Stralsund Runners
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12.-13.08.2019:
mainlymarathons - Northwest Serie Tag3 und 4: Washington

Einleitung:
Zum 5. Mal und 6. Mal nimmt Bolle an einer mainlymarathons -Laufserie teil:
mit einer Reise werden die "Northwest Series" und "Center of Nation" abgearbeitet, der Nordwesten ist zuerst dran. Hier werden die 3 Bundesstaaten Oregon, Washington und Iowa besucht, alle 3 Staaten werden jeweils 2x belaufen.


Die Idee der mainlymarathons-Serien ist es, an X Tagen in X Bundesstaaten je eine der verfügbaren Strecken zu absolvieren: 5km, 10km, Halbmarathon, Marathon oder 50km. Für die Northwest-Serie ist die Vorgehensweise etwas anders, denn hier weichen Anzahl der Läufe und Anzahl der Bundesstaaten voneinander ab. Selbstverständlich wird man nicht gewungen, in allen Staaten zu laufen; jeder Teilnehmer ist willkommen.

Tag 3 und 4: Marathon in Washington

Die Meute ist in Clarkston, WA, angekommen. Treffpunkt ist das "Conference Center" am Snake River, auf der anderen Flusseite türmen sich die Berge auf. Und unmittelbar neben dem "Conference Center" befindet sich auch noch ein vernünftiges Hotel. Was will man mehr?!.

so sieht die Kulisse am Snake River aus

Die Laufstrecke wird so beschrieben:
Course: Smooth surface on a mix of asphalt, concrete, and pavement with some small hills
Tentative Laps: 14 for Marathon

Streckenkarte von Clarkston, WA

Am ersten Tag in Clarkston, das ist Tag 3 der Laufserie, hat Bolle "frei". Also geht es nach einem ordentlichen Frühstück, bei dem man bereits durch die Glasfront Läufer am Fluss dahinziehen sieht, an die Laufstrecke zum grüßen und anfeuern. Clyde gewährt Einblicke in seinen RV und die dort angelegten Vorräte, von denen auch Bolle profitiert:

Clyde und Kelly reisen mit dem WINNEBAGO durch's Land

an Bord befinden sich immer Nahrungsmittel für Langstreckenläufer

Das Wetter ist hier leicht anders als am regnerischen Vortag in Oregon; der Planet brennt, es wird viel nach Eis und Flüssigkeit gefragt. Daher entscheidet Bolle sofort, den nächsten Lauftag als "early starter" um 5Uhr zu beginnen. Vielleicht kann man so der größten Hitze ausweichen?!

Die morgendliche Einsweisung erfolgt durch Daniel und dauert ungewöhnlich lange. Grund dafür ist bereits das morgige Event, im Volksmund "dumb ass wednesday" genannt. Viele der hier Anwesenden wollen besondere Leistungen erbringen, daher wird es ein langer langer Tag werden. Entsprechende Ankündigungen werden gemacht:



Dann wird gelaufen ...
Die erste der 14 Runden findet noch in ziemlicher Dunkelheit statt, irgendwelche Leuchten sollte man dabei haben. Aber die Sonne geht schnell auf und so kann man bereits in Runde 2 alle Lampen wieder ablegen.

Clyde und Bolle finden gleich wieder zueinander

Hier ein paar Impressionen vom "Green Belt Trail":


Die Strecke führt parallel am "Snake River" entlang. Es gibt Bootsanleger für Ausflugsfahrten, eine mit hohen Zäunen abgegrenzte Golf-Driving Range, einen tollen Ausblick aufs andere Ufer.


Wer mag, kann sich am Wegesrand auch weiterbilden:


Wer sich am Wendepunkt umsieht, kann schon die Brücke sehen, die die beiden Staaten Washington und Idaho über den Fluss verbindet. Das ist für den weiteren Verlauf der Serie von Bedeutung, denn zwischen den Lauforten der beiden Staaten liegen nur ca. 10 Autominuten. Wer in Hotels übernachtet, muss nicht einmal umziehen. Aber das ist Morgen ...
In der Zwischenzeit werden die Sportler gut versorgt:


Auf dem Weg zur Medaille werden Faxen gemacht, Selfies geschossen und Clyde hat auch wieder kleine Flaschen dabei. Wann immer den Trinkern nach einer kleinen Pause ist, wird am Wegesrand gehalten.
Von erfahrenen Läufern lernen wir heute:
die letzte Runde solch einer Veranstaltung nennt man "bell lap", da diese in der Leichtathletik beim Rundenlaufen per Glockengeläut angekündigt wird (kennen wir tatsächlich aus dem TV). Den Ausdruck "victory lap", den hier viele Teilnehmer fälschlicherweise für ihre letzte Runde verwenden, ist tatsächlich die "lap of honor", die ein Sieger als Ehrenrunde hinlegt. So was machen wir hier nicht!!! Dann gibt es noch den Ausdruck "go naked" oder "naked lap": hier werden vor Antritt der letzten Runde alle gesammelten Gummibänder, die die Anzahl der bisher gelaufenen Runden anzeigt, abgelegt. Der Arm ist also "naked".


Für Bolle läuft es heute ganz gut; die anderen halbwegs schnellen Läufer sind entweder nicht vort Ort oder durch die Vortage geschwächt. So kann der Dicke sich als Erster über die Ziellinie mogeln und fährt den Tagessieg für Deutschland ein. Der Medaillenstrang wird erweitert:


Washington ist damit abgearbeitet. Und man muss auch nicht groß umziehen, welch Luxus!
Man verabschiedet sich mit "see you in hell", denn Morgen wird im "Hell’s Gate State Park" gelaufen. Wer das noch nicht weiß, wird mit dem Spruch vielleicht Probleme haben?!?

Die Ergebnisse der heutigen Laufveranstaltung sind bei mainlymarathons.com gelistet.