Stralsund Runners
Willkommen bei den Stralsund Runners
 

01.01.2025:
Neujahrslauf Stralsund

Willkommen in 2025.
Der Stralsunder Ruderclub lädt mal wieder zum Neujahrslauf -Tradition Tradition Tradition!

Meini meldet auf Anfrage, wie denn die Beteiligung war:
Nicht so doll. Vielleicht 20 - 25. Schorni, Ulrike, Robert, Fieberg und ich ....

Fieburg ergänzt folgenden Bericht:




Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







06.01.2025
Sternenlauf der Runners

Verena teilt mit uns den Bericht des ersten Montaglauftreffs im Jahr 2025.



Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







17.01.2025
Doha Marathon by Ooredoo, Katar

Wer im Winter Marathon laufen möchte, wird einen arg ausgedünnten Laufkalender finden. Zumindest in deutschen Landen...
Im Ausland dagegen wird man schnell fündig und kann dies auch unter angenehmen klimatischen Bedingungen praktizieren.
Bolle war im Dezember noch in Abu Dhabi akiv, nun geht es in dieser Gegend weiter. Tatsächlich könnte man sich auf der arabischen Halbinsel so richtig austoben:
12.01.2025: Dubai
17.01.2025: Doha, Katar
08.02.2025: Riyadh Marathon, Saudi-Arabien

Heiko und Bolle einigen sich irgendwann in den letzten Monaten des Jahres 2024 auf einen gemeinsamen Lauf in Doha, Katar. Und freundlicherweise übernimmt Heiko alle Buchungen: Flug, Hotel ("Treffen House"), Anmeldungen für den Lauf. Für Bolle wird es somit ein "Lehne dich zurück"-Event, Heiko kann seine Ortskenntnisse durch mehrere Baumüller-Dienstreisen einbringen.
Die Flugzeit von Berlin nach Doha beträgt knapp 6 Stunden, man kommt also relativ schnell ins Warme. Vor Ort kann man Taxi oder UBER zum Hotel nehmen, Heiko hat die entsprechenden Erfahrungen. Und so hat man nach erfolgreicher Anreise abends noch Zeit für eine kleine Sightseeing-Tour zum und am Hafen.

Vom Hotel kann man relativ schnell den "Amiri Diwan", den offiziellen Amtssitz des Emirs von Katar, und die in Sichtweite befindliche "Al Shouyoukh Mosque" erreichen.

abendliches Sightseeing in Doha: "Al Shouyoukh Mosque" und "Amiri Diwan"

Und dann ist man auch schon am Hafen, mit vielen kleinen Highlights und spektakulär ausgeleuchtet.
Erste Anzeichen der Streckenführung sind zu entdecken.

Flaggenmast am "Amiri Diwan"
erste Anzeichen für den Lauf
am Hafen
Erinnerungen an die Fussball-WM 2022

Fussball-WM 2022 - da war doch was.....
War das nicht der grandiose Auftritt der deutschen Nationalmannschaft mit großer Fresse und Ausscheiden nach der Vorrunde?
Hier, am "Way To The World Cup" - Denkmal, finden sich auch Masten mit allen WM-Teilnehmern. Nennt sich "Flagpoles of the World Cup Competitors". An Stelle 1 ist Katar als Gastgeber positioniert, dann kommt bereits ....

Schland mit Plakette an den "Flagpoles of the World Cup Competitors", dazu die glorriechen Ergebnisse

Das ist Geschichte, konzentrieren wir uns auf die Gegenwart:
die Marathonmesse befindet sich am "Hotel Park", wo auch Start- und Zielbereich aufgebaut sind. Hier werden die Unterlagen eingesammelt, hier kann man mit Gleichgesinnten labern oder gar Bekannte treffen.

Abholung der Unterlagen am "Hotel Park"

Mit der Startnummer im Gepäck lebt es sich ruhiger, die Pflicht ist erfüllt.
In der Hotel-Kneipe gibt es noch ein paar Biere, das Frühstück wird für 4uhr früh bestellt. Hier gibt es ein paar Unstimmigkeiten: mal soll man sein Zeug selbst an der Rezeption abholen, mal soll das offizielle Restaurant bereits um 4Uhr geöffnet sein. Auch hier weiß die rechte Hand selten was die linke gerade so macht. Natürlich klappt das irgendwie; 4Uhr früh werden Tüten an der Rezeption eingesammelt mit allerlei Zutaten für ein Frühstück. Mit UBER geht es dann vorbei an den bereits gesperrten Hauptstraßen zum "Hotel Park".

die Laufstrecken: links = offiziell, rechts = beim Lauf aufgezeichnet"

Marathon, Halbmarathon, 10km, 5km - das sind die verfügbaren Strecken. Walken kann man auch.
6Uhr: Start, das Feld ist recht übersichtlich. Vorne stehen die "Gazellen", die für Preisgeld durch die Gegend sprinten. Hinten sammelt sich der Pöbel.
Los gehts, 2 Runden müssen die Marathonis laufen.
Traditionell reiht Bolle sich weit hinten ein, Heiko ist in der Nähe. Noch ist es dunkel und kühl, also vorsichtig anlaufen und erwärmen, die Mitläufer beäugen und Grütze labern. Verpflegungsstationen gibt es reichlich, spätestens alle 3km. Also kann man häufig zugreifen, doch das Angebot ist bescheiden: Wasser, gelegentlich buntes Klebezeug aus der Chemiefabrik. Nahrung zum kauen ist richtig selten.

Heiko und Bolle waren sich bereits vor dem Lauf einig, dass der heutige Tag ein Sightseeing-Event werden soll. Ziel für die erste der beiden Runden lautet, dass man nicht von den schnellen Gazellen überholt werden möchte. Soll heißen: Halbmarathon irgendwo bei 2 Stunden, maximal 2.05h.

soll man eventuell auf ein lokales Transportmittel zurückgreifen?

Es wird hell, und nach der Aufwärmphase wird etwas zügiger gelaufen. Denn die Gazellen haben den Wendepunkt längst erreicht und sprinten schon wieder dem Start /Ziel- und Wendepunkt entgegen. Die Touristen aber machen hier und da Fotopause:

Ausblick an der Corniche
kurze Pause bei der Polizei
endlich mal ein passender Schwamm
bissl Musik gibt es auch

Der Wendepunkt zum Start in die 2. Runde wird bei 2.03h erreicht, keine Gazelle konnte sich an Heiko und Bolle vorbei mogeln. Nun geht es noch entspannter in die neue Runde und der erste Verpflegungsposten ist gleich verfügbar. Es dauert dann doch ein paar Minuten, bis die Fahrzeuge mit der Nummer 1 auftauchen. Da wird richtig gesprintet, aber eine Ein- und Überholung war tatsächlich nicht zu befürchten:

die Gazellen sind gleich im Ziel, hier sprintet der Führende

Später kann man in den Ergebnislisten nachlesen, dass der Sieger mit knapp 2.30h das heutige Rennen gewonnen hat. Da ist noch eine Menge Luft zum aktuellen Weltrekord.

Ergebnisse der ersten 5

Inzwischen sind auch Halbmarathonis, 10er und 5er Läufer auf der Strecke. Jede Distanz hat andere Farben auf der Startnummer, so kann man die Zugehörigkeit zum jeweiligen Starterfeld leicht erkennen und man muss sich nicht so schlecht fühlen, wenn immer mal wieder Sprinter an einem vorbeiziehen. Heiko und Bolle machen nun etwas langsamer, es wird auch häufiger gegangen. So kann man genießen.
Und nebenbei erhält man interessante Infos zu Laufstrecken in der Gegend: "Qatar East to West" , was ist denn das?

Da schauen wir doch später mal im Netz nach: "Qatar East to West"

Nun heißt es nur noch: durchhalten!
Noch mal eine Wende bei Km31, schon geht es zurück zu Start / Ziel. Freude kommt auf bei den glatten Km-Schildern wie 35 oder 40. Nun ist man wieder an der Corniche, hat gute Sicht auf Wasser und moderne Türme. Und irgendwo dahinten ist auch schon der Zielbereich zu sehen.

Wer hat hier randaliert? Km40
nur noch Einer
und schon ist das Ziel sichtbar
Heiko hat es geschafft

Geschafft. Und es war ein schöner Tag.
Die Medaille macht einen guten Eindruck, verschiedene Farben zeigen die jeweilige Distanz an. Rot = 42km.

Ergebnisse der ersten 5

Was kann man zu Doha / Katar festhalten?
Sauber, gute Infrastruktur. Mit der Metro kann man für wenig Geld umherfahren und die wichtigen Zeile erreichen.
Die Fussballstadien von 2022 stehen noch, nix mit Abbau und Transfer in andere Ländern.
Der Marathon war gut organisiert, die Strecke ist flach und schnell. Man kann als Tourist genießen.




23.01.2020:
Die OZ veröffentlicht am 23.01.2025 einen Artikel zum Tod von Manfred Blessin.

Auf Seite 9 im Lokalteil kann man lesen:



Wir kannten den Kollegen Blessin nicht persönlich, haben ihn aber bei den Veranstaltungen erkannt und wussten auch um seine Verdienste im Stralsunder Sport. Und so haben wir mal schnell im Netz gewühlt und sind bei "OZ" und "Berliner Morgenpost" fündig geworden.
Hier ein OZ-Artikel aus dem Jahr 2018, in dem Manfred (in rot) mit anderen Ehrenamtlern ausgezeichnet wurde:


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.




Und offenbar war Manfred am 20. Juli 1984 im Ludwig-Jahn-Sportpark in Ost-Berlin dabei, als Uwe Hohn seinen legänderen Wurf über 104,80Meter im Rasen versenkt hat. Die "Berliner Morgenpost" hat diesen Artikel im Jahre 2009 veröffentlicht:


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







24.01.2025:
Die OZ berichtet zum Gesundheitslauf

Wolf hat den Artikel in der OZ entdeckt:
der HANSE-Gesundheitslauf steht wieder an und es wird um zahlreiche Teilnahme ersucht.
Laufschuhe an, ihr Luschen!!!







Anfang Februar 2025
Winterurlaub und Ferien

Winterferien in MV. Das bedeutet: große Menschenmengen wälzen sich nach Süden, den Bergen zu.
Die Kurzen haben Ferien, die Alten fahren in den Urlaub.

Wolf ist am Freitag direkt vom Weintreff zum Bahnhof geeilt, um in den "Otto Möller"-Bus nach Südtirol zu steigen. Scheint irgendwie Tradition zu sein: lange Busreisen, hustendes Publikum, Schmerzen beim Sitzen. Da ist schon das Ankommen ein Highlight:

die "Otto Möller"-Karawane hat es geschafft

09.02.2025
Wolf schickt erste Fotos von der Loipe.

Wolf ist aktiv und zufrieden: "Es läuft bei mir besser als gedacht, bin heute ca. 23km gefahren!

Die Meinis sind in der Nacht vom 08. zum 09.02. nach Süden aufgebrochen und haben gegen 10Uhr das Ziel erreicht.
Hier dauert es nicht lange, bis die ersten Maskenbilder geteilt werden.


Und Futter haben die auch schnell gefunden ...


Schorni ist in diesem Jahr nicht Mitglied der "Otto Möller"-Fraktion. Vielleicht wieder in 2026?
Da er aber die Gegend und somit auch alle Loipen und Pisten durch frühere Reisen kennt, wollte Schorni von Wolf den heutigen Einsatzort erfahren:

Kurzkofel, Altfasstal

Am kommenden Wochenende wird Gazelle Budnowski in den Süden folgen; per Bahn geht's an die Grenze zu Österreich (nach Oberstdorf).

Viel Spaß im Süden !!!









10.02.2025
Wolf im Skiurlaub - Tag2

Wolf meldet:
So ... Heute war es eine lange Busfahrt zu unser Loipe . Gegen 11.00Uhr starteten die Langläufer zur dortigen 4,4km Runde in dem Skigebiet Lavaze. Das Wetter war sehr trübe, zwischenzeitlich war die Spur nur knapp 10m vorauszusehen. Bis zum Mittagessen in der Baude schaffte ich 4 Runden ... danach noch mal eine Runde, sodass für mich etwa 22km am Ende des Tages zu Buche standen!
Jörg war in der gemütlichen Gruppe am Start und war mit 2Runden zufrieden! Jetzt noch 2 Stunden Rückfahrt und dann noch kurz Schwimmen, dann gibt es das "fette Abendbrot" und vllt noch ein paar Drinks!

Wolf kämpft sich durch die Suppe

Das heutige Skigebiet:

Lavaze im Trentino

Und guck, da hocken sie:

gemütlicher Abend






11.02.2025
Wolf im Skiurlaub - Tag3

Wolf meldet:
3. Sport-Tag in Südtirol...
auch heute ist das Wetter nicht sonderlich toll, viele Wolken - Sonne Fehlanzeige!
Nach einer fast 2 stündigen Busfahrt erreichen wir das Skigebiet Salser-Alm - hier noch mit der Seilbahn hoch zur Piste und Loipe!

Erst gegen 11.00Uhr konnte also erst auf der Loipe gestartet werden... nicht viel Zeit mehr für viele Kilometer!

Jörg ist nun auch mal im Kostüm zu sehen:


Die Wanderer unter uns werden auch immer mehr ..


Jetzt noch eine lange Busfahrt zurück zum Hotel ..und nachher sicher noch einen Drink!







12.02.2025
Wolf im Skiurlaub - Tag4

Wolf meldet:
4. Sport-Tag in Südtirol...
Heute waren die Langläufer die ersten die vom Bus nach ca. einer Stunde abgesetzt wurden ...
also waren wir schon vor 10 Uhr auf der Loipe in Alta Badia!

Sehr gut angelegte Strecken, blaue (2,4km) und rote (4,6km) Abschnitte sehr gut zu fahren !

Da wir so zeitig dort waren konnten wir die unbenutzten frisch gezogenen Loipen als erste befahren!


Interessanterweise lag unsere Laufstrecke an einem Auslauf der Abfahrer ...hier gab es aber keinen Lift, sondern die Skihelden wurden mit Pferdefuhrwerken wieder nach oben gezogen!


Ein sehr schöner Tag ..
am Ende gab es natürlich auch wieder ein Schnäpschen am Bus !


Und Schorni meldet nach dem gestrigen Schwimmtraining erneut einen Einsatz im Hansedom: 70 Bahnen!!!
Gazelle Budnowski meldet "Heute Abend schöne Feierabendrunde am Sund gedreht". Und nun will er mit Cuba in die Badewanne. IGITT





13.02.2025
Wolf im Skiurlaub - Tag5 = Fauli-Tag

Wolf meldet:
Ich mach heut' gar nix ...

Da machen sich einige Leute sofort lustig ...


Aber schwimmen und bummeln war Wolf dann doch noch.


Und Getränke gehen doch immer ...

Prost






14.02.2025
Wolf im Skiurlaub - Tag6

Wolf meldet:
So ...heute letzter Aktiv-Tag in Südtirol!
Wir fahren wieder in das Skigebiet des ersten Tages, da der Schneefall hier auch einiges durcheinander gebracht hat!

Ich werde versuchen, noch die letzten 7km zu laufen. Damit ich in Summe 100 verbuchen kann!
Habe irgendwie ziemlichen Rotz, kein Wunder bei dem Bazillus-Bus!

Jörg und Wolf waren heute gemeinsam auf der Loipe im Altfasstal ..die Strecke war sehr eisig, sodass wir sehr vorsichtig agieren mussten!


Nur noch die 3 Rüganer Radsportler vom Göhrener Verein waren heute mit auf der Strecke

Wolf war fleißig ...
Am Ende sind wir 2 Runden gefahren und mehrfach in den Bauden eingekehrt ...
10 km und das 100km- Ziel für die Woche erreicht!


Wolf freut sich bereits auf das Abendessen, denn ...
Hier gibt's gleich das "Gala-Essen"🤪

Schorni kennt das von den früheren Reisen, nun gibt es einen verbalen Austausch zwischen den Rentnern.


Wolf: egal. Genieße dein "Gala-Dinner" zum Abschied!
Dies wird serviert ...


Und nun schauen wir mal, was tatsächlich auf den Teller kommt:

Das war der 2.Gang!                                                und Nr.3

Und nun das Dessert ....

das ist der Abschluss

Morgen früh, Samstag (15.02), geht die "Otto-Möller"-Tour auf die Reise nach Norden. Und Wolf's Urlaub ist schon wieder beendet.

Gelegentlich hört man auf dem anderen Urlaubskanal der Familie Meinhold auch Neuigkeiten:
Wir kommen gerade auch vom Abendessen zurück....
jeden Abend gibt es Salatbuffet, zwei Vorspeisen, zwei Suppen, vier Hauptgänge und zwei Dessert.... und alle Sachen darf man so oft essen wie man möchte..... die totale Verfettung

Da braucht man echt zwei Stunden zur Nahrungsaufnahme





16.02.2025
17. Kristallmarathon Erlebnis-Bergwerk Merkers

500 Meter unter der Erde bei 21° C - so wird der Marathon im Erlebnis-Bergwerk Merkers beschrieben
Bolle hat teilgenommen, dies ist der Bericht:

Einige werden sich möglicherweise erinnern: im Jahre 2011 wollten wir mal zu dritt im Brügmannschacht zu Sondershausen laufen, den damaligen "Untertage-Marathon" . Dafür habe ich im März 2011 zum Test am Halbmarathon teilgenommen und dann, nach erfolgreicher Machbarkeitsstudie, 3 Karten für die lange Distanz im Dezember 2011 besorgt. Gelaufen bin ich dann ohne weitere Runners-Beteiligung und habe seitdem Untertage-Marathon-Lauferfahrung.
Den Kristallmarathon in Merkers gab es damals auch schon und ich habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder zur dortigen Anmeldung geschielt. Bisher war ich aber immer zu spät dran, hatte diesen Termin nie wirklich im Fokus. Daher war es sehr erstaunlich, dass im November 2024 noch Karten verfügbar waren. Schnell angemeldet und ... HURRA ... ich bin dabei.
So liest sich die Ausschreibung:

Marathon unter Tage

Merkers liegt im Wartburgkreis in Thüringen, man muss also schon eine längere Distanz von der Küste anreisen. Wer es bis in die Gegend geschafft hat, kann die Bergbau-Geschichte sofort erspähen.

wer hat denn diese Haufen hinterlassen?
Willkommen in Merkers
"Glück auf" am Erlebnis-Bergwerk
richtig viel geschuftet wird hier nicht mehr

Der Start Untertage ist für 10Uhr angesetzt, die letzte Einfahrt erfolgt um 9. Daher sollte man schon etwas früher anreisen, damit man die Unterlagen in Empfang und möglichst stressfrei den Weg nach unten antreten kann. Im "Brügmannschacht" ist der Lauf damals praktisch am Fahrstuhlschacht gestartet, man musste nur ein paar Schritte gehen. Hier in Merkers muss man dagegen eine etwa 10minütige Autofahrt vom Schacht zur Laufstrecke absolvieren, was einen spektakulären Auftakt darstellt. Denn der Fahrer heizt ordentlich durch die Gänge und nutzt jede Kurve zum driften.

Fahrt vom Schacht-Einstieg zum Marathon-Start

Unten angekommen befindet man sich in einer anderen Welt: große "Säle" für Parties und Konzerte, Bühne mit allerlei Equiptment, Konzertposter, Salz in allen Formen ...
Man staunt und ist überwältigt. Platz ist ausreichend vorhanden und man kann sich auf Sitzplätzen ausbreiten. Mit jeder Fuhre kommen weitere Läufer und Zuschauer an, der Saal füllt sich. Die Vorbereitungen setzen ein: umziehen, quastern, tapen, einige laufen sich natürlich warm.

Fahrdienst zum Startbereich
Relikte aus der Förderzeit
total versalzen
Stehtische - wo sind die Getränke?

Irgendwie muss man die Zeit bis 10Uhr überbrücken.
Dann aber geht die Post ab: der Saal wird abgedunkelt, die Lichtshow setzt ein, das Steigerlied wird gespielt.

ganz große Show vor dem Start: das Steigerlied

Es kommt Stimmung auf, der Start steht unmittelbar bevor.
Gelaufen wird mit Helm und Licht; die meisten haben den eigenen Radhelm auf, es kann aber auch der weiße K & S - Helm als Leihung auf den Schädel gestülpt werden. Dazu muss man ein Lichtlein am Körper tragen, falls die Schachtbeleuchtung ausfallen sollte.

Los geht's. Bolle ganz hinten, die anderen Hundertschaften vorne. Kaum um die erste Ecke gebogen geht es bergauf, und noch etwas steiler, und noch etwas höher. Oje, vielleicht hätte man sich doch warm machen sollen. Nach wenigen hundert Metern weiß man: das wird heute eine schöne Schinderei werden.

oha, das sieht interessant aus. 13x zu durchlaufen, in Summe 780 Höhenmeter

Runde 1 dient natürlich dem Kennenlernen: Strecke und Mitläufer beobachten. Wo kann man bergab sprinten, wo muss man bergauf wandern?
Etwa zur Hälfte der Runde ist eine Verpflegungsstation aufgebaut, sodass man mit der Station im Start / Zielbereich also 2x auf 3,3km schlemmen kann. Das ist sehr größzügig.
Somit habe ich für mich festgelegt: möglichst 6 Runden ordentlich laufen, die Station mitten auf der Strecke vorerst auslassen. Runde 7, hier ist dann irgendwo die tatsächliche Halbzeit geschafft, soll meine Foto-Runde werden: ich werde das Handy greifen und die Laufstrecke dokumentieren. Für Runde 8 bis 13 wird sich dann zeigen, was der Kadaver noch leisten kann.
Und so wird es auch praktisch umgesetzt: anhand der Rundenzeiten lässt sich später gut ablesen, dass Nummer 7 extrem geruhsam erfolgte. Für die ersten 6 Runden wurden ganz passable Zeiten eingebucht, ab Nummer 8 wird etwas Temp rausgenommen.

die Rundenzeiten

Im Start / Zielbereich sind 2 Laufwege aufgebaut: links geht es in die jeweils neue Runde, rechts erfolgt der Zieleinlauf. Hier liegt die Matte zur Zeiterfassung, auf großen Bildschirmen kann man die frisch eingeloggten Daten einsehen und die gerade absolvierte Rundenzeit bewerten.

7 von 13 Runden geschafft. Aber schon 2.30h verstrichen

Nun gibt es noch ein paar Bilder von der Laufrunde und damit soll es dann auch gut sein. Auf jeden Fall lohnt sich der Besuch und kann durchaus empfohlen werden.

Verpflegung im Start / Ziel-Bereich
Laufen im Bergwerk
Hin - und Rückweg, Begegnungen
Partyraum im Bergwerk

"Franz Jäger" ist hier auch zu finden
Verpflegung auf der Runde

In der letzten der 13 Runden hat sich längst Lustlosigkeit breitgemacht. Nun heißt es nur noch: "Ziel erreichen".
Da ist es auch nebensächlich, dass man ohne erhöhten Einsatz die 5 Stunden-Marke nicht halten kann. Inzwischen haben große Gruppen das Bergwerk schon wieder verlassen; diese Gruppen sieht man immer mal wieder am Rande der Laufstrecke auf dem Weg zu den Fahrzeugen.
Als ich die Ziellinie quere, wird die Laufstrecke bereits gesperrt. Denn die letzte Ausfahrt ist für 16Uhr angesetzt, nach 6 Stunden. Ärgerlich für diverse Läufer. Später wird man relativ viele Einträge für DNF in den Ergebnislisten finden.

Diese Medaille erhält man bei Querung der Ziellinie:







23.02.2025
Der Blitz berichtet zu Manfred Blessin

Im aktuellen Blitz findet sich auf Seite 2 "Eine Erinnerung von Jürgen Blümel".

Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







23.02.2025
Täve Schur hat Geburtstag

Die meisten Leute kennen Täve aus Berichten und Filmdokumenten.
Doch wir hatten vor einigen Jahren die Gelegenheit, Täve bei den Ironman-Veranstaltungen auf Rügen und auch bei der Vorpommerntour mit dem Verein Kinderlachen 009 live zu erleben. Nun wird Täve 94, Gratulation.

Quelle: https://www.promi-geburtstage.de/gustav-adolf-schur/

Wer noch ein bisschen was über Täve nachlesen möchte:
promi-geburtstage.de/gustav-adolf-schur
Täve bei Wikipedia





28.02.2025
Helferparty Brückenlauf

Auch dieses Jahr konnte ich (Verena) mich wieder auf eure großartige Unterstützung beim Brückenlauf verlassen. Egal ob beim Auf- und Abbau, beim Infostand oder als Fahrradbegleiter, oder ich als ORG-Team-Mitglied, die Runners helfen bei der größten Laufveranstaltung in MV. Umso schöner, mit euch gemeinsam einen schönen Abend als Dankeschön verbringen zu dürfen. Gemeinsam wurde gegessen, getrunken, getanzt und gelacht bis spät in die Nacht. Irgendwer muss ja abschließen ;-) .


Eine kleine Auswahl der Bilder vom Abend.













08.03.2025
Adi-Drews-Gedenklauf

Für die meisten anscheinend zu überraschend stattfindend, war nur Jens F. beim traditionellen Gedenklauf dabei.






22.03.2025
Schweriner Seentrail

Die Gazelle und Bolle haben ordentlich Kilometer gemacht. Thomas berichtet vom langem Kanten.


Die beiden Verrückten.

Im letzten Jahr hatte ich mal so überlegt, was es noch so Läufe im Frühjahr in der Nähe gibt. Da kam ich auf den Seentrail . Bolle hatte sich nicht lumpen lassen und zeigte auch Interesse an der Großen Runde . Die kleine hatten wir 2023 zusammen abgerissen, bei Hagel und Modder ohne Ende. Ende März kann es noch alles geben. Also morgens um 5.30 Uhr logefahren, weil die Startunterlagen bis 7.45 Uhr ausgegeben wurden. Ausschlafen war schon mal nicht! Waren zeitig da, um noch alte Bekannte zu begrüßen. Bolle kennt schon eine ganze Menge. Um 8 Uhr war dann Kaltstart, das heißt erst mal 2 Kilometer durch Schwerin laufen um dann beim Schloss um 8:30 mit noch knapp 270 Leuten zu starten. Wetter versprach Sonne und Wind und wenige rutschige Passagen. Ja die ersten Kilometer liefen wir gemütlich im Pulk mit. Asphalt Wege und kurze Waldwegstrecken. Raben Steinfeld gab es die erste Verpflegung. Angeboten wurden Schmalz und Nutella Stullen, Salzbrezeln, Schokolade, Obst und Getränke aller Art, aber im eigenen Becher. Der Lauf möchte keinen Müll machen CO 2 neutral sein. Ein guter Ansatz bei mittlerweile 1000 Teilnehmern auf 3 Strecken (17/33/61 km).
Sprücheklopfer

Dann kamen auch schon die ersten Single Trails mit untern Baum, übern Baum, relativ steile und kurze Abhänge und immer den See an unserer linken Seite. Staut sich auch, wenn einige Teilnehmer sich nicht trauen... Aber schon waren wir bei km 19 Leezen. Jetzt folgten ein paar stupide Wege an der Straße entlang und ab Rampe einen Radweg, der sich über 6 km hinzog. Feriendorf Retgendorf erreicht und ich träumte schon davon jetzt mit einem Fahrrad weiterzufahren. War nicht mein Tag. Als wir in Hohen Viecheln waren, konnten wir den Rückweg unter die Füße nehmen. Hier gab es jetzt größtenteils Asphalt und kleinere Pfade durchs Gelände. Bolle freute sich schon auf Schloss Wiligrad,da gibts Bier. Eine Station von den Fünf Seen Läufern aus Schwerin. Mir war ein Radler vollkommen genug.Ich wollte nur noch irgendwann das Ziel sehen.

Kultur während des Laufes.

Motivation kurz vor der Halbzeit.


Waren aber noch über 11 KM. Knieschmerzen ,Fuß tat weh. Aufgeben war heute nicht eingeplant. Ich hatte Bolle das schließlich eingeredet...Bolle traf noch jemanden mit dem er vor kurzen in Doha gelaufen ist. Bisschen Abwechslung. Dann kamen noch ein paar Bäume, unter die wir uns durchmussten. Meine Batterien waren leer. Die letzten Kilometer bestanden aus gehen mit Laufversuchen. Als wir dann am Ziegelsee waren, konnten wir das Ziel schon sehen. Am letzten Kilometerschild noch ein Bild, mit dem Spruch: „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten“. Das traf es ganz gut. Jetzt wurden die letzten Kräfte mobilisiert und wir liefen noch knapp unter 8 Stunden ins Ziel. Mittlerweile war es auch schon 16:30 Uhr. Für mich der schwerste Lauf. Im Ziel erst mal Duschen, Massage und ein Bier(alkoholfrei) . Nudeln mit Bolognese, wahlweise vegetarisch oder mit Fleisch. Auf dem Rückweg zum Zielbereich hatte Georg K. noch ein richtiges Bier für uns. Torsten noch im Ziel abgeklatscht und dann Heimfahrt. Wir waren uns einig, nochmal brauchen wir das nicht! Also die 61,33 vielleicht. War ein langer Tag, da brauchte ich abends kein Honky Tonky mehr.





23.03.2025
19. Ostseelauf

Jensen läuft Halbmarathon im Nachbar-Bundesland.






29.03.2025
40. Haffmarathon Ueckermünde

Die Runners zeigen starke Präsenz beim Haffmarathon: 5 Runners und ein Bolle teilten sich auf Halbmarathon und den Ganzen auf.

Heute, 06.10.2025, wird nun endlich der Bericht eingestellt. Matthes hatte diesen allerdings schon am 03.04. fertig geschrieben und übermittelt. Irgendwas ist hier in der weiteren Verarbeitung schief gelaufen ...


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







30.03.2025
Prohner Frühlingslauf

Wer am Samstag lange lief, nutzte den Lauf im Nachbarort zum Auslaufen. Gazelle, Bolle und Fieburg drehten ihre Runden um den Prohner See.






01.04.2025:
Filmabend bei Wolf

3 Kurzfilme zum Thema Radsport

Wolf und die Radsportgruppe des Hanseklinikums treffen sich mal wieder in der Badstüber zu einem Filmabend. Da das Material knapp wird, viele Filme und Dokus wurden bereits gesichtet, hat Wolf eine andere Idee: kürzlich ist ihm ein Kurzfilm aufgefallen, der die häufigen Stürze im Profiradsport thematisiert. Dieser Film ist in der Mediathek verfügbar und so haut man dort gleich mal "Rad" in die Suchmaske. Da gibt es allerlei Treffer und Wolf pickt diese 3 Kandidaten aus der Liste:

3 Kurzfilme stehen auf dem Spielplan

Der Start ist wie immer für 19Uhr angesetzt und so treffen einige Radler und Hungrige nach und nach ein. Richtig voll aber wird es heute nicht. Das Buffet ist angerichtet: wie immer stellt der Gastgeber ein paar Speisen und Getränke bereit.

Gäste in der Badstüber

Gesunde Ernährung ist ganz wichtig:

Gäste in der Badstüber

Zu den Filmen:
bei Sportschau.de wird zu "Erneute Debatte über Sicherheit im Radsport" geschrieben
"Nach zahlreichen schweren Stürzen und tödlichen Rennunfällen ist die Diskussion um die Sicherheit im Radsport neu entfacht. Der Weltverband UCI sucht nach Lösungen - passiert ist bisher allerdings wenig."

bei velomotion.de wird zu "„Wie sauber ist der Radsport? Hinter den Kulissen mit Tony Martin“ geschrieben
"Sportjournalist und Filmautor Henning Rütten zeichnet sich verantwortlich für die Sportclub Dokumentation. Neben dem Hauptthema Doping wird es dort aber auch einen intimen Blick hinter die Kulissen von Tony Martins Team Katusha-Alpecin bei Paris-Roubaix geben."
Diese Doku stammt aus 2017, ist also nicht mehr ganz aktuell.

bei ndr.de wird zu "Tretmühle Radsport - Lennard Kämna zwischen Leid und Leidenschaft" geschrieben
"Lennard Kämna aus Fischerhude gilt als die größte deutsche Radsporthoffnung seit Jan Ullrich. Der 26-jährige Kämna vom deutschen Team BORA-hansgrohe konnte Etappensiege beim Giro d´Italia und der Tour de France feiern"






05.04.2025:
47. Internationaler Kyffhäuser-Berglauf

In Bad Frankenhausen wird das "DENKjahr 2025 - 500 Jahre Bauernschlacht" gefeiert, das Jubiläum steht im Mai an. Wir erinnern uns an den Geschichtsunterricht: Bauernkrieg, Luther, Münzer ...
Zeit, mal wieder die Gegend zu besuchen. Bolle nimmt nach 2011 und 2015 erneut am Kyffhäuser-Berglauf teil.


Für die Anmeldung zum Marathon zahlt man 35Euro, sehr löblich. Und in Bad Frankenhausen kann man auch gut logieren: das Hotel "Residenz" befindet sich direkt am "Schiefen Turm", hat einen recht guten Wellness-Bereich mit Sauna und Schwimmbad zu bieten und startet am Lauftag schon um 6Uhr mit dem Frühstück. So kann man als Teilnehmer ein recht gutes "Rundum-sorglos Paket" buchen.

it's very schief

Treffpunkt in Bad Frankenhausen ist der "August-Bebel-Platz, Schlossplatz,Festplatz": hier kann man die Unterlagen abholen und hier befindet sich auch der Start / Zielpunkt. Vom Hotel ist der Platz innerhalb weniger Minuten fußläufig zu erreichen.

ein paar Schnappschüsse am Morgen

8.30Uhr erfolgt der Marathon-Start, danach wird es eine Vielzahl anderer Wettbewerbe geben.
Die Auswahl ist wirklich erstaunlich:


Der Marathon ist anspruchsvoll:
die Laufstrecke führt irgendwann nach Verlassen von Bad Frankenhausen, der Name "Berglauf" lässt es vermuten, bergan. Richtig heftig wird es dann am Kyffhäuserburgberg mit dem bekannten Denkmal darauf. Bereits aus einiger Entfernung sieht man diese imposante Erhebung und denkt sich: "da muss ich wirklich hoch?!" Richtig steil ist der letzte Kilometer vor dem Gipfel, für Bolle heißt es: GEHEN !
Doch der Anstieg bringt auch Spaß, wenn man nach rechts und links schaut und die Natur genießen kann.

Laufstrecke mit Höhenprofil

Grundsätzlich wird an jeder Verpflegungsstation Bier und Radler gereicht, man kann sich also vollwertig ernähren. Jammi jammi ...
Bergankunft: Highlight ist sicher die Ankunft am Denkmal, auch hier eine Tränke. So lautete der Text aus dem 2015er Bericht:

Am Denkmal angekommen nimmt sich der Genussläufer ein paar Momente:
die Aussicht ist fantastisch, Bier wird gereicht und es bleibt etwas Zeit für Gespräche mit anderen Sportlern und Betreuern.
Das Denkmal ist natürlich auch ein Hingucker: da sitzt der alte Barbarosssa, überthront von Kaiser Wilhelm.


da hockt der Rotbart

Auch 10 Jahre nach der letzten Teilnahme bleibt der 2015er Text für den 2. Teil der Laufstrecke gleich:

Der Rückweg nach Bad Frankenhausen ist auch anspruchsvoll: es geht bergauf, bergab. Der Untergrund ist steinig und voller Wurzeln.
Der schiefe Turm von Bad Frankenhausen zeigt kurz vor der Ziellinie noch ein markantes Highlight der Gegend.


Es kommen erstaunlich viele bergan-Passagen, bei denen man nun häufiger geht. Erst die letzt 4 bis 5 Kilometer haben ordentliches Gefälle: teilweise ist es so steil, dass man heftig bremsen muss. Und natürlich fehlen nun Kräfte und Konzentration.

Am Festplatz in Bad Frankenhausen tobt das Leben: während die Läufer die Ziellinie queren, starten noch immer Mountain-Biker.
Für Bolle ist Feierabend; die Finisher erhalten eine Medaille in Form des Kyffhäuser-Denkmals. Und ein Blick auf die älteren Modelle zeigt: das war nicht immer so:

die Medaillen der Jahre 2011, 2015 und 2025

Zeit für ein Getränk. PROST.







12.04.2025:
8. Schweriner Schlosslauf

Interessant, was Schwerin an Laufveranstaltungen zu bieten hat:
kürzlich haben wir am "Schweriner Seentrail"teilgenommen und man kennt auch den "5-Seen-Lauf". Nun also das Schloss ...
Herr Fieburg und Bolle haben am 8.Schweriner Schlosslauf teilgenommen. Es geht zwar "nur" über 15km, aber als Cup-Lauf zieht das Ding auch die schnellen Läufer an.

Laufstrecke am Faulen See

Kopieren wir hier den Text von der Webseite "mv-sport.de" rein:

Schweriner Schlosslauf lockt wieder in die Landeshauptstadt
Die vierte Station des Laufcups MV kann erneut mit reizvoller 15-Kilometer-Strecke punkten
Die Veranstalter der Laufgruppe Schwerin e.V. freuen sich, am 12. April 2025 die besten Läuferinnen und Läufer des Landes zum Schlosslauf in der Landeshauptstadt begrüßen zu können. Dabei ist der Schlosslauf die vierte von 16 Stationen des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern.

Der 8. Schweriner Schlosslauf ist zugleich der 22. Schweriner Cuplauf. 2001 hat die damalige Laufgruppe von Post Telekom den 1. Post-Telekom-Lauf ins Leben gerufen und bis 2013 organisiert. Nach der Auflösung der Sparte bei Post Telekom und der Gründung der Laufgruppe Schwerin e.V. haben die Sportfreunde die Organisation übernommen und den Namen des Events in Schweriner Schlosslauf geändert. Dabei wurde auch die Strecke etwas geändert und das Angebot an Laufstrecken wurde erweitert, so dass auch der Nachwuchslaufcup von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin durchgeführt wird. So treffen sich seit Jahren die besten Läuferinnen und Läufer aus ganz MV Mitte April zum sportlichen Wettstreit in Schwerin.

Die reizvolle 15-Kilometer-Strecke beginnt bei der Kanurenngemeinschaft am Faulen See, führt nach Zippendorf und von dort zurück Richtung Schloss auf dem Franzosenweg, dann um den Burgsee, durch den Schlossgarten und wieder zurück auf dem Franzosenweg zum Hexenberg und weiter zum Ziel an der Kanurenngemeinschaft.

Der Start befindet sich in unmittelbarer Nähe. Der Wettkampftag wird um 9.45 Uhr mit dem Flitzilauf für die Kleinsten über 500 Meter eröffnet. Um 10.00 Uhr gehen die Läuferinnen und Läufer im Hauptlauf über 15 km auf die Strecke. 10 Minuten später ist Start für die 4 Kilometer (Eine Runde Fauler See) und 8 Kilometer (Zwei Runden Fauler See). Um 10.15 startet der 1.000-Meterlauf. Start und das Ziel sind identisch und für alle Läufe gleich.

Treffpunkt ist der Sportplatz "Paulshöhe" am Schleifmühlenweg: hier parkt man direkt auf dem leicht verwilderten Sportplatz. Da grasen Schafe und ein "Denkmal"-Schild ist eingerammt. Sieht nicht so aus, als würde hier noch groß gesportet. Auf der anderen Strassenseite, direkt am See, finden An- und Nachmeldungen im Gebäude der Kanurenngemeinschaft statt.

Gebäude der Kanurenngemeinschaft

Es ist sonnig und die Laufstrecke sehr schön. Jensen und Bolle laufen am Ende des Feldes mit ein paar anderen Langsamen und genießen den Tag. Bei der Wende am Zippendorfer Strand wird bereits die Biertränke für einen späteren Stop ausgepäht.
Während die Sprinter irgendwann mit schmerzverzerrten Gesichtern bereits auf dem Heimweg entgegenkommen, drehen die langsam laufenden Sportfreunde eine Genussrunde am Schweriner Schloss. Nach etwas mehr als 90 Minuten laufen die beiden Stralsunder in einer kleinen Gruppe ins Ziel. Es gibt sogar noch Kuchen und Kaffee (gegen Bezahlung) am Buffet.
Lauf beendet; nun geht es rauf auf die Räder und es wird noch ein bissl am See geradelt. Mit lauwarmer Bowu und Radler-Getränk.
Wolf meldet später per Whatsapp, dass andere Stralsunder heute auf dem Schweriner See gepaddelt wären ...


Kann man auf jeden Fall wiederholen.





19.04.2025:
75. Parklauf Griebenow

Der "Parklauf Griebenow" ist bekannt in der Gegend und findet 2x im Jahr statt: im Frühjahr und Herbst.
Selbst unter "tagesschau.de" findet man Infos dazu:

das öffentliche TV weiß Bescheid

Aus Stralsund starten Rudi, Herr Fieberg, sein Fussball-Kumpel Mike und Bolle, um am 10km-Lauf teilzunehmen. Die Anmeldung findet vor Ort statt, hat sich aber leicht geändert: für jede Teinahme werden 5 Euro fällig, dann trägt man sich in die Listen ein. Und schau, da sind noch einige Bekannte angereist: Reiner vom SV Hanse-Klinikum, Doreen Breitenfeld, die Läufer vom Recknitztal-Laufverein und, schon wieder, die beiden Kirschen vom "Weinbergschnecken-Verein".
Start ist um 10Uhr ...

Start 10km-Lauf

Alle sind schnell weg, nur Fieburg und Bolle trödeln hinten und lassen sich Zeit. Es sind wieder 2 Runden zu laufen. Und so treffen die Langsamen am Ende ihrer ersten Runde auf die Schnellen am Anfang deren 2. Runde. So ist das eben ...
10km sind, egal bei welchem Tempo, schnell erledigt. Nun gibt es noch Wurst & Bier. Auf die Tombola wird verzichet, zu langatmig und zeitaufwändig. Es geht zügig zurück nach HST. Danke an den Fahrer.

Mike, so erfährt man hinterher, hat schon als 11jähriger an diesem Lauf teilgenommen. Interessant




20.04.2025:
Berlin_Osterserie 1.Lauf (Brockenläufe)

Am Samstag in Griebenow beim Parklauf gestartet, am heutigen Sonntag geht es nach Berlin:
Herr Fieberg und Bolle fahren zur Oster-Edition der Berliner Brockenläufe. Bisher wurde dort nur zwischen Weinachten und Neujahr bei den "Speck-weg-Läufen" teilgenommen, nun also auch mal im Frühjahr.
Ablauf wie immer: Abfahrt in HST gegen 5.30Uhr. Fieburg fährt, Bolle pennt. Kurzer Stop an der Raststaätte Buckowsee. Ankunft in Berlin gegen 8.30Uhr. Gastgeberin Sigrid Eichner ist schon vor Ort und zieht 10Euro Startgebühr ein. Offenbar sind schon einige Frühstarter auf der Strecke, während die "Normalstarter" um 9Uhr an die Startlinie treten.

obligatorisches Gruppenfoto

Die Beteiligung ist gering, aber mit Sascha Dehling ist auch eine richtige Rakete dabei.
Zur Auswahl stehen wieder die Optionen "um den Berg" oder "über den Berg", als Halbmarathon oder über die volle Distanz. Die beiden Stralsunder laufen um den Berg, da deutlich einfacher (weniger Höhenmeter).
Die Strecke kennen wir ja: für den Marathon müssen 20 Runden um den Berg gelaufen werden, für den halben entsprechend 10. Es geht immer wieder auf und ab und so es wird dann irgendwann anspruchsvoll. Im Start / Zielbereich zählen Sigrid und Co die Runden, hier wird natürlich einiges verwechselt oder vergessen oder ignoriert. Wir kennen das, man arrangiert sich.

Sigrid Eichner im Start / Zielbereich

Sigrid selbst läuft heute nicht, da ihr gestriger Einsatz beim Vollmondmarathon um den Tegeler See wohl sehr kräfteraubend war.
Herr Fieburg lässt es bei seinem Halbmarathon gemütlich angehen, Bolle ist etwas zügiger unterwegs. Jensen macht, nachdem er seine 10 Runden absolviert hat, noch eine Runde "über den Berg".

Am Versorgungsposten werden Getränke (Wasser,Cola) angeboten, Schoki und gekochte Eier mit Salz. Die meisten Teilnehmer sind hier Selbsversorger. Und wer die Ziellinie als Finisher quert, darf sich über eine Medaille freuen.


Und noch mehr Freude kommt auf, da die "Laube" geöffnet hat. Ein Besuch in dieser Gartenkneipe gehört für die Stralsunder auch schon fest zum Programm.

vom Lauf in die Laube

Das Wetter ist gut, der Außenbereich der "Laube" gut gefüllt. Schnell ein Radler konsumieren, dann geht es zum Mittagessen zu Bolle's Mudder. Auch das gehört zum Programm bei Berlin-Läufen.

Jammi, schnell ein Radler trinken

Pflicht erfüllt:
Lauf absolviert und Medaille erkämpft. Muddern besucht und Ostergeschenke abgeliefert (und welche entgegen genommen). Tanken, Eiskonfekt und ein Wegebier gekauft, ab nach Hause.

Hier finden sich die Ergebnisse: Osterserie 1.Lauf
Jensen ist sogar Sieger beim Halbmarathon.




26.04.2025:
27. Hiddenseelauf

Ein sportliches Wochenende steht an:
auf dem Darss beginnt man samstags mit den kurzen Läufen, am Sonntag geht es dann auf die längeren Distanzen. Am Samstag lädt aber auch Hiddensee zum Lauf ein; Herr Fieberg, sein Kumpel Mike + Söhnen und Bolle nutzen die Chance. Leider ist schon vor der Abfahrt klar, dass dies eine stressige Hin / Rückfahrt werden wird. Denn Jensen und Co wollen bereits mit der 12.30Uhr-Fähre wieder zurück, ein Unding bei einem Hiddensee-Besuch.
In 2 Autos geht es zum bekannten Wiesen-Parkplatz in Schapprode, dort sieht man die ersten bekannten Gesichter in Form der Recknitztal-Läufer.
Tickets für die Überfahrt werden direkt im Kundencenter der Reederei gekauft, und schon geht es los ...

das erste Bier

Angekommen in Vitte geht es direkt zur Anmeldung: Zettel ausfüllen, damit zu den Damen, zahlen und Startnummer entgegennehmen. Zeit für Bier Nummer 2. Das Wetter ist gut, die Sonne zeigt sich. Und bald schon wird zur Erwärmung der Kids gerufen. Die Lütten laufen wieder zuerst und müssen dieses Mal die Strecke zuvor begehen. Lächerlich! Somit zieht sich der gesamte Startvorgang noch mehr in die Länge.
Irgendwann gegen 10.45Uhr starten 12km und Halbmarathon: Mike zieht weg, Fieburg und Bolle reihen sich hinten ein. So muss man auf dem Deich wieder in Kolonne nach Kloster schleichen. Und wegen der enormen Mengen an Insekten sollte man den Mund nicht zu weit aufreißen beim atmen und hyperventilieren.

vom Start über den Deich nach Grieben. Schon ist der Turm in Sicht

Ein herrlicher Tag, der Blick auf den Leuchtturm ist schon jetzt Belohnung für das frühe Aufstehen. Aber wir wissen: zuerst muss man den Berg hoch kriechen, das fällt nicht allen leicht:

bergan gehen die meisten Leute, auch "Union" schwächelt

Oben angekommen darf man kurz innehalten für Foto und Aussicht:

Hurra, der Berg ist bezwungen. Kurz innehalten

Nun geht es wieder nach Kloster zurück, bissl auf und ab und dann steil bergab. Hier bieten sich noch einige tolle Foto-Möglichkeiten für diejenigen, die Zeit haben und Muße. Die freiwilligen Helfer notieren die Nummern der Läufer, damit auch alles seine Ordnung hat.
Und bald wird es Zeit für das nächste Bier, wir kennen den Laden in Kloster (direkt neben der Kirche).

Prost, Bier Nummer 3. Und in der Kirche hat Wolf schon geschuftet

Vorbei am Gerhard-Hauptmann-Haus führt der Weg parallel am Strand zurück nach Vitte. Jensen macht sich schon Gedanken, ob er die 12.30Uhr-Fähre noch bekommen kann. Eventuell müsste man von der offiziellen Strecke vorzeitig abweichen und kurzerhand zum Start / Zielbereich abkürzen. Aber dazu kommt es nicht. Tempo etwas erhöhen und gegen 12.18Uhr wird die Ziellinie erreicht; es gibt sogar eine Medaille.

und schon im Ziel angekommen

Die im Stress befindlichen Stralsunder schnappen ihre Klamotten und eilen zur Fähre. Bolle bleibt noch auf der Insel, lungert am Strand herum und wird um 15.55Uhr direkt nach HST fahren. Bis dahin heißt es: Nahrung aufnehmen und kurz zum Asta-Nielsen-Haus spazieren.

der Trophäen-Tisch

Hiddensee ist immer eine Reise wert; wir sollten mal wieder einen längeren Aufenthalt mit Übernachtung planen.
Bitte nicht mehr diesen Reise-Stress!!!




26./27.04.2025:
20. Darss-Marathon

Der Darss-Marathon ist in unserer Gegend gesetzt, meistens. An diesem Wochenende finden ganz viele Veranstaltungen statt wie in Hamburg, Düsseldorf, der Oberelbe-Marathon Dresden oder das lange Sportwochenende im Spreewald. Faszinierend, was man an einem Wochenende machen könnte. Viele Runners sind an diesem Wochenende auf dem Darss aktiv: Elli läuft den ersten Marathon, Ulli den ersten halben, Fash nimmt nach jahrelanger Abstinenz auch mal wieder an einer offiziellen Veranstaltung teil (und auch sonst ist die Beteiligung hoch).

Ulli hat den Bericht geschrieben, ein paar Bilder wurden im Text eingefügt. Elli hat ihren Erfahrungsbericht vom ersten Marathon ergänzt.

20 Jahre Darß-Marathon

Am Wochenende vom 26. und 27. April 2025 feierte der Darß-Marathon sein 20. Jubiläum – und wir mittendrin! Mit knapp 1.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Laufevent auf der wunderschönen Halbinsel Darß erneut ein voller Erfolg. Die Strecke startete und endete in Wieck an der Arche und führte durch traumhafte Landschaften: Prerow, Wald, Wiesen, Born, und viel Ostseeluft – und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Läuferherz, was willst du mehr?

Samstag – Chill & Carbs
Bereits am Samstag ging Esther an den Start und hat den 10km-Lauf erfolgreich absolviert.

Esther war bereits am Samstag fleißig

Einige Runners & Partner parkten schon mal die Camper und veranstalten ihre eigene kleine Pasta-Party. Teambuilding auf kulinarisch!


Sonntag – jetzt wird’s ernst

unvollständiges Vorher-Foto; es fehlen einige Sportler aus HST

Punkt 9:00 Uhr fiel der Startschuss für die ca. 300 Marathonläufer – und was sollen wir sagen: unsere Leute haben geliefert! Ganz vorne mit dabei: Elli, die sich mutig ihrem allerersten Marathon stellte – Respekt! Matthes, endlich wieder auf der ganzen Distanz unterwegs. Thomas, Bolle und natürlich der schnelle Pinsel komplettierten unser Marathon-Quintett.

die Marathonis sind gestartet

Unterwegs stießen dann auch noch unsere Radbegleiter Wolf und Lana dazu – Elli wurde also nicht nur von der Sonne, sondern auch von Papa und Tochter begleitet.

Elli hatte Unterstützung aus der Familie

Eine Stunde später war der Start für den Halbmarathon mit rund 770 Teilnehmenden – darunter unsere zweite Läuferin Ulli, die ihren ersten offiziellen „Halben“ meisterte, und unser „König“ Fash, der sich nach 8 Jahren Pause tapfer zurückkämpfte. Zwar noch etwas aus dem Tritt beim Start, aber am Ende glücklich und heil im Ziel – das zählt!

die Halben starten

Matthes und Ulli in action bei Marathon und Halbmarathon

Unbedingt erwähnt werden muss noch Swanhilds Start bei dem Halbmarathon der Walker – sie war so erfolgreich, dass sie auf das Treppchen durfte und den 3. Platz in ihrer Altersklasse erreichte.

Die Stimmung an der Strecke und auf dem Festplatz war fantastisch: eine sehr motivierte Trommlergruppe, viel Musik, begeisterte Zuschauer, die „Spinnenden Frauen“ und die gut gelaunten Streckenposten machten jeden Kilometer zum Erlebnis. Dazu eine top Organisation mit vielen Verpflegungsstationen – da blieben keine Wünsche offen.

die Verpflegung war wirklich gut

Anerkennung auf eine andere Art
Im Ziel wartete dann die wohlverdiente Belohnung: eine liebevoll gestaltete Keramik-Medaille – echt schönes Andenken!

die Damen sind erfolgreich

Danke an unser Support-Team
Ein großes Dankeschön geht an unsere unschlagbare Support-Crew: Tine, Jan, Ralf, Nicole, Lana, Wolf später auch Veni und Jens Fieberg – ohne euch wäre das alles nur halb so schön geworden! Und ein Extra-Dank an Ralf, der nach dem Lauf den Grill angeschmissen und damit den perfekten Abschluss geliefert hat.

Und jetzt? Vorfreude auf 2026!
Es war ein großartiges Wochenende voller Emotionen, Teamgeist und sportlicher Highlights. Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Läuferinnen und Läufer – und freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr auf dem Darß, wenn Bolle seinen 300. Marathon und Fash auch mal wieder einen "Ganzen" laufen will. Vielleicht sind dann auch Veni, Jens die Meinis, Torsten, Robert, Jörg und Schorni mit am Start?


Hier folgt Elli's Erlebnisbericht:

Nun ist es soweit, mein erster Marathon steht bevor. Ich habe von Fash einen Marathon-Vorbereitungsplan bekommen und naja, ich konnte nicht so viel umsetzen. Aber ich bin, so oft es ging gelaufen - an den Wochenenden immer eine große Runde, auch mal einen Halben und einen Monat vorher 30 km mit Fahrradbegleitung von Papa.

Pole-Position im Zielbereich. Abends als die letzten Helfer gegangen sind, konnten wir genüsslich unsere Nudeln verspeisen und wurden auch von Einigen beneidet. Nicole trank ihr heißes Wasser und musste immer wieder zu den Pringles und After Eight greifen.

Nun aber los! Eine riesen Überraschung ist, als Lana morgens mit Papa kommt. 9.00 Uhr Startschuss zum 20. DarßMarathon. Los geht’s, wir traben erst langsam durch Wieck durch. Kurz nach dem Ortsausgang bei circa 2 km verteilt sich das Feld. Das bemerkt auch der DJ in Prerow als ich an ihm vorbei laufe. In Prerow kommen Lana und Papa und eskortieren mich für den Rest der Strecke. Auch Bolle wartet schon an der ersten Tränke. Er sagt auch nicht nein, als kurz danach die Kneipe in Prerow ihm ein Bier anbietet. Im Wald an der Kreuzung an der sich Halbmarathon und Marathon trennen, laufe ich fast falsch – alte Gewohnheiten. Auf dem Deich nach Ahrenshoop wartet Bolle am 20 km Schild auf mich. Der halbe Marathon fällt mir leicht. Durch Ahrenshoop und den Hochuferweg – das zieht sich. Aber der Blick aufs Wasser entschädigt die Quälerei. Wir haben ja auch traumhaftes Laufwetter: Sonnenschein, kein Wind und genau die richtigen Temperaturen.

In Althagen hat Papa uns schon ein Bierchen bereitgestellt – Prost! Ich bin schon etwas kaputt… der Boddenweg nach Born zieht sich. Aber schon hier gehen einige Teilnehmer. Das hatte ich mir fest vorgenommen: Auf keinen Fall gehen! In Born hat Bolle doch wirklich wieder an einer Getränkestation einer Helferin ein Bier abluchsen können, dass er mit Papa trinkt. Ich laufe mit Lana weiter. Zwischen Born und Wieck überholt mich Jens mit dem Fahrrad und motiviert mich weiter. Nun ist das Ziel fast schon in Sichtweite, aber die letzten zwei Kilometer sind auch noch sehr anstrengend. Die Knie und der Rücken machen sich bemerkbar.

Ich erreiche Wieck, jetzt ist das Ziel zu sehen! Ja, ich habe es geschafft in unter 5 Stunden meinen ersten Marathon zu laufen.

Ich glaube ohne Bolle und meine beiden Fahrradbegleitungen hätte ich es nicht so geschafft. Vielen lieben Dank!

Ralf hat den Grill schon auf Hochtouren und die anderen sitzen gemütlich dabei. Ich will erstmal nur noch sitzen. Schön, dass wir als große Truppe so gut zusammenhalten. Es war ein toller Tag!

Darß, wir kommen wieder!

Elli: willkommen im Marathon-Club






04.05.2025:
43. Ostseeküstenlauf

Rerik bittet zum 43. Ostseeküstenlauf. Herr Fieberg, Mike und Bolle wollen teilnehmen, doch gestaltet sich der Tag ganz anders als geplant.
Start mit Auto in HST, Jensen ist Reiseleiter. Die Fahrt dauert circa anderthalb Stunden, also sollte man für einen Start gegen 10Uhr beizeiten los.


Morgens am Sonntag in Rerik

Ankunft Sportplatz Rerik, check.
Doch dann ist die Enttäuschung groß, denn alle Startkarten sind ausverkauft. Und es warten schon einige Interessierte am Anmeldetisch, die Aussichten sind düster. Immer wieder wird in den Saal gerufen, dass es keine freien Plätze mehr gibt. Nur wenn bei den Kids jemand absagt oder nicht antritt würden entsprechend Plätze frei. Herr Fieberg lungert am Anmeldetisch rum; keine Ahnung, was er da treibt. Aber es bleibt dabei: keine Starttickets für die Stralsunder.
Kurze Beratung: wir ziehen uns um und laufen ohne offizielle Anmeldung. Ab zum Fahrzeug und runter mit den Klamotten ...

Keine Startkarten bekommen, man läuft dennoch

Ohne genaue Streckenkenntnis entscheiden wir uns für die "einfache" Wegführung und laufen auf der Hauptstraße von Rerik in Richtung Bastorf / Kühlungsborn. Somit entgeht uns der Küstenweg, wie man später auf der offiziellen Streckenkarte sehen kann:

dies ist die offiziellen Streckenkarte

Es ist nicht wirklich warm, also darf durchaus ein langes Hemd getragen werden. Später wird es auch ein bissl regnen.
Beim rauslaufen aus Rerik wird man immer wieder auf Hinweisschilder zu Steingräbern stoßen, die entlang der Strasse, mal sichtbar, mal etwas abseits, zu finden sind. Eines der Steingräber, auf der Karte als "Urdolmen von Neu Gaarz" gekennzeichnet, ist so dicht an der Strasse und bereits von 2 Touristen besucht, dass wir kurz abbiegen und ebenfalls zu Touristen werden. Ein großer Streinhaufen mit Erklär-Tafel: das bietet sich doch als Fotomotiv an:

erstes Highlight an der Strecke: "Urdolmen von Neu Gaarz"

Wir laufen weiter und treffen als erste Läufer, lange vor dem offiziellen Feld, an den ersten Verpflegungsposten ein. Wir hätten zugreifen können, man hätte uns als Läufer toleriert. Aber wir lassen die Stationen liegen und "eilen" zum Strand in Meschendorf. Hier steht ein Streckenposten, den wir nach dem Weg zum Leuchtturm Bastorf befragen können. Gemäß Streckenplan kommen hier die Läufer über den Küstenweg an und biegen dann zur Straße, von der wir gerade gekommen sind. Also müssen wir wieder ein Stück zurück, um den Abzweig zum Leuchtturm zu nehmen.
Als der Leuchtturm nach kurzem Anstieg zu sehen ist, kommt erneut ein Verpflegungsposten in Sicht und der erste Läufer sprintet von hinten heran. Wir bleiben stehen und lassen die Nummer 1 passieren. Die Streckenposten weisen uns auf eine Abkürzung zum Leuchtturm hin, der über den Acker führt und uns wieder vor den führenden Läufer bringt.

der Leuchtturm Bastorf ist schon ganz nah

Schnell noch ein paar Meter vom Mais-Labyrinth zum Leuchtturm absolvieren und schon wundern sich die Leute der Feuerwehr, dass wir als Läufer aus der falschen Richtung eintreffen. Wir klären auf, dass wir nicht zum offiziellen Feld gehören und gönnen uns ein paar Minuten am Turm.

Touristen am Leuchtturm Bastorf

Nach kurzer touristischer Pause am Turm geht es wieder auf die Laufstrecke und nun auch zurück nach Rerik. Wenige Minuten später tauchen die Spitzenläufer erneut auf und passieren uns. Darunter ist auch Schorsch die Kirsche. Tatsächlich ist es wenig überraschend, dass die beiden Kirschen (Vater und Sohn) auch hier aktiv sind. Zuletzt hatten wir die Kirschen auf Hiddensee (nur Schorsch) und beim Parklauf in Griebenow gesehen.

Unser Rückweg verläuft nun auf der offiziellen Route, bis wir am Stadion in Rerik im Wald verbleiben und in Richtung Seebrücke weiter traben. Ein Blick auf die Landkarte hatte uns verraten, dass die Seebrücke nur einen Kilomter weiter zu finden ist. Also wollen wir uns das Ding mal ansehen. Aber auch hier nur Enttäuschung: keine Seebrücke zu sehen, nur Pfeiler im Wasser. Hmm, was ist denn hier passiert?
In einem "Nordkurier"-Artikel vom 06.06.2024 kann man nachlesen:
Die Seebrücke in Rerik ist seit vier Jahren gesperrt. Die Sanierung ließ auf sich warten. Nun aber haben die Bauarbeiten begonnen. 2025 soll die 170 Meter lange Brücke wieder freigegeben werden.
Wir werden sehen...
Also geht's ohne Seebrücke zurück zum Stadion, wo Dusche und Nahrung warten. Mike hat noch einen Kumpel in Rerik, bei dem wir kurz anhalten. Dann ist der Lauf aber beendet.

Gruppenfoto im Stadion zu Rerik/a>

Tatsächlich wären noch 10 Starttickets verfügbar gewesen, wie wir nun erfahren. Egal, hat auch ohne Spaß gemacht. Die Finisher haben eine Medaille erhalten und diese sieht auch ganz gut aus. Wir aber haben 45Euro Nachmeldegebühr gespart, pro Nase. Die Kohle investieren wir nun komplett in Bier und Bowu...
Lohnt sich, könnte man wiederholen.




04.05.2025:
Rund um den Borgwallsee

Wolf radelt mal wieder mit den Hanseklinikum-Sportlern um den Borgwallsee; jede Runde zählt 30km.
Dies ist sein Bericht ...


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







11.05.2025:
Stechlinsee-Lauf

Jensen war mal wieder unterwegs. Diesmal ging es rund um den Stechlinsee.
Bericht folgt ...





11.05.2025:
S25 Berlin

Muttertag 2025 und Uli läuft mit ihrer Tochter zusammen 10 km beim S25 in Berlin.


Geburtstagswochenende mit bewegendem Stadion-Finish – Muttertag mal anders

Mutter-Tochter-Duo


Was macht man als laufbegeisterte Mama am Geburtstags- & Muttertags Wochenende? Na klar – man schnürt die Laufschuhe und läuft gemeinsam mit der Tochter 10 Kilometer durch Berlin! So geschehen beim S25 Berlin, Deutschlands ältestem Citylauf, bei bestem Laufwetter: 14 Grad, Sonnenschein und guter Stimmung in den Straßen. Mit einem sehr lauten, motivierendem Warm-Up gingen ca. 14.500 Läufer an die Startlinie.
Mit dabei: eine der wenigen Frauen der Runners und Tochter Jule, für die dieser Tag ein kleines Abenteuer – und später ein großes Gefühl – werden sollte. Zwar haben wir unterwegs keine weiteren Runners getroffen, aber immerhin ein paar vertraute „Laufmützen“ entdeckt. Und vor allem: viele gut gelaunte Zuschauer mit Schildern, die zwischen Anfeuerung und Lachanfall alles geboten haben.

Das große Finale? Der Einlauf ins Olympiastadion – Gänsehaut pur. Für Jule endete das Ganze mit einem ehrlichen Fazit: „Das war das Anstrengendste, was ich jemals getan habe.“ 😅

Aber nach dem Zieldurchlauf, viel Flüssigkeit und einem ausführlichen Blick auf die Zeiten (wie gehofft und geplant schneller als beim Rügenbrückenlauf im Oktober 2024😊) wich der Schmerz einem breiten Gewinnerlächeln und einer riesigen Portion Stolz – auf sich selbst, aufeinander und auf diesen ganz besonderen Mutter-Tochter-Moment.

Fazit: Dankbarkeit macht sich breit. Ein Lauf, der verbindet. Ein Geburtstag, der in Erinnerung bleibt. Und ein Muttertag, der besser nicht hätte sein können.

Gern wieder.

Jule im Olympiastadion








15.05.2025:
13. Solidaritätslauf Hamburg

Der KaLeu darf sich während der Arbeitszeit sportlich betätigen und zeigt Solidarität mit anderen Uniform-Trägern.
Bericht folgt ...





17.05.2025:
2. Hospizlauf Stralsund

Die Stralsunder Hochschul-Sportgemeinschaft und das Hospiz "Gezeiten" haben gemeinsam nach einjähriger Pause erneut einen Spendenlauf ins Leben gerufen. Gesammelt wird, weil das Hospiz sich zu 5% alleine finanzieren muss und somit auf Spenden angewiesen ist. Das ganze wird mit einem kleinem Fest samt Musik und Speis und Trank verbunden.

Die OZ berichtet folgendes:

ein voller Erfolg!


Wie wir erfahren, wird sich die Spendensumme noch deutlich vergrößern, denn die Spendenaktion wird noch 2 Wochen weiter geführt.

Die Runners sind am diesem Wochenende weit verstreut: Bolle und Gazelle absolvieren den Rennsteiglauf. Jensen feuert Hansa in Hannover an. Fash bildet die Ukrainer aus. So kommt es, dass Ellen, Torsten und Schorni die Fahne für die Runners hochhalten.
Elli berichtet vom Lauf: War ein schöner Lauf! Ich war bei 55 min im Ziel!😉.

Glatze und Schorni


Ellen ist auch am Start


Jeder Finisher erhält sogar eine Medaille


Start und Ziel war die Hansa-Wiese


Danke an die teilnehmenden Runners für eure Unterstützung des lokalen Hospizes!




17.05.2025:
52. Rennsteiglauf

Die Gazelle wird zum 3.Mal infolge am Rennsteiglauf teilnehmen, Bolle ist auch mal wieder dabei. Beide reisen getrennt an und treffen sich erst in der von Tommy organisierten Ferienwohnung. Nix mehr mit "Unterkunft außerhalb und anreisen mit Mini-Fahrrad" - Tommy hat seine Lektion aus dem Jahr 2023 gelernt. Nun wird immer in der Eisenacher Altstadt übernachtet, in umnittelbarer Nähe zum Marktplatz.
Als Bolle in Eisenach aufschlägt, hat die Gazelle schon eingekauft und sitzt gemütlich beim "Giro" vor der Glotze.

perfekte Vorbereitung: Ferienwohung bezogen, eingekauft, Sport im TV

Es geht noch schnell zur Ausgabe der Startunterlagen; von der Ferienwohnung zum Markt sind es nur wenige Geh-Minuten. Der Rennsteiglauf ist gut organisiert, die haben ja auch ausreichend Erfahrung. Startnummer abgeholt, Busfahrt von Schmiedefeld zurück nach Eisenach gebucht: nun geht es ab ins Partyzelt, um den Gutschein für die Kloß-Mahlzeit einzulösen. Tommy sieht so bedüftig aus, dass er sogar 3 statt der üblichen 2 Klöße bekommt. Nur beim Bier gibt es Probleme: Bargeld wird nicht akzeptiert, man muss dies vorher in Chips umwandeln. Was für ein Blödsinn! Fällt aus, da die Schlange dafür viel zu lang ist.

Willkommen am Marktplatz zu Eisenach: der 52. Rennsteiglauf steht an

Zurück in der Ferienwohnung wird der morgige Lauf vorbereitet, dazu wird ein Bier gereicht. Der Kühlschrank ist gut gefüllt. Und Tommy mischt schon mal sein Frühstück an: irgendwelcher Schleim mit Chiasamen? Das Zeug wird so hart, dass nachgewässert werden muss.
Während Tommy im Schlafzimmer übernachtet, legt Bolle sich auf die TV-Couch. Leider gibt diese schon nach einer Minute nach und der Dicke rollt ins Wohnzimmer. NEIN, es liegt nicht am Übergewicht, eher an der mangelhaften Qualität des Möbelstücks: einer der Füße ist nicht im Möbel verankert und hat sich gelöst. Da werden schnell Kissen unterfüttert und schon geht die Nachtruhe weiter.

Samstag 4.30Uhr: aufstehen.
Frühstück mit Kaffee oder Tee. 5.40Uhr geht es rüber zum Marktplatz, der natürlich schon gut gefüllt ist. Man hört, dass 2 Läufer geehrt werden, die zum 50.Mal am Rennsteiglauf teilnehmen. Das ist schon bemerkenswert, RESPEKT.
Heiko Luther ist auch wieder vor Ort und er weiß, wo die Stralsunder zu finden sind: am Ende des Feldes.

6 Uhr: Start.
Es ist frisch, viele tragen "Winterkleidung". Wie immer schlängelt sich das Feld langsam durch die Alstadt in Richtung Bahnhof und raus aus der Stadt. Zum Lauf selbst müssen wir nicht mehr viel berichten, wir kennen Strecke und Ablauf. Bis Kilometer 25 geht es stramm bergan, hinauf zum Inselsberg. Und da es sehr neblig ist, kann man leider nicht viel entdecken: der sogenannte Wartburg-Blick bietet heute leider keine Sicht auf den oder die Wartburg.

Gazelle, Heiko und Bolle bleiben zusammen; mal fehlt der eine, dann ist ein anderer im Wald verschwunden. Es wird geplaudert, jede Verpflegungsstation besucht. Und so ist man irgendwann nach 3.20h oben auf dem Berg.

laufen, laufen, laufen: und schon ist man auf dem Großen Inselsberg (916,5 m ü. NHN)

Hier hat man den längsten und schwersten Anstieg geschafft, nun geht es auch mal steil runter.
Nächstes Ziel ist die "Ebertswiese" bei Kilometer 37,5. An normalen Marathontagen wäre man nun fast am Ziel, hier aber hat man etwa die Hälfte der Strecke bewältigt. Und es gibt ein großes Buffet mit Würstchen. Selbst die Gazelle macht es sich hier gemütlich, verdrückt ein paar Wiener und wartet auf die beiden anderen Dödel, denen er zuvor weg gelaufen ist.

Halbzeit an der "Ebertswiese"

Nun hangelt man sich zur 40, zum Marathon, zur 50km-Marke und erreicht bei Kilometer 54 den „Grenzadler“ (842 m) in Oberhof. Hier startet der Halbmarathon in Richtung Schmiedefeld und für die Super-Marathonis gibt es Verpflegung und eine Zwischenzeitnahme. Tommy berichtet, dass er zwischendurch mal einen Hänger hatte und auch über Aufgabe nachgedacht hat. Hier in Oberhof darf man offiziell aussteigen und erhält dennoch eine Wertung. Tommy hat aber bereits ein Finisher-Shirt erhalten und dürfte dieses ja niemals ( zumindest ohne Scham) tragen. Da kämpft man sich doch gerne aus dem kurzen Tief und läuft einfach weiter.
Während Heiko sich irgendwo fest gequatscht hat und ein paar Meter zurückliegt, bleiben Bolle und Gazelle nun als Duo bis ins Ziel zusammen.
Der Genussläufer freut sich auf die Getränkestationen auf dem Höhenzug "Großer Beerberg" und die offizielle Bierausgabe in Schmücke. Bolle greift an beiden Stationen zu, Tommy hält sich zurück.

Heiko gönnt sich "Whisky / Cola", so wie Bolle kurz zuvor

Kurz vor Schmiedefeld wird es dunkel am Himmel und es fallen ein paar Tropfen. Grundsätzlich aber war das Wetter ziemlich ideal zum laufen: nicht zu warm, meist bewölkt. Und so erreichen Bolle und Gazelle "das schönste Ziel der Welt ist Schmiedefeld" aufrecht und in akzeptabler Zeit (9.40h). Tommy möchte nun liegen und braucht dringend Erholung:

Tommy träumt: der 52. Rennsteiglauf ist Geschichte

Heiko läuft wenige Minuten später ein.
Duschen, Gutscheine für Bier und Suppe einlösen, Blick ins Partyzelt werfen. Die Stimmung ist nicht so dolle wie bei früheren Events, selbst am Tresen gibt es ausreichend Platz. Und somit geht es zeitig mit Bus zurück nach Eisenach. Denn es steht noch ein Restaurantbesuch beim Griechen an.

Was bleibt?
Tommy hat seine 3er Serie am Rennsteig beendet (3 Jahre infolge teilgenommen). Völlig abschwören möchte er aber nicht; gemäß aktueller Info möchte er ein Jahr aussetzen und dann eventuell noch einmal teilnehmen. Wir werden sehen...
Die Anmeldung für 2026 ist jedenfalls eröffnet und die Startlisten füllen sich. Für mögliche Interessenten sei hier der Streckenverlauf gezeigt:

der Streckenverlauf von der offiziellen Webseite






29.05.2025
52. Recknitztallauf

Bereits zum 52. Mal lädt der Recknitztal-Laufverein am Herrentag zum gleichnamigen Lauf ein. Die Stralsund Runners sind stark vertreten.


6 Runners und Maik gehen an den Start

Das Wetter vespricht gut zu werden. Daher entschließen sich meini und Thore wieder für einen Duathlon. 40 km Rad von Stralsund nach Eixen, 5 km laufen und 40 km wieder zurück. Die anderen Runners starten gemeinsam aus Stralsund. Da Herrentag ist, erklärt Ulli sich als Fahrerin bereit. Die Herren dürfen trinken, so der Plan...

Verena und Familie Meinhold melden noch spontan nach. Folgende Strecken werden gelaufen: Halbmarathon von Jens F. und Maik, 10 km von Ulrike und Bjarne, 5 km von Jens M., Thore und Verena. Die Ziele der Runners sind ganz verschieden. Bjarne kündigt eine neue Bestzeit an. meini will einfach nur schaffen, es ist erst der zweite Wettkampf im Jahr 2025. Verena will nicht Letzte werden. Ulrike will gucken was geht, hoffentlich unter einer Stunde. Kurz vorm Startschuss fährt Fash auf den Platz. Mit Männergrippe abgemeldet, übernimmt er den Posten des persönlichen Runner-Fans.

Nachdem die 400 m und 1 km Kinderläufe geschafft waren, ging es für alle anderen Strecken gemeinsam an den Start. Um 10.30 Uhr fiel der Startschuss und gut 400 Läufer machten sich los auf die Strecke.

Meinhölzer am Start, Bjarne ganz vorne


Gleich geht es los!


Das Feld setzt sich langsam in Bewegung. Wie immer können die Stöcker-Sportler sich nicht hinten einreihen und man muss sich seinen Weg bahnen. Der erste Kilometer wird gemeinsam gelaufen, dann trennen sich die 5 km Läufer ab. Auf allen Strecken gibt es eine Mischung aus Asphalt, Feldweg und zT modriger Waldweg. Manche sagen, es könnte auch ein Trail-Lauf sein. Auf der langen Strecke gibt es kurz vor Schluss einen Berg, der so manchem die Kraft raubt.

Thore läuft als erster Runner ins Ziel, leider klappte bei ihm die Zeitmessung nicht. Er hat seinen Vater mindestens 1,5 Minuten abgenommen. Verena folgte mit etwas Abstand. Fash versuchte sich als Zielfotograf. Lieber Fash, das üben wir nochmal ;-) !

Thore


klein meini


Verena


Bjarne machte seiner Ansage alle Ehre. Mit nur 46:12 min auf 10 km "Traillauf" legte er seine persönliche Bestzeit hin. Im gesamten Starterfeld belegte er Platz 11 von 113 und war sogar schneller als der Flummi Ronald Mauke von den Klinikumsläufern. Auch für Ulli lief es mehr als gut. Sehr zufrieden kommt Sie ins Ziel bei 55:19 min. Ein Foto können wir leider nicht zeigen, der Fotograf träumte...

Bjarne


Während die Kurzstrecken im Ziel waren, liefen die Halbmarathonis durchs Stadion. Statt der erhofften großen Runde musste doch 2x die 10er absolviert werden. Die Zeit bis zum Zieleinlauf von Maik und Jens vertrieb man sich auf der Picknick-Decke von Fash (und nicht Ullis!) mit Essen, quatschen und Läufer anfeuern. Da schon der erste Skandal. Es gab kein Radler mehr. Auch der Cocktailstand der letzten Jahre wurde vermisst.

Maik schaffte sein persönliches Ziel und lief locker unter 2 Stunden mit den Worten: "Reicht dann jetzt aber auch!" ein. Nun der zweite Skandal, Maiks Wunsch nach einem Bier konnten wir nicht erfüllen, denn auch das Bier war alle. Hier ist also großes Verbesserungspotential vom Veranstalter oder uns Runners. Nächstes Jahr kommen wir mit Kasten ;-) .

maik


Anett und Jens


Jens kam mit Begleitung ins Ziel. Man hat viel geschladdert und die Anwesenheit von Bolle vermisst. Bolle berichtet später von einer Nachricht von Anett Roth. Während Fash erfolglos von der Biersuche zurück kam, konnte Ulrike ihre Kontakte nutzen. So haben die Laufmützen 2 Flaschen Bier für unsere Halbmarathonis abgegeben, leider alkoholfrei. Ulrike mit ihren Laufmützen Usedom stellte wieder das größte Team.
Rundum eine gelungene Veranstaltung mit dem kleinem Manko der Getränkeversorgung und eiskalten Duschen. Wir kommen nächstes Jahr wieder!

Schmeckt auch alkoholfrei.






03.06.2025:
Stundenpaarlauf der FH

Elli hat uns ein paar Zeilen zum FH-Stundenpaarlauf aufgeschrieben:

Nach anfänglich unterschiedlichen Informationen, wann der Lauf nun eigentlich stattfindet (Dienstag oder Mittwoch), kommen doch 4 Paare bei uns zusammen: Bjarne mit seinem Vater, Fash und Bolle, Verena und Jens als Pärchen und Gazelle und ich.

unvollständige Gruppe unmittelbar vor dem Start; die Gazelle fehlt noch

Wobei ich noch auf Gazelle warten musste. Er hatte gedacht, dass es erst um 18:00 Uhr los geht. Er kam aber zum Glück noch pünktlich, weil der Startschluss erst kurz nach 17:30 Uhr fiel. Vor dem Start hatte Fash schon mal probegelegen auf unserer Picknick-Decke.

normalerweise liegt Fash erst nach dem Sport

Das Wetter war perfekt, fast ein bisschen zu warm und so drehten wir unsere Runden. Abklatschen in der Wechselzone, ein Kreuz machen in der Liste, einen Schluck trinken und dann wieder laufen. Bjarne schnaufte auch schon und erkannte, dass sein Vater doch schon ganz schön schnell war, sodass er wenig Zeit zum verschnaufen hatte.

ein sportlicher Tag an der HOST: Bewegung in allen Formen und Haltungen

Bei ca. der Hälfte der Zeit tauchte Papa auf, der sich zum Zuschauen angekündigt hatte. Wir lästerten schon vorher, dass er pünktlich zum Bier danach kommen würde.

Nun kam der Schuss zum Ende der Stunde:
jetzt wurde erstmal das Flüssige zu sich genommen. Unsere liebe Verena hat uns super verköstigt: Melone, Apfel, Käse, Brot, Würstchen, Klopse... alles war da.
Nach der Auszählung der Runden kam die Siegerehrung: bei den Frauen gab es nur 1 Staffel, bei den Männern gewann natürlich die Mauke-Familie. Und bei der Mixstaffel haben Thomas und ich den 3. Platz belegt.

diese Reihenfolge kann unmöglich stimmen, da sind sich die Beobachter einig

Wobei wir die Erstplatzierten bei dem Rennen mehrmals überholt hatten. Die hatten sich beim Abkreuzen der Runden wohl etwas vertan.
Naja egal, es war ein schöner Nachmittag / Abend mit den Runners

die Mädels sind zufrieden

Fakten am Rande:
Pro Nase war genau 1 Euro zu entrichten - Wucher !!!
Während der Veranstaltung wurden Obst und Wasser gereicht
Da wurden wieder viele andere Sportarten betrieben mit den zugehörigen Siegerehrungen während unserer Laufveranstaltung

60min Paarlauf sind beendet. Durst

Und einige bekommen nicht genug Bewegung und testen Alternativen zum profanen laufen; hat wirklich gut geklappt.😂😂😂

die Meinis geben wirklich alles






13.-14.06.2025
60. Vätternrundan



Die Vätternrundan feiert 60. Jubiläum:
irgendjemand hatte die brilliante Idee, das Unterfangen aus dem Jahre 2015 zu wiederholen. Damals haben Schorni, Wolf und Bolle die 50. Auflage durch das Abfahren der Runde auf Oldtimer-Rädern zelebriert. Dies wurde sogar in Artikeln der lokalen Presse verarbeitet und dann zur Erinnerung auf Leinwand gepresst:

diese Foto-Leinwand hängt bei den 2015er Teilnehmern

In diesem Jahr nun fahren sogar 4 Oldtimer durch die schwedische Landschaft, Herr Fieburg wollte auch mal auf dem "Eisenschwein" reiten. Und so übernimmt dieser Jensen auch weitestgehend die Planung durch Buchen der Fährverbindung und eines Ferienhauses. Da es aktuell keine Verbindung zwischen Rügen und Trelleborg gibt, muss die Route über Rostock gewählt werden. Klarer Nachteil: 6 Stunden Hinweg und sogar 7,5h für den Weg zurück.
Die Bude wird bei Airbnb gefunden, liegt ca. 20km außerhalb von Motala. Auf Zeltplatz hat von den Oldie-Fahrern keiner Bock, die Lage am See scheint schon verlockend. Fieburg bucht alles, legt die Kohle aus und sammelt später die Beiträge wieder ein. Die Anmeldung für die Vättern dagegen wollen / sollen die Teilnehmer solo durchführen. Und hier kommt es zu Problemen, denn man benötigt ein Kundenkonto mit Login-Daten. Alle sind schon mal gefahren und so müsste wirklich jeder so ein Konto haben. Schorni, Wolf und Bolle haben aber eben vor 10Jahren das letzte Mal teilgenommen und so hat der ein oder andere Probleme, die relevanten Daten zu finden. Großes Gelächter in der IT-affinen Szene. Final jedoch klappt das irgendwie auch, alle bekommen ein Ticket und die Startzeit wird für 21.32Uhr arrangiert.

die wichtigen Orte in und um Motala

12.06.: Abfahrt in Stralsund:
Bolle findet sich 5.45Uhr bei Wolf ein; viel zu früh, wie dieser findet. Ab geht's in den Martinsgarten, wo Herr Fieburg und Verena schon warten. Jensen springt rein, vergisst leider sein Handy. Kaum abgefahren meldet sich Verena telefonisch: ob Jens sein Telefon nicht mitnehmen wolle? Also wird umgedreht. Nun geht es ab zu Schorni, der die Lebensmittel einlädt.

4 Oldies müssen mit und ein Rennrad vom HANSE-Klinikum-Radler Jürgen

Endlich Abfahrt nach Rostock. Wolf und Bolle machen es sich hinten gemütlich und köpfen schon bald das erste Bier. Die beiden Jensen, so der Deal, werden das Auto bewegen. Prost!
Am Fährterminal steht man dann eine knappe Stunde in der Warteschlange, das zweite Stralsunder Auto mit Siggi trifft auch bald ein. Rauf auf den Kahn, ab ins Restaurant und futtern. Dann muss man irgendwie die Zeit absitzen: lesen, pennen, futtern ... und wieder von vorne.

Ausfahrt aus dem Fährhafen Rostock

In Trelleborg angekommen wird sofort der Weg nach Norden eingeschlagen; 440km sind es bis nach Motala, die Fahrt wird ca. 5 Stunden dauern. Und mmer schön auf das Tempo achten (sonst teuer, teuer, teuer)!
Auf der Rundan-Webseite lässt sich in Erfahrung bringen, dass die Abholung der Unterlagen noch bis 20Uhr möglich ist. Das sollten wir schaffen. Und es wird geschafft; gegen 19.30Uhr ist man in der Gegend, parkt kostenlos in Zentrumsnähe und geht gemütlich zum Hafenbereich, wo die "Bike Expo" stattfindet. Hier muss man lediglich die Startkarte mit der QR-Code präsentieren, schon bekommt man seine BIB mit Sicherheitsnadeln. Ja, das war's schon. Man schaut sich kurz auf der Expo um: hier ein interessantes Radl, dort Klamotten, einige Buden mit Futter. Aber keine Bowu oder Bratwurst, wie es bei uns üblich wäre. Der eine oder andere hätte schon wieder Hunger und würde sich ein Abendessen gönnnen. So aber wird entschieden, dass es ohne Speisen direkt zum "Z Parkens Campingplatz" geht, wo Siggi & Co logieren. Hier muss das 5. Rad, das sich in Wolf's Transporter befindet, abgeworfen werden. Erst dann sind alle wesentlichen Aufträge des heutigen Tages erledigt und man kann das Ferienhaus ansteuern.

Dieses Ferienhaus hat der Fieberg-Jens für die Gruppe gebucht

Die letzten Meter zum Ferienhaus sind recht abenteuerlich, da man sich nur noch auf Schotterpisten durch den Wald vorarbeitet. Dann aber ist man positiv überrascht, denn die Bude steht direkt am See und ist optisch in gutem Zustand. Das Auto wird geparkt, entladen und das Haus bezogen. Bierflasche auf und Prosit, endlich angekommen. Und wenige Minuten später trifft auch der Hausherr und Gastgeber ein, Rudolf. Auf die kurze Einweisung folgt eine gemeinsame Bier- und Schnapsrunde, die auch nach Rudolf's Abfahrt fortgesetzt wird.

Abendessen für Fortgeschrittene

Interessant, dass der halbe See zum Haus gehört. Fischreich soll dieser See sein, also vielleicht auch eine gute Idee für angelfreudige Gäste?
Das müssen wir Meini mitteilen, denn dort angelt inzwischen ein Großteil der Familie.

Haus am (privat)See

Der Anreisetag ist erledigt, Zeit für die Aufteilung der Betten:
im Obergeschoss des Hauses gibt es 2 Schlafzimmer. In dem einen kann man das Doppelbett trennen und hat nun 2 Einzelbetten. Hier hat sich Schorni einquartiert und Herr Fieburg wird sich dazu gesellen. Somit hat Bolle, welch ein Luxus, das zweite Schalfzimmer mit Doppelbett für sich allein. Denn der Wolf wird unten im Wohnzimmer auf der Couch nächtigen. Gute Nacht

13.06.:
Oje, Wolf hat nicht gut gepennt: es hängen Tierschädel an der Wand und da fühlt Opi sich nicht recht wohl. Doch das Frühstück wird ihn beruhigen und stärken.
Der Schwatte hat schon den Tisch gedeckt ...

was für ein Leben !

Schorni und Fieburg wollen nach Motala für Sightseeing und shopping. Wolf und Bolle dagegen faulenzen: bissl lesen, bissl pennen.
Für den Nachmittag ist Nudelessen a la Schorni angesetzt, mit Bolognese in Rotwein getränkt. Dafür ist Schorni bei solch Ausflügen bekannt.

Er schnippelt und schnippelt, lässt köcheln und serviert ein leckeres Essen vor der Rundan. Dazu wird Weinschorle gereicht ...

Gut, wenn man einen Koch dabei hat

Nun wird es Ernst:
Start für die Stralsunder ist 21.32Uhr. Aber man möchte ab 19.30Uhr die Abfahrt der Pioniere und Veteranen beobachten, daher wird um 18Uhr vom See nach Motala gefahren. Ziel ist der "Z Parkens Campingplatz" bei Siggi und Co, denn hier wird das Fahrzeug für die Nacht abgestellt.
Alle Anwesenden bereiten sich auf den Einsatz vor. Hier werden nun die Räder entladen und die Klamotten gerichtet. Schon jetzt erregen die alten Rösser Aufmerksamkeit.

die hoch gezüchteten Maschinen sind bereit für die 315km-Runde

Hektisches Treiben im Start- und Zielbereich zu Motala:
es gibt 3 Startgassen, in denen sich jeweils 60 Radler sammeln und alle 2 Minuten auf die Strecke geschickt werden.
Auffällig: die Kontrollen beim Betreten dieser Gassen sind lasch. Früher wurde streng auf Helm und Beleuchtung geachtet, heute könnte jeder mit irgendwelchem Müll auf die Reise gehen.
Wer noch etwas Zeit bis zum eigenen Start hat, legt sich irgendwo auf die Wiese und entspannt. Leider werden zu viele Räder durch die Gegend geschoben, die durch den extrem lauten Freilauf auffallen. Wir haben uns immer schon gefragt, was diesen Krach verursacht und wieso. Im Netz findet man dazu:
Für die Geräusche im Freilauf sind in der Regel die Sperrklinken verantwortlich. Je mehr von ihnen vorhanden sind, desto mehr Geräusche werden erzeugt. So kann die Lautstärke ein Zeichen für einen besonders hochwertigen Freilauf sein.
Oha, Krach steht für Qualität. Dann bleiben wir doch lieber bei weniger hochwertiger Technik und haben es dafür ruhig.

Ein einziger Pionier soll noch an der Rundan teilnehmen, so hört man und so kann man es im Netz nachlesen.
Stig Johansson heißt der einzig Verbliebene:

kurzer Screenshot des Artikels vom swedenherald

Im swedenherald vom 12.Juni 2025 findet man diesen Artikel


21.32Uhr:
endlich geht es los...

21.32Uhr: die Oldies nehmen Fahrt auf (21.34 ist der Nachbar)

Beim Nachdenken über die nächsten Stunden und Kilometer wird es dem einen oder anderen schon mulmig. Wie war das denn vor 10Jahren? Damals wurden 19.28h eingebucht, für 300km. Seit wann muss man denn hier 315km ableisten?
Im Netz findet man dazu:
Durch die neue Strecke der Vätternrundan wird die Gesamtstrecke ab 2020 ganze 315 km betragen, also ca. 18 km mehr als bisher. Die Kursänderung betrifft den letzten Streckenabschnitt, vom Norden des Sees zurück nach Motala.
Anstatt wie bisher der stark befahrenen Bundesstraße 50 zu folgen, verläuft die Strecke nun über Askersund, Åmmeberg, Zinkgruvan und Godegård zum Zielort Motala. Auf dem neuen Streckenabschnitt verkehren im Durchschnitt achtmal weniger Kfz als auf der bisher befahrenen Bundesstraße. Das spricht für einen guten Sicherheitsgewinn. Außerdem, so der Veranstalter, sei die neue Strecke eine sehr schön zu fahrende Straße.


18km mehr?? Egal.
Das bedeutet mit den alten Rössern ja sicher eine weitere Stunde. Oje oje ..
Radeln, radeln, radeln ... einfach ein paar Kilometer abspulen.
Aus der Startgasse fahren die Oldtimer natürlich am Ende des 60er Feldes los. Links / Rechts-Kombination und schon hat man Motala verlassen. Es dauert nicht lange, schon steht das erste Rad mit Panne am Wegesrand. Das macht sicher Spaß: kaum losgefahren, schon mit Reparatur beschäftigt.
Für die Oldies hat man auch Material und Werkzeug an Bord, man weiß ja nie. Wolf und Bolle sind wenigstens ein paar Mal mit den Schweizer Armeerädern unterwegs gewesen, so z.B. auch beim 3tägigen Herrentagsausflug auf Rügen. Herr Fieburg hat sich das Schweizer Velo von Heiko P. geliehen und war zum Test genau 1x in Barhöft. Und wenn man den Aussagen des Schwatten glaubt, dann hat der sein Schornsteinfegerrad gar nicht bewegt und nur Luft aufgefüllt. Das klingt irgendwie nicht nach einer professionellen Vorbereitung.

Schorni erregt mit Rad und Uniform noch immer Aufmerksamkeit, er wird häufig bewundert und auch angesprochen. Der große Schorni hat kleine Schornis dabei und verteilt diese an seine Fans:

der große Schorni verschenkt kleine Schornis

Ein paar Kilometer sind geschafft und irgendwann ist das 300er Schild zu sehen: HURRA, "nur noch" 300km zu fahren. Und so geht es hinein in die Nacht, Ziel ist immer das nächste Depot mit dem ersten großen Zwischenziel am südlichen Ende des Sees: Jönköping.

Strecke um den See & Höhenprofil mit Depots

Realtiv schnell zwackt es hier und schmerzt es dort: die Sitzposition ist suboptimal und man rutscht häufig auf dem Sattel umher. In den Armen und Händen "summt" es, als gäbe es überall Musikantenknochen. War das in 2015 auch so? Die Teilnehmer von damals wissen es nicht genau. Aber im Bericht von damals finden sich dazu auch keine Angaben. Daher soll der Schmerzpegel der 2025er Tour genauer beleuchtet werden: ES TUT WEH !!!!

Schorni, in 2015 fast durchgefahren mit seinem Schornsteinfegerrad, steigt heute früh im Rennen an den Anstiegen ab und schiebt. Herr Fieburg schließt sich an, während Wolf und Bolle (noch) bergan radeln. Man trifft sich oben immer wieder und fährt in Gruppe weiter, bis zur nächsten Steigung.

die klugen Athleten sparen Kräfte und schieben bergan

Jönköping:
Im Bericht aus dem Jahr 2015 kann man diese Passage finden und es lässt sich (fast) 1:1 übernehmen; nur das Überholen stimmt so nicht mehr. Hier und dort überholen wir mal übergewichtige Teilnehmer(innen), die uns auf den Abfahrten sofort wieder kassieren:
Wer es bis dort schafft, hat ein Drittel der Strecke absolviert und darf sich auf ein warmes Essen freuen. Der Weg dorthin ist geprägt von Anstiegen und langen Abfahrten. Erstaunlicherweise überholen die 3 Oldies an den Bergen auch Rennräder, das verblüfft sowohl die Überholenden als auch die Überholten. Auf den Abfahrten aber ist den alten Rädern eine natürliche Grenze gesetzt: wenn die maximale Abfahrtsgeschwindigkeit erreicht ist, und diese ist auf jeden Fall akzeptabel, hilft auch Treten nicht mehr; die Übersetzung ist längst ausgereizt und die Beine bilden nur noch eine rotierende Scheibe. Schneller wird man so nicht und die Rennräder ziehen in atemberaubender Geschwindigkeit vorbei. Wolf versucht fast immer, durch gebeugte Körperhaltung noch ein zehntel km/h zu gewinnen.

Im Depot Jönköping gibt es warmes Essen und noch immer stehen Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren auf dem Speiseplan.
Hier in der Halle könnte man sich auch hinlegen und pennen, einige "Sportler" nutzen dieses Angebot. Für die Oldtimer-Fraktion ist dies noch keine Option, es müssen zunächst noch viele viele Kilometer abgespult werden. Nächstes großes Ziel ist Hjo, auch dort wird warmes Essen gereicht. Und dort in der Gegend haben wir auch früher schon gelegen und gepennt. So soll es auch in diesem Jahr gemacht werden.
Bei den großen Depots werden die Zeiten bei Ein- und Ausfahrt erfasst und so wurde dies gelistet:


Für die Fahrt durch die Nacht hat Schorni den Dynamo angeworfen, die Geräusche sind deutlich zu vernehmen. Besonders bei den Abfahrten scheint das Ding bald abzuheben aufgrund der Rekord-Umdrehungen. Die Beleuchtung ist aber top und stabil.
Die Schweizer Velos haben auch Dynamos, alle funktional. Man hat sich aber für moderne Beleuchtung entschieden und befestigt LED-Strahler an Front und Heck. Bei Fieburg und Wolf gibt es mehrfach Aussetzer bei der Heckbeleuchtung; ja ja- die moderne Technik 😉.

Die Schmerzen nehmen zu und in der Nacht ist es auch frisch. Frost an Händen und Füßen (für Fahrer ohne Handschuhe), Haltungsschäden durch stundenlanges Sitzen und Vibrationen in den Händen. Entweder sind wir empfindlicher geworden oder wir haben das Schmerzlevel früherer Fahrten einfach verdrängt. Es lässt sich wirklich nicht leugnen: wir sind alle 10Jahre älter !!!

Große Freude bei der Ankunft in Hjo: hier liegt das Depot am Hafen und wir haben mehr als die Hälfte der Strecke geschafft. 171km wurden geradelt, 144km to go. Aber erstmal die Wampen befüllen.

Schorni macht Faxen, Wolf wirft Schmerzmittel ein

Wolf hat Nachricht von Siggi erhalten: Siggi hatte Schaltungsprobleme und musste sich von den Helfern zum nächsten Depot mit Werkstatt fahren lassen. Der Schaden konnte behoben werden und somit stand einer Weiterfahrt nichts im Wege. Er hat sich auch wieder massieren lassen - ein großer Profi !!!
Die Pause in Hjo dauert wieder etwas länger, fast 50 Minuten.


Im Bericht aus dem Jahr 2015 kann man diese Passage zum Depot in Hjo finden:
In Hjo gibt es traditionsgemäß Lasagne, die traditionsgemäß sehr bescheiden schmeckt. Alternativ oder ergänzend kann man sich aber auch Kornflakes / Müsli zusammenstellen. Mit gefüllten Mägen legen sich die 3 Oldies auf eine Wiese zur Mittagsruhe; eine Viertelstunde möchte man sich gönnen. Wahrscheinlich dauert das Schläfchen etwas länger, die Pause in Hjo dauert insgesamt fast eine Stunde. Gefühlt war dies die Mittagspause, die Uhr jedoch zeigt gerade 8 Uhr. Das bedeutet aber auch, dass die Gruppe schon 12 Stunden unterwegs ist. Die Oberschenkel brennen seit Kilometer 80 und es ist klar, dass die Reststrecke nicht einfach zu bewältigen sein wird.

Ah, auch damals haben die Oberschenkel gezwackt. Beruhigend.
Nun freuen wir uns auf unsere eigene kleine Schlafpause mit Bier. Wir hatten zuvor vereinbart, dass wir Hjo verlassen und die erste Möglichkeit, eine Wiese oder etwas ähnliches, für diese Pause ansteuern. Es dauert nicht lange, bis wir fündig werden. Bier auf, Flüssigkeit unter die Bedürftigen ausgeben, hinlegen.

So feiert man 60 Jahre Vätternrundan? Komische Positionen zum radeln

Genau 4 Bier hat Schorni auf seinem Lastenrad eingelagert, diese gilt es auf die 315km aufzuteilen (in 2015 wurden Radler konsumiert). Hier, am Rande von Hjo, wurde Bier #1 geleert. Und nach einer kurzen Ruhephase geht es wieder auf die Piste.

Große Freude kommt beim Schild "100km" auf: hier steht auch der Prediger / Pfarrer am Berg und beschallt die Radfahrer mit Geschwafel. Wolf hatte die Idee, ein Gruppenfoto zu machen und hat sich, etwas vorausfahrend, schon am Seitenstreifen breit gemacht. Leider hat er seine Idee nicht ausreichend an die Mitstreiter kommuniziert, denn diese fahren einfach am 100er Schild vorbei. Dafür wird beim nächsten Abzweig erneut für eine Bierpause angehalten. Und man glaubt es kaum: Wolf muss auch mal ins Gebüsch zum erleichtern. Sonst gehen immer nur die anderen ...

bei den offiziellen Fotos, die wir gekauft haben, finden sich auch alle 4 Oldies gemeinsam

Eines der Depots, es dürfte wohl Boviken sein, muss man nicht ansteuern. Leider merken wir dies zu spät: das Ding ist klein und schmal und völlig überfüllt. Hier muss man zunächst die Räder durch die Massen schieben, völlig bescheuert. Und wir erinnnern uns, dass wir dies vor 10 Jahren schon genauso empfunden haben.

Weiter gehts:
Irgendwann sind nur noch 15km zu radeln, das letzte Bier wird am Wegesrand verzerrt. Die Laune ist gut, denn die Ziellinie ist nicht mehr weit entfernt.

Schon besser: das Jubiläum wird begossen

Motala ist bereits in Sicht, die letzten Kilometer fährt man nun auf dem Highway und trifft quasi auf den "Z-Parkens Campingplatz".
Von hier sind es noch 3 Kilometer ins Stadtinnere und schon ist man im Ziel.
Bravo, 315km sind absolviert und die Uhr zeigt noch nicht 20Uhr.

offizielles Ziel-Foto: kaum losgefahren, schon wieder zurück in Motala

22 Stunden und 20 Minuten werden als Fahrzeit eingebucht; das ist doch etwas mehr als zuvor gedacht, final aber ist diese Zeit völlig ok. Wir sind pannenfrei über die Strecke gekommen und niemand ist gestürzt. Wie schon in 2015 gab es unschöne Geräusche aus dem Velo-Tretlager vom dicken Bolle. Das gehört wirklich mal untersucht.

Es gibt die typische Rundan-Medaille. Wolf meint zu erkennen, dass diese Medaille größer sei als die Vorjahresmodelle. Und das Band sieht so ordentlich aus. Egal, das prüfen wir später. Nun geht es zur Zielverpflegung mit Kaltgetränken und Burgern. Jammi, endlich futtern.

Hurra, die 60. Vätternrundan ist geschafft

Wir müssen nun wieder zum "Z-Parkens Campingplatz" radeln, wo Wolf's Auto steht und die anderen Stralsunder schon stundenlang ausruhen. Freudig der Empfang und wir können das erste alkoholhaltige Getränk schnorren. Die Räder werden eingeladen und die Fahrt führt zurück zum Ferienhaus am See.
Packen, duschen, essen, trinken .. alles erfolgt gleichzeitig. Und Schorni legt fest: Abfahrt morgen früh Punkt 6Uhr !!! Und Schorni ist der Boss. Brav und anständig legt sich der Schwatte vorbildlich zu Bette, während die anderen Gesellen noch zechen und TV glotzen. Und so wurdert es nicht, dass morgens alles etwas verzögert stattfindet. Wolf röchelt um 5.45Uhr noch immer und muss dann direkt in die Klamotten und ins Auto springen. Die 6Uhr - Marke verfehlen wir leicht, sind aber noch gut im Zeitplan. Die Fähre soll 12Uhr von Trellborg ablegen, da haben wir genügend Zeit ...
Die beiden Jensen sind noch immer Fahrer, während die Langenstrassen-Bewohner es sich hinten gemütlich machen. Da wird mal ein Bier getrunken, bissl gelesen oder einfach nur die Mega-Tüte mit Erdnusslocken niedergemacht. Wolf fällt immer wieder ins Koma und röchelt.

Wolf radelte, trank Bier und versank in tiefem Schlaf

Bei Ankunft in Trellborg ist noch etwas Zeit und so wird der Bahnhof mit dem Zugangstor zum Hafengelände besucht. Erinnerungen an die Zeiten der Königslinie.
Die Route am Hafen zu Trelleborg ist recht abenteuerlich: der Fieberg-Jens war nun 4 Jahre infolge bei der Vättern und kennt sich scheinbar aus. Sonst könnte man es den Fahrern nicht verübeln, wenn man den Weg zur Fähre nicht gleich findet. Richtig schlecht beschildert.
Und nun geht es auf die 7,5 stündige Fährfahrt nach Rostock. Warum so lange, die Hinfahrt hat doch "nur" 6 Stunden gedauert? Wir wissen es nicht. Wieder futtern, Bier trinken, lesen, pennen. Viel Zeit, um die Ergebnisse der Vättern zu prüfen und auch in die eigene Historie.


Wolf hat 4 offizielle Rennen beendet, war aber häufiger dabei. So hat er ja mal eine Karte von Meini übernommen und offenbar nicht umgemeldet. Schorni hat auch 4 Einträge, ist aber "nur" 2x durchgekommen. 2x mit Oldtimer würde ich sagen. Und 2x durfte er nicht teilnehmen auf Befehl seiner Chefin.


Der Fieberg-Jens hat 5 Einträge, davon 4 in den letzten 4 Jahren. Aber was war denn 2012 los?
Bolle hat 4 erfolgreiche Teilnahmen: 2x Rennrad, 2x Oldtimer.

Mit den noch spürbaren Schmerzen sind sich fast alle einig, dass man die Vättern nun nie wieder fahren wird. Man weiß aber auch, dass es für 5 Teilnahmen eine besondere Medaille mit einer eingeprägten 5 geben würde. Na, vielleicht doch noch Bock auf eine weitere Fahrt?
Einige der hier genannten könnten sich bei der nächsten Teilnahme so eine Sondermedaille schnappen.
Der Fieberg macht es bestimmt auch in 2026.

Daheim angekommen wird der Medaillenspiegel geprüft. Und tatsächlich: die neue Medaille ist etwas größer und das Band ist stabil und andersfarbig. Wolf hat nun 6 Medaillen in Summe, somit müsste er 2x unter seinem Künstlernamen geradelt sein.

links präsentiert Wolf seine Vättern-Ausbeute, rechts die Exemplare von Bolle

Wolf erhält den Auftrag, die Velos zu pimpen: die Jahreszahlen, in den Rahmen gestempelt, sind relativ schwer zu erkennen und sollen gülden aufgefüllt werden. Erledigt der Restaurator sofort:

die Velos in ihrer ganzen Pracht, nun mit Baujahr in Gold

Und somit ist die 2025er Rundan Geschichte. Ein "see you in Motala" stellen wir dieses Mal nicht unter den Bericht. Eventuell als Frage?





16.06.2025
Montagslauftreff

Kaum zurück von der Vätternrundan wollen 4 aktive Sportler am Montagslauftreff teilnehmen und treffen nur auf Absagen:
Schorni, Wolf, Fieburg und Bolle wollen gemeinsam mit den "guten Freunden" um den Moorteich joggen. Aber niemand sonst meldet Interesse an. Also wird der Start des Laufs direkt in den Martinsgarten verlegt, damit man später schnell in den Bierkasten greifen kann.
Wolf radelt, Fieburg und Bolle laufen und sammeln auf der Moorteichrunde den stark motivierten Schorni auf.

kurzer Lauf, Bierchen drauf

Schorni berichtet, dass der Ausflug nach Schweden positive Effekte auf das Körpergewicht hatte: 4Kg sollen verschwunden sein. Das kann Wolf kaum glauben und will heute Abend noch selbst die Waage bemühen.




18.06.2025:
7. Stralsunder Firmenstaffellauf

Zum 7. Mal findet der Firmenstaffellauf auf dem Gelände der HOST statt, hier ein paar Daten von der Webseite der FH:.


Bei Ankunft am Sportplatz der HOST ist die Rasenfläche schon gut gefüllt:
Meini's Steff ist mit den AWO-Grazien vor Ort, Fash wird mit seinen Kameraden laufen. Die Bundeswehr konnte einiges an Personal aktivieren. 29 Teams mit "MTS" im Namen werden später in den Ergebnislisten zu finden sein. Fash selbst ist als zweiter Läufer im Team "MTS - Kenias allerletzte Reserve" unterwegs.

Fash ist heute mit seinen MTS-Spezies unterwegs

Herr Fieburg hat eine Apothekenstaffel angemeldet, in der er selbst und Schorni laufen werden. Da ihr dritter Mitstreiter kurzfrisig absagt, wird Bolle deligiert. Steff steht als AWO-Team-Manager(in) und Fotograf(in) am Wegesrand und sorgt für ausreichend Bildmaterial:

viel trinken, es ist warm. Und Herr Fieburg übergibt schon an den Schwatten

Das Team "Eilige Arzneimittel" besteht somit aus Vätternrundan-Heimkehrern und die sportliche Belastung steckt wohl noch in den Knochen: während der Fieburg-Jens sich recht wacker hält, quält sich der Schornsteinfeger doch ordentlich über die 4km. Als 2. Läufer seiner Staffel übergibt er den Staffelstab an Bolle. Während hier noch einige Teams von Läufer 2 zu 3 wechseln, sind die schnellen Teams mit teils Fabelzeiten bereits im Ziel.

Schorni hat seinen Teil geleistet, nun bringt Bolle die Staffel nach Hause

Zeit für Getränke:
Apotheken-Chefin Petra ist auch anwesend und gibt den Läufern nun ein Getränk aus. Bier hatten wir schon, nun gibt es Mische.

Wir sollten erwähnen, dass Bernd Wunderlich, Fussball-Legende aus Stralsund und der DDR-Zeit, ebenfalls anwesend ist und im Team "Stadtverwaltung Stralsund - Oldies" startet. Auf seiner Startnummer, so meinen wir, ist die 1 zu sehen und somit müsste Bernd als Startläufer seiner Staffel gestartet sein. In der Ergebnisliste ist sein Name an Stelle 2 geführt.

116 Staffeln werden in der Ergebnisliste aufgeführt:
weiblich: 13
mixed:44
männlich: 59
Hier finden sich die Ergebnisse





22.06.2025:
Einzelzeitfahren des SVHK

Die Radsportgruppe des SVHK richtet wieder ein Einzelzeitfahren auf Rügen aus, Wolf ist fest gesetzt und startet bei den Senioren. Herr Fieburg ist natürlich auch dabei. Am Vorabend, bei der Mittsommer-Party in der Langenstraße, kann Wolf weitere Teilnehmer locken: 2 Menis, Thore und Jens, sowie Bolle bekunden Interesse und werden ebenfalls teilnehmen.

Sonntag, 9Uhr Langenstrasse: Meini. Thore, Wolf und Bolle radeln mit den Rennrädern nach Rambin, wo der erste Starter um 9.30Uhr auf die Strecke geht. Es wird nicht mehr auf der Brücke am Ortsausgang Rambin gestartet, sondern bei den "Ferienwohnungen Noah". Hier haben die Sportler des SVHK den Wettkampftisch aufgebaut und die Startlinie aufgesprüht. Während Wolf offiziell gemeldet ist, wollen die anderen 3 einfach so mitfahren. Zufällig haben 3 SVHK-Sportler abgesagt und so werden diese Lücken besetzt.

Starterliste am Auto angepinnt

Meini ist schon unterwegs, Thore wird nun bald folgen. Diese beiden werden dann gleich weiter radeln zum Fussball des ganz kurzen Meini, der spielt irgendwo in Kandelin. Das sind von Rambin mal schlappe 50km.

Thore an der Startlinie

Meini kommt gut gelaunt ins Ziel, Bolle bereitet sich für seinen Einsatz vor.

Meini hat fertig

Während bisher immer 3 Minuten zwischen den Startern lagen, wird bereits eine Minute nach Bolle der gallige Ralf Mauke auf die Piste gehen. Oje oje, bloß nicht überholen lassen. Danach werden dann alle 2 Minuten weitere Fahrer ins Rennen starten; wer hat sich denn diesen Modus ausgedacht?

Auf seiner Rücktour begegnet Bolle zuerst dem Wolf und dann Herrn Fieburg. Letzterer ist wieder kurz vor seinem Einsatz angereist und radelt nun, so scheint es, gemütlich durch die Heide. Kaut der etwa? Später wird Jensen berichten, dass er Insekten verdauen musste.
Es ist heiß, sogar richtig heiß. Sonnencreme steht bereit, doch Flucht in den Schatten ist die bessere Wahl. Und es sind Getränke verfügbar: Bier und 0.0-Radler. Somit kann der Finisher sofort mit Party anfangen.
Traditionell werden die Ergebnisse als Verschlusssache behandelt und später am Nachmittag in der Villa Friedel mit Grillparty veröffentlicht. Als Herr Fieburg ins Ziel fährt, ist der offizielle Teil beendet und die Leute verabschieden sich vorerst.

Heimfahrt über den alten Rügendamm mit Feierabend-Bier in der Langenstrasse

16Uhr geht's zur Grillparty mit Siegerehrung:
grundsätzlich wird jeder Teilnehmer mit der Fahrzeit genannt. Wolf wird sogar 2. seiner Altersklasse und auch die 3 Fremdfahrer werden, obwohl zunächst außerhalb der Wertung startend, in die Listen aufgenommen. Dann gibt es Futter und reichlich Getränke.

Bier, Medaillen und Pokale, und wieder Bier

Prost !!!

die Klopfer müssen weg, die Leistunssportler sind gefragt






16.-19.07.2025:
Hanse-Tour Sonnenschein

Wolf hat sich wieder mit einigen anderen Stralsundern bei der Hanse-Tour Sonnenschein eingeschrieben.
Dies ist sein Bericht ...


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







26.07.2025:
23. IWIS Königsschlösser Marathon Füssen

Bolle und Heiko haben sich wie im Jahr zuvor für den Königsschlösser-Marathon in Füssen verabredet; das passt, da Bolle im Süden arbeitet und Heiko von Nürnberg einen überschaubaren Anreiseweg hat. Wie im Vorjahr wird Quartier in Kempten bezogen, im "Boutique-Hotel Bayerischer Hof". Diese Hütte bietet Sauna, am Marathontag ein Lunchpaket anstelle des regulären Frühstücks und man ist nach kurzer Autobahnfahrt in Füssen.
Heiko erledigt die Abholung der Unterlagen und ist wieder zurück, als Bolle auch endlich eintrifft. Ein Willkommesnbier ist fällig ...
Und schon geht es ab in die Sauna:

Start ins Marathon-Wochenende

Die Wetterprognosen zeigen Regen, Regen, Regen ... Normalerweise ist dieser Lauf für seine unglaubliche Hitze bekannt, Bolle ist bei seinen beiden bisherigen Teilnahmen immer irgendwo zur Abkühlung ins Wasser gesprungen. Das wird in diesem Jahr nicht nötig sein, so scheint es.
Bereits am Abend, als die beiden Nordlichter nach Nahrung suchen, prasselt das Wasser vom Himmel. Da das hoteleigene Restaurant komplett ausgebucht ist, müssen Hungrige in die nahe Innenstadt ausweichen. Der Fluss Iller, direkt vor dem Hotel in Kempten vorbeifließend, ist schon auffällig befüllt. Im Vorjahr saßen Heiko und Bolle noch biertrinkend am Ufer und haben den Sommer genossen.

die Iller ist schon gut gefüllt vom vielen Regen

Zum Lauf gibt es nicht mehr viel zu sagen, da schon mehrfach mitgemacht:
der Marathon startet um 7.30Uhr, hier ist es noch regenfrei. Wer mag kann übrigens auch die anderen Läufe am selben Tag absolvieren und so in Summe 3 Medaillen einfahren. Spannend, oder?
Heiko hat die Strecke getrackt:

von Füssen geht's um den Hopfensee (jammi jammi)

Nach etwa einer Stunde setzt der Regen ein und hört auch nicht mehr auf. Somit verzichen Heiko und Bolle heute auf das kühlende Bad im See. Leider hat auch die Wald-Gastronomie geschlossen, da hätten die beiden noch gerne ein Radler oder Bier gekauft. Freundlicherweise helfen aber 3 Wanderer aus, die genervt vom vielen Regen auch eine Bierpause an besagter Wald-Gastronomie eingelegt haben und den vorbeilaufenden Marathonis zusehen. Prost ...
Ab ins Ziel und hier setzt der Starkregen ein; noch mal Glück gehabt.
Es geht zurück nach Kempten: Sauna, Restaurant und noch ein bissl Kindersport in den hoteleigenen Spielzimmern.

Marathon erledigt, weitere Sportarten folgen






20.07.2025
Barther Flughafenlauf

Jensen dreht bei brütender Hitze Runden auf der Barther Start- und Landebahn. Bericht folgt...






27.07.2025
Karl-Krull-Gedenklauf

Fash und Fieberg starten gemeinsam mit Maik im Nachbarort Steinhagen. Bericht folgt...






01.-10.08.2025:
RADURLAUB Donau_Altmühltal, 330 km am Donautal.

Wolf und Swanhild haben sich in den Urlaub nach Süden abgesetzt.
Dies ist Wolf's Bericht ...


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







02.08.2025
Rostocker Marathonnacht

Jensen schlägt sich die Nacht in Rostock um die Ohren. Bericht folgt...






05.-08.08.2025
mainlymarathons - Alaska Series

Bolle ist nach Alaska gereist, um dort mit den Lauffreunden von "mainlymarathons" die 2025er Alaska Series zu absolvieren.
Das heißt: an 4 Tagen wird in Juneau, der Hauptstadt von Alaska, Marathon (oder eine andere Distanz) gelaufen.


Mit der Anreise über Berlin, Frankfurt und Seattle zum Flughafen nach Juneau ist wahrscheinlich die größte Hürde genommen. In Seattle wurde für eine Nacht am Airport logiert, das entzerrt die lange Anreise ein wenig. Bei der Einreise wurden mehr Fragen gestellt als sonst: wohin geht's, warum, wie viel Kohle dabei, "zeig mal das Rückreise-Ticket" ... Das ging definitiv schon mal leichter, aber in Summe ist das alles OK.
Von Seattle nach Juneau fliegt Alaska Airlines in 2,5 Stunden und dort warten die ersten Eisbären bereits im Flughafen-Terminal. Der Flughafen ist ziemlich klein, Busse kann man davor keine entdecken und die offiziellen Taxen sind gerade abgefahren. So wird schnell ein Uber-Taxi zum "Juneau Hotel", ausgewählt wegen der zentralen Lage zwischen den beiden Lauforten in Juneau, geordert. Und schon ist man irgendwie in Alaska angekommen ...

Willkommen in Juneau: Eisbär am Flughafen, "The Whale Project" am Overstreet Park

Für eine Woche ist Bolle nun zu Gast in der Hauptstadt Alaskas, das ist verglichen mit den anderen mainlymarathons-Reisen geradezu ein Luxus; sonst werden ja immer X Läufe in X Bundesstaaten absolviert und man muuss selbst von A nach B reisen. Das kann schon mal in Stress ausarten. Nun also mehrere Tage am selben Ort - wie schön.

Juneau bei google-maps, dazu die beiden Lauforte innerhalb der Stadt

Lassen wir das Internet ein paar Fakten über Juneau zusammentragen:


Grundsätzlich muss man festhalten: Alaska ist außergewöhnlich teuer, fast alles muss per Schiff oder Flugzeug angeliefert werden. Und daher hat der "fette Muck" erstmals auf einen Mietwagen verzichtet und stattdessen ein Fahrrad bei "Cycle Alaska Bike Rentals" gebucht. Da beide Lauforte ca. 5km vom Hotel entfernt liegen, sollte sich diese Distanz auch mit Rad bewältigen lassen.
Am Hotel gibt es keine Stellplätze für Räder, daher kommt das Teil mit ins Zimmer:

Apartment im "Juneau Hotel": Küche mit Helfern und Radl

Bei der Laufveranstaltung kennt man sich; es ist ja fast wie eine Familie, die gemeinsam von Staat zu Staat, von Laufort zu Laufort, reist. Das Org-Team besteht hier aus Daniel Ruckert und seiner Familie, Bruder Jesse ist nicht anwesend.

mainlymarathons bittet zur Alaska-Series

Anwesend sind beispielsweise:
Kevin Brosi, der hier seinen 1200. Marathon laufen wird
Clint Burleson erreicht am 2. Lauftag den "Running Full Monty"; dies bedeutet: 50km, Marathon, Halbmarathon, 10km und 5km in allen 50 US-Bundesstaaten. Clint ist die erste Person, die diese Wertung erfüllt. Dafür ist seine Frau Hanne, aus Deutschland stammend, auch angereist. Bolle kennt die beiden seit 2015.
Keenan Haga, der hier wieder an jedem Tag 50km läuft und auch mehrfach alle US-Bundesstaaten belaufen hat
Dabei sind natürlich auch die "alten Hasen" Jim Simpson (83) und Henry Rueden (74), beide sammeln noch immer fleißig Medaillen. Jim müsste nun irgendwas bei 2500 Marathons auf der Uhr haben

An jedem Morgen, kurz bevor der Startschuss fällt, werden die besonderen Leistungen und Jubiläen benannt und geehrt. Und natürlich gibt es jeden Tag etwas zu feiern.

"Running Full Monty" für Clint Burleson

Und manchmal werden dazu auch Leckereien aufgefahren ...

Jammi Jammi

Ein paar Infos zu den Läufen:
die ersten beiden Tage finden im "Savikko Park (Treadwell Trail)" statt, dies ist auf der westlichen Seite des Gastineau Channel auf Douglas Island. Der Gastineau Channel ist die Wasserstraße, auf der die fetten Kreuzfahrt-Pötte ein- und ausfahren und der die beiden Städte oder Stadteile Juneau und Douglas voneinander trennt. "Savikko Park (Sandy Beach)" ist sicherlich der interessantere der beiden Lauforte, denn hier gibt es Strand, direkten Blick auf den Gastineau Channel mit Schiffen und Wasserflugzeugen und dazu jede Menge historischer Gebäude und Marker zur Goldgräberzeit der Treadwell-Mine. Hier kann man durchaus stehen bleiben, Text auf den Schildern lesen und Fotos machen.

Die Tage 3 und 4 finden am "Twin Lakes Kids Playground" auf der Juneau-Seite des des Gastineau Channel statt. Hier gibt es ebenfalls einen festen Unterstand, der als Verpflegungsposten dient. Gelaufen wird auf einem asphaltierten Rad / Fussweg, daher relativ unspektakulär.

die beiden Laufstrecken mit Höhenprofil

Lauftag 1 beginnt mit Regen, typisch für Alaska. Dann wird es aber trocken und sogar warm. Der 2. Tag ist richtig gut, Sonnenschein am ganzen Tag. In Alaska ist dies außergewöhnlich und 2 sonnige Tage infolge gelten schon fast als Lottogewinn. Der dritte Tag ist wieder durchwachsen und Tag 4 verläuft komplett im Regen.
Da alle Läufe um 7Uhr morgens starten, kann man bei halbwegs normaler Finisher-Zeit noch einen halben Tag als Tourist nutzen. Und so macht es Bolle: mal ins Museum, dann zum Whale Watching aufs Wasser und zum Mendenhall-Gletscher. Es gibt viel zu entdecken ...

nach dem 2. Marathon geht es aufs Wasser zum Whale Watching und ...

... anschließend zum Mendenhall-Gletscher (in Summe ein 5 Stunden-Ausflug)

So kann der Tag durchaus lang werden: aufstehen gegen 5 / 5.30 Uhr, bissl Frühstück rein drücken, Start um 7Uhr. 14 Runden in den Parks absolvieren, dies dauert für den Muck etwa 4.45h. Gegen Mittag zurück ins Hotel radeln, Tour buchen und irgendein Ziel finden. Die Combo "Whale Watching + Mendenhall-Gletscher" z.B. dauert etwa 5 Stunden und man ist gegen 20Uhr zurück in Juneau. Dann müssen noch die Vorbereitungen für den nächsten Lauftag getroffen werden.
Nach Lauftag 3, wenn das Ende der Serie absehbar ist, darf man gerne mal zum Bier greifen. Es gibt diverse Brauereien in Alaska und am Hafen, wo die fetten Pötte anlanden, wird man immer fündig und kann auch Geschichten mit den Kreuzfahrt-Touristen austauschen.

Ab Tag 3 darf man sich auch Leckereien gönnen

Große Erleichterung am Ende von Tag 4: die Arbeit ist beendet, nun geht es nur noch um Urlaub.
Die Medaillen werden sortiert und der Strang komplettiert.

Alaska-Medaillen

Bolle hat somit seinen 49. US-Bundesstaat erledigt und steht kurz vor Vollendung des US-Laufprojekts. Hawaii ist noch offen und auch dieser Bundesstaat klingt mehr nach Urlaub als nach Stress. Historisch gesehen kamen Alaska und Hawaii als letzte Staaten zum Staatenbund und genau diese Reihenfolge wird nun auch eingehalten, um endlich die letzten Flecken auf der US-Karte zu tilgen.
Mainlymarathons beläuft Hawaii im Januar, dies ist fast zu knapp für eine solide Planung. Es gibt aber auch andere offizielle Läufe, wie z.B. den Honolulu Marathon am 14.12.2025.

Hawaii ist noch zu belaufen






21.08.2025:
BORNHOLM RUNDT 2025

Wolf und Swanhild sind nach Bornholm gereist, dabei wurde auch geradelt.
Dies ist Wolf's Bericht ...


Example fallback content: Dieser Browser zeigt keine embedded PDFs an. Bei Bedarf Download starten: Download PDF.







24.08.2025
Alstertallauf

Jens F und Fußball-Maik waren gemeinsam in Hamburg unterwegs. Jens will berichten






31.08.2025
Triathlon

Der loakle Triathlon findet bei bestem Wetter statt. Gazelle versucht in der schnellen Staffel aufs Treppchen zu kommen. Bolle und Robert starten beim Olympischen. Fieburg ist wiedermal als Helfer aktiv. Ein Bericht soll folgen.






05.09.2025
Temnitzer-Heide-Lauf

Jens läuft nen Halben beim Heidelauf und berichtet...






06.09.2025
PETRA Desert Marathon, Jordanien

Die Felsenstadt Petra in Jordanien, ziemlich bekannt und sicher jedem schon mal in einer Doku unter die Augen gekommen, wurde 2007 zu den "Neuen Sieben Weltwunder" gewählt und gehört natürlich auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bolle wollte sich das immer schon mal live ansehen.


Und da in Petra auch ein Marathon ausgetragen wird, musste man nur noch die zugehörige Tour bei "albatros-adventure-marathons" buchen.
Bolle kennt diesen Ausrichter bereits vom "Great Wall Marathon" in China, auch wenn er sich damals wegen der Anschlussreise nach Bhutan bei "Interair" eingekauft hat. Dieses Mal wird also direkt bei "Albatros" unterschrieben.

"Albatros" bietet Pakete mit Hotels der Kategorien Standard, Comfort und Deluxe an, dies grundsätzlich in 2er Belegung pro Zimmer. Natürlich kann man sich das Zimmer auch zur Einzelnutzung kaufen. Da hat Bolle seinen Laufkumpel Heiko schnell gefragt, ob dieser auch Interesse an PETRA hat. Hatte dieser natürlich und so konnte man sich schnell auf das Deluxe-Paket einigen. Flug über Wien nach Amman gebucht und schon ist die Reise zusammengestellt.
Dies ist der Reiseplan:


Jordanien fordert ein Visum, das man vorher online oder direkt bei Ankunft am Flughafen erwerben kann. Egal wie: das klappt auf jeden Fall und man kann das immer mit Geld lösen. Der "Jordan Pass" ist auch eine Möglichkeit mit Zugang zu über 40 touristischen Sehenswürdigkeiten und der Gebühr für das Touristenvisum inklusive.
Nach erfolgreicher Einreise treffen sich die Teilnehmer am Airport-Starbucks und werden schon kurze Zeit später mit Bus ans Tote Meer gefahren. Dies ist Ziel für die erste Übernachtung mit Einweisung ins weitere Programm. Die Fahrt vom "Queen Alia Airport" zu den Hotels am Toten Meer dauert ca. eine Stunde und man kann erste Eindrücke von Land und Leuten gewinnen.

Für Bolle ist dies übrigens nicht die erste Reise nach Jordanien: er durfte früher mal für BAUMÜLLER an einer PLAMAG-Druckmaschine in Amman arbeiten und hatte damals auch Laufklamotten für kurze sportliche Ausflüge nach der Arbeit dabei.
Man hatte schon damals das Gefühl, dass Jordanien sicher sei und ein brauchbares Reiseland. Und auch heute scheint es, als sei Jordanien der "sichere Hafen" in einer sehr unruhigen Region. Und die gesamte Reise bestätigt diesen Eindruck.

Am Toten Meer werden die Lauf-Touristen auf die Hotels aufgeteilt, immer schön gemäß der gewählten Kategorie. Für Heiko und Bolle ist es das "Mövenpick Dead Sea Jordan"-Hotel. Kurze Begrüßung in der Lobby, Bekanntgabe des Plans für die kommenden Tage:

das ist der Plan für die nächsten Tage

Ab ins Zimmer, Klamotten abwerfen und Erkunden des Hotelkomplexes. Das sieht hier aus wie eine kleine Stadt mit beeindruckenden Bauten. Immer schön bergab gehen zum Meer, aber leider ist der Zugang zum Wasser am Abend gesperrt. Somit müssen die salzdurstigen Touristen bis zum nächsten Morgen warten.

kurz die Gegend erkunden, dann ab an den Tresen

Dann aber geht es schon am frühen Morgen zum Bad ins Toten Meer, am tiefsten an Land zugänglichen Punkt der Welt. Auch davon dürfte jeder schon mal gehört oder gelesen haben: der Salzgehalt im Meer ist so hoch, dass man ohne jegliche Bewegung treiben kann und dabei ziemlich weit aus dem Wasser guckt. Schwimmen ist nicht wirklich möglich, dafür ist der Auftrieb zu groß. Und wer die Bodenbeschaffenheit des Meeres prüft, der wird Salz in rauen Mengen finden.

baden am tiefsten Punkt der Welt: eine sehr sehr salzige Angelegenheit

Der Anfang ist gemacht:
gut angekommen, Hotel gut, Speisen und Drinks gut, im Pool und im Toten Meer gebadet.

was für ein Leben, dem Heiko geht's gut"

Nun geht es weiter nach "Wadi Musa", der nächstgelegenen Stadt zum Archäologischen Park Petra, im Süden Jordaniens. Knapp 3,5 Stunden dauert die Busfahrt mit Stop an einer Raststätte, die irgendwie ausschaut wie ein Touri-Basar.

Fahrt vom Toten Meer nach "Wadi Musa"

Und dann sind wir wieder im Mövenpick-Hotel, nun "Mövenpick Petra". Fantastisch, gleich gegenüber ist der Eingang zur Felsenstadt PETRA.
Und eine Bar mit Happy Hour hat das Hotel auch, großes Kino.
Auch hier wieder: kurze Begrüßung in der Lobby, Bekanntgabe des Plans für die kommenden Tage:

der Plan für PETRA, erneut im "Mövenpick - Hotel"

Und nun geht es wirklich um den Marathon:
für 17Uhr ist das "race briefing" angesetzt; man geht als Gruppe vom Hotel auf die andere Strassenseite, wo ein Areal mit Sitzgelegenheiten aufgebaut wurde. Mitten in der Sonne, nur wenige Stühle befinden sich im Schatten. Bravo !!!

Endlich beim "race briefing"
anstellen: Klamotten und Andenken sind verfügbar
"Albatros" (in orange) erklärt Strecke und Ablauf
lokale Würdenträger nutzen die Chance zum BlaBla

Heiko macht sich lustig: vor uns sitzt eine Dame, die Ventilatoren an den Klamotten trägt. Diese Dame werden wir später beim Lauf treffen und anschließend in die Kneipe begleiten. Vorerst aber wird gelacht ...
Bolle amüsiert sich mehr über die lokalen Würdenträger: natürlich im Anzug, leicht übergewichtig und viel BlaBla. Wie im Meeting mit den wichtigen Projektleitern ...

Der Veranstalter erklärt Ablauf und Strecke sehr detailliert. Man kann festhalten: gute Planung, ausreichende Anzahl an Verpflegungsposten mit sehr viel Flüssigkeit für die Läufer, viele viele Wegweiser entlang der Strecke. Es wird aber auch eine Herausforderung. Denn die offizielle Beschreibung bei "globalrunning.de" lautet so:

Kursbeschreibung
Der Petra Desert Marathon ist eine hügelige Strecke mit einem Anstieg von ca. 1.200m und einem Abstieg von 1.100m. Die Route ist eine Mischung aus Schotter und gepflasterten Straßen. Die Oberfläche in der Wüste ist Sand und steinige Wege. Eine echte Herausforderung!

Höhepunkte
Ein herausfordernder Abenteuer-Marathon in der wunderschönen Wüstenregion Jordaniens. Die Route beginnt in der Altstadt von Petra und führt auf einer bemerkenswerten Route durch die Umgebung von Petra. Von der Mondberglandschaft bis zur Wüste navigieren die Läufer in der trockenen, wüstenartigen Hitze durch anspruchsvolles Gelände.

Wetterbedingungen
Mit Temperaturen bis zu 35°C und einer hügeligen Wüstenroute mit wenig Schatten ist der Petra Desert Marathon ein hartes Rennen. Es wird empfohlen, dass die Teilnehmer luftige und helle Kleidung tragen.

Verpflegung
Alle etwa 4 Kilometer gibt es entlang der Strecke Wasserstationen. Einige Stationen werden auch Energiegetränke und Bananen anbieten. An allen Stationen werden Wasserflaschen bereitgestellt. Marathonläufern wird nach 26 km und 35 km ein Energiegel angeboten.


Gehört und verstanden ...
Nun labern noch offizielle Vertreter der Stadt oder des Landes. Bla Bla Bla. Dann sind wir entlassen.
Gleich um die Ecke, am Eingang zur Felsenstadt PETRA, soll es noch ein musikalisches Highlight geben. So sagt man jedenfalls.
Der Künstler kommt etwas verspätet, dann wird ein Song dargeboten und das war's. Toll. Zumindest haben wir unter Sportlern gesessen und die Kulisse genossen. Ab ins Hotel: da gibt es die Pasta-Party im Restaurant und anschließend Bier in der Bar.
Ein paar Vorbereitungen für den Marathon werden noch erledigt, dann geht's ins Bett. Und schon ist Marathon-Tag:
Samstag, 6Uhr: es geht wenige Meter vom Hotel zum PETRA-Eingang. Alle Sportler sammeln sich und werden dann durch die Gates geführt. Die Startnummer gilt als Eintrittskarte, aber niemand vom Personal interessiert sich für diese Details.

Endlich Lauftag: Eingang zur Felsenstadt PETRA

In der Gruppe geht es gemächlich ein paar hundert Meter vom Eingangsbereich in Richtung Siq, der Felsschlucht von PETRA. Die Startlinie wurde auf halbem Weg positioniert, gleich neben den ersten sehenswerten Bauwerken im Fels. Lokale "Sicherheitskräfte", schön gewandet mit Pickelhaube und auf Pferden sitzend, stehen am Wegenrand und werden von den Läufern bestaunt und fotografiert.

auf dem Weg zur Startlinie

Es gibt ein paar Worte, schwer verständlich für die hinten Stehenden. Dann erfolgt der Start und der Pöbel setzt sich in Bewegung. Für Heiko und Bolle geht's gemütlich los in Richtung Schlucht und es werden natürlich fleißig Fotos geschossen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht ganz klar, ob man hier noch einmal vorbeikommen wird. Also Feuer frei mit der Kamera ...

Endlich ist das Gelaber vorbei, der Startschuss ist gefallen

Schon das Durchqueren der Schlucht ist faszinierend und man kann sich gar nicht sattsehen, doch dann kommt das wahre Highlight: der erste Blick auf Petras Schatzkammer (Al-Khazneh) beim Verlassen der Siq. Ein schmaler Ausgang am Ende der Schlucht lässt die Schönheit des Felsengrabes erahnen und nun will man alles sehen.

die berühmte Schatzkammer in PETRA

Lassen wir uns von Wikipedia über die Schatzkammer aufklären:
Al-Khazneh ("The Treasury"), auch bekannt als Khazneh el-Far'oun (Schathaus des Pharaos), ist eines der aufwendigsten Felsengräber in Petra, einer Stadt des Nabatean-Königreichs, die in der Antike von den Arabern bewohnt wurde. Wie bei den meisten anderen Gebäuden in dieser antiken Stadt, einschließlich des Klosters (arabisch: Ad Deir), wurde diese Struktur aus einer Sandsteinfelsenfläche geschnitzt.
Es wird angenommen, dass Al-Khazneh zu Beginn des ersten Jahrhunderts n. Chr. während der Herrschaft von Aretas IV. Philopatris als Mausoleum und Krypta erbaut wurde. Es ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Jordanien und der Region.

Al-Khazneh bedeutet auf Arabisch "Die Schatzkammer", ein Name, der von Legenden über die dekorative Steinurne hoch auf der zweiten Ebene abgeleitet ist, die in Wirklichkeit aus massivem Sandstein bestehtsandstone. Es wurde im frühen 19. Jahrhundert von den Beduinen der Gegend "Al-Khazneh" genannt, wie sie geglaubt hatten, dass es Schätze enthielt.

Die nicht auf Bestzeiten bedachten Sport-Touristen verweilen für einige Minuten an der Schatzkammer, schauen sich um und machen natürlich Fotos. Und auch die nachfolgende Passage hat einige "Bauten" am und im Fels zu bieten. Man staunt, genießt und .... Ja, man macht wieder Fotos.

überall sind Löcher im Fels, was haben sich die Bauherren nur gedacht?!

Heiko und Bolle bleiben alle paar hundert Meter stehen und schauen in die Felsen: überall Höhlen und beeindruckende Bauten. Und am Wegesrand haben sich die Händler mit Touristen-Nippes positioniert, hier kann für jeden guten Zweck eingekauft werden: für alleinerziehende Mütter, für leidende Familien, für Jordanien ganz allgemein. Welcher Läufer soll denn am Anfang des Laufes touristische Andenken einsacken und den Rest des Weges schleppen?! Das müssen auch die Verkäufer einsehen und die freundlichen Touristen vertrösten auf den Folgetag, an dem der ganze Pulk noch einmal wandernd und vom Guide begleitet die Felsenstadt erkunden darf.

ein bissl gucken man ja mal, aber gekauft wird nix

Ein letzter Blick auf die Felswand ...

wer hat das denn in den Fels gemeißelt?

dann noch ein Blick auf die Überbleibsel der Römer ...

die Römer haben ihren Baustil eingebracht

... und endlich wird PETRA verlassen. Nun können auch die touristisch interessierten Läufer ablassen und dem Sport frönen. Es wird gelaufen, aber nicht lange. Denn die Straße führt ordentlich bergan und der Normalo-Sportler muss bald gehen. So schlängelt sich der Tross die Anhöhe hinauf zum Militärposten.

der Puls steigt ordentlich an, so wie die Straße

Und wir sind noch nicht mal bei Kilometer 7. Woher wissen wir das? Einige Esel haben dies per Foto festgehalten:

Der Esel ist ganz klar der Star an der Strasse: ruhig und gelassen am Marathon-Tag

Kurz nach der Begegnung mit dem Esel geht es runter von der Straße und ab ins Gelände. Man sollte aufpassen, wohin man die Schritte setzt. Der Untergrund wechselt von hart zu weich, es wird kurvig und der Weg führt mal leicht bergan, dann wieder bergab. Und siehe da, plötzlich tauchen Kamele auf. Diese wurden, das konnten wir beobachten, von ihren Haltern zum Freigang raus gelassen.

das sind keine Kamele in Freiheit

Schauen wir doch mal genauer auf die Laufstrecke, wie diese auf der Webseite des Ausrichters zu finden ist:
beide Gruppen, Marathon und Ultra-Halbmarathon (25km) starten zunächst gemeinsam. Kurz vor Kilometer 10 trennen sich die Wege kurzzeitig. Bei Tränke 3, nach der kurzen Extra-Schleife für die Marathonis, vereinigen sich die beiden Gruppen wieder. Die entgültige Trennung erfolgt bei Kilometer 15: hier müssen die Marathonläufer nach links abbiegen und ca. 8km in die Pampa laufen. Dort ist ein Wendepunkt mit Tränke aufgebaut und jeder Marathoni muss sich hier ein Armband aushändigen lassen. Dieses soll im Ziel geprüft werden. Also wieder 8km zurück, dann geht es auf der Strecke der Halbmarathonis weiter in Richtung Ziel. Kilometer 31 ist dies auf dem langen Kanten. Nun beginnt für alle ein richtig harter Streckenabschnitt: 3 Kilometer führt die Straße nun bergan, ohne Schatten. Ab Kilometer 34 befindet man sich auf einem Hochplateau. Ab Kilometer 37 etwa geht es dann wieder runter. Wer noch Kräfte hat, kann es nun rollen lassen.

die Laufstrecken (von der Webseite des Ausrichters)

das Höhenprofil dazu

Als die Marathonläufer bei Kilometer 15 in die 8km-Pampa-Schleife abbiegen, wird es einsam. Nach Rückfrage bei den Streckenposten sollen etwa 100 Leute auf dem langen Kanten unterwegs sein. Ein Sportler meint, dass es sogar weniger sind. Somit machen sich Heiko und Bolle schon jetzt Hoffnung, dass man in den Top100 landet.
Es geht immer auf der Straße entlang, ohne Schatten. Hin und wieder trifft man Einheimische, die am Wegesrand ihren Geschäften nachgehen. Auffällig ist die extreme Vermüllung, überall liegt Plastik rum in Form von Flaschen, Tüten, Behältern. Wo kommt das ganze Zeug her bei so wenig Besiedlung?

die Marathonis laufen nun die 8km-Schleife

Irgendwo auf dieser Straße findet sich das 21km-Schild. Gute Nachricht: die Hälfte ist geschafft. Allerdings ist man schon eine Weile unterwegs. Heiko und Bolle fühlen sich an den Rennsteig erinnert, wo man nach 3,5 Stunden auch erst 25km geschafft hat. Am Rennsteig sind bis dahin allerdings einige Höhenmeter zu überwinden. Hier hat man es eher mit den klimatischen Bedingungen zu tun. Egal, die 7 Stunden-Zeitgrenze wird auf jeden Fall eingehalten.
Die schnellen Läufer sind schon lange auf dem Rückweg, während der Pöbel sich nur langsam dem Wendepunkt auf der 8km-Schleife nähert. An diesem Wendepunkt gibt es Futter, Getränke und das begehrte Armband. Nun geht es die 8km auf derselben Straße zurück.

Man feiert wichtige "Meilensteine". Bolle läuft mit Nummer 25, Heiko mit der 26

Inzwischen ist es richtig heiß. Bolle hat Sonnencreme dabei und so schmiert man sich ordentlich ein. Der fette Muck wechselt nun auch vom kurzen Trikot zum langärmeligen Hemd. So will er sich vor der Sonne schützen. Und immer schön den Buff auf die Glatze stülpen!

Nun geht es die 8km zurück

Der Weg ist bekannt und es sind nur noch wenig Leute unterwegs. Bissl laufen, bissl gehen, dann wieder laufen.
Einfach nur durchhalten !!!
Und irgendwann kommt man zur Hauptstraße bei Kilometer 31, hier sind die Halbmarathonis vor langer Zeit einfach geradeaus gelaufen. Und es gibt eine Tränke. Die Helfer wünschen Glück bei der nun anstehenden Passage:
zwischen Kilometer 31 und 34 geht es nur bergan. "Viel Spaß dabei"
Man erkannt es bereits: die Straße schlängelt sich in die Berge. Und die wenigen Läufer, die man noch sehen kann, gehen. Niemand in unserer Leistungsklasse läuft hier. Und so wandern Heiko und Bolle ebenfalls bergan.
Die Sonne brennt erbarmungslos, nirgendwo Schatten. An einem Hotelkomplex, der sich direkt an der Straße befindet, versteckt Bolle sich unter einem schmalen Dachvorstand. Hier gibt es tatsächlich etwas Schatten, und auch Heiko würde hier noch rein passen. Aber Heiko krampft und muss wieder aufspringen. Während Bolle ein paar Minuten sitzend verbringt, wandert Heiko unter Bäumchen hin und her. Einfach nur sitzen bleiben, das wäre so schön. Doch die Zeit drängt ...
Weiter geht's, da oben ist schon die nächste Verpflegungsstation bei Kilometer 34 zu sehen. Das Plateau ist erreicht, hier geht es nun in die Pampa und zurück nach Petra.

Ein Hauch von Nichts: Kilometer 37 ist erreicht

Und plötzlich sieht man da unten eine Straße und menschliche Behausungen. Heiko und Bolle laufen auf Susan aus Kanada auf, die auch fleißig Fotos macht und begeistert von ihren Läufen in Europa und der Welt berichtet. Susan, wir erinnern uns an das Race-briefing, war die Dame mit den Ventilatoren an den Klamotten: Heiko war dies aufgefallen und er musste etwas lachen.

da unten gibt es Leben, nun kann es nicht mehr weit sein bis zum Ziel

Es geht in Kurven bergab, man muss nur noch aufrecht bleiben und auf seine Schritte achten. Bei Kilometer 40 macht Susan noch ein Foto der beiden Dödel, dann folgen die letzten 2 Kilometer.

nach etwas mehr als 6 Stunden sind die beiden Dödel bei Kilometer 40 angekommen

Bereits in Wadi Musa angekommen schaut man nach unten ins Tal und orientiert sich: wo befindet sich das Hotel, wo der Eingang zur Felsenstadt Petra? Denn unmittelbar dort befindet sich auch das Ziel.
Weg erkannt, Ziel gefunden und nach ein paar wenigen Laufmetern wird der Zielbogen angesteuert. 6.26.47h wird für Heiko und Bolle eingestempelt.

Hurra, das Ziel ist erreicht

Viel Betrieb ist nicht mehr im Zielbereich: die Sonne steht hoch und es gibt nur wenig Schatten. Einige Finisher sitzen umher und lecken ihre Wunden. Und Susan, die den beiden Deutschen auf den letzten beiden Kilometern davon gelaufen und etwa eine Minute früher angekommen ist, hat einen brillianten Vorschlag: es geht direkt vom Ziel in die "Cave Bar", die sich direkt neben dem Petra Visitor center befinden soll. Laut Susan ist man morgens daran vorbei gewandert.

Prost: Susan, 2 Malteser Adrian & Julian, Heiko und Bolle am Handy

Susan, Heiko und Bolle gehen in der versalzenen Sport-Uniform zum Umtrunk. Es gesellen sich die 2 schnellen Malteser Läufer Adrian und Julian dazu, die sich mit Susan bereits vor dem Start für diesen Kneipen-Treff verabredet hatten. Etwas später kommt auch noch die junge und hübsche Renata aus Brasilien dazu, die den "Ultra Half Marathon" gelaufen ist und dort gut abgeschnitten hat. Diese 4, Susan, Adrian, Julian und Renata, sind offenbar in demselben Hotel untergebracht und konnten schon Erfahrung in der "cave bar" sammeln.
Die beiden Malteser waren schnell unterwegs: Adrian ist mit 3.53.14h Dritter in der Gesamtwertung geworden, sein Kumpel Julian wurde mit 4.03.44h Sechster. Gewonnen, das sei hier noch erwähnt, hat Salameh alaqra aus Jordanien mit 3.51.13h. Anhand dieser Zeiten erkennt man bereits, dass es sich um eine anspruchsvolle Strecke gehandelt haben muss. Daher darf man die Medaille auch mit Stolz präsentieren:

es gibt eine wirklich schöne Medaille

Die Ergebnisse zum Lauf finden sich hier: "MYLAPS Event Timing --> Petra Desert Marathon"

Beim Marathon stehen 90 gültige Finisher in der Liste, die letzten mit einer Punktlandung in 6.59.59h. Bravo.
Weitere 9 Namen sind mit DNF gelistet.
Bolle und Heiko sind zeitgleich mit 6.26.41h auf den Plätzen 70 und 71 einsortiert.

Beim "Ultra Half Marathon" stehen 183 Finisher in der Liste: vom Sieger in 1.59.38h bis zur Nummer 183 in 6.06.24h.
Weitere 5 Namen sind hier mit DNF gelistet.


In der "Cave Bar" werden schnell ein paar Biere verköstigt und Geschichten ausgetauscht. Dann aber trennt man sich, denn für den Abend steht noch "Petra Kitchen" auf dem Plan: kochen mit Einheimischen. Also schnell duschen, noch ein Bier an der Hotelbar trinken und schon geht es in die Küche.
Jeder bekommt blaue Handschuhe, schon wird das Hack geknetet ...


Spaß und Freude beim Kochen. Noch ...

Leider werden die Handschuhe nicht gewechselt und so geht man nahtlos vom Hack zum Gemüse über. Gerade noch im Hack geknetet, nun wird die rohe Kost zerteilt und in diverse Behältnisse gegeben. Ein Amerikaner wundert sich und macht kurz darauf aufmerksam, dass dies nicht besonders hygienisch sei. Bolle lächelt das weg und nascht schon während der Zubereitung vom Gemüse, das beim Schneiden hin und wieder vom Brett fällt.
Der Abend in der Küche ist gelungen, das Essen schmeckt ausgezeichnet. Doch schon am nächsten Morgen grummelt es im Magen von Bolle, das Klo sollte nun immer in der Nähe sein. Für den Dicken fällt somit auch der Partyabend der Läufer aus, zu gefährlich ist der Druck in den Gedärmen. Während Heiko sich also mit den anderen Läufern am Buffet durchfuttert, bleibt Bolle besser im Hotelzimmer und hütet das Bett.

Heiko schickt per Handy Bilder von der Läufer-Party

Den Blutmond, der in der Nacht am Himmel steht, schaut Bolle sich kurz vom Balkon des Zimmers an.

"Der "Blutmond" im September 2025 war eine beeindruckende totale Mondfinsternis am Sonntag, den 7. September 2025, bei der der Vollmond durch den Erdschatten rot aufleuchtete, ein seltenes Naturschauspiel, das in Deutschland gut zu beobachten war, besonders gegen 20:12 Uhr, wenn der Mond verfinstert aufging. Dieses Ereignis, bei dem Erde, Sonne und Mond in einer Linie stehen, zeigte sich in Deutschland als blutroter Mond, der bereits verfinstert über den Horizont stieg."

Der Ausflug nach Jordanien ist beendet, am Montag (08.09.) werden die Leute per Bus zum Flughafen nach Amman gefahren. Hier trennen sich die Wege der Sportler und Touristen, ein finales Bier geht aber noch ...

ein letztes Bier zum Abschied

Während bei Bolle der Magen noch ein paar Tage rebelliert, setzt auch bei Heiko, kaum zu Hause angekommen, das Grummeln ein. Bolle und Heiko bezeugen sich per Whatsapp gegenseitig den Kampf mit Medizin ...

links: so kämpft Bolle                 rechts: so Heiko

Am Wochenende nach dem Jordanien-Ausflug findet der für uns wichtige Lauf auf Usedom satt. Bolle setzt aus, die Gesundheit ist nicht intakt. Heiko entscheidet sich für eine Teilnahme und ignoriert die körpereigene Abwehr.


Was kann man sonst noch bei "albatros-adventure-marathons" unternehmen?







13.09.2025
Klausdorfer Kranichlauf

Fash, meini und Fieburg gehen beim Kranichlauf an den Start.

...solide Leistungen beim heutigen Kranichlauf in und um Klausdorf. Die Meinis haben es gerade noch geschafft. Es waren gerade noch 5 Minuten Zeit bis zum Start. Eine Reifenpanne war der Grund für die Verspätung... Die Lütten 😉sind aber nicht mit gelaufen. Sie schonen ihre Knochen für die Pokalefight s am Sonntag im Fußball ⚽.
An dieser Stelle noch mal Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, nachträglich (12.9.) an den Bjarne...👍🏽🎂 So lief klein Meini die 10km Schleife mit Fash zusammen. Meini war etwas flinker unterwegs als Fash. Beide kamen aber unter 1h ins Ziel. Fieburg lief die 15km und war mit seiner Endzeit von 1:29h zufrieden. Nach dem Lauf gab es natürlich Bratwurst & Bier & Kaffee und Kuchen. Schöne Veranstaltung vom KSC und den Gastro Unternehmen "Gewölbe Keller" Strahl😉👏🏻👍🏽







20.09.2025
Tribseer Stadtlauf

Fieburg testet den Stadtlauf in Tribsees und wird uns berichten. Vorweg- war wohl gut!






21.09.2025
25. Kuestenmarathon Otterndorf

Da Bolle den Usedom-Marathon wegen Unpässlichkeit verpasst hat, musste er nun beim Küstenmarathon in Otterndorf antreten. Das hat den Charme, dass man auf Fashners Spuren wandelt, der hier vor Jahren auch schon mal aktiv war und den Zielstrich leider nicht als Läufer überschritten hat. O ja, hier hat der Kaleu seinerzeit geschwächelt und soll sich nun durch diesen aktuellen Einsatz ermutigt fühlen, nochmals in Otterndorf zu starten.
Wenn nur die Anreise nicht wäre ...
Grundsätzlich ist die Distanz von HST mit 380km gar nicht so weit, aber der Hamburger Raum muss irgendwie durchquert werden und hier waren mehrere Autobahnen wegen Bauarbeiten gesperrt. GRAUMSAM !!!
Gut, dass eine Übernachtung von Samstag zu Sonntag gebucht wurde.

Die Voranmeldung wäre für 30 Euro möglich gewesen, ein echter Schnapp. Nun, in der Nachmeldephase, werden 50 Euro fällig. Auch ok. Und diese Nachmeldung kann man auch bequem am Lauftag durchführen; es gibt kein Teilnehmerlimit.

Otterndorf hat tatsächlich eine sehenswerte Altstadt, wer hätte das gedacht. Und hier eine wichtige Info aus dem Netz:
Der Name Otterndorf stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist eine Zusammensetzung aus dem althochdeutschen „Otter“ und dem niederdeutschen „dorf“. Er bedeutet somit „Dorf, in dem es Otter gab“ oder „Dorf des Otter“. Die erste urkundliche Erwähnung ist von 1261.

Die Starts erfolgen mitten in der Altstadt, die heute für die Läufer in weiten Teilen gesperrt bleibt. Dies ist bereits die 25. Auflage des Küstenmarathons und somit ein Jubiläum; dies hat zur Konsequenz, dass die Halbmarathonstrecke auf 25km aufgebohrt wurde. Das grosse Feld der 10km-Läufer startet um 10Uhr, die 25er und Marathonis folgen um 10.15Uhr.
Zu Fashis Zeiten mussten die Marathonis noch 3 Runden absolvieren, heute stehen 4 Runden auf dem Plan. Und das sieht so aus:

links der Streckenplan, rechts die google-maps Karte

Die Strecke ist nicht schlecht gewählt: aus der Altstadt geht es raus an die Küste. Am Kanal "Elbe-Weser-Schifffahrtsweg" findet sich die erste Tränke, dann geht es am Kanal entlang zur Hadelner Kanalschleuse und rüber auf den Deich. 2. Tränke. Der Weg führt direkt an der Wasserkante entlang und man kann fette Pötte im Wasser fahrend sehen. Schön ! Vorbei am Restaurant "Deichkieker" geht's zum Wendepunkt und schon läuft man wieder zurück in Richtung Altstadt. Am Schöpfwerk gibt es den 3. Verpflegungspunkt, das ist schon fast zu viel an Getränken.
Die Altstadt ist gut gefüllt: Staffel-Läufer übergeben an den jeweils nächsten Sportler und es finden immer wieder neue Starts statt. Die 25er und Marathonläufer müssen nun über die Startlinie und erfahren ihre Durchgangszeiten. Auf zur nächsten Runde ...
Und nach 4 Runden ist schon wieder Feierabend.

Medaille zum Küstenmarathon






24.09.2025
Prohner Paarlauf

Im Nachbarörtchen hieß es wieder schnelles Runden drehen. Die Runners mit dabei...



Es ist Bergfest, also Mittwoch! Der SV Prohner Wiek lud heute zum Stunden-Paar Lauf auf deren Sportplatz ein. Etwa 45 Paare waren am Start. Laufen konnte man 15/30/60 Minuten. Insbesondere waren viele Schüler anwesend. Die Kleinst Sportler drehten eine Runde nach der anderen. Das kommt bei den Sportlehrern gut an und wird wohl mit einer guten Note bewertet.🫢 Auch die Stralsunder Laufcommunity war anwesend und das mit Power. So liefen Siegfried & Roy ca 15 km, Bolle & Gazelle ca13,6 km. Sieger des Abends war Tom Landrakete mit Lauf Ass Sadewasser, insgesamt 17,6 km in einer Stunde. Somit war das der Tagessieg. 🏆

Es war ein angenehmer Lauf Abend mit der untergehenden Sonne und natürlich das verdiente Bierchen obendrauf. Prost🍺😉




28.09.2025
19. Ostsee StaffelMarathon

Der Staffelmarathon in Dierhagen ist und bleibt ein Magnet für Freizeitläufer, denn die Kombination aus Sport, Gemeinschaft, Grillen und Ostseebaden hat einfach etwas faszinierendes. Die Vorbereitungen der "Runners" waren allerdings wieder dürftig, denn feste Zusagen blieben bis kurz vor Lauftermin eher Mangelware. Und so hat Herr Fieburg zunächst nur eine Staffel vorangemeldet, man kann erfahrungsgemäß auch am Tag der Veranstaltung nachmelden.
Mattias Kindler vom Weinladen z.B. wollte zunächst gar nicht teilnehmen, hat dann aufgrund vermeintlicher Interessenten 2 Staffeln angemeldet und ist dann wegen Minderbeteiligung auf einer Staffel sitzengeblieben. Schade, diese hätte er doch an die "Runners" übergeben können. Denn plötzlich waren reichlich Leute anwesend und so wurde spontan eine 2. Runners-Staffel eröffnet und offiziell eingetragen.
Schorni ist wieder mit "Team Sonne" am Start und wird heute sportlich mehrfach auffallen.

In Summe, so muss man festhalten, ist die Beteiligung in Dierhagen zurückgegangen: früher hatten wir schon mehr als 100 Staffeln, in diesem Jahr sind "nur" 55 Staffeln in den Ergebnislisten zu finden. Aber es gibt inzwischen wohl eine größere Anzahl an Wertungsklassen.

links: noch knapp eine Minute bis zum Start                    rechts: schon mal den Thron besteigen

Für die Runden 1 und 8 finden sich meist wenig Interessenten, denn die Extra-Runde bei Start und Finish fordert den Läufern einige Extra-Energie ab. Aber das ist den Läufern der Runden 2 bis 7 egal und man freut sich über den Einsatz der anderen ...

Die Startläufer der Runners / HanseKlinikum / Team Sonne / Runners

Während die ersten Sportler auf der Strecke laufen, wird nach und nach das Buffet aufgebaut:

Jammi jammi: es ist angerichtet

Herr Fieburg hat es so zusammengefasst:
...heute wurden die Fahnen hochgehalten👍🏽
Einen 2. Platz erliefen sich die Stralsund Runners 2 "die Flinken" beim heutigen Staffellauf in der Kategorie "Spaß & Jedermannteams".
Die Bjarne Staffel finishte in guten 3:17 h . Bjarne selbst lief 3 Runden a 5,22km und lieferte ordentlich ab...Topp👍🏽

Die Staffel 1 "betreutes Trinken" kam in 3:31h ins Ziel.
Danke für die Beteiligung und an die Unterstützer.. Bjarne, Meini, Gazelle, Maik, Bolle, René, Schorni und als Support Wolf😅🫢👍🏽

Die Laufveranstaltung ist in vollem Gange, da werden die Staffelbesetzungen immer noch geändert: es wird von oben und nach unten getauscht und auch zwischen den beiden Staffeln gewechselt. Der Zettel, auf dem die Besatzung notiert wurde, ist bald nicht mehr lesbar:

1A Buchführung

Frank Ernst, Läufer vom HanseKlinikum, möchte ein 2. Mal laufen und wird wunschgemäß bei den Runners eingereiht, Schorni steigt nach seinem Halb-Einsatz bei "Team Sonne" aus und Meini muss ein zweites Mal ran.
Bolle ist nach einem Einsatz zufrieden und widmet sich der Bierverkostung, Tommy gönnt sich beim "Weinladen" Vino aus Gläsern und lässt bei seinen Rundenzeiten die bekannt guten Ergebisse vermissen. Wolf radelt aus Zingst zum Event (immerhin auch 35km pro Richtung) und leistet seinen Beitrag mit Kommunikation und Konsum. Leider wird er später sein Handy liegenlassen, das seine Sportfreunde aber einsammeln und mitnehmen.
Einige Leute laufen mehrfach, Bjarne sogar 3x.

Team "StralsundRunners 2 " läuft nach 3,18h ins Ziel

Der Grill wird gezündet, damit die Fleischfresser an wertvolle Nahrung kommen.
Und dabei wartet man auf den finalen Läufer der 2. Runners-Staffel mit dem klangvollen Namen "betreutes Trinken !". Oje oje ... Tatsächlich halten Meini und Bolle beim Überschreiten der Ziellinie energiehaltige Getränke in den Händen.

die volle Gruppendynamik

Die Medaillen werden abgeholt und an die Läufer verteilt. Der sportliche Teil ist für die Runners, den "SV Hanseklinikum" und "Team Sonne" beendet, während andere Teams noch auf der Strecke sind. Es wird gefuttert und getrunken und irgendwann erfolgt die Ehrung der Sieger-Teams.
Sind alle zufrieden? Keine Ahnung, aber wir haben wieder ein Team auf dem Treppchen. BRAVO !!!

Gratulation an die schnellen Teams, auf Platz 2 die "StralsundRunners"

In 2026 wird es die 20. Auflage in Dierhagen geben, das sollten wir uns vormerken.
Hier noch schnell ein Auszug der wichtigen Ergebnisse aus der offiziellen raceresult-Liste:

die Runners und "Team Sonne" in den Ergebnissen der "Spaß- und Jedermannteams

Die Liste der Läufer bei den beiden Runners-Teams sollte man nicht so genau nehmen, hier stimmt sicher einiges nicht. Diese fehlerbehaftete Listung korrespondiert mit der hervorragenden Buchführung auf dem oben gezeigten Zettel. Auch hier: BRAVO

Ein Dank geht an die Helfer, die offenbar (und zum Glück) einen ruhigen Tag hatten.
Wir haben von denen sogar noch Würstchen und Papp-Brot übernommen.

Gruppenfoto der Hilfskräfte






04.10.2025
Kap Arkona Lauf

Schon im Mai, das dürfte noch die erste Anmeldephase gewesen sein, hat Bolle Anmeldungen für sich selbst, Meini und Jensen Fieburg platziert. Dieser Lauf ist schnell ausgebucht, das wissen wir aus Erfahrung. Bolle hat die beiden anderen Strategen eingeladen und hielt dies für eine gute Tat.

frühe Anmeldung im Mai

Bis die Wetterprognosen für das Laufwochenende bekannt wurden:
"Über den Britischen Inseln ist der Ex-Hurrikan schon angekommen. Wir nennen den Sturm Detlef, international heißt er Amy. Der schwere Herbststurm zieht auf Deutschland zu und bringt uns am Wochenende Sturm mit Orkanböen mit. Und: Aus dem Ex-Hurrikan wird ein Bombenzyklon."

Herr Fieburg hat das Wetter im Blick

Fash und Ulli haben sich für die 10km eingetragen: der KaLeu mit normaler Anmeldung, Ulli hat bei einem Gewinnspiel die Startkarte gewonnen. Im Fieburg - Mobil wird außerdem Fussball-Maik anreisen, eingetragen für den Halbmarathon.
Bis zuletzt hoffen wohl einige, dass der Lauf aufgrund der Wetterbedingungen abgesagt wird. Doch auf der Webseite steht unmißverständlich:


Bestes Wetter 😅😅😅 zieht die Läufer also nach Rügen zum "Kap Arkona Lauf": Herr Fieberg fährt freundlicherweise und nimmt Meini, Maik und Bolle im Transporter mit. Fash und Ulli fahren jeweils alleine. Man sollte die Zeiten für die Ausgabe der Startunterlagen und die Abfahrtzeiten der Busse zum Kap beachten !!!
Die Ausgabe der Unterlagen erfolgt im "Haus des Gastes": neben der Startnummer gibt es hier auch einen kleinen "Rucksack" mit höchst überflüssigen Goodies, eine Flasche 0.0% Lübzer Naturradler und, man staune, die Urkunde zum späteren Selbstausfüllen.
Die Außentemperaturen werden mit unter 10 Grad angegeben, das Wasser soll 19Grad haben. Laut Foto sieht es so aus:


Und wegen Wind & Wetter wird der Start / Zielbereich vom Strand in den Fischerweg zur Gepäckaufbewahrung verlegt. Dadurch werden auch die Streckenlängen reduziert, nun dürften ca. 500m beim 10er und etwa 1km beim Halbmarathon fehlen.
Nach Abholung der Unterlagen geht es zurück in den Fieberg-Transporter, denn da ist es trocken und warm. Fash war noch kurz zur Begrüßung da, hat sich aber inzwischen mit Bus zum Kap abgesetzt. Das Umziehen erfolgt im Fahrzeug, gegen 10.45Uhr tritt man den Weg zum Startbereich an und versteckt sich noch kurz in der "Halle".

Gepäckaufbewahrung und Versteck

Warten auf den Start: heimlich im hinteren Bereich der Halle

Der Moderator hält die Anwesenden bei Laune und fordert immer wieder zum Verlassen der Wartehalle auf; noch 5 Minuten bis zum Start, noch 3, 2 ... Nun müssen auch die Stralsunder raus in den Regen und man sollte die Zeitmatte nicht mehr übertreten (die könnte schon scharf geschalten sein). Also mogelt man sich am Klogebäude vorbei und sucht noch etwas Schutz vor dem Wind.

möglichst spät zum Start gehen, Meini macht es vor

Ab geht's ...
Maik ist sofort weg, Meini und Bolle werden die Strecke gemeinsam bewältigen, Jensen folgt ein bissl dahinter.
Anfänglich versucht man noch, den vielen Pfützen auszuweichen. Aber das verliert schon bald seinen Sinn; es ist viel Wasser auf der Strecke und Wind ist allgegenwärtig. Für die Halbmarathonis hat der Hinweg oft Rückenwind zu bieten, ab und an werfen seitliche Böen die Läufer aus der Bahn.
So wundert es nicht, dass die 10km-Läufer gefühlt sehr spät auf die Halbmarathonis treffen. Die haben nämlich strammen Gegenwind vom Kap nach Juliusruh. Ulli läuft vorbei, Handshake. Dann kommt auch Fashi und klatscht ab.
Erstaunlich ist, dass das Café "Zur kleinen Rast" am Steilufer geöffnet hat, hier jubeln 2 Damen bei lauter Musik. Dies ist etwa Kilometer 8 auf dem Hinweg und hier ist für Bolle klar, dass man auf dem Rückweg für ein Getränk anhalten wird. Sonst, bei gutem Wetter, nimmt man ein Bier oder Radler. Heute wird man eher nach Heißgetränken betteln. Aber vorher muss man noch durch das Fischerdorf Vitt zum Kap, wo der Wendepunkt an den Leuchttürmen wartet.
Die Genussläufer halten kurz am Hochufer, um gemeinsam mit der Caspar David Friedrich-Skulptur auf Wasser und Küste zu schauen. Jensen hat hier ein Foto geschossen:

zusammen mit Friedrich aufs Kap schauen

Am Kap gibt es Verpflegung, warmer Tee ist auch zu haben. Dann aber wird es schwer, denn nun kommt der Wind stramm von vorne.
Bergab nach Putgarten ist noch der harmlose Teil, wenn man sich an der Baumreihe lang hangelt. Der Weg zurück nach Vitt aber ist der Hammer: volle Kanne Wind und bergan, da wechseln doch einige ins Walking.
Wenn der Regen dann noch waagerecht ins Gesicht peitscht, sprechen manche Läufer von "Peeling".

Am Café "Zur kleinen Rast" bestellt Bolle Tee mit Schuss, weitere Gäste sind nicht zu finden. Meini bekommt auch einen Schluck ab, dann werden die restlichen Kilometer nach Juliusruh abgespult. Meini hat wieder Aua am Fuß, humpelt aber weiter in Richtung Ziel.
Maik hat mit 1.39.27h ne ziemlich gute Zeit abgeliefert, muss nun aber im Ziel frieren. Denn den Schlüssel zum Auto hat der Fieberg-Jens am Mann, BRAVO. So läuft Maik den anderen Halbmarathonis noch kurz entgegen und begleitet Meini und Bolle ins Ziel. Fash ist auch noch vor Ort und hat sich natürlich umgezogen.

nach und nach traben alle ins Ziel

Ab in die Wartehalle, denn hier bekommt man noch immer etwas Schutz und auch heißen Tee. Nun warten 3 nasse und durchgefrorene Leute auf den Schlüsselmeister. Jensen läuft irgendwann lächelnd ins Ziel, das lässt der Moderator verlauten. Meini und Bolle schnappen sich den Autoschlüssel und machen sich auf den Weg. Und hier kämpft Meini den nächsten Kampf: mit seinen Klamotten. Hände kalt und unbeweglich, viel zu enges Wechselshirt und dann noch links herum. Es löft ...
Warme Klamotten an, der Motor läuft und heizt die Bude. So wird es langsam gemütlich. Und als die restlichen Stralsunder auch umgezogen im Auto hocken, werden die Getränke aufgerissen. PROST

Lauf erledigt, Tassen hoch

Die beiden eingeladenen Halbmarathonis bedanken sich noch einmal beim Spender, die Freude kennt keine Grenze.
Bleiben noch die Ergebnisse unserer Leute:








11.10.2025
17. Rügenbrücken-Marathon

Der Rügenbrücken-Marathon findet nun schon zum 17. Mal statt, Heimspiel für die Stralsunder.
An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Berichte-Verwaltung dieser Webseite mit der Eröffnung der Brücke im Jahre 2007 startet. Da gibt es, aus heutiger Sicht, ein paar interessante Fotos zu sehen.

Vor dem Läufer-Schweiß muss noch Aufbau-Schweiß vergossen werden. Inzwischen ist es ja Tradition, dass einige Runners am Donnerstag / Freitag das Marathongelände mit aufbauen und am Samstag, nach dem Lauf, auch wieder abbauen. Verena organisiert die helfenden Hände aus den Reihen der Runners und so findet man sich bereits am Donnerstag auf der "Mahnkesche Wiese" ein. Kürzlich wurde hier noch Oktoberfest gefeiert, nun also Sport:
Zäune müssen gestellt, Bänke und Stühle eingebracht und Getränkekisten bewegt werden ...

Bau auf, bau auf ... Getränke, Zäune, große Maschinen

Es werden viele fleißige Hände benötigt, Supervisor und Arbeitsbienen; Zaun falsch gestellt, Zaun zu klein oder zu hoch ... einige Sachen müssen mehrfach ausgeführt werden. Zum Glück gibt es Suppe zum essen und Biersuppe zum trinken.

Startbeutel müssen gefüllt werden,für tausende Leute ...


Ab Freitagnachmittag geht's dann los mit dem offiziellen Event, auch Bier soll es wieder in Fässern geben. Wegen der hochprozentigen Erfahrungen des Vorjahres verzichten einige Trunkenbolde nun auf den abendlichen Besuch. Der reguläre Freitag-Weintreff muss langen.

morgendliches Treffen vor dem ersten Start

Und dann stehen die Marathonis pünktlich am Samstag 9.30Uhr an der Startlinie. 6000 Teilnehmer soll es in diesem Jahr geben, ein neuer Rekord. Und auf dem langen Kanten sollen fast 200 Leute starten, ebenfalls eine auffällig hohe Zahl im Vergleich zu den Vorjahren.

"Zum diesjährigen Rügenbrücken-Marathon in Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) haben sich eine rekordverdächtige Zahl von 6.266 Menschen angemeldet" wird später beim NDR zu lesen sein.

Gazelle und Bolle stehen bereit für die 42km, erstes Ziel für die beiden ist "Villa Rolf" in Poppelvitz. Dort wird traditionell Cuba Libre gereicht. Irgendwo in der Startmeute sind auch Kumpels von Meini zu sehen: Roy und Hendrik, und dann noch Meini's Nachbar Rüdiger bei seinem ersten Marathon. Auf den Rädern werden wieder Sportler des SV Hanseklinikum begleiten, darunter Wolf und Siggi. Ab geht's für die Marathonis ...
Auf der Halbdistanz starten Fash und Matthes, Schorni wird 10km absolvieren.


Ankunft in Poppelvitz gegen 10.45Uhr: Gazelle und Bolle werden vom Gastgeber empfangen, die Getränke stehen bereit. Da einige Trinker sich in den Vorjahren über eine zu starke Mischung beschwert haben, stellt Raller nun alles zum selber mixen auf den Tresen: mischen nach eigenen Bedürfnissen ... Als Fashi den Hof betritt, gehen die Marathonis wieder auf die Strecke. Bei Kilometer 17 laufen die beiden auf Meini's Nachbarn Rüdiger mit dessen Kumpel auf. Irgendwas schmerzt bei Rü und daher ist sein Lauftempo nicht sehr hoch.
Noch an der Boddenseite kommt der radfahrende Wolf mit dem Marathon-Führenden entgegen, da sind die Stralsunder gerade bei Kilometer 18 vorbei. Oje Oje ... In der Bessiner Kurve steht Arndt Lander als Streckenposten und kündigt schon ein Bier für den Rückweg an, das klingt nach der richtigen Motivation. Und Arndt verweist noch auf den Artikel im Teilnehmerheft:


Im selben Heft, das sei noch erwähnt, finden sich auch die Sieger des Vorjahres. Dabei ein bekannter Name:


Gazelle und Bolle arbeiten sich zum Wendepunkt am Luxusresort in Grabitz vor. Auf dem Rückweg, mit nun ca. 2,5km Rückstand, kommen Rüdiger und Co entgegen. Die beiden sind wirklich gemütlich unterwegs.
Nun geht es zurück nach Altefähr, doch zuvor gibt Arndt bei Kilometer 29 noch das Bier aus. Gazelle nimmt einen Schluck und erinnert daran, dass bei Kilometer 35 noch Bierflaschen warten. Diese hat Tommy am Donnerstag im Gebüsch vergraben. Dort, an der Weggabelung nach Altefähr, fördert Bolle die Getränke ans Tageslicht und ruft Begeisterung bei den zufällig vorbei wandernden Leuten aus. Da Tommy 3 Flaschen deponiert hat, geben wir dem Reiseleiter der Wandergruppe sogar noch ein Bier aus. Prost.

Marathon-Sieger Peter Buchleitner, von Wolf fotografiert

Zu diesem Zeitpunkt dürfte Wolf mit dem schnell laufenden Marathon-Sieger schon lange im Ziel sein; Peter Buchleitner wird in 2.52.32h gewinnen. Wolf und Peter kennen sich, denn vor 2 Jahren hat Peter schon mal bei diesem Lauf gewonnen und auch damals war Wölfchen sein Begleiter. Von Wolf erfahren wir, dass die beiden sich während des Laufs auch mal unterhalten und Peter irgendwann das Tempo raus nimmt, da er am Folgetag in Hamburg beim dortigen Halbmarathon starten wird.

Irgendwann sind alle im Ziel, leider sind nicht mehr alle Runners für ein Feierabendbier vor Ort. Aber die, die noch da sind, gönnen sich nun Futter und leckere Getänke. Schorni, Fash und auch Bjarne scheinen zufrieden zu sein, ebenso die Radbegleiter ...

Feierabend für die Sportler

Während für die Sportler nun Feierabend ist, werden die fleißigen Helfer wieder aktiv: der ganze Rotz muss zurück gebaut werden, damit die wunderschöne "Mahnkesche Wiese" wieder in den Originalzustand versetzt wird. Und dabei helfen auch diese beiden Grazien:


Feierabend !!!
Somit ist Nummer 17 Geschichte und demnächst werden sicher die Vorbereitungen für die 18. Auflage beginnen.
Später wird eine Email vom Marathon-Sieger Peter Buchleitner bei den Runners eingehen, denn Peter hat sein Feierabend-Bier mit Wolf verpasst. Und nun möchte er sich auf andere Art und Weise erkenntlich zeigen. Oha, das passiert ja nicht so häufig. Da muss Wölfchen wirklich tiefen Eindruck hinterlassen haben.
Hier die Kommentare zusammen kopiert. Mal sehen, was daraus wird.







26.10.2025
Verenas 30'

Ich verlasse die Jugend und bin 30 geworden. Aus meinem typischen anfänglichen: "Ich feiere gar nicht!" wurde eine tolle Gartenparty. Da durften die Runners mit Anhang natürlich nicht fehlen! Außer Robert, der sich spontan mit rektaler Dysharmonie abmeldete.

Jens war voll in seinem Element. Mit Partyzelten, Deko und Zeltheizungen sorgte er für eine trockene und (zu) warme Partylocation im heimischen Garten. Niemand sollte hungern müssen, so gab es Leckerein vom Grill oder vom Büffet. Da es sehr warm war im Zelt, blieb der Glühwein fast unangerührt. Dafür habt ihr meine Weinvorräte fast gelehrt :-) . (Juhu, Platz für Neues!) Ich danke euch für euer zahlreiches Erscheinen! Ihr habt wie immer für die Stimmung und zahlreiche lustige Momente gesorgt. Auf unsere sportliche Partytruppe ist immer Verlass!

Vielen lieben Dank an euch alle für das großartige Geschenk! Ich freue mich sehr über die Auszeit in Hamburg.
Nun genug der Worte und mehr von Bildern!

Bereits von außen erkennbar: Hier gilt Geschwindigskeitsbegrenzung!


Geschenkübergabe durch den König


Nun bin ich nicht mehr jung!




Runners-Zone


Die Tänzer sind fleißig


Traumtänzer!


Die Hartgesottenen bleiben bis zum Schluss!


Danke an euch Alle!






30.11.2025
Nikolauslauf

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, nun rufen die alljährlichen lokalen Laufveranstaltungen zur Teilnahme auf! Start in die Winterlaufsaison Stralsund macht der Nikolauslauf.

Nicht übersehbar


Organisiert wird der Nikolauslauf von den Sporsfreunden des SVHK Stralsund. Herr Fieburg ist wie immer der Mann hinter den Kulissen. Er hat seinen Keller in sein Auto verladen und sorgt mit Zäunen, Technik, Tischen und allerhand mehr für das Gelingen der Laufveranstaltung.

Was zum gucken gibts auch.


3 Euro Startgebühr werden genommen. Diese gehen an die OZ-Aktion: Helfen bringt Freude. 5 Runners, Bolle und Esther gehen gemeinsam mit knapp 100 weiteren Zipfelmützen auf die Strecke. Fash beklagt einen kurzfristigen Ausfall. Nur die Nase will laufen. Herr Fieburg übernimmt die Überwachung der Strecke. Ellen und Wolf haben ein großes Familientreffen. Das Wetter ist dem November gerecht feucht fröhlich.

Der Nikolaus macht die Eröffnung


Ulli und Verena laufen 2 Runden gemeinsam, Ulli läuft eine weitere alleine.


Gemütlich drehen Schorni, Robert und Bolle ihre Runden. Die Kanuten werden im Ziel nicht mehr gesehen :-( .


Gazelle läuft vorne weg einen ganz lockeren Lauf!


Zipfelmütze Esther läuft 2 Runden


Im Ziel angekommen, bekommt jeder Sportler einen Mini-Nikolaus, eine Urkunde und auf Wunsch einen Küchenplaner. Was es heutzutage so alles als Preis gibt :-D . Doch eins bleibt gleich: Glühwein und Tee im Ziel zum Aufwärmen. Mal wieder eine tolle Sonntagvormittagbeschäftigung!

Nikolaus Rüdiger verteilt seine schokoladige Verwandtschaft.


Nun heißt es ab unter die warme Dusche und auf die Couch!
Sonntagsmodus






06.12.2025
4. Mönchguter Brennereilauf

Die Störtebeker Brennerei in Alt Reddevitz lädt zur 4. Auflage des Brennereilaufes ein. Einige Runners haben eine lückenlose Bilanz und haben sich erneut für dieses sportliche Highlight eingetragen. Auch hier muss man inzwischen sehr früh die Anmeldung durchführen, da die Startkarten begehrt sind und das Teilnehmerlimit bereits Anfang Januar erreicht wird. Also sollte man sich dieses Event auch für 2026 zeitig in den Kalender nageln ...

Gazelle Budnowski wollte mit seiner Esther anreisen, doch Frau Doktor sagt ab und reicht die Startkarte an Clown Jörg weiter. Tommy fährt nun alleine, denn er muss unmittelbar nach dem Lauf zur Geburtstagsparty seines Bruders eilen. Jörg ist auch wieder Fahrer und nimmt den Fieburg und die Teilnehmer der Langenstraße mit. Beide Fahrer werden schon kurz nach Erreichen der Insel Rügen auf der Schnellstraße geblitzt. Großes Gelächter ...

auf der 10km-Strecke gibt es wieder 8 Trink-Stationen

Die Modalitäten für den Brennereilauf sind noch identisch zu den Vorjahren: früh anreisen, da die Strecke irgendwann gesperrt wird und die Startnummer abholen. Plastikbecher als 8er Paket werden aber nicht mehr ausgegeben. Man kann nun einen offiziellen Mini-Trinkerbecher im Shop erwerben oder, und so machen es die Profis, man bringt einen eigenen Mehrwegbecher in großer Ausführung mit. Ansonsten: warten im Wärmezelt mit Nahrung und Fusel. Traditionell genießen die Runners den frisch erworbenen Kriedenwitt zum Frühstück.

das Frühstück im Wärmezelt zu Alt Reddevitz

Die 10km-Walker starten wieder zuerst, dann mit etwas Abstand der Rest. Und dann folgen die bekannten Stationen mit manchmal leckeren Shots und manchmal auch mit weniger köstlichen Getränken. Man nimmt es sportlich ...

Prosit an der ersten Tränke

Wir kennen den Weg, die Stationen und auch die Getränke. Ein Highlight des Laufes war sicher diese Partygesellschaft mit Musik vom Dach des Carports. Es wurde "Griechischer Wein" gespielt und die Läufer haben fleißig eingestimmt.

"Griechischer Wein"

An dieser Stelle der Laufstrecke gibt es noch genau eine Tränke, an dieser wird Eierlikör gereicht. Dieser schmeckt so gut, dass einige Teilnehmer mehrfach zugreifen und für die später eintreffenden nichts mehr übrig bleibt. Tja, Pech gehabt.

die 8te und letzte Station

Noch kurz den Anstieg zum Ziel hoch und schon gibt es die hölzerne Medaille.
Wolf, der wandernd mit Laterne hochprozentige Shots für die Stralsunder Stadtwache eingesammelt hat und ein bissl in deren Konstüm gewandet war, steht bereit für das Finisher-Foto.

Ziel erreicht in Alt Reddevitz

Auffällig waren die vielen und opulenten Kostüme: erstmalig wurden Preise ausgelobt für die Kostumträger. Da haben viele Teilnehmer ordentlich in den Truhen gewühlt und sich geschmückt.

Ziel erreicht, bereit für trockene Klamotten, Speis & Trunk

Unser Clown Jörg hat ja schon seit Jahren bunte Kostüme am Leib, doch am heutigen Tag war die Konkurrenz recht groß. Und für die Abstimmung durch den Pöbel sollten sich die Kostumträger im Kostüm auf der Bühne zur Wahl stellen. Das ist schon kritisch, da es recht frisch war und nicht jeder stundenlang nach dem Lauf in der Tracht frieren mag.

Kostüme sind noch lange zu sehen und werden dann durch den Pöbel bewertet

Wir futtern Wurst, trinken Bier, lauschen kurz der Kostüm-Abstimmung und räumen dann das Feld.


Wichtiger Hinweis:
Die Anmeldung zum Lauf in 2026 öffnet am 01.01.2026 um 00:00Uhr bei "raceresult"




19.12.2025
Runner des Jahres

Das Jahr 2025 ist nur noch wenige Tage alt, daher steht die Wahl zum "Runner des Jahres" an. Fash als amtierender König trägt das aufregende Amt des Wahlleiters.

Traditionsgemäß stellt Wolf seine Werkstatt als Ort der Feierlichkeit zur Verfügung. Auf einen Termin konnte sich erstaunlich schnell geeinigt werden. So kam es, dass fast alle Runners samt Familien zum Jahreshöhepunkt zusammenkommen. Lediglich Pinsel und das Chamäleon bleiben fern. Selbst der Praktikant setzt sich mehr oder weniger spontan ins Auto um das Event nicht zu verpassen.
Die Bürde eines Königs trägt neben der des Wahlleiters, auch die Unterstützung Wolfs in der Ausrichtung der Feier. Fash entschied sich, Essen für die Truppe bei Fleischerei Zahlmann zu bestellen. Auch wenn er Geld wie Heu hat, wurde das Essen aus der "Vereinskasse" gezahlt. Die helfenden Runners beim Brückenlauf haben zusammen 300 Euronen erwirtschaftet. Davon lässt es sich gut speisen.

Die Werkstatt ist voll!


Wolf hat eine Diashow vorbereitet.

Wolf hat eine tolle Diashow mit Bildern der diesjährigen Ereignisse rund um uns Runners vorbereitet. Zu späterer Zeit wird es auch eine exklusive Ellen Diashow geben. Von Geburt bis heute!
Gulaschsuppe und Antipasti hat der König besorgt. Alle Runners werden gut satt! Bjarne ist sichtlich aufgeregt und erhält von Fash folgenden Tipp: "Der neue König ist... Nichtraucher!"

Heiße Suppe! Yammi!


Mit vollen Bäuchen wird es nun Zeit für die Amtsübergabe. Fash fühlt sich in der Rolle des Königs sichtlich wohl und genießt die volle Aufmerksamkeit. Mehrere Runners wurden nominiert. So zum Beispiel Jens Fieburg für die meisten Teilnahmen und sein soziales Engagement rund um die Runners. Gazelle hat seinen dritten Rennsteiglauf in Folge. Verena wird für die Pflege der Homepage nominiert. Glatze für die meisten Teilnahmen am Montagstraining. Doch bevor der König seinen Nachfolger verkündet, schlägt Fash ein neues Wahlsystem vor. Man soll künftig 3 Runners nominieren können, um sowohl sportliche, als auch soziale Aspekte berücksichtigen zu können. Der Vorschlag sorgte für Verwirrung (vielleicht auch durch Konsum diverser Flüssigkeiten?) und wird auf später verschoben.

Der König spricht zu seinem Volk!


Nun lässt Fash verlauten: Es wird 2026 keinen König, sondern eine Königin geben!

Welche der 3 Runnerinnen wird es wohl werden?


Unsere neue Königin heißt: Ulrike! Sie wird für ihr sportliches und soziales Engagement gelobt. Gemeinsam mit den Laufmützen Usedom sammelt die Queen Geld für das Kinder- und Jugendhospiz, welches hoffentlich bald erbaut wird. Bei vielen Läufen der Region startet Ulrike auch gemeinsam mit uns und bringt immer gute Laune mit. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen dir eine gute Regentschaft in 2026!
Sportlerin des Jahres 2025: Ulli


Gemeinsam verbringen wir einen tollen Abend. Trinken Bier und Wein. Quatschen und blicken auf 2025 zurück. Es war ein erfolgreiches Jahr für die Runners mit diversen Höhepunkten. Gazelle läuft seinen dritten Rennsteiglauf in Folge. Ein paar bekloppte Runners machen die Vätternrundan auf Militärrädern ohne Gangschaltung. Elli meistert ihren ersten Marathon. Ulli und Torsten laufen erstmals 25 km. Bjarne landet beim Brückenlauf auf dem Treppchen und läuft beim Recknitztallauf eine Top-Zeit.

Robert kümmert sich gut ums Bier.


Runners feiern.


Der geschiedene König mit der neuen Königen und deren Verwandschaft!


Glatze und Elli


Der letzte macht das Licht aus! Diese Runners halten bis zum Schluss durch.


Nach der Krönung noch etwas sprachlos hat unsere Königin nach dem Nachtschlaf zu Ihren Worten zurückgefunden und hinterlässt folgenden Gruß in der WhatsApp-Gruppe.

Obacht: die Königin spricht!


Bleiben wir neugierig was 2026 für uns bringen wird. Fest steht: Bolle wird seinen 300. Marathon aufm Darß laufen. Lockere Zungen der Weihnachtsfeier 2023 sagten zu, ihn begleiten zu wollen. Wir werden sehen, wer gemeinsam mit Bolle auf die Strecke gehen wird!





25.12.2025
Frühschoppen am 1. Feiertag

Traditionell wird am ersten Feiertag zum Frühschoppen aufgerufen. Dieser fand einige Jahre in Schröders Kneipe in der Wasserstraße statt, seit der dauerhaften Schließung des Lokals wurde dieses Ereignis in die Fähre verlegt und dort erstmals 2024 begangen. Nun also wieder: der Weinhändler unseres Vertrauens, Haacker, hat den Stammtisch für uns reserviert. Teilgenommen haben: Schorni & Freunde, Haacker, Wolf für einen kurzen Zeitraum, Robert und Bolle. Dazu gesellen sich weitere Freunde von Sport und Trunk an den Tisch.
Vermutlich wird diese Tradition auch in 2026 fortgeführt.




26.12.2025
Weihnachtsbraten-Fettweg-Lauf

Die Laufgruppe des SV Hanse-Klinikum lädt am 2. Feiertag traditionell zum Fettweg-Lauf im Stadtwald.
Treffpunkt: alter Tierpark-Eingang um 10Uhr.

Knapp 90 Sportler kommen zusammen. So viele wie seit langem nicht mehr. Gemeinsam werden ein oder zwei Runden um den Moorteich gejoggt oder gewalked. Auch einige Stralsund Runners raffen sich auf um Teil dieses Spektakels zu sein. Bolle, Robert, Thore, Bjarne, Fash, Fieburg und Verena starten um den Moorteich. Da die, die am dichtesten wohnen, 30 Sekunden vor Start ankamen und die schnellen Meinhölzer im Ziel nicht warten wollten, gibt es kein gemeinsames Foto der Runners.

Weg mit dem Bratenfett!


Thore konnte eingefangen werden. Bjarne war zu schnell für die Fotografin.


Fash und Verena laufen gemeinsam


Etwas versteckt: Bolle, Ast, Fieburg


Auf gehts auf die Couch!






27.12.2025
Speck weg Serie Berlin, 1. Lauf - ABGESAGT

In Berlin findet zum Jahresende traditionell die "Speck weg Serie" statt, von Sigrid Eichner (Baujahr 1940) ausgerichet: 4 Lauftage im Volkspark Prenzlauer Berg. Herr Fieburg und Bolle haben hier schon mehrfach teilgenommen, um und über den Berg.
In diesem Jahr ist es nun anders, dies hat Bolle beim Malaga-Marathon von "Torpedo" erfahren. Bei raceresult kann man nachlesen:

Ausschreibung bei "raceresult"

Anderer Ort, das macht nix:
Jensen und Bolle planen für den 27.12. und starten Samstagsmorgen um 5.15Uhr in HST. Ziemlich früh, um die 5 Grad zeigt das Thermometer. In Richtung Berlin fallen die Temperaturen und an der Raststätte "Buckowsee Ost", an der die Reisenden immer für Kaffee und Klo anhalten, ist der Boden gefroren und man muss in die Raststätte schlittern.
Zu "Buckowsee Ost" muss man leider bemerken: die Sanifair-Toiletten sind in einem erbärmlichen Zustand und im Restaurantbereich geistern Rentner auf der Suche nach ihren Reisebussen umher. Ein grandioser Start in den Tag ...

In Berlin angekommen erkennt man ziemlich schnell, dass Marathon-Laufen unmöglich ist. Man muss auch hier vom Parkplatz zum "Spielplatz Rudower Höhe" schlittern. Dort angekommen sieht man die ersten Laufsportfreunde, alle kämpfen um Haltung aufgrund der vereisten Wege. Schnell wird klar: heute läuft hier niemand. Torpedo ist vor Ort, Patricia und bald auch Sigrid.

kurze Besprechung im Park: Sigrid, Patricia, Torpedo und Jensen Fieburg

Sigrid fragt in die Runde, ob jemand bei diesen Bedingungen laufen möchte. Allgemeine Ablehnung und damit ist beschlossen: der heutige Lauf gilt als abgesagt. Für die nächsten Tage soll der Laufstart auf 10 oder sogar 11 Uhr verschoben werden, damit die Temperaturen vielleicht etwas ansteigen. Man wird sehen ... Die Stralsunder nehmen bei Bolle's Mutter ein kurzes Frühstück ein und fahren wieder gen Norden. Ein weiterer Lauftermin während der nächsten 3 Tage ist für Jensen ausgeschlossen, für Bolle theoretisch möglich. Aber noch einmal auf Verdacht in die Hauptstadt fahren? Eher unwahrscheinlich.







31.12.2025
Silvester-Lauf Stralsund

Die Laufgruppe des SV Hanse-Klinikum lädt am letzten Tag des Jahres traditionell zum Lauf in den Stadtwald.
Treffpunkt: alter Tierpark-Eingang um 10Uhr.

Am Morgen hat es geschneit, eine Merkwürdigkeit in Zeiten der globalen Erwärmung. Schorni hat Räumpflicht im Sinn, die Radfahrer machen sich Gedanken über die Strassenbedingungen. 10Uhr Treff findet man sich im Stadtwald ein: es sind ziemlich viele Leute vor Ort. Schlechtes Gewissen oder Sportbegeisterung? Egal: kurze Ansprache, Rudi wird zu seinem 60. Geburtstag geehrt.
Der große MEINI tritt in kurzen Hosen an und vollendet ein grandioses sportliches Jahr. Allerdings ist er der einzige Meinhold; wo bitte íst der Rest der Bande? Am vorabendlichen Raclette-Buffet haben die beiden Kurzen eine Teilnahme zugesagt. Irgendwas stimmt da net ...

Es wird gelaufen, für die Runners nur eine Runde: die Gazelle hat Bier dabei, außerdem sind "Zündkerzen" vorrätig und weitere Köstlichkeiten bei den Hanse-Klinikum-Sportlern. Also wird zügig vom Lauf zu Getränk gewechselt.

Gruppenfoto im Stadtwald. Damit ist das Sportjahr 2025 beendet

Man trennt sich ...
Einige Leute werden sich abends noch an der Sundpromenade zum Feuerwerk und späteren Glühwein treffen. Wie auch immer der Jahreswechsel aussehen wird: Tassen hoch und gesundes neues Jahr !!!





04.07.2025
Nachtrag: Ellis Ballonfahrt

Mein eingelöstes Geschenk von den Runners

Zu meinem 40. Geburtstag habe ich ein tolles Geschenk: eine Heißluftballonfahrt bekommen. Nun, nach dem 4. Versuch, hat es am 4. Juli endlich geklappt.

Treff war 6 Uhr morgens auf dem Nettoparkplatz in Niepars. Ralf und ich warteten mit einigen anderen Leuten gespannt auf den Beginn. Dann kam ein Jeep mit einem Anhänger, in dem der Personenkorb drauf war, auf den Parkplatz. Wir fuhren noch ein Stück Richtung Kummerow und auf einer Wiese wurde aufgebaut. Ralf musste das Seil straff halten daamit der Ballon gefüllt werden konnte und dann ging es los.

Wir hoben ab, die B 105 ntlang nach Stralsund. Es ging direkt über Grünhufe, den Moorteich, die Altstadt, den Sund, über die Rügenbrücke bis nach Graalefähr. Es war ein traumhafter Flug bzw. Fahrt... mit traumhaften Wetter!. Dort angekommen wurden wir noch getauft und stießen mit Sekt an. Dann nur noch mit abbauen/aufladen geholfen und schon wars vorbei.

Also nochmals vielen lieben Dank ihr Runners, es war ein unvergessliches Erlebnis!