21.04.-23.04.2017:
15. Spreewaldmarathon
Wie im Vorjahr gilt:
Ende April ist lauftechnisch wieder Einiges los: Madrid, Wien, London, der Spreewald und Darß tragen einen Marathon aus.
Ein paar Runners waren auf dem Darss aktiv: die männlichen Belows, klein Meini mit Familie, Fash und groß MEINI.
Am Start ist auch wieder Familie Hennings. Dazu gibt es einen eigenen, den Darss-Bericht.
Wolf, Schorni und Bolle dagegen sind für 3 Tage im Spreewald unterwegs. Hier ist der zugehörige Bericht:
Es ist wieder Gurkenzeit
Nach einem Jahr Abstinenz fahren Schorni, Wolf und Bolle wieder in den Spreewald. Dort lockt mit der 15. Ausgabe ein kleines Jubiläum des Spreewaldmarathons.
Natürlich ist wieder ein größeres Team an Stralsunder Sportlern in die Gegend um Burg, Lübben oder Lübbenau gereist.
Für die 3 Runners beginnt der Spreewaldausflug mit dem Besuch des "Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60" am Bergheider See nahe der Ortslage von Lichterfeld.
Neben Sport sollen auch Kultur und Weiterbildung auf dem Programm stehen.
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| der linke Teil der riesigen Brücke, erklärt vom Personal |
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| und der rechte Teil zum Abwerfen der Sandmassen |
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Für einen Besuch des F60-Geländes ist es zu spät, daher wird nur schnell ein Blick riskiert. Die nette Dame am Einlass lässt die 3 Besucher kurz hinter die Schranken
gehen und erklärt sogar noch einige Details. Wir kopieren nur schnell ein paar Daten und Fakten von der Wikipedia-Seite:
F60 ist die Serienbezeichnung von fünf Förderbrücken im Lausitzer Braunkohletagebau. Sie wurden vom ehemaligen VEB TAKRAF Lauchhammer gebaut und sind
die größten beweglichen technischen Arbeitsmaschinen der Welt. Als Abraumförderbrücke transportieren sie den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert.
Die ursprünglich maximale Abtragsmächtigkeit beträgt 60 Meter, daher auch die Bezeichnung F60. Mit einer Länge von 502 Meter wird sie auch als liegender
Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wiegt die Abraumförderbrücke (ohne Bagger) 13.500 Tonnen.
Verantwortlicher Fahrer in diesem Jahr ist Wolf; Schorni und Bolle machen es sich während der Anreise mit einem Bier gemütlich. Da die bisherige Unterkunft
bei Familie Ziesche nicht verfügbar war, musste eine neue Herberge her:
gebucht wurde die Ferienwohnung "Christel's Palace" im Zentrum von Lübben. Die Wohnung hat offiziell 80m² und ist gut geschnitten. Es gibt 2 Schlafzimmer,
ein großes Bad und einen riesigen Garten. Schnarchhahn Wolf hat sich freiwillig auf
das Sofa im Wohn / Küchenbereich ausgelagert, so muss er aber auch die Aktivitäten des frühaufstehenden Schornsteinfegers ertragen.
Gleich nach Inbetriebnahme der Unterkunft geht es zum Abendessen ins "La Casa", anschließend werden Getränke serviert.
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| Der Fahrer fährt, die Gäste trinken |
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| in Lübben dürfen dann alle bechern |
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Tag1: Paddeln
Freitag ist Paddel-Tag. Es geht nach Burg, wo auch das Frühstück beim Lila-Bäcker eingeworfen wird.
Die Wetterprognose für das Sport-Wochenende war relativ schlecht, es wurde viel Regen angedeutet. Doch von oben kam an diesem Tag kein Niederschlag, es war lediglich
bewölkt und frisch. Nachdem in früheren Jahren der lange Kanten und die 10km-Kurzrunde
absolviert wurden, steht in diesem Jahr die 21km-Tour an. Das sollte Silber bedeuten.
Verleiher ist erneut das "Bootshaus am Leineweber". Auf dem Parkplatz steht bereits ein Auto mit HST-Kennzeichen, das auf den Besitzer mit Namen Dirk hindeutet.
Gegen 10Uhr werden die Boote zu Wasser gelassen, jeder paddelt im Einer. Gemäß Teilnehmerliste sind Dirk F. und Reiner W. bereits unterwegs.
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| kräftige Kerle sind kaum zu bremsen |
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| sie tragen die Boote auch durch die Gegend |
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| es wird gemätlich gepaddelt, auf ... |
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| ... der Suche nach Fleisch |
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Die Paddelroute führt über Leipe (ca. Km10) zur Polenzschänke, wo etwa bei Kilometer 12 der Wendepunkt der 21km-Tour liegt.
Während an Schleuse 1 gerade Personal die Boote begrüsst und befördert, werden an den anderen Schleusen die
Boote aus dem Wasser gezogen und über Land geschleppt. Diese Strategie hat sich in den Vorjahren bereits bewährt.
Auffällig in diesem Jahr ist, dass Wolf sich bei jeder Gelegenheit streckt und dehnt. Er jammert über Ischiasschmerzen und nutzt jeden verfügbaren Gegenstand zur Therapie.
In der Polenzschänke wird der einzige Stempel dieser Route verteilt, hier muss also jeder in die Kneipe.
Und wer sitzt schon dorten? Die Kollegen Fülling und Wittig sind mitten im Mittagsschmaus. Die Runners hocken sich dazu und nutzen die verdiente Pause ebenfalls
zum Schlemmen.
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| Das Essen wurde schon verputzt, Zeit für ... |
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| ... Radler und Kurze |
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Dirk hat darauf hingewiesen, dass die Kilometerangabe für die 21er Tour nicht korrekt sei und es wohl eher um 25km gehen wird. Wir sind skeptisch und prüfen die
Karte. Auf jeden Fall gibt es Umstimmigkeiten bei den unterschiedlichen Touren und den zugehörigen Kilometerangaben. Ab der Polenzschänke sind die Wege der
42km- und 21km-Touren identisch. Wie kann es dann sein, dass bei Kilometer 35 der langen Tour die Kilometerangabe der 21er Tour bei 18 steht? Für beide
Strecken müssten von diesem Punkt identische Wege zu absolvieren sein. Das sollen dann 7km für die eine und nur 3km für die andere Strecke sein??? Komisch komisch.
Das würde Dirk's Vermutung bestätigen. Doch wie dem auch sei; wir müssen alle zurück zum Ausgangspunkt.
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| Unstimmigkeiten bei den Kilometerangaben? Müssen wir weiter paddeln als geplant? |
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Auf dem Rückweg paddeln sich die 3 Runners an die Kollegen F. und W. heran, halten einen kurzen Plausch und fahren dann vorbei. Auf dem Heimweg sitzt am Ufer noch
ein Nager, der unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Booten einfach Gras in sich rein stopft. Hier kamen Diskussionen auf, was denn nun ein Biber sei und was
ein Nutria.
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| Treffen an der Schleuse |
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| Nager am Wegesrand |
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Nach Rückkehr zum Bootsverleih fällt noch ein Stralsunder Fahrzeug auf: 2 Rennräder hängen am Heck. Eines trägt den Namen "Gerd Riedel".
Gerd und Hans-Georg haben sich gerade die Unterlagen für den Lauf am Sonntag abgeholt. Das machen die Runners auch gleich, aber vorher gibt es noch ein paar
Köstlichkeiten zum Verzehr.
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| Bier, rote Brause, Gurken: jammi, jammi |
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Ab zur Grundschule, Unterlagen für den Lauftag einsacken. Dann geht es zurück nach Lübben zur Touristinfo, wo es die Unterlagen für die Radtour gibt.
Hier ist der große Andrang wohl vorbei, alles geht zügig.
Damit ist der 'offizielle' Freitag beendet!!!
Für den Abend war ursprünglich ein Treffen der Stralsunder Sportler im "La Casa" angesetzt. Kein Platz, kein Treffen in Lübben.
Daher muss Chefkoch Schorni erneut an den Herd und die abendlichen Speisen zubereiten: Nudeln mit Bolognese a la Heine (Rotweinsoße).
Nach den Erfahrungen aus 2015 hält Wolf sich etwas zurück, er will nicht wieder mit fetter Wampe auf die Radstrecke.
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| Schorni hat das Abendessen kreiert, dazu wird Rotwein im Glas und in Soße gereicht |
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Nach dem Essen wird die Paddel-Streckenkarte genauer untersucht. Mithilfe des Maßstabes, der sich links unten auf der Karte befindet, vermessen 2 unabhängige
Experten die Strecken und kommen zu folgenden Ergebnissen:
die Gold-Tour ist eher 40km lang statt der angegebenen 42
die heute absolvierte 21km-Runde dürfte eher 24km lang sein. Das bestätigen auch die GPS-Angaben der Hightech-Industrie, die einige Sportler tragen
die kleine 10km-Tour ist wohl etwas länger und dürfte eher nach 11km enden
Was bedeudet dies nun für das Paddeln und zukünftige Teilnahmen? Gar nichts! Befassen wir uns doch mit Tag 2, dem Radfahr-Tag:
die Wetterprognose für Samstag zeigt Wolken, Regen und gemäßigte Temperaturen. Im Gepäck befinden sich dieses Mal ausreichend Klamotten für
alle Wetterlagen. Die Erfahrungen aus 2015 wirken noch nach!!!
Tag2: Radeln
Der Start der 200km-Radtour in Lübben ist für 7.30Uhr angesetzt. Das bedeutet: Aufstehen um 6!
Von der Ferienwohung zur Schlossinsel ist es nur ein kurzes Stück, Abfahrt gegen 7.20Uhr langt. Im Startbereich treffen sich 5 Stralsunder Radler zur morgendlichen
Begrüßung. Man weiß, dass sich weitere Sportfreunde auf anderen Touren austoben werden.
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| Anlegen der Uniform |
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| Treff auf der Schlossinsel Lübben |
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| die 3 wollen heute wieder zusammen fahren, gemütlich! Man wird sehen ... |
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Die 3 Runners fahren am Ende des Feldes los und haben sich fest vorgenommen, ein gemütliches Tempo zu fahren und alle Verpflegungspunkte anzusteuern. Die erste
Station liegt in Casel-Golzig und nennt sich offiziell "Frühstück". Es sind auch nicht viele Kilometer zu fahren, vielleicht 20. Ein beeindruckendes Buffet
wurde den Sportlern bereitet:
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| Start auf der Schlossinsel |
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| Pause 1 in Casel-Golzig: Frühstück |
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| In der Halle der Feuerwehr wurde ein ... |
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| ... umfangreiches Buffet aufgebaut |
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Die ersten Schlauchwechsel wurden entlang der Strecke bereits vollzogen. Auch während der Pause in Casel-Golzig ist ein Kollege kräftig am pumpen. Der bereitgstellte
Kompressor konnte nur 4,5bar leisten, daher muss wieder zur Handarbeit gewechselt werden. Kurz nach der Pause treffen wir denselben Kollegen erneut pumpend am
Wegesrand. Lachend ruft er den Vorbeifahrenden zu, das Schlauchwechsel und Pumpen zu Übungszwecken durchgeführt würden.
Kurz nach Verlassen der "Raststätte" fahren die Runners auf einen Einzelfahrer auf, der eine sehr auffällige Haltung auf dem Rad einnimmt. Schorni hat sofort
vermutet, dass es sich um Arne vom SV HANSE-Klinikum handeln muss. Und so ist; nun fahren 4 Stralsunder in kleiner Gruppe zusammen.
Auf dem 2. Streckenabschnitt nach Schlepzig kreuzt der Weg wieder die A13 und führt in Sichtweite am "Tropical Islands" mit der ehemaligen Cargolifter-Werfthalle
vorbei. In Schlepzig befindet sich die nächste Verpflegung, gereicht von Trachten-Madels.
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| Verpflegung#2 in Schlepzig |
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| Arne ist nun Teil der Gruppe |
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Während der Nahrungsaufnahme wird plötzlich "Wolf Thormeier aus Stralsund" vom Moderator ausgerufen. Sich vollstopfend wird Wolf zu einem Interview genötigt, bei
dem er sich sichtlich wohl fühlt.
Wir rätseln noch immer, wie der Mikrofon-Knilch auf Wolf gekommen ist? Vielleicht "kennen" sich die beiden von früher? Oder haben die einfach seine
Startnummer gelesen, den zugehörigen Namen in der Starterliste identifiziert und so den Küstenbewohner als interessantes Wesen definiert?
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| Wolf ist ein gefragter Gesprächspartner |
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| Trachtenamdel reicht Plinsen |
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| Schorni fühlt sich ausgezeichnet |
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| Gruppenfoto in Schlepzig |
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Irgendwo auf dem Weg zwischen Verpflegungspunkt 1 und 3 hat es kurzzeitig gehagelt. Einige freuen sich über kostenloses Peeling, andere sind einfach nur genervt.
Es gibt auch immer wieder kräftigen Wind, mal von der Seite, mal von vorn. Für die Durschnittsgeschwindigkeit bedeutet dies nichts Gutes.
An der Station 3 in Alt-Zauche fährt Arne weiter, die Runners machen natürlich Pause. Bei der Einfahrt ins Depot fällt Jörg Krabbe im gelben Kostüm auf.
Jörg hört zwar die Rufe und dreht sich um, ist aber schon auf der Weiterfahrt.
Versorgungspunkt 4 befindet sich nach ca. 100 Streckenkilometern in Straupitz (Schule), wo es wieder Hefeplinsen geben soll. Allerdings stehen dort so viele Radler an, dass es wohl eine Weile bis
zu den Leckereien dauern würde. Abgewählt! Stattdessen treffen sich die Stralsunder Sportler zum Gruppenfoto; hier treffen nämlich fast alle aufeinander.
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| Gruppenfoto einiger Radler des SV HANSE-Klinikums in Straupitz (Schule) |
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Hier in Straupitz befindet sich die Kreuzung fast aller Routen; die 200er Tour biegt hier nach Lieberose ab. Die anderen Touren halten sich südlich in Richtung Burg.
Die Runners hatten zuvor beschlossen, hier in Straupitz eine Lagebesprechung zum Thema Wetter und Routenwahl zu halten. Es wurde beschlossen, dass man
die 200km-Runde gerne auf 150km kürzt. Am Himmel wird es nämlich schon wieder ganz dunkel; es ist frisch und mit Regen ist jederzeit zu rechnen.
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| Die Radstrecke mit Abkürzung auf der 200er Tour, die 50km über Lieberose wurden abgewählt |
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Arne fährt unterdessen weiter auf dem 200er Kurs. Nun müssten insgesamt 3 HANSE-Klinikum-Radler auf dem langen Kanten kämpfen.
In Straupitz fallen ein Hochradfahrer und 2 Oldies auf, alle 3 fahren die 70km-Tour. Während der Hochradfahrer vor uns auf den Weg nach Burg geht, spricht Wolf
die beiden Oldties an und erfährt einige Fakten. So unterhält einer der beiden Radler eine "kleine" Sammlung mit 60 alten Rädern.
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| Elegante Räder, elegante Kleidung. Sehr sehr schön!!! |
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Nach Burg ist es nun nicht mehr weit, dort gäbe es auf der 200er Runde eine weitere Verpflegungsstelle an der Grundschule.
Da die Runners aber den offiziellen 200er Kurs verlassen haben und nun auf den anderen Strecken unterwegs sind, bleibt ihnen diese Pause verwährt. Wolf
ist enttäuscht. Als man dann auf Höhe der Slawenburg den Hochradradler einholt, ist das eine kleine Entschädigung. An einer geeigneten Stelle wir gehalten und
auf das Hochrad gewartet.
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| Hier wird auf das Hochrad gewartet |
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| die Sonne scheint draußen zu sein |
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| da kümmt dat Hochrad |
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| ein Blickfang! |
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Nach der Foto-Pause wird das Hochrad am nächsten Berg eingeholt; hier muss der Hochradler vom Bock springen, schiebt sein Gefährt bergan und springt am Gipfel
wieder auf seinen Sattel. Grandios!
Die letzte Station wartet in Lübbenau am "Spreewelten Bad". Man weiß: dort wird Bier gereicht. In der Vergangenheit waren die Vorräte auch schon mal bei spätankommenden
Radlern erschöpft. Wie wird es in diesem Jahr sein? Alles gut, es sind genug Getränke und Speisen vorhanden. Bei Ankunft am Bad fällt sofort der grellgelbe
Jörg Krabbe auf. Nun ist auch Zeit für eine kurze Unterhaltung:
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| Jörg sportet wieder im Kostüm |
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| Kartoffelsuppe und Gulasch werden gereicht |
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Bei Suppe und Bier treffen sich die HANSEKLINIKUM-Sportler in größerer Runde, Ralf und Dorit sind auch vor Ort. Es gibt ein kurzes Gespräch über den anstehenden Lauftag,
dann fahren kleine Gruppen weiter. Bis nach Lübben ist es nun nicht mehr weit.
Auf der Schlossinsel warten junge Cheerleader auf die Radler. Für die Finisher gibt es Medaillen in Gurkenform. Für die Runners gibt es trotz Widerspruch GOLD,
das ihnen eigentlich nicht zusteht. Aber die Silbertour startet und endet in Burg. Und nur dort gibt es silberne Gurken.
Das wetter hält sich, die Sonne lacht gelegentlich. Krombacher reicht alkoholfreies Pils und Weizen, da kann man nicht "Nein" sagen.
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| Der zweite Tag ist nach 150km radeln beendet |
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Der Abend findet in ruhiger Atmosphäre statt: es gibt Gurkensalat mit Pilssuppe.
Tag3: Laufen / Walken
Sonntag ist Lauftag:
Schorni und Bolle nehmen wieder den Halbmarathon in Angriff, Wolf will 10km laufen und sich am gemütlichen Tempo einiger Klinikumsläufer orientieren.
Mit Sack und Pack geht es nach Burg, als Parkplatz dient in diesem Jahr der Edeka in unmittelbarer Nähe des Startbereiches. Alle Läufe werden um 10.30Uhr starten,
die Walker wieder 10 Minuten später. Am frühen Morgen sind die Skater über 22,8km (nennt sich Halbmarathon) als erste Horde aufgebrochen, um den Sporttag zu
eröffnen. Mit sagenhaftem Speed schießen die ersten Finisher über die Ziellinie, darunter auch Claudia Pechstein. Moderator ist wieder Adi, den wir noch
aus dem DDR-TV kennen.
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| Schorni, Koch und Leckermaul zugleich, deckt sich mit Köstlichkeiten ein |
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| Jede Menge Pokale und Blumen, nicht für die langsamen Läufer bestimmt |
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Es ist noch so viel Zeit bis zum Start der Läufe,
dass ein Spaziergang durch den Ort angesetzt wird. Ziel: der Lila-Bäcker und Milchkaffee. Dort, auf dem Parkplatz des NETTO, laufen jede Menge Sportler vorbei.
Darunter sind auch Dirk und Reiner, Ralf und Dorit.
Zurück in Startnähe werden beim Ankleiden Materialprobleme erkannt: wem gehört nur diese Laufhose mit Lüftungsschlitzen?
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| optimierte Laufhose |
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| Hans-Georg und Gerd im Starterfeld |
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10.25 Uhr setzt dann Hektik ein. Wolf, der sich zu den anderen 10km-Läufern gesellt hat, sprintet vom Feld weg in Richtung Parkplatz. Die Frage, wo er denn hin wolle,
beantwortet er mit "Startnummer im Auto vergessen". Na dann aber hurtig!
Als dann gegen 10.30 Uhr die Läufe eröffnet werden, muss sich Wolf irgendwo im Feld versteckt haben. Schorni und Bolle stehen hinten bei den
Kollegen Gerd und Hans-Georg, kurz vor den Walkern. Obwohl es von offizieller Seite hieß, die Walker mögen doch bitte bis 10.35 Uhr warten, haben sich wieder
jede Menge von ihnen im Feld verteilt. Einige sind auch mit den Läufern auf die Strecke gegangen. Was für Dödel!!!
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| das Starterfeld in Burg |
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| Schorni und Bolle treffen auf Dorit |
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| und etwas weiter vorne ist Wolf |
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| nach ca.4km trennen sich die Wege |
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| Dorit biegt auch ab |
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| Schorni gönnt sich ne Pause |
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Bei Kilometer 10 gibt es die 2. Verpflegungsstation, hier wird natürlich kurz gehalten. Es gibt Kuchen und Knabberzeug, Bananen und Äpfel.
Dann geht es ein paar Meter durch's Gelände.
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| Verpflegungsstation 2 bei Km10 |
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| reißende Flüsse müssen gequert werden |
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| Mittagsvorbereitung der Helfer |
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| Hauseingang für Paddler? |
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Laut Webseite handelt es sich hier um den "flachsten Marathon der Welt, amtlich vermessen, Höhenunterschied < 1,8 m (lt. Fachzeitschrift Laufzeit)".
Im nachfolgenden Bild überwindet Schorni einen der mächtigen Anstiege auf der Laufrunde:
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| "Bergan" geht es hier nur beim Überqueren der Wasserläufe |
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Irgendwo bei Kilometer 16 / 17 gibt es eine weitere Verpflegungsstation. Unmittelbar davor stehen wieder Einheimische mit einem Partytisch, auf dem Weinflaschen - und
Gläser stehen. Es wird getrunken. Während Schorni sich an der regulären Verpflegung labt, wird Bolle zu einem Gläschen "Müller-Thurgau 2016" eingeladen.
Dank an die freundlichen Spreewälder:
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| der Wein-Partytisch bei Km16 / 17 |
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| "Müller-Thurgau 2016" wird gereicht |
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Kurz vor dem Ziel, es sind vielleicht noch 2km, steht am Wegesrand ein großer Künstler. Die Musik kommt aus dem Kofferraum, der Gesang ist live. Wann immer die Chance
besteht, klatschen die Läufer ab. Schorni macht es auch so ...
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| Live-Musik am Wegesrand |
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| Schorni, verdeckt durch eine Läuferin, klatscht ab |
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An der Weggabelung, wo die Marathonis in Runde 2 müssen, wird Bier gereicht. Und es ist auch schon Tradition, dass an dem Schild ein Foto gemacht wird. Also bedienen
sich Schorni und Bolle am köstlichen Nass und postieren sich zur Siegerpose.
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| Bier am letzten Verpflegungsstand |
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| "Traditionsfoto" kurz vor dem Ziel |
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Nun ist es wirklich nicht mehr weit und bald hört man schon die Musik aus dem Start / Zielbereich. Nun gilt es, ein Lächeln aufzusetzen. Sonst sehen die
Zielfotos immer so gequält aus. Vor der Ziellinie bilden Cheerleader eine Gasse und tanzen, Schorni gesellt sich dazu. Wolf, postiert am Wegesrand, beobachtet und knipst
die Szene.
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| junge Mädels bilden die Zielgasse und ... |
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| ... tanzen mit Schorni |
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| Wolf hat aus dem Publikum heraus fotografiert |
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Schorni und Bolle sind wohl die letzten Stralsunder, die im Ziel abkommen. Madels in Trachten überreichen die Gurken, es werden Fotos gemacht.
Die Stralsunder Brigade formiert sich zum Gruppenfoto:
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| Halbmarathonis und 10km-Läufer vereint im Ziel |
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Zeit für die Heimreise. Aber es geht nicht direkt nach HST, da steht noch was im Kulturprogramm. Ziel ist zunächst die Ausstellung des Velodesigners und
Großmeisters Didi Senft in der Lebbiner Straße 2, 15859 Storkow (Mark).
Didi, auch bekannt als EL DIABLO, stellt auf seinem Gelände 120 Radkuriositäten zur Schau. Es ist bekannt, dass das Museum erst im Mai öffnet. Aber das Gelände
liegt auf dem Weg und man kann ja mal einen Blick riskieren. Und welch Glück: Didi schraubt gerade im Hof an einem Rad herum. Da das Tor offen ist, wird die Chance
für einen kurzen Plausch genutzt. Eine gute Entscheidung; denn Didi erklärt, dass 2017 wahrscheinlich das letzte Jahr für seine Ausstellung sein wird. Er möchte
das Gelände mitsamt Werkstatt verkaufen.
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| Foto mit EL DIABLO Didi Senft vor dem Riesen-Rad |
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| Außengelände des Museums von Didi Senft ... |
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| ... in Storkow |
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Nächste Station auf der Heimreise ist Bernau bei Berlin, Schorni's Heimatstadt. Der Schwatte gibt den beiden anderen Sportfreunden eine kleine "Stadtführung" per
Auto. Das Wetter ist noch immer durchwachsen, im Auto ist es schön warm und trocken.
Bernau gilt als typisches Beispiel für Städte, deren historische Altstadtsubstanz während der DDR-Zeit abgerissen und weitestgehend durch Neubauten in einheitlicher
Plattenbauweise ersetzt wurde. Trotzdem sind noch einige bedeutende Bauwerke aus dem Mittelalter erhalten, z.B. sind große Teile der Stadtmauer erhalten.
Für Wolf als Restaurator ist dies sicher auch ein interessanter Abschluss des Spreewald-Ausfluges.