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03.08.2019:
"Quäl Dich, Du Sau" - Stralsund Runnners 70.3          Teil3 - Rostocker Marathon Nacht

Der Pinsel übernimmt den Bericht für den 3. Teil des heutigen Marathon-Tages (blau), an bestimmten Stellen greift der dicke Bolle noch zum Stift:

Hallo Sportsfreunde,
Bericht zum „Quäl Dich, Du Sau – Stralsund Runners 70.3“ Triathlon, der einzige uns bekannte Triathlon, wo die Wechselzeiten fast genauso lange dauern wie die einzelnen Disziplinen zusammen.
Hier Teil 3 , Laufen bei der Rostocker hella marathon Nacht am 3. August 2019

wie schon berichtet haben wir gemeinsam die ersten beiden Disziplinen erfolgreich gefinisht und Rostock nach 16:00 Uhr in 2 Gruppen erreicht.

Bei idealen Temperaturen am heutigen Tag, für alle bereits jetzt schon wieder eine super und top organisierte Triathlon –Veranstaltung mit den beiden hoch motivierten Helfern und Begleitern Wolf und Fash. Sie waren nicht nur für das Material zuständig sondern auch für die einzelnen Verpflegungspunkte, wie folgt genannt:
vor dem Schwimmen an der Müritz
nach dem Schwimmen auf dem Parkplatz eines Discounters in Waren
1. Pause beim Radeln an der Aral-Tankstelle in Teterow
2. Pause beim Radeln zum Kaffee / Kuchen bei der Bäckerei – Konditorei - Cafe Pension Peter Stern in Laage
auf dem Parkplatz in Rostock nach unserer Anmeldung
und natürlich als vorläufigen Abschluss beim Italiener, Bistro Portola in der Galerie Rostocker Hof. Hier war das umfangreiche Schlemmen nochmal angesagt. Der 1.Platz geht eindeutig, zumindest bei dieser Fressorgie, an den Jens F.
Er hat bei Schnitzel und Bratkartoffeln nochmal erfolgreich das Ungleichgewicht zu Gunsten der zugenommenen Kalorien an diesem Tag (mehr als) ausgleichen können. Selbst der Pinsel hatte jetzt schon mit Übergewicht zu kämpfen und lag schon weit über der sonstigen Bananenzufuhr.

Schlemmen im Rostocker Hof - so viele Runners

Nun endlich ist es an der Zeit, Kalorien zu verbrennen.
Als Erster war der Wolf bei der Rostocker 7 gefragt; nach langer Zeit wieder ein Lauf, den er erfolgreich absolvieren wollte. Um pünktlich 19:07 Uhr erfolgte der Start am Kröpeliner Tor und endete wie alle anderen Läufe im Ziel: Stadtmitte, Neuer Markt. Dazu hatte er sich ausgiebig vorbereitet und konnte den 8.Platz in seiner Altersklasse für sich mitnehmen.
RESPEKT!!!

Wolf vor dem Lauf - ist das nicht die Fash-Pose?

7km sind schnell abgespult - Wolf sackt die erste Laufmedaille ein

Vorher machten sich die anderen „Glorreichen 6“ auf den Weg zur Warnow. Auf dem Weg dorthin, wie schon bei der Anmeldung und beim Start zum Marathon um 18.00 Uhr, wurden der eine oder andere bekannte Läufer/Läuferin getroffen und in diverse sportliche Gespräche verwickelt. Bolle entdeckt Berliner Lauffreunde unter den Langstrecklern, dabei auch die beiden Bieler. Schnell ein Foto machen, Glück wünschen, Treffpunkt im Warnowtunnel vereinbaren ...

Jana und Micha Bieler laufen den Marathon

An der Warnow angekommen, beim Anleger Stadthafen Am Speicher, konnten wir gleich das 2. Schiff erfolgreich besetzen. Wir entschieden uns für den Innenbereich bei der Treppe zum WC (roch nicht seht gut!) Was jedoch wichtiger war ist die Nähe zum Tresen. Schon vorher wurde nochmal ausdiskutiert, wer für die vergessene Flüssignahrung verantwortlich zu machen ist. Mit der Bestellung des ersten Pils war das jedoch schnell wieder erledigt. Gemeinsames Gruppenfoto durch die Kellnerin konnte das belegen:

Erstmalig wird bei der Halbmarathon-Bootstour offziell vom Zapfhahn genascht

Wichtige sportliche Gespräche wurden an unserem Tisch geführt, die bereits absolvierten Disziplinen fachlich mit gewissen ehrgeizigen und witzigem Humor ausdiskutiert. Eine spaßige Moderation und Wissenswertes über Rostock durch das Bordpersonal während der Überfahrt zum Fähranleger Oldendorf rundeten die Seefahrt ab.
Die Zeiten wurden nun für den halben Marathon festgelegt, ob man nun wollte oder nicht. Jeder bekam seine Zeit, nach der er sich zu richten hat. Eine Abweichung wurde als grob unsportlich gewertet.

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Startpunkt am Warnowtunnel (Krummnendorf). Bereits jetzt kamen die ersten Marathonläufer vorbeigeflogen, was mit Beifall der halben Marathonis sportlich gewürdigt wurde.
Die lustigen Episoden vom bisherigen Tagesverlauf wurden noch einmal kurz angerissen. Die Befürchtung, dass Jens ein Jägerschnitzel gegessen hat und heute wie ein Gejagter läuft, konnte noch nicht ganz geklärt werden. Gespräche mit anderen uns bekannten Läufern zeigten, dass wir heute zum Glück nicht die ehrgeizigsten Sportler waren, jedoch absolut zu den lustigsten zählten und mit Spaß bei solchen Volkssportveranstaltungen teilnehmen.
Bolle wollte sich für die bevorstehende Amerikareise mit den täglichen Marathonläufen noch einmal testen und mit dem kleinen Meini um die 2 Stunden laufen. Jensen legte sich nun doch auf`s Schweineschnitzel fest, wollte mit vollem Magen eher einen Verdauungslauf ausprobieren und sich dabei eine halbe Stunde länger Zeit lassen. Der Pinsel traute Jens nach wie vor mehr zu und legte sich sicherheitshalber auf 10 Minuten weniger als die 2 Stundenläufer fest. Der große Meini war durch das Radfahren immer noch motiviert und legte sich auf 10 Minuten mehr fest. Das Beste kommt jedoch zum Schluß: Schorni, der Schwatte (Jens Heine), wollte uns seine starke Konstanz beweisen und sagte mit Sicherheit eine Zeit wie immer um die 2:20 an.

Es folgte eine letzte gemeinsame Aufwärmrunde, durch Getränke und deren Ausfuhr wurde auch diese Pause überwunden. Alle stellten sich wie besprochen hinten an, außer Pinsel, der fühlte sich durch Jensen immer noch gefordert.

Jeder hatte an diesem Tag eigentlich schon ausreichend Sport machen dürfen und Sonne getankt. Zum Glück verschwand diese nach dem Start um 19:55 Uhr langsam am Horizont und jeder konnte seinen Lauf mit und ohne Getränkepausen bei nun doch wieder angenehmen Temperaturen angehen.
Alle, Schorni, Pinsel, Gross Meini, Jensen (Jens Fieberg), Bolle und der kleine Meini, versuchten die vorgenommene bzw. vorgegebene Zeiten einzuhalten und Spaß dabei zu haben. Immerhin war es der 3.Start am heutigen Tag, der letzte lag schon 10 Stunden zurück. Unterwegs war eine tolle Stimmung mit Zuschauern, Anwohnern, Helfern der Verpflegungspunkte und anderen Personen, die Interesse an der der Rostocker hella marathon Nacht hatten.
Im Ziel, dem Neuen Markt (Stadtmitte) trabte einer nach dem anderen von den „Glorreichen 6“ der Stralsund Runners ein. Danach für jeden das gleiche Prozedere: Medaille, Trinken, Chip abgeben, Kleiderbeutel, Duschen (oder auch nicht) sowie zum Treffpunkt hinter dem Ziel. Beim ALEX, wo die Frau von Schorni, die Frau vom kleinen Meini, Wolf und Fash draußen Plätze freigehalten hatten, trafen wir uns nun zum gemeinsamen Durst stillen, mit oder ohne und wer immer noch konnte durfte natürlich noch was essen. Die sportlichen Ereignisse vom heutigen Tage wurden kurz besprochen, jedoch sind nur 2 besonders vorzuheben, der Wolf mit seinem Lauf und der Schorni mit seiner Superzeit.

Einige hatten es wie immer eilig, einige gingen die Heimreise entspannt an und andere ließen den Abend in der Morgenröte von Stralsund ausklingen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den 1. August 2020 und hoffen, unseren eigenen Triathlon in dieser schönen Form wiederholen zu dürfen.


Die Bielers haben wieder Videomaterial zusammengetragen und das Ergebnis bei youtube veröffentlicht.




Wer die Ergebnisliste für den Halbmarathon einsehen möchte, ist hier richtig