noch einmal Verpflegung, die 36 wurde gerade überlaufen. Im Ort kommt noch die 37 und dann steht man schon am Anfang der Rügenbrücke.
Hier haben sich bereits die 6km-Sportler für Lauf und Walken positioniert, in wenigen Minuten wird gestartet. Bolle weiß, dass einige Bekannte gemeldet haben
und versucht, diese zu erspähen. Und siehe da: Raller und Elli zeigen sich. Also runter die Böschung für ein kurzes Gespräch.
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| Treffen mit den 6km-Läufern |
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Für die Marathonis führt der Weg zurück nach Stralsund über den alten Rügendamm, die "neue" Brücke ist nun für die 6km-Läufer offen. Und es ist immer wieder schön,
deren Start in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre vom Damm zu beobachten: die Schnellen spurten ja gnadenlos davon.
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| die Spitze des 6km-Feldes, beobachtet vom alten Rügendamm |
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Während sich die Langstreckenläufer nun relativ eben über den Damm bewegen, müssen die Sprinter hoch hinauf.
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| oben auf der Brücke läuft das 6km-Feldes, die Marathonis erreichen Stralsund |
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Noch 2km bis zum Ziel: über den Dänholm führt der Weg zur Ziegelgrabenbrücke, wo der nicht so schnell laufende Athlet gerne noch etwas verweilt. Schließlich kann man
ganz hervorragend den Hafenbereich mit der Gorch Fock einsehen. Und da unten befindet sich auch der Zielbereich.
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| auf der Ziegelgrabenbrücke, nach rechts der Blick zum Stralsunder Hafen |
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Am Rügendammbahnhof steht traditionell die letzte Verpflegungsstation vor dem Ziel; hier sind die Tische noch gut gefüllt. Doch wer greift hier noch zu?
In wenigen Minuten locken Bier und Bratwurst!
Der Hafenbereich am Ozeaneum ist aufgrund der Wetterlage gut gefüllt, als Heiko und Bolle nach 4.25h ins Ziel traben. Meini steht an der Zielgraden und grüßt.
Und nach Entgegennahme der Medaille stehen die Schnell-Läufer schon bereit: Schorsch gibt die erste Runde Bier aus, die er in seinem Gepäck für Mangelzeiten
aufbewahrt hat.
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| Erfolgreiche Läufer bei der Nahrungsaufnahme |
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Meini entdeckt an René's Jacke einen Aufnäher der "SG Einheit Kenz". Wir reden von DEM Kenz, in der Nähe von Barth und Rubitz. Und daher kennt René natürlich auch
unseren Eier-König (bürgerlich als Uli bekannt).
Zurück zum Sport:
Unfassbar, in welcher Zeit Schorsch den Marathon absolviert hat: 3.06.25h! RESPEKT!!!
Das bringt Platz 7 in der Gesamtwertung und den Altersklassen-Sieg in der AK20.
Der ältere Kirsch übrigens; Vater vom Schorsch, hat den Halbmarathon in guten 1.52.43h absolviert. Auch er startet unter dem Namen "Weinbergschnecken"!
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| Das ist die Ergebnisliste für den Marathon |
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Dirk, mit dem Bolle ursprünglich laufen wollte, ist nach 3.43.39h ins Ziel gespurtet. Ebenfalls ganz hervorragend!
Fash hat bei seinem 5. Halbmarathon des Jahres endlich mal einen guten Tag erwischt und läuft 2017er Bestzeit. Für Meini dagegen läuft es nicht ganz so gut, er
verfehlt die 2 Stunden deutlich.
Zumindest wurde Meini in Laufbewegung abgelichtet:
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| Meini, im Runners-Shirt, ist fast im Ziel |
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Die Medaille kennen wir aus den Vorjahren, auch zum 10. Jubiläum gibt es nichts Besonderes. Schade!
Wir wissen, dass Henry noch auf der Strecke ist. Das versprochene Feierabend-Bier wollen wir schon noch mit ihm trinken, und so füllen wir die Zeit mit: na klar...
Bier!
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| Erfolgreich auf und neben der Strecke getrunken |
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Während die fleißigen Läufer gegen Dehydration antrinken, trifft Lars Strahl vom Hansekeller ein und schließt sich den Biertrinkern an. Lars bekommt
plötzlich Nachricht auf's Telefon, dass Dirk im Sani-Zelt behandelt würde. Wir sehen nach ...
Tatsächlich: Dirk liegt im Zelt und wird von Helfern und Damen betreut. Jaaa, so erregt man Aufmerksamkeit. Die überragende Laufzeit hat den Dirk wohl
ausgelaugt, der Kreislauf schwächelt leicht. Aber mit etwas Ruhe und Kraftstoff ist er bald wieder aufrecht und unter den Feiernden.
Und dann wird der letzte Marathonläufer lautstark angekündigt; es ist Henry. Und wie es sich gehört, läuft er die letzten Meter ins Ziel.
Mit 5.54.30h hat Henry die 6Stunde-Grenze, bei der der Marathon abgebrochen würde, sauber unterboten.
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| der letzte Marathonläufer erreicht das Ziel (mit Gerd Riedel als Begleitung) |
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Gerd Riedel ist auf seinem Rad definitiv der letzte Aktive des Marathonfeldes. Er hat seinen Schützling sicher ins Ziel gebracht und wird nun direkt zu Wolf
in die Badstüber fahren.
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| Gerd hat die 42km-Raddistanz erfolgreich bewältigt |
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Henry wird von Tochter, Org-Team und Mitläufern begrüßt. Schorsch überreicht das eine Finisher-Bier, ein weiteres von der Rügener Inselbrauerei erhält er von der
Familie.
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| Medaille, Bier, Unterstützung durch Familie und Lauffreunde - was will man mehr?! |
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Die meisten Teilnehmer und Gäste haben das Hafengebiet schon verlassen, als sich die Biertrinker am Podest zum Gruppenfoto aufstellen.
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| so viele Sieger |
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Henry informiert uns, dass sich der Termin für den 2. FDZU wegen eines Angebotes der Stadt Ribnitz auf den 16.06. verschoben hat. Bisher
war der 02.09. als Datum genannt. Dies wurde bereits auf der Webseite des Veranstalters veröffentlicht!
Dann ist Feierabend.
Gratulation allen Finishern. So laufen unsere Aktiven ins Ziel:
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| der kleine Bjarne |
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| Thore im roten Runners-Shirt |
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| Schorni erst mit rotem Shirt über dem Kopf, dann bei seinen Kumpels |
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| Meini tänzelt elegant über die Ziellinie |
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| Fash darf zufrieden sein: Bestzeit in 2017 (dahinter kommt Jörg Krabbe) |
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| Wolf radelt den Marathon-Sieger ins Ziel |
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Hier muss noch darauf hingewiesen werden, dass der Einlauf des Marathon-Siegers vom Org-Team nicht erkannt wurde. Wolf hat angerufen, mit den Armen gefuchtelt ...
hat alles nichts gebracht. Sekunden später vermeldet der Sprecher, dass demnächst der Sieger eintreffen wird; wie peinlich!!!!
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| Schorsch läuft gemütlich nach 3.06h ein |
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| Dirk hat heute starke 3.43h hingelegt |
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| Der Pinsel bleibt deutlich unter 4 Stunden |
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| zuletzt trödeln Bolle und Heiko ein |
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129 Marathon-Finisher werden in den Ergebnislisten geführt, beim Halbmarathon immerhin 535.
Die online-Ergebnisse findet man hier":
10. Sparkassen Rügenbrücken-Marathon & DAK Lauf- und Walking Day
16.10.2017:
Die OZ berichtet zum 10.Rügenbrückenlauf
In der Montagsausgabe der OZ lacht uns der Schornsteinfeger auf Seite 1 an; die Woche beginnt ja grandios:
Und auf Seite 9 hat sich auch Wolf eingeschlichen:
Hier findet man Seite 9 in reiner pdf-Form:
Bericht in der OZ
16.10.2017:
Die OZ berichtet zum IRONMAN Hawaii
In der Montagsausgabe, gemäß der Wichtigkeit natürlich erst hinter den Artikeln zum Rügenbrückenlauf,
wird Patrick Lange als neuer Hawaii-König gefeiert:
22.10.2017:
34. Drei-Brücken-Lauf Bonn-Beuel
Andreas bekommt in diesem Jahr einfach nicht genug, er nimmt noch am "Drei-Brücken-Lauf" in Bonn teil.
Hier ist sein Bericht in pdf-Form: Drei-Brücken-Lauf
Und hier kann man sofort lesen:
22.10.2017:
14. Magdeburg Marathon
Während Andreas in Bonn seine 15km abspult, ist Bolle in Magdeburg beim dortigen Marathon zu Gast. Normalerweise wird der Magdeburger Lauf am Wochenende des
Rügenbrückenlaufes ausgetragen, aber sonntags. Daher müsste jemand, der Interesse an beiden Veranstaltungen hat, einen Doppeldecker hinlegen.
Aber nicht in diesem Jahr! Der Rügenbrückenlauf wurde eine Woche vorgezogen, überschneidet sich so mit dem Harzgebirgslauf, lässt andererseits
Raum für die Teilnahme in Magdeburg. Und genau dieser Verlockung folgt Bolle...
Zentrum des Veranstaltung mit Anmeldung, Start und Ziel, ist das Messegelände am Elbauenpark. Am Samstag erreicht man die Messe auch gut mit der
Straßenbahn. Nachmeldungen sind problemlos möglich.
Am Lauftag stellt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwieriger dar; die Straßenbahnen zur Messe stellen ca. 3 Stunden vor dem Startsignal den Betrieb
ein und wollen / sollen auch erst wieder nachmittags auf die Schiene gehen. Das hat offenbar mit der Laufstrecke und diversen Streckensperrungen zu tun.
Parkplätze für Autos stehen zur Verfügung, ansonsten muss man per Taxi, Rad oder eben auf den eigenen Beinen zum Start erscheinen.
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| Begrüßung im Startbereich |
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Die Technik im Startbereich, dieser befindet sich in der Tessenowstraße, wird noch aufgebaut.
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| Startbereich in der Tessenowstraße |
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Auf dem Messegelände stehen 3 Hallen:
in Halle 1 findet man die Anmeldung, in Halle 2 sind Gepäckabgabe und Verpflegung für die Finisher, in Halle 3 kann man sich später umkleiden und duschen.
Nachdem Bolle die Halle 1 betreten hat, trifft er sofort auf Rene Vaegler von der "Einheit Kenz". Rene hatte beim Rügenbrückenlauf seine Teilnahme in Magdeburg
angekündigt und hält Wort. Er wird erneut die Halbmarathon-Distanz absolvieren.
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| Kenz, Kenz, Kenz |
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Und es sind noch weitere Bekannte vor Ort:
Jens Hunhold, der bereits mehr als 200 Marathons auf der Uhr hat und mit Bolle in Tangermünde gelaufen ist
Gerald Pliske, erfolgreicher Triathlet und in diesem Jahr mit Bolle an der Goitzsche und bei der Harzquerung aktiv
Die diesjährige Laufstrecke soll neu sein, geschuldet der regen Bautätigkeit in der Stadt. Vom Moderator wurde es morgens als "Magdeburg, Stadt der Kräne" bezeichnet.
Für die Marathonis wird es eine Doppelrunde entlang der Elbe geben.
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| die Laufstrecke |
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Die 21km-Runde ist recht kurzweilig, man sieht viel Wasser und Grün. Gelegentlich ist eine Brücke zu queren, an einigen Stellen haben sich Musiker postiert.
Auf der Wegstrecke von Nord nach Süd hat man den Doppelturm des Magdeburger Doms im Blick. Und so muss man sagen: es wäre auch ein schöner Foto-Lauf geworden.
Doch Bolle hat die Kamera nicht dabei. Schade, schade. Vielleicht im kommenden Jahr...
Lauftechnisch geht es Bolle gut; die erste Runde ist nach 1.49h erledigt. Dann ist er Teil einer 10köpfigen Gruppe, die bis etwa Kilometer 30 zusammenbleibt
und sich recht zügig vorwärts bewegt. Dann bricht die Gruppe an einer Verpflegungsstelle auseinander, jeder muss nun für sich selbst arbeiten. Und so bleibt
der fette Muck mit 3.47h recht deutlich unter der 4Stunden-Marke. Jens Hunhold ist kurz vorher eingelaufen. Gerald erreicht das Ziel nach 4.18h.
Rene hat den Halbmarathon in 1.53.46h geschafft und dürfte auch zufrieden sein.
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| die 3 Marathonis |
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Das Ziel befindet sich genau zwischen Halle1 und Halle2; kurze Wege zum Gepäck und Bier.
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| Ziebereich auf dem Messegelände (vor dem Start aufgenommen) |
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277 Marathon-Finisher werden in den Ergebnislisten geführt, beim Halbmarathon immerhin 1212.
Die online-Ergebnisse findet man hier:
14. Magdeburg Marathon
29.10.2017:
17. Röntgenlauf Remscheid
Andreas hat vor einigen Monaten angekündigt, dass er am Röntgenlauf in Remscheid teilnehmen wolle. So hat er auch Bolle inspiriert, sich auf den Wegen
des Strahlemanns Wilhelm Conrad Röntgen umzusehen.
Der Name Röntgen ist wahrscheinlich den meisten Menschen bekannt; irgendwas muss der Knilch also mit dem Lauf zu tun haben. Recherchieren wir kurz:
Conrad wurde in Lennep geboren, einer Stadt im bergischen Land. 1929 erfolgte die Eingemeindung zu Remscheid.
Zur Strecke wird bei Wikipedia geschrieben:
Der Röntgenlauf ist ein deutscher Landschaftslauf, der seit 2001 jährlich am letzten Oktobersonntag in Remscheid stattfindet.
Die Hauptwettbewerbe Ultramarathon über 63,3 km (1,5-fache Marathondistanz), Marathon und Halbmarathon verlaufen zum größten Teil auf dem Röntgenweg.
Daneben gibt es eine Fülle weiterer Wettbewerbe (Distanzen von 400 m bis 10 km), die in der Nähe des Sportzentrums Hackenberg ausgetragen werden.
Seit 2010 findet alle fünf Jahre auch ein 100-km-Lauf statt.
Gestartet wird am Sportzentrum Hackenberg. Nach einer kleinen Runde durch die Lenneper Altstadt wird entgegen dem Uhrzeigersinn der Röntgenweg durchlaufen.
In Clemenshammer befindet sich das Ziel für die Halbmarathonläufer, am Freibad Eschbachtal unterhalb der Eschbachtalsperre das Ziel für die Marathonläufer.
Die Ultramarathonis legen eine volle Runde auf dem Röntgenweg zurück.
Beim Ultramarathon sind ca. 850 Höhenmeter bergauf und bergab zu überwinden, beim Marathon 540 Höhenmeter bergauf und 650 Höhenmeter bergab und beim
Halbmarathon 265 Höhenmeter bergauf und 420 Höhenmeter bergab.
Für Andreas wird dies der 5. Halbmarathon in 2017; damit hätte er in Summe genauso viele Halbdistanzen gelaufen wie in den Jahren davor zusammen. Seine erhöhte
Aktivität ist bereits aufgefallen! Bolle wird hier seinen 150. Marathon absolvieren. Und so treffen sich die beiden in Bad Godesberg im "Limao", um bei Cocktail
und Steak den Plan für den Lauftag zu konsumieren.
Andreas hat einen Bericht erstellt und die Laufstrecke bis zum Halbmarathon beschrieben, der hier in pdf-Form gelesen werden kann: Röntgenlauf.pdf
Vielleicht schreibt Bolle ja noch ein paar Zeilen für den nächsten Streckenabschnitt?!
Hier kann man den Bericht des Beamten sofort lesen:
Die online-Ergebnisse findet man hier: 17. Röntgenlauf Remscheid
04./05.11.2017:
Die Wolgaster OZ berichtet über Wolfs Arbeit
Wolf hat es in die Wolgaster OZ-Ausgabe geschafft: Wolgast
Allerdings ist dies nur die Kurzversion des Artikels; wir konnten weder das Original der Zeitung auftreiben noch die Online-Version einsehen. Sorry.
Und hier kann man sofort lesen:
05.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag1: New Mexico
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 1: Marathon in New Mexico
Treffpunkt zur Ausgabe der Startunterlagen ist auch der Austragungsort des ersten Laufes:.
"Berg Park" in Farmington / New Mexico. Hier trifft Bolle wieder auf alte Bekannte von den beiden Serien der Vorjahre: Chrissi aus Texas ist für 2 der
6 Läufe angereist. Pammie wird wieder an allen Tagen dabei sein. Vincent Ma, in diesem Jahr schon in Maryland mit Bolle gelaufen, ist natürlich auch dabei.
Vincent hat in diesem Jahr alle Serien mit allen Läufen bei mainlymarathons gebucht. Er will im kommenden Jahr die 1000 knacken!
Es gab irgendwann in der jüngeren Vergangenheit einen Eigentümerwechsel bei mainlymarathons: Clint and Hanne Burleson, die Gründer und bisherigen Race Directors, haben
an die etwas jüngeren Rueckerts (Daniel, Jesse, Katie) übergeben, sind aber weiterhin als Consultants dabei. Clint and Hanne sind leider
abwesend, Hanne soll nach Deutschland geflogen sein. Jeff Burleson ist vor Ort und George, die gute Seele der Serie. George ist noch immer für Fotos,
Videos, Ergebnisse etc. verantwortlich (wenn er nicht selbst gerade läuft).
Larry Macon, Lauflegende aus Texas, wird wieder einige Läufe absolvieren, um seiner Zielmarke, 2000 Marathons, näher zu kommen. Dazu später mehr.
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| 6 Läufe sind in der Southwest-Serie angesetzt |
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Und dies ist der erste von 6 Tagen:
Der reguläre Start ist für 7 Uhr angesetzt; ein früher Start um 6 ist möglich und für Langsamläufer empfohlen.
Früh am Morgen trifft sich die Horde zur Besprechung: heute gilt es 12 Runden im Park zu laufen, oder 6 für den Halbmarathon.
Es ist recht frisch (ca. 4Grad), doch später am Tag wird die Sonne ordentlich durchwärmen. Regen ist nicht in Sicht, gutes Wetter für Tag1.
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| Einweisung am Morgen; die Frühstarter sind bereits unterwegs |
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Wie bei den anderen Veranstaltungen der Serie gilt:
Das Personal der mainlymarathons-Serie leistet wieder exellente Arbeit und versorgt die Teilnehmer an der einen Verpflegungsstation im Start / Zielbereich
mit einer Vielfalt an Speisen und Getränken. Es wurde empfohlen, dass alle Starter eigene Flaschen oder / und Becher mitbringen, um die Müllberge möglichst
klein zu halten. Und das klappt hervorragend, die Getränke werden immer wieder in die Flaschen nachgefüllt.
Die Laufstrecke führt entlang des Animas River, der Wendepunkt ist nach 1,2 Meilen eingerichet. Bei halbwegs zügiger Laufweise schafft der durchschnittliche
Athlet dies in ca.20 Minuten. Erstaunlicherweise sind keine richtig schnellen Läufer unterwegs, es geht heute gemütlich zu.
Unterwegs im Park sieht es so aus:
Es gibt eine besondere Passage im Park, die "All Veterans Memorial Plaza". Das Internet sagt dazu:
All Veterans Memorial Plaza is located within Berg Park, along the Animas River. This memorial park is a place where all veterans can be honored and remembered.
The focal point of this stunning memorial is a large floating stone globe that is suspended over a layer of water and can easily be rotated.
On the globe, stars indicate every point where the United States has been involved in a conflict. Flags representing the states and tribes of the Four Corners line
the edge of the memorial and banks of the Animas river. Memorials to each branch of the military and each conflict are included in the All Veterans Memorial
Plaza to honor and share our history and the sacrifices that have been made.
Da sind ziemlich viele Gedenktafeln angebracht:
Nach langer Anreise läuft es für Bolle recht ordentlich, die ersten 6 Runden und somit den Halbmarathon hat er nach etwas über 2 Stunden geschafft. Nun gilt es,
ein wenig auf die Bremse zu treten, denn es gibt noch 5 weitere Lauftage. Also werden Gespräche geführt und Fotos gemacht.
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| da ist schon jemand die "Dust Bowl Serie" gelaufen |
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| 3 Ladies, die den Großteil der Strecke gehen |
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| hier die harten Läufer: Trish (links) und Nick (rechts) laufen 50km, Jeff "geht" heute Halbmarathon, Vincent lässt sich auf der Marathondistanz Zeit |
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Nun noch ein paar Worte zu Larry:
Larry hat in der Vergangenheit mehrfach den Weltrekord für die meisten gelaufenen Marathons in einem Jahr geholt. Bei "guinnessworldrecords" aus dem Jahr
2013 steht dazu:
The most marathons completed in one year by a male is 239 and was achieved by Larry Macon (USA) from 1 December 2012 to 30 November 2013.
Larry began his attempt on 1 December 2012 at the Baton Rouge Marathon in Baton Rouge, Louisiana, USA, and completed the last of his marathons at the
Dozen Sweet Potatoes PM Marathon in San Antonio, Texas, USA, on 30 November 2013.
Larry ist noch immer nicht satt, will unbedingt die 2000 knacken. Heutzutage geht er die Strecke aber komplett ab. Um diesen Kollegen geht es:
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| Larry Macon mit mehr als 1900 Marathons |
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Wer eine Runde beendet, greift sich ein Gummiband und streift dieses um das Handgelenk. Wer mag, darf 5 helle Bänder gegen ein rotes Band tauschen.
Wer seine Strecke beendet hat, läutet die Zielglocke und zeigt so sein Finish an. Die Zeit wird notiert und eine Medaille ausgehändigt.
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| Der wichtige Tisch mit den "rubber bands" |
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| hier können alle Medaillen der Serie angesehen werden |
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| die Glocke |
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Für die Mühen des heutigen Tages gibt es die erste Medaille in Form des Bundesstaates New Mexico.
Und die sieht so aus:
Bolle beendet den Lauf nach ca. 4.35h und macht sich sofort ein Bier auf.
Damit ist Tag 1 noch nicht beendet, denn für den 2.Lauf im Staat Colorado sind etwa 45 Meilen nach Durango zu fahren.
06.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag2: Colorado
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 2: Marathon in Colorado
Wir befinden uns nun im Süden des Staates Colorado, in der Stadt Durango. Laut offiziellen Angaben leben hier ca. 17.000 Menschen, und diese werden durch
5 Brauereien versorgt. Für die Läufer nicht unerheblich: die Höhe über NULL beträgt 2000m. Da dürften einige der Flachlandindianer Probleme bekommen.
Dies ist der zweite von 6 Tagen:
Wie am Vortag ist der reguläre Start ist für 7 Uhr angesetzt; ein früher Start um 6 ist möglich und für Langsamläufer empfohlen.
Das Wetter ist auch ähnlich: knapp über dem Gefrierpunkt, dann wird es wärmer. Aufgrund der tiefen Temperaturen musste aber die Laufstrecke verändert werden.
Ursache: die Wasserleitungen der Toilette sind eingefroren und wären somit nicht nutztbar. In der Nähe gibt es Alternativen, aber dafür muss eben die Strecke
verändert werden. Daher sind statt der ursprünglich geplanten 12 Runden "nur" 10 zu absolvieren.
Austragungsort ist der Riverwalk Trail entlang des Animas River.
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| Daniel steht in der "Küche" und bereitet warme Speisen vor |
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Die Laufstrecke beginnt auf einer Art Parkplatz neben einer Arena mit Pferdeställen. Daher wird auch daraufhin gewiesen, dass überall Pferdeäpfel liegen können,
also Achtung! Von dieser Arena führt der Weg zum Fluss, die 1,3 Meilen bis zum Wendepunkt gehen immer leicht bergab. Demzufolge geht es auf dem Rückweg bergan.
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| Der Startbereich an der Arena mit ... |
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| ... Pferdeställen |
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Unterwegs im Park sieht es so aus:
Bolle läuft den größten Teil der Strecke mit Dale, der am Vortag in derselben Leistungsklasse unterwegs war. Nur bei den Pausen, entweder für Verpflegung
oder Klo, trennen sich die beiden. Am Ende wird der fette Muck 5 Minuten vor Dale einlaufen.
Heute wollen wir noch etwas zu Nick Nicholson aus England sagen; Nick hat sich aufgemacht, sämtliche Marathon-Rekorde zu brechen.
Das hier ist Nick:
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| Nick kämpft nicht um Bestzeiten, daher macht er auch Späße und Fotos |
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Im Internet würde man Nick und seine Rekordjagd unter dem Suchbegriff "Chasing World Records" finden.
Am Vorabend hat der Brite auf Nachfrage von Bolle seine 2017er Läufe zusammengetragen, das sind die Zahlen:
Bisher hat der fleißige Brite also 212
offizielle Marathon / Ultra-Läufe im Jahr 2017 absolviert. Und diese Zahl steigt jeden Tag an. Ziel soll es sein, so viele wie möglich
ins Ziel zu bringen (genannt wurde die Zahl 255), damit der neue Rekord, wenn es denn einer wird, auch eine zeitlang hält.
Solche Zahlen lassen den gemeinen Läufer kopfschüttelnd zurück. Wir essen und trinken lieber ...
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| das heutige Buffet |
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2 der Damen haben heute Probleme: bei Trish krampft der Magen, sie muss die Strecke verkürzen. Und Chrissie wechselt von Marathon zu Halbmarathon, denn der Flug
geht nachmittags zurück nach Texas.
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| Trish und Chrissie kämpfen mit Problemen |
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Die Höhe von 2000m und der ständige Wechsel von auf und ab machen sich bemerkbar; die Halbmarathonstrecke, also 5 Runden, absolviert Bolle in 2,16h. Daher dürfte
eine Zielzeit von 5 Stunden wahrscheinlich sein oder sogar überschritten werden. Aber der Dicke hält gut durch, nach 4.44 und Sekunden wird die Glocke geläutet.
Und kurz darauf kommt auch Dale ins Ziel.
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| Dale greift nach der Glocke ... |
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| ... und hat es geschafft; 4.50h |
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Für die Mühen des heutigen Tages gibt es eine weiße Medaille in Form des Bundesstaates Colorado.
Das Medaillenband wird bereits länger:
Damit ist Tag 2 noch nicht beendet, denn für den 3.Lauf im Staat Utah sind etwa 120 Meilen ins kleine Bluff zu fahren.
07.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag3: Utah
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 3: Marathon in Utah
Wir befinden uns nun im Südosten des Staates Utah, im kleinen Ort Bluff. Laut offiziellen Angaben leben hier 320 Menschen, das ist ja sehr übersichtlich.
Die Läufer interessieren sich wieder für die Höhe über NULL: diese liegt mit 1318m deutlich unter dem Wert des Vortages. Es lässt sich nun hoffentlich leichter
atmen?!
Dies ist der dritte von 6 Tagen:
Werfen wir einen Blick auf Bluff, indem wir von oben auf das Kaff hinunter blicken:
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| Bluff, linke Ortsseite (vorne rechts, an der Freifläche) sieht man den Camper von "mainlymarathons" |
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| Bluff, rechte Ortsseite |
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Ja, das ist der Ort Bluff. Irgendwo auf den Hügeln stehen noch ein paar Holzhütten. Das war's.
Um den Ort herum gibt es aber wunderschöne Gesteinformationen, wie sie für die Bundesstaaten im Südwesten typisch sind. Das werden die Läufer an der Strecke auch
bestaunen können.
Auch heute gilt: der reguläre Start ist für 7 Uhr angesetzt; ein früher Start um 6 ist möglich und für Langsamläufer empfohlen.
Die Temperaturen liegen mit 10°C etwas über den Werten der ersten beiden Tage, so kann man durchaus in kurzen Klamotten starten.
Offenbar hat jemand Geburtstag, denn die Verpflegungsstation ist geschmückt:
Die Läufer, die bereits um 6Uhr gestartet sind, raunen den Neuankömmlingen zu, dass heute 22 Runden zu absolvieren sind. Oje! Aber dafür würde man einige
wunderschöne Blicke auf Mutter Natur erhaschen können.
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| das sind die Rundenzahlen aller Distanzen |
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Und schon sind alle Aktiven auf der Laufstrecke. Vom Parkplatz mit dem Start / Zielbereich läuft man auf eine Straße, die in Richtung Berge führt.
Bereits nach 0,6 Meilen, also etwa 1km, ist der Wendepunkt gesetzt.
So sieht es unterwegs aus:
Einige der Anwohner fragen nach, was denn auf ihrer Straße los sei. Offenbar ist nicht bekannt, dass eine Laufveranstaltung in der "Stadt" weilt. Da
hilft nur Aufklärung; die meisten Leute können kaum fassen, dass man freiwillig von Bundesstaat zu Bundesstaat reist um immer wieder einen Marathon zu absolvieren.
Einer der Läufer hat plötzlich ein Buch in der Hand; am Wegesrand hat er die örtliche Bibliothek entdeckt.
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| Bibliothek in Bluff |
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| das ist weder Läufer noch Anwohner |
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Dale, mit dem Bolle die ersten beiden Tage lauftechnisch geteilt hat, ist nun nicht mehr dabei. Dafür kommen einige neue Teilnehmer dazu, im Kern bleibt die Truppe
aber erhalten.
Foxy feiert heute Geburtstag und gönnt sich mal eben einen Marathon:
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| happy Birthday |
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Nick läuft erneut 50km, ist aber auffällig langsam unterwegs. Dennoch bleibt Zeit für Späße ...
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| So sieht Marathonlaufen in England aus |
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Nun noch ein paar Blicke auf die Gesteinsformationen am Wegesrand. Viele der Läufer stoppen hier und machen Fotos.
Für Bolle endet der Lauftag nach 4.36h
Für die Mühen des heutigen Tages gibt es eine rote Medaille in Form des Bundesstaates Utah.
Damit ist Tag 3 noch nicht beendet; nun steht die längste Fahrt der gesamten Serie an. Der Weg von Utah nach Arizona ist mit 223 Meilen angegeben. Und es
geht bergan, der Zielort Flagstaff soll wieder auf 2000m liegen.
Bei der Abreise fällt dieses Auto auf, das der Eigentümer mit Hingabe geschmückt hat:
08.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag4: Arizona
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 4: Marathon in Arizona
Arizona ist der Bundesstaat für den 4. Lauftag. Flagstaff, der Austragungsort, liegt auf rund 2100 m Höhe am Südwestrand des Colorado-Plateaus und gilt als
„Tor zum Grand Canyon“. Die Einwohnerzahl des Ortes entspricht etwa der Stralsunds, hier ist also etwas mehr los als in Bluff, Utah.
Die Läufer haben auf jeden Fall einigen Respekt vor der dünnen Luft, höher hinaus wird es bei dieser Serie nicht mehr gehen.
Die Laufstrecke wurde im Buffalo Park abgesteckt, hier befinden wir uns über den Dächern der Stadt in einem sehr schönen Park mit Blick auf die
San Francisco Peaks. Unmittelbar nördlich der Stadt erstreckt sich dieser vulkanische Gebirgszug, bis zum Grand Canyon sind es nur 80km.
So sieht es morgens bei Ankunft auf dem Parkplatz am Park aus:
Die Frühstarter sind wieder seit 6Uhr unterwegs, nun sammeln sich die Läufer des regulären Starts. Einige neue Gesicher sind zu sehen, wahrscheinlich
Einheimische. Die Temperaturen liegen unter 0 Grad, überall haben sich Eiskristalle abgesetzt. Die Geher auf der Strecke tragen Jacke, Handschuhe und Mützen.
Ja, ist denn schon Winter?
Dies ist der vierte von 6 Tagen:
Jammi, es wird Kartoffelsalat geben!
Daniel steht bereits in der Küche und kümmert sich um warme Speisen und Getränke.
Heute ist die Runde etwas größer, für den Marathon sind 10 davon zu absolvieren.
So sieht es im Park aus:
Für einige der Läufer ist heute Schluss; einige wollen es so, andere müssen ...
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| von links: Rand hatte für 4 Tage gebucht; Trish muss aufgeben; Alan setzt am folgenden Tag aus |
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Rand hat bereits am Vortag gemeldet, dass er "nur" für 4 Tage gemeldet hatte und Arizona sein letzter Auftritt werden würde.
Trish hat nach eigenen Angaben bereits an 10 dieser Serien teilgenommen und muss nun gesundheitsbedingt aussteigen.
Alan hat am ersten Tag teilgenommen, am 2. ausgesetzt, läuft heute wieder mit und macht Morgen erneut Pause.
Die beiden Briten sieht man heute häufiger im Wandermodus:
Foxy trägt ein interessantes Shirt, das etwas von "10 Marathons an 10 Tagen" anzeigt. Auf Nachfrage meint er, dass man dies in England machen könne und er
selbst schon 6 mal teilgenommen hat.
Dort plant man, leicht zu erhöhen und an 11 Tagen dann 11x Marathon zu laufen. Immer weiter, immer länger, immer mehr ...
Am Vortag hat Stefanie souverän in 3.50h gewonnen, es war auch ihr erster Aufritt bei der Serie. Heute ist sie etwas gemütlicher unterwegs, macht Fotos und
telefoniert. Dennoch wird sie wieder als Erste das Ziel erreichen. Nach diesen 2 Tagen ist Schluss für Steff.
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| Stefanie Perrie aus Michigan |
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Nach einigen Runden setzt sich die Sonne kraftvoll durch, die Winterklamotten können abgelegt werden. Glatzköpfe werden wohl wieder Sonnenbrand bekommen.
Und wer das Ziel erreicht, erhält die grüne Medaille für den Bundesstaat Arizona. Am Band hängen nun schon 4 Medaillen.
Für Bolle endet der Lauftag nach 4.45h
Damit ist Tag 4 noch nicht beendet; von Flagstaff steht eine Fahrt über 180 Meilen nach Laughlin im Bundesstaat Nevada an. Laughlin liegt im 3 Länder-Eck
der Bundesstaaten Kalifornien, Nevada und Arizona. Hier erfolgt auch der Zeitzonenwechsel von Mountain- zur Pacific-Time. Daher wird an den beiden
folgenden Tagen um 6Uhr gestartet, Frühstart wäre dann um 5.
Zum Abschluss gibt es auch wieder ein Läufer-Auto, dieses gehört Pam:
09.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag5: Nevada
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 5: Marathon in Nevada
Laughlin, Nevada, ist Austragungsort des 5. Lauftages. Wir befinden uns im südlichsten Zipfel von Nevada, an der Staatsgrenze zu Arizona,
die direkt durch den Colorado River verläuft. Laughlin hat nach Las Vegas und Reno die drittmeisten Casinos in Nevada und viele der Laufsportler werden auch in
einem der Hotel / Casino - Komplexen übernachten.
Auf dieser Seite des Flusses gilt nun auch die Pacific Time, weshalb der morgendliche Start auf 6 Uhr gelegt wurde. Ein Frühstart ist ebenfalls möglich,
nun um 5.
Als Laufstrecke wurde ein Wanderweg direkt am "Davis Dam", einem Staudamm am Colorado River, gewählt. Als die Spätstarter den Parkplatz erreichen, sieht dies
ungefähr so aus:
Es sollte der fünfte von 6 Tagen angekündigt werden, da steht aber etwas Falsches:
Falscher Tag, falscher Ort; aber der Speiseplan wurde aktualisiert!
Und die Temperaturen sind zur Abwechslung mal angenehm; es sind 15 Grad am Morgen und Laughlin befindet sich auf einer vernünftigen Höhe: 170m über Null.
So dürften sich die Läufer wohl fühlen!
Auf der Strecke aber geht es gemütlich zu, scheinbar haben die vergangenen 4 Tage zu Ermüdung geführt.
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| Bob ist immer mit Mütze unterwegs, heute aber läuft er nur selten |
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Einige Sportler der vergangenen Tage sind nicht mehr dabei, dafür kommt Frischfleisch dazu. Es gibt wie an jedem Tag eine Einweisung für die Teilnehmer:
die Strecke führt ca. 1,1 Meilen auf dem Wanderweg entlang, bevor der Wendepunkt erreicht wird und es zurück zum Damm geht. Für den Marathon
sind 12 dieser Runden zu absolvieren.
Gute Reise!
Und dann ist es so weit: Bob wird es zu warm und er nimmt die Mütze ab. Siehe da, auch Bob hat eine sportliche Frisur!
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| Bob hält die Glatze in die Sonne, dahinter der Damm |
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Die Strecke ist recht angenehm zu belaufen, es gibt leichte An- und Abstiege. Am Wegesrand sind viele Informationstafeln zur Geschichte der Gegend und der Stadt
zu finden. Außerdem wird der Weg stark von Wanderern, Läufern und Radlern genutzt. Erneut fragen Einheimische, was denn hier los sei. Die Startnummern verraten
ja, dass etwas Außergewöhnliches stattfindet.
Hier ein paar Bilder von der Strecke:
Die Temperaturen steigen, es geht stramm auf die 25 Grad zu. Der Schweiß fliest, es muss viel getrunken werden. Und es gibt Wassereis an der Verpflegungsstation.
Wann immer sich die Chance bietet, sammeln sich die Aktiven und wandern gemeinsam. Heute wird wirklich viel gegangen und erzählt. Es ist deutlich spürbar,
dass den meisten Leuten die vergangegen 4 Tage in den Knochen stecken und das Ende der Laufserie absehbar ist.
Hier ein paar Bilder der Aktiven:
Für Bolle läuft es ganz gut am heutigen Tag; während die meisten Leute gehen, läuft der Dicke. Und arbeitet sich bei ca. 2.10h zum Halbmarathon vor.
Das entspricht dem Schnitt der vergangenen 4 Tage und lässt auf eine Zielzeit von erneut um die 4.45h schließen. Es bleibt aber durchaus Zeit für Gespräche und
Fotos.
Bolle und Bob haben an allen Tagen rumgealbert, viel erzählt und per High-Five abgeschlagen. Doch heute leidet Bob; obwohl eine Stunde vor Bolle gestartet, kommt
er erst nach ihm ins Ziel. Das nimmt Bolle in allen Einzelheiten auf:
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| Bob kurz vor dem Zieleinlauf |
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| Geschafft: der Glockenschlag wird gesetzt |
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Für Bob ist nun Feierabend, er fliegt nach Hause und wird am morgigen Lauf in Kalifornien nicht teilnehmen. Das war so geplant. So sieht Bob mit voller
Medaillenbestückung aus:
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| 5 Staaten, 5 Medaillen |
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Wer immer nun das Ziel erreicht, wird gefeiert. Die Sonne brennt brutal, Schatten ist wirklich Mangelware. Gratulation an alle Finisher:
Das Team England bekommt nicht genug: Nick macht wieder 50km voll, Foxy läuft auch mehr als notwendig. Nachdem er beim Marathon das Ziel erreicht hat,
startet er nach kurzer Pause noch zu einem 5km-Lauf. Dafür wird die Zeit separat erfasst. Kann man machen, muss aber nicht.
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| Team England |
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Nick ist ja immer noch auf Rekordjagd, hier ein paar Aufnahmen des Champs ...
Im Zielbereich sitzt nun eine kleine Gruppe von Sportlern, die sich immer wieder in den Schatten rettet und Unsinn labert.
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| erfolgreiche Sportler retten sich in den Schatten |
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Nick schafft es auch außerhalb des Laufsports, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: die Damen wollen / sollen an seine Wertsachen:
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| Er hat es einfach drauf |
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Man sieht in der Läuferwelt ja so Einiges, aber nun schaut mal auf Clyde:
der 70jährige läuft nicht nur 52 Marathons in 52 Wochen! Nein, er hat auch eine Stichsäge zum persönlichen Massagetool umfunktioniert. Es gab schon großes Gelächter
und zweideutige Videos:
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| Clyde hat auch die Massage optimiert |
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Wer das Ziel erreicht, erhält eine hellblaue Medaille für den Bundesstaat Nevada. Am Band hängen nun schon 5 Medaillen.
Damit ist Tag 5 noch nicht beendet; von Laughlin steht eine kurze Fahrt von ca.40 Minuten nach Kalifornien an.
Ziel ist Needles im 3-Ländereck Nevada, Arizona, Kalifornien. Auch hier gilt Pacific-Time. Morgen wird daher ebenfalls um 6Uhr gestartet.
10.11.2017:
mainlymarathons -Southwest Serie Tag6: Kalifornien
Einleitung:
Bolle hat sich erneut für eine mainlymarathons -Laufserie angemeldet, nun für die im Südwesten.
Die Serie besteht aus Läufen in den 6 Bundesstaaten links unten im Staatsgebiet der USA: New Mexico, Colorado, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien.
Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: Halbmarathon, Marathon oder 50km.
Für die Southwest-Serie ist X = 6. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.
Tag 6: Marathon in Kalifornien
Die Southwest-Laufserie endet am heutigen Tag, wir sind in Needles. Wikipedia kennt dazu folgende Fakten:
Die Stadt wurde 1883 gegründet, als eine Eisenbahnlinie erbaut wurde, die an dieser Stelle den Colorado River kreuzt.
Die Route 66 führt ebenfalls durch die Stadt. Die Stadt ist für extreme Hitze im Sommer bekannt, die Temperaturen erreichen im Sommer
regelmäßig 49 Grad Celsius. Am 17. Juli 2005 wurden 51,6 Grad Celsius gemessen.
Die Laufstrecke des letzten Tages liegt im "Jack Smith Park". Nick, der rekordjagende Engländer, kennt diese Strecke von einer früheren Teilnahme und meinte,
dass dies kein schöner Lauf werden würde. Schlechte Strecke, wenig zu sehen. Und er hatte recht.
Einige Sportler haben wieder die Chance zum Frühstart um 5Uhr ergriffen. Punkt 6 erfolgt dann der reguläre Start.
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| Neuigkeiten am "Rubber band - Tisch" |
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Zum Abschluss der Laufserie wird immer etwas auf den Grill geworfen, heute gibt es schon sehr zeitig Hot dogs. Man sollte nicht zu früh mit der Schlemmerei beginnen.
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| jammi jammi |
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Denn es müssen erst noch 12 Runden für den Marathon oder eben 6 für die halbe Distanz bewältigt werden. Und so sieht es auf der Strecke aus: viel Schotter, sehr
uneben. Alle jammern und maulen, dass man gleich hätte auf dem Mond laufen können.
Wann immer sich die Gelegenheit bietet, wird geschnattert. Laufen steht heute nicht im Vordergrund. Hier einige Aufnahmen der Teilnehmer:
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| Daniel und Jesse Rueckert, Eigentümer der Laufserie und aktive Läufer |
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Die beiden Rueckert-Brüder sind heute immer wieder auf der Strecke; mal arbeiten sie, mal laufen sie. Auf diese Weise werden beide wohl auch eine
gültige Wertung erzielen, auch wenn die Zeit dann nicht wirklich gut werden kann. Denn nach jeder gelaufenen Runde erledigen sie Tätigkeiten im Start / Zielbereich.
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| Jim Simpson, 75 Jahre alt |
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| Alan ""madfeet" Higgins |
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| Dave, Clyde und Foxy |
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| Jane aus Australien |
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Morgens, im Dunkel gestartet, war es noch etwas frisch. Aber als die Sonne sich dann zeigt, wird es wieder brutal warm. Die Helfer unternehmen wirklich alles,
um es den Aktiven erträglich zu machen: Eiswasser zur Kühlung steht bereit, Wassereis wird gereicht ...
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| Dank an die Helfer |
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Als die ersten Halbmarathon-Läufer das Ziel erreichen und die letzte Medaille entgegennehmen, beginnt deren Präsentation des Metalls. Gemein, denn die
Langstreckenläufer müssen noch ein paar Runden drehen. Natürlich wird gratuliert.
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| Die Sieger zeigen ihre Trophäen |
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Draußen quälen sich die Marathonis derweil in der Sonne; Zeit für Spaß bleibt immer!
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| Jaaaaaaaaaaaaaa, gleich geschafft |
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Alan ""madfeet" Higgins war "nur" an jedem 2.Tag dabei und leidet heute. Doch die anderen Finisher erwarten ihn im Ziel und fordern den Glockenschlag.
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| Alan beendet die 12. und letzte Runde |
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| Das Läuten der Glocke meldet den Zieleinlauf |
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Foxy hat in dieser Woche bereits Geburtstag gefeiert, heute bringt er seinen 300. Marathon ins Ziel.
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| Team England im Ziel; Nick arbeitet am Rekord, Foxy hat 300 erreicht |
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Viele Finisher haben das Gelände bereits verlassen, übrig bleiben die Hardcore-Läufer. Interessant ist, dass viele dieser Leute nach der 6Tage-Laufserie direkt nach
Las Vegas zu einer weiteren 3Tage-Serie reisen, dem sogenannten "Las Vegas 3 of a Kind". Las Vegas ist ja nur eine Autostunde entfernt und trägt am Wochenende
den "Rock'n'Roll-Marathon" aus. An dem wird Bolle teilnehmen, vom Triple-Event hat er erst auf der Laufstrecke erfahren.
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| Die Elite hat es sich im Zielbereich ... |
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| ... gemütlich gemacht. Gleich fahren sie nach Vegas |
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Ach ja; Bolle hat auch alle 6 Marathonläufe absolviert, diese ins Ziel gebracht und dafür die Medaillen erhalten. Am letzten Tag baut man dann den Strang zusammen
und macht, wenn man denn mag, ein Abschlussfoto.
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| Der letzte Tag der Southwest-Serie in Needles, CA |
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Das Runners-Shirt muss unbedingt in die Linse:
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| Stralsund grüßt den Südwesten |
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Damit ist die Laufserie beendet! Viele der Läufer werden aber nach Las Vegas zur nächsten Veranstaltung weiterreisen. Na dann - gute Beine!!!
Dies sind Bolle's Laufergebnisse der vergangenen 6 Tage:
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| 6 Tage, 6 Staaten, 6x Marathon |
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11./12.11.2017:
Rock'n'Roll Marathon Las Vegas
An diesem Wochenende findet in Las Vegas der "Rock'n'Roll Marathon" statt, eine Veranstaltung der "Rock 'n' Roll Marathon Series". Laut deren Webseite stehen
derzeit folgende Orte zur Auswahl:
Nun also Las Vegas ...
Die Marathon-Messe findet im Vegas Convention Center statt und ist von Donnerstag bis Samstagabend geöffnet. Bolle reist direkt von der Southwest-Serie nach Vegas
und holt die Unterlagen am Freitag ab. Einige der erfahrenen US-Läufer haben dies bei den Southwest-Läufen empfohlen; am Samstag würden die Massen zur Expo
strömen und es könne leicht Stunden dauern, bis man sich zur Ausgabe vorgearbeitet hat.
Lauftechnisch steht folgendes Programm in Las Vegas zur Wahl:
Samstag 18Uhr: 5km
Sonntag 15.55Uhr: 10km
Sonntag 16.30Uhr: Halbmarathon
Sonntag 16.30Uhr: Marathon
Es gibt 2 verschiedene Startorte: 5 und 10km beginnen an den "Las Vegas Festival Grounds", während Halb- und Marathon-Läufer direkt auf dem Las Vegas Blvd.
auf Höhe des "New York-New York Hotel & Casino" auf die Strecke geschickt werden.
Werfen wir einen Blick auf die Karte:
Auf der Karte sind die 3 Standorte mit roten Kästchen markiert, ganz oben finden sich die "Las Vegas Festival Grounds". Etwas darunter befindet sich die Marathon-Messe
im Convention Center. Und ganz unten im Bild, am MGM, ist der Startort für den Halb -und Marathon eingetragen. Die Distanz von Nord nach Süd entlang des
Las Vegas Blvd. beträgt etwa 3 Meilen, also ca. 5km. Diese kann man auch gut mit der Monorail bewältigen, deren Stationen an der blau markierten Streckenführung
in der Karte zu erkennen sind. Die Anreise zu den "Las Vegas Festival Grounds" mit der Monorail ist übrigens zu empfehlen, auch Bolle hat dies so gemacht.
Der Dicke hat sich für beide Tage, Samstag und Sonntag, angemeldet. Denn wer an beiden aktiv ist, qualifiziert sich automatisch für die Remix Challenge medal:
dies ist eine 3. Medaille, die als Anerkennung für die Teilnahme an 2 der Veranstaltungen ausgegeben wird.
In der Stadt werden die Teilnehmer des "Rock'n'Roll Marathons" auf den riesigen Reklameflächen begrüßt:
Samstag, 5km-Lauf
Die erste Veranstaltung des Wochenendes ist der 5km-Lauf, der im Norden des Strips startet und endet. Diese 5km sind sportlich nun nicht gerade eine
Herausforderung, aber vielleicht ein guter Weg, um sich mit Las Vegas vertraut zu machen. Nach Anreise mit der Monorail werden die Massen durch diverse
Gebäude mit Spielautomaten in Richtung "Las Vegas Festival Grounds" geleitet. Hier können die Klamotten abgegeben werden, hier wird man entsprechend seiner
Startnummer in Blöcke eingeteilt.
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| Läufer auf dem Weg zum Start |
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| Für Musik auf dem Gelände ist gesorgt |
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| Jaaaa. das Beerhaus lockt |
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| und irgendwie ist Wolf auch dabei |
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Ab 18Uhr starten die Läufer in Wellen. Dies ist die Laufstrecke im Norden der Stadt:
Zu den 5 Kilometern gibt es nicht viel zu sagen:
die Straßen sind meist halbseitig gesperrt, die Läufer teilen sich einige Straßen also mit Autos. Es gibt 3 Mile-Marker und unterwegs auch 1x Wasser. An
2 Stellen wird Musik gespielt, dann ist das Ziel auf den "Festival Grounds" auch schon wieder erreicht.
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| Start des 5km-Laufes |
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| es gibt auch was auf die Ohren |
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| nun wird es etwas härter, wir sind ... |
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| ... zurück auf dem Festivalgelände |
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| bei Meile3 ist das Ziel bereits zu sehen |
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| tja, und das war's schon |
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Die Finisher erhalten eine Medaille und dürfen sich an der Verpflegung bedienen: Wasser, Bananen, Riegel stehen in Mengen bereit.
Einige Leute lassen sich mit Medaille von offizieller Seite fotografieren. Wer's braucht ...
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| hier werden die Medaillen verteilt |
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| und einige lassen sich mit Medaille ablichten |
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Damit ist das Rock'n'Roll-Wochenende eröffnet. Am Sonntag geht es dann mit den Hauptläufen weiter ...
Sonntag, Marathon
Marathon und Halbmarathon beginnen zeitgleich um 16.30Uhr, der Strip wurde beidseitig gesperrt. Die Läufer beider Distanzen werden bunt durcheinander in
Startblöcken gemixt, die Zuordnung wurde auf der Startnummer platziert. So sieht es im Startgebiet aus:
Man nimmt auf Höhe des Hard-Rock-Cafe's Aufstellung:
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| Von hier aus betrachtet wird der Laufweg zunächst nach rechts in Richtung Flughafen führen |
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Die Laufstrecke, das haben einige Marathonis bei der Southwest-Serie schon berichtet, soll ziemlich abartig sein; viele Schleifen, nur Beton. Und so sieht es dann
auf dem Plan aus:
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| links im Bild die komplette Marathonstrecke, rechts zeigt den Detailausschnitt zwischen Meile 10 und 20 |
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Am Start gibt es die übliche Show: Nationalhymne, gemeinsames Runterzählen, Feuerwerk.
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| Feuerwerk an der Startlinie |
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Und schon ist man wieder auf der Marathondistanz unterwegs. 2 Meilen führt der Strip nach Süden in Richtung Flughafen, hier ist der erste Wendepunkt eingerichtet.
In diesem Bereich gibt es bei fast jedem Milemarker Getränkestationen und Dixies. Nahrung, so viel sei schon mal erwähnt, gibt es auf den gesamten 42 Kilometern nicht.
Nur Gel wird gelegentlich gereicht.
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| Musik am Wendepunkt bei Meile 2 |
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| Das Excalibur am Strip |
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Vom Wendepunkt bei Meile 2 führt der Weg zurück zum Startbereich, vorbei an allen bekannten Hotels in Richtung Norden. Bis zur Meile 9 bleibt man auf dem
Las Vegas Boulevard. Der Strip zwischen Meile 3 und 6 ist natürlich knallbunt und sehenswert, viele Läufer stoppen immer wieder für Fotos.
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| Gruß von der Freiheitsstatue |
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| links ist der Startbereich, noch immer starten Läufer |
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| jammi jammi! M&Ms werden aber nicht gereicht |
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| Fleisch und Bier auch nicht |
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Es ist nicht nur bunt sondern auch laut, bei fast jeder 2. Meile hat sich irgendeine Band oder ein Künstler postiert. Selbst Elton John ist dabei:
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| Elton haut ordentlich in die Tasten |
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| und gerockt wird auch |
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Paris lässt grüßen!
Und zufällig erwischt Bolle beim vorbeilaufen auch die Wasserspiele vor dem Bellagio.
Kurz vor Meile 11 trennen sich die Wege der Halbmarathon - und Marathonläufer; während die Halbdistanzler auf dem Strip nach Hause laufen, müssen die Langstreckler
nun erneut wenden und wieder nach Norden zurück. Die Krönung der Laufstrecke bilden 2 Areale, auf denen scheinbar endlose Schleifen gezogen werden. Areal 1 sind
die Pavillons am World Market, hier sind ca. 2 Meilen auf dem Gelände um die Pavillons zu laufen. LANGWEILIG! Aber welch Überraschung: Bolle läuft bei Meile 16
auf den rekordjagenden Nick Nicholson aus England auf. Eine kurze Wiedersehensfeier ist angesagt, dann mühen sich die beiden sich weiter. Nick erwähnt noch,
dass der 2. Brite von der 6Tage-Laufserie, Foxy, auch auf der Straße unterwegs sei.
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| Bolle trifft auf Nick Nicholson |
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| Pavillon am World Market |
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Nick läuft mal schnell, mal langsam. Auf jeden Fall lässt er Bolle zunächst stehen.
Das 2.langweilige Areal sind die "Las Vegas Festival Grounds", auf denen am Vortag der 5km-Lauf gestartet und beendet wurde. Nun müssen die Marathonis hier
erneut Schleifen absolvieren. EKELHAFT! Für etwa 1,5 Meilen müssen die Läufer auf Innen- und Außenspur immer wieder aneinander vorbei. So sieht das auf
der Karte aus:
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| Strecke auf den "Las Vegas Festival Grounds" |
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Wer diesen Irrgarten verlassen kann, ist glücklich und hat nun noch etwas mehr als 2 Meilen vor sich. Doch auch diese führen nicht geradewegs nach Hause.
Es gibt noch einen kleinen Seitenabstecher zum Wendepunkt bei Meile 25. Hier treffen Bolle und Nick wieder aufeinander, Nick ist wenige Meter voraus.
Dann geht es aber wirklich auf dem Strip zur Ziellinie.
Für Bolle ist nach etwas mehr als 4.33h Feierabend, die beiden Engländer warten schon.
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| England rules |
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Auf Nick's Startnummer ist übrigens das Rekordziel vermerkt: 252 Marathons (oder Ultras) in 365 Tagen!
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| Rekordversuch: 252 Marathons in 365 Tagen |
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Im Zielbereich, noch auf dem Strip, gibt es nun auf ca. einem halben Kilometer allerlei goodies: zunächst die Medaille, dann Wasser, Gatorade, Schokomilch, ein Bier
für die Erwachsenen, Bananen und Salzgebäck. Außerhalb des Zielbereiches dürfen sich die Marathon-Finisher eine entsprechende Jack abholen. Und wer an beiden Tagen
aktiv war, bekommt die dritte Medaille für die Remix-Challenge.
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| 3 Medaillen in Vegas |
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18.11.2017:
Sportlerehrung Kanu-Club Stralsund
Party im Bootshaus zu Stralsund, 2 unserer Runners sind dabei!
Auf der Webseite des Clubs kann man nachlesen:
Sportlerehrung 2017
Am 18. November 2017 fand im Bootshaus die traditionelle Sportlerehrung statt. Der Kanu-Club blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 mit einer Teilnahme an vielen regionalen,
nationalen und auch internationalen Veranstaltungen. Es wurden die Sportler und Aktiven in mehreren Kategorien ausgezeichnet. Der Vereinsrekord für die meisten Kilometer in der
Wertung der Frauen wurde gebrochen und steht nun bei 2550 km. Ein großer Dank geht an die Sponsoren des Kanu-Clubs und an die vielen Helfer, die diese Veranstaltung ermöglicht
haben (was für ein leckeres Buffet).
Wolf und Schorni sind als aktive Wassersportler anwesend; Wolf ist Zuschauer und wird sich am Buffet in Szene setzen. Mit seinen knapp 20 Paddelkilometern konnte sich der
Restaurator nicht in die Bestenlisten eintragen. Schorni wird mit einer Ehrung als
Engagiertes Mitglied in der Rubrik Drachenboot bedacht. Das klingt wie früher auf den Schulzeugnissen: "er hat sich stets bemüht!"
Aber wir wissen es ja besser, der Schwatte verbringt ja wirklich viel Zeit am und im Bootshaus. Daher ist die Auszeichnung sicher gerechtfertigt.
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| Der Schwatte (daneben auch andere Aktive) wird für sein Engagement geehrt |
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Weiter so, Jensi
19.11.2017:
24. Moorteichlauf / 19. Adi-Drews-Lauf
Es ist November, das Wetter wird mies und es stehen wieder einige leistungslose Läufe um den Moorteich an. Den Beginn dieser Serie macht der
"Adi-Drews-Lauf". Ein Rückblick auf die Wetterverhältnisse der letzten Jahre zeigt:
2014 - Wetter gut
2015 - Regen, aber milde Temperaturen
2016 - gutes Wetter, aber kalt
Und in diesem Jahr nun ist eine Regenfront angekündigt, die Temperaturen sind einstellig. Gegen 9.30Uhr kommt ordentlich was runter, Regen und Hagel.
Daher befürchtet so mancher, dass sich die Begeisterung der einheimischen Läufer in Grenzen hält. Es wird dann aber doch recht voll ...
Die Runners werden durch Fash, Schorni, Wolf und Bolle vertreten. Der Familienclan Thormeier / Skerra ist gut vertreten, ansonsten finden sich wieder
Aktive der Likedeeler, des SV HANSE-Klinikum und der FHSG im Feld.
Traditionsgemäß gibt es eine Ansage per Megaphon, wovon für die hinten stehenden Knilche kaum etwas zu verstehen ist. Anschließend dürfen wieder die Kleinen zum
Kinderlauf antreten.
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| Treff zum "Adi-Drews-Lauf" am alten Tierparkeingang |
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Aufstellung der Großen:
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| der Pöbel sammelt sich |
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Dies ist das offizielle Gruppenfoto vor dem Laufstart:
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| Gruppenfoto 2017 |
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Fash ist heute offizieller Runners-Fotograf, er nimmt das Handy mit auf die Runde. Wegen der tollen Wetterbedingungen bieten sich aber wenige Gelegenheiten zum shooting.
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| Runners sind anwesend |
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Die wenigen Runners finden sich vor dem Start zum kleinen "vereinsinternen" Gruppenfoto ein:
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| sagenhaft: 4 große Runners haben sich eingefunden. Opa Wolf kümmert sich um die Enkel |
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Man munkelt, dass C. Ramlow, der New York-Marathonläufer, den Start ausführen durfte. Erneut - für die hinten stehenden ist das weder sicht- noch erlebbar.
Und es ist auch egal. Während einige tatsächlich um den Wanderpokal sprinten und kämpfen, bewegen sich die meisten Leute eher gemütlich und schwatzen. Opi
Wolf ist aktiver Kinderbegleiter, Fash und Bolle absolvieren 2 gemeinsame Runden. Der Schwatte hat sich irgendwo ins Hauptfeld gemogelt.
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| Man zeigt die Verbundenheit zur Natur |
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Fash und Bolle laufen nach ca. 54 Minuten ins Ziel, kurz vorher kommt Schorni auf dem Weg nach Hause entgegen. Der Schwatte hat 1,5 Runden gedreht und verabschiedet
sich ohne großes Theater.
Am Tierparkeingang wartet schon Sekt auf die Finisher:
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| Wer gesportet hat, darf auch schlemmen. Prost! |
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Für die 2 Runden waren die Wetterverhältnisse ok; es hat mal geregnet, ansonsten war die Lage besser als prognostiziert. Dennoch verlassen die meisten Läufer den
Moorteich schnell und wollen heim. Nasskalt mag nicht jeder!
Und worauf freut sich Fash? RICHTIG - auf seine Wanne! Dann bis demnächst ...
22.11.2017:
Die OZ berichtet zum Moorteichlauf
In der Mittwochsausgabe findet sich ein kurzer Artikel zum Moorteichlauf vom vergangenen Sonntag. Der Thormeier / Kluge / Skerra - Clan findet wieder
mehrfach Erwähnung; die machen sich ganz schön breit in der Szene!
25.11.2017:
5. SCB Berlin Grunewald Run
Berlin bietet im November noch einen Marathon an, den sogenannten "Grunewald Run". Bolle hat sich angemeldet und möchte so den Zähler für 2017 noch etwas in die Höhe
treiben. Die Berliner Sportfreunde, mit denen der Dicke in Kontakt steht, haben abgesagt. Also muss der Muck alleine ran. Und das Wetter ist alles andere als einladend;
es regnet den ganzen Tag, teilweise wie aus Eimern. Die Temperatur liegt um die 5 Grad. Also geradezu einladend!
So wird die Veranstaltung im Netz beschrieben:
42,195 Kilometer durch den Grunewald im Südwesten Berlins: Die Marathonstrecke führt durchs Grüne und ist trotzdem abwechslungsreich
Der Grundwald Run ist ein Rundkurs durch den schönen Grunewald im Berliner Südwesten, den die Marathonläufer gleich zweimal absolvieren dürfen.
Startschuss ist um 9 Uhr, Zielschluss um 16 Uhr. Die anspruchsvolle Strecke führt durch den Wald und an der Havel entlang. Wem der Marathon zu viel ist, kann sich auch für einen
Halbmarathon oder den 5-Kilometer-Lauf anmelden.
Start- und Zielpunkt ist die Julius-Hirsch-Sportanlage. Von dort aus verläuft die Marathonstrecke im Uhrzeigersinn parallel zur A115 entlang bis zur Höhe des
Schlachtensees, weiter bis zum Havelufer, am Fluss entlang und durch den Wald am Teufelsberg vorbei zurück zum Ausgangspunkt.
Die Strecke ist amtlich vermessen und führt über Straßen, Fahrradwege und Bürgersteige. Der höchste Punkt liegt am Grunewaldturm.
Schauen wir kurz auf die Landkarte, um den Austragungsort in Berlin zu lokalisieren:
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| Der Lauf findet im Südwesten Berlins statt, markiert ist hier der Grunewaldturm |
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Man kann gut mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, es befinden sich 3 Stationen in unmittelbarer Nähe. Von diesen benötigt man ca. 10 bis 15 Minuten zu Fuß zur "Julius-Hirsch-Sportanlage",
wo der Lauf stattfinden wird. Die Ausgabe der Unterlagen findet auf dem Acker statt, im Regen. Das Personal steht geschützt unter einem Grillpavillon, die Sportler dagegen müssen
geduldig auf ihre Anmeldung warten und sind schon bald nass. Muss man dies so gestalten? Zum Umziehen wandern die Aktiven nämlich in ein Gebäude in unmittelbarer Nähe. Dort hätte man
die Startnummern wohl nicht ausgeben können? Egal, es ist nicht zu ändern.
Zunächst dürfen die Kleinen ran, dies ist der offizielle Ablaufplan:
8:45 Uhr: Kinderlauf ca.1KM
9:00 Uhr: Marathon Frauen / Halbmarathon Frauen / Marathonstaffeln Frauen+Mix (1.Läuferin; 2.Läufer)
9:30 Uhr: Marathon Männer / Halbmarathon Männer / Marathonstaffeln Männer
9:45 Uhr: 5km Männer/Frauen
Der offizielle Streckenplan wird so auf der Webseite des Ausrichters dargestellt:
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| 21km - Runde im Grunewald |
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Zu 9.30Uhr verlassen die die Männer das warme Gebäude und positionieren sich an der Startlinie. Die Frauen müssten ja bereits auf der Strecke sein. Zunächst wird eine dreiviertel Runde
in der Sportanlage absolviert, bevor man in den Wald läuft. Überall Pfützen und Modder, ausweichen macht eigentlich keinen Sinn. Es wird definitiv nicht lange dauern, bis alle Füße
nass und dreckig sein werden.
Auf der Halbmarathonrunde wird es 2 Verpflegungsposten geben: bei Kilometer 8,5 und bei Km13 auf Höhe des Grunewaldturmes. Hier ist auch der längste und anstrengenste Anstieg der Runde
zu finden, es geht ca. 1,5km bergan. In Runde 1 ist dies noch kein Problem, in Runde 2 dagegen muss man sich schon motivieren.
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| Grunewaldturm |
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Am Turm finden sich Hinweisschilder für Restaurant und Biergarten; im Sommer würde man vielleicht einen kleinen Abstecher machen. Aber heute ...
Die Helfer haben es auch nicht einfach; einige tragen
6 Schichten Kleidung am Körper und frieren dennoch. Die Läufer versuchen mit aufmunternden Worten zu helfen.
Am Ende der Halbmarathonrunde läuft man wieder in die "Julius-Hirsch-Sportanlage" ein; wer den Halbmarathon absolviert, quert nun die Ziellinie und macht Feierabend. Wer die
Marathondistanz laufen möchte, muss dieselbe Strecke inklusive Stadionrunde noch einmal absolvieren. Auf der zweiten Hälfte wird das Wetter wenigstens etwas besser, der Regen
pausiert sogar kurz.
Eine Siegerehrung nach bekanntem Muster gibt es nicht, Ehrungen finden direkt nach Überlaufen der Ziellinie statt. Medaillen gibt es ohnehin nicht, was bei einigen Teilnehmern
für Unmut sorgt. Wenigstens gibt es warme Duschen zum Abschluss des Lauftages.
Für Bolle läuft es ganz gut; die erste Runde beendet er in 1.56.30Uhr und kann auch im 2.Abschnitt das Tempo halten. Gehpausen oder Mittagsschlaf sind heute keine Optionen, daher wird
auch Runde 2 relativ zügig abgelaufen. Der Dicke parkt sauber unter 4 Stunden ein und ist zufrieden.
Noch besser wird es abends, als er im Sportlerhaushalt der Familie Roth mit Nahrung und Getränken versorgt wird. So lässt es sich leben!
Hier die Marathon-Ergebnisse:
Marathon Grunewald
Die online-Ergebnisse aller Wettbewerbe findet man hier:
5. SCB Berlin Grunewald Run
26.11.2017:
Die ZAS berichtet zum Moorteichlauf
In der aktuellen Ausgabe der ZAS wird ausführlich zum Adi-Drews-Gedenklauf um den Moorteich berichtet. Man achte wieder auf die Nennung des Skerra / Kluge / Thormeier-Clans!
Außerdem kann man auch noch ein paar Infos zum New York-Ausflug von C. Ramlow nachlesen.
Hier findet man die komplette Seite in pdf-Form: ZAS-Bericht zum Moorteichlauf
03.12.2017:
15. Nikolauslauf Stralsund
Die Laufgruppe des SV HANSE-Klinikum lädt zur 15.Auflage des Nikolauslaufes in die Lilienthalstraße ein. 4 Runners sind aktiv dabei:
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| 4 Runners werden um den goldenen Kuchen laufen |
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Aber wo ist der Rest?
Bolle läuft in Hamburg, der ist entschuldigt. Matthes fungiert in Oldesloe als Gastgeber für Bolle, der hat auch eine gute Ausrede. Meini behauptet, er sei krank und bleibt auf der
Couch. Fash wird später melden, er hätte auch allerlei Bakterien und Würmer im Leib gehabt. Der große Meini bereitet sich in NRW auf die letzten Wettkämpfe des Jahres vor.
Also bleibt es bei 4 Runners, wobei Jens F. seine erfolgreiche Karriere als Radbegleiter fortführen will:
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| beim Nikolauslauf wird auch geradelt |
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Ums schnelle und erfolgreiche Laufen geht es an diesem Tag aber nicht wirklich. Einige rennen natürlich vorne weg, aber die meisten Teilnehmer kümmern sich um die wichtigen Sachen.
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| wichtig ist Nahrung |
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| wichtig ist Schoki |
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| wichtig sind Getränke |
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Man lernt an so einem Tag auch, dass der Nikolaus aktiver Sportler und Pyromane ist.
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| Nikolausi hat einen eigenen Chip |
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| und kontrolliert das Feuer |
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Schorni kommt vom Bootshaus gelaufen, absolviert 1,5 Runden und kehrt wieder zu den Wassersportlern zurück. Pinsel Hartmann läuft vorne im Feld mit, Wolf kümmert sich wieder mal
um die Enkel. Das ist immer auch eine gute Ausrede, um langsam durch die Gegend zu "walken".
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| der Pinsel (links im Bild) läuft vorne mit |
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| der Schwatte (rechts im Bild) versteckt sich in einer Gruppe von bemützten Profis |
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| Opa Wolf kümmert sich um die Enkel; nicht alle strahlen Begeisterung aus |
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Wer aber die Strecke meistert und sich wieder ins Ziel schleppt, darf sich Schokolade einverleiben. Und da grinsen die meisten dann doch:
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| Hurra, Ziel erreicht |
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Und die letzten Aktiven sind immer die Streckenposten, die mit den ganz langsamen Teilnehmern ins Ziel kommen und unterwegs die Streckenmarkierung einsammeln.
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| Die Strecke wurde geräumt |
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03.12.2017:
6. „Post-Pyramide“ Marathon
Christian Hottas lädt zum Marathon nach Hamburg. Auf der Tagesordnung steht der
6. „Post-Pyramide“ Marathon (mit Halbmarathon) am 03.12.2017 (Lost Places Marathons # 125 / Hamburg Special Marathons # 154 / FEM Brücken Marathon # 22)
Falls jemand den Christian nicht kennt: er ist in der Laufszene eine ganz große Nummer. Am 30.08.2017 lief er seinen 2600. Marathon/Ultra beim
Ernst Eitner Marathon an den Teichwiesen!
Christian ist Ausrichter von Laufveranstaltungen der Serien „Lost Places Marathons“, „Hamburg Special Marathons“ und
„FEM Insel Marathons“ (FEM = Fun & Erlebnis Marathons). Die „Lost Places Marathons“ sind Veranstaltungen, die an Orten stattfinden, die
ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben. Gelaufen wurde etwa an einem Hochbunker in Eimsbüttel, dem Alten Elbtunnel,
über die Decatur-Brücke am Bahnhof Maschen und in Seevetal im Viehtriftunnel, der von den Anwohnern nur "Rattentunnel" genannt wird. Die Anzahl der Teilnehmer ist oft
stark begrenzt (20 bis 50 Läufer), kurze Runden zwingen zu großen Rundenzahlen.
Nun, im Dezember 2017, ist also die "Post Pyramide" zu Hamburg dran. Um dieses schöne Gebäude geht es:
Bolle hat sich angemeldet und nimmt in diesem Jahr zum zweiten Mal an einer "Lost Places"-Veranstaltung teil.
Zum heutigen Event meldet der Veranstalter:
Nach dem Hotel Intercontinental und dem ehemaligen BP-Verwaltungsgebäude, die wir beide 2014 mit vier bzw. zwei „Lost Places Marathons“ verabschiedeten,
ist nun die ehemalige Oberpostdirektion in der City-Nord - besser bekannt als „Post-Pyramide“ - an der Reihe: Ihr Abriss läuft seit Juli 2017 und schreitet kräftig voran.
So ist der gesamte Streckenteil von der Brücke vom Silberling zur Post-Pyramide bis zum Haupteingang und weiter in Richtung Sydneystraße vollständig verschwunden.
Auch im Nordwesten - also in Richtung S-Bahnhof Alsterdorf - ist ein erheblicher Gebäudeteil bereits abgerissen.
Zum Postgebäude selbst kann man im Netz so allerlei Infos finden. Bemühen wir doch Wikipedia:
Die Oberpostdirektion City Nord oder Postpyramide ist ein 1977 errichteter Gebäudekomplex in Hamburg. Er gilt als ein klassischer Vertreter des Architekturstils
des Brutalismus und gehört zum denkmalgeschützten Ensemble der City Nord. Derzeit ist der Bau weitgehend aufgelassen und wurde seit März 2017 zum Abriss vorbereitet,
welcher im August 2017 begonnen wurde.
"Brutalismus" also, AHA.
Als Bolle sich zum Lauf anmeldet, finden sich ganze 3 Sportler in der Liste. Am Lauftag sind es dann immerhin 7 Teilnehmer, die sich in Hamburg einfinden. Die einzige
Dame im Feld, Laura, ist dann doch nicht dabei.
Und so findet der 6."Post-Pyramide" - Marathon bei nass-kaltem Wetter mit kleinem Feld in der Betonwüste der City Nord statt.
Start und Ziel befinden sich an der Jokohamabrücke, die Strecke wird als "36-mal H/R zu laufende Pendelstrecke mit 587 Meter einfacher Länge (also 1,164 km pro H/R-Runde)" beschrieben.
Das klingt nicht besonders schön, aber es hätte auch schlimmer kommen können. Matthes, der von Bad Oldesloe einen kurzen Anreiseweg hätte, ließ sich jedenfalls nicht
zur Teilnahme überreden.
Schauen wir kurz auf den Hamburger Stadtplan, um den Laufort einzuordnen:
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| Die City Nord ist heute Austragungsort des Marathons |
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Und dies ist der Detailplan:
Das große rote Kreuz zeigt das Gebäude der Post. In der Mitte unten, das kleine grüne Kreuz, markiert den Treffpunkt an der Jokohamabrücke. Hier finden sich die Sportler ein,
hier wird Christian Hottas den Lauf eröffnen. Er selbst kann leider nicht aktiv teilnehmen, da er von seinem kürzlich absolvierten 24Stunden-Lauf in Oslo noch
körperliche Leiden auskurieren muss. Nach wenigen Runden wird sich Christian zunächst verabschieden und irgendwo in Hamburg abtauchen. Er will später am Tag wieder
an der Strecke sein.
Diese führt auf der Karte kurz nach unten, dann nach links über die Brücke. Hier ist der erste Wendepunkt aufgesprüht. Man wendet, läuft zum Start zurück und dann das Stück nach Norden.
Die Post-Pyramide liegt nun auf der linken Seite. Man läuft erneut auf einer Brücke nach links zum 2. Wendepunkt und gleich wieder zurück zum Startpunkt. Hier hat Christian den Tisch
mit Nahrung aufgebaut.
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| Das Buffet ist angerichtet |
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Bei 36 Runden sieht man die Mitstreiter recht häufig. Und bei nur 7 Teilnehmern kann man seine 6 Kollegen auch komplett ablichten.
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| das sind die 6 Mitläufer, die Bolle immer wieder trifft |
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Sportlich läuft es für Bolle recht ordentlich: zur Halbzeit quert er nach 1.50h über die Linie und hat eine Runde Vorsprung auf den folgenden Läufer. Jaaa, der Dicke führt beim
Hamburger Marathon! Und den Vorsprung kann er halten und sogar leicht ausbauen. Nach 3.52h beendet er den Lauf und trägt sich als Erster in die Ergebnisliste ein. Denn
Christian Hottas ist noch nicht zurück und so wird jeder Finisher die eigene Zeit eintragen. Medaillen gibt es heute auch nicht, da diese noch auf dem Postwege sind.
Christian wird diese nachreichen.
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| Sieg für die Runners! Bolle ist als Erster im Ziel |
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Auch wenn die Strecke etwas langweilig und das Wetter nicht wirklich gut war, so hatten die Sportler doch einigen Spaß. Die meisten kennen sich von den lokalen Hamburger
Läufen, einige sind Mitglieder des 100Marathon-Clubs. Und sie haben alle noch Pläne für den Rest des Jahres, die Saison ist noch nicht beendet. In diesem Sinne:
Sport frei!
06.12.2017:
Die OZ berichtet zum Nikolauslauf
Pünktlich zum Nikolausi-Tag erscheint der OZ-Bericht zum Nikolauslauf vom vergangenen Sonntag. Und schaut: Opa Wolf kümmert sich wieder um die Enkel.
09.12.2017:
Winterwanderung
Die traditionelle Winterwanderung einiger Stralsunder Wandersleut hat wieder stattgefunden. Wolf war dabei und hat ohne Aufforderung einen recht ausführlichen
Bericht verfasst. Scheinbar wirkt die gelegentliche Schelte?!?! Einige Tage nach der Wanderung wird eine Schilderung der etwas anderer Art vom Wandersmann Ralf an seine
Mitwanderer verschickt...:
Natürlich konnte ich nicht anders und hab wieder ein wenig geflunkert , seht mir nach, das ich ein bisschen aus euren " heimlichen
Gedanken " zitiert habe . Als Eisenbahnwaggon darf man das.
Diesen Bericht findet man ganz unten als pdf.....
Hier aber zunächst Wolf's Notizen zum Ausflug:
Wie in jedem Jahr traf sich Anfang Dezember wieder eine kleine Gruppe zur traditionellen Winterwanderung. Nur die beiden Organisatoren kennen Strecke und Ziel, die anderen
Teilnehmer nehmen ohne jegliche Kenntnis zum Tagesverlauf teil.
Treff war der Stralsunder Bahnhof um 5.45Uhr, also wurde der obligatorisache Freitagsweinabend nicht ganz bis zum bitteren Ende ausgereizt. Erste kleine Panik stellte sich bei mir ein,
als ich mit meiner Frau mutterseelenallein am Hauptbahnhof stand. Der einzige Zug, Abfahrt gegen 6.00 Uhr, fuhr zur Insel Rügen. Also rein! Und am Rügendammbahnhof
wartete schon die komplette Mannschaft. Der Zug fuhr nach Bergen, hier sollte das Abenteuer beginnen!
Im Dunkeln ging es erst einmal durch die Stadt, dann weiter in Richtung Putbus. Dort weiter durch den Park bis nach Lauterbach. Hier trafen dann etwa gegen 9.00 Uhr weitere
Teilnehmer ein, die eine jetzt kürzere Strecke mitwandern wollten. Somit waren wir ca. 20 Wanderlustige.
Mitlerweile war es hell geworden und nun folgte eine sehr schöne Wanderstrecke immer direkt an der Uferkante entlang in Richtung Mönchgut. Die zu bewältigenden Wege wechselten vom
Untergrund her von Plattenwegen, Asphalt-Radwegen, nassen Waldwegen , Strandabschnitten am Steilufer bis hin zu Ackerübequerungen. Es wurde zur Herausforderung für Mensch und Material,
der ultimative Wanderschuh – Qualitätstest!!!
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| abwechslungsreiches Terrain der Insel Rügen ist zu bewältigen |
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| über Plattenweg, Radweg und Acker wurde die Steilküste erreicht |
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| Natur pur! |
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| großes Wasser wurde gequert |
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| was für ein Baum!!! |
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Nach 8 Stunden und ca. 40 Kilometern sind wir erschöpft, teilweise mit Blasen an den Füßen und Muskelkater in den Beinen, am Zielpunkt in Göhren angekommen.
Hier hatten die Organisatoren Plätze in einer Gaststätte bestellt. Alle hatten nach dieser Tour einen gesunden Appetit und das Hefeweizen-Bier schmeckte hervorragend!
Nach einer insgesamt 3-stündigen Zugfahrt (mit dem “Rasenden Roland”nach Putbus / Anschluss nach Bergen / Umsteigen in den Zug nach Stralsund) waren wir dann so gegen 20.00
wieder zurück in Stralsund. Hier gab es dann noch bei unserem "Weinhändler des Vertrauens" lecker Glühwein und guten Rum. Ein schöner Tag!!!
So sah die Wanderstrecke 2017 aus:
Und nun die Gedanken eines Eisenbahnwaggons:
10.12.2017:
18. Siebengebirgsmarathon
Der Siebengebirgsmarathon wird erwachsen, so melden es die Organisatoren im Bürgerhaus zu Aegidienberg. Der große Meini und Bolle wollen mitmachen und holen auch mal
den 2012er Bericht raus, den der Dicke mal verfasst hat. Da steht aber nicht wirklich viel drin. Aber auch vor 5 Jahren startete der Halbmarathon vor der
langen Distanz, das fand man damals schon komisch. Und es gibt Bilder der 2012er Medaillen!
In diesem Jahr wird alles besser; Andreas hat den Bericht aus Sicht des Halbmarathonsläufers beschrieben:
Am 10. Dezember fand zum 18. Male der 7-Gebirgsmarathon/HM statt, zu dem Bolle und Groß Meini gemeldet hatten.
Der dicke Muck reist dafür am Samstag aus Bremerhaven kommend in Bonn an, um rechtzeitig vor dem Start mit Meini die Beinmuskeln mit Mojito und Cuba Libre im Limao in Bonn zu lockern.
Am Renntag selber geht es dann nach dem Frühstück bei frischen Temperaturen um den Gefrierpunkt in Richtung Siebengebirge.
Start für die Halbmarathonläufer ist um 09:00 Uhr, die Marathonläufer haben dann noch eine Stunde Zeit bis zu ihrem Start.
Die Wetterprognosen sagen eher unschöne Bedingungen voraus, es soll stürmen und schneien. Das mit dem Schnee wird sich im Verlaufe des Rennens mehr als bestätigen.
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| Winterwetter in Aegidienberg, hier der Eingang zum Bürgerhaus |
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| draußen kalt, drinnen angenehm. Im Bürgerhaus finden man die Ausgabe der Unterlagen. Und die Ziellinie |
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Meini begibt sich dann mit einem Arbeitskollegen zum ca. 800m vom Bürgerhaus (in dem sich der Zieleinlauf befindet) entfernten Startpunkt.
Bolle zieht es nach kurzem Check draußen aufgrund der Temperaturen vor, bis zum eigenen Start im warmen Bürgerhaus zu verbleiben.
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| das Beamtenteam: Wolfram und Andreas starten gleich zum Halbmarathon |
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Pünktlich um 09:00 Uhr erfolgt der Start“schuss“ und los geht’s. Die ersten 3,5 km fast stetig bergab, aber das wird so natürlich nicht bleiben.
Beim ersten Anstieg bei km 4 waren meine Beine wie Pudding, ich habe ernsthaft zum allerersten Mal darüber nachgedacht aufzugeben!
Habe mich dann irgendwie zum ersten Verpflegungspunkt bei km 5 „geschleppt“, nach einem Becher Tee und einem Energiegel ging’s dann etwas besser.
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| Profil und Höhenangaben für den Halbmarathon |
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So ca. ab der Hälfte des Rennens setzte dann der angesagte Schneefall ein, der immer stärker wurde und zusammen mit dem Wind an ungeschützten Passagen
ziemlich unangenehm war im Gesicht. Bis zur Hälfte bin ich auf den Bergabpassagen auch etwas „gehemmt“ gelaufen, man konnte auf der Strecke schlecht erkennen,
wo Rutschgefahr drohte auf den verschneiten Wegen. Es gab auch einige Stürze, die aber wohl alle glimpflich abgelaufen sind.
Der „Höhepunkt“ war für die HM-Läufer, wie auf dem Profil erkennbar ist, bei km 17 erreicht, von da an lief es deutlich besser! ;-)
So hätte man die letzten 4 km sogar etwas genießen können, wenn das inzwischen heftige Schneetreiben nicht gewesen wäre.
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| Zieleinlauf ins Bürgerhaus, von innen nach draußen abgelichtet |
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Egal, nach 02:17:38 war das Ziel in der warmen Halle erreicht, nach einer warmen Dusche gab es Stärkung am Laugenbrötchen- und am Glühweinstand.
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| der Lohn für die HM-Läufer |
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Während Andreas nun die Zeit absitzen und gegen die Müdigkeit kämpfen muss, sind die Marathonläufer im Schnee unterwegs. 10uhr ging es auf die lange Strecke und bereits nach wenigen
Minuten setzte das Schneetreiben ein. Ein Hoch auf alle, die sich warm angezogen haben. Brillenträger hatten unterwegs massiv mit Problemen zu kämpfen, da die Gläser
zugefroren sind. Das sorgt auf jeden Fall immer wieder für Belustigung auf der Strecke.
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| Profil und Höhenangaben für den Marathon |
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Für Bolle läuft es ganz gut; nach 2.10Uhr ist die Hälfte der Strecke geschafft. Und auch den zweiten Teil kann er in ziemlich genau derselben Zeit bewältigen.
Nahrung gibt es erst spät, dafür aber immer wieder warme / heiße Getränke. An der letzten Station wird sogar Bier gereicht und auf dem Grill liegen Bananen.
Beim Zieleinlauf in Aegidienberg hat sich das Wetter wieder beruhigt, dennoch dürften die meisten Läufer freudig in das warme Bürgerhaus eingelaufen sein. Für die Mühe gibt
es nun die verdiente Medaille:
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| links: Medaillen ohne Ende / rechts: Medaille für die Marathonis |
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Auf den Tischen liegt reichlich Material für andere Events; ins Auge gefallen sind der "Hartfüssler Trail" und der "Vogelsberger Vulkan-Trail". Das werden wir uns mal genauer
ansehen. Und für die etwas anderen unter uns ....
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| Interesse am "Ladies Run"? |
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Wer noch einen anderen Bericht lesen möchte, wird hier fündig:
Anita Horn berichtet zum Siebengebirgsmarathon
Hier liegen die Ergebnisse:
Ergebnisse zum Siebengebirgsmarathon
Es bleibt festzuhalten, dass Andreas nun bereits 6x die Halbmarathon-Distanz im Jahr 2017 absolviert hat. Das sind in Summe mehr als in all den Jahren davor, und zwar zusammen.
Das waren nämlich Fünfe zwischen 2009 und 2016, sodass nun die Gesamtzahl 11 in der Liste steht. Und der Beamte ist noch nicht satt: er will am Ende des Jahres noch einmal antreten
und hat die Zielzeit von 2.10h noch nicht aufgegeben.
Für Bolle ist die Saison "offiziell" beendet; 33x Marathon / Ultra in 2017 sollen reichen. Doch es sind noch 3 Wochen bis zum Jahreswechsel, vielleich geht doch noch was ....
Bald beginnt auch die nächste Radsaison, Zeit für erste Handgriffe:
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| Du hast doch ein Rad ab!!! |
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26.12.2017:
Gänsebratenfettweglauf
Die Weihnachtszeit ist wieder da; neben Schmaus und Trunk gehört auch der Gänsebratenfettweglauf zur Tradition:
dieser findet am 2. Weihnachtsfeiertag am alten Tierparkeingang in Stralsund statt und lockt meist einheimische Sportler auf die Strecke.
Zur Tradition gehört ebenfalls, dass Wolf sich auf Rügen die Wampe vollhaut. So braucht er nicht zu laufen und macht trotzdem etwas für die Figur.
Das Wetter ist wieder einmal sehr weihnachtlich: Plusgrade und strahlender Sonnenschein! Daher sind auch reichlich Leute zum 10Uhr-Treff angereist; neben den bekannten Gesichtern
der Likedeeler, der FHSG und vom SV HANSE-Klinikum sind auch 5 große sowie 2 kleine Runners vor Ort.
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| gutes Wetter, gute Laune. Runners-Gruppenfoto zum Weihnachtslauf |
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Sehr erfreulich: die Meinhölzer treten komplett an und werden auch alle eine volle Runde laufen!!!
Doch zunächst erfolgt die Begrüßung durch Andre Kobsch. Haben wir es richtig verstanden: es ist Besuch aus Südafrika zum Lauf angetreten?
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| Begrüßungsrede durch Andre |
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Wer bei der Ansprache nix sieht, muss sich halt einen Weg suchen! Beim Gruppenfoto aller Läufer halten die Runners sich ohnehin im Hintergrund ...
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| heimlich lauschen ?!? |
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Dann wird gelaufen; Schorni, Andreas und Thore sind weiter vorne, der Rest der Bande am Ende des Feldes. Für Fotos sorgen diverse Aktive, die unterwegs immer mal wieder stoppen
und sich die Zeit für Schnappschüsse nehmen.
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| die Spitzengruppe der Runners |
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Auf der Brücke der Friedrich Engels Strasse ist etwa die Hälfte der Runde geschafft. Die schnellen Runners laufen zügig weiter, die gemütlich dahinschleichenden brauchen noch etwas Zeit bis
hierher. Da können noch ein paar Bilder gemacht werden.
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| gute Reise wünschen wir den schnelleren Läufern |
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Auf der Brücke treffen sich auch 2 Foto-Dödel und lichten sich gegenseitig ab:
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| Bolle zielt auf Tilo und umgekehrt |
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Dann kommt die Gruppe Fash geschlichen, dominiert vom kleinen Bjarne.
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| die langsamen Runners erreichen die Friedrich Engels Strasse |
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Bjarne hat bisher maximal 2 Kilometer absolviert, heute wird er die Strecke mehr als verdoppeln. Doch die Kraft fehlt noch, es müssen immer mal wieder Gehpausen eingelegt werden.
Das kommt den großen und dicken Runners allerdings auch gelegen.
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| kleine Läufer werfen lange Schatten |
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Auf dem letzten Kilometer redet Bjarne wirr, er ist wahrscheinlich im Runners High; mal faselt er davon, dass er locker 10km laufen könne. Dann sind es plötzlich 10 km/h. Aber so lange
er noch Unfug macht, seine Mitläufer schlägt und nach vorne sprintet, ist alles in Ordnung.
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| fast geschafft, noch eine lange Gerade |
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Und dann ist das Ziel bereits in Sicht; da stehen auch Leute, darunter Andreas und Thore. Der große Bruder kommt der langsamen Gruppe entgegen und geleitet den kleinen Bruder ins
Ziel. So ist es richtig.
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| die beiden kurzen Meinhölzer laufen gemeinsam |
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Schorni ist wohl in die 2. Runde gestartet, Bolle folgt. Der Rest der Gruppe packt zusammen und macht sich auf zur nächsten Mahlzeit.
Und hier sind die Ergebnisse des Laufes ....
Kleiner Scherz - hier wird nicht gestoppt und hier gibt es auch nichts zu gewinnen. Alles für die Ehre und die gute Figur.
28.12.2017:
Speck-weg-Serie, 2.Lauf (Brockenlauf Berlin)
In Berlin findet zwischen den Feiertagen noch eine 4tägig Laufserie im Volkspark Prenzlauer Berg statt.
Bolle beobachtet diese Serie schon seit einigen Jahren und nimmt
nun erstmals teil. Praktisch: der Austragungsort liegt nur unweit von Mudders Wohnung!
So beschreibt der Ausrichter die Veranstaltung:
Der Volkspark Prenzlauer Berg ist ein Trümmerberg, der nach dem 2. Weltkrieg entstand. Er liegt in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Landsberger Allee.
Er bietet übersichtliche Wald- und Grasflächen, zahlreiche belaufbare Wege mit und ohne Asphalt. Hier finden und fanden auch schon in den achtziger Jahren die
Berliner Berglaufmeisterschaften für Männer 6, für Frauen 3 Runden statt.
Zur Auswahl stehen Strecken um oder über den Brocken. Also entweder:
Strecke 1: 18 Runden a = 2,345 km; 87,2 Höhenmeter pro Runde, 1570 Höhenmeter gesamt
Strecke 2: 20 Runden a = 2,11 km; ca. 30 Höhenmeter pro Runde, 600 Höhenmeter gesamt
Der Treffpunkt ist gemäß der Beschreibung für Ortsunkundige nicht einfach zu finden, daher kommt hier ein Lageplan:
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| Treffpunkt mit Wegen im Volkspark Prenzlauer Berg |
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Bolle schafft es gerade noch pünktlich zum Start, erhält aufgrund der alphabetischen Namensfolge die Startnummer 1 und geht mit wenigen Teilnehmern auf die schwere Runde über den
"Brocken". In Summe sind 28 Teilnehmer gemeldet, doch Sigrid Eichner als Organisatorin kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Sigrid ist aber vor Ort, macht die Einweisung
und gibt das Startsignal.
Interessant:
im Start / Zielbereich stehen ausreichend Getränke und Nahrung bereit. Für jede Startnummer wird ein Becher gestellt, den sich der Sportler selbst befüllen, greifen und wieder
abstellen kann. Müll wird somit nicht erzeugt:
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| Getränkestation im Start / Zielbereich |
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Bolle läuft mit 2 schnellen Jungs: Michael Bräsel vom "Nysa Running Team" und Danny Windisch vom "TEAM velostat BERLIN". Die beiden Berliner kennen sich, laufen gelegentlich zusammen.
Nach eigenen Angaben können die beiden fast 3 Stunden beim Marathon laufen; dem einen fehlen wenige Sekunden, dem anderen 3 Minuten. Micha war im Jahr 1997 sogar mal Brandenburger
Landesmeister auf der Triathlon Mitteldistanz.
Diese beiden laufen nun also vor Bolle und erzählen sich gegenseitig Geschichten über Lauf hier, Lauf dort .... Triathlon 2018 in Hamburg. Irgendwann schnattert auch Bolle mit, aber nicht
über schnelle Läufe sondern über interessante Lauforte. Und so unterhalten die 3 sich über viele Runden, die immer wieder über den "Brocken" im Volkspark führen. Von den insgesamt
18 Runden laufen die 3 wohl 14 zusammen. Dann lässt Danny, der am Vortag bereits dieselbe Strecke bewältigt hat und nun die Beinmuskulatur spürt, etwas abreißen. Michael und Bolle laufen
gemeisam nach etwas über 5 Stunden ins Ziel, teilen sich heute lachend den Sieg. Wenige Minuten später erreicht auch Danny das Ziel.
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| kleines Starterfeld für den Lauf über den Brocken |
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Die Anmeldegebühr für jeden Lauf beträgt 8 Euro. Dafür gibt es auch eine Medaille. Aber nur eine, selbst wenn man alle 4 Läufe der Serie absolviert.
Während für Bolle's Mitläufer die Saison beendet ist, muss der Dicke morgen noch mal an den Start. Zur Stärkung lässt er sich abends bei Berliner Sportfreunden bewirten und
haut sich ordentlich die Wampe voll.
29.12.2017:
Speck-weg-Serie, 3.Lauf (Brockenlauf Berlin)
Heute findet der 3.Lauf der Serie statt; Bolle wird die leichtere Strecke um den "Brocken" herum laufen. Hierbei sind aber immer noch 600 Höhenmeter zu absolvieren.
2 der Läufer haben Geburtstag und werden dafür vor versammelter Mannschaft geehrt.
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| Jana und Bennie haben heute Geburtstag |
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Bennie ist Holländer und läuft heute auch noch seinen 100. "deutschen" Marathon; insgesamt steht sein Zähler bei 356. Für die 100 erhält Bennie einen Pokal aus Sigrids Händen:
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| Bennie hält in seinen Pokal |
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Und dann wird wieder gelaufen; einige wenige wagen sich wieder über den Brocken, die meisten aber laufen außen herum. Und das macht auch Bolle. Verglichen mit dem Vortag ist
die Strecke geradezu leicht, die Anstiege sind nun deutlich flacher. 20 Runden gilt es zu absolvieren.
Am Morgen wurde wieder jedem Starter eine Nummer zugewiesen; diese Nummer muss beim Durchlaufen des Start / Zielbereiches laut angesagt werden, damit eine Notierung erfolgt.
Fleißige Helfer überwachen die Anzahl der bereits geschafften Runden.
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| Durchlaufen des Start / Zielbereiches |
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Konkurrenzlos schnell ist Jens unterwegs, er wird nach 3.40h ins Ziel laufen. 2 mal hat er Bolle überrundet. Für den Dicken geht der Lauftag nach 4.25h zu Ende ...
31.12.2017:
Silvesterlauf Stralsund
Eine weitere Tradition: am 31.12. wird mit dem Stralsunder Silvesterlauf das Sportjahr der nordischen Lauffreunde beendet.
Das Wetter ist zu warm für Ende Dezember, daher finden sich auch viele Sportler ein.
Es scheinen ein paar mehr Teilnehmer anwesend zu sein als am 26.12. zum Verbrennen des Hüftspecks.
Treff ist erneut der alte Tierparkeingang. Viele bekannte
Gesichter vom SV HANSE-Klinikum, der FHSG und von den Gleichteilern sind dabei, natürlich!
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| Gruppenbildung, hier die Gleichteiler |
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Doch auch die Runners haben sich wieder in größerer Zahl eingefunden:
3 Meinis sind dabei, der Sportler des Jahres ist inzwischen wieder daheim in Bonn. Irgendwie kämpft der Beamte mit der Rotz, weswegen er auch den für gestern geplanten 7. Halbmarathon
absagen musste. Dafür wird er wohl heute bei seinem lokalen Silvesterlauf antreten. Aber weiter im Text: Wolf ist vorbildlich im Trikot angetreten, Schorni und Bolle sind auch dabei.
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| Gruppenbildung, Stralsund Runners |
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Am alten Tierparkeingang sah es kurz vor 10 so aus:
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| offizielles Gruppenfoto |
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Und dann wurde gelaufen; wer wollte durfte sprinten. Die meisten ließen es aber gemütlich angehen und haben sich unterhalten.
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| das Ende des Lauffeldes |
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Thore läuft irgendwann davon, während die anderen Runners sich weiter hinten im Feld aufhalten. An der Brücke zur Friedrich Engels Straße wird auf die Nachzügler gewartet, und da
kommt Verstärkung von der anderen Strassenseite ...
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| Jens F. hat ausgeschlafen und will auch noch laufen |
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Zeit für ein kleines Sportlerfoto mit Rentner Gerd:
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| kurze Pause |
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Dann gehts in der Gruppe weiter ....
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| die langsamen Runners haben wieder zusammen gefunden |
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Es geht über Stock, Stein und Baum ....
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| Hürdenlauf im Stadtwald |
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Und wer mal nach rechts oder links guckt, kann so schöne Bilder sehen:
Und schon ist das Ziel wieder erreicht:
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| Runde beendet |
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Während die trinkfreudigen Sportler sofort zu Glas und Flasche greifen, biegen einige Aktive noch in die 2. Runde ein. Darunter auch Schorni, Meini und Jens F.
Ja, lauft ihr mal. Wir naschen lieber Sekt und Glühwein.
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| Ein Prosit |
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31.12.2017:
Bolle beim BLITZ-Frühstück
Der Stralsunder BLITZ führt gelegentlich Interviews im Rahmen eines Frühstücks durch. Ende 2015 durfte / musste Wolf Rede und Antwort stehen.
Nun wurde Bolle zum Gespräch geladen, verantwortlich dafür ist Doreen Breitenfeld .
Das Interview wurde in der Ausgabe vom 31.12. veröffentlicht:
31.12.2017:
Bonner Silvesterlauf
Unser König, der Sportler des Jahres, hat zum Jahresabschluss noch am Silvesterlauf in Bonn teilgenommen. Das ist zwar nicht ganz der Halbe, den er uns versprochen hat,
aber wir akzeptieren Willen und Leistung.
Dies ist sein Laufbericht in pdf-Form: Silvesterlauf Bonn
Und hier kann jeder sofort lesen:
31.12.2017:
Wahl zum Sportler des Jahres
Die Stralsund Runners wählen zum Jahresende ihren "Sportler des Jahres". In den Vorjahren wurden sowohl sportlich faule als auch sehr fleißige Männer auf den Thron
geschoben, das kam immer auf die Umstände an. Ende 2016, daran sei noch kurz erinnert, wurde der schwarze Mann zu unserem König.
2017 waren wir in Summe jedenfalls ziemlich fleißig, hier ein paar Daten:
Erstmalig sind über 100 Berichte für das Jahr zusammen gekommen!
Fash und Andreas haben viele Halbmarathons absolviert. Der Beamte hat es 6x über die Ziellinie geschafft, Fash bringt es auf 5 erfolgreiche Teilnahmen.
Für unnötige Spannung sorgte der Schwimmausflug von Jens F. beim IRONMAN Binz: Jensen schwam sehr sehr gemütlich und schrammte knapp am Zeitlimit vorbei.
Sein Staffel-Radfahrer war schon ganz unruhig! Jens hat aber auch seine erste Halbdistanz beim Berliner XL Triathlon absolviert. Gratulation!!!
Zum Thema Triathlon: wir waren mit 2 Staffeln und einem Einzelstarter in Binz dabei. Pinsel Hartmann ist ja zur Truppe gestoßen, auch wenn er noch nicht so viel MIT der Truppe macht.
2x Langdistanz IRONMAN an 2 aufeinanderfolgenden Wochenenden ist auch mal was Besonderes. Respekt!!!
Der kleine Meini ist auch 5x beim Halbmarathon angetreten, davon ist er 2x unter 2 Stunden geblieben. Der Mann ist noch immer leistungsfähig ...
Der Schwatte war fleißig wie in allen Vorjahren: bei Lauf, Radeln, Paddeln und auch interdisziplinär.
Unser Restaurator hat trotz Stürzen und Verletzungen Einiges erreicht: Schwimm-Allrounder in GOLD, 300km mit dem Eisenschwein bei der MSR geradelt.
Weiterhin hat er an der mehrtägigen HANSE-Sonnenschein-Radeltour mitgemacht, sein 2. Buch veröffentlicht, war stets in TV und Presse ... ekelhaft!
Außerdem hat er wieder zum Laufsport gefunden.
Matthes hat aufgrund seiner persönlichen Situation etwas zurückstecken müssen. Dafür hat Bolle mit 35 Marathonläufen etwas übertrieben.
Die Wahl, noch immer in email-Form abgehalten, ist beendet: die Runners haben den Beamten zum neuen König gekrönt!
Fash hat es ziemlich gut beschrieben:
Vergleicht man die Leistungen eines jeden einzelnen mit denen seines Vorjahres, so ist beim großen Meini ein Quantensprung zu verzeichnen.
Sowohl bei der Anzahl, als auch bei den Zeiten. Im Verhältnis also tatsächlich der beste Runner in diesem Jahr!
Der Bruder des Beamten hat auch eine gute Zusammenfassung geschrieben:
Andreas, das Beamtentum: wenn alle so intensiv arbeiten würden, wie er gerade Sport treibt, was würde wohl aus Deutschland werden...
Erstmalig in unserer Clubgeschichte haben wir kurzfristig eine Ehrung des neuen Sportlerkönigs angesetzt (am Tag des Gänsebratenfettweglaufes, nachdem wir alle gelaufen sind).
Leider konnten wir nicht alle
Runners einbestellen, aber das Gros war zugegen und hat dem Beamten eine Medaille der Marke "hand made by Stralsund Runners" übergeben.
Wir wurden von Sportfreunden aus Berlin darauf hingewiesen, dass eine Ehrung ohne Medaille wohl nicht angehen könne. Davon haben wir uns überzeugen lassen ... Danke nach Berlin!
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| der neue König !!! |
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Ab sofort gilt folgende Regel:
dem amtierenden "Sportler des Jahres" wird die ehrenvolle Aufgabe angetragen, innerhalb der kommenden knapp 12 Monate eine neue Medaille für seinen Nachfolger zu entwerfen und
herzustellen. Dabei soll möglichst kein Kaufexemplar zum Einsatz kommen, Handwerkskunst wird bevorzugt.
Die diesjährige Medaille wurde wegen Zeitmangel schnell im Hinterhof gebastelt: