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30.09.2017:
13. Prenzlauer Hügelmarathon

Völlig unerwartet meldet Wolf per Textnachticht:
Morgen ist "Prenzlauer Hügelmarathon" ... ich werde mit Siggi die 112 km fahren !

Da steht der alte Mann beim Freitagswein und man könnte vermuten, dass Alkohol im Spiel war. Wie dem auch sei: Wolf nimmt erneut in Prenzlau teil. Und 2017 ist ja ein besonderes Radjahr. Die Webseite des Veranstalters beschreibt es ziemlich gut:

2017 ist ein besonderes Jahr, denn wir feiern das 200-jährige Jubiläum des Fahrrads. Mit der „Draisine“, der Laufmaschine des deutschen Erfinders Karl Drais, begann 1817 eine weltweite Erfolgsgeschichte. Heute zählt das Fahrrad – auch in der Uckermark – zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln für Alltag und Freizeit.

Dies ist der Streckenverlauf:


Wolf wurde tatsächlich beim Sport beobachtet:



Und dies ist sein Bericht:

Kurz entschlossen entschieden beim freitäglichen Weintrinken Siggi und Wolf am Prenzlauer Hügelmarathon am Samstag teilzunehmen. Da wir beide in den letzten drei Monaten kaum auf dem Fahrrad saßen, sollte es “nur” die 116km-Strecke sein, in “humanem”Tempo! Mal sehen ...

Also früh aufstehen, um zu 9.00 Uhr, mit vorheriger Anmeldeprozedur pünktlich am Start in Prenzlau zu sein. Trotz vieler Baustellen kamen wir rechtzeitig an und standen pünktlich am Ende des Starterfeldes. Hier trafen wir dann unseren schnellen Klinikums-Jan, der mit uns zusammen starten wollte, dann aber schnell das Feld von hinten aufrollte.
Kurz vor dem Start musste ich dann feststellen, dass mein Vorderrad platt ist. Also noch mal kurz zum Auto und schnell nachgepumpt …
Start !!
Ab Kilometer 20 merkte ich aber, dass die Luft im Vorderrad immer mehr nachließ … ich wollte aber in der Gruppe bleiben und trudelte fast auf der Felge in Templin am Verpflegungspunkt ein. Hier wechselte ich schnell den Schlauch, Siggi verpflegte mich zwischendurch, sodass wir mit der fast gleichen Truppe weiter fahren konnten. Das Wetter wurde immer besser, die Straßen immer schlechter. Bis zum zweiten Verpflegungspunkt quälten wir uns doch ziemlich …
wir merkten, dass uns definitiv einige Trainingskilometer fehlten. Zwischenzeitlich hatten wir sogar fast die Überlegung, zur 89km –Strecke abzubiegen.
Nach der 93km–Pause erwartete uns auf den letzten 24km eine komplette Gegenwind-Strecke, der Wind hatte relativ stark zugelegt ...

Siggi scheint Spaß zu haben

Ich hatte mich aber ganz gut in der Verpflegungspause erholt und fühlte mich gut, sodass es mit dem Ziel vor Augen dann doch ziemlich zügig nach Prenzlau ging. Hier trafen wir die Rügener Wickinger, mit denen ich vor Jahren mal eine Vätternrunde fuhr. Also ein gemütliches Bierchen im Zielbereich. Dort hörten wir auch, das Gerd Riedel vom Hanse Klinikum 20km vor dem Ziel gestürzt ist. Er konnte aber weiter fahren.
Anschließend noch Sightseeing in der “schönen Stadt Prenzlau” und ein gutes Essen in der City. Dann zurück nach Stralsund. Abends noch ein schönes Konzert von Tilo Eisenbrenner im Remter … ein erlebnisreicher Tag !

In diesem Jahr hat Wolf also die gemeldete Strecke tatsächlich bewältigt; diese ist laut Urkunde aber 116km lang und nicht "nur" 112! Finisher werden belohnt:


Und dann hat er sich selbst belohnt, zunächst mit Bier ....


... dann mit Futter in Prenzlau: