24.06.2017:
Einzelzeitfahren auf Ruegen
Die Radgruppe des HANSE-Klinikums, namentlich Peter, hatte die brilliante Idee, ein Einzelzeitfahren auszutragen. Dazu wurde eine geeignete Strecke auf Rügen
ausfindig gemacht, vorbereitet und zur Veranstaltung ausgeschrieben:
Nach dem morgendlichen Ausflug zum Bootshaus fahren Wolf und Bolle mit Auto nach Rambin. Der Vorschlag, gleich zum Start zu radeln, wurde abgewählt. Die
Gefühlslage nach dem Freitagswein ist noch sehr gemischt.
Bei der Anfahrt sind schon 2 Radler auf dem Radweg zu sehen, der Rest des Teams wartet bereits auf der Brücke bei Drammendorf. Der Start / Zielbereich wird gerade durch den
fleißigen Gerd mit Besen gereinigt. Die Kollegen haben überhaupt gute Vorarbeit geleistet: die Strecke wurde abgefahren und markiert. Bedenken, man würde
Abzweigungen verpassen, waren unbegründet. An allen kniffligen Stellen wurden farbige Wegweiser auf die Straße gesprüht.
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| die Radgruppe auf der Brücke bei Drammendorf |
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| der Chef erklärt Strecke und Regeln |
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Wolf testet heute sein Rad nach 2 wöchiger Abstinenz und mehrfachem Speichenproblem während der letzten Ausfahrt nach Barhöft: gleich 3 Speichen im
Hinterrad waren lose. Diese hat er notdürftig mit Handkraft befestigt, die Runde zu Ende gefahren und dann das Rad bei Heiden zur Reparatur abgeladen. Für das
Einzelzeitfahren hat er das Hinterrad fix montiert. Nun kommt der Praxistest:
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| Wolf begutachtet sein Rennpferd |
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Die 16,5km lange Radstrecke wurde oben im Text beschrieben; hier ist sie in bei google.maps eingezeichnet:
Die Starterliste ist mit 15 Sportfreunden sehr übersichtlich, so sieht der Fahrplan aus:
Wir stellen fest: es fahren nur Kerle. Weibsvolk ist aber auch anwesend und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung: Aufruf der Sportler, Ansagen
des Countdowns zum Start, Zeitnahme, Fotoshooting ...
Um diesen Wanderpokal geht es bei dieser Erstauflage des Zeitfahrens:
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| pures Gold wartet auf den Sieger |
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Und dann geht es los, der erste Radler rollt auf die Strecke:
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| Fahrer Nummer 1 an der Startlinie |
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Im Abstand von 4 Minuten folgen die weiteren Fahrer.
Auf dem Weg nach Dreschvitz steht der Wind günstig, Geschwindigkeiten über 40km/h sind locker möglich. Man weiß aber, dass es dann auf dem Rückweg entsprechend hart
wird. Noch bevor der letzte Radler auf die Strecke geht, trudeln die ersten Finisher wieder ein. Zeiten werden notiert, aber nicht angesagt. Die Liste wird
heimlich gefüllt und soll abends in Wolf's Werkstatt im Rahmen einer kleinen Feier veröffentlicht werden.
Jeder kämpft für sich allein; gelegentlich sieht man die anderen Kollegen auf dem Hin / Rückweg. Kurzes Handsignal, weiter geht's. Im Ziel wartet der Party-Tisch.
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| erfolgreiche Radfahrer bei der After-Party |
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Als mit Gert der Chef und letzte Starter im Ziel eintrifft, wird übereinstimmend festgestellt:
eine gelungene Veranstaltung! Dank an alle Organisatoren und Helfer!
Nun freuen wir uns auf den Abend bei Speis und Trank und der Auswertung der Ergebnisse.
Beginn der Party ist auf 19 Uhr gelegt; einige müssen natürlich schon vorher aktiv werden: Wolf bereitet die Räumlichkeiten vor, Nahrung und Getränke werden
arrangiert. Langsam füllt sich der Raum:
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| Radlerparty in der Badstüber |
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| der Chef eröffnet die Siegerehrung |
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Der Chef hält die Eröffnungsrede: alle Fahrer sind gesund im Ziel angekommen, das ist schon mal gut. Nur ein Teilnehmer hatte unterwegs technische Probleme.
Nun werden die Ergebnisse veröffentlicht, indem die Zeiten aller 15 Fahrer von Position 15 beginnend bekannt gegeben werden. Jeder darf / muss nach vorne
und erhält unter Applaus eine Urkunde.
Die Runners dürfen zufrieden sein, denn beide haben sich unter die 5 Erstplatzierten gekämpft.
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| der Gastgeber hat gut Lachen |
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Für die Positionen 1 bis 3 liegen sogar Medaillen bereit, der Sieger wird den Wanderpokal erhalten.
Der als Favorit gehandelte Jan Dabel beendet als Schnellster das Zeitfahren, Glückwunsch! Jan spult nun schon seit einigen Jahren viele tausend Kilometer ab
und ist entsprechend trainiert. Mit einigem Vorsprung hat er die anderen Fahrer auf die Plätze verwiesen.
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| The Winner takes it all |
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Überrascht zeigt man sich dagegen, dass Bolle auf Platz 2 geradelt ist. Die Zeiten liegen aber auch nur Sekunden auseinander; so ist
Roland auf Platz 3 nur 5 Sekunden langsamer und hätte wohl ohne Autokontakt auf der Strecke die silberne Medaille erobert. Aber egal, die Damen haben sicher
korrekt gemessen.
Die Zeiten der 5 vorderen Plätze liegen im 2 Minuten-Fenster!
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| die Zeiten und Platzierungen der 15 Fahrer & die 3 Medaillengewinner |
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Nebenbei werden Fotos älterer Radveranstaltungen gezeigt, sodass man auch in Erinnerungen schwelgen kann oder gleich neue Pläne schmiedet. Die Siegerehrung wird
jedenfalls zügig abgearbeitet, denn das Volk möchte ans Buffet: Buletten, Wiener, Kartoffelsalat und Knabberzeug warten auf die Gäste. Und es wird zugegriffen.
Neben der gelungenen Radveranstaltung haben wir nun auch noch eine gelungene Party, was will man mehr?!