Der "Tri-Sport Schwerin e. V." lädt zur 3. Auflage des Schweriner Seentrails nach MV und wirbt auf der Webseite mit dem Spruch
Weiter steht dort:
Ob es der beste Tag des Jahres war, muss im Nachhinein jeder selbst für sich entscheiden. Die beiden anderen Punkte stimmen auf jeden Fall; jetzt, da der Lauf vorbei ist, lässt sich sagen:
es war wieder ein toller Tag (wie im Vorjahr), die Rückmeldungen der Teilnehmer sind überwältigend positiv. Und: es gab ein paar Änderungen im Vergleich zu 2018, dass lässt auf aktive
Arbeit des Org-Teams schließen und den Willen, Kritikpunkte zumindest aufzugreifen und dort anzusetzen, wo es tatsächlich Sinn ergibt.
Was ist anders?
Es stehen 3 Wettbewerbe zur Auswahl, man kann nun auch als Staffel die große Runde laufen:
Es wird in diesem Jahr tatsächlich eine Medaille geben; im Vorjahr war die Enttäuschung bei einigen Finishern groß, als es nach 61km kein Bling-Bling als Belohnung gab. Ein Shirt
kann käuflich erworben werden, ebenso ein Kaputzen-Pullover. Ob da nun "Laufheld / heldin" draufstehen muss, sei mal dahingestellt. Einige mögen solche "Selbstdarstellung" nicht, dafür ist
das Design der Shirts (eben ohne den Heldenspruch) gelungen. Gegen "Wasser , Wald und weite Wege" kann nun wirklich niemand etwas sagen.
Die Versorgungssituation hat sich noch einmal deutlich verbessert, in der Sporthalle nach dem Lauf. Während im Vorjahr warme Speisen knapp wurden, ist in diesem Jahr alles in Hülle und
Fülle vorhanden. Mit den Gutscheinen, die sich im Startpaket befinden, bekommt man sofort einen richtigen Energieschub durch Suppe, Brötchen und Kuchen. Jammi Jammi ...
Neu: der Verzicht auf Einwegbecher!!! Die Teilnehmer sind angehalten, einen Falt-Trinkbecher mitzunehmen. Eine gute Entscheidung, wenn man an die Berge von Einwegbechern denkt,
die so manch VP und Strecke verschandeln. Der Becher wird, falls Bedarf besteht, sogar bei der Ausgabe der Startunterlagen gestellt und sieht so aus:
der neue Faltbecher
Aber fangen wir ganz am Anfang an
Nach dem Erfolg im Vorjahr, am 2. Schweriner Seentrail teilgenommen, überlebt, Spaß gehabt, war die Teilnahme für 2019 nicht zwingend geplant. Irgendwie hat es sich dann aber doch ergeben,
dass Dirk Pless und Bolle wieder den Weg zur Anmeldung gefunden haben. Wer hier wen inspiriert hat, lässt sich nicht mehr ergründen. Die Startnummern 13 und 14 deuten jedenfalls auf
eine frühe Registrierung hin.
Und wer sich dann alles in die Listen einschreibt:
aus der Pless-Familie wird neben Dirk auch Gabi starten
von den Stralsund Runners ist nun auch der Pinsel dabei
René Vaegler, der sich nicht mehr unter "1.FC Energie Traktor Kenz" einschreibt sondern als FDZUler
die beiden Roths aus Berlin
Patricia K., ebenfalls aus der Hauptstadt
die Lauffreunde Alois und Jens H.
Andy Gäbler, der beim Kielmarathon noch mal ausdrücklich auf den Einsatz in Schwerin hingewiesen hat
die beiden Kirschen, Schorsch und Hartmut
aus dem Stralsunder Umfeld nimmt noch eine 3er Staffel, bestehend aus Iris Metzner, Andy Arndt und Sebastian Pingel, teil
von der LG Mauerweg sind einige Teilnehmer dabei, so auch Sascha Dehling (kürzlich in Kiel dabei und erfolgreich)
Wie im Vorjahr finden Gabi, Dirk und Bolle bereits am Freitag zueinander, Treffpunkt ist Schwerin zur Abholung der Startunterlagen bei "sport schefe".
Ausgabe der Startunterlagen
René trifft auch ein, er hatte sich vorher mit Bolle telefonisch abgesprochen. Nun, da der formelle Teil erledigt ist, geht es zur aktiven Wettkampfvorbereitung ins "Valentino"
Hier wurde bereits im Vorjahr Energie getankt, warum Bewährtes verändern?!
Leckereien: Eis, Tee, Kaffee, Rambazamba
Für René geht es zu Familienangehörigen in der Gegend, Bolle quartiert sich bei Dirk und Gabi ein. Nach Abendessen mit Auflauf, Bier und Whisky werden noch einmal die Vorjahreserinnerungen
zum Lauf ausgewertet, dabei hilft der Runners-Bericht. Oha, da waren auch interessante Passagen dabei: Schlammcatchen im Schweriner Urwald!
Der Lauftag
Unser morgendlicher Zeitplan sieht so aus:
ca.8 Uhr: Einweisung in der Sporthalle
Gemeinsamer Kaltstart um 8.15 Uhr am Südufer Pfaffenteich, lockerer Lauf zum Schloss
Startfoto und „heißer“ Start am Schweriner Schloss 8.30 Uhr
Dirk, Gabi und Bolle sind kurz vor 8 in der Halle, Punktlandung. Und da sind sie schon alle:
Doktor Hacketeil und die Königin - morgens aus Berlin losgefahren und pünktlich vor Ort
Jens H., Andy Gäbler, Alois, die Kirschen
Die Streckenführung wird erklärt, auf Zeichen und Wegweiser aufmerksam gemacht. Wer schon mal dabei war, hört nicht unbedingt zu. Wir führen am Rande Gespräche mit unseren Lauffreunden,
die man nicht alle Tage sieht. Schorsch z.B. ist aus Bayern angereist und macht hier oben nun etwas länger Urlaub. Heute will er auf der 61er Strecke mal richtig Gas geben und vor seinem alten Herrn,
der wieder auf der kleinen Seenrunde unterwegs sein wird, im Ziel eintreffen.
Die beiden Rothen sind für die große Runde gemeldet, was auch sonst. Dr. Hacketeil (C. Roth) leidet jedoch an einem Bänderriss im Fuss und wird daher freiwillig auf die 33er Strecke
wechseln. Dies jedoch macht er nicht auf offiziellem Wege, sondern wird mit dem Feld der großen Runde starten und an der Weggabelung bei Kilometer 22 zur kleinen Runde schwenken. Die Königin dagegen wird
den langen Kanten laufen.
Dann soll es auch noch Leute geben, die von einer Nachtschicht kommend die große Runde absolvieren und dann direkt zur nächsten Nachtschicht ausrücken. Aber das sind nur Gerüchte, die hier
weder bestetigt noch dementiert werden ...
Einweisung vor dem Start der großen Runde
Auf dem Weg zum "kalten" Start werden wir von einem Insider, nennen wir diesen zum Schutz der Person einfach mal Lothar, über die Finanzlage der Stadt Schwerin aufgeklärt:
es wären 250Mio Euro Schulden aufgelaufen, die städtische Wohnungsgesellschaft hätte noch einmal denselben Betrag auf der Soll-Seite. Auslöser dieser Unterhaltung war die Frage nach dem
Sanierungsbedarf der Turnhalle; bereits im Vorjahr ist aufgefallen, dass die eine oder andere technische Einrichtung des Gebäudes nicht "Stand der Technik" ist.
Meini würde sagen: "hier ist der Kapitalismus im Stechschritt vorbeimarschiert"
Am Pfaffenteich treffen die beiden Runners aufeinander, der Pinsel ist nun auch vor Ort. Kurzes HALLO, dann geht es schon im gemütlichen Laufschritt zum Schloss. Und da ist auch Iris:
Faxen in Sichtweite des Schweriner Schlosses - so mögen wir das
Hier ist das Team vom Recknitztallaufverein:
Am Schloss, immer wieder eine eindrucksvolle Kulisse, wird noch schnell ein Gruppenfoto geschossen:
Hallo und guten Morgen aus Schwerin
Die Runners werden durch "Frau Pinsel" abgelichtet:
der Pinsel und Bolle laufen heute die große Runde
START
Während die Sprinter sofort davon ziehen, wird hinten kräftig geschwatzt.
Schorsch: wech, der Pinsel: wech. Dirk, René und Bolle bilden ein Trio, das bis zum Ende der Seenrunde zusammenbleiben wird. Die beiden Rothen sind noch in der Nähe, aber auch das wird
sich bald ändern.
In diesem Jahr ist es wärmer als in 2018, Eis ist daher am See nicht mehr zu entdecken. Somit beginnen wir die Bildergalerie mit dem ersten kleinen Anstieg:
die große Seenrunde ist eröffnet
Bereits an diesem ersten Anstieg sind die Berliner nicht mehr zu sehen, auch wech. Damit ist Carstens Auftrag an Bolle, er möge auf die Königin aufpassen, hinfällig.
Man wird sich erst im Ziel wiedersehen.
Wir befinden uns an der Südseite des Sees:
Was für eine Terrasse!
Und guck - der BFC lebt noch!
Dieses Duo, Dunja und Jörn, wird uns immer wieder über den Weg laufen
Wer die Augen offen lässt, entdeckt einige Denkmäler und Wahrzeichen. Es beginnt an der Müßer Bucht:
Auffällig am Wegesrand: die Mutter! Wir zitieren von der Webseite:
"An der Bundesstraße 321 zwischen Raben Steinfeld und Schwerin befindet sich auf Höhe des Störkanals die Gedenkstätte
"Die Mutter".
Als Mahnung für kommende Generationen und in Ehrfurcht vor den Opfern des Nationalsozialismus wurde sie 1975 eingeweiht und erinnert noch heute an den Todesmarsch der Häftlinge
des KZ Sachsenhausen."
Nach ca. 11 Kilometern findet man den ersten Verpflegungsposten, Bolle trifft wegen diverser Fotopausen etwas später ein. Aber nun heißt es: ordentlich die Taschen füllen, der
Faltbecher kommt auch zum Einsatz:
der VP1 ist erreicht
davon kann man gut leben
Das Feld ist zu diesem Zeitpunkt schon weit auseinander gezogen, das Trio mit Dirk, René und Bolle befindet sich im hinteren Drittel. Man ist langsam unterwegs, und nun geht es ins Gelände.
Für's Auge gut, für's Tempo nicht.
nun geht es in den deutschen Wald
Da ist eines der vielen Hinweisschilder für Radfahrer: Gabi, hier hättest Du im Vorjahr abbiegen müssen!
Aber gestopt haben die Kerle wegen der Glocke; wahrscheinlich haben sie etwas anderes erwartet. Aber so lernen wir "sagenhafte Orte in Mecklenburg" kennen.
wir halten für Weiterbildung an jedem Schild
Bei Kilometer 15 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nun über Stock und Stein geht. Glotzen ufff!
Natur pur - so lieben wir das
Plötzlich labern die Mitläufer etwas von einem Seil im Wald, das klingt doch recht komisch. Bolle hält das zunächst für einen Scherz. Doch hier sind alle die im Vorteil, die
morgens bei der Einweisung aufmerksam zugehört haben. Im Vorjahr gab es eine Passage, die aufgrund der Rutschigkeit für eine gewisse Herausforderung gesorgt hat: einige Läufer
haben sich Hand an Hand an den Bäumen entlang gehangelt.
Als das Seil auftaucht, wird das Telefon gezückt:
Naja, in diesem Jahr wäre es wohl ohne Seil gegangen. Die Idee ist trotzdem gut und wird lange in Erinnerung bleiben.
"Immer nur einer über die Brücke" - so steht es irgendwann auf einem Schild. Doch die Brücke, die gemeint ist, haben wir doch schon lange überlaufen. Hmmmm ...
Über diese Brücke müsst ihr gehen (oder laufen)
Dirk macht sich noch lang im Schlamm und sieht von nun an so aus, als hätte er sich die Hose voll gesch ... lammt. Die Hände wäscht er im See, die Hosenbeine bleiben nun
fleckig. Das gehört zum Trail dazu.
Raus aus dem Wald, rauf auf feste Wege. Von Panstorf geht es nach Rampe, wo Verpflegungspunkt 2 eingerichtet ist und die beiden Laufstrecken getrennt werden.
Es ist soooooo schön hier ...
kleines Gruppenfoto mit Radbegleiterin
Vom Ausgang Wald zum asphaltierten Weg in Richtung Panstorf / Rampe geht es leicht bergan - hier sind wir im Vorjahr "bergan" gewandert. So machen wir es auch in 2019.
Guck, da ist auch schon das "Highlight": satte 66 Meter über Normalnull, man bekommt kaum noch Luft in diesen Höhen.
Die Rothen sind vor uns am "Highlight"
Dann erst rücken die Langsamen nach:
die extreme Höhenluft zwingt zum wandern
19 Kilometer sind bewältigt, fast schon ein Drittel der Seenrunde. Aber wir sind langsam unterwegs. Spötter würden uns vielleicht als NULLEN bezeichnen. Doch hier geht es um die ACHT:
Wenige Kilometer weiter:
die Ankunft am 2. VP wurde mit wackeliger Handykamera festgehalten.
Wo stecken wohl die Rothen aus Berlin? Carsten wollte hier abbiegen, um die kleine Runde zu absolvieren. Die Königin ist sicher auf der 61er Strecke unterwegs.
Alle Bekannten sind also vor uns unterwegs. Egal, wir essen und trinken in aller Ruhe.
Kartoffeln stehen auf dem Speiseplan
Nun geht es auf die Passage zum nördlichen Punkt des Sees. Zunächst noch auf festen Wegen, dann über Zeltplatz und quer durch die Natur.
Das ist ja mal eine schöne Wurzel
Für einen kurzen Augenblick spielt das Trio mit Tempoerhöhung, wird aber sofort ausgebremst:
hier wird man zu Schrittgeschwindigkeit genötigt
Wir sind in der Gegend um Flessenow, der Kilometerzähler muss ca. 30 zeigen. Hier kommen wir am Kronkorken-Kübel vorbei, der im Vorjahr gut gefüllt war. In diesem Jahr: Ebbe!!!
Also gibt es auch nix zu trinken, SCHADE.
links 2018, rechts brandaktuell
Vor einem Jahr war Schorsch zu diesem Zeitpunkt noch bei uns, ist dann aber kurze Zeit später davon gesprintet. In diesem Jahr ist er sicher schon 10 bis 15 Kilometer weiter.
Doch nun stossen wir auf die Startnummer 30, Michael Wichmann, der mit deutlich vernehmbarer Musik vor sich hin läuft und genießt. Bolle und Michael sind sich schon mehrfach begegnet, vor 4 Wochen
zuletzt beim Kiel-Marathon. Kurzer Halt, Gespräch, Gruppenfoto.
aus dem Trio wird kurzzeitig ein Quartett
Michael lässt das Trio bald wieder laufen, bleibt aber dicht auf den Fersen. Am 3. VP, der bei Kilometer 33 eingerichtet wurde, läuft Micha gerade ein als das Trio weiterhastet.
Man erinnert sich an das Vorjahr und meint, dass sich die Position des VP verändert hatte.
Egal: es wird Energie getankt.
nette Helfer, Sitzplätze, Nahrung - Danke sehr
Nur wenige Meter nach der Nahrungsquelle steht das 33er Schild mit Motivationsspruch:
gaaaaanz toll: die anderen sind schon im Ziel?!
Die Uhr zeigt 3.45h und es sind noch fast 30 Kilometer zu laufen. Es ist absehbar, dass die 7 Stunden-Marke nicht zu schaffen ist. Konzentrieren wir uns also auf die Vorjahreszeit
und bleiben drunter. Das wird schwer genug ...
Für die nächsten 10km wird einfach nur gelaufen, und Dirk ist plötzlich vorne weg. Später wird er sagen, dass er Schmerzen hatte und diese beim laufen loswerden wollte.
Der nördliche Punkt des Sees ist inzwischen umrundet, nun geht es nach Bad Kleinen. Dirk erinnert daran, dass demnächst die Marathondistanz fällt. Zeit für Fotos ...
42 der 61 Kilometer sind absolviert, alle machen Faxen
Das Trio aus René, Dirk und Bolle hat nun glatt 5 Stunden auf der Uhr stehen. Naja, es ginge durchaus schneller. ABER WARUM? Die 3 sind sich einig, dass es in gemütlicher Art weitergehen soll
und wird. Zu diesem Zeitpunkt, das erfahren wir später aus der Ergebnisliste, ist der Sieger bereits im Ziel. Und Schorsch wird gleich folgen.
Dann die uns bekannte Staffel vom Recknitztallaufverein ...
als 8. Staffel nach 5.31h im Ziel. Nicht schlecht!
Unmittelbar nach der Marathonfeier darf man auch wieder ans Buffet, der VP4 wartet mit Speis und Trank. Hier warten die in grün gekleideten Sportfreunde vom Schweriner Fünf-Seen-Lauf
und teilen voller Freude Nahrung an die Bedürftigen aus. Und es muss ja nicht immer feste Nahrung aus der Frucht / Gemüseabteilung sein, Bier aus Lübz steht auch auf dem Tisch.
Den Dicken muss man nicht lange bitten ...
ein Hoch auf die Helfer und Sportler. Prost!
An der Tafel treffen wir auf den langen Dennis Brandt, so wie Michael vom "Team Erdinger Alkoholfrei". Dennis fällt aufgrund seiner Körpergröße sofort auf.
Die Frage, wie denn da oben die Luft sei, beantwortet er mit "wo ihr atmet, verdaue ich". Hat er wahrscheinlich nicht zum ersten Mal gehört und die passende Antwort sofort parat.
Großes Gelächter. Und von nun bleibt der Dennis in unserer Nähe.
Dirk hingegen hat sich während der Fressorgie abgesetzt, er ist wieder vorgelaufen. Somit eilen René und Bolle hinterher und schleichen durch den Schweriner Urwald.
René und Bolle arbeiten sich durch den Schlamm
Wer hat den Größten .... Baum im Wege ?!
Nächstes Ziel ist nun Schloss Wiligrad. Von der anderen Seeseite haben wir in diesem Jahr nichst erkennen können, es war auch bedeckt.
Nun stehen wir im Schlosspark und blicken nach oben.
Schloss Wiligrad, bei Kilometer 45
Wie im Vorjahr gilt: bergan wollen wir nicht, zu anstrengend. Also genießen wir den Park und machen (wieder) Faxen:
Königsstuhl, Kaiserstuhl - ach watt, Hauptsache sitzen
Das nächste Highlight ist so nah:
bei Kilometer 50, das wissen wir aus dem Vorjahr, wartet das Restaurant
"Oberförster" auf uns. Dennis, noch in der Nähe, hatte seinen Bierdurst kundgetan. Wir haben ihm Hoffnung gemacht.
Und nun kehren wir ein ... Während Dirk und René drinnen ordern, sitzt Bolle draußen und will weitere Läufer zur Stärkung inspirieren. Das gelingt tatsächlich; Dennis biegt sofort ab
und holt sich eine Kanne. Und dann können wir noch einen weiteren Sportler gewinnen.
was für Athleten
René leert sein Glas in Rekordzeit- da stimmt doch was nicht. So durstig kann er bei seinem langsamen Tempo überhaupt nicht sein!
Nun bedient Dirk den Fotoknecht 4 Leute sitzen am Tisch
In Summe saßen wir dort also zu fünft. Dirk meinte, dass wir im kommenden Jahr wohl einen 2. Tisch brauchen werden. Mal sehen ...
Das Wiederanlaufen nach der Bierpause ist schwer, wir wissen das aus langjährigen Feldversuchen. Doch es gelingt, und nun sind noch lächerliche 10 bis 11 Kilometer zu bewältigen.
Dirk humpelt plötzlich, muss schließlich anhalten. Er zieht einen Schuh aus und stellt fest, dass er sich eine fette Blase erlaufen hat (was für ein Souvenir) und diese nun aufgegangen ist.
Er spürt einen unangenehmen Druck und mag den Schuh nicht mehr anziehen.
Dirk und der Schuh - das letzte Kapitel des Seentrails
Jetzt heißt es: wann immer möglich laufen, wann immer nötig gehen!
Mit dem Schuh in der Hand wird Dirk die letzten 5 Kilometer bis nach Schwerin absolvieren. Auf dem Weg dahin treffen wir auf alte Bekannte:
Team BFC ist wieder da und zieht vorbei
Dennis ist noch in der Nähe und erzählt aus seiner Sporthistorie:
ehemals Schwimmer, bereits 100 Marathons auf der Uhr, Langdistanz-IRONMAN. Man muss immer wieder sagen: die Leute neben Dir haben spannende Geschichten zu erzählen. Nimm Dir die Zeit und
höre einfach mal zu.
Die Rothen fragen nebenbei, wie denn der aktuelle Kilometerstand wäre. Die Königin hat das Ziel sicher und freudig erreicht:
Die Königin im Ziel, wieder mit guter Wertung
Und während man so schwatzt, wird die Ortsgrenze zu Schwerin passiert. Die Innenstadt ist schon zu erkennen, und da ist auch das Schild mit dem letzten Kilometer. HURRA.
zurück in Schwerin: Dirk mit Schuh in der Hand, seine beiden Mitstreiter noch voll befusst
Dirk humpelt / läuft wieder voraus, er nutzt die Grünphase der Fussgängerampel. René und Bolle sprinten hinterher, denn das Trio soll nun gemeinsam ins Ziel laufen. Dennis ist übrigens
nach seinem Foto am 1km-Schild in Richtung Ziel abmarschiert.
Gabi, die heute auf der 33er Strecke unterwegs war und eine Medaille erlaufen hat, wartet im Zielbereich und macht Fotos. Und da steht auch Dennis ...
Das letzte Foto während des Laufgeschehens zeigt Dirk und René beim Überschreiten der Ziellinie.
Doktor Hacketeil würde sagen: "genießt Euren Einlauf!"
Finish
Seenrunde 2019 erledigt, großes Grinsen aller Beteiligten. Und es gibt Bier, denn Gabi kümmert sich und hat 3 Flaschen für 3 Läufer dabei. Es wird geteilt, denn Dennis und Uwe,
der 5. Biertrinker am "Oberförster" bei Km50, sind auch im Ziel und ebenfalls durstig. René steht abseits und schwatzt.
was für ein toller Tag - nochmals PROST (Dennis, Bolle, Dirk, Uwe)
Wer mag, holt sich sofort eine Urkunde. Dann geht es zurück zur Turnhalle, wo Dusche, Essen, Getränke und die anderen Sportler warten.
Alle sind sie da: Patricia, Andy Gäbler, Alois, Jens H., die beiden Rothen, beide Kirschen ...
Schorsch hat natürlich Bier dabei, eine Konstante im sonst höchst variablen Läuferleben. Aber vorher muss mal was in den Magen! Alois spendiert seine Gutscheine für Speise und Trank, die
nimmt der dicke Bolle an sich und löst sie sofort ein:
das volle Paket - Kuchen, Suppe, Brötchen
Die Gutschein-Weitergabe von Alois zu Bolle zeigt noch Wirkung, denn der Dicke kann nun seinerseits Gutscheine an Michael Wichmann weiterreichen, der seine nicht dabei hat.
Und so werden alle satt. Hier muss dem Org-Team unbedingt ein Kompliment ausgesprochen werden, denn die Verpflegung ist erstklassig. Und es gibt reichlich ...
Leider verabschieden sich viele Bekannte früh, übrig bleiben Schorsch und Bolle. Kaum zu glauben, dass der Sprinter Georg nach seinen 5.15h in Feierlaune ist; er will Bier trinken und
Party machen. Bei etwas besserer Planung wäre das machbar gewesen, doch Bolle ist mit Auto vor Ort und will zurück nach HST. Wir sollten die Schorsch-Planung für 2020 im Auge behalten!!!
Für alle Liebhaber der Haustechnik:
die Duschkabine steht wie im Vorjahr im Umkleideraum, das Wasser tropft von den Rohren.
Meini, mach hier mal was!!! Das ist dein Fachgebiet
Die Reihen lichten sich, neben den Helfern sitzen nur noch Schorsch und Bolle. Draußen am Bierwagen gibt es Hülsen für einen Euro, sagenhaft!!! Schorsch nimmt sich, Bolle
begnügt sich mit alkoholfrei (ja ja, wir hören das Gelächter!).
Seltene Spezies im hohen Norden
Der Tag endet, hoffentlich sind alle zufrieden.
Aus der Runners - Sicht war es ein toller Tag: wie im Vorjahr können wir auf einzigartige Momente zurückblicken: viele Bekannte waren in Schwerin dabei.
Dirk musste mit nur einem Schuh nach Hause laufen, wir haben Bier getrunken. Das sind gute Vorraussetzungen für eine Teilnahme in 2020.
Die Ergebnisse der 3 Laufstrecken finden sich bei
chronobase